- Tarifänderungen im Festnetz
Während sich der Rummel um die günstigen Tarife im
Ortsnetz
vorerst einmal gelegt hat, haben die Anbieter eine neue Lücke
gefunden, in der sie
versuchen, sich gegenseitig zu unterbieten. Nachdem wir in
unserem letzten
Newsletter bereits vermelden konnten,
dass Telefonate über
Tele2 (01013) von Montag bis Freitag
zwischen 19 und 7 Uhr
für 1,65 Cent pro Minute möglich sind, haben nun zunächst
Talkline ID und
anschließend auch One.Tel gekontert.
Talkline ID berechnet über
die Netzkennzahl
01050 von Monat bis Freitag zwischen 21 und 24 Uhr statt
bisher 1,68 Cent
pro Minute neuerdings einen Minutenpreis von 1,64 Cent. Zu
beachten ist hierbei,
dass ab 24 Uhr ein vergleichsweise teurer Nachttarif zu
einem Minutenpreis von
2,7 Cent gilt. Etwas teurer wurden auch die
Wochenendgespräche zwischen
22 und 7 Uhr. Samstags und sonntags kosten Gespräche in
diesem Zeitfenster
nicht mehr 1,9 sondern 2,1 Cent pro Minute.
In den in 23 Großstädten Deutschlands gültigen Tarifen
by Call City und
Premium Call City
sinken auch
bei One.Tel die Minutenpreise für
abendliche Ferngespräche.
Von Montag bis Freitag zwischen 20 und 7 Uhr werden pro
Minute nicht mehr
1,68 Cent sondern 1,63 Cent pro Minute berechnet. Der
Tarif Call City
ist ohne vorherige Anmeldung aus den 23 Städten über die
Netzkennzahl 01086 nutzbar.
Für den Tarif Premium Call City wird eine Anmeldung
vorausgesetzt.
Wie erst Anfang dieser Woche bekannt wurde, wurden bereits am
1. Juli alle
bisher von der Conos AG vermarkteten Call-by-Call-Tarife von
der
01063 Telecom übernommen. Künftig
gilt über die
Netzkennzahl 01063 für nationale Ferngespräche rund um die Uhr
ein Minutenpreis von
4,5 Cent. Die Einteilung in Haupt- und Nebenzeit entfällt.
Verbindungen in die
Mobilfunknetze von T-Mobile und
Vodafone kosten weiterhin pro Minute
23 Cent. Zu
o2- und E-Plus-Handys
werden 24,5 Cent
pro Minute fällig. Bei Verbindungen zu internationalen Zielen
gilt vorerst unbefristet
täglich zwischen 21 und 0 Uhr eine Happy Hour, bei denen auf
alle Gespräche ein
Rabatt in Höhe von 25 Prozent gewährt wird. Zu dieser Zeit
kosten beispielsweise
Gespräche in die USA statt 5,9 dann 4,4 Cent pro Minute, nach
Spanien werden statt
6,9 Cent dann 5,2 Cent pro Minute berechnet, Telefonate nach
Italien kosten statt
7,1 dann 5,3 Cent pro Minute. Alle Gespräche werden wie von
Conos gewohnt im
Sekundentakt abgerechnet. Einwahlentgelte, Mindestgesprächsdauer
oder Grundgebühr fallen
nicht an.
Diese und alle anderen Minutenpreise zu Zielen Ihrer Wahl
finden Sie wie gewohnt in
unserer Standard-Tarifabfrage.
- Neue Pre-Selection-Angebote bei 01058 und 01019
Seit einer Woche besteht nun bereits die Möglichkeit, einen
Anbieter für
Pre-Selection im Ortsnetz
auszuwählen. Inzwischen haben auch die beiden Anbieter 01058 und
01019
reagiert und neue Pre-Selection-Angebote auf den Markt gebracht
bzw.
wie im Fall von 01019 Minutenpreise für Ortsgespräche in die bestehenden
Pre-Selection-Tarife
eingebunden.
01058 Telecom bietet in Anlehnung
an das
eigene Call-by-Call-Angebot zwei Privat- und zwei
Geschäftskundentarife an.
