Newsletter 35/03 vom 28.08.2003
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 28.08.2003 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. 44. Internationale Funkausstellung startet morgen
  2. Tarifänderungen im Festnetz
  3. Tarifänderungen im Internet by Call
  4. T-Online führt WLAN und Limit-Infoservice ein
  5. AOL: Neue Zugangssoftware AOL 8.0 und neuer DSL-Volumentarif
  6. Neue Sicherheitslöcher im Internet Explorer von Microsoft
  7. Vodafone: Handys werden weiterhin subventioniert
  8. Talkline: Datentarife mit Mindestumsatz statt Grundgebühr
  9. UMTS: Was geht in Deutschland schon?
  10. Zahlreiche neue Mobiltelefone angekündigt
  11. Editorial: Virtuelle Freiminuten und irreale Ersparnisse
  1. 44. Internationale Funkausstellung startet morgen

    Die 44. Internationale Funkausstellung öffnet morgen auf dem Messegelände unter dem Berliner Funkturm ihre Pforten. Mit 1 007 Ausstellern aus 37 Ländern beteiligen sich so viele Aussteller wie nie zuvor in der 79-jährigen IFA-Geschichte. Die Veranstalter erwarten auf dem 160 000 Quadratmeter großen Gelände 350 000 Besucher und damit so viele wie bei der letzten Schau im Jahr 2001. Allerdings wurde die Messe auf Wunsch der Industrie von neun auf sechs Tage verkürzt.

    Die Tageskarte kostet 12,50 Euro. Für Schüler und Studenten sind 8,50 Euro fällig. Günstiger ist ein Nachmittagsticket. Damit können für 12,50 Euro entweder zwei Besucher ab 14 Uhr über das Gelände pilgern oder eine Person an zwei verschiedenen Nachmittagen. Am Eröffnungstag sind die Hallen zur IFA-Night bis 22:30 Uhr geöffnet, an allen anderen Tagen können Besucher zwischen 10 Uhr und 18 Uhr Neuheiten bestaunen.

    Selbstverständlich ist auch teltarif.de wieder vor Ort und wird über alle wichtigen Neuigkeiten und Trends berichten. Einen Ausblick auf die Angebote der IFA sind in unseren Meldungen "IFA wird zum multimedialen Gemischtwarenladen" unter http://www.teltarif.de/s/s11355.html bzw. "IFA: Was gibt es Neues im TK-Bereich" unter http://www.teltarif.de/s/s11392.html zu lesen. Dort berichten wir z. B. über den Launch des neuen MDA2, einen MMS-Fotoservice bei T-Mobile in Kooperation mit Kodak und den D2-MMS-Service "Live von der IFA".

    Über Neuigkeiten bei der Deutschen Telekom wurde auf der Pressekonferenz am Mittwoch berichtet: http://www.teltarif.de/s/s11391.html . Die Telekom konnte dort mit neuen Kundenzahlen im Bereich T-DSL überzeugen.

    Neue Trends fürs multimediale Auto zeigen wir in dieser Meldung auf: http://www.teltarif.de/s/s11362.html .

  2. Tarifänderungen im Festnetz

    Die "Tarifwechselspielchen" bei den Tochtergesellschaften von Callax, über die wir bereits in unserem letzten Newsletter berichtet haben, wurden auch in der letzten Woche fortgesetzt. Deutlich teurer werden Gespräche zu Mobilfunkanschlüssen von T-Mobile, Vodafone D2, E-Plus und o2 über die Einwahlnummer 0190 032 von Phonedump. Statt bisher 13,5 Cent pro Minute werden seit Montagabend 17,5 Cent berechnet. Genau umgekehrt verhält es sich bei Pennyphone über die Einwahlnummer 0190 024. Hier wurde der Minutenpreis für Mobilfunkgespräche von 18 auf 13,5 Cent pro Minute gesenkt.

