Newsletter 34/03 vom 21.08.2003
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 21.08.2003 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Erneut gefährlicher Internetwurm im Umlauf
  2. Neuigkeiten von den Internetprovidern
  3. info.portal startet neue Billigauskunft
  4. Tarifänderungen im Festnetz
  5. Bundesregierung erwägt höhere Zuführungskosten zu kippen
  6. o2: Netzinterne SMS ab September deutlich teurer
  7. Gesprächsguthaben bei den Talkline-Cash-Tarifen
  8. Moneybookers: Überweisungen via Handy
  9. Mobilfunk: Viele neue Geräte
  10. Besserer Schutz gegen Betrug durch 0190/0900-Nummern
  1. Erneut gefährlicher Internetwurm im Umlauf

    Kaum haben sich die Internetuser weltweit auf den Computer-Wurm mit dem Namen Lovsan eingestellt und ihre Systeme über zur Verfügung gestellte Sicherheits-Patches oder Removal-Tools entsprechend geschützt, tauchen auch schon die nächsten Schädlinge auf.

    Auf der einen Seite ist hier eine neue Variante des Wurms Lovsan zu nennen, die jedoch als gut gemeinter Wurm daher kommt. Die Variante "D", die auch "Welchia" oder "Nachi" genannt wird, ist so programmiert, dass sie bei einer Infektion des Rechners durch die eigentliche Lovesan-Variante die entsprechende Wurm-Datei löscht. Zudem versucht der Wurm die von Microsoft angebotenen Sicherheitspatches herunterzuladen. Weitere Informationen zum "Anti-Wurm" finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11324.html .

    Deutlich gefährlicher ist jedoch eine neue Version des schon aus der Vergangenheit bekannten Wurms Sobig. Der Wurm verbreitet sich mit explosionsartiger Geschwindigkeit im Internet. Auch auf dem Mailserver von teltarif.de laufen seit Dienstag Nachmittag stündlich mehrere Hundert infizierte E-Mails auf. Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) stuft die Verbreitungsgeschwindigkeit als hoch ein. Das BSI führt weiter aus, W32.Sobig.F@mm sende E-Mails mit einer eigenen SMTP-Maschine an E-Mail-Adressen, die er in Dateien mit den Endungen .wab, .dbx, .htm, .html, .eml, .txt, .hlp und .mht findet. Als Absender wird entweder admin@internet.com genutzt oder aber ein Absender aus einer auf dem Rechner gefunden E-Mail-Adresse. Es ist also nicht auszuschließen, dass auch infizierte E-Mails mit dem Absender @teltarif.de im Internet unterwegs sind.

    Gefährlich wird der Wurm aber erst durch die angehängte Datei, über die beim Öffnen ein Trojanisches Pferd auf dem Rechner installiert wird. Weitere Hintergründe sowie einen Link zu einem Tool zur Bereinigung infizierter Rechner finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11335.html .

    Grundsätzlich empfiehlt es sich - derzeit noch mehr als sonst auch - keine E-Mail-Anhänge zu öffnen, wenn keine hundertprozentige Sicherheit besteht, um was für einen Anhang es sich handelt.

  2. Neuigkeiten von den Internetprovidern

    Mussten wir in unserem letzten Newsletter noch darauf verweisen, dass es bei den einzelnen Internetprovidern in Bezug auf neue oder geänderte Tarife eher ruhiger zugeht, wurde man in den zurückliegenden sieben Tagen eines besseren belehrt. Gleich mehrere Anbieter haben sich mit Tarifänderungen zu Wort gemeldet.

    Den Anfang machte Ende der vergangenen Woche Tiscali. Das Angebot der Schmalbandzugänge wurde von sieben auf vier Tarifangebote ausgedünnt. Leider musste man auch hier die unschöne Tendenz feststellen, dass die günstigeren Minutenpreise mit ärgerlichen Verbindungsentgelten erkauft werden. Der günstigste Minutenpreis beträgt 0,99 Cent pro Minute zuzüglich 6 Cent pro Einwahl im Tarif Anonym. Die alten Tarife mit Anmeldung werden für Bestandskunden bis auf Weiteres fortgeführt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11283.html .

