- Seit gestern auch Pre-Selection im Ortsnetz möglich
Gestern wurde die zweite Stufe der Liberalisierung im Ortsnetz
gezündet. Bereits
seit Ende April ist
Call by Call im Ortsnetz
möglich, seit heute kann man sich im Ortsnetz auch auf bestimmte
Anbieter
voreinstellen lassen - so genanntes
Pre-Selection.
Bisher war Pre-Selection nur für Ferngespräche möglich.
Im Pre-Selection-Verfahren entscheidet sich der Kunde für
einen Anbieter
seiner Wahl und führt nach erfolgter Umstellung alle Gespräche
nicht mehr
über die Deutsche Telekom, sondern
über den
ausgewählten Anbieter. Bei der Umstellung wird es für
interessierte Kunden
allerdings starken Verzögerungen
kommen. Voraussichtlich werden an einer
Pre-Selection-interessierte Verbraucher
mehrere Wochen bis Monate auf die Freischaltung ihres Auftrages
warten müssen.
Nach Angaben der Wettbewerber liegen etwa 1 Million Anträge
bei der
Deutschen Telekom zur Bearbeitung, die hier 7 000 bis
15 000 pro
Tag bearbeiten will. Vertreter beider Interessengruppen suchen
jeweils
bei der Gegenseite die Schuld für die Verzögerungen - für den
Verbraucher
leider eine unbefriedigende Situation.
Bis gestern hatten sechs Anbieter ihre Tarife veröffentlicht:
01051 Telecom, 3U,
Arcor,
Comnet, TelDaFax
Newline und
Tele2. Die Preisführerschaft übernehmen
dabei analog zum
Call by Call wiederum 01051 mit einem
Minutenpreis
von 1 Cent rund um die Uhr und Tele2, die abends und am
Wochenende 0,99 Cent
pro Minute verrechnen. Beide Angebote sind allerdings als
Einführungsangebot
bezeichnet und befristet, d. h. können sich nach Ablauf des
Aktionszeitraum
auch erhöhen.
Weitere Informationen rund um das Thema Pre-Selection im
Ortsnetz finden Sie in
unserem Special unter der Adresse
http://www.teltarif.de/festnetz/preselection/ortsnetz.html .
Die aktuellen Pre-Selection-Angebote finden Sie in unserer
Tarifabfrage für Pre-Selection .
- Kein kostenloses Surfen mit AktivPlus xxl
Bereits im letzten Newsletter hatten
wir berichtet,
dass die Deutsche Telekom zwei neue
Optionstarife plant
und zur Genehmigung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation
und Post (RegTP)
vorgelegt hat. Beide Tarife wurden diese Woche im Amtsblatt der
RegTP im Detail
vorgestellt. Dabei ist uns aufgefallen, dass im neuen XXL-Tarif,
Aktivplus xxl,
kein kostenloses Surfen an den xxl-Tagen möglich sein soll.
Verbindungen zu
Online-Diensten - und damit sind auch offene Einwahlnummern von
Internetprovidern
gemeint - sollen bei diesem neuen xxl-Tarif wie City- bzw.
Fernverbindungen
abgerechnet werden. Dies wurde uns auch von der Pressestelle
der Telekom bestätigt.
Unklar ist bisher noch, ob der Tarif Aktivplus xxl den
bisherigen XXL-Tarif
ersetzen soll, oder ob es künftig zwei xxl-Tarifvarianten geben
wird: Ein Tarif
für alle, die am kompletten Wochenende und an Feiertagen
kostenlos telefonieren
wollen und einen für alle, die nur Sonn- und Feiertags kostenlos
telefonieren -
dafür aber auch kostenlos surfen wollen. Ebenfalls nicht ganz
klar ist, wie die
Deutsche Telekom Modemverbindungen zu offenen Einwahlnummern als
"Verbindungen
zu Online-Diensten" identifizieren will, da diese technisch nicht
von Sprachverbindungen
zu unterscheiden sind. Möglich wäre dies also nur durch
Abgleichen der gewählten
Rufnummern mit einer Datenbank der Rufnummern, die von
Internetprovidern als
Interneteinwahlnummern bekannt gegeben werden.
Für Bestandskunden des bisherigen xxl-Tarifes soll sich auch
bei Genehmigung
des neuen Aktivplus-xxl-Tarifes vorerst nichts ändern. Weitere
Informationen
zu den neuen Tarifen entnehmen Sie bitte der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s10990.html .