Letztere können auch von Privatkunden abgeschlossen werden. Bei
allen Tarifen
erhält man eine eigene Rechnung von 01058 Telecom. Die
Wechselgebühr in
Höhe von 5,11 Euro, welche die
Deutsche Telekom
für die Schaltung der Pre-Selection berechnet, übernimmt 01058
nicht. Als
Kunde kann man sich auf Wunsch nur für Ortsgespräche, nur für
Fern- und
Auslandsgespäche oder für alle Gespräche bei 01058 preselecten
lassen. Neukunden
erhalten bei gleichzeitiger Beauftragung der Onlinerechnung in
den ersten drei
Monaten je 100 Gesprächsminuten für Ferngespräche geschenkt.
Je nach
gewähltem Pre-Selection-Tarif und der Tarifzeit haben diese einen
Gegenwert von
5,25 Euro bis maximal 13,50 Euro. Die Privattarife
werden im Minutentakt,
die Businesstarife im Sekundentakt abgerechnet. Ortsgespräche
sind im Privattarif
im Rahmen einer Einführungsaktion ab 1 Cent pro Minute
möglich. Alle weiteren
Tarifdetails können Sie unserer Meldung unter
www.teltarif.de/s/s11021.html
entnehmen.
Bei der
01019 Telefondienste GmbH, der
Tochtergesellschaft von freenet.de, sind
über die drei
bekannten Pre-Selection-Angebote
Privat,
Profi und Aktiv 8
ab sofort auch Gespräche in das eigene Ortsnetz möglich. Jedem Tarif
liegt eine andere
Abrechnung zugrunde, Ortsgespräche sind ab einem Minutenpreis von
1,5 Cent
möglich. Derzeit sind die Angebote zudem noch nicht bundesweit
nutzbar. Im Übrigen
sei darauf hingewiesen, dass Ortsgespräche über die 01019 im Call
by Call günstiger
möglich sind als mit einem Pre-Selection-Vertrag. Ohne vorherige
Anmeldung werden
hier zwischen 9 und 18 Uhr 1,5 Cent pro Minute
berechnet, zwischen 18 und
9 Uhr fallen 1,3 Cent an. Alle weiteren Informationen
können Sie in unserer
Meldung unter
www.teltarif.de/s/s11014.html
nachlesen.
- Regulierungsbehörde will Resale im Ortsnetz einführen
Nach Call by Call im Ortsnetz
und
Pre-Selection im Ortsnetz
soll es bald
auch Resale im Ortsnetz geben. Nach einem Bericht der Zeitung
"Die Welt" vom
letzten Wochenende plant die Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und
Post (RegTP) offenbar eine "Rabattaktion" für Telefonanschlüsse,
um den
Wettbewerb im Ortsnetz voran zu bringen. Dem Bericht zufolge
will der Regulierer
am kommenden Montag die Einführung des so genannten
"Wiederverkaufs" (Resale)
verkünden. Damit könnten Konkurrenten Telefonanschlüsse der
Deutschen Telekom
mieten und an den Endkunden unter eigenem Namen und eigener
Rechnung weiter
vermarkten. Im Gegenzug sollen die alternativen Anbieter Rabatte
auf die
Endkundentarife der Telekom erhalten.
Die Rabatte werden bei analogen Anschlüssen fünf Prozent, bei
ISDN-Anschlüssen
15 Prozent und bei DSL-Anschlüssen 25 Prozent betragen,
womit eine
stärkere Konzentrierung des Wiederverkaufs von breitbandigen
Internetanschlüssen
zu erwarten ist und von der Regulierungsbehörde wohl auch erhofft
wird. Vor
allem im Bereich DSL-Anschlüsse hält die Telekom derzeit noch ein
Quasi-Monopol,
weil der Regulierer anfangs sehr niedrige Tarife genehmigt hatte,
um die
Ausbreitung der neuen Technologie zu fördern.
Weitere Informationen zum geplanten Resale im Ortsnetz
entnehmen Sie bitte
der entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11031.html .
- Viele Änderungen im Internet-by-Call-Bereich
In der vergangenen Woche gab es wieder viele Änderungen im
Bereich
Schmalband-Internet. Dabei sind sowohl neue Tarife als auch
Tariferhöhungen zu vermelden. Neue Tarife haben die Provider
t-link,
Tiscali und access2surf im Angebot.