    Auch bei der Konkurrenz aus dem Hause TeleDiscount kam es zu Tarifänderungen. Wer bisher seine Ortsgespräche im offenen Call by Call über die Einwahlnummer 0190 035 geführt hat, muss bereits seit Ende der vergangenen Woche einen deutlich teureren Minutenpreis in Kauf nehmen. Neuerdings gilt gleichermaßen für Orts- und Ferngespräche ein Preis von 2,9 Cent pro Minute rund um die Uhr. Bis letzte Woche wurden für Ortsgspräche rund um die Uhr noch 1,5 Cent pro Minute berechnet.

    Bei der TeleDiscount-Tochtergesellschaft Telestunt werden seit vergangenem Freitag Gespräche in nationale Mobilfunknetze in der Nebenzeit zu einem teureren Minutenpreis abgerechnet. Wurden bisher täglich zwischen 18 und 9 Uhr 15 Cent pro Minute berechnet, gilt nun über die Einwahlnummer 0190 076 ein Minutenpreis von 17 Cent.

    Freuen können sich indes Kunden des Düsseldorfer Anbieters Tele2. Ortsgespräche in der Nebenzeit werden über die Netzkennzahl 01013 auch den kompletten September über für 0,99 Cent pro Minute möglich sein. Damit verlängert der Anbieter abermals sein Einführungsangebot, das seit dem Start des Call by Call im Ortsnetz Gültigkeit besitzt. Wie sich der Minutenpreis ab Anfang Oktober entwickeln werde, sei derzeit noch offen, teilte die Pressestelle von Tele2 auf Anfrage von teltarif.de mit. Konkrete Angaben könnten hier noch nicht gemacht werden, würden aber rechtzeitig kommuniziert. Denkbar ist somit sowohl eine abermalige Verlängerung des Einführungsangebotes als auch eine Erhöhung des Minutenpreises. Eine Absenkung ist indes wohl nicht vorstellbar, da schon der jetzige Minutenpreis für Tele2 ein Zuschussgeschäft ist. Im Amtsblatt der Regulierungsbehörde wird von Tele2 derweil bereits ein Regeltarif von 1,59 Cent pro Minute kommuniziert.

  3. Tarifänderungen im Internet by Call

    "Tarif wechsel dich", frei nach diesem Motto wurden bei mehreren Anbietern die Preise gesenkt, im Gegenzug zum Teil jedoch in einem anderen Zeitfenster erhöht. Neu ist der Business-by-Call-Tarif von freenet, der ohne Anmeldung genutzt werden kann. In der Zeit von 8 bis 20 Uhr werden täglich 1,11 Cent pro Minute in Rechnung gestellt, zwischen 20 und 8 Uhr werden 1,38 Cent pro Minute berechnet. Ein Einwahlentgelt wird in diesem Tarif nicht berechnet. Es gibt keine Vertragsbindung oder Mindestabnahme. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt über die Rechnung der Deutschen Telekom. Der Tarif erreicht in der Zeit von 8 bis 18 Uhr den ersten Platz unserer Tarifabfrage, sofern man nur Angebote ohne Verbindungsentgelt berücksichtigt. Die Einwahlrufnummer ist die 0192 31772, als Benutzername und Passwort kann eine beliebige Zeichen- oder Ziffernfolge eingetragen werden. Der neue Business-by-Call-Tarif ersetzt nach Angaben der freenet-Pressestelle den bisherigen Business Call-by-Call-Tarif, der zur Hauptzeit 1,18 Cent pro Minute kostet. Dieser Tarif wird für Bestandskunden auch in Zukunft angeboten, wenn auch nicht mehr beworben. Um die neuen Preise nutzen zu können, sollten die neue Einwahlnummer im DFÜ-Netzwerk eingetragen werden.

    Im Preiskampf um die günstigsten Internet-by-Call-Tarife wurde nun vom Hamburger Provider meOme - ebenfalls aus dem Hause freenet - die nächste Schallmauer durchbrochen. Im Tarif super9 kann ab sofort für 0,69 Cent pro Minute in den Zeitfenstern zwischen 5 und 10 Uhr sowie zwischen 18 und 21 Uhr im Internet gesurft werden. Zusätzlich fällt ein Einwahlentgelt in Höhe von 5,8 Cent an. Alle weiteren Tarifdetails sowie die Einwahldaten finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11382.html .

