- Änderungen bei den Festnetztarifen
Frohe Kunde für Tele2-Kunden, die bisher
in der Nebenzeit ihre Ortsgespräche über den Düsseldorfer
Anbieter
geführt haben. Das zum Start des Call by Call im
Ortsnetz
eingeführte Angebot, das Ortsgespräche an Werktagen zwischen 19
und 7 Uhr und am kompletten Wochenende für 0,99 Cent
pro Minute erlaubt, wird mindestens bis zum 31. Dezember
verlängert.
Unterdessen hat Ventelo als erster
Anbieter auf den Beschluss der
Regulierungsbehörde reagiert, der besagt, dass
Call-by-Call-Gespräche
spätestens ab dem 27. November nicht mehr über
0190-/0900-Nummern
vermittelt werden dürfen. Die Einwahlnummer 0190 079
der Ventelo-Tochterfirma smart79 wird
ab diesem Datum nicht mehr erreichbar sein. Voraussetzung ist,
dass an diesem Datum tatsächlich die Nutzung über die 0190- und
0900-Nummern nicht mehr erlaubt sein wird. Gegenüber teltarif.de
erklärte Ventelo-Pressesprecherin Kim Specka, dass man die
Einwahlnummer von smart79 auch über den 27. November
hinaus geschaltet lasse, wenn Konkurrenten wie
TeleDiscount
oder Callax mit einer möglichen Klage
gegen
den Beschluss der RegTP Erfolg hätten.
Natürlich gab es auch in dieser Woche eine Vielzahl an
Änderungen für
Verbindungen in die ausländischen Fest- und Mobilfunknetze. All
diese
Änderungen können Sie über unsere täglich aktualisierte
Tarifdatenbank
(http://www.teltarif.de/standard.html)
abrufen.
- NGI: DSL-Zugang auf Basis von 3G-Standards
Öfter mal was Neues, frei nach diesem Motto hat sich
NGI
in Zusammenarbeit mit der
Airdata AG
eine neue DSL-Lösung einfallen lassen,
die
zunächst zwar nur in Stuttgart verfügbar ist, jedoch sukzessive
auch
in weiteren Städten angeboten werden soll: NGI-PortableDSL, ein
DSL-Funkzugang, der auf IMT 2000- oder auch 3G-Standards basiert.
Dies wird mit den von der Regulierungsbehörde für
Telekommunikation
und Post (RegTP) zugeteilten Frequenzen im 2,6 GHz-Band
möglich,
die eigentlich für WLL (Wireless Local Loop) vergeben wurden.
Für den
kabellosen Zugang stehen zwei Flatrate-Tarife - also
Internetzugänge
ohne Zeit- und Volumenbegrenzung - zur Verfügung, die mit
unterschiedlichen
Bandbreiten zu durchaus akzeptablen monatlichen Grundpreisen von
24,90
bzw. 44,90 Euro angeboten werden.
Genauere Tarifdetails sowie einen Ausblick, in welchen
Gebieten die
neue Technik in Zukunft angeboten werden soll, können Sie in
unserer
News unter
http://www.teltarif.de/s/s12054.html
nachlesen. Ferner haben
wir uns in einem Editorial mit den möglichen Problemen des
Funkzugangs
auseinander gesetzt. Das Editorial finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12075.html .
- Neuer E-Mail-Wurm fragt Kreditkartennummer ab
Bereits Anfang November machten wir auf eine neue Version des
Internetwurms
Mimail aufmerksam, nun verbreitet
sich eine weitere
Mimail-Variante mit hoher Geschwindigkeit im weltweiten
Datennetz. Laut den
Virenschutzexperten von der H+BEDV Datentechnik GmbH, die für die
Anti-Virus-Software
AntiVir verantwortlich sind,
ist die neue
Variante die bislang Gefährlichste.
Nach Einschätzung der Experten ist der Wurm in der Lage,
ernsthaften Schaden
anzurichten. Kritisch ist insbesondere, dass der Schädling um
eine Kreditkartenabfrage
erweitert worden ist. Nutzer des Internet-Bezahldienstes PayPal
sollten besondere
Vorsicht walten lassen, wenn sie eine vermeintliche E-Mail der
PayPal-Betreiber in
ihrem Posteingang finden.
Nähere Informationen, unter anderem dazu, wie sie den Wurm
erkennen können, finden
Sie in unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s12073.html .
