- Telekom: Mit neuem xxl-Tarif kann auch T-DSL teurer werden
Für Festnetzkunden der Deutschen
Telekom,
die bisher einen ISDN-Anschluss in Kombination mit xxl-Tarif und
T-DSL nutzen, kann der Umstieg auf den neuen
xxl-Tarif
teurer werden als bislang angenommen. Bis zum Frühjahr 2003 bot
das Bonner Telekommunikationsunternehmen nämlich für diese Kunden
den DSL-Anschluss im Rahmen eines Paketpreises vergünstigt an.
Statt 12,99 Euro zahlt man nur 9,99 Euro.
Diese Vergünstigung entfällt beim Wechsel auf den neuen
xxl-Tarif,
zumal es den früheren Paketpreis nicht mehr gibt. Wer also ein
solches
Tarifpaket nutzt und sich für die neue Wochenend-Telefonflatrate
interessiert, muss somit nicht nur den Mehrpreis für den neuen
xxl-Tarif, sondern auch die erhöhte Grundgebühr für den
Highspeed-Internet-Zugang
bedenken.
Für viele Kunden kann es sich somit durchaus lohnen, einmal
durchzurechnen, ob sich der Mehrpreis für sie rechnet. Die
derzeit
günstigsten Call-by-Call-Angebote für Telefonate im deutschen
Festnetz
liegen am Wochenende bei 1,5 bis 1,7 Cent pro Minute. Zu
diesem
Preis kann man monatlich immerhin fünf Stunden telefonieren, um
auf
einen Gesamtbetrag von 4,50 bis 5,10 Euro zu kommen. Das
bedeutet,
der Umstieg lohnt sich nur für Kunden, die regelmäßig fünf und
mehr
Stunden am Samstag telefonieren. Für alle anderen ist das
bisherige
Angebot, das für Bestandskunden vorerst weiter läuft und noch bis
zum
30. September bestellt werden kann, günstiger.
- Wettbewerber sollen mehr für die Nutzung der Telekom-Leitungen zahlen
Die Telekom nimmt einen neuen Anlauf, um
die Mitbenutzung
ihrer Leitungen für Wettbewerber teurer zu machen. Der Bonner
Konzern hat erneut
einen Aufschlag von 0,6 Cent pro Minute für sämtliche
Gespräche, die durch das
Telekom-Netz geleitet werden, beantragt. Das Unternehmen
begründet diese Forderung mit
einer gesetzlichen Verpflichtung, nach der sich die Wettbewerber
an den Kosten für den
Telekom-Telefonanschluss beteiligen müssen.
Die Telekom hatte bereits im Frühjahr einen solchen Aufschlag
gefordert. Die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hatte
damals allerdings nur
einen Aufschlag von 0,4 Cent für Ortsgespräche genehmigt.
Dieser sollte zurückgenommen
werden, wenn die Telekom ihr so genanntes Anschlussdefizit durch
die Erhöhung ihrer
Grundgebühr ausgleiche. Zugleich senkte die RegTP den Mietpreis,
den die Wettbewerber
für einen Teilnehmeranschluss zahlen müssen, auf 11,80 Euro
monatlich. Die Telekom
hatte eine Erhöhung auf 17,40 Euro verlangt. Inzwischen
wurde der Aufschlag wieder
kassiert. Ob sich die Telekom dieses Mal durchsetzen wird, ist
fraglich.
Uneinsichtig zeigte sich die Telekom auch beim Resale. Sie
will ihren Konkurrenten
ihre Produkte und Dienstleistungen nur in bestimmten Paketen zum
Weiterverkauf zu
Großhandelspreisen anbieten. Die RegTP entschied mittlerweile,
dass das Resale-Angebote
der Telekom missbräuchlich und damit unzulässig sei und
verlangte, dass der Konzern ein
nachgebessertes Angebot vorlegen solle. Das die Telekom bisher
nicht getan. Statt
dessen geht sie wieder den langen Weg durch die Gerichte, um eine
endgültige
Entscheidung möglichst lange hinaus zu schieben.
Auch im Bereich Interconnection hat der Konzern mit dem
markanten T bei der RegTP
eine Preiserhöhung verlangt. Sollte die Regulierungsbehörde ihre
Genehmigung erteilen,
würde dies für all diejenigen Anbieter eine Preiserhöhung mit
sich führen, die ihr
Netz an lediglich 23 Übergabepunkten mit der Telekom
zusammenschalten. Weitere
Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11604.html .
