Newsletter 39/03 vom 25.09.2003
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 25.09.2003 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Telekom: Mit neuem xxl-Tarif kann auch T-DSL teurer werden
  2. Wettbewerber sollen mehr für die Nutzung der Telekom-Leitungen zahlen
  3. Tarifänderungen im Festnetz
  4. o2-WAP-Flatrate: Fast ein mobiler Alleskönner
  5. o2 Germany: Maßnahmen gegen LOOP-Missbrauch
  6. E-Plus: Mehr i-mode und die Datenkarte
  7. SimPay: Testlauf für das Bezahlen per Handy
  8. Änderungen auf dem DSL-Markt
  9. Telekom: DSL-Anbieter müssen Netznutzung extra zahlen
  10. Xpedite: Fax-to-Mail wird kostenpflichtig
  1. Telekom: Mit neuem xxl-Tarif kann auch T-DSL teurer werden

    Für Festnetzkunden der Deutschen Telekom, die bisher einen ISDN-Anschluss in Kombination mit xxl-Tarif und T-DSL nutzen, kann der Umstieg auf den neuen xxl-Tarif teurer werden als bislang angenommen. Bis zum Frühjahr 2003 bot das Bonner Telekommunikationsunternehmen nämlich für diese Kunden den DSL-Anschluss im Rahmen eines Paketpreises vergünstigt an. Statt 12,99 Euro zahlt man nur 9,99 Euro.

    Diese Vergünstigung entfällt beim Wechsel auf den neuen xxl-Tarif, zumal es den früheren Paketpreis nicht mehr gibt. Wer also ein solches Tarifpaket nutzt und sich für die neue Wochenend-Telefonflatrate interessiert, muss somit nicht nur den Mehrpreis für den neuen xxl-Tarif, sondern auch die erhöhte Grundgebühr für den Highspeed-Internet-Zugang bedenken.

    Für viele Kunden kann es sich somit durchaus lohnen, einmal durchzurechnen, ob sich der Mehrpreis für sie rechnet. Die derzeit günstigsten Call-by-Call-Angebote für Telefonate im deutschen Festnetz liegen am Wochenende bei 1,5 bis 1,7 Cent pro Minute. Zu diesem Preis kann man monatlich immerhin fünf Stunden telefonieren, um auf einen Gesamtbetrag von 4,50 bis 5,10 Euro zu kommen. Das bedeutet, der Umstieg lohnt sich nur für Kunden, die regelmäßig fünf und mehr Stunden am Samstag telefonieren. Für alle anderen ist das bisherige Angebot, das für Bestandskunden vorerst weiter läuft und noch bis zum 30. September bestellt werden kann, günstiger.

  2. Wettbewerber sollen mehr für die Nutzung der Telekom-Leitungen zahlen

    Die Telekom nimmt einen neuen Anlauf, um die Mitbenutzung ihrer Leitungen für Wettbewerber teurer zu machen. Der Bonner Konzern hat erneut einen Aufschlag von 0,6 Cent pro Minute für sämtliche Gespräche, die durch das Telekom-Netz geleitet werden, beantragt. Das Unternehmen begründet diese Forderung mit einer gesetzlichen Verpflichtung, nach der sich die Wettbewerber an den Kosten für den Telekom-Telefonanschluss beteiligen müssen.

    Die Telekom hatte bereits im Frühjahr einen solchen Aufschlag gefordert. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hatte damals allerdings nur einen Aufschlag von 0,4 Cent für Ortsgespräche genehmigt. Dieser sollte zurückgenommen werden, wenn die Telekom ihr so genanntes Anschlussdefizit durch die Erhöhung ihrer Grundgebühr ausgleiche. Zugleich senkte die RegTP den Mietpreis, den die Wettbewerber für einen Teilnehmeranschluss zahlen müssen, auf 11,80 Euro monatlich. Die Telekom hatte eine Erhöhung auf 17,40 Euro verlangt. Inzwischen wurde der Aufschlag wieder kassiert. Ob sich die Telekom dieses Mal durchsetzen wird, ist fraglich.

    Uneinsichtig zeigte sich die Telekom auch beim Resale. Sie will ihren Konkurrenten ihre Produkte und Dienstleistungen nur in bestimmten Paketen zum Weiterverkauf zu Großhandelspreisen anbieten. Die RegTP entschied mittlerweile, dass das Resale-Angebote der Telekom missbräuchlich und damit unzulässig sei und verlangte, dass der Konzern ein nachgebessertes Angebot vorlegen solle. Das die Telekom bisher nicht getan. Statt dessen geht sie wieder den langen Weg durch die Gerichte, um eine endgültige Entscheidung möglichst lange hinaus zu schieben.