    Bei Callavista wurde der Tarif mit dem Namen No.1 geändert. Ab sofort ist das Surfen von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr für 0,76 Cent pro Minute möglich. Dies entspricht zwar nur einer minimalen Preissenkung, bedeutet nach dem derzeitigen Stand allerdings den alleinigen ersten Platz in unserer Tariftabelle gemessen am reinen Minutenpreis. Leider fällt zusätzlich ein saftiges Einwahlentgelt in Höhe von 9,9 Cent an, womit sich dieser Tarif nicht dazu eignet, um nur kurz den Posteingang auf neue E-Mails zu checken. Ebenfalls empfiehlt es sich nicht, Callavista in der Nebenzeit zu nutzen, zu der auch das komplette Wochenende gezählt wird. Hier werden nämlich vergleichsweise teure 1,99 Cent pro Minute zuzüglich des Einwahlentgeltes berechnet. Der Callavista-Tarif kann über die Einwahlnummer 01935 1991 genutzt werden, als Benutzername und Passwort sind callavista im DFÜ-Netzwerk einzutragen.

  4. T-Online führt WLAN und Limit-Infoservice ein

    Der Marktführer unter den deutschen Internetprovidern, T-Online, breitet seine Produktpalette weiter aus und ermöglicht es seinen Kunden künftig drahtlos auf Inhalte des World-Wide-Web zuzugreifen. Nach und nach werden ab sofort WLAN-Hotspots freigeschaltet, bis zum Jahresende sollen es rund 200 Stück sein. Beim Aufbau des WLAN-Netzes soll mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern zusammengearbeitet werden, T-Online wird jedoch keine eigene WLAN-Infrastruktur aufbauen, sondern auf die vorhandenen Technologien der Partner setzen. Der Preis pro Online-Minute über WLAN beträgt für T-Online Kunden bei Einwahl über die persönlichen Zugangsdaten 16 Cent. Die Abrechnung erfolgt minutengenau über die monatliche Rechnung der Deutschen Telekom.

    Um den Kunden mehr Kostentransparenz zu bieten, wird ab dem 1. November der so genannte "Limit-Infoservice" gestartet. Kunden können selbst bestimmen, wieviel Geld sie monatlich für das Surfvergnügen im Internet ausgeben möchten. Ist der gesetzte Betrag erreicht, erhalten sie automatisch eine E-Mail. Vorteilhaft ist auch, dass der Limit-Infoservice nicht nur die reinen Zugangskosten berücksichtigt, sondern auch Ausgaben für Premium Services. Außerdem kann für jeden eingetragenen Mitbenutzer ein eigenes Limit festgelegt werden. Ist die Grenze erreicht, wird der Kunde per E-Mail benachrichtigt und kann selbständig entscheiden, wie er weiter verfährt.

    Ab dem 1. Oktober ist es zudem nicht mehr notwendig, sich für die Nutzung von T-Online im Ausland gesondert anzumelden. Auch im Ausland können T-Online-Kunden dann sofort über die T-Online-Software auf das Internet zugreifen. Hierzu soll auch die Umstellung auf eine neue vereinfachte Tarifstruktur erfolgen. Genauere Tarifdetails konnte die Pressestelle von T-Online auf Anfrage noch nicht mitteilen, da derzeit noch an der Struktur der neuen Tarife gearbeitet werde.

    Zudem gibt es um die Werbefigur Robert T-Online Gerüchte, dass der virtuelle Verkaufshelfer bald um seinen Job bei der Deutschen Telekom fürchten muss. Ein Sprecher der Festnetzsparte T-Com bestätigte gegenüber teltarif das definitive Ende von Robert T-Online bei T-Com, ob die Figur bei T-Online weiter für den Internetprovider sprechen werde, sei noch nicht entschieden, so der Darmstädter Anbieter. Alle weiteren Details dazu finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11390.html, ihre Meinungen dazu können Sie wie immer im dazugehörigen Online-Forum unter http://www.teltarif.de/forum/s11390/ austauschen.