Den Anfang machte in der letzten Woche
tlink
mit dem neuen Tarif "Online now blue". Dieser ist aber leider
wenig
interessant, da er nur früh morgens und am frühen Abend für
jeweils
drei Stunden Surfen für 0,77 Cent pro Minute ermöglicht.
Tagsüber
und nachts werden teure 1,55 bzw. 1,99 Cent pro Minute
fällig.
Außerdem fällt immer ein Einwahlentgelt in Höhe von
5,99 Cent an.
Details zu diesem Tarif finden Sie in der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11016.html .
Etwas besser sieht es mit dem ersten anmeldefreien
Internet-by-Call-Tarif
von Tiscali aus. Bei diesem werden rund
um
die Uhr 0,99 Cent pro Minute berechnet. Abgerechnet wird im
Minutentakt und leider kommt auch hier ein Einwahlentgelt von
6 Cent hinzu. Wer den Tarif nutzen möchte, verwendet die
Einwahlnummer 0191717 mit "Tiscali" als Benutzername und
Passwort.
Der Anbieter access2surf hat
zwei
neue sekundengenau abgerechnete Tarife im Angebot.
access2surf II
ist mit einem Minutenpreis von 1,27 Cent tagsüber zwischen 9
und 18 Uhr der momentan günstigste Tarif mit Sekundentakt
und
ohne Einwahlentgelt und access2surf V in der Zeit von 18 bis
9 Uhr mit einem Minutenpreis von 1,29 Cent. In beiden
Tarifen werden in der restlichen Zeit jeweils 2,49 Cent pro
Minute fällig. Die Einwahlnummern lauten für access2surf II
01937400041 und für den Tarif access2surf V ist die
01937400043
zu verwenden. Benutzername und Passwort sind jeweils "internet".
Weitere Details entnehmen Sie bitte der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11053.html .
Neben einer geringfügigen Änderung beim Tarif alltime.net III
vom
gleichnamigen Anbieter, die sie der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11060.html
entnehmen
können, gibt es auch weniger gute Neuigkeiten vom Anbieter
callisa zu verkünden. Dieser hat im
Tarif
callando.surfer den Minutenpreis in Haupt- und Nebenzeit
gesplittet
und gleichzeitig deutlich verteuert. Statt 1,28 Cent pro
Minute
rund um die Uhr werden jetzt zwischen 9 und 23 Uhr teure
1,99 Cent pro Minute und in der restlichen Zeit
0,88 Cent
pro Minute fällig. Hinzu kommt außerdem ein Einwahlentgelt in
Höhe
von 2,55 Cent. Leider gilt die Änderung schon seit
Dienstag,
so dass sicherlich einige Surfer schon deutlich mehr bezahlt
haben
als angenommen.
- Neue DSL-Tarife bei GMX und freenet; QSC-Aktion am Wochenende
Der Freemailer GMX bietet seit letzter Woche
neben seinen
volumenbasiert abgerechneten
DSL-Tarifen zwei
DSL-Tarife an, die nach Onlinezeit abgerechnet werden. Dabei
handelt es sich
um die Tarife DSL_30h und
DSL_100h. Wie die Namen der
Tarife erahnen
lassen, handelt es sich um Stundenpakete. Das heißt, beim Tarif
DSL_30h sind
30 Onlinestunden im Preis von monatlich 6,99 Euro
enthalten, was
einem Minutenpreis von 0,39 Cent entspricht. Im Tarif
DSL_100h sind im
monatlichen Grundpreis von 12,99 Euro 100 Onlinestunden
enthalten,
was einem Minutenpreis von 0,22 Cent entspricht. Surft man
mehr Stunden
als im Tarif enthalten, dann kostet jede weitere Minute mit
1,2 Cent schon
deutlich mehr. Die Abrechnung erfolgt immer im Sekundentakt.
Die Tarife können
auf Basis eines T-DSL-Anschlusses der Deutschen Telekom mit einer
maximalen
Downstream-Geschwindigkeit von 768 kBit/s genutzt werden.