    Arcor bietet seit vergangenem Freitag einen Internet-Tarif speziell für die eigenen Pre-Selection-Kunden an. Über den Tarif Online Select Power kann rund um die Uhr für 1 Cent pro Minute im Internet surfen. Monatlich erwartet Arcor eine Mindestnutzung von zehn Stunden, dies entspricht einem Mindestumsatz von sechs Euro. Weitere Details finden Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s11297.html .

    11surf.de bietet ab sofort den Tarif 11byCall Special an, der zur Hauptzeit das derzeit günstigste Angebot bei sekundengenauer Abrechnung ist. Pro Minute werden täglich zwischen 8 und 18 Uhr 1,26 Cent pro Minute in Rechnung gestellt, zwischen 18 und 8 Uhr werden 1,39 Cent pro Minute berechnet. Die Einwahlnummer lautet 0193 51701, als Benutzername und Kennwort gilt internet. Abgerechnet wird über die Telefonrechnung der Deutschen Telekom.

    Neu ist auch der Tarif Access Easy des Hamburger Providers Access by Call. Hier ist der Minutenpreis anders als bei 11surf.de zur Nebenzeit günstiger als in der Hauptzeit. Von Montag bis Freitag zwischen 18 und 8 Uhr sowie am kompletten Wochenende und an bundesweiten Feiertagen werden 1,28 Cent pro Minute berechnet, zur Hauptzeit gilt ein Minutenpreis von 1,39 Cent. Die Einwahlnummer ist hier die 0193 51702, Benutzername und Kennwort lauten easy. Auch dieser Tarif wird über die Rechnung der Telekom abgerechnet.

    Der Landshuter Provider surf2max bietet jetzt neben Schmalbandtarifen auch einen breitbandigen DSL-Zugang an. Auf Basis von T-DSL der Deutschen Telekom kann man bei einem maximalen Downstream von 768 kBit/s und einem Upstream von bis zu 128 kBit/s für 21,50 Euro ohne Zeit- und Volumenbegrenzung im Internet surfen. Als Anmeldegebühr werden 15 Euro in Rechnung gestellt, die Mindestvertragslaufzeit beträgt drei Monate und verlängert sich nach Ablauf um weitere drei Monate, wenn nicht mit Frist von vier Wochen eine schriftliche Kündigung erfolgt. Auch für Schmalbandnutzer hält der Anbieter einen neuen Tarif bereit, der in der Nebenzeit das aktuell günstigste Angebot bei Abrechnung im Sekundentakt darstellt. An Werktagen zwischen 18 und 8 Uhr sowie am kompletten Wochenende werden 1,25 Cent pro Minute in Rechnung gestellt, an Werktagen zwischen 8 und 18 Uhr fallen allerdings weniger günstige 2,02 Cent pro Minute an. Die Abrechnung erfolgt über die Rechnung der Deutschen Telekom. Die Einwahlnummer lautet 0190 071187, als Benutzername muss surf2max@net und als Kennwort surf2max in die DFÜ-Netzwerkverbindung eingetragen werden.

    Ähnlich wie surf2max hat auch ad-source insgesamt vier neue Tarife vorgestellt. Neben drei Schmalbandtarifen wurde auch eine DSL-Flatrate auf Basis von T-DSL eingeführt. Das Besondere an der Flatrate ist der so genannte Treuebonus, der den monatlichen Grundpreis sinken lässt, je länger man den Pauschaltarif von ad-source nutzt. So kostet die Flatrate im ersten Monat 21,99 Euro, im zweiten und dritten Monat werden 20,99 Euro berechnet, ab dem vierten Monat werden monatlich 19,99 Euro fällig. Als Einrichtungsgebühr werden einmalig 19,99 Euro berechnet. Der maximale Downstream beläuft sich auf 768 kBit/s, im Upstream sind bis zu 128 kBit/s möglich. Genutzt wird der Backbone von Telefonica. Weitere Informationen zu den Schmalbandtarifen, die ab einem Minutenpreis von 1,19 Cent genutzt werden können, finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11318.html .