- Tarifänderungen im Festnetz
Freunde des Call by Call im
Ortsnetz haben ab sofort in
allen größeren Ballungszentren und deren Einzugsbereichen die
Möglichkeit, auch über
01058 Telecom rund um die Uhr für
1 Cent pro Minute
Ortsgespräche zu führen. Dieser Minutenpreis gilt vorerst
unbefristet und
wird im Minutentakt über die Rechnung der
Deutschen Telekom
abgerechnet. Zwar ist das Angebot derzeit noch nicht bundesweit
verfügbar, bis Ende des
Jahres soll es nach Auskunft von 01058 jedoch aus 97 Prozent
aller Ortsnetze nutzbar
sein.
Wer in Hamburg und Umgebung wohnt, kann bereits seit Montag
günstiger über die
Einwahlnummer 01041 von Hansenet
Gespräche in den Orts- und Nahbereich
führen. Galt bisher ein Minutenpreis von 2,44 Cent zur
Hauptzeit und während der Nebenzeit
ein Minutenpreis von 1,64 Cent pro Minute, werden neuerdings
rund um die Uhr 1,44 Cent
pro Minute für Orts- und Nahgespräche berechnet. Auch hier
erfolgt die Abrechnung im Minutentakt
über die Deutsche Telekom.
An Sonntagen ist es vorerst unbefristet möglich, über die
Einwahlnummer 0190 031
von Teledump Orts- und Ferngespräche zu
einem Minutenpreis von
1,4 Cent zu führen. Zu beachten ist jedoch, dass das
Special nicht an Feiertagen Gültigkeit
besitzt. Für Ferngespräche nimmt Teledump mit diesem Special an
Sonntagen den ersten Platz in
unserer Tariftabelle ein.
Etwas im Preis gesenkt wurde auch der Minutenpreis bei der
Inlandsauskunft
11893. Lag der
Minutenpreis bisher bei 30 Cent
pro Minute zuzüglich eines Verbindungsentgeltes von 60 Cent,
wird dieser ab dem 1. Oktober
auf 24 Cent und das Einwahlentgelt auf 58 Cent gesenkt.
Zudem wird von einer
20-Sekundentaktung auf eine 10-Sekundentaktung umgestellt.
Gemessen am Minutenpreis bietet die
11893 damit den günstigsten Auskunftsdienst an. Für kurze
Anfragen bei der Auskunft ist aber
beispielsweise die 11849
von info.portal mit einem
Minutenpreis von 49 Cent ohne Verbindungsentgelt noch etwas
günstiger.
- o2-WAP-Flatrate: Fast ein mobiler Alleskönner
Seit dem 15. September bietet o2
erstmals in Deutschland einen
Internet-Pauschaltarif für die Nutzung vom Handy aus an. Der
monatliche Grundpreis von
4,95 Euro ist recht günstig, dafür gilt der Pauschaltarif
aber nur für das
o2-eigene Multimediaportal und andere nach dem WAP-Standard
programmierte Homepages.
Normale html-Seiten können nicht genutzt werden.
Über einen kleinen Umweg steht aber doch ein sehr großer Teil
der Internet-Welt den
Nutzern des o2-Pauschaltarifs offen. Die Suchmaschine
Google wandelt nämlich für
WAP-Nutzer die
html-Seiten in ein für WAP-Browser geeignetes Format um. Wie das
genau funktioniert,
können Sie in unserer Meldung unter der
http://www.teltarif.de/s/s11582.html
nachlesen.
Ein Nachteil der WAP-Flatrate von o2 ist die fehlende
Möglichkeit,
POP3-E-Mail-Adressen direkt abzufragen. Dies funktioniert nur
über das WAP-Portal und
den vom Netzbetreiber angebotenen POP3-Sammeldienst. Eine
Alternative ist der
kostenlose Mailservice von
thewap.at. Dieses Portal
bietet darüber hinaus noch weitere Features, zum Beispiel eine
eigene Suchmaschine oder
eine individuelle Link-Liste für jeden einzelnen Benutzer. Die
Möglichkeiten der
WAP-Flatrate sind somit vielfältiger, als man auf den ersten
Blick meinen könnte. Ob
sich die 4,95 Euro im Monat lohnen, muss wohl jeder o2-Kunde
für sich selbst
entscheiden. Ohne Pauschaltarif kostet bei o2 der Aufruf einer
WAP-Seite via
GPRS 5 Cent. Ab einer Nutzung von 100 Seiten im Monat
rechnet sich somit
die Buchung des Pauschaltarifs.
