Newsletter 42/03 vom 16.10.2003
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 16.10.2003 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Immer wieder: Fallen durch Betrüger-Faxe und Dialer - wichtige Sicherheitsupdates von Microsoft
  2. Tarifänderungen im Festnetz
  3. Zahlreiche Tarifänderungen auch bei Internet-by-Call-Anbietern
  4. Neuigkeiten vom DSL-Markt
  5. Free-SMS-Infoseite abermals aktualisiert
  6. Erste Erfahrungen mit der o2-Multicard
  7. Mobil-Bezahlen mit allPAY, Handypay und Moxmo
  8. Neue i-mode-Handys: Siemens MC60 und TS222i
  9. Blackberry bei Talkline günstiger
  10. Neu: Nokia 3620 und 3660 sowie vier Xelibris und das UMTS-Gerät U15 von Siemens
  11. Neue Samsung-Handys: "Welches Betriebssystem hätten Sie denn gerne?"
  1. Immer wieder: Fallen durch Betrüger-Faxe und Dialer - wichtige Sicherheitsupdates von Microsoft

    Bereits im Februar berichteten wir über einen Abzockversuch des Telefonbuchverlages Akalan, der über die Tagespost Schreiben verschickte, die einer Rechnung der Deutschen Telekom sehr ähnlich sahen. Der teltarif-Redaktion liegt ein neues Schreiben vor, das offenbar in diesen Tagen mit der Tagespost verschickt wird. Dieses Mal ist der Versender die Deutscher Adressdienst GmbH aus Hamburg, die darauf abzielt, Einträge für das Deutsche Telefax Verzeichnis zu sammeln.

    In dem Schreiben, das im Layout sehr an das Design der Telekom erinnert, wird der Empfänger aufgefordert, seine Adressdaten zu überprüfen und gegebenenfalls neu in dem Vordruck einzutragen. Weiter heißt es: "Die angebotene Eintragung ist in jedem Fall kostenpflichtig". Kritisch ist vor allem die Textpassage, in der es heißt, dass man das Schreiben auf jeden Fall zurückschicken solle, auch wenn man keinen Auftrag erteile. Schickt man das Schreiben allerdings zurück und setzt in gutwilliger Absicht noch eine Unterschrift unter das Formular, werden happige 789 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer - also insgesamt 939,29 Euro - in Rechnung gestellt. Anschließend wird man - so heißt es - für zwei Jahre im Deutschen Telefax Verzeichnis gelistet, das von der Deutschen Adressdienst GmbH herausgegeben wird.

    Grundsätzlich können wir vor diesem Fax nur warnen. Die einfachste Methode, nicht auf die neue Masche hereinzufallen ist, dass man dem Schreiben keine weitere Beachtung schenkt und es in den Papierkorb befördert.

    Keine Entwarnung gibt es auch bei den berüchtigten Internet-Dialern. Wie Recherchen von Dialerschutz.de ergeben haben, sind bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikaiton und Post (RegTP) inzwischen tausende Dialer registriert worden, die möglicherweise nicht den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen. Konkret handelt es sich um Dialer, die bereits mit einem Klick auf "Ja, weiter" die Einwahl über eine teure Nummer starten. Solche Dialer entsprechen nicht den gesetzlichen Mindestanforderungen. Dabei sollten Surfer mit der neuen Registrierungspflicht für Dialer vor unseriösen Angeboten, aber auch vor "versehentlichen oder unbedachten" (Regulierungsbehörde) Einwahlen geschützt werden.

    Das Problem bei der Umsetzung des neuen Mehrwertdienstegesetzes ist, dass die RegTP bei der Registrierung der Dialer darauf vertraut, dass die Betreiber mit der Registrierung tatsächlich die gesetzlichen Anforderungen einhalten. Rechtssicherheit erhält der Verbraucher so aber nicht. Er muss - trotz Registrierung - selbst überprüfen, ob ein Dialer nun gesetzeskonform ist oder nicht - eine für den Laien schier unmögliche Aufgabe. Die Folge: Trotz des neuen Gesetzes sind (gerichtliche) Auseinandersetzungen um die Bezahlung von Dialer-Gebühren vorprogrammiert. Mehr dazu lesen Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11761.html .

