Newsletter 29/03 vom 17.07.2003
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 17.07.2003 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Tarifänderungen im Festnetz
  2. Neue Pre-Selection-Angebote bei 01058 und 01019
  3. Regulierungsbehörde will Resale im Ortsnetz einführen
  4. Viele Änderungen im Internet-by-Call-Bereich
  5. Neue DSL-Tarife bei GMX und freenet; QSC-Aktion am Wochenende
  6. Neue Details zur Xtra-Umstellung
  7. Prepaid-Tarif-Umstellung auch bei Vodafone geplant
  8. "Alte" E-Plus-Professional-Tarife wieder zu haben
  9. Rechnungsprobleme bei o2?
  10. Aktuelle Änderungen beim Prepaid-Roaming
  1. Tarifänderungen im Festnetz

    Während sich der Rummel um die günstigen Tarife im Ortsnetz vorerst einmal gelegt hat, haben die Anbieter eine neue Lücke gefunden, in der sie versuchen, sich gegenseitig zu unterbieten. Nachdem wir in unserem letzten Newsletter bereits vermelden konnten, dass Telefonate über Tele2 (01013) von Montag bis Freitag zwischen 19 und 7 Uhr für 1,65 Cent pro Minute möglich sind, haben nun zunächst Talkline ID und anschließend auch One.Tel gekontert.

    Talkline ID berechnet über die Netzkennzahl 01050 von Monat bis Freitag zwischen 21 und 24 Uhr statt bisher 1,68 Cent pro Minute neuerdings einen Minutenpreis von 1,64 Cent. Zu beachten ist hierbei, dass ab 24 Uhr ein vergleichsweise teurer Nachttarif zu einem Minutenpreis von 2,7 Cent gilt. Etwas teurer wurden auch die Wochenendgespräche zwischen 22 und 7 Uhr. Samstags und sonntags kosten Gespräche in diesem Zeitfenster nicht mehr 1,9 sondern 2,1 Cent pro Minute.

    In den in 23 Großstädten Deutschlands gültigen Tarifen by Call City und Premium Call City sinken auch bei One.Tel die Minutenpreise für abendliche Ferngespräche. Von Montag bis Freitag zwischen 20 und 7 Uhr werden pro Minute nicht mehr 1,68 Cent sondern 1,63 Cent pro Minute berechnet. Der Tarif Call City ist ohne vorherige Anmeldung aus den 23 Städten über die Netzkennzahl 01086 nutzbar. Für den Tarif Premium Call City wird eine Anmeldung vorausgesetzt.

    Wie erst Anfang dieser Woche bekannt wurde, wurden bereits am 1. Juli alle bisher von der Conos AG vermarkteten Call-by-Call-Tarife von der 01063 Telecom übernommen. Künftig gilt über die Netzkennzahl 01063 für nationale Ferngespräche rund um die Uhr ein Minutenpreis von 4,5 Cent. Die Einteilung in Haupt- und Nebenzeit entfällt. Verbindungen in die Mobilfunknetze von T-Mobile und Vodafone kosten weiterhin pro Minute 23 Cent. Zu o2- und E-Plus-Handys werden 24,5 Cent pro Minute fällig. Bei Verbindungen zu internationalen Zielen gilt vorerst unbefristet täglich zwischen 21 und 0 Uhr eine Happy Hour, bei denen auf alle Gespräche ein Rabatt in Höhe von 25 Prozent gewährt wird. Zu dieser Zeit kosten beispielsweise Gespräche in die USA statt 5,9 dann 4,4 Cent pro Minute, nach Spanien werden statt 6,9 Cent dann 5,2 Cent pro Minute berechnet, Telefonate nach Italien kosten statt 7,1 dann 5,3 Cent pro Minute. Alle Gespräche werden wie von Conos gewohnt im Sekundentakt abgerechnet. Einwahlentgelte, Mindestgesprächsdauer oder Grundgebühr fallen nicht an.

    Diese und alle anderen Minutenpreise zu Zielen Ihrer Wahl finden Sie wie gewohnt in unserer Standard-Tarifabfrage.

