Newsletter 30/03 vom 24.07.2003
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 24.07.2003 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. E-Plus: Neuer Aktionstarif mit 1 000 Freiminuten im Monat
  2. Viel Neues bei Vodafone D2
  3. E-Plus: Neue Mailbox-Funktion, sicheres GPRS und neues i-mode-Handy
  4. T-Mobile: Aktionstarif und UMTS-Test
  5. Mobilfunk: Aktionen bei mobilcom, debitel und Telco
  6. Telekom will Grund- und Anschlussgebühr anheben
  7. Eurovox-TeleCom: Per Pre-Selection samstags kostenlos telefonieren
  8. Regulierungsbehörde legt Rahmenbedingungen für Resale-Angebote fest
  9. Tarifänderungen im Festnetz
  10. Härteres Vorgehen gegen Spam und Dialer
  1. E-Plus: Neuer Aktionstarif mit 1 000 Freiminuten im Monat

    Mit neuen Niedrigpreisen will der Mobilfunkbetreiber E-Plus neue Kunden gewinnen und damit dem Festnetzgeschäft der Deutschen Telekom zunehmend Konkurrenz machen. Aus diesem Grund bietet E-Plus ab 1. August in seinen Time&More-Tarifen unter anderem monatlich 1 000 Freiminuten, die am Wochenende abtelefoniert werden können. Details hat der Netzbetreiber am gestrigen Tag noch nicht bekannt gegeben, in Fachhandelskreisen sickerten jedoch einige Einzelheiten zu dem Angebot durch.

    Den noch unbestätigten Berichten zufolge können jene E-Plus-Kunden, die in einem Time & More-Tarif telefonieren, von dem Angebot profitieren. Für die 1 000 Minuten, die allerdings nur für Gespräche am Wochenende sowie nur netzintern und ins Festnetz genutzt werden können, fällt eine zusätzliche monatliche Grundgebühr von 5 Euro an.

    Rein rechnerisch kommt man unter optimaler Ausnutzung des Minutenkontingents somit auf einen Preis von 0,5 Cent pro Minute. Mehr als sechzehneinhalb Stunden im Monat kann man zu diesem Konditionen telefonieren. E-Plus wird voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages weitere Einzelheiten zu dieser Aktion bekannt geben. In diesem Fall werden wir umgehend auf http://www.teltarif.de .

  2. Viel Neues bei Vodafone D2

    Mobilfunkkunden in Italien kennen dieses Leistungsmerkmal schon lange: Wenn jemand anruft, während man das Handy ausgeschaltet hat oder sich in einem Funkloch befindet, bekommt man, sobald das Telefon wieder ins Netz eingebucht ist, per SMS eine Information darüber, wer (bzw. welche Rufnummer) angerufen hat und zu welcher Zeit. Vodafone D2 hat als erster deutscher Netzbetreiber dieses Feature eingeführt.

    Unter der netzinternen Kurzwahl 121314 kann man den kostenlosen Service aktivieren und auch wieder löschen. Richtet man den Dienst ein, so legt der Netzbetreiber eine Rufumleitung bei Nichterreichbarkeit auf die virtuelle Rufnummer +49 172 3309439. Über die Umleitung zu dieser Nummer, die man naturgemäß auch über das Menü "Rufumleitungen" im Telefon einrichten bzw. löschen kann, wird die SMS-Info ermöglicht.

    Außerdem gibt es eine weitere Sommeraktion: Für den MMS-Versand und die Nutzung des Vodafone live!-Multimedia-Portals gelten bis 30. September im Ausland die gleichen Preise wie im heimischen D2-Netz. Es werden in den ausländischen Partnernetzen keine Roamingzuschläge erhoben. Welche Netzbetreiber das sind, können Sie unserer Infoseite zum Thema Datenübertragung im Ausland unter http://www.teltarif.de/i/data-roaming.html entnehmen.

    Gute Nachrichten gibt es auch für CallYa-Kunden: Die bereits seit einem Jahr bestehende Auflademöglichkeit mit Vouchern ausländischer Netzbetreiber wurde erweitert. Nun können auch die Guthabenkarten der Vodafone-Netze in Australien und Neuseeland sowie von VIPNet in Kroatien, Mobilkom/A1 in Österreich sowie Sl.Mobil in Slowienen genutzt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11080.html . Und last but not least vermeldete Vodafone in dieser Woche einen besonderen Rekord: Der Mobilfunkanbieter verkauft seinen eigenen Kunden inzwischen mehr Handys mit dem Vodafone-Logo als solche mit dem Markennamen Nokia. Das wird den großen Handyherstellern nicht gefallen, die ihren eingeführten Markennamen weiterhin gern auf den Geräten sehen würden. Die News zu diesem Thema finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11107.html .