    Just gestern abend während der Erstellung dieses Newsletters hat Microsoft gleich sieben neue Sicherheits-Updates auf der eigenen Website veröffentlicht. Viele davon beziehen sich auf Sicherheitslücken im Internet Explorer oder in verschiedenen Versionen des Windows Betriebssystems. Da die meisten dieser Lücken von Remote ausgenutzt werden können, ist ein umgehendes Update erforderlich. Andernfalls gefährdet man seinen Rechner für Wurmbefall, wie es jüngst erst Lovsan vorgeführt hat. Erfahrungsgemäß dauert es nach der Vorstellung der Sicherheits-Updates nur wenige Tagen oder Wochen, bis so genannte "Exploits" für nicht upgedatete Rechner kursieren.

    Alle wichtigen Details zu den sieben Patches haben wir für Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s11807.html zusammengestellt.

  2. Tarifänderungen im Festnetz

    Bereits in unserem letzten Newsletter haben wir über die Preisschlacht um die günstigsten Minutenpreise bei abendlichen Ferngesprächen berichtet. Nach Arcor und Tele2 hat sich bereits am Donnerstag letzter Woche Talkline ID, erreichbar über die Netzkennzahl 01050, mit in den Preiskampf eingeschaltet. Neuerdings werden an Werktagen zwischen 21 und 24 Uhr 1,4 Cent pro Minute berechnet. Im gleichem Atemzug wird der Minutenpreis zwischen 18 und 21 Uhr von 2,3 Cent auf 2,49 Cent angehoben.

    Einen Preishammer hat am vergangenen Freitag die 01081 Telecom ausgepackt. Abendliche Ferngespräche kosten neuerdings täglich zwischen 22 und 7 Uhr nur noch 1 Cent pro Minute. In der restlichen Zeit gilt ein Minutenpreis von 2,7 Cent. Eine kostenlose Tarifansage informiert vor jedem Gespräch über den jeweils gültigen Minutenpreis.

    Der Anbieter star79 hat unterdessen mitgeteilt, dass Ortsgespräche über die Netzkennzahl 01079 inzwischen in allen Ballungsgebieten und deren Einzugsbereichen geführt werden können. Auf der Homepage des Anbieters können alle Vorwahlbereiche, in denen man Ortsgespräche führen kann, eingesehen werden.

    Zahlreiche Preisänderungen gab es auch bei den Minutenpreisen für Verbindungen zu Zielen im Ausland. So hat beispielsweise der Essener Anbieter Maestro Telecom (Vorwahl 01015) die Konditionen zu über 200 Auslandsdestinationen gesenkt. So ist zum Beispiel das Festetz der Niederlande für 1 Cent pro Minute zu erreichen, Telefonate in das Festnetz Chinas kosten 4,4 Cent pro Minute, das spanische Festnetz ist für 2,3 Cent pro Minute zu erreichen.

    Alle derzeit gültigen Tarife - sowohl für nationale als auch für internationale Verbindungen - können Sie über unsere täglich aktualisierte Datenbank unter der Adresse http://www.teltarif.de/standard.html abrufen.

  3. Zahlreiche Tarifänderungen auch bei Internet-by-Call-Anbietern

    Gleich mehrere Internet-by-Call-Anbieter haben in den zurückliegenden sieben Tagen an der Tarifschraube ihrer Internetzugänge gedreht. Leider wurden die Minutenpreise nicht nur gesenkt. So hat der Anfang September gestartete Anbieter Intelicom eine Radikalkur bei seinen by-Call-Zugängen vorgenommen und die Minutenpreise in einzelnen Zeitfenstern zum Teil mehr als verdoppelt. So wurde beispielsweise im Tarif CyberGate 4 der Minutenpreis für Internetverbindungen, die täglich zwischen 9 und 21 Uhr aufgebaut werden, von 1,36 Cent pro Minute auf 2,73 Cent pro Minute angezogen. Weiterhin wird ein Einwahlentgelt in Höhe von 6,9 Cent erhoben. Da hilft auch die Abrechnung im Sekundentakt herzlich wenig. Details zu weiteren Tarifänderungen finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11735.html .