  2. Neue Pre-Selection-Angebote bei 01058 und 01019

    Seit einer Woche besteht nun bereits die Möglichkeit, einen Anbieter für Pre-Selection im Ortsnetz auszuwählen. Inzwischen haben auch die beiden Anbieter 01058 und 01019 reagiert und neue Pre-Selection-Angebote auf den Markt gebracht bzw. wie im Fall von 01019 Minutenpreise für Ortsgespräche in die bestehenden Pre-Selection-Tarife eingebunden.

    01058 Telecom bietet in Anlehnung an das eigene Call-by-Call-Angebot zwei Privat- und zwei Geschäftskundentarife an. Letztere können auch von Privatkunden abgeschlossen werden. Bei allen Tarifen erhält man eine eigene Rechnung von 01058 Telecom. Die Wechselgebühr in Höhe von 5,11 Euro, welche die Deutsche Telekom für die Schaltung der Pre-Selection berechnet, übernimmt 01058 nicht. Als Kunde kann man sich auf Wunsch nur für Ortsgespräche, nur für Fern- und Auslandsgespäche oder für alle Gespräche bei 01058 preselecten lassen. Neukunden erhalten bei gleichzeitiger Beauftragung der Onlinerechnung in den ersten drei Monaten je 100 Gesprächsminuten für Ferngespräche geschenkt. Je nach gewähltem Pre-Selection-Tarif und der Tarifzeit haben diese einen Gegenwert von 5,25 Euro bis maximal 13,50 Euro. Die Privattarife werden im Minutentakt, die Businesstarife im Sekundentakt abgerechnet. Ortsgespräche sind im Privattarif im Rahmen einer Einführungsaktion ab 1 Cent pro Minute möglich. Alle weiteren Tarifdetails können Sie unserer Meldung unter www.teltarif.de/s/s11021.html entnehmen.

    Bei der 01019 Telefondienste GmbH, der Tochtergesellschaft von freenet.de, sind über die drei bekannten Pre-Selection-Angebote Privat, Profi und Aktiv 8 ab sofort auch Gespräche in das eigene Ortsnetz möglich. Jedem Tarif liegt eine andere Abrechnung zugrunde, Ortsgespräche sind ab einem Minutenpreis von 1,5 Cent möglich. Derzeit sind die Angebote zudem noch nicht bundesweit nutzbar. Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass Ortsgespräche über die 01019 im Call by Call günstiger möglich sind als mit einem Pre-Selection-Vertrag. Ohne vorherige Anmeldung werden hier zwischen 9 und 18 Uhr 1,5 Cent pro Minute berechnet, zwischen 18 und 9 Uhr fallen 1,3 Cent an. Alle weiteren Informationen können Sie in unserer Meldung unter www.teltarif.de/s/s11014.html nachlesen.

  3. Regulierungsbehörde will Resale im Ortsnetz einführen

    Nach Call by Call im Ortsnetz und Pre-Selection im Ortsnetz soll es bald auch Resale im Ortsnetz geben. Nach einem Bericht der Zeitung "Die Welt" vom letzten Wochenende plant die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) offenbar eine "Rabattaktion" für Telefonanschlüsse, um den Wettbewerb im Ortsnetz voran zu bringen. Dem Bericht zufolge will der Regulierer am kommenden Montag die Einführung des so genannten "Wiederverkaufs" (Resale) verkünden. Damit könnten Konkurrenten Telefonanschlüsse der Deutschen Telekom mieten und an den Endkunden unter eigenem Namen und eigener Rechnung weiter vermarkten. Im Gegenzug sollen die alternativen Anbieter Rabatte auf die Endkundentarife der Telekom erhalten.

    Die Rabatte werden bei analogen Anschlüssen fünf Prozent, bei ISDN-Anschlüssen 15 Prozent und bei DSL-Anschlüssen 25 Prozent betragen, womit eine stärkere Konzentrierung des Wiederverkaufs von breitbandigen Internetanschlüssen zu erwarten ist und von der Regulierungsbehörde wohl auch erhofft wird. Vor allem im Bereich DSL-Anschlüsse hält die Telekom derzeit noch ein Quasi-Monopol, weil der Regulierer anfangs sehr niedrige Tarife genehmigt hatte, um die Ausbreitung der neuen Technologie zu fördern.

