- E-Plus: Neuer Aktionstarif mit 1 000 Freiminuten im Monat
Mit neuen Niedrigpreisen will der Mobilfunkbetreiber
E-Plus
neue Kunden gewinnen und damit dem Festnetzgeschäft der
Deutschen Telekom
zunehmend Konkurrenz machen. Aus diesem Grund bietet E-Plus ab
1. August in seinen
Time&More-Tarifen unter anderem monatlich
1 000 Freiminuten, die am Wochenende
abtelefoniert werden können. Details hat der Netzbetreiber am
gestrigen Tag noch nicht bekannt gegeben, in Fachhandelskreisen
sickerten jedoch einige Einzelheiten zu dem Angebot durch.
Den noch unbestätigten Berichten zufolge können jene
E-Plus-Kunden, die in einem Time & More-Tarif telefonieren,
von dem Angebot profitieren. Für die 1 000 Minuten,
die allerdings nur für Gespräche am Wochenende sowie nur
netzintern und ins Festnetz genutzt werden können, fällt eine
zusätzliche monatliche Grundgebühr von 5 Euro an.
Rein rechnerisch kommt man unter optimaler Ausnutzung des
Minutenkontingents somit auf einen Preis von 0,5 Cent pro
Minute. Mehr als sechzehneinhalb Stunden im Monat kann man zu
diesem Konditionen telefonieren. E-Plus wird voraussichtlich im
Laufe des heutigen Tages weitere Einzelheiten zu dieser Aktion
bekannt geben. In diesem Fall werden wir umgehend auf
http://www.teltarif.de .
- Viel Neues bei Vodafone D2
Mobilfunkkunden in Italien kennen dieses Leistungsmerkmal schon
lange: Wenn jemand
anruft, während man das Handy ausgeschaltet hat oder sich in
einem Funkloch
befindet, bekommt man, sobald das Telefon wieder ins Netz
eingebucht ist, per SMS
eine Information darüber, wer (bzw. welche Rufnummer) angerufen
hat und zu welcher
Zeit. Vodafone D2 hat als erster
deutscher Netzbetreiber
dieses Feature eingeführt.
Unter der netzinternen Kurzwahl 121314 kann man den
kostenlosen Service
aktivieren und auch wieder löschen. Richtet man den Dienst ein,
so legt der
Netzbetreiber eine Rufumleitung bei Nichterreichbarkeit auf die
virtuelle Rufnummer
+49 172 3309439. Über die Umleitung zu dieser Nummer, die man
naturgemäß auch über
das Menü "Rufumleitungen" im Telefon einrichten bzw. löschen
kann, wird die SMS-Info
ermöglicht.
Außerdem gibt es eine weitere Sommeraktion: Für den
MMS-Versand und die Nutzung
des Vodafone live!-Multimedia-Portals gelten bis
30. September im Ausland die
gleichen Preise wie im heimischen D2-Netz. Es werden in den
ausländischen
Partnernetzen keine Roamingzuschläge erhoben. Welche
Netzbetreiber das sind,
können Sie unserer Infoseite zum Thema Datenübertragung im
Ausland unter
http://www.teltarif.de/i/data-roaming.html
entnehmen.
Gute Nachrichten gibt es auch für
CallYa-Kunden: Die bereits
seit einem Jahr
bestehende Auflademöglichkeit mit Vouchern ausländischer
Netzbetreiber wurde
erweitert. Nun können auch die Guthabenkarten der Vodafone-Netze
in Australien und
Neuseeland sowie von VIPNet in Kroatien, Mobilkom/A1 in
Österreich sowie Sl.Mobil
in Slowienen genutzt werden. Weitere Informationen dazu finden
Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s11080.html .
Und last but not least vermeldete Vodafone in dieser Woche einen
besonderen
Rekord: Der Mobilfunkanbieter verkauft seinen eigenen Kunden
inzwischen mehr Handys
mit dem Vodafone-Logo als solche mit dem Markennamen Nokia. Das
wird den großen
Handyherstellern nicht gefallen, die ihren eingeführten
Markennamen weiterhin gern
auf den Geräten sehen würden. Die News zu diesem Thema finden
Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s11107.html .