    Wer in Hamburg, Dortmund, Köln oder Düsseldorf wohnt, kann sich über drei neue Tarife von avivo freuen. In bestimmten Zeitfenstern nimmt der Anbieter mit den vorerst nur in den Vorwahlbereichen 040, 0231, 0221 und 0211 nutzbaren Angeboten den ersten Platz in unseren Tariftabellen ein, berücksichtigt man nur Angebote ohne Einwahlentgelt. Möglich ist die Interneteinwahl ab einem Minutenpreis von 0,85 Cent. Weitere Tarifdetails finden Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s11748.html .

    Den günstigsten Zugang zum Internet gemessen am reinen Minutenpreis bietet zwischen 10 und 18 ,Uhr seit Ende der vergangenen Woche access2surf in seinem Tarif IV an. An Werktagen wird seitdem zwischen 9 und 18 Uhr ein Minutenpreis von 0,71 Cent abgerechnet. In der restlichen Zeit, also auch am kompletten Wochenende, bleibt der Minutenpreis konstant bei 2,99 Cent. Zusätzlich werden bei jeder Einwahl 9,9 Cent in Rechnung gestellt. Abgerechnet werden alle Verbindungen im Sekundentakt, was aber auf Grund des hohen Einwahlentgeltes zumindest bei kurzen Internetverbindungen keinen wirklichen Vorteil mit sich bringt.

    Auch die derzeit günstigsten Internet-by-Call-Verbindungen können Sie über unsere Datenbank abrufen.

  4. Neuigkeiten vom DSL-Markt

    Der DSL-Anbieter broadnet mediascape hat für Privatkunden ab sofort auch einen Volumentarif im Angebot, der als ADSL und als SDSL-Variante gebucht werden kann. dataHighways home kostet dann 29,90 Euro im Monat und hat 1 000 Megabyte Übertragungsvolumen inklusive. Jedes weitere Megabyte wird von broadnet mit 1,25 Cent in Rechnung gestellt. Falls der User doch einmal deutlich über das Inklusivvolumen hinaussurfen sollte, ist er gegen explodierende Kosten abgesichert: Sobald sich bei ADSL-Kunden ein Betrag von 89 Euro bzw. bei SDSL-Kunden ein Betrag von 99 Euro angesammelt hat, wird jedes weitere Megabyte kostenlos übertragen. Darüber hinaus können sich ADSL-Privatkunden über noch mehr Bandbreite in der Nebenzeit freuen. Täglich zwischen 20 und 8 Uhr sowie am kompletten Wochenende und an bundesweiten Feiertagen verdoppelt sich die Zugangsgeschwindigkeit ihres High-Speed-Internetzugangs. Im Downstream stehen dann bis zu 1 536 kBit/s zur Verfügung, im Upstream sind künftig in der Nebenzeit bei einer monatlichen Grundgebühr von 39 Euro bis zu 256 kBit/s möglich.

    Für kleine und mittlere Unternehmen hat die Deutsche Telekom ein Aktionsangebot für T-DSL-Business gestartet. Wer sich bis Ende November für einen der T-DSL-Business-Tarife entscheidet, kann bis zu 270 Euro netto (313,20 Euro inklusive Mwst.) sparen. Zur Verfügung stehen sechs Bandbreiten zwischen 256 kBit/s und 2 048 kBit/s auf SDSL-Basis, das heißt Down- und Uploadgeschwindigkeit sind gleich schnell. Je nachdem für welche Geschwindigkeit man sich entscheidet, werden pro Monat zwischen 103,24 Euro und 138,04 Euro in Rechnung gestellt. Normalerweise liegen die monatlichen Grundgebühren zwischen 103,24 Euro und 451,24 Euro. Ein Gigabyte Transfervolumen ist bereits inklusive, jedes weitere Megabyte wird mit 1,95 Cent berechnet. Als einmalige Einrichtungsgebühr fallen 404,84 Euro an (Bruttopreise).

    Seit gestern wird für Business-Kunden auch eine Flatrate angeboten. Wer T-DSL Business 1536 oder T-DSL Business 2304 nutzt, kann die Flatrate-Option zu einem Preis von 57,99 Euro buchen. Einmalig wird eine Einrichtungsgebühr von 24,99 Euro fällig. Weitere Informationen finden Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s11804.html .