  5. AOL: Neue Zugangssoftware AOL 8.0 und neuer DSL-Volumentarif

    Der Onlinedienst AOL will mit einer breit angelegten Qualitätsoffensive verloren gegangenes Terrain zurückgewinnen. In diesem Zusammenhang hat AOL neben einem neuen DSL-Volumentarif auch die neue Zugangssoftware mit der Version 8.0 vorgestellt.

    Neben einem neuen Design, bei dem die Benutzeroberfläche durch frei wählbare Icons, Signaltöne und Hintergrundbilder individuell gestaltet werden kann, ist auch die so genannte Six-Pipes-Technologie neu in die Software integriert worden. Mit der neuen Technologie sollen AOL-Kunden, die über einen T-DSL-Anschluss verfügen, nach Aussage von AOL schneller als mit Produkten der Konkurrenz surfen können. Das wird durch eine Kombination aus verlustloser Kompression, Persistent Connections und der Nutzung von sechs statt bisher vier "Straßen" des Hochgeschwindigkeitsnetzes DSL erreicht. Die neue Zugangssoftware ist auch erstmalig netzwerkfähig, denn mit AOL 8.0 können bis zu sieben Computer in einem Haushalt gleichzeitig online sein und untereinander kommunizieren sowie auf gemeinsame Dateien, Speicher oder Drucker zugreifen. Weitere Hintergrundinformationen finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11366.html .

    Neu in die Produktpalette der AOL-Tarife wurde ein DSL-Volumentarif mit zwei Gigabyte Inklusivvolumen aufgenommen. Das Angebot mit dem Namen DSL.2000 kostet monatlich 9,90 Euro, jedes über das Inklusivvolumen hinausgehende Megabyte wird mit 1,5 Cent in Rechnung gestellt. Eine Mindestvertragslaufzeit fällt nicht an, Voraussetzung ist ein T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom.

    Einem Bericht der Zeitung "Die Welt" zufolge wird AOL in diesem Jahr seinen Verlust deutlich verringern können. Wie die Zeitung aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, soll der Umsatz wie im Jahr 2002 bei circa 540 Millionen Euro liegen, der Nettoverlust solle sich aber von minus 83 Millionen auf minus 20 Millionen Euro verringern. Belastet werde das Ergebnis aber durch die hohen Marketingausgaben für die neue Software-Version sowie durch das hohe Trafficaufkommen, das durch die so genannten Power-User verursacht werde. Weitere Informationen hierzu können Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11369.html nachlesen.

  6. Neue Sicherheitslöcher im Internet Explorer von Microsoft

    Immer wieder musste Microsoft in der Vergangenheit Sicherheitslücken im weltweit meistgenutzten Webbrowser, dem Internet Explorer, schließen. Nun hat der Softwareriese abermals einen Patch zur Verfügung gestellt, der zwei weitere Sicherheitslöcher stopft. Im aktuellen Security Bulletin MS03-032 werden die beiden Schwachstellen von Microsoft als kritisch eingestuft und der Konzern empfiehlt allen Usern ein schnellstmögliches Update.

    Betroffen sind nach Angaben von Microsoft die Versionen 5.01, 5.5 und 6.0 des Browsers sowie die Version 6.0 für Windows Server 2003, für die ein gesonderter Patch zum Download bereit liegt. Installiert man den bereitgestellten Patch nicht, haben Angreifer die Möglichkeit, auf dem ungeschützten System beliebig Programme auszuführen. Die Angriffe können über speziell generierte Internetseiten oder über HTML-E-Mails erfolgen, über die beliebiger Code auf dem Rechner ausgeführt werden kann. So lassen sich beispielsweise exe-Dateien, Dialer oder auch Trojanische Pferde auf dem Rechner einschleusen.

    Der Patch kann auch über die Windows-Update-Funktion heruntergeladen und anschließend installiert werden. Mit dem neuen Patch werden auch alle zuvor entdeckten Sicherheitslücken des Browsers geschlossen.