- E-Plus: Neue Mailbox-Funktion, sicheres GPRS und neues i-mode-Handy
Das kreative Beispiel von Vodafone,
auch Anrufer per SMS
zu signalisieren, die nicht auf eine Mailbox sprechen, sondern
nur die Ansage
"Niemand erreichbar" zu hören bekommen, hat auch
E-Plus
inspiriert: Ab sofort stellt
auch dieser Netzbetreiber seine Mailboxen so um, dass Anrufer,
die noch während der Begrüßungsansage auflegen, als SMS dem
Handyinhaber
signalisiert werden. Die Umstellung der E-Plus-Mailboxen soll
bei den
Vertragskunden bis Mitte August abgeschlossen sein, danach
erfolgt bis Ende
Ausgust die Umstellung bei Prepaid-Kunden.
Der neue Service für Nutzer der Mailbox ist kostenfrei.
Weitere Details finden
Sie in unserer Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s11105.html .
Bei T-Mobile arbeitet man einer
ähnlichen Lösung wie
bei Vodafone. Auf Anfrage teilte man uns mit, dass dieses
Feature voraussichtlich
im Herbst diesen Jahres auch bei T-Mobile verfügbar sein wird.
o2 Germany hat diese neue Funktion nicht
geplant und verweist
lediglich darauf, das die o2-Mailbox bei Genion-Kunden in der
Homezone kostenlos
abgefragt werden kann.
Außerdem wird bei E-Plus die Datenübertragung per
GPRS noch sicherer. Das Unternehmen
hat die bestehenden
Firewalls des GPRS-Netzes, die für die sichere Datenübertragung
verantwortlich
sind, auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Dieser
Netzbetreiber bietet
derzeit die günstigsten GPRS-Tarife auf dem deutschen
Mobilfunkmarkt an. Die
Anfang Mai eingeführten Aktionstarife sind noch bis Ende August
erhältlich.
Allerdings kam es bei Tests der teltarif.de-Redaktion in
verschiedenen Regionen
Deutschlands in letzter Zeit immer wieder zu
GPRS-Einbuchproblemen. Das heißt,
trotz sehr gutem E-Plus-Empfang konnte der GPRS-Dienst nicht oder
nur
eingeschränkt genutzt werden.
Ebenfalls neu bei E-Plus ist das Siemens M55 mit
i-mode-Browser.
Voraussichtlich schon nächste Woche sollten die für die
i-mode-Nutzung optimierten
M55-Geräte im Handel erhältlich sein. Wir haben das Siemens M55
bereits jetzt in
unsere i-mode-Handy-Infoseite unter der URL
http://www.teltarif.de/i/imode-handy.html
aufgenommen, auf der Sie sich einen Überblick über alle für den
E-Plus-Multimediadienst verfügbaren Mobiltelefone verschaffen
können.
Kurz vor Redaktionsschluss erreichte die teltarif-Redaktion
die Meldung, dass
E-Plus ab dem 1. August einen neuen
Time&More-Aktionstarif starten wird
mit dem man am Wochenende 1 000 Minuten gratis in das
deutsche Festnetz
telefonieren können wird. Zusätzlich soll ein neuer Prepaidtarif
eingeführt werden,
bei dem Gespräche ins Festnetz ab 5 Cent möglich werden
sollen. Nähere
Einzelheiten können Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11120.html
sowie im Verlaufe
des heutigen Tages in unserer aktuellen Berichterstattung
nachlesen.
- T-Mobile: Aktionstarif und UMTS-Test
Ab 1. August bietet T-Mobile den
neuen Aktionstarif
"Telly 100" an. Bei diesem Aktionstarif, der zunächst bis zum
31. Oktober
erhältlich sein wird, sind in der Grundgebühr von 25 Euro
bereits
100 Inklusivminuten enthalten. Die 100 Freiminuten
gelten für netzinterne
Verbindungen, für Gespräche ins Festnetz und die Abfrage der
Mailbox. Telefonate zu
Sonderrufnummern, in fremde Mobilfunknetze, ins Ausland und
Verbindungen, die über
das Inklusivvolumen hinausgehen, werden zu den Konditionen des
TellyActive-Tarifs
abgerechnet.
Die Mindestvertragslaufzeit beträgt für diesen Aktionstarif
24 Monate.
Die bei den Standardtarifen erhältlichen kürzeren Laufzeiten (bei
Verzicht auf eine
Handy-Subventionierung) werden für "Telly 100" nicht angeboten.
Weitere
Informationen finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s11099.html .
Auch bei T-Mobile gibt es eine kleine Neuigkeit, was die
dritte
Mobilfunkgeneration betrifft: Derzeit dürfen
1 000 ausgewählte
Kunden das neue UMTS-Netz testen.