  5. Free-SMS-Infoseite abermals aktualisiert

    In Bewegung bleibt auch der Free-SMS-Markt. Wir haben gleich zwei neue Anbieter in unsere Übersichtstabelle aufgenommen, die ohne Anmeldung genutzt werden können. Inzwischen sind auf unserer Infoseite insgesamt 55 Anbieter gelistet, die einen Gratis-Versand der beliebten Kurzmitteilungen ermöglichen. Davon können acht ohne vorherige Anmeldung genutzt werden. Wie gewohnt finden Sie unsere Übersicht auf der Webseite www.teltarif.de/i/freesms.html . Sollten Sie noch weitere Internetseiten bzw. Angebote kennen, auf denen ein kostenloser Versand von SMS möglich ist, können Sie dies gern per E-Mail an die teltarif-Redaktion mitteilen.

    Neue Bedingungen beim Paid-SMS-Versand gelten seit Kurzem bei sms3000.de . Neuerdings können Kurzmitteilungen ab einem Preis von 4,9 Cent pro Minute versendet werden. Weitere Tarifinformationen finden Sie in unserer News unter www.teltarif.de/s/s11775.html .

  6. Erste Erfahrungen mit der o2-Multicard

    Seit Anfang Oktober bietet o2 die Multicard an, mit der Privatkunden bis zu drei, Geschäftskunden sogar bis zu sechs SIM-Karten für die gleiche Rufnummer bekommen können. Der Netzbetreiber hat aber noch mehr versprochen als eine Erweiterung des TwinCard-Konzepts der Mitbewerber. So können beispielsweise gleichzeitig zwei GPRS-Verbindungen aufgebaut werden. Die teltarif.de-Redaktion hatte in den vergangenen Tagen Gelegenheit, die Multicard zu testen. Den ausführlichen Testbericht finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11757.html , weitere Informationen zur Multicard unter der Adresse http://www.teltarif.de/s/s11455.html .

  7. Mobil-Bezahlen mit allPAY, Handypay und Moxmo

    Nachdem es monatelang sehr ruhig um vom Handy aus nutzbare Micropayment-Systeme war, starten nun innerhalb kurzer Zeit mit allPAY, Handypay und dem Paybox-Nachfolger Moxmo gleich drei Anbieter.

    Mit allPAY und Handypay kann man unabhängig von der Telefongesellschaft Kleinbeträge bis 10 Euro per Mobiltelefon bezahlen. Abgerechnet wird über die Mobilfunkrechnung oder die Prepaidkarte des Telefons. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wie es genau funktioniert, können Sie in der Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11745.html nachlesen.

    Moxmo führte bereits am Dienstag einen Testlauf des für Deutschland bestimmten Mobile Payment-Systems durch. Der offizielle Start von Moxmo auf dem deutschen Markt ist für November geplant. In den Niederlanden bietet das Unternehmen seine Dienste bereits seit dem vergangenen Jahr an. Vorteil dieses Systems ist unter anderem, dass es in allen deutschen Mobilfunknetzen genutzt werden kann, während allPAY und Handypay derzeit nur für D1-, D2-, o2- und debitel-Kunden zugänglich sind. Mehr zu Moxmo erfahren Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11790.html .

  8. Neue i-mode-Handys: Siemens MC60 und TS222i

    Ab sofort hat E-Plus das i-mode-kompatible Siemens MC60 mit integrierter Kamera im Angebot. Mit dem MC60 lassen sich Multimedia-Mitteilungen (MMS) in Form von eigenen Schnappschüssen, Texten und Tonaufnahmen verschicken und empfangen. Längere Nachrichten können, außer per SMS, auch mit dem integrierten E-Mail-Client versendet werden.

    Das Siemens MC60 gibt es mit zwei Tarifvarianten: Entweder mit dem i-mode Datenpaket S für einen Euro oder mit dem i-mode by-Call-Angebot zum regulären Preis von 29,90 Euro.

    Weiterhin wird es bald ein neues i-mode-Handy insbesondere für Prepaid-Kunden geben. Das neue TS222i unterstützt neben GPRS der Klasse 8 auch den Austausch von MMS. Weitere Details zu diesem Handy finden Sie in unserer News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11755.html .