  7. Vodafone: Handys werden weiterhin subventioniert

    Die Forderungen nach Subventionsabbau hört man mittlerweile überall und aus allen Lagern. Da verwundert es schon fast, dass nach dem Jammern in der Mobilfunkbranche plötzlich andere Töne zu vernehmen sind: Laut Jürgen von Kuczkowski, dem Chef von Vodafone Deutschland, wird es bei Vodafone weiterhin subventionierte Handys geben. In einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel sagte von Kuczkowski, dass das hochwertige Ein-Euro-Handy zum Vertrag in Deutschland eine Selbstverständlichkeit sei und das auch so bleiben solle. Die Subventionen seien insbesondere im Prepaid-Geschäft schon gesenkt worden. Auf die Vertragskunden hätten die Subventionskürzungen weniger spürbare Auswirkungen, weil der Druck auf die Hersteller inzwischen gewirkt habe. Die Einkaufspreise für die Netzbetreiber seien deutlich gesunken.

    Von Kuczkowski sagte auch, dass der Einfluss der Netzbetreiber auf die Hersteller größer würde. Inzwischen seien viele Hersteller, auch Nokia, bereit, Vodafone-live-Spezifikationen zu integrieren, weil dadurch eine gewisse Absatzmenge garantiert werde. Auf der am Freitag beginnenden IFA wird Vodafone die neue Mobilfunkgeneration UMTS präsentieren. Bisher seien die UMTS-Geräte allerdings noch nicht so perfekt, dass man mit ihnen einen kommerziellen Start der neuen Dienste riskieren wolle.

  8. Talkline: Datentarife mit Mindestumsatz statt Grundgebühr

    Tarifnews gibt's im Mobilfunkbereich diese Woche wenig. Immerhin bietet das Elmshorner Telekommunikationsunternehmen Talkline neue GPRS-Datentarife für das D1- und D2-Netz an. Bei allen Tarifen zahlt man keinen Anschlusspreis. Anstelle einer Grundgebühr erwartet Talkline einen Mindestumsatz. Dieser ist abhängig vom gewählten Tarifmodell und wird nur auf die GPRS-Nutzung angerechnet.

    Zur Auswahl stehen drei, in beiden Netzen gleiche Tarife: Office Data S, M und XL. Der Mindestumsatz im Office Data S-Tarif beträgt 15,95 Euro, beim Data M-Angebot 24,95 Euro und im XL-Preismodell 49,95 Euro. Abgerechnet wird bei allen Tarifen in Einheiten von jeweils 20 Kilobyte. Die Tarife gelten an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr. Abgerechnet wird im 60/1-Sekunden-Takt. Der Versand einer SMS schlägt mit 20 Cent zu Buche. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s11342.html .

  9. UMTS: Was geht in Deutschland schon?

    Einen Termin für den kommerziellen Start der UMTS-Mobilfunknetze in Deutschland gibt es zwar nach wie vor nicht. Dennoch sind die Netzbetreiber fleißig mit dem Aufbau der Infrastruktur beschäftigt. Schließlich gilt es, die Lizenzauflage zu erfüllen, der zufolge bis Ende des Jahres 25 Prozent der Bevölkerung mit den neuen Netzen erreicht werden müssen. Mittlerweile können interessierte Kunden schon erste Schritte in den neuen Netzen unternehmen. Bei welchem Netzbetreiber was möglich ist, können Sie in unserer aktuellen Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s11383.html nachlesen.

  10. Zahlreiche neue Mobiltelefone angekündigt

    In der zurückliegenden Woche wurden gleich mehrere neue Mobiltelefone angekündigt. So wird beispielsweise Samsung noch in diesem Quartal mit drei neuen Handys an den Start gehen. Hierbei wird mit dem SGH X100 zum einen ein Einsteigerhandy auf den Markt gebracht, mit dem SGH X600 und dem SGH E700 sind aber in Kürze auch zwei neue MMS-Telefone mit integrierter Kamera erhältlich. Das SGH X600 verfügt als eines der ersten Mobiltelefone über einen integrierten Blitz. Die Geräte sollen zwischen 250 und 550 Euro ohne Vertrag kosten. Nähere Einzelheiten können Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.ch/s/s11380.html nachlesen.