  3. info.portal startet neue Billigauskunft

    Unter der Rufnummer 11849 ist seit vergangenen Freitag ein neuer günstiger Auskunftsdienst zu erreichen, der nach einem klassischen Discounter-Konzept arbeitet: Günstiger Preis bei abgespeckten Servicemerkmalen. Realisiert wird die neue Auskunft von der info.portal GmbH, die bereits eine Inlands- (11881) und eine Auslandsauskunft (11882) anbietet.

    Bei der neuen Discount-Auskunft werden pro angefangener Minute 49 Cent in Rechnung gestellt. Ein Verbindungsentgelt fällt nicht an, alle Gespräche werden über das CallCenter der 11881-Inlandsauskunft abgewickelt. Anrufer, die die Nummer der Discount-Auskunft nutzen, erhalten allerdings eine niedrigere Priorisierung im CallCenter von info.portal. Konkret bedeutet dies, dass Kunden der 11849 zu besonders frequentierten Zeiten damit rechnen müssen, etwas länger in der Warteschleife zu hängen. Während der Verweildauer in der Warteschleife tickt der Gebührenzähler allerdings nicht.

    Weitere Zusatzdienste können bei einem Anruf über die 11849 nicht in Anspruch genommen werden. So ist pro Anruf nur eine Auskunft möglich und auch eine Weitervermittlung gibt es nicht.

  4. Tarifänderungen im Festnetz

    Erneut haben zahlreiche Anbieter ihre Call-by-Call-Tarife geändert. Die Hauptrolle haben in der letzten Woche - wie bereits aus der Vergangenheit bekannt - die zahlreichen 0190-0-Anbieter gespielt.

    Über Telestunt, erreichbar über die Einwahlnummer 0190 076, kosten Orts- und Ferngespräche in der Nebenzeit täglich zwischen 18 und 9 Uhr nicht mehr 2,2 Cent pro Minute sondern 1,5 Cent pro Minute. Zur Hauptzeit werden wie gehabt 2,8 Cent pro Minute berechnet.

    Ebenfalls 1,5 Cent pro Minute werden täglich zwischen 18 und 9 Uhr über die Einwahlnummer 0190 037 von Fonfux fällig. Während der Hauptzeit zwischen 9 und 18 Uhr werden täglich 2,9 Cent pro Minute in Rechnung gestellt. Neuerdings gelten die Minutenpreise gleichermaßen für Orts- wie auch für Ferngesprächhe. Zudem gilt die Einteilung in Haupt- und Nebenzeit nun auch am Wochenende.

    Bei Surprise-Telecom wurde das an den zurückliegenden Wochenenden gültige Special, bei denen man samstags und sonntags rund um die Uhr für 1,6 Cent pro Minute telefonieren konnte, beendet. Es gilt nun täglich zwischen 9 und 18 Uhr ein Minutenpreis von 2,5 Cent. Etwas teurer wurden auch Gespräche in der Nebenzeit, wo nun ein Minutenpreis von 2,2 Cent statt bisher 2 Cent gilt. Surprise-Telecom ist erreichbar über die Einwahlnummer 0190 047.

    Eine Zeitzone gestrichen wurde auch bei dem Anbieter Pennyphone. Bisher konnte man im Zeitfenster zwischen 21 und 24 Uhr über die Einwahlnummer 0190 024 für 1,6 Cent pro Minute Orts- und Ferngespräche führen. Dies ist neuerdings nicht mehr möglich. Es gilt täglich rund um die Uhr ein Minutenpreis von 2,7 Cent.