    Mehr Informationen zu i-mode und zu den Kosten der verschiedenen Angebote finden Sie auf unseren i-mode-Übersichtsseiten unter der URL http://www.teltarif.de/i/imode.html .

  9. Blackberry bei Talkline günstiger

    Wie von teltarif.de bereits angekündigt bietet mit Talkline jetzt auch der erste Service-Provider die Blackberry-Handhelds 6230 und 7230 an. Gleich zum Vermarktungsstart überraschte das Elmshorner Unternehmen nun mit einem Preishammer: Während T-Mobile für das Gerät mit Farbdisplay bei Abschluss eines Laufzeitvertrags nach wie vor 269,95 Euro verlangt, ist der Blackberry 7230 bei Talkline in Verbindung mit dem Office Data S-Tarif schon für 199 Euro zu haben. Auch das Schwarz/Weiß-Modell 6230 ist bei Talkline mit 99 Euro günstiger als direkt beim Netzbetreiber, der 169,95 Euro verlangt. Wie T-Mobile berechnet auch Talkline für den E-Mail-Pushdienst monatlich 15 Euro zusätzliche Grundgebühr.

    Für Mobilfunkfans, die sich den Blackberry ohne festes Vertragsverhältnis kaufen, hat T-Mobile allerdings die Kaufpreise jetzt gesenkt. Kostete der Blackberry 7230 in diesem Fall früher 529,95 Euro, so wurde der Preis nun auf 499,95 Euro reduziert. Für den Blackberry 6230 zahlt man nun 369,95 statt bisher 429,95 Euro.

  10. Neu: Nokia 3620 und 3660 sowie vier Xelibris und das UMTS-Gerät U15 von Siemens

    In der letzten Woche haben sich die Hersteller von Mobiltelefonen ein wahres Produktfeuerwerk wie eigentlich sonst nur zu Zeiten der Computer- und TK-Messe CeBIT bekannt, geliefert. Den Anfang wollen wir mit den Geräten der Hersteller Nokia und Siemens machen.

    Nokia hat zwei Handys vorgestellt, die noch in diesem Jahr in den Handel kommen sollen. Die beiden Modelle 3620 und 3660 sind Nachfolger des bekannten Nokia 3650.

    Das 3620 richtet sich an Kunden auf dem amerikanischen Kontinent. Es unterstützt die dort üblichen GSM-Frequenzen im Bereich von 850 und 1900 MHz. Das 3660 wiederum ist für Kunden in Europa, Afrika, Asien und Ozeanien konzipiert, funkt aber neben GSM 900 und 1800 auch auf den amerikanischen 1900-MHz-Frequenzen.

    Die Features der beiden neuen Handys sind gleich. Beide Geräte ermöglichen über eine integrierte Digitalkamera (VGA-Auflösung) die Aufnahme von Fotos und kurzen Videos, die per MMS oder E-Mail verschickt werden können. Das Display unterstützt die Darstellung von mehr als 65 000 Farben. Die Tastaturanordnung, die beim 3650 einem Wählscheiben-Telefon ähnlich war, wurde abermals leicht abgeändert.

    Weitere Ausstattungsmerkmale sowie Bilder der neuen Geräte finden Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11747.html .

    Siemens mobile hat in der vergangenen Woche gleich auf mehreren Veranstaltungen neue Geräte vorgestellt. Dies sind einerseits vier neue Xelibri-Handys mit dem Titel "Fashion Extravaganza" und andererseits sein zweites UMTS-Handy präsentiert.

    Die Features der Handys Xelibri 5, 6, 7 und 8 sind weitgehend gleich. Die Telefone funktionieren jeweils im 900- und 1800-MHz-Bereich und die Displays können bis zu 4.096 Farben darstellen. Ferner stehen Sprachwahl, Vibrationsalam, polyphone Klingeltöne, integrierte Spiele und eine Uhr mit Alarmfunktion zur Verfügung. Ein Novum ist, dass die SIM-Karte auch ohne Öffnen des Handys gewechselt werden dann.

