- Regulierungsbehörde genehmigt Grundpreiserhöhung bei der Telekom
Wie bereits berichtet wird die
Deutsche Telekom die Grund- und
Anschlusskosten für analoge T-Net-Anschlüsse erhöhen. Die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) hat vergangenen
Dienstag
den Tarifantrag der Telekom genehmigt. Danach wird ab dem
1. September das Grundentgelt für den analogen
T-Net-Anschluss von 13,72 auf
15,66 Euro und für den
T-Net 100
von 16,99 auf 18,45 Euro angehoben. Das
Bereitstellungsentgelt
beträgt künftig 59,95 statt 51,57 Euro und das
Übernahmeentgelt
steigt auf 29,94 Euro.
Eine kleine Entlastung bringt die Senkung der City-Tarife
beim
analogen T-Net-Anschluss, die auch innerhalb der Nahzone von
20 Kilometern berechnet werden. Diese kosten künftig in der
Nebenzeit von 18 bis 9 Uhr 1,5 Cent pro Minute,
ansonsten
werden 4 Cent pro Minute berechnet. Dadurch können auch
Analog-Kunden bereits ab 18 Uhr vier Minuten lang für sechs
Cent
telefonieren. Bei Ortsgesprächen wird es - gemessen am
Minutenpreis -
künftig keine Preisunterschiede zwischen Analog- und ISDN-Kunden
mehr
geben.
Eine Entscheidung der RegTP zu den im Juni beantragten neuen
Optionstarifen steht noch aus.
- Tarifänderungen im Festnetz
Sommerzeit, Ferienzeit, Ruhezeit - Frei nach diesem Motto könnte
man auch
die Aktivitäten der Festnetzanbieter beschreiben. Bedeutende
Änderungen hat
es in den zurückliegenden sieben Tagen kaum gegeben.
Freuen können sich jedoch alle, die bisher in der Nebenzeit
über
Tele2 ihre Ortsgespräche geführt haben.
Der Düsseldorfer
Anbieter verlängert abermals seine Einführungsaktion und bietet
bis mindestens
Ende August kostengünstige Ortsgespräche insbesondere in der
Nebenzeit an. Über
die Netzkennzahl 01013 kosten Ortsgespräche werktags zwischen 19
und 7 Uhr
sowie am Wochenende und bundeseinheitlichen Feiertagen ganztägig
0,99 Cent
pro Minute. Zur Hauptzeit werden Montag bis Freitag für
Ortsgespräche 3,09 Cent
pro Minute berechnet. Auf Anfrage von teltarif.de teilte die
Pressestelle von
Tele2 mit, es bestünden "sehr gute Chancen", dass das Angebot
auch über den
31. August hinaus weiter Gültigkeit behalten wird.
Voraussetzung sei natürlich,
dass sich beispielsweise an den Leitungsmieten oder Vorleistungen
nichts ändere.
Bereits seit dem letzten Wochenende gilt bei
Wochenendgesprächen über die
01058-Tochtergesellschaft
Phonecraft
ein höherer Minutenpreis. Über die Einwahlnummer 0190 087
kosten Ferngespräche
nicht mehr 1,4 sondern 1,6 Cent pro Minute. Trotz der
Erhöhung des Minutenpreises
teilen sich Phonecraft und
Surprise-Telecom den
ersten Platz in unserer Tariftabelle. Zu beachten ist jedoch
weiterhin: Ortsgespräche
kosten über Phonecraft am Wochenende 2,9 Cent und sind somit
deutlich teurer als der Ferntarif.
Centalk und
Callax haben Ende
letzter Woche die Minutenpreise zu insgesamt 43 Zielen im
Ausland gesenkt -
darunter auch zu zahlreichem europäischen Ländern. Über Callax,
erreichbar über die
Netzkennzahl 01077, kosten beispielsweise Gespräche in das
Festnetz von Dänemark
3 Cent pro Minute, das französische Festnetz kann für
2,2 Cent pro Minute
erreicht werden, in die Niederlande sind Telefonate für
2,5 Cent pro Minute möglich.
In das Festnetz Australiens kosten Gespräche 2,9 Cent pro
Minute. Bei Centalk sind
beispielsweise Gespräche nach Großritannien für 2 Cent pro
Minute möglich.
Telefonate nach Kanada kosten 2,5 Cent pro Minute.
Erreichbar ist Centalk über
die Einwahlnummer 0900 50.
Diese und alle weiteren Tarife können Sie über unsere täglich
aktualisierte
Datenbank abrufen.
- Neue DSL-Tarife bei 1&1, Tiscali und Co.