    Auch im Bereich Interconnection hat der Konzern mit dem markanten T bei der RegTP eine Preiserhöhung verlangt. Sollte die Regulierungsbehörde ihre Genehmigung erteilen, würde dies für all diejenigen Anbieter eine Preiserhöhung mit sich führen, die ihr Netz an lediglich 23 Übergabepunkten mit der Telekom zusammenschalten. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11604.html .

  3. Tarifänderungen im Festnetz

    Freunde des Call by Call im Ortsnetz haben ab sofort in allen größeren Ballungszentren und deren Einzugsbereichen die Möglichkeit, auch über 01058 Telecom rund um die Uhr für 1 Cent pro Minute Ortsgespräche zu führen. Dieser Minutenpreis gilt vorerst unbefristet und wird im Minutentakt über die Rechnung der Deutschen Telekom abgerechnet. Zwar ist das Angebot derzeit noch nicht bundesweit verfügbar, bis Ende des Jahres soll es nach Auskunft von 01058 jedoch aus 97 Prozent aller Ortsnetze nutzbar sein.

    Wer in Hamburg und Umgebung wohnt, kann bereits seit Montag günstiger über die Einwahlnummer 01041 von Hansenet Gespräche in den Orts- und Nahbereich führen. Galt bisher ein Minutenpreis von 2,44 Cent zur Hauptzeit und während der Nebenzeit ein Minutenpreis von 1,64 Cent pro Minute, werden neuerdings rund um die Uhr 1,44 Cent pro Minute für Orts- und Nahgespräche berechnet. Auch hier erfolgt die Abrechnung im Minutentakt über die Deutsche Telekom.

    An Sonntagen ist es vorerst unbefristet möglich, über die Einwahlnummer 0190 031 von Teledump Orts- und Ferngespräche zu einem Minutenpreis von 1,4 Cent zu führen. Zu beachten ist jedoch, dass das Special nicht an Feiertagen Gültigkeit besitzt. Für Ferngespräche nimmt Teledump mit diesem Special an Sonntagen den ersten Platz in unserer Tariftabelle ein.

    Etwas im Preis gesenkt wurde auch der Minutenpreis bei der Inlandsauskunft 11893. Lag der Minutenpreis bisher bei 30 Cent pro Minute zuzüglich eines Verbindungsentgeltes von 60 Cent, wird dieser ab dem 1. Oktober auf 24 Cent und das Einwahlentgelt auf 58 Cent gesenkt. Zudem wird von einer 20-Sekundentaktung auf eine 10-Sekundentaktung umgestellt. Gemessen am Minutenpreis bietet die 11893 damit den günstigsten Auskunftsdienst an. Für kurze Anfragen bei der Auskunft ist aber beispielsweise die 11849 von info.portal mit einem Minutenpreis von 49 Cent ohne Verbindungsentgelt noch etwas günstiger.

  4. o2-WAP-Flatrate: Fast ein mobiler Alleskönner

    Seit dem 15. September bietet o2 erstmals in Deutschland einen Internet-Pauschaltarif für die Nutzung vom Handy aus an. Der monatliche Grundpreis von 4,95 Euro ist recht günstig, dafür gilt der Pauschaltarif aber nur für das o2-eigene Multimediaportal und andere nach dem WAP-Standard programmierte Homepages. Normale html-Seiten können nicht genutzt werden.

    Über einen kleinen Umweg steht aber doch ein sehr großer Teil der Internet-Welt den Nutzern des o2-Pauschaltarifs offen. Die Suchmaschine Google wandelt nämlich für WAP-Nutzer die html-Seiten in ein für WAP-Browser geeignetes Format um. Wie das genau funktioniert, können Sie in unserer Meldung unter der http://www.teltarif.de/s/s11582.html nachlesen.