    Weitere Informationen zum geplanten Resale im Ortsnetz entnehmen Sie bitte der entsprechenden Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11031.html .

  4. Viele Änderungen im Internet-by-Call-Bereich

    In der vergangenen Woche gab es wieder viele Änderungen im Bereich Schmalband-Internet. Dabei sind sowohl neue Tarife als auch Tariferhöhungen zu vermelden. Neue Tarife haben die Provider t-link, Tiscali und access2surf im Angebot.

    Den Anfang machte in der letzten Woche tlink mit dem neuen Tarif "Online now blue". Dieser ist aber leider wenig interessant, da er nur früh morgens und am frühen Abend für jeweils drei Stunden Surfen für 0,77 Cent pro Minute ermöglicht. Tagsüber und nachts werden teure 1,55 bzw. 1,99 Cent pro Minute fällig. Außerdem fällt immer ein Einwahlentgelt in Höhe von 5,99 Cent an. Details zu diesem Tarif finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11016.html .

    Etwas besser sieht es mit dem ersten anmeldefreien Internet-by-Call-Tarif von Tiscali aus. Bei diesem werden rund um die Uhr 0,99 Cent pro Minute berechnet. Abgerechnet wird im Minutentakt und leider kommt auch hier ein Einwahlentgelt von 6 Cent hinzu. Wer den Tarif nutzen möchte, verwendet die Einwahlnummer 0191717 mit "Tiscali" als Benutzername und Passwort.

    Der Anbieter access2surf hat zwei neue sekundengenau abgerechnete Tarife im Angebot. access2surf II ist mit einem Minutenpreis von 1,27 Cent tagsüber zwischen 9 und 18 Uhr der momentan günstigste Tarif mit Sekundentakt und ohne Einwahlentgelt und access2surf V in der Zeit von 18 bis 9 Uhr mit einem Minutenpreis von 1,29 Cent. In beiden Tarifen werden in der restlichen Zeit jeweils 2,49 Cent pro Minute fällig. Die Einwahlnummern lauten für access2surf II 01937400041 und für den Tarif access2surf V ist die 01937400043 zu verwenden. Benutzername und Passwort sind jeweils "internet". Weitere Details entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11053.html .

    Neben einer geringfügigen Änderung beim Tarif alltime.net III vom gleichnamigen Anbieter, die sie der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11060.html entnehmen können, gibt es auch weniger gute Neuigkeiten vom Anbieter callisa zu verkünden. Dieser hat im Tarif callando.surfer den Minutenpreis in Haupt- und Nebenzeit gesplittet und gleichzeitig deutlich verteuert. Statt 1,28 Cent pro Minute rund um die Uhr werden jetzt zwischen 9 und 23 Uhr teure 1,99 Cent pro Minute und in der restlichen Zeit 0,88 Cent pro Minute fällig. Hinzu kommt außerdem ein Einwahlentgelt in Höhe von 2,55 Cent. Leider gilt die Änderung schon seit Dienstag, so dass sicherlich einige Surfer schon deutlich mehr bezahlt haben als angenommen.

  5. Neue DSL-Tarife bei GMX und freenet; QSC-Aktion am Wochenende

    Der Freemailer GMX bietet seit letzter Woche neben seinen volumenbasiert abgerechneten DSL-Tarifen zwei DSL-Tarife an, die nach Onlinezeit abgerechnet werden. Dabei handelt es sich um die Tarife DSL_30h und DSL_100h. Wie die Namen der Tarife erahnen lassen, handelt es sich um Stundenpakete. Das heißt, beim Tarif DSL_30h sind 30 Onlinestunden im Preis von monatlich 6,99 Euro enthalten, was einem Minutenpreis von 0,39 Cent entspricht. Im Tarif DSL_100h sind im monatlichen Grundpreis von 12,99 Euro 100 Onlinestunden enthalten, was einem Minutenpreis von 0,22 Cent entspricht. Surft man mehr Stunden als im Tarif enthalten, dann kostet jede weitere Minute mit 1,2 Cent schon deutlich mehr. Die Abrechnung erfolgt immer im Sekundentakt. Die Tarife können auf Basis eines T-DSL-Anschlusses der Deutschen Telekom mit einer maximalen Downstream-Geschwindigkeit von 768 kBit/s genutzt werden.