- o2 will zur CeBIT mit UMTS starten
Der kleinste deutsche Mobilfunkanbieter o2
geht im März mit einem
ersten UMTS-Angebot auf den Markt. Das
erste Angebot solle
auf der CeBIT vorgestellt werden. Seit Montag ist auch das
Testnetz in Betrieb, das
derzeit von o2-Mitarbeitern genutzt werden kann. Mit einer
Breitenwirkung rechnet
o2-Chef Gröger vom zweiten Halbjahr 2004 an. "Die
Markteinführung wird schleichend
passieren."
Während die britische o2-Mutter
mmo2 in den
ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2003/2004
(31. März) vor allem
durch einen deutlichen Anstieg der Kundenzahlen erstmals schwarze
Zahlen schrieb, hat
o2 Umsatz und Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen im
gleichen Zeitraum wie
erwartet deutlich verbessert. Die Zahl der Kunden ist auf
5,3 Millionen gestiegen,
der Marktanteil auf 8,4 Prozent. Weitere Zahlen zu o2
finden Sie in der News unter der
URL:
http://www.teltarif.de/s/s12080.html .
- Talkline: "Reise-Büro"-Paket für 999 Euro
Anfang November hatte Talkline im
Rahmen einer Aktion
50 Ein-Euro-Notebooks verlost. Nun bietet der
Mobilfunkprovider ab Dezember die
Wavelight-Notebooks mit mobilem Internetzugang zum Paket-Preis
von 999 Euro an.
Das "Talkline Reise-Büro"-Paket besteht aus einem Laptop mit
einer so genannten
LaptopCard für den Online-Zugang. Die LaptopCard ermöglicht den
Zugriff auf das
Internet per GPRS, GSM oder
HSCSD. Das Angebot ist mit allen
Talkline-Tarifen
kombinierbar. Eine Grundgebühr für die laufende Nutzung fällt
nicht an.
Allerdings
muss je nach vereinbartem Tarif pro Monat ein Mindestumsatz von
15,95 Euro oder
49,95 Euro erreicht werden. Weitere Informationen finden
Sie in der Meldung unter
der URL:
http://www.teltarif.de/s/s12086.html .
- Sicherheitslücken in Bluetooth-Handys entdeckt
Adam Laurie, Sicherheits-Chef bei dem britischen Unternehmen
A.L. Digital, macht
auf neu entdeckte
Sicherheitslücken bei Handys aufmerksam, bei denen
Bluetooth aktiviert ist. Laurie
hat nach eigenen Angaben
die Bluetooth-Schwachstelle, die er SNARF attack nennt, auf den
Modellen
T68,
T68i
und T610 von
SonyEricsson sowie auf den
Nokia-Modellen
6310i und
7650 nachweisen können.
Über die Bluetooth-Funktion soll es möglich sein,
Verbindungen zu den betroffenen
Handys aufzubauen, ohne dass der Besitzer des angegriffenen
Handys etwas - zum Beispiel
durch Anzeigen auf dem Display - davon mitbekommt. Normalerweise
können Bluetooth-Handys
nur dann von außen angesprochen werden, wenn sie im
"Discoverable"- oder "Visible"-Modus
arbeiten. Mit im Internet erhältlichen Tools könne man aber auch
ohne Aktivierung dieser
Modi auf die Mobiltelefone zugreifen. Damit hat man Zugriff auf
das gesamte Adressbuch
inklusive aller zusätzlich abgespeicherter Kontaktdaten, den
Kalender, die Uhr und
weitere im betroffenen Handy abgespeicherten Daten. Laurie
bietet den Herstellern an,
die Sicherheitslücke zu demonstrieren, damit diese entsprechende
Updates an der Handysoftware vornehmen können.
Ebenfalls in Verbindung mit Bluetooth scheint derzeit ein
neuer Kult unter jungen
Handynutzern loszubrechen: Das so genannte Bluejacking, ein neuer
Begriff, der sich
aus "Bluetooth" und "hijacked" zusammensetzt. Hierauf macht
unter anderem auch der
Hersteller von Antivirensoftware Sophos aufmerksam. Über
Bluetooth-Verbindungen sei
es möglich, zweideutige Nachrichten auf die Handys zu versenden.
Um die
Bluejacking-Nachrichten zu versenden, benötigt der Absender keine
Telefonnummer
seines Opfers und anders als beim SMS-Versand fallen für das
Versenden der
Bluetooth-Nachrichten auch keine Gebühren an. Außerdem können
die Bluetooth-Nachrichten
auch dort empfangen werden, wo es keine Netzabdeckung gibt. Auch
zu dieser Meldung
finden Sie weitere Infos auf unseren Seiten und zwar unter der
URL
http://www.teltarif.de/s/s12069.html .