    Ein Nachteil der WAP-Flatrate von o2 ist die fehlende Möglichkeit, POP3-E-Mail-Adressen direkt abzufragen. Dies funktioniert nur über das WAP-Portal und den vom Netzbetreiber angebotenen POP3-Sammeldienst. Eine Alternative ist der kostenlose Mailservice von thewap.at. Dieses Portal bietet darüber hinaus noch weitere Features, zum Beispiel eine eigene Suchmaschine oder eine individuelle Link-Liste für jeden einzelnen Benutzer. Die Möglichkeiten der WAP-Flatrate sind somit vielfältiger, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Ob sich die 4,95 Euro im Monat lohnen, muss wohl jeder o2-Kunde für sich selbst entscheiden. Ohne Pauschaltarif kostet bei o2 der Aufruf einer WAP-Seite via GPRS 5 Cent. Ab einer Nutzung von 100 Seiten im Monat rechnet sich somit die Buchung des Pauschaltarifs.

  5. o2 Germany: Maßnahmen gegen LOOP-Missbrauch

    Prepaidkunden von o2 Germany profitieren bei Anrufen, die sie im o2-Netz entgegennehmen, von der kostenlosen und automatisch bereitgestellten Tarifoption Easy Money. Damit bekommen die LOOP-Kunden pro voller eingehender Gesprächsminute 2 Cent gut geschrieben. Findige Mobilfunkfans haben Mittel und Wege gefunden, zusammen mit verschiedenen Tarifoptionen bei anderen Telekommunikationsunternehmen ihre LOOP-Karte mit "Easy Money" regelrecht aufzuladen. Diese Freaks telefonieren dann oft nur das auf diese Art zusammengekommene Guthaben ab.

    Als erste Maßnahme hat o2 bereits vor geraumer Zeit eine Zwangstrennung eingeführt. Verbindungen, die länger als zwei Stunden bestehen, werden automatisch getrennt, können aber natürlich sofort wieder aufgebaut werden. Künftig sollen Kunden, denen man Missbrauch mit dem "Easy Money"-Feature nachweisen kann, von dieser Tarifoption ausgeschlossen werden. Betroffen seien allerdings nur Kunden, bei denen innerhalb kurzer Zeit sehr große "Easy Money"-Summen zusammen kämen.

    In Insiderkreisen gab es in den letzten Wochen zwei unterschiedliche Gerüchte zur Zukunft von LOOP "Easy Money". Einmal war davon die Rede, dass das Feature an bestimmten Wochentagen ausgesetzt werde. Zum anderen war von einer Begrenzung auf 10 Euro pro Tag die Rede. Für beide Gerüchte gibt es allerdings noch keine Bestätigung.

  6. E-Plus: Mehr i-mode und die Datenkarte

    Die Nummer drei unter Deutschlands Mobilfunkanbietern will ihren Multimediadienst i-mode verstärkt pushen. E-Plus führt jetzt einen neuen Service mit Bewegtbildern aus der Fußball-Bundesliga ein: i-mode-Kunden, die das Nokia 3650 nutzen und das "kicker"-Abonnement für 2 Euro im Monat erworben haben, können sich ab sofort pro Spiel alle Torschüsse als Video auf ihrem Handy ansehen. Die zeitliche Umsetzung erfolgt nach E-Plus-Angaben so, dass die kurzen Videos bereits auf dem Telefon sichtbar sind, bevor die Spiele im unverschlüsselten Fernsehen übertragen werden. Außerdem schenkt E-Plus allen i-mode-Neukunden drei GPRS-Datenpakete mit je 5 Megabyte zum Testen der Multimedia-Angebote. Es fallen lediglich die Kosten für gebuchte kostenpflichtige Inhalte an. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11594.html .

    Einen Wermutstropfen gibt es dennoch. Das erst vor kurzem für 99 Euro eingeführte Free&Easy-i-mode-Paket mit dem Siemens M55 ist teurer geworden. Der neue Verkaufspreis beträgt 119,90 Euro.

    Außerdem hat E-Plus für seine Vertragskunden endlich eine spezielle Datenkarte eingeführt, die zum Beispiel für GPRS-Verbindungen genutzt werden kann. Die bei E-Plus unter dem Namen "Online Card" vertriebene Datenkarte bietet in ihrem Basisumfang die gängigen Übertragungsraten GPRS, HSCSD sowie den Versand und Empfang von SMS. Weitere Datenbausteine kann der Nutzer jederzeit hinzubuchen. Neben einer einmaligen Anschlussgebühr von 25 Euro fällt ein monatlicher Grundpreis von 4,95 Euro an. Die Karte kann mit vier verschiedenen Datenpakete genutzt werden, voreingestellt ist das Datenpaket E-Plus Online S, das bei einer monatlichen Grundgebühr von 2,50 Euro ein Datenvolumen von 2,5 Megabyte beinhaltet. Weitere Details finden Sie auf unserer Infoseite unter der URL http://www.teltarif.de/i/gprs-kosten.html .