- Mobilfunk: Aktionen bei mobilcom, debitel und Telco
Der Büdelsdorfer Mobilfunkprovider
mobilcom hat in seinem
Online-Shop jetzt ein besonderes Schnäppchen auf Lager. Das
SonyEricsson SEM100
gibt es in Verbindung mit dem mfifty-sms-power-special-Tarif im
D1-Netz kostenlos.
Darüber hinaus gibt es bei diesem Angebot insgesamt 130 Euro
Gesprächsguthaben
sowie monatlich 50 Frei-SMS. Eine Anschlussgebühr fällt
nicht an und die
monatliche Grundgebühr beträgt 9,95 Euro.
Ein interessantes Sommerangebot für Prepaid-Fans hat die
mobilcom-Tochter
Cellway auf Lager. Eine D2-CallYa-Karte
mit 15 Euro
Startguthaben ist derzeit für 29,95 Euro zu haben. Das sind
10 Euro
weniger als direkt beim Netzbetreiber. Das
Nokia 3510 kostet zusammen mit
D2-CallYa und
ebenfalls 15 Euro Startguthaben 99 Euro.
Bei debitel ist das
Siemens M55 - je nach Netz und
Tarif - ab
1 Euro zu bekommen. Dazu gibt es in den D1-Tarifen
TellyActive und
TellyProfi sowie im
Vodafone
Classic-Tarif noch ein
"Startgeschenk".
Hier kann der Kunde nach Erhalt des Handys vom Handy aus im
Jamba!-WAP-Portal
zwischen 100 freien SMS oder 25 kostenlosen
MMS-Postkarten wählen.
Und Provider Telco erlässt vom 18.
bis 31. Juli die
Anschlussgebühr bei allen D1-Verträgen mit Ausnahme des
TellyData-Tarifs.
- Telekom will Grund- und Anschlussgebühr anheben
Nach zahlreichen Spekulationen um
geplante
Gebührenerhöhungen bei der
Deutschen Telekom
hat das Bonner Unternehmen nun bei der
RegTP
einen entsprechenden Antrag eingereicht. Demnach soll die
Grundgebühr
eines Analoganschlusses um
1,94 Euro
auf dann 15,66 Euro steigen. Im Zuge dieser Preismaßnahme
soll auch
das monatliche Grundentgelt eines
T-Net-100-Anschlusses
um 1,46 Euro auf 18,45 Euro angehoben werden. Darüber
hinaus
sollen auch der Bereitstellungspreis von derzeit 51,57 Euro
auf
59,95 Euro sowie das Übernahmeentgelt von derzeit
25,78 Euro auf
künftig 29,94 Euro steigen. Im Gegenzug sollen die
Zeittakte im
Citybereich sowohl bei analogen als auch bei ISDN-Anschlüssen
harmonisiert
und vereinfacht werden. Der Nebenzeittarif mit dem 4-Minutentakt
soll bei
Analoganschlüssen an Werktagen künftig vier Stunden länger, bei
ISDN-Anschlüssen
eine Stunde länger gelten. Einheitlich soll der Nebenzeittarif
künftig zwischen
18 und 9 Uhr gelten. Durch die neue Regelung könnten somit
auch
Analog-Kunden
bereits ab 18 Uhr vier Minuten lang für sechs Cent
telefonieren. Bei
Ortsgesprächen soll es demnach - gemessen am Minutenpreis -
keine
Preisunterschiede zwischen Analog- und ISDN-Kunden mehr geben.
- Eurovox-TeleCom: Per Pre-Selection samstags kostenlos telefonieren
Die Düsseldorfer
Eurovox TeleCom GmbH
bietet zwei Pre-Selection-Anschlüsse,
"VOX 66 plus" und
"VOX 66 premium", an. Die beiden Varianten
unterscheiden sich ausschließlich dadurch, dass
bei "VOX 66 premium" eine monatliche Grundgebühr von
4,99 Euro verlangt wird, dafür
aber jeden Samstag kostenlos ins deutsche Festnetz telefoniert
werden kann. Ausgenommen sind dabei allerdings
Sonderrufnummern, Mobilfunknummern,
Ortsgespräche und Telefonate in den Nahbereich.
Die Minuten-Preise orientieren sich an den Tarifen
T-Net Standard bzw.
T-ISDN Standard der
Deutschen Telekom AG.
Montag bis Freitag von 20 bis 21 Uhr gibt es 66 Prozent
Preisersparnis auf diese Tarife. In der
übrigen Zeit gibt es lediglich einen Abschlag von
33 Prozent. Die Taktung ist ebenfalls günstiger als
bei der Deutschen Telekom, nämlich 60/1.