- Tarifänderungen im Festnetz
Die Tarife für abendliche Ferngespräche befinden sich weiter im
Fall. Der Düsseldorfer
Anbieter Tele2, erreichbar ohne vorherige
Anmeldung über die
Netzkennzahl 01013, hat den Minutenpreis für Gespräche von Montag
bis Freitag zwischen
19 und 7 Uhr von 1,75 auf 1,65 Cent pro Minute
gesenkt. Damit hatte sich
Tele2 kurzfristig allein an die Spitze unserer Tariftabelle
gesetzt. Inzwischen hat die
01058-Tochtergesellschaft
Pennyphone
nachgezogen und berechnet
über die Einwahlnummer 0190 024 für Ferngespräche ebenfalls
1,65 Cent pro Minute.
Allerdings ist dieser Minutenpreis von Montag bis Freitag nur im
Zeitfenster zwischen 19
und 24 Uhr gültig. In der restlichen Zeit werden pro Minute
2,7 Cent pro Minute
berechnet. Dieser vergleichsweise teure Minutenpreis gilt im
Übrigen auch für Ortsgespräche.
Auch bei Phonedump sinkt der
Minutenpreis - allerdings
lediglich während einer Stunde an Werktagen. Montags bis
Freitags zwischen 18 und 19 Uhr
kosten Ferngespräche über die 0190 032 ab sofort 2 Cent
pro Minute. Dies bedeutet
gemeinsam mit Surprise-Telecom
den ersten Platz in unserer
Tariftabelle. In der restlichen Zeit werden weiterhin
2,8 Cent pro Minute berechnet.
Bei Surprise-Telecom (0190 047) und
Phonecraft
(0190 087) sind auch die Preise für Wochenendgespräche
weiter gefallen. Bereits seit dem
letzten Wochenende berechnen diese beiden Anbieter zwischen
Samstag 0 Uhr und Sonntag
23:59 Uhr nur noch 1,4 Cent pro Minute. Es sei jedoch
darauf hingewiesen, dass
sich die Tarife bei den einzelnen 0190-0-Anbietern sehr schnell
wieder ändern können, bitte
beachten Sie diesbezüglich immer die kostenlose Tarifansage zu
Beginn des Gespräches.
Den jeweils günstigsten Anbieter zu dem Gesprächsziel Ihrer
Wahl können Sie wie gewohnt
über unsere Datenbank unter
http://www.teltarif.de/standard.html
abrufen. Hier
sind auch alle aktuell gültigen
Auslandstarife eingepflegt, die beispielsweise bei
Teledump im Rahmen
einer neuen Europaaktion gelten.
- Dialer mit eingebauter Beweisvernichtung im Umlauf
Network Associates warnt vor einem neuartigen Dialer, der nach
dem Start
selbständig eine 0190-8-Nummer anwählt. Der Dialer stammt
angeblich aus
Deutschland und umfasst gepackt 16384 Bytes. Network
Associates stuft
die Verbreitung und Gefährlichkeit momentan zwar eher als gering
ein. Dennoch
macht ein Feature den Trojaner mit dem Namen QDial11 besonders
hinterlistig:
Nach erfolgreicher Einwahl löscht sich das Programm von der
Festplatte.
Opfern bleibt somit keinerlei Nachweismöglichkeit, dass der
Dialer auf der
eigenen Festplatte vorhanden war und gegen ihren Willen eine
Verbindung
zum Internet hergestellt hat. Etwaige Ansprüche an die Betreiber
der 0190-Nummer
laufen wegen der fehlenden Beweisgrundlage somit automatisch ins
Leere.
Nach Ausführung der Programmdatei startet der Trojaner
automatisch die Einwahl.
Dialogboxen oder Warnung erscheinen nicht. Einziger Hinweis für
Opfer: unerwartete
Modemaktivitäten. Weitere Informationen zu diesem Trojaner
entnehmen Sie bitte
der entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s10993.html.
Weitere Informationen zu Dialern und wie man sich vor ihnen
schützen kann,
finden Sie auf unserer Infoseite unter
http://www.teltarif.de/i/dialer.html .
- Neuigkeiten vom DSL-Markt
Im Vergleich zu den vergangenen Wochen blieb es in den
zurückliegenden sieben Tagen
vergleichsweise ruhig, was neue Angebote der DSL-Anbieter
betrifft. Der
DSL-Anbieter
regionet hält für
Neukunden eine Sommeraktion parat: Wer sich bis zum
31. August für den Tarif
regioDSL Flat Surfer mit
zwölfmonatiger
Laufzeit entscheidet, muss drei Monate die Grundgebühr in Höhe
von 4,99 Euro
nicht zahlen. Der Flat-Surfer-Tarif richtet sich in erster Linie
an DSL-Einsteiger
und Kunden, die nur wenig auf Internetinhalte zugreifen. Er
beinhaltet ein
Inklusivvolumen von mageren 500 Megabyte, jedes über dieses
Inklusivvolumen hinausgehende
Megabyte wird mit 1,2 Cent in Rechnung gestellt. Hier sei
jedoch darauf hingewiesen,
dass man zum Beispiel für 3,99 Euro im Monat über den Tarif
DSL_1000 von
GMX schon die
doppelte Menge an Inklusivvolumen erhält. Hier beträgt die
Mindestvertragslaufzeit
auch nur einen Monat. Weitere Informationen zu der Sommeraktion
sowie dem neuen
Zusatzservice der Rechnung-Online vn regionet finden Sie in
unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s10971.html .