Auch freenet.de bietet seit gestern
einen neuen
DSL-Tarif an. Dabei handelt es sich um eine variable Flatrate
mit dem Namen
"freenetDSL flexi flat". Wie bei der DSL.Fair.Flat von
1&1
wird auch hier in 2 Stufen abgerechnet. Bei unbeschränkter
Nutzung - also
mehr als 100 Onlinestunden und mehr als zehn Gigabyte -
fallen monatlich
33,90 Euro an. Nutzer, die weniger als 100 Stunden
monatlich surfen
und deren Datenvolumen unter zehn Gigabyte liegt, zahlen
lediglich 14,90 Euro
pro Monat. Wer das Zeitlimit von 100 Stunden überschreitet,
aber noch
unter zehn Gigabyte bleibt, muss 24,90 Euro pro Monat
entrichten. Mit
diesen Preisen liegt freenet knapp unter denen der DSL.Fair.Flat
von
1&1. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11067.html .
Wer sich derzeit mit dem Gedanken beschäftigt, auf einen
DSL-Zugang von
QSC umzusteigen, für den bietet der Kölner
Anbieter am
kommenden Wochenende die Möglichkeit, ein Schnäppchen zu
schlagen. Von Freitag
17 Uhr bis Montag 9 Uhr entfällt bei Beauftragung einer
Q-DSL-home- bzw.
Q-DSL-home2300-Flatrate
über die
Q-DSL-Webseite die normal anfallende Anschlussgebühr. Insgesamt
kann man damit
159 Euro sparen. Weitere Informationen zu dieser Aktion
finden Sie in
der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s11051.html .
- Neue Details zur Xtra-Umstellung
Wie bereits berichtet beabsichtigt
T-Mobile, solche
XtraCards, die noch in den
alten "D-Mark-Tarifen"
genutzt werden, zum 1. August auf die neuen "Euro-Tarife"
umzustellen. Kunden
haben allerdings die Möglichkeit, gegen die Umstellung
schriftlich Widerspruch
einzulegen und so ihren bisherigen Tarif zu behalten.
Unklar war bislang, ob sich auch die Provider der
Netzbetreiber-Aktion anschließen.
Wir befragten die Kundenbetreuungen und Pressestellen der
verschiedenen Anbieter. Das
Ergebnis: Kunden von
Drillisch Alphatel,
Telco und
Victorvox müssen derzeit
keine Tarifwechsel fürchten. Auch bei
debitel und
Talkline sind keine geplanten
Änderungen bekannt. Bei
Hutchison geht man davon aus, dass man
sich in wenigen
Wochen den den Maßnahmen des Netzbetreibers mit einigen Wochen
Verzögerung anschließt.
Die mobilcom-Gruppe befindet sich laut
Pressestelle noch in
Verhandlungen mit dem Netzbetreiber, wie mit den Tarifen der
Providerkunden verfahren
wird. Aufgrund der Kürze der Zeit ist jedoch kaum damit zu
rechnen, dass es Änderungen
zum nächsten Monatswechsel geben wird.
Derweil wurde auch bekannt, dass die geplante Tarifumstellung
T-Mobile unerwartet
viel Mehrarbeit beschert. Glaubt man Berichten in
Branchenkreisen, so soll die Zahl der
schriftlichen Widersprüche weitaus höher ausgefallen sein als
erwartet. Offensichtlich
sind viele Kunden preissensibel und wissen die Vorteile einer
10-Sekundentaktung zu
schätzen bzw. haben die Nachteile der neuen Tarife erkannt.
"Seit dem 8. Juli gibt es
einen Auftragsstau bei Xtra", so die Auskunft in einem T-Punkt.
- Prepaid-Tarif-Umstellung auch bei Vodafone geplant
Von allen Problemen in Verbindung mit der Xtra-Umstellung
unbeeindruckt plant nun
auch Vodafone seinen vorausbezahlten
CallYa-Red-Tarif mit der
günstigeren 10-Sekundentaktung
abzuschaffen. Zum 1. September sollen alle
CallYa-Red-Kunden auf den
Special-Tarif mit
60/1-Taktung umgestellt
werden. Wer der Tarifumstellung schriftlich widerspreche, soll
jedoch wie bei T-Mobile
im alten Tarif bleiben, wie von Vodafone zu erfahren war.