Mit Schwung gehen gleich fünf DSL-Anbieter in den Monat August
und
bieten neue bzw. leicht abgeänderte
DSL-Tarife
an. Mit sofortiger Wirkung hat 1&1
die
Bedingungen für seine
Fair-Flat abermals geändert.
Während
Bestandskunden zu den bekannten Konditionen ihre
DSL-Flatrate-Tarife
weiter nutzen können, zahlen Neukunden, die pro Monat mehr als
100 Stunden
online sind, jedoch weniger als 20 Gigabyte an Traffic
verursachen,
ab sofort 26,90 Euro. Bisher lag die Grenze hier bei
10 Gigabyte.
Wer pro Monat mehr als 100 Stunden online ist und über
20 Gigabyte
Traffic verursacht, muss 39,90 Euro monatlich zahlen. Im
Vergleich zu der
bisher berechneten Grundgebühr ist dies eine Erhöhung um
3 Euro.
Komplett neu und ein wahrlich günstiges Angebot für
Normal-Nutzer
ist die DSL-light-Flatrate
des Providers
freedee aus dem Hause NGI. Bis zu einem
Übertragungsvolumen
von zwei Gigabyte im Monat kann der light-Tarif für
9,99 Euro im Monat wie
eine normale Flatrate ohne Einschränkungen genutzt werden.
Überschreitet man jedoch
die 2-GB-Grenze, erfolgt jede Stunde eine Zwangstrennung. Wer
diese Einschnitte
nicht eingehen möchte, hat bei freedee auch die Möglichkeit, sich
für eine
Flatrate ohne
Einschränkungen anzumelden.
Diese kostet monatlich 23,23 Euro. Als Anmeldegebühr fallen
bei beiden
DSL-Tarifen einmalig 19,99 Euro an. Weitere Informationen
zu den freedee-Angeboten
finden Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11148.html .
Auch Tiscali bietet ab dem
1. August eine
neue DSL-Flatrate an. Das neue Flatrate-Modell kostet monatlich
15,90 Euro,
es gilt jedoch eine Mindestvertragslaufzeit von
sechs Monaten. Die
Tiscali-Flatrate mit
einmonatigem
Kündigungsrecht bleibt zu dem bekannten Preis von 19,99 Euro
im
Monat weiter
im Angebot. Die neue Flatrate wird in Kombination mit einer so
genannten
"Fair Garantie" angeboten. Innerhalb des ersten Monats nach
Vertragsabschluss
kann die Flatrate jederzeit gekündigt werden. In diesem Fall
erhält der Kunde
die Kosten in Höhe von 15,90 Euro vollständig rückerstattet.
Nach weiteren
fünf Monaten ist die Tiscali DSL Flatrate wieder monatlich
kündbar.
Auch bei den beiden Regionalanbietern
telebel und
telelev sind ab sofort ADSL-Flatrates
erhältlich, die
in den Grundzügen identisch sind, sich allerdings in der
Grundgebühr unterscheiden.
Sowohl bei telebel als auch bei telelev erhält man eine Flatrate
ohne Zeit- und
Volumenbeschränkung. Die maximal mögliche Geschwindigkeit im
Downstream beträgt
1 024 kBit/s, im Upstream sind maximal 256 kBit/s
möglich. Während
die ADSL-Flatrate bei telelev 39,50 Euro monatlich kostet,
werden bei telebel
nur 29,50 Euro monatlich verlangt. Im Grundpreis bereits
inklusive ist das
Leistungsmerkmal Fastpath, bei dem
die Paketlaufzeiten
deutlich verkürzt werden. Die Mindestvertragslaufzeit beläuft
sich bei beiden
Anbietern auf 12 Monate, als Anschlusspreis werden
99 Euro fällig.
Voraussetzung zur Nutzung ist ein
telebel-
bzw. telelev
ISDN-plus-Anschluss.
- Neue Internet-by-Call-Angebote
Im Gegensatz zum DSL-Markt geht es bei
den
Internet-by-Call-Zugängen eher beschaulich zu. Die Provider
halten sich
mit neuen kostengünstigen Schmalbandzugängen derzeit eher zurück.
Für
User, die allein auf den Minutenpreis schauen, gibt es aber von
avivo ab dem 1. August einen neuen
Top-Tarif
in der Nebenzeit. Unter dem Namen ByCall24 Active werden
werktags zwischen
18 und 8 Uhr sowie am kompletten Wochenende und an
bundeseinheitlichen
Feiertagen 0,75 Cent pro Minute berechnet. In der
restlichen Zeit
berechnet avivo pro Minute 1,75 Cent. Bedauerlich ist
jedoch, dass
auch in diesem Tarif mit jeder Einwahl 9,9 Cent
Einwahlentgelt berechnet
werden. So werden speziell kurze Verbindungen deutlich teurer.