    Auch freenet.de bietet seit gestern einen neuen DSL-Tarif an. Dabei handelt es sich um eine variable Flatrate mit dem Namen "freenetDSL flexi flat". Wie bei der DSL.Fair.Flat von 1&1 wird auch hier in 2 Stufen abgerechnet. Bei unbeschränkter Nutzung - also mehr als 100 Onlinestunden und mehr als zehn Gigabyte - fallen monatlich 33,90 Euro an. Nutzer, die weniger als 100 Stunden monatlich surfen und deren Datenvolumen unter zehn Gigabyte liegt, zahlen lediglich 14,90 Euro pro Monat. Wer das Zeitlimit von 100 Stunden überschreitet, aber noch unter zehn Gigabyte bleibt, muss 24,90 Euro pro Monat entrichten. Mit diesen Preisen liegt freenet knapp unter denen der DSL.Fair.Flat von 1&1. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11067.html .

    Wer sich derzeit mit dem Gedanken beschäftigt, auf einen DSL-Zugang von QSC umzusteigen, für den bietet der Kölner Anbieter am kommenden Wochenende die Möglichkeit, ein Schnäppchen zu schlagen. Von Freitag 17 Uhr bis Montag 9 Uhr entfällt bei Beauftragung einer Q-DSL-home- bzw. Q-DSL-home2300-Flatrate über die Q-DSL-Webseite die normal anfallende Anschlussgebühr. Insgesamt kann man damit 159 Euro sparen. Weitere Informationen zu dieser Aktion finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s11051.html .

  6. Neue Details zur Xtra-Umstellung

    Wie bereits berichtet beabsichtigt T-Mobile, solche XtraCards, die noch in den alten "D-Mark-Tarifen" genutzt werden, zum 1. August auf die neuen "Euro-Tarife" umzustellen. Kunden haben allerdings die Möglichkeit, gegen die Umstellung schriftlich Widerspruch einzulegen und so ihren bisherigen Tarif zu behalten.

    Unklar war bislang, ob sich auch die Provider der Netzbetreiber-Aktion anschließen. Wir befragten die Kundenbetreuungen und Pressestellen der verschiedenen Anbieter. Das Ergebnis: Kunden von Drillisch Alphatel, Telco und Victorvox müssen derzeit keine Tarifwechsel fürchten. Auch bei debitel und Talkline sind keine geplanten Änderungen bekannt. Bei Hutchison geht man davon aus, dass man sich in wenigen Wochen den den Maßnahmen des Netzbetreibers mit einigen Wochen Verzögerung anschließt. Die mobilcom-Gruppe befindet sich laut Pressestelle noch in Verhandlungen mit dem Netzbetreiber, wie mit den Tarifen der Providerkunden verfahren wird. Aufgrund der Kürze der Zeit ist jedoch kaum damit zu rechnen, dass es Änderungen zum nächsten Monatswechsel geben wird.

    Derweil wurde auch bekannt, dass die geplante Tarifumstellung T-Mobile unerwartet viel Mehrarbeit beschert. Glaubt man Berichten in Branchenkreisen, so soll die Zahl der schriftlichen Widersprüche weitaus höher ausgefallen sein als erwartet. Offensichtlich sind viele Kunden preissensibel und wissen die Vorteile einer 10-Sekundentaktung zu schätzen bzw. haben die Nachteile der neuen Tarife erkannt. "Seit dem 8. Juli gibt es einen Auftragsstau bei Xtra", so die Auskunft in einem T-Punkt.