- o2 Germany: Maßnahmen gegen LOOP-Missbrauch
Prepaidkunden von o2 Germany profitieren bei
Anrufen, die sie im
o2-Netz entgegennehmen, von der kostenlosen und automatisch
bereitgestellten
Tarifoption Easy Money. Damit
bekommen die
LOOP-Kunden pro voller
eingehender Gesprächsminute
2 Cent gut geschrieben. Findige Mobilfunkfans haben Mittel
und Wege gefunden,
zusammen mit verschiedenen Tarifoptionen bei anderen
Telekommunikationsunternehmen ihre
LOOP-Karte mit "Easy Money" regelrecht aufzuladen. Diese Freaks
telefonieren dann oft nur
das auf diese Art zusammengekommene Guthaben ab.
Als erste Maßnahme hat o2 bereits vor geraumer Zeit eine
Zwangstrennung eingeführt.
Verbindungen, die länger als zwei Stunden bestehen, werden
automatisch getrennt, können
aber natürlich sofort wieder aufgebaut werden. Künftig sollen
Kunden, denen man
Missbrauch mit dem "Easy Money"-Feature nachweisen kann, von
dieser Tarifoption
ausgeschlossen werden. Betroffen seien allerdings nur Kunden,
bei denen innerhalb
kurzer Zeit sehr große "Easy Money"-Summen zusammen kämen.
In Insiderkreisen gab es in den letzten Wochen zwei
unterschiedliche Gerüchte zur
Zukunft von LOOP "Easy Money". Einmal war davon die Rede, dass
das Feature an
bestimmten Wochentagen ausgesetzt werde. Zum anderen war von
einer Begrenzung auf
10 Euro pro Tag die Rede. Für beide Gerüchte gibt es
allerdings noch keine
Bestätigung.
- E-Plus: Mehr i-mode und die Datenkarte
Die Nummer drei unter Deutschlands Mobilfunkanbietern will ihren
Multimediadienst
i-mode verstärkt pushen.
E-Plus führt
jetzt einen neuen Service mit Bewegtbildern aus der
Fußball-Bundesliga ein:
i-mode-Kunden, die das Nokia 3650 nutzen und das
"kicker"-Abonnement für 2 Euro
im Monat erworben haben, können sich ab sofort pro Spiel alle
Torschüsse als Video auf
ihrem Handy ansehen. Die zeitliche Umsetzung erfolgt nach
E-Plus-Angaben so, dass die
kurzen Videos bereits auf dem Telefon sichtbar sind, bevor die
Spiele im
unverschlüsselten Fernsehen übertragen werden. Außerdem schenkt
E-Plus allen
i-mode-Neukunden drei GPRS-Datenpakete mit je 5 Megabyte zum
Testen der
Multimedia-Angebote. Es fallen lediglich die Kosten für gebuchte
kostenpflichtige
Inhalte an. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter der
URL
http://www.teltarif.de/s/s11594.html .
Einen Wermutstropfen gibt es dennoch. Das erst vor kurzem
für 99 Euro
eingeführte Free&Easy-i-mode-Paket mit dem
Siemens M55 ist teurer
geworden.
Der neue Verkaufspreis beträgt 119,90 Euro.
Außerdem hat E-Plus für seine Vertragskunden endlich eine
spezielle Datenkarte
eingeführt, die zum Beispiel für
GPRS-Verbindungen genutzt
werden kann. Die bei E-Plus unter dem Namen "Online Card"
vertriebene Datenkarte bietet
in ihrem Basisumfang die gängigen Übertragungsraten GPRS,
HSCSD sowie den Versand und Empfang
von SMS. Weitere
Datenbausteine kann der Nutzer jederzeit hinzubuchen. Neben
einer einmaligen
Anschlussgebühr von 25 Euro fällt ein monatlicher Grundpreis
von 4,95 Euro
an. Die Karte kann mit vier verschiedenen Datenpakete genutzt
werden, voreingestellt ist das Datenpaket
E-Plus Online S, das bei einer monatlichen Grundgebühr von
2,50 Euro ein
Datenvolumen von 2,5 Megabyte beinhaltet. Weitere Details
finden Sie auf unserer Infoseite unter der URL
http://www.teltarif.de/i/gprs-kosten.html .