    Drei neue Geräte wird es aller Voraussicht nach auch von Motorola geben. Das Smartphone A760, das mit Linux als Betriebssystem arbeitet, wurde anlässlich der Taipei International Telecommunications & Networking Show in Taiwan der Öffentlichkeit präsentiert und wird vermutlich auch den Weg in die amerikanischen und europäischen Läden finden. Für einen künftigen weltweiten Vertrieb spricht nicht zuletzt, dass es sich beim A760 um eines der ersten Quadband-Geräte handelt. Das Smartphone verfügt über umfangreiche Organizer- und Messaging-Funktionen, eine Digitalkamera und eine Datenschnittstelle, die über Infrarot, Bluetooth, USB und serielle Kabel Verbindung zu anderen Geräten aufnehmen und beispielsweise mit dem PC Daten austauschen kann. Zudem wird auch Java unterstützt. Die mobile Datenübertragung erfolgt via GPRS und für mobilen Fun sorgt ein integrierter MP3- und Video-Player. Weitere Features sind 16-stimmige polyphone Klingeltöne sowie herunterladbare Icons, Wallpapers und animierte Bildschirmschoner.

    Ein weiteres Quadband-Handy wird in Kürze mit dem V500 auf den Markt gebracht. Das 95 Gramm leichte GPRS-Gerät verfügt über eine Digitalkamera, die Fotos mit einer Auflösung von 640 mal 480 Pixeln aufnehmen kann. Das Display kann bis zu 65 000 Farben darstellen. Weitere Details können Sie unserer Meldung unter http://www.teltarif.ch/s/s11339.html entnehmen. Auch bei dem ebenfalls in Kürze erhältlichen V300 handelt es sich um ein Kamera-Handy, das allerdings als Klapp-Handy daher kommt. Das GPRS-Telefon funktioniert in den GSM-Frequenzbereichen um 900, 1800 und 1900 MHz und kann somit auch auf dem amerikanischen Kontinent eingesetzt werden. Wie alle aktuellen Kamera-Handys unterstützt auch das Motorola-Gerät den MMS-Standard. Das eingebaute Display kann mehr als 65 000 Farben darstellen. Ein zweites Display auf der Aussenseite zeigt zusätzlich die aktuelle Uhrzeit, die Empfangsqualität des Netzes und ggf. die Kennung eines Anrufers an. Eine Besonderheit stellt die Möglichkeit dar, auch kurze MP3-Dateien als Klingelton verwenden zu können. So erübrigt sich die Konvertierung des Lieblingssongs in ein für Mobiltelefone passendes Dateiformat. Fünf Megabyte Speicher stehen im Mobiltelefon für Klingeltöne, Fotos oder auch zusätzlich installierte Java-Anwendungen zur Verfügung. Auch zu diesem Mobiltelefon finden Sie zahlreiche weitere Details in unserer Meldung unter http://www.teltarif.ch/s/s11351.html .

    Der finnische Handyhersteller Nokia hat gestern zwei neue Einsteiger-Handys vorgestellt. Sowohl das Nokia 1100 als auch das Nokia 2300 sind insbesondere für schnell wachsende Mobilfunkmärkte wie Russland, Indien und China sowie für neue Wachstumsmärkte in Europa, Afrika oder dem Nahen Osten vorgesehen. Das Nokia 1100 soll im europäischen Raum im vierten Quartal diesen Jahres auf den Markt kommen, das Nokia 2300 wird voraussichtlich im Laufe des ersten Quartals 2004 erhältlich sein. Zum Preis machte Nokia noch keine Angaben. Details zu den beiden Mobiltelefonen sowie jeweils ein Foto finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11393.html .

    Auch Alcatel bringt im September mit dem One Touch 735 ein neues Mobiltelefon auf den Markt, das bereits im März während der CeBIT vorgestellt wurde. Das Dualband-Handy mit integrierter Kamera verfügt über ein Farb-Display, auf dem 4 096 Farben dargestellt werden können. Zudem hat die Kamera einen stufenlos verstellbaren 8-fach-Zoom und die Helligkeit der aufzunehmenden Bilder kann manuell eingestellt werden. Die maximale Bildgröße liegt allerdings nur bei 352 mal 288 Pixeln. Weitere Einzelheiten zu diesem Gerät können Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s11394.html abrufen.