  3. E-Plus: Neue Mailbox-Funktion, sicheres GPRS und neues i-mode-Handy

    Das kreative Beispiel von Vodafone, auch Anrufer per SMS zu signalisieren, die nicht auf eine Mailbox sprechen, sondern nur die Ansage "Niemand erreichbar" zu hören bekommen, hat auch E-Plus inspiriert: Ab sofort stellt auch dieser Netzbetreiber seine Mailboxen so um, dass Anrufer, die noch während der Begrüßungsansage auflegen, als SMS dem Handyinhaber signalisiert werden. Die Umstellung der E-Plus-Mailboxen soll bei den Vertragskunden bis Mitte August abgeschlossen sein, danach erfolgt bis Ende Ausgust die Umstellung bei Prepaid-Kunden.

    Der neue Service für Nutzer der Mailbox ist kostenfrei. Weitere Details finden Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11105.html .

    Bei T-Mobile arbeitet man einer ähnlichen Lösung wie bei Vodafone. Auf Anfrage teilte man uns mit, dass dieses Feature voraussichtlich im Herbst diesen Jahres auch bei T-Mobile verfügbar sein wird. o2 Germany hat diese neue Funktion nicht geplant und verweist lediglich darauf, das die o2-Mailbox bei Genion-Kunden in der Homezone kostenlos abgefragt werden kann.

    Außerdem wird bei E-Plus die Datenübertragung per GPRS noch sicherer. Das Unternehmen hat die bestehenden Firewalls des GPRS-Netzes, die für die sichere Datenübertragung verantwortlich sind, auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Dieser Netzbetreiber bietet derzeit die günstigsten GPRS-Tarife auf dem deutschen Mobilfunkmarkt an. Die Anfang Mai eingeführten Aktionstarife sind noch bis Ende August erhältlich. Allerdings kam es bei Tests der teltarif.de-Redaktion in verschiedenen Regionen Deutschlands in letzter Zeit immer wieder zu GPRS-Einbuchproblemen. Das heißt, trotz sehr gutem E-Plus-Empfang konnte der GPRS-Dienst nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden.

    Ebenfalls neu bei E-Plus ist das Siemens M55 mit i-mode-Browser. Voraussichtlich schon nächste Woche sollten die für die i-mode-Nutzung optimierten M55-Geräte im Handel erhältlich sein. Wir haben das Siemens M55 bereits jetzt in unsere i-mode-Handy-Infoseite unter der URL http://www.teltarif.de/i/imode-handy.html aufgenommen, auf der Sie sich einen Überblick über alle für den E-Plus-Multimediadienst verfügbaren Mobiltelefone verschaffen können.

    Kurz vor Redaktionsschluss erreichte die teltarif-Redaktion die Meldung, dass E-Plus ab dem 1. August einen neuen Time&More-Aktionstarif starten wird mit dem man am Wochenende 1 000 Minuten gratis in das deutsche Festnetz telefonieren können wird. Zusätzlich soll ein neuer Prepaidtarif eingeführt werden, bei dem Gespräche ins Festnetz ab 5 Cent möglich werden sollen. Nähere Einzelheiten können Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11120.html sowie im Verlaufe des heutigen Tages in unserer aktuellen Berichterstattung nachlesen.

  4. T-Mobile: Aktionstarif und UMTS-Test

    Ab 1. August bietet T-Mobile den neuen Aktionstarif "Telly 100" an. Bei diesem Aktionstarif, der zunächst bis zum 31. Oktober erhältlich sein wird, sind in der Grundgebühr von 25 Euro bereits 100 Inklusivminuten enthalten. Die 100 Freiminuten gelten für netzinterne Verbindungen, für Gespräche ins Festnetz und die Abfrage der Mailbox. Telefonate zu Sonderrufnummern, in fremde Mobilfunknetze, ins Ausland und Verbindungen, die über das Inklusivvolumen hinausgehen, werden zu den Konditionen des TellyActive-Tarifs abgerechnet.

    Die Mindestvertragslaufzeit beträgt für diesen Aktionstarif 24 Monate. Die bei den Standardtarifen erhältlichen kürzeren Laufzeiten (bei Verzicht auf eine Handy-Subventionierung) werden für "Telly 100" nicht angeboten. Weitere Informationen finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11099.html .