  7. Prepaid-Tarif-Umstellung auch bei Vodafone geplant

    Von allen Problemen in Verbindung mit der Xtra-Umstellung unbeeindruckt plant nun auch Vodafone seinen vorausbezahlten CallYa-Red-Tarif mit der günstigeren 10-Sekundentaktung abzuschaffen. Zum 1. September sollen alle CallYa-Red-Kunden auf den Special-Tarif mit 60/1-Taktung umgestellt werden. Wer der Tarifumstellung schriftlich widerspreche, soll jedoch wie bei T-Mobile im alten Tarif bleiben, wie von Vodafone zu erfahren war.

    Möglicherweise werden die Marktführer T-Mobile und Vodafone D2 nun doch neue Prepaid-Tarife mit einer generellen 10-Sekundentaktung auflegen. Dies jedenfalls wird in Branchenkreisen vermutet. Damit könnte dann den Kunden der Umstieg in die neuen Euro-Tarife schmackhaft gemacht werden, die auf die 10/10-Taktung nicht verzichten wollen. Wer trotzdem nicht wechseln will, müsste dann allerdings seine Prepaid-Karte kündigen und sich das Restguthaben auszahlen lassen. Hierzu waren allerdings noch keine verbindlichen Aussagen in Erfahrung zu bringen.

  8. "Alte" E-Plus-Professional-Tarife wieder zu haben

    Viele Mobilfunkfans trauern den "alten", noch auf der D-Mark basierenden E-Plus-Professional-Tarifen hinterher. Zwar gab es in den bis vor gut einem Jahr aktuellen Preismodellen noch keine Tarifautomatik. Dafür waren die Gesprächspreise - vor allem für Telefonate in andere Mobilfunknetze - günstiger als heute und in allen drei Tarifen wurde sekundengenau abgerechnet.

    Direkt beim Netzbetreiber sind die früheren Tarife für Neukunden nicht mehr zu bekommen und auch die Provider bieten längst nur noch die neuen "Euro-optimierten" Preise an. Bestandskunden können ihre Alttarife naturgemäß behalten. Das gilt innerhalb von Rahmenverträgen teilweise offensichtlich auch für neu hinzukommende Karten.

    Mit diesem Trick arbeiten nämlich der Chemnitzer Mobilfunk-Service (CMS) und die Firma Secomtec aus Annaberg-Buchholz. Konkret bietet CMS auf seiner Homepage www.5centprominu.de bis zum 31. Juli den Professional S- und den Professional XL-Tarif an.

    Alle weiteren Details zu den beiden Tarifen erfahren Sie in unserer Meldung http://www.teltarif.de/s/s11042.html .

  9. Rechnungsprobleme bei o2?

    In unserem Forum tauchten vor einigen Wochen Userbeschwerden über o2 auf. Gegenstand war die Tatsache, dass der Münchner Mobilfunk-Netzbetreiber auf seinen Rechnungen Dienstleistungen von Fremdfirmen anonym bzw. unter dem Stichwort "Sonstige Dienste" ohne weitere Angaben abrechnet. Betroffen sind auch Services, die man gar nicht über das Mobiltelefon, sondern beispielsweise via Internet genutzt hat, so zum Beispiel das Laden von Logos, Klingeltönen und Software. Ein teltarif-Leser berichtete: "Auf schriftliche Anfrage weigert sich o2, die in Anspruch genommenen und meist mit 0,59 oder 1,00 Euro tarifierten Dienste genauer zu spezifizieren. Weder die Art der Dienstleistung noch der Drittanbieter werden genannt. So ist es dem Kunden nicht möglich, zu überprüfen, ob die Dienste rechtmäßig abgerechnet wurden. Auf meiner Mobilfunkrechnung tauchten nun schon zwei Monate hintereinander solche Posten auf, ohne dass ich über diesen Mobilfunkanschluss via Internet oder GPRS-Datendienste in Anspruch genommen habe".