Der Münchner Regionalanbieter M-net
teilt seinen DSL-Tarif
DSLplus ab sofort in ein Privat- und ein Geschäftskunden-Angebot.
Beide Tarife können
als Flatrate ohne Zeit- und
Volumenbegrenzung genutzt
werden und sind mit Downstream-Geschwindigkeiten von
768 kBit/s und
1 536 kBit/s erhältlich. Als Privatkunde erhält man
die Flatrate mit
768 kBit/s Downstream für 56,70 Euro im Monat, für die
schnellere Variante
müssen 66,90 Euro monatlich gezahlt werden. Hinzu kommt
eine einmalige
Einrichtungspauschale in Höhe von 99 Euro. Businesskunden
zahlen für die DSL-Flatrate
künftig monatlich 62,29 Euro bei 768 kBit/s, für
1 536 kBit/s werden
pro Monat 72,50 Euro fällig. Die Einrichtungspauschale
beträgt
für Business-Kunden
98,60 Euro. In den Paketangeboten ist ein ISDN-Anschluss
von M-net inklusive.
Das DSL-Modem sowie der Splitter werden von M-net kostenlos zur
Verfügung gestellt.
- Internet-by-Call-Zugänge bei news.de und futeon.de günstiger
Nicht nur die Minutenpreise in der Festnetztelefonie sinken
weiter, auch das
Surfen im weltweiten Datennetz ist zu günstigeren Konditionen
möglich. In der
neuesten Episode im Reigen um den günstigsten Minutenpreis bietet
news.de seit vergangenem Montag unter dem
Namen surfdirect 4 einen neuen Zugang
zum World Wide Web an, der sich in der Nebenzeit mit dem
günstigsten Minutenpreis
auf Platz 1 unserer
Tariftabelle
platziert. Von Montag bis Freitag zwischen 18 und 9 Uhr
sowie
am Wochenende und an bundeseinheitlichen Feiertagen fallen
0,76 Cent pro Minute
an. In der Hauptzeit zwischen 9 und 18 Uhr werden
vergleichsweise teure
1,76 Cent pro Minute berechnet. Ebenso unerfreulich ist das
saftige Einwahlentgelt
in Höhe von 9,9 Cent. Abgerechnet wird im Minutentakt über
die Rechnung der
Deutschen Telekom Wer den Dienst
trotz des hohen
Einwahlentgeltes nutzen möchte, trägt die Einwahlnummer
019161 sowie den
Benutzernamen surfdirect@surfdirect4.de und das Passwort
internet in
die DFÜ-Netzwerkverbindung ein. Der
neue Tarif kann ohne
vorherige Anmeldung genutzt werden.
Der Internetprovider futeon.de hat
bereits zum 1. Juli
seine Internet-by-Call-Tarife umgestellt und bietet in diesem
Zusammenhang auch einen
neuen Toptarif ohne Verbindungsentgelt an.
Der neue Tarif wird unter dem Namen bluecall-3 vermarktet und
kostet von Montag
bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr 1,17 Cent pro Minute.
In der restlichen Zeit,
auch am kompletten Wochenende, werden pro Minute 1,45 Cent in
Rechnung gestellt.
Abgerechnet wird im Minutentakt, ein Einwahlentgelt wird nicht
erhoben. Zur Hauptzeit
bietet futeon.de damit den günstigsten Zugang zum Internet,
berücksichtigt man nur
Internet-by-Call-Zugänge ohne Einwahlentgelt. Als Einwahlnummer
gilt die 019161,
als Benutzername muss blue@bluecall3 in die
DFÜ-Netzwerkverbindung eingetragen
werden, das Passwort lautet blue.
Stichwort Einwahldaten: Auf diese sollten Bestandskunden von
futeon einen genaueren
Blick werfen. So wurde mit der Umstellung am 1. Juli der
bisherige bluecall-3-Tarif
in bluecall-1 umbenannt und in diesem Zusammenhang hat sich auch
der Benutzername geändert.