    Auch bei T-Mobile gibt es eine kleine Neuigkeit, was die dritte Mobilfunkgeneration betrifft: Derzeit dürfen 1 000 ausgewählte Kunden das neue UMTS-Netz testen.

  5. Mobilfunk: Aktionen bei mobilcom, debitel und Telco

    Der Büdelsdorfer Mobilfunkprovider mobilcom hat in seinem Online-Shop jetzt ein besonderes Schnäppchen auf Lager. Das SonyEricsson SEM100 gibt es in Verbindung mit dem mfifty-sms-power-special-Tarif im D1-Netz kostenlos. Darüber hinaus gibt es bei diesem Angebot insgesamt 130 Euro Gesprächsguthaben sowie monatlich 50 Frei-SMS. Eine Anschlussgebühr fällt nicht an und die monatliche Grundgebühr beträgt 9,95 Euro.

    Ein interessantes Sommerangebot für Prepaid-Fans hat die mobilcom-Tochter Cellway auf Lager. Eine D2-CallYa-Karte mit 15 Euro Startguthaben ist derzeit für 29,95 Euro zu haben. Das sind 10 Euro weniger als direkt beim Netzbetreiber. Das Nokia 3510 kostet zusammen mit D2-CallYa und ebenfalls 15 Euro Startguthaben 99 Euro.

    Bei debitel ist das Siemens M55 - je nach Netz und Tarif - ab 1 Euro zu bekommen. Dazu gibt es in den D1-Tarifen TellyActive und TellyProfi sowie im Vodafone Classic-Tarif noch ein "Startgeschenk". Hier kann der Kunde nach Erhalt des Handys vom Handy aus im Jamba!-WAP-Portal zwischen 100 freien SMS oder 25 kostenlosen MMS-Postkarten wählen.

    Und Provider Telco erlässt vom 18. bis 31. Juli die Anschlussgebühr bei allen D1-Verträgen mit Ausnahme des TellyData-Tarifs.

  6. Telekom will Grund- und Anschlussgebühr anheben

    Nach zahlreichen Spekulationen um geplante Gebührenerhöhungen bei der Deutschen Telekom hat das Bonner Unternehmen nun bei der RegTP einen entsprechenden Antrag eingereicht. Demnach soll die Grundgebühr eines Analoganschlusses um 1,94 Euro auf dann 15,66 Euro steigen. Im Zuge dieser Preismaßnahme soll auch das monatliche Grundentgelt eines T-Net-100-Anschlusses um 1,46 Euro auf 18,45 Euro angehoben werden. Darüber hinaus sollen auch der Bereitstellungspreis von derzeit 51,57 Euro auf 59,95 Euro sowie das Übernahmeentgelt von derzeit 25,78 Euro auf künftig 29,94 Euro steigen. Im Gegenzug sollen die Zeittakte im Citybereich sowohl bei analogen als auch bei ISDN-Anschlüssen harmonisiert und vereinfacht werden. Der Nebenzeittarif mit dem 4-Minutentakt soll bei Analoganschlüssen an Werktagen künftig vier Stunden länger, bei ISDN-Anschlüssen eine Stunde länger gelten. Einheitlich soll der Nebenzeittarif künftig zwischen 18 und 9 Uhr gelten. Durch die neue Regelung könnten somit auch Analog-Kunden bereits ab 18 Uhr vier Minuten lang für sechs Cent telefonieren. Bei Ortsgesprächen soll es demnach - gemessen am Minutenpreis - keine Preisunterschiede zwischen Analog- und ISDN-Kunden mehr geben.

  7. Eurovox-TeleCom: Per Pre-Selection samstags kostenlos telefonieren

    Die Düsseldorfer Eurovox TeleCom GmbH [Link auf http://www.eurovox-telecom.de/ entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar] bietet zwei Pre-Selection-Anschlüsse, "VOX 66 plus" und "VOX 66 premium", an. Die beiden Varianten unterscheiden sich ausschließlich dadurch, dass bei "VOX 66 premium" eine monatliche Grundgebühr von 4,99 Euro verlangt wird, dafür aber jeden Samstag kostenlos ins deutsche Festnetz telefoniert werden kann. Ausgenommen sind dabei allerdings Sonderrufnummern, Mobilfunknummern, Ortsgespräche und Telefonate in den Nahbereich.