Ob und gegebenenfalls zu welchen Konditionen
Pre-Selection auch für das
Ortsnetz angeboten wird, ist noch völlig unklar.
Falls aber dabei auch samstags kostenfrei telefoniert werden
könnte, würde dieser Tarif eine
Alternative zu den XXL-Varianten der Deutschen Telekom
darstellen.
Weitere Informationen können Sie unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11111.html
entnehmen.
- Regulierungsbehörde legt Rahmenbedingungen für Resale-Angebote fest
Die bisherigen Resale-Angebote der
Deutschen Telekom
an Wettbewerber sind unzulässig. Dass die Telekom Anschluss- und
Verbindungsleistungen
den Konkurrenten nur im Paket anbiete, sei "missbräuchlich",
entschied die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP)
Ende vergangener Woche in Bonn.
In dem Fall hatte die Telefonfirma
Tele2 Beschwerde eingelegt.
Wie die Regulierungsbehörde nun entschied, werden bei dem von der
Telekom verkauften
Paketangebot jene Anbieter benachteiligt, die über ein eigenes
Netz verfügen. Sie würden
gezwungen, "Leistungen zu kaufen, die sie wegen eigener
vorhandener Infrastruktur nicht
benötigen", erklärte Behördenchef Matthias Kurth.
Die Rahmenbedingungen sehen im Einzelnen vor, dass
Wettbewerber der Telekom die
Möglichkeit bekommen sollen, Anschlüsse auch getrennt von den
Verbindungsleistungen
der Telekom zum Zwecke des Resale zu erhalten. Der Reseller
zudem muss die Wahl zur
dauerhaften Voreinstellung
(Pre-Selection) auf sein eigenes
Verbindungsnetz haben. Ebenso muss eine
Verbindungsnetzbetreiberauswahl (Call by Call)
als auch ihre Unterdrückung (Call-by-Call-Sperre) ermöglicht
werden.
Weitere Details können Sie unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11086.html
entnehmen. Die Telekom
hat inzwischen angekündigt, "alle rechtlichen Möglichkeiten gegen
diese Entscheidung prüfen"
zu wollen.
- Tarifänderungen im Festnetz
Reichlich Bewegung gab es innerhalb der letzten sieben Tage auf
dem Call-by-Call-Markt.
Ein Anbieter, der sehr häufig in der Berichterstattung
auftauchte, war das Neu-Isenburger
Unternehmen OneTel. Bereits Ende letzter
Woche wurde bekanntgegeben,
dass die 3U Telecom rückwirkend zum
1. Juli sämtliche
Geschäftsanteile der OneTel Telecommunication GmbH übernommen
hat. Für OneTel-Kunden
ändert sich indes nichts. Alle Angebote werden wie bisher
weitergeführt. Weitere Details
zur Übernahme können Sie in unserer Meldung unter
www.teltarif.de/s/s11069.html
nachlesen.
Auch einige Tarifänderungen hatte OneTel zu vermelden. Im
Tarif
01086 by Call City,
der aus
23 Vorwahlbereichen Deutschlands gültig ist, wurden die
Minutenpreise in die
Mobilfunknetze gesenkt. Gespräche in die D-Netze von
T-Mobile
und Vodafone werden statt bisher mit
22,5 nun mit 17,8 Cent
pro Minute berechnet. Zu E-Plus- und
o2-Handys
werden 18,8 Cent pro Minute in Rechnung gestellt. Im
Gegenzug wurde allerdings vom kundenfreundlichen Sekundentakt auf
die minutengenaue Taktung umgestellt. Ebenfalls seit
Dienstag können im bundesweit verfügbaren Call-by-Call-Tarif über
die 01086 günstiger
Ferngespräche geführt werden. Allerdings ist es inzwischen schon
fast ein kleines Kunststück,
bei den zahlreichen Zeitzonen den Überblick zu behalten.
Neuerdings gibt es Montag bis
Freitag drei Zeitzonen: Von 7 bis 18 Uhr werden
2,68 Cent pro Minute berechnet,
von 18 bis 20 Uhr 2,58 Cent pro Minute und von 20 bis
7 Uhr 2,18 Cent
pro Minute. Am Wochenende und an Feiertagen werden ganztags
1,84 Cent pro Minute in
Rechnung gestellt. Auch die Minutenpreise für Mobilfunkgespräche
wurden in diesem Tarif
gesenkt: Gespräche in die D-Netze kosten nun 18,1 Cent pro
Minute statt bisher
22,5 Cent pro Minute. Für Gespräche in die E-Netze zahlt
man 20,3 Cent pro
Minute anstatt bisher 24,5 Cent pro Minute.