  7. SimPay: Testlauf für das Bezahlen per Handy

    Der von führenden europäischen Mobilfunkanbietern gemeinsam entwickelte neue Standard für das Bezahlen per Handy, SimPay, soll voraussichtlich in Deutschland mit einem Testlauf starten. Pilotversuche für das einheitliche Bezahlsystem mit dem Handy sind für Ende diesen Jahres oder Anfang 2004 geplant. Bereits im Juni wurde bekannt, dass SimPay im Jahr 2004 in den Regelbetrieb gehen solle. Mit einem offiziellen Startschuss sei aber erst im Herbst 2004 zu rechnen. Während T-Mobile und Vodafone möglichst schnell mit dem neuen Dienst starten wollen, um dem Handy als Geldbörse zum Durchbruch zu verhelfen, stellen sich Orange und Telefónica Móviles noch quer.

    Um trotzdem bei der Entwicklung voran zukommen, soll nun Testlauf in Deutschland starten, bei dem auch die Netzbetreiber E-Plus und o2 beteiligt werden sollen. Grundsätzlich scheint das Interesse an SimPay in der Branche groß zu sein. Schon rund zehn Mobilfunkgesellschaften sollen bereits Absichtserklärungen unterzeichnet haben, der Allianz beizutreten. Zu den Interessenten gehören unter anderem auch die E-Plus-Muttergesellschaft KPN und der britische o2-Mutterkonzern mmo2. Die neuen Allianz erreicht rund 250 Millionen Mobilfunkkunden.

  8. Änderungen auf dem DSL-Markt

    Bei mehreren DSL-Anbietern gab es in den zurückliegenden sieben Tagen Änderungen bei bestehenden DSL-Tarifen. So hat beispielsweise max.DSL seine Tarifstruktur komplett umgestellt. Auf Basis von T-DSL gibt es zwar nach wie vor fünf Zeit- bzw. Volumentarife, allerdings gelten nun neue Konditionen. Der günstigste Tarif entry liegt neuerdings bei 2,95 Euro, bei dem 25 Stunden Internetvergnügen inklusive sind. Zusätzlich ist das Angebot auf 1 000 Megabyte Trafficaufkommen pro Monat begrenzt. Für 4,95 Euro im Monat kann man über den Tarif maxDSL 500 zeitlich unbegrenzt im Internet surfen, hat allerdings nur 500 Megabyte an Traffic inklusive. Für 6,95 Euro erhält man ein Trafficvolumen von 1 000 Megabyte, für 9,95 Euro sind 2 000 Megabyte inklusive. Last but not least kann für ebenfalls 9,95 Euro der Tarif time25 beauftragt werden, über den man keiner Trafficbegrenzung unterliegt, allerdings liegt die Grenze der inklusiven Onlinestunden bei 25 Stunden. Weitere Details finden Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s11616.html .

    Der Provider freedee aus dem Hause NGI hat die Tarifstruktur seines light-Tarifes abgeändert. Wer über zwei Gigabyte Traffic im Monat verursacht, muss damit leben, dass er die DSL-Flatrate nur noch mit noch schärferen Einschnitten als bisher nutzen kann. Künftig erfolgt eine stündliche Zwangstrennung, erreicht man ein Trafficaufkommen zwischen zwei und vier Gigabyte im Monat. Wer vier bis acht Gigabyte an Daten übertragen hat, muss mit einer Zwangstrennung alle 30 Minuten leben, User die über acht Gigabyte Traffic verursachen, werden alle 10 Minuten von Netz getrennt. Weitere Hintergrundinformationen können Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11610.html nachlesen.

    Der alternative DSL-Anbieter QSC bietet seinen Kunden ab sofort auf Basis des Volumentarifes Q-DSL home2300 ein so genanntes Professional-Paket an, das den bereits bekannten Volumentarif ergänzt. Für monatlich 19 Euro extra, also insgesamt 58 Euro, kann der Q-DSL-home2300pro genannte Tarif auch in einem Netzwerk genutzt werden und eignet sich somit zum Beispiel für kleine Unternehmen. Der für den Anschluss benötigte DSL-Router wird von QSC vorkonfiguriert angeliefert und für die komplette Vertragslaufzeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Ansonsten gleicht das Angebot dem normalen 2300er-Volumentarif.