Als Einwahlnummer
gilt die 0193 51935, als Benutzername und Kennwort müssen
jeweils bycall24
in die DFÜ-Netzwerkverbindung
eingetragen werden.
Bei freedee steht neben den
bekannten Tarifen "bycall", "fun" und "cool" für ISDN- und
Modemeinwahlen
nun auch der Tarif pro zur
Verfügung. Bei
sekundengenauer Abrechnung werden zwischen 0 und 18 Uhr
0,89 Cent
pro Minute berechnet, zwischen 18 und 0 Uhr fallen pro
Minute 1,29 Cent
an. Grundsätzlich wäre dies insbesondere werktags zwischen 9 und
18 Uhr ein
attraktives Angebot, leider fällt jedoch pro Monat eine
Grundgebühr in Höhe von
1,99 Euro an. Die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum
Monatsende.
- E-Plus: GPRS mit Free & Easy
Prepaidkunden von E-Plus können ab
1. August auch den
paketvermittelten Datendienst GPRS
nutzen. E-Plus schränkt
dabei im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern die Nutzung nicht auf
bestimmte Dienste
ein, sondern ermöglicht über GPRS sowohl den
WAP- und
Internet-Zugang, als auch den Versand und Empfang von
MMS-Mitteilungen.
Für die Aktivierung des paketvermittelten Datendienstes
fallen keine
Einrichtungs- oder Grundgebühren an. Je Kilobyte
Datenübertragung im WAP-Portal werden 2,9 Cent vom Guthaben
auf der
Prepaid-Karte abgebucht, für Internet werden nur 0,9 Cent
pro Kilobyte berechnet.
Die MMS-Preise orientieren sich an denen der anderen
Netzbetreiber: Der
Versand einer Mitteilung mit bis zu 30 Kilobyte Datenvolumen
kostet
59 Cent. Größere Nachrichten (bis 100 Kilobyte)
schlagen mit 1,29 Euro
zu Buche. Diese Tarife gelten für den netzinternen Versand
ebenso wie für den
Versand in andere Mobilfunknetze oder an eine E-Mail-Adresse.
Weitere Informationen
insbesondere zu MMS mit Free & Easy finden Sie in
unserer Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s11164.html .
Der Mobilfunkbetreiber will in den kommenden drei Jahren aus
eigener Kraft auf
einen Marktanteil von 18 bis 20 Prozent kommen. Derzeit
liegt
die Kundenzahl des
drittgrößten deutschen Anbieters bei 7,6 Millionen Kunden.
Der kommerzielle
Start von UMTS-Diensten bei E-Plus wird allerdings erst 2004
kommen.
- Vodafone: Info-SMS über Anruf in Abwesenheit derzeit kostenfrei
Bereits im letzten Newsletter berichteten wir über ein neues
Feature im Netz von
Vodafone D2: Über eingehende Anrufe bei
Netzverlust oder
ausgeschaltetem Handy werden die Kunden per SMS informiert,
sofern nicht die Mailbox
den Anruf entgegengenommen hat.
Inzwischen gibt es erste Erfahrungen, die Sie in unserer
Meldung unter der
URL
http://www.teltarif.de/s/s11137.html
nachlesen
können. Vodafone D2 betont, dass den Nutzern durch diesen neuen
Dienst keine Kosten
entstehen - weder für die Vodafone-Kunden, die das Feature
nutzen, noch für deren
Anrufer.
Bei E-Plus, das dieser Tage einen
ähnlichen Service
eingeführt hat, ist der Dienst für den Anrufer übrigens in jedem
Fall
kostenpflichtig. Hier handelt es sich nämlich im Gegensatz zu
Vodafone um ein
zusätzliches Leistungsmerkmal der Mailbox. Das heißt, die
Info-SMS wird dann
generiert, wenn ein Anrufer mit Übermittlung seiner Rufnummer die
Mailbox erreicht
und die Verbindung vor Ende des Begrüßungstextes beendet.
- Talkline: Siemens M55 mit D2 Joy Tarif für einen Euro
In der letzten Zeit machten einige Mobilfunk-Provider mit
Sommer-Aktionen auf sich
aufmerksam - einige Aktionen finden Sie in unserer News unter der
URL
http://www.teltarif.de/s/s11076.html .
Jetzt
startet auch Talkline eine
Ferienaktion: Einen Monat
lang können Kunden das Siemens
M55 inklusive
Aufsteckkamera bei Abschluss eines
D2 Talkline
Joy-Neuvertrages für nur einen
Euro erwerben. Zum Einstieg wird 12 Monate lang keine
Grundgebühr berechnet.