- SimPay: Testlauf für das Bezahlen per Handy
Der von führenden europäischen Mobilfunkanbietern gemeinsam
entwickelte neue Standard
für das Bezahlen per Handy, SimPay,
soll voraussichtlich in
Deutschland mit einem Testlauf starten. Pilotversuche für das
einheitliche Bezahlsystem
mit dem Handy sind für Ende diesen Jahres oder Anfang 2004
geplant. Bereits im Juni
wurde bekannt, dass SimPay im Jahr 2004 in den Regelbetrieb gehen
solle. Mit einem
offiziellen Startschuss sei aber erst im Herbst 2004 zu rechnen.
Während
T-Mobile und
Vodafone möglichst
schnell mit dem neuen Dienst starten wollen, um dem Handy als
Geldbörse zum Durchbruch
zu verhelfen, stellen sich Orange und Telefónica Móviles noch
quer.
Um trotzdem bei der Entwicklung voran zukommen, soll nun
Testlauf in Deutschland
starten, bei dem auch die Netzbetreiber
E-Plus und
o2 beteiligt werden sollen. Grundsätzlich
scheint das Interesse an
SimPay in der Branche groß zu sein. Schon rund zehn
Mobilfunkgesellschaften sollen
bereits Absichtserklärungen unterzeichnet haben, der Allianz
beizutreten. Zu den
Interessenten gehören unter anderem auch die
E-Plus-Muttergesellschaft KPN und der
britische o2-Mutterkonzern mmo2. Die neuen Allianz erreicht rund
250 Millionen
Mobilfunkkunden.
- Änderungen auf dem DSL-Markt
Bei mehreren DSL-Anbietern gab es in den
zurückliegenden
sieben Tagen Änderungen bei bestehenden DSL-Tarifen. So hat
beispielsweise
max.DSL seine Tarifstruktur komplett
umgestellt. Auf
Basis von T-DSL gibt es zwar nach wie vor fünf Zeit- bzw.
Volumentarife, allerdings
gelten nun neue Konditionen. Der günstigste Tarif
entry
liegt neuerdings bei 2,95 Euro, bei dem 25 Stunden
Internetvergnügen
inklusive sind. Zusätzlich ist das Angebot auf 1 000
Megabyte Trafficaufkommen
pro Monat begrenzt. Für 4,95 Euro im Monat kann man über
den Tarif
maxDSL 500 zeitlich
unbegrenzt im Internet
surfen, hat allerdings nur 500 Megabyte an Traffic
inklusive. Für 6,95 Euro
erhält man ein Trafficvolumen von
1 000 Megabyte,
für 9,95 Euro sind 2 000
Megabyte inklusive.
Last but not least kann für ebenfalls 9,95 Euro der Tarif
time25 beauftragt werden, über
den man
keiner Trafficbegrenzung unterliegt, allerdings liegt die Grenze
der inklusiven
Onlinestunden bei 25 Stunden. Weitere Details finden Sie in
unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s11616.html .
Der Provider freedee aus dem Hause
NGI hat die
Tarifstruktur seines
light-Tarifes abgeändert.
Wer über zwei Gigabyte Traffic im Monat verursacht, muss damit
leben, dass er die
DSL-Flatrate nur noch mit noch schärferen Einschnitten als bisher
nutzen kann.
Künftig erfolgt eine stündliche Zwangstrennung, erreicht man ein
Trafficaufkommen
zwischen zwei und vier Gigabyte im Monat. Wer vier bis acht
Gigabyte an Daten
übertragen hat, muss mit einer Zwangstrennung alle 30 Minuten
leben, User die über
acht Gigabyte Traffic verursachen, werden alle 10 Minuten von
Netz getrennt.
Weitere Hintergrundinformationen können Sie in unserer Meldung
unter
http://www.teltarif.de/s/s11610.html
nachlesen.
Der alternative DSL-Anbieter QSC bietet
seinen Kunden ab
sofort auf Basis des Volumentarifes
Q-DSL home2300
ein so genanntes Professional-Paket an, das den bereits bekannten
Volumentarif ergänzt.
Für monatlich 19 Euro extra, also insgesamt 58 Euro,
kann der Q-DSL-home2300pro
genannte Tarif auch in einem Netzwerk genutzt werden und eignet
sich somit zum Beispiel
für kleine Unternehmen. Der für den Anschluss benötigte
DSL-Router wird von QSC
vorkonfiguriert angeliefert und für die komplette
Vertragslaufzeit kostenlos zur
Verfügung gestellt. Ansonsten gleicht das Angebot dem normalen
2300er-Volumentarif.