    Bei Phonecraft (0190 087) gilt an Wochenenden hingegen eine Zeitzone mehr. Ab sofort werden samstags und sonntags für Orts- und Ferngespräche zwischen 0 und 18 Uhr 1,6 Cent pro Minute berechnet, in der Zeit zwischen 18 und 24 Uhr werden pro Minute 2 Cent berechnet.

    Teurer werden Ortsgespräche über die 0900 5310 des Anbieters Centel. Obwohl die Gespräche im Vierminutentakt abgerechnet werden, kostet die Ortsgespräche nicht mehr 0,9 Cent pro Minute sondern neuerdings 1,4 Cent pro Minute. Bei allen anderen Anbietern wird im Minutentakt über die Rechnung der Deutschen Telekom abgerechnet.

  5. Bundesregierung erwägt höhere Zuführungskosten zu kippen

    Das Hin und Her um die höheren Zuführungskosten beim Call by Call im Ortsnetz geht weiter. Zunächst ging von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) eine Genehmigung aus, dass die Deutsche Telekom für Call-by-Call-Gespräche im Ortsnetz von ihren Konkurrenten ab dem 1. Juli dieses Jahres pro Minute 0,4 Cent mehr kassieren darf. Am 27. Juni erfolgte aus Sicht der Telekom der erste Rückschlag, als das Verwaltungsgericht Köln diese Genehmigung auf Klage von zwei Konkurrenten der Telekom hin aussetze. Nun muss die Telekom offenbar den endgültigen k.o.-Schlag befürchten, wie die Berliner Zeitung am Montag berichtete.

    Demnach plant die Bundesregierung bei der im Herbst anstehenden Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) den von der Regulierungsbehörde genehmigten Aufschlag wieder komplett zu streichen. Ursprünglich sollten die Regionalanbieter durch den Aufschlag vor Dumping-Angeboten von Konkurrenten geschützt werden, die selbst kein Geld in den Ausbau eigener Ortsnetze investiert haben. Hiervon ist nun offenbar keine Rede mehr. Als Grund für die anstehende Streichung des Zuschlages werden die steigenden Grundgebühren für Telefonanschlüsse vermutet.

  6. o2: Netzinterne SMS ab September deutlich teurer

    o2 Germany erhöht zum 1. September für Neukunden den Preis für Kurzmitteilungen. Eine innerhalb des o2-Netzes verschickte SMS kostet künftig für alle Kunden mit Laufzeitverträgen 19 statt bisher 12 Cent. Damit besteht künftig kein Preisunterschied zwischen dem netzinternen und netzexternen Versand mehr.

    Während Kunden im Starter-Tarif schon bisher 19 Cent pro SMS zahlten, bedeutet die Preisanpassung in den anderen Tarifen eine Erhöhung um 7 Cent je alphanumerischer Nachricht mit bis zu 160 Zeichen. Die früher übliche Preisreduzierung ab der 101. im Abrechnungszeitraum verschickten SMS gibt es schon seit der Einführung der Euro-Tarife nicht mehr.

    Auch für den Genion-Power-SMS-Tarif ändern sich zum 1. September die Konditionen. Anstelle von 200 Frei-SMS, die in der monatlichen Grundgebühr schon inklusive waren, beinhaltet der Tarif künftig nur noch 125 Inklusiv-Mitteilungen. Bestandskunden behalten auch über den 1. September 2003 hinaus ihre bisherigen Konditionen. Auch Kunden, die noch bis Ende August einen Vertrag abschließen, bekommen noch die bisherigen, günstigeren Angebote.

    Für o2-Fans, die besonders viele Kurznachrichten versenden, könnte sich künftig die zusätzliche Anschaffung einer LOOP-Prepaidkarte lohnen. Hier zahlt man täglich zwischen 18 und 20 Uhr nur 9 Cent für den Versand einer SMS. Diese LOOP Happy Hour gilt nicht nur netzintern, sondern auch für den Nachrichtenversand in Fremdnetze.