- Urteil: Mobilfunkmasten bei Mindestabstand zu Wohnhäusern zulässig
Mobilfunksendeanlagen dürfen einem Gerichtsurteil zufolge in der
Nähe von Wohnhäusern
gebaut werden, wenn der gesetzlich vorgeschriebene Abstand
eingehalten wird. In einem
entsprechenden Beschluss des Verwaltungsgerichtes Neustadt heißt
es, es gebe keine
wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse, dass der vom Gesetz
vorgesehene
Sicherheitsabstand von 3,90 Metern nicht ausreiche, um die
Menschen vor
schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen (Az.: 3 L
2707/03.NW).
Das Gericht lehnte damit einen Baustopp für eine
25 Meter hohe Sendeanlage in
einem Gewerbegebiet im pfälzischen Rodalben ab. Nachbarn hatten
gegen die in
90 Metern Entfernung geplante Anlage geklagt, weil sie
schädliche Auswirkungen
befürchteten. Das Gericht fand jedoch, dass es keine neuen
wissenschaftlichen
Erkenntnisse gäbe, die zu einer anderen Beurteilung hätten führen
können.
Dazu passt auch die Meldung, dass die Angst vor
Mobilfunkantennen
gesundheitsschädlicher sei als die tatsächliche Strahlung. Aus
Unkenntnis würden die
Risiken des Mobilfunks überschätzt. In den mehr als
7 000 wissenschaftlichen
Publikationen zum Thema, die das Forschungszentrum für
Elektro-Magnetische
Umweltverträglichkeit (FEMU)
gesammelt hat, ließen
sich bislang keine eindeutigen Belege zu den gesundheitlichen
Auswirkungen der
Handy-Strahlung finden. Weitere Informationen finden Sie in der
News unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s12057.html
und auf unserer
Infoseite zu diesem Thema unter der URL:
http://www.teltarif.de/i/strahlen.html .
- Neue Mobiltelefone vorgestellt
Kam es insbesondere im Oktober zu einer Vielzahl an
Neuvorstellungen von
Mobiltelefonen, ist es derzeit eher ruhiger
geworden.
Motorola hat ein neues Handy
angekündigt, dass
noch in diesem Monat, also rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in
den Handel
kommen soll. Das unter der Produktbezeichnung V150 erhältliche
Dualband-Gerät
überzeugt in erster Linie durch sein Klappdesign, ist auch
GPRS-fähig, weitere Zusatzfunktionen
sucht
man bei dem neuen Gerät, das sich in erster Linie an Einsteiger
richten
soll, vergeblich. Details und ein Foto zu dem Gerät, das ohne
Vertrag
169 Euro kosten soll, finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12081.html .
Wer auf das Klappdesign nicht verzichten möchte, aber auf
mehr zusätzliche
Funktionen zurückgreifen möchte, für den bringt
Samsung
ebenfalls noch in diesem Monat das SGH-E100 auf den Markt. Auch
dieses Gerät
ist GPRS-fähig und erlaubt zudem den Austausch von
EMS
und MMS. Eine integrierte Kamera fehlt
allerdings auch
bei diesem Modell. Nähere Einzelheiten zu dem neuen
Samsung-Handy können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12105.html
nachlesen.
Für Sicherheitsfanatiker hat das Berliner Unternehmen GSMK
ein abhörsicheres
GSM-Handy entwickelt. Passende Bezeichnung für das Handy:
Cryptophone. Wirklich
sicher sind die Gespräche aber nur dann, wenn man von Cryptophone
zu Cryptophone
telefoniert. Diese Telefone übertragen einen einmalig zu
verwendenden Schlüssel
zum Gesprächspartner. Sobald der Anruf beendet ist, wird der
Schlüssel zerstört.
Nähere Einzelheiten hierzu können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12099.html
nachlesen.
Von der Mannheimer Firma Vitaphone wurde das
Vitaphone 2300 vorgestellt.
Erstmals ist es möglich ein 3-Kanal-EKG mittels Mobiltelefon
aufzuzeichnen, zu
speichern und digital zu senden. Und das alles ohne Kabel und
Klebeelektroden. Das
EKG wird über Elektroden auf der Rückseite des Mobiltelefons
abgeleitet. Zu diesem
Zweck wird es einfach auf die nackte Brust des Patienten gelegt.