    Die Minuten-Preise orientieren sich an den Tarifen T-Net Standard bzw. T-ISDN Standard der Deutschen Telekom AG. Montag bis Freitag von 20 bis 21 Uhr gibt es 66 Prozent Preisersparnis auf diese Tarife. In der übrigen Zeit gibt es lediglich einen Abschlag von 33 Prozent. Die Taktung ist ebenfalls günstiger als bei der Deutschen Telekom, nämlich 60/1.

    Ob und gegebenenfalls zu welchen Konditionen Pre-Selection auch für das Ortsnetz angeboten wird, ist noch völlig unklar. Falls aber dabei auch samstags kostenfrei telefoniert werden könnte, würde dieser Tarif eine Alternative zu den XXL-Varianten der Deutschen Telekom darstellen.

    Weitere Informationen können Sie unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11111.html entnehmen.

  8. Regulierungsbehörde legt Rahmenbedingungen für Resale-Angebote fest

    Die bisherigen Resale-Angebote der Deutschen Telekom an Wettbewerber sind unzulässig. Dass die Telekom Anschluss- und Verbindungsleistungen den Konkurrenten nur im Paket anbiete, sei "missbräuchlich", entschied die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) Ende vergangener Woche in Bonn.

    In dem Fall hatte die Telefonfirma Tele2 Beschwerde eingelegt. Wie die Regulierungsbehörde nun entschied, werden bei dem von der Telekom verkauften Paketangebot jene Anbieter benachteiligt, die über ein eigenes Netz verfügen. Sie würden gezwungen, "Leistungen zu kaufen, die sie wegen eigener vorhandener Infrastruktur nicht benötigen", erklärte Behördenchef Matthias Kurth.

    Die Rahmenbedingungen sehen im Einzelnen vor, dass Wettbewerber der Telekom die Möglichkeit bekommen sollen, Anschlüsse auch getrennt von den Verbindungsleistungen der Telekom zum Zwecke des Resale zu erhalten. Der Reseller zudem muss die Wahl zur dauerhaften Voreinstellung (Pre-Selection) auf sein eigenes Verbindungsnetz haben. Ebenso muss eine Verbindungsnetzbetreiberauswahl (Call by Call) als auch ihre Unterdrückung (Call-by-Call-Sperre) ermöglicht werden.

    Weitere Details können Sie unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11086.html entnehmen. Die Telekom hat inzwischen angekündigt, "alle rechtlichen Möglichkeiten gegen diese Entscheidung prüfen" zu wollen.

  9. Tarifänderungen im Festnetz

    Reichlich Bewegung gab es innerhalb der letzten sieben Tage auf dem Call-by-Call-Markt. Ein Anbieter, der sehr häufig in der Berichterstattung auftauchte, war das Neu-Isenburger Unternehmen OneTel. Bereits Ende letzter Woche wurde bekanntgegeben, dass die 3U Telecom rückwirkend zum 1. Juli sämtliche Geschäftsanteile der OneTel Telecommunication GmbH übernommen hat. Für OneTel-Kunden ändert sich indes nichts. Alle Angebote werden wie bisher weitergeführt. Weitere Details zur Übernahme können Sie in unserer Meldung unter www.teltarif.de/s/s11069.html nachlesen.

    Auch einige Tarifänderungen hatte OneTel zu vermelden. Im Tarif 01086 by Call City, der aus 23 Vorwahlbereichen Deutschlands gültig ist, wurden die Minutenpreise in die Mobilfunknetze gesenkt. Gespräche in die D-Netze von T-Mobile und Vodafone werden statt bisher mit 22,5 nun mit 17,8 Cent pro Minute berechnet. Zu E-Plus- und o2-Handys werden 18,8 Cent pro Minute in Rechnung gestellt. Im Gegenzug wurde allerdings vom kundenfreundlichen Sekundentakt auf die minutengenaue Taktung umgestellt. Ebenfalls seit Dienstag können im bundesweit verfügbaren Call-by-Call-Tarif über die 01086 günstiger Ferngespräche geführt werden. Allerdings ist es inzwischen schon fast ein kleines Kunststück, bei den zahlreichen Zeitzonen den Überblick zu behalten. Neuerdings gibt es Montag bis Freitag drei Zeitzonen: Von 7 bis 18 Uhr werden 2,68 Cent pro Minute berechnet, von 18 bis 20 Uhr 2,58 Cent pro Minute und von 20 bis 7 Uhr 2,18 Cent pro Minute. Am Wochenende und an Feiertagen werden ganztags 1,84 Cent pro Minute in Rechnung gestellt. Auch die Minutenpreise für Mobilfunkgespräche wurden in diesem Tarif gesenkt: Gespräche in die D-Netze kosten nun 18,1 Cent pro Minute statt bisher 22,5 Cent pro Minute. Für Gespräche in die E-Netze zahlt man 20,3 Cent pro Minute anstatt bisher 24,5 Cent pro Minute.