    Außerdem möchte der Münchner Mobilfunkanbieter Multimediadienste auf dem Handy attraktiver machen. Dazu ändert o2 ab Herbst sein Preissystem. Bei Neuverträgen mit einer Laufzeit von 24 Monaten sollen ausgewählte Abrufe im ersten Jahr kostenlos und im zweiten Jahr zu Einheitstarifen angeboten werden. Datendienste, beispielsweise das Herunterladen von Top-Hits, sollen künftig nicht mehr nach Zeittakt, sondern zu Festpreisen zwischen 40 Cent und zwei Euro abgerechnet werden.

  7. Gesprächsguthaben bei den Talkline-Cash-Tarifen

    Nach den Discount-Tarifen, über die wir bereits berichtet hatten, hat der Elmshorner Mobilfunkanbieter Talkline nun auch so genannte Cash-Tarife vorgestellt. Diese sind für beide D-Netze und E-Plus erhältlich, basieren auf Original-Netzbetreiber-Tarifen und man bekommt anstelle eines subventionierten Handys 120 Euro Gesprächsguthaben.

    Bei E-Plus ist das Angebot außerdem grundgebührfrei, bei D1 und D2 beträgt der monatliche Grundpreis 4,95 Euro. Dazu kommt in den D-Netzen ein Mindestumsatz von 5 Euro. Im E-Plus-Netz setzt Talkline einen Mindestverbrauch von 9,95 Euro im Monat voraus. Ein subventioniertes Handy ist in dem Angebot nicht enthalten.

    Bei den Tarifen handelt es sich um den TellySmile im D1-Netz, den Vodafone-Sun bei D2 und den E-Plus-Privattarif. Nachteil bei Talkline: Die Abrechnung erfolgt nach der ersten Minute nicht sekundengenau, sondern im 10-Sekunden-Takt. Wer sich noch in diesem Monat für eines der Angebote entscheidet, spart außerdem die Anschlussgebühr von 25,99 Euro.

    Und auch bei Talkline gibt es jetzt ein Handy-Recycling: Für jedes bei Talkline abgegebene Altgerät erhält der Kunde 15 Frei-SMS auf seiner Mobilfunkrechnung gut geschrieben. Außerdem kann man ein Nokia 3650 gewinnen. Die Verlosung findet am 1. Dezember statt. Informationen zu den erwähnten Discount-Tarifen finden Sie in der News unter URL: http://www.teltarif.de/s/s11280.html .

  8. Moneybookers: Überweisungen via Handy

    Nachdem Paybox ein Comeback seines mobilen Zahlungssystems angekündigt hat, ist die englische Firma Moneybookers dem zweiten Paybox-Anlauf zuvor gekommen. In Zusammenarbeit mit dem IT-Unternehmen Mundwerk bietet Moneybookers bereits mobile Zahlungen an. Einzige Voraussetzung ist eine Registrierung, die auf der Internet-Homepage des Unternehmens vorgenommen werden kann.

    Ein Wermutstropfen ist allerdings die von Moneybookers gewählte Einwahlnummer 01805-979999, die vom Handy aus zur Nutzung und Steuerung des Dienstes angewählt werden muss. Hierbei handelt es sich um eine Sonderrufnummer, deren Anwahl je nach Netzbetreiber und Tarif recht teuer sein kann.

    Weitere Informationen zum Dienst und den anfallenden Kosten für dessen Nutzung finden Sie in der entsprechenden News unter http://www.teltarif.de/s/s11335.html .

  9. Mobilfunk: Viele neue Geräte

    Wie geplant ist das neue Siemens-Handy ST55 ab sofort im Handel erhältlich. Das Gerät gibt es exklusiv bei T-Mobile und kostet in Verbindung mit einem T-Mobile-Vertrag 129,95 Euro. Ohne Vertrag ist - je nach Händler - mit Preisen zwischen 350 und 400 Euro zu rechnen.

    Außerdem ist bei E-Plus das Siemens M55 als i-mode-Gerät zu bekommen. Das M55 kostet in der i-mode-Version je nach Vertrag ab einen Euro.