  11. Editorial: Virtuelle Freiminuten und irreale Ersparnisse

    Sommerzeit ist Marketingzeit. Die Menschen gehen nicht zur Arbeit, haben also ausreichend Zeit zum Shopping. Die Politik macht Pause, die Medien haben weniger ernste Themen als sonst. So bietet sich die Gelegenheit, über aktuelle Schnäppchen zu schreiben. Kein Wunder, dass sich die Mobilfunker gegenseitig mit Aktionen über- bzw. unterbieten.

    Ein Beispiel ist der günstige Telly 100 von T-Mobile. Für nur 25 Euro Grundgebühr bekommt man hier keine 10, 20, 50, nein, sogar volle 100 Freiminuten. Und wenn man diese doch einmal verbraucht, greift automatisch der günstige Tarif Telly Active, wie die T-Mobile-Homepage verkündet. Das klingt doch nach einem attraktiven Angebot.

    Wenn man genauer hinschaut, kommen schnell Zweifel auf: Gerade die besonders teuren Telefonate in Fremd- und ausländische Netze werden mit den Inklusiviminuten nicht abgedeckt. Eventuell nicht verbrauchte Minuten verfallen am Monatsende. Wer nachrechnet, stellt zudem folgendes fest: Telly 100 kostet 15 Euro mehr Grundgebühr als Telly Active. Also kostet jede "Freiminute" faktisch 15 Cent. Im City-Bereich oder am Wochenende kosten Festnetztelefonate im Telly Active jedoch nur 9 Cent. Hier sind die Inklusiviminuten des Telly 100 sogar teurer, als der reguläre Telly Active!

    So entsteht der Eindruck, dass der Sondertarif als Sommertarif mit dem Ziel entwickelt wurde, aufzufallen. Durch die zeitliche Befristung soll ein Gefühl der Knappheit erweckt werden, was zusätzliche Kaufanreize schafft. Ob der Kunde wirklich Geld spart und das Tarifmodell ausgereift ist, dürfte hingegen eher nebensächlich sein.

    Vodafone wirbt derzeit mit der "Happy Hour", während der man zum halben Preis telefonieren kann. Löblich: Die Aktion gilt auch für das ansonsten sauteure Roaming in vielen westeuropäischen Ländern. Wer abends seine Lieben zu Hause anrufen will, kann damit richtig Geld sparen. Doch warum muss man sich separat für die Aktion anmelden und freischalten lassen? Hat man bei Vodafone Angst vor der eigenen Rabatt-Aktion? Frei getreu dem Motto: Wer sich nicht informiert, ist selber schuld, wenn er zu teuer telefoniert.

    Aus dem Vollen schöpft E-Plus: Volle 1 000 zusätzliche Freiminuten bekommt man bei den Aktionstarifen monatlich für nur wenige Euros extra. Der Haken: Die Minuten gelten nur am Wochenende, und wieder mal nicht in Fremdnetze oder ins Ausland. Eine Übertragung in den nächsten Abrechnungszeitraum ist ebenfalls nicht möglich. Der effektive Minutenpreis bei voller Ausnutzung des Kontingents beträgt nur 0,5 Cent. Kaum zu glauben, dass E-Plus tatsächlich zu diesem Preis Gespräche verkaufen will. Aber vermutlich spekuliert man auf ein "normales" Telefonierverhalten der Kunden: Wer alle 1 000 Freiminuten ausnutzen wollte, müsste jeden Samstag und jeden Sonntag jeweils zwei Stunden mit dem Handy telefonieren. Die meisten Menschen haben aber eine etwas andere Freizeitgestaltung, so dass die reale Nutzung vermutlich bei 100 bis 200 Minuten im Monat liegt. Bei den restlichen 800 bis 900 Minuten handelt es sich damit faktisch um "virtuelle Freiminuten".

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