    Die o2-Pressestelle erklärte auf Anfrage von teltarif.de, in solchen Fällen überprüfe das Unternehmen die Rechnung des Kunden und versichere ihm, dass das Rechnungssystem alle Verbindungen unter der Rubrik "Mehrwertdienste (Daten)" korrekt ausgewiesen hat. "Gemäß Paragraph 5 TKV wird unser Abrechnungssystem einmal jährlich durch einen öffentlich bestellten Sachverständigen oder eine vergleichbare Stelle überprüft. Bei der diesjährigen Überprüfung hat es erneut keine Beanstandungen gegeben", heißt es weiter. Unter der Rubrik "Mehrwertdienste (Daten)" stellt o2 nach Aussage der Pressestelle durchgeführte Downloads (z. B. Spiele, Klingeltöne, etc.), welche mittels Datenverbindung angefordert wurden, sowie den MMS-Dienst in Rechnung. Für den Download dieser Services hat der Kunde verschiedene Möglichkeiten der Nutzung. Er kann diese unter Nutzung des WAP-GPRS Services oder auch über einen PC/PDA mit Online-Zugang vornehmen.

    Ralf Reichertz, Referatsleiter Recht bei der Verbraucher-Zentrale Thüringen erklärte uns gegenüber, dass ein Einzelverbindungsnachweis nach Paragraph 14 TKV nur für Telefongespräche verlangt werden kann, nicht aber für Nutzung von SMS und Datendiensten. Solche Services können auf der Rechnung zusammengefasst werden, so wie es im Falle von o2 auch geschieht.

    Weitere Hintergründe und Informationen finden Sie in unserer Meldung unter www.teltarif.de/s/s11027.html .

  10. Aktuelle Änderungen beim Prepaid-Roaming

    Vor Beginn der Hauptreisezeit haben die deutschen Mobilfunknetzbetreiber die Roamingmöglichkeiten für ihre Prepaidkunden nochmals erweitert.

    T-Mobile bietet seinen Xtra-Kunden jetzt auch die Nutzung der WAP- und MMS-Dienste via GPRS im Ausland an. Allerdings stehen nach wie vor nur rund 40 Reiseländer zur Verfügung.

    Vodafone D2 bietet seinen CallYa-Kunden jetzt in rund 55 Ländern alle Telefon- und SMS-Dienste an. Bislang konnten Vodafone-Prepaidnutzer nur in 35 Ländern selbst telefonieren. Erreichbar sind CallYa-Fans sogar in allen Ländern, die auch den Vertragskunden des zweitgrößten deutschen Mobilfunkanbieters offen stehen. Das sind inzwischen mehr als 120 Staaten in aller Welt. Auch der SMS-Versand und - Empfang ist in allen Roamingländern möglich.

    Ab sofort können CallYa-Kunden mobile Multimedia-Mitteilungen (MMS) auch im Ausland verschicken und empfangen. Das funktioniert derzeit in den 18 wichtigsten europäischen Reiseländern und in den USA.

    Free & Easy-Kunden von E-Plus sind seit Ende Juni in rund 110 Ländern telefonisch erreichbar und können in all diesen Staaten auch SMS-Nachrichten austauschen. Damit hat Deutschlands drittgrößter Mobilfunk-Netzbetreiber als zweites Unternehmen nach Vodafone seinen Prepaidkunden alle Länder freigeschaltet, in denen auch Kunden mit einem Laufzeitvertrag telefonieren können. Großer Nachteil bei Free & Easy ist jedoch, dass man selbst nur in 29 Ländern telefonieren kann.

    o2 LOOP-Fans können seit Anfang Juli in 15 weiteren Ländern mobil telefonieren. Inoffziell können LOOP-User im Ausland teilweise auch den GPRS-Datendienst nutzen. Dieser Dienst wird aber nach wie vor nicht offiziell angeboten, so dass es keine Gewähr dafür gibt, dass das Feature auch wirklich funktioniert. Bei Tests der teltarif.de-Redaktion klappte der paketvermittelte WAP- oder Internet-Zugang immer dort, wo LOOP-Kunden Telefongespräche direkt (also ohne Callback) aufbauen können und o2 mit dem gleichen Netzbetreiber ein GPRS-Roamingabkommen hat.

    Weitere Informationen, wie Sie im Urlaub mobil erreichbar sein können und welche Kosten hierfür anfallen, erfahren Sie im ausführlichen teltarif-Reiseratgeber unter der URL http://www.teltarif.de/reise/ .

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