    Der in Schleswig-Holstein tätige Anbieter KomTel bietet ein neues Komplettpaket an, das einen DSL-Zugang ohne Zeit- und Trafficbeschränkung mit bis zu 2 MBit/s im Downstream, einen Komtel-Direkt-ISDN-Anschluss sowie monatlich 20 Euro Gesprächsguthaben beinhaltet. Leider ist es aber nur in einzelnen Regionen Schleswig-Holsteins verfügbar. Insgesamt müssen für den Tarif mit dem Namen NoLimit monatlich 49 Euro gezahlt werden. Nähere Einzelheiten finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11586.html .

  9. Telekom: DSL-Anbieter müssen Netznutzung extra zahlen

    Nach dem jüngsten Beschluss der Regulierungsbehörde (RegTP) müssen bestimmte DSL-Anbieter künftig neue Entgelte an die Deutsche Telekom bezahlen. Bisher war die Übergabe des Datenverkehrs aus ihrem Netz in das der anderen DSL-Anbieter im Pauschalpreis für die Bereitstellung des DSL-Anschlusses enthalten. Jetzt darf die Telekom einen nutzungsabhängigen Tarif für diese Leistung berechnen. Dieser hängt von der genutzten Bandbreite ab, und beträgt monatlich 0,6325 Euro pro 10 kBit/s.

    Betroffen sind nur die DSL-Anbieter, die "ZISP" nutzen. Das ist ein Verfahren, bei dem die Internet-Pakete über einen sogenannten "IP-Tunnel" in das Backbone eines anderen Providers übergeben werden. Solche Anbieter sind beispielsweise Telefónica Deutschland (bzw. deren Reseller), Freenet und andere DSL-Provider, die einen "eigenen Backbone" verwenden. Weitere Details und Beispielrechnungen finden Sie in der Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11603.html . Für die betroffenen Betreiber heißt das, dass sie für Nutzer, die viel Bandbreite beanspruchen, mehr zahlen müssen. Können sie die zur Verfügung stehende Bandbreite auf viele Nutzer verteilen, sinken die Kosten.

  10. Xpedite: Fax-to-Mail wird kostenpflichtig

    Der bekannte Fax2Mail-Anbieter Xpedite Systems in Unterhaching bei München will zum 31. Oktober sein kostenloses Fax-to-Mail-Angebot einstellen und durch einen kostenpflichtig Dienst ersetzen. Xpedite Kunden erhalten eine Münchner Rufnummer. Alle dorthin versandten Faxe werden in eine Grafik-Datei konvertiert und dem Kunden per E-Mail zugeschickt.

    Aufgrund zahlreicher Nachfragen aus dem Nutzerkreis aber auch wegen erheblich gestiegener Betriebskosten seien nun Änderungen notwendig, teilte das Münchner Unternehmen seinen Kunden mit. Der Fax-to-Mail-Service werde in das offizielle Serviceportfolio aufgenommen und unterliege damit "ab sofort den gleichen strengen Qualitätskriterien wie unsere übrigen Kommunikationsdienstleistungen. In diesem Zusammenhang wird auch an die Nutzer des Services keine Werbung mehr versandt."

    Kunden, die den Dienst künftig nutzen möchten, können den neuen "Fax-to-Mail-Plus Service" ab sofort für sechs Monate zum Preis von 55 Euro bzw. für ein Jahr Monate zum Preis von 99 Euro bestellen. Bestandskunden, die sich bis Ende Oktober für das neue Angebot entscheiden, zahlen im Rahmen eines Umsteigerangebots für die ersten sechs Monate nur 49 Euro bzw. für das erste Jahr 84 Euro.

    Bestandkunden, die den neuen Service nicht nutzen möchten, brauchen nichts zu unternehmen. Xpedite will diesen Kunden automatisch kündigen und den kostenlosen Betrieb zum Jahresende einstellen. Wer auf ein günstiges Fax2Mail Angebot nicht verzichten will oder kann, hat aber noch Alternativen, von denen wir einige in der entsprechenden Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11587.html vorstellen. Auch im zugehörigen Forum unter der Meldung werden weitere Alternativen genannt und diskutiert.

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