Der in Schleswig-Holstein tätige Anbieter
KomTel bietet
ein neues Komplettpaket an, das einen DSL-Zugang ohne Zeit- und
Trafficbeschränkung
mit bis zu 2 MBit/s im Downstream, einen
Komtel-Direkt-ISDN-Anschluss sowie
monatlich 20 Euro Gesprächsguthaben beinhaltet. Leider ist
es aber nur in einzelnen
Regionen Schleswig-Holsteins verfügbar. Insgesamt müssen für den
Tarif mit dem Namen
NoLimit monatlich
49 Euro gezahlt werden.
Nähere Einzelheiten finden Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11586.html .
- Telekom: DSL-Anbieter müssen Netznutzung extra zahlen
Nach dem jüngsten Beschluss der Regulierungsbehörde
(RegTP) müssen bestimmte
DSL-Anbieter künftig neue Entgelte an
die
Deutsche Telekom bezahlen. Bisher war
die Übergabe des
Datenverkehrs aus ihrem Netz in das der anderen DSL-Anbieter im
Pauschalpreis für
die Bereitstellung des DSL-Anschlusses enthalten. Jetzt darf die
Telekom einen
nutzungsabhängigen Tarif für diese Leistung berechnen. Dieser
hängt von der genutzten
Bandbreite ab, und beträgt monatlich 0,6325 Euro pro
10 kBit/s.
Betroffen sind nur die DSL-Anbieter, die "ZISP" nutzen. Das
ist ein Verfahren, bei
dem die Internet-Pakete über einen sogenannten "IP-Tunnel" in das
Backbone eines
anderen Providers übergeben werden. Solche Anbieter sind
beispielsweise Telefónica Deutschland
(bzw. deren Reseller), Freenet und
andere DSL-Provider, die einen
"eigenen Backbone" verwenden. Weitere Details und
Beispielrechnungen finden Sie in der Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s11603.html .
Für die
betroffenen Betreiber heißt das, dass sie für Nutzer, die viel
Bandbreite beanspruchen,
mehr zahlen müssen. Können sie die zur Verfügung stehende
Bandbreite auf viele Nutzer verteilen, sinken die Kosten.
- Xpedite: Fax-to-Mail wird kostenpflichtig
Der bekannte Fax2Mail-Anbieter Xpedite Systems in Unterhaching
bei München will zum 31. Oktober sein kostenloses
Fax-to-Mail-Angebot
einstellen und durch einen kostenpflichtig Dienst ersetzen.
Xpedite Kunden
erhalten eine Münchner Rufnummer. Alle dorthin versandten Faxe
werden in
eine Grafik-Datei konvertiert und dem Kunden per E-Mail
zugeschickt.
Aufgrund zahlreicher Nachfragen aus dem Nutzerkreis aber auch
wegen
erheblich gestiegener Betriebskosten seien nun Änderungen
notwendig, teilte
das Münchner Unternehmen seinen Kunden mit. Der
Fax-to-Mail-Service werde
in das offizielle Serviceportfolio aufgenommen und unterliege
damit "ab
sofort den gleichen strengen Qualitätskriterien wie unsere
übrigen
Kommunikationsdienstleistungen. In diesem Zusammenhang wird auch
an
die Nutzer des Services keine Werbung mehr versandt."
Kunden, die den Dienst künftig nutzen möchten, können den
neuen
"Fax-to-Mail-Plus Service" ab sofort für sechs Monate zum Preis
von
55 Euro bzw. für ein Jahr Monate zum Preis von 99 Euro
bestellen.
Bestandskunden, die sich bis Ende Oktober für das neue Angebot
entscheiden,
zahlen im Rahmen eines Umsteigerangebots für die ersten sechs
Monate nur
49 Euro bzw. für das erste Jahr 84 Euro.
Bestandkunden, die den neuen Service nicht nutzen möchten,
brauchen
nichts zu unternehmen. Xpedite will diesen Kunden automatisch
kündigen und
den kostenlosen Betrieb zum Jahresende einstellen. Wer auf ein
günstiges
Fax2Mail Angebot nicht verzichten will oder kann, hat aber noch
Alternativen,
von denen wir einige in der entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11587.html
vorstellen.
Auch im zugehörigen Forum unter der Meldung werden weitere
Alternativen genannt
und diskutiert.
.
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