Auch in den OneTel-Tarifen, in denen einen Anmeldung
vorausgesetzt wird, wurden
die Tarife geändert. Details dazu entnehmen Sie bitte der
Meldung
unter
http://www.teltarif.de/s/s11109.html .
Neben OneTel gab es aber auch noch weitere Anbieter, bei
denen sich die Tarife
geändert haben. So hat beispielsweise
Surprise-Telecom
(0190 047) seine Wochenendaktion beendet und bietet
bundesweite Orts- und Ferngespräche
nicht mehr für 1,4 Cent pro Minute sondern für 1,6 Cent
pro Minute an. Günstigster
Anbieter am Wochenende ist nach dem derzeitigen Stand die
01058-Tochtergesellschaft
Phonecraft. Über die Einwahlnummer
0190 087 kosten deutschlandweite Ferngespräche 1,4 Cent
pro Minute.
Mit star79 ist seit vergangenem
Freitag über die
Netzkennzahl 01079 ein neuer Call-by-Call-Anbieter nutzbar.
Ferngespräche sind ab
2,19 Cent pro Minute möglich, Gespräche in die deutschen
Mobilfunknetze kosten
rund um die Uhr 22,9 Cent pro Minute. Aus derzeit
13 Städten können auch
Ortsgespräche ab 1,99 Cent
pro Minute über
star79 geführt werden. Ein Blick in unsere
Datenbank verrät
jedoch, dass es hier zahlreiche günstigere Angebote gibt. Einen
genauen Überblick zu
den Tarifen von star79 und aus welchen 13 Städten
Ortsgespräche möglich sind,
können Sie in unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s11079.html
nachlesen.
Wie gewohnt finden Sie alle derzeit gültigen Minutenpreise -
auch für Telefonate ins
Ausland - in unserer täglich aktualisierten
Tarifabfrage.
- Härteres Vorgehen gegen Spam und Dialer
Die Versender unerwünschter Werbepost im Internet müssen sich
künftig auf drastische
Gegenmaßnahmen einstellen. Verbraucherschutzministerin Renate
Künast kündigte an,
dass es ab Herbst eine Gesetzesänderung geben wird, wonach
E-Mail-Werbung nur noch
mit vorheriger Zustimmung des Empfängers verschickt werden
darf.
Gewinne, die unter Verstoß gegen diese Bestimmung erzielt
werden, könnten dann
bei dem betroffenen Unternehmen eingezogen werden. Künast setzte
sich zugleich für
internationale Vereinbarungen gegen so genannte Spam-E-Mails ein.
"Das könnten zum
Beispiel Mindeststandards für Provider sein", sagte Künast.
Die großen Internetanbieter in Deutschland hatten vor einigen
Monaten eine
Initiative gegen Werbe-Müll gegründet. Bis zum Spätherbst wollen
sie technisch in
der Lage sein, sich binnen Sekunden gegenseitig über anrollende
Spam-Wellen zu
unterrichten. Auch zu diesem Thema finden Sie zusätzliche
Informationen auf unseren
Seiten, beispielsweise unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s11095.html .
Auch gegen die so genannten
Dialer soll es neue Maßnahmen geben.
Diese kleinen
Programme lösen inzwischen durch die bloße Erwähnung Angst und
Schrecken aus. Denn
es werden immer wieder "Wahlhelfer" auf die Rechner argloser
Surfer geschmuggelt,
die Verbindungen zu Nummern herstellen, die ausschließlich dazu
dienen, die
Telefonrechnung in die Höhe zu treiben. Deshalb hat sich die
Regulierungsbehörde
für Telekommunikation und Post
(RegTP) dieser
Problematik angenommen. Neue Pläne der Regulierungsbehörde sehen
vor, dass sich
Dialer in Deutschland künftig nur noch über die Rufnummerngasse
0900-9 einwählen
dürfen.
Damit können sich Verbrauchern künftig durch Sperrung genau
dieser Nummer
besser vor unerwünschten Einwahlen schützen. Weiterhin
formuliert die
Regulierungsbehörde ganz genaue Regeln für die Zuteilung der
neuen Dialer-Nummern.
Der Antragsteller darf die ihm zugeteilte Rufnummer nur für einen
Dialer nutzen,
der rechtskonform sein muss. Bei Verstößen gegen die Regeln kann
die Zuteilung der
Dialer-Nummer von der Regulierungsbehörde widerrufen werden.
.
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