    Unterschiede gibt es beim Design der vier Newcomer, die noch im Oktober im Handel und über die Xelibri-Homepage im Internet zu haben sein sollen. Das Xelibri 6 hat die Form und Größe einer klassischen Puderdose. Erhältlich ist das Klapphandy in den Farben Sheer Bronze und Platinum Blush. Weitere Details und vor allem Fotos der Geräte finden Sie online unter der Adresse http://www.teltarif.de/s/s11776.html .

    Das neue UMTS-Gerät hört auf den Namen U15 und vereint nach Angaben von Siemens alle Funktionen, die derzeit technisch möglich sind. Dies sind zum Beispiel Videotelefonie, das Streaming von Musik mit bis zu 128 kBit/s oder die Aufnahme vertonter Videos.

    Das U15 kommt als Triband-Dual-Mode-Gerät auf den Markt, was bedeutet, dass es im GSM-Bereich auch auf dem amerikanischen Kontinent genutzt werden kann und auf Wunsch automatisch in den UMTS-Betrieb umschaltet. Die Siemens-Designer haben neben einer Freisprecheinrichtung auch zwei VGA-Kameras mit Dreifachzoom in das Mobiltelefon integriert, das mit für ein UMTS-Telefon recht handlichen Maßen von 136 mal 53 mal 24 Milimetern bei einem Gewicht von 140 Gramm ausgeliefert wird. Das Display kann bei einer Auflösung von 176 mal 220 Pixeln bis zu 65 000 Farben darstellen.

    Mit den Kameras aufgenommene Fotos können via MMS an Freunde und Bekannte weitergeschickt werden. Zm Datenaustausch stehen bei dem GPRS- und Java-fähigen U15 neben Bluetooth auch eine USB- sowie eine Infrarotschnittstelle zur Verfügung.

    Weitere Details sowie Fotos zudem ab November 2003 erhältlichen Gerät finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s11739.html .

  11. Neue Samsung-Handys: "Welches Betriebssystem hätten Sie denn gerne?"

    Bereits auf der CeBIT hat Samsung drei Smartphones angekündigt. Die Besonderheit: Jedes basiert auf einem anderen Betriebssystem. So kann sich der Benutzer für das Gerät entscheiden, dass seinen Bedürfnissen am nähesten kommt.

    Alle Geräte sind Tri-Band-Geräte, funktionieren also auch in den USA. Selbstverständlich werden alle modernen Standards wie Java, E-Mail, MMS und WAP unterstützt. Eine Kamera ist bei den drei Handys ebenso "an Bord", wie die Möglichkeit zur Wiedergabe polyphoner Klingeltöne.

    Das D700 basiert auf dem Symbian-Betriebssystem und ist mit Maßen von 89x49x25 mm und 110 Gramm Gewicht das kleinste und leichteste der neuen Samsung-Geräte. Das Farbdisplay kann 65 000 Farben darstellen und hat 176x208 Pixel. Eine Besonderheit ist, dass sich das Display nach dem Aufklappen um 180 Grad drehen lässt, so dass man das Handy auch ähnlich einem herkömmlichen PDA bedienen kann.

    Das i500 verwendet hingegen das Palm OS in der Version 5.2. Man kann es sich daher auch als eine Art "Palm mit integriertem Telefon" vorstellen. Damit sind über 20 000 Software-Applikationen verfügbar. E-Mails oder SMS kann man nicht nur per Tastatur und T9 eingeben, sondern auch auf dem Bildschirm mit einem kleinen Stift schreiben. Es verfügt zudem über eine leistungsfähige Digitalkamera mit Diodenblitz und einer Auflösung von 1 Megapixel.

    Am meisten "PC-like" ist das i700 mit Microsoft Pocket PC 2003 und Pocket Office. Neben dem Zugriff auf Dokumente und Benutzerinterface der "Windows-Welt" versteht sich das i700 aber auch mit der Handy-Welt: Java, MMS und WAP 2.0 sind ebenso an Bord wie eine Spracherkennung. Anders als die beiden vorgenannten Geräte ist das i700 aber kein Klapphandy, sondern einem PDA bzw. dem MDA / XDA sehr ähnlich.

    Weitere Details und Bilder zu den obigen Geräten finden Sie in unserer News vom gestrigen Tage unter der Adresse http://www.teltarif.de/s/s11799.html .

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