Im zweiten Jahr fallen dann monatlich 7,50 Euro Grundgebühr
an, außerdem wird
jeden Monat ein Mindestumsatz von 5 Euro erwartet. Im Tarif
enthalten sind
wahlweise 25 freie SMS oder 25 Freiminuten für
Wochenendgespräche ins
Festnetz. Damit das Fotografieren mit dem neuen Handy auch Spaß
macht, spendiert
Talkline zusätzlich 25 kostenfreie MMS-Postkarten.
Mit einer so genannten MMS-Postkarte können Urlaubsbilder mit
dem Fotohandy
geknipst, eigene Texte geschrieben und dann als Postkarte an die
Daheimgebliebenen
verschickt werden. Wie das mit den selbstgemachten
Urlaubspostkarten genau
funktioniert, können Sie auf unserer Infoseite unter
http://www.teltarif.de/i/mms-postcard.html
nachlesen.
- T-Mobile: Blackberry-Nutzung günstiger und mehr Inklusivvolumen im Datentarif
Kunden von T-Mobile, die den
TellyData-Tarif nutzen,
profitieren ab
1. August von einer Erweiterung des GPRS-Inklusivvolumens.
Im monatlichen
Grundpreis von 14,95 Euro ist ab August der Data 5- anstelle
des Data 1-Tarifs
enthalten. Damit erhöht sich das Inklusivvolumen für
GPRS-Datenübertragungen von
bislang einem auf fünf Megabyte.
TellyData-Kunden, die noch häufiger die mobile
Datenübertragung nutzen, haben
außerdem die Möglichkeit, den Data 20-Tarif mit 20 Megabyte
Inklusivvolumen zu
einem Vorzugspreis zu buchen. Anstelle des ansonsten üblichen
zusätzlichen
monatlichen Grundpreises von 29,95 Euro werden im Telly
Data-Tarif nur
20 Euro berechnet.
Für Blackberry-Besitzer bleibt es
weiterhin günstig:
Der monatliche Grundpreis von 15 Euro für den
E-Mail-Push-Dienst, der nach der
derzeit laufenden Einführungsphase ab 1. August berechnet
werden sollte, ist
weiter ausgesetzt worden. Wie T-Mobile mitteilte, werden diese
Gebühren auch im
August und September nicht erhoben.
- Mobilfunk-Provider: Drillisch AG übernimmt Victorvox
Die Drillisch AG hat am Montag die
Übernahme des Krefelder
Mobilfunk Service Providers Victorvox
bekannt gegeben.
Danach hält die Drillisch AG einen Anteil von 71,9 Prozent
an der Victorvox AG.
Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen
vereinbart.
Der Krefelder Mobilfunk Provider wurde 1985 als autoradioland
gegründet und ist
seit 1995 unter dem Firmennamen Victorvox aktiv. 2002
erzielte der Konzern mit
293 Mitarbeitern einen Umsatz von 297 Millionen Euro,
insgesamt hat der
Provider 829 000 Mobilfunkkunden. Nach der Akquisition
erreicht die
Drillisch AG mit rund 1,4 Millionen Mobilfunkkunden unter
den deutschen Service
Providern einen Marktanteil von etwa 9 Prozent. Beide
Unternehmen erzielten in
2002 zusammen einen Umsatz von etwa 440 Millionen Euro.
- Free-SMS-Infoseite umfangreich aktualisiert
Durch zahlreiche Free-SMS-Anbieter im Internet ist es möglich,
die Kosten für den
SMS-Versand deutlich zu senken. Auf diversen Internet-Portalen
können die beliebten
Kurzmitteilungen versendet werden, ohne einen Cent dafür zahlen
zu müssen. Es fallen lediglich die Kosten für den Zugang zum Internet an. Wir haben
unsere Übersichtstabelle einem erneuten Update unterzogen und
dabei acht neue
Anbieter aufgenommen. Insgesamt können über unsere
Free-SMS-Tabelle unter
http://www.teltarif.de/i/freesms.html
inzwischen
53 Anbieter abgerufen werden - davon sieben ohne vorherige
Anmeldung. Weitere
Details zu den neu aufgenommenen Diensten finden Sie in unserer
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11134.html .
.
Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung
aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
E-Mail-Adresse in untenstehendes Feld und klicken Sie dann auf den
Knopf "Abo bestellen". Dieser Service ist für Sie kostenlos.
Unmittelbar nach dem Bestellen wird eine Willkommensmail an Sie
geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
Information befindet, wie Sie Ihr Abo wieder beenden. Ihre Adresse
wird von uns nur für den Versand dieses Newsletters verwendet und
nicht weitergegeben.