    Nachdem o2 einen Nachfolger für die seit gut einem Jahr erhältliche Handy/PDA-Kombination xda vorgestellt hat, hat nun auch T-Mobile angekündigt, noch in diesem Jahr einen neuen MDA auf den Markt zu bringen. Die erste MDA-Generation ist mit dem o2 xda baugleich. Das scheint auch bei dem neuen Gerät so zu sein. So wird auch das neue T-Mobile-Flaggschiff auf dem Betriebssystem Windows Mobile 2003 basieren, mehr Speicher und eine bessere Display-Qualität haben. Der MDA 2 wird im Gegensatz zu seinem Vorgänger auch GSM 1900 unterstützen und kann damit auch in Amerika zum mobilen Telefonieren genutzt werden. Weitere Details finden Sie in der News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11312.html .

    Bereits seit einigen Wochen kursieren in Branchenkreisen Gerüchte um einen Nachfolger für das SonyEricsson-Smartphone P800. Das neue Gerät soll P810 oder P900 heißen. Erste Fotos des Smartphones sind im Internet unter der Adresse www.mobileburn.com bereits aufgetaucht. Eines davon finden Sie natürlich auch in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11330.html .

    Bei diesem Gerät soll sich - wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf - der Trend zu besseren Digitalkameras auch in Handys weiter fortsetzen. So soll das P810/P900 eine Kamera bekommen, die Fotos mit 1,3 Megapixeln aufnehmen kann. Das ist mehr, als so manche preiswerte Standalone-Digitalkamera noch vor kurzer Zeit zu leisten vermochte. Weiterhin soll das neue SonyEricsson-Spitzenmodell den WLAN-Standard für mobile Datenkommunikation unterstützen.

    Ein weiteres neues Gerät ist das Z600. Hierbei handelt es sich um ein Handy mit Klappe, das vom Design her beispielsweise an die i-mode- und UMTS-Telefone von NEC erinnert. Auch das SonyEricsson Z600 soll eine Digitalkamera bekommen und den MMS-Standard unterstützen. Weitere Informationen finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11330.html .

  10. Besserer Schutz gegen Betrug durch 0190/0900-Nummern

    Man hört immer wieder davon und hofft, dass es einen nicht erwischt. Aber weil die Dialer-Programmierer findig und trickreich sind, kommt es immer wieder vor, dass man sich beim Surfen im Internet ungewollt einen dieser kleinen "Wahlhelfer" einfängt, die dann ein höchst ärgerliches Eigenleben entwickeln. Sie stellen vom Nutzer unbeabsichtigt teure Verbindungen zu Mehrwertdienste-Nummern her, die mitunter erst auffallen, wenn die monatliche Telefonrechnung unerwartet hoch ausfällt.

    Mittlerweile hat der Gesetzesgeber auf Forderungen von Verbraucherschützern, geschädigten Kunden und auch Anbietern, die schwarze Schafe in ihren Reihen bekämpfen wollen, reagiert. Wie berichtet, ist seit dem 15. August dieses Jahres das Gesetz gegen den Missbrauch von 0190/0900-Mehrwertdienstenummern in Kraft. Das bedeutet, dass sich Kunden jetzt besser gegen Abzocker wehren können.

    Aus diesem Anlass haben wir unsere Dialer-Infoseiten unter http://www.teltarif.de/i/dialer.html aktualisiert. Auf den umfangreich erweiterten Infoseiten erfahren Sie nicht nur, wie Sie Dialerprogramme erkennen und sich vor ihnen schützen können, sondern erhalten unter http://www.teltarif.de/internet/sicherheit/dialer-recht.html auch einen Überblick über die aktuelle rechtliche Situation.

    Auch erste Unternehmen haben bereits reagiert und Kundenhotlines geschaltet, über die Missbrauchsfälle direkt an die Anbieter von Mehrwertdiensten gemeldet werden können. Vereinzelt können sogar Einzelverbindungsnachweise (EVN) im Internet selbst erstellt werden. Details dazu finden Sie in der entsprechenden Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11325.html .

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