    Auch in den OneTel-Tarifen, in denen einen Anmeldung vorausgesetzt wird, wurden die Tarife geändert. Details dazu entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11109.html .

    Neben OneTel gab es aber auch noch weitere Anbieter, bei denen sich die Tarife geändert haben. So hat beispielsweise Surprise-Telecom (0190 047) seine Wochenendaktion beendet und bietet bundesweite Orts- und Ferngespräche nicht mehr für 1,4 Cent pro Minute sondern für 1,6 Cent pro Minute an. Günstigster Anbieter am Wochenende ist nach dem derzeitigen Stand die 01058-Tochtergesellschaft Phonecraft. Über die Einwahlnummer 0190 087 kosten deutschlandweite Ferngespräche 1,4 Cent pro Minute.

    Mit star79 ist seit vergangenem Freitag über die Netzkennzahl 01079 ein neuer Call-by-Call-Anbieter nutzbar. Ferngespräche sind ab 2,19 Cent pro Minute möglich, Gespräche in die deutschen Mobilfunknetze kosten rund um die Uhr 22,9 Cent pro Minute. Aus derzeit 13 Städten können auch Ortsgespräche ab 1,99 Cent pro Minute über star79 geführt werden. Ein Blick in unsere Datenbank verrät jedoch, dass es hier zahlreiche günstigere Angebote gibt. Einen genauen Überblick zu den Tarifen von star79 und aus welchen 13 Städten Ortsgespräche möglich sind, können Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s11079.html nachlesen.

    Wie gewohnt finden Sie alle derzeit gültigen Minutenpreise - auch für Telefonate ins Ausland - in unserer täglich aktualisierten Tarifabfrage.

  10. Härteres Vorgehen gegen Spam und Dialer

    Die Versender unerwünschter Werbepost im Internet müssen sich künftig auf drastische Gegenmaßnahmen einstellen. Verbraucherschutzministerin Renate Künast kündigte an, dass es ab Herbst eine Gesetzesänderung geben wird, wonach E-Mail-Werbung nur noch mit vorheriger Zustimmung des Empfängers verschickt werden darf.

    Gewinne, die unter Verstoß gegen diese Bestimmung erzielt werden, könnten dann bei dem betroffenen Unternehmen eingezogen werden. Künast setzte sich zugleich für internationale Vereinbarungen gegen so genannte Spam-E-Mails ein. "Das könnten zum Beispiel Mindeststandards für Provider sein", sagte Künast.

    Die großen Internetanbieter in Deutschland hatten vor einigen Monaten eine Initiative gegen Werbe-Müll gegründet. Bis zum Spätherbst wollen sie technisch in der Lage sein, sich binnen Sekunden gegenseitig über anrollende Spam-Wellen zu unterrichten. Auch zu diesem Thema finden Sie zusätzliche Informationen auf unseren Seiten, beispielsweise unter der URL http://www.teltarif.de/s/s11095.html .

    Auch gegen die so genannten Dialer soll es neue Maßnahmen geben. Diese kleinen Programme lösen inzwischen durch die bloße Erwähnung Angst und Schrecken aus. Denn es werden immer wieder "Wahlhelfer" auf die Rechner argloser Surfer geschmuggelt, die Verbindungen zu Nummern herstellen, die ausschließlich dazu dienen, die Telefonrechnung in die Höhe zu treiben. Deshalb hat sich die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) dieser Problematik angenommen. Neue Pläne der Regulierungsbehörde sehen vor, dass sich Dialer in Deutschland künftig nur noch über die Rufnummerngasse 0900-9 einwählen dürfen.

    Damit können sich Verbrauchern künftig durch Sperrung genau dieser Nummer besser vor unerwünschten Einwahlen schützen. Weiterhin formuliert die Regulierungsbehörde ganz genaue Regeln für die Zuteilung der neuen Dialer-Nummern. Der Antragsteller darf die ihm zugeteilte Rufnummer nur für einen Dialer nutzen, der rechtskonform sein muss. Bei Verstößen gegen die Regeln kann die Zuteilung der Dialer-Nummer von der Regulierungsbehörde widerrufen werden.

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