Weitere technische
Details finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12085.html .
- Test-Aankoop: Nokia-Akkus doch gegen Kurzschlüsse geschützt
Die Wellen schlugen hoch, als vor knapp zwei Wochen
bekannt
wurde, dass Akkus des finnischen Handy-Herstellers
Nokia Feuer fangen, schmelzen oder gar
explodieren können.
Es dauerte nicht lange, schon wurden entsprechende Berichte von
Nokia
dementiert. Bei den Tests seien in
keinem Fall Originalakkus verwendet worden, denn diese seien
gegen Kurzschlüsse gesichert,
so beteuert der finnische Hersteller.
Unterdessen hat die belgische Kundenschutzorganisation
Test-Aankoop einen neuen
Test durchgeführt und die erhobenen Vorwürfe der
Sicherheitsrisiken zurückgenommen.
Während bei dem ersten Test versehentlich Akkus von
Fremdherstellern verwendet wurden,
seien bei dem nun durchgeführten Test nur Original-Akkus von
Nokia geprüft worden.
Nach den neuen Ergebnissen sind Akkus aus dem Hause Nokia
tatsächlich vollständig
gegen Kurzschlüsse geschützt.
Deshalb empfiehlt sich, ausschließlich Original-Akkus zu
nutzen. Keinesfalls solle
man Akkus ohne Original-Verpackung oder zu reduzierten Preisen
erwerben. Nach Angaben
von Nokia sind nachgebaute Akkus von Fremdherstellern unter
anderem an folgenden Aufschriften zu erkennen:
- Replacement battery for...
- NOK (mit Modellnummer)
- NK (mit Modellnummer)
- "For use with..."
- "Compatible with..."
- "For Nokia..."
Am vergangenen Donnerstag kündigte Nokia aggressive
Maßnahmen gegen Hersteller und
Distributoren gefälschter
Produkte an. Die Pläne für die regionale Bekämpfung von
Fälschungen lägen bereits vor,
weitere Informationen werden allerdings erst mit deren
offizieller Ankündigung
bereitgestellt.
- Mitnahme der Rufnummer interessiert Kunden kaum
Das Recht auf eine eigene Telefonnummer ist den meisten
Handy-Kunden scheinbar völlig
egal. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
(FAZ) in einer Umfrage erfahren
hat, verzichten die
allermeisten Kunden beim Wechsel auf die Mitnahme ihrer
Rufnummer. Der Markt habe die
Möglichkeit deutlich weniger angenommen, als erwartet wurde,
heißt es beim deutschen
Marktführer T-Mobile. Auch bei
Vodafone, mit 23,3 Millionen
Kunden die Nummer zwei in
Deutschland, sind es nur wenige Zehntausend Kunden, die ihre
Nummer beim Wechsel
mitgenommen hätten. "Gewechselt wird immer wieder, aber Gründe
dafür liegen woanders,
nicht in der Rufnummermitnahme", sagte ein Unternehmenssprecher
gegenüber dem Blatt.
Dahingegen haben sich die beiden E-Netzbetreiber vor zwei
Wochen gegenüber
teltarif.de positiv zur
Rufnummernmitnahme im Mobilfunk
geäußert. Die vier Netzbetreiber hatten seinerzeit Millionen
investiert, um eine
zentrale Wechseldatenbank einzurichten und die Zahlungssysteme
anzugleichen. Laut FAZ
vermuten Branchenexperten, dass die Wechselhürden für Kunden nach
wie vor zu groß sind.
Vor allem die in Deutschland üblichen 24-Monats-Verträge, die
sich zudem in den meisten
Fällen automatisch um weitere 12 Monate verlängern, wenn man
nicht 3 Monate
vor Ablauf kündige, gebe dem Kunden nur sehr selten die
Möglichkeit, den
Mobilfunkanbieter zu wechseln. Außerdem stellten die Mobilfunker
den Kunden
Bearbeitungsgebühren für die Mitnahme der Rufnummer in Rechnung.
Diese liegen je nach
Anbieter zwischen 22,50 Euro und 116 Euro. Eine
Übersicht über die Kosten
finden Sie auf unserer Infoseite unter der URL:
http://www.teltarif.de/i/portierung-kosten.html.
Auskünfte zur Rufnummernmitnahme allgemein finden Sie unter der
URL:
http://www.teltarif.de/i/portierung.html .
.
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