Möglicherweise werden die Marktführer
T-Mobile und Vodafone
D2 nun doch neue Prepaid-Tarife
mit einer generellen 10-Sekundentaktung auflegen. Dies
jedenfalls wird in Branchenkreisen
vermutet. Damit könnte dann den Kunden der Umstieg in die neuen
Euro-Tarife schmackhaft
gemacht werden, die auf die 10/10-Taktung nicht verzichten
wollen. Wer trotzdem nicht
wechseln will, müsste dann allerdings seine Prepaid-Karte
kündigen und sich das Restguthaben
auszahlen lassen. Hierzu waren allerdings noch keine
verbindlichen Aussagen in
Erfahrung zu bringen.
- "Alte" E-Plus-Professional-Tarife wieder zu haben
Viele Mobilfunkfans trauern den "alten", noch auf der D-Mark
basierenden
E-Plus-Professional-Tarifen hinterher.
Zwar gab es
in den bis vor gut einem Jahr aktuellen Preismodellen noch keine
Tarifautomatik. Dafür waren die
Gesprächspreise
- vor allem für Telefonate in andere Mobilfunknetze -
günstiger als heute und in allen drei
Tarifen
wurde sekundengenau abgerechnet.
Direkt beim Netzbetreiber sind die früheren Tarife für
Neukunden nicht
mehr zu bekommen und auch die Provider bieten längst nur noch die
neuen
"Euro-optimierten" Preise an. Bestandskunden können ihre
Alttarife
naturgemäß behalten. Das gilt innerhalb von Rahmenverträgen
teilweise
offensichtlich auch für neu hinzukommende Karten.
Mit diesem Trick arbeiten nämlich der Chemnitzer
Mobilfunk-Service
(CMS) und die Firma Secomtec aus Annaberg-Buchholz. Konkret
bietet CMS auf
seiner Homepage
www.5centprominu.de
bis zum 31. Juli den Professional S- und den Professional
XL-Tarif an.
Alle weiteren Details zu den beiden Tarifen
erfahren Sie in unserer Meldung
http://www.teltarif.de/s/s11042.html .
- Rechnungsprobleme bei o2?
In unserem Forum tauchten vor einigen Wochen
Userbeschwerden
über o2 auf. Gegenstand war die Tatsache,
dass der Münchner
Mobilfunk-Netzbetreiber auf seinen Rechnungen Dienstleistungen
von Fremdfirmen
anonym bzw. unter dem Stichwort "Sonstige Dienste" ohne weitere
Angaben abrechnet.
Betroffen sind auch Services, die man gar nicht über das
Mobiltelefon, sondern
beispielsweise via Internet genutzt hat, so zum Beispiel das
Laden von Logos,
Klingeltönen und Software. Ein teltarif-Leser berichtete: "Auf
schriftliche
Anfrage weigert sich o2, die in Anspruch genommenen und meist mit
0,59 oder
1,00 Euro tarifierten Dienste genauer zu spezifizieren.
Weder die Art
der Dienstleistung noch der Drittanbieter werden genannt. So ist
es dem Kunden
nicht möglich, zu überprüfen, ob die Dienste rechtmäßig
abgerechnet wurden.
Auf meiner Mobilfunkrechnung tauchten nun schon zwei Monate
hintereinander solche
Posten auf, ohne dass ich über diesen Mobilfunkanschluss via
Internet oder
GPRS-Datendienste in Anspruch genommen
habe".
Die o2-Pressestelle erklärte auf Anfrage von teltarif.de, in
solchen
Fällen überprüfe das Unternehmen die Rechnung des Kunden und
versichere ihm,
dass das Rechnungssystem alle Verbindungen unter der Rubrik
"Mehrwertdienste
(Daten)" korrekt ausgewiesen hat. "Gemäß Paragraph 5 TKV
wird unser
Abrechnungssystem einmal jährlich durch einen öffentlich
bestellten Sachverständigen
oder eine vergleichbare Stelle überprüft. Bei der diesjährigen
Überprüfung hat
es erneut keine Beanstandungen gegeben", heißt es weiter. Unter
der Rubrik
"Mehrwertdienste (Daten)" stellt o2 nach Aussage der Pressestelle
durchgeführte
Downloads (z. B. Spiele, Klingeltöne, etc.), welche mittels
Datenverbindung
angefordert wurden, sowie den MMS-Dienst
in Rechnung.
Für den Download dieser Services hat der Kunde verschiedene
Möglichkeiten der
Nutzung. Er kann diese unter Nutzung des
WAP-GPRS
Services oder auch über einen PC/PDA mit Online-Zugang
vornehmen.
Ralf Reichertz, Referatsleiter Recht bei der
Verbraucher-Zentrale Thüringen
erklärte uns gegenüber, dass ein Einzelverbindungsnachweis nach
Paragraph
14 TKV nur für Telefongespräche verlangt werden kann, nicht
aber für Nutzung
von SMS und Datendiensten. Solche Services können auf der
Rechnung zusammengefasst
werden, so wie es im Falle von o2 auch geschieht.
Weitere Hintergründe und Informationen finden Sie in unserer
Meldung unter
www.teltarif.de/s/s11027.html .
- Aktuelle Änderungen beim Prepaid-Roaming
Vor Beginn der Hauptreisezeit haben
die
deutschen Mobilfunknetzbetreiber die Roamingmöglichkeiten für
ihre
Prepaidkunden nochmals
erweitert.
T-Mobile bietet seinen
Xtra-Kunden jetzt auch die
Nutzung der
WAP- und
MMS-Dienste via
GPRS im Ausland
an.
Allerdings stehen nach wie vor nur rund
40 Reiseländer zur Verfügung.
Vodafone D2 bietet seinen
CallYa-Kunden jetzt in rund
55 Ländern alle Telefon- und
SMS-Dienste
an. Bislang konnten
Vodafone-Prepaidnutzer nur
in 35 Ländern selbst telefonieren. Erreichbar sind
CallYa-Fans sogar
in allen Ländern, die auch den Vertragskunden des zweitgrößten
deutschen
Mobilfunkanbieters offen stehen. Das sind inzwischen mehr als
120 Staaten in aller Welt. Auch der SMS-Versand und -
Empfang ist in
allen Roamingländern möglich.
Ab sofort können
CallYa-Kunden
mobile Multimedia-Mitteilungen (MMS)
auch im Ausland
verschicken und empfangen. Das funktioniert derzeit in den
18 wichtigsten
europäischen Reiseländern und in den USA.
Free & Easy-Kunden
von
E-Plus sind seit Ende Juni in rund
110 Ländern
telefonisch erreichbar und können in
all diesen
Staaten auch SMS-Nachrichten austauschen. Damit hat Deutschlands
drittgrößter Mobilfunk-Netzbetreiber als zweites Unternehmen nach
Vodafone
seinen Prepaidkunden alle Länder freigeschaltet, in denen auch
Kunden mit
einem Laufzeitvertrag telefonieren können. Großer Nachteil bei
Free & Easy ist jedoch, dass man selbst nur in
29 Ländern telefonieren kann.
o2 LOOP-Fans können
seit
Anfang Juli in 15 weiteren Ländern
mobil telefonieren.
Inoffziell können LOOP-User im Ausland teilweise auch den
GPRS-Datendienst
nutzen. Dieser Dienst wird aber nach
wie vor nicht offiziell angeboten, so dass es keine Gewähr dafür
gibt, dass
das Feature auch wirklich funktioniert. Bei Tests der
teltarif.de-Redaktion
klappte der paketvermittelte WAP- oder Internet-Zugang immer
dort, wo
LOOP-Kunden Telefongespräche direkt (also ohne Callback) aufbauen
können und o2 mit dem gleichen Netzbetreiber ein
GPRS-Roamingabkommen hat.
Weitere Informationen, wie Sie im Urlaub mobil erreichbar sein
können und
welche Kosten hierfür anfallen, erfahren Sie im ausführlichen
teltarif-Reiseratgeber
unter der URL
http://www.teltarif.de/reise/ .
.
Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung
aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
E-Mail-Adresse in untenstehendes Feld und klicken Sie dann auf den
Knopf "Abo bestellen". Dieser Service ist für Sie kostenlos.
Unmittelbar nach dem Bestellen wird eine Willkommensmail an Sie
geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
Information befindet, wie Sie Ihr Abo wieder beenden. Ihre Adresse
wird von uns nur für den Versand dieses Newsletters verwendet und
nicht weitergegeben.