Surft man also mit den bestehenden Einwahldaten weiter, zahlt man
zur Hauptzeit
0,19 Cent pro Minute weniger, in der Nebenzeit
0,09 Cent mehr als bis zum
1. Juli. Bisher galt unter dem Benutzernamen blue@bluecall3
ein Minutenpreis von
1,36 Cent pro Minute rund um die Uhr. Alle drei Tarife
werden im Minutentakt über
die Rechnung der Deutschen Telekom abgerechnet.
- E-Plus: Mit Free & Easy für 5 Cent ins Festnetz
Nach verschiedenen Sondertarifen zum
zehnjährigen E-Plus-Jubiläum für Kunden
mit
Laufzeitverträgen gibt es vom 1. August bis 31. Oktober
auch
einen Aktionstarif für Prepaidnutzer
im Tarif
Free & Easy
Weekend. Das
teilte der Elmshorner Provider Talkline
gestern in
einem Mailing an seine Fachhändler mit.
Der Aktionstarif ermöglicht Gespräche zu einer
Lieblingsnummer im
deutschen Festnetz am Wochenende zum Preis von 5 Cent pro
Minute.
Reguläre Telefonate ins Festnetz kosten mit
Free & Easy
Weekend-Karte 8 Cent pro Minute. Um von der Aktion zu
profitieren,
ruft man die netzinterne Kurzwahl 1155 an und richtet die
Partneroption
ein. Ob hierfür möglicherweise eine Aktivierungsgebühr anfällt,
soll
rechtzeitig vor Aktionsbeginn bekannt gegeben werden.
Neukunden, die im Aktionszeitraum eine
Free & Easy
Weekend-Karte kaufen, profitieren automatisch von dem Bonus,
Bestandskunden
haben die Möglichkeit, in den Aktionstarif zu wechseln. Ab
1. November
gilt für Neukunden wieder der normale Weekend-Tarif.
Bestandskunden können
den Aktionstarif weiter behalten.
- Erste Erfahrungen mit UMTS in Deutschland
Einige Wochen später als zunächst geplant hat
T-Mobile Deutschland seinen ursprünglich
für Mai
angekündigten UMTS Friendly User Test
gestartet.
Als Testgerät hat der Netzbetreiber das
Nokia 6650
ausgegeben. Das zweite auf der CeBIT von T-Mobile angekündigte
UMTS-Handy, das
Siemens U10,
ist dagegen auch für Friendly User Tester noch nicht
verfügbar.
Die Funktionen für Telefonie, WAP,
SMS und
MMS unterscheiden sich nicht von der
Nutzung via GSM,
selbst die Datenverbindung via UMTS wird auf dem Handy-Display
als
GPRS-Verbindung angezeigt. Die
Konfiguration für WAP- und Web-Zugang ist ebenfalls mit den
GPRS-Einstellungen
via GSM identisch. Der große Unterschied gegenüber
"herkömmlichem" GPRS ist die hohe
Übertragungsgeschwindigkeit. Selbst bei WAP-Seiten, die in der
Regel nur aus kurzen
Texten bestehen, machte sich dies deutlich bemerkbar, obwohl das
D1-Testnetz in der
Versuchsphase "nur" eine Performance von 128 kBit/s
bietet.
Noch stark verbesserungswürdig ist die derzeitige
Netzqualität. So weist das
UMTS-Netz von T-Mobile selbst in bereits als versorgt
ausgewiesenen Städten noch
deutliche Lücken auf. Am jeweiligen Stadtrand ist in der Regel
Schluss mit der
3G-Versorgung. Hier ist Vodafone D2
schon wesentlich
weiter. Von E-Plus und
o2 konnten wir
noch keine UMTS-Aktivitäten beobachten. Die derzeitige
Netzversorgung kann allerdings
noch nicht als Maßstab genommen
werden. Es ist bestenfalls eine Momentaufnahme in einer frühen
Phase des Friendly
User Tests. In vielen Städten stehen bereits etliche weitere
UMTS-Senderstandorte
fest. In vielen Fällen steht die Einschaltung weiterer Sender,
die die Funkversorgung
weiter verbessern, unmittelbar bevor. Bis zum regulären
Vermarktungsstart wird sich in
dieser Hinsicht noch einiges tun, wie teltarif.de bereits
berichtet hat.
Die mobile Internet-Nutzung via UMTS funktioniert sehr gut
und wie erwartet so
schnell, wie über zwei gebündelte ISDN-Kanäle. Im Endausbau soll
die Performance
noch weiter verbessert werden. Auch für Multimedia-Dienste, die
auf WAP-Basis
realisiert werden, macht UMTS durchaus Sinn, da größere
Datenmengen in kürzerer Zeit
übertragen werden können. Das klappt auch beim jetzigen
Testbetrieb schon sehr gut.
Weitere Informationen zu unseren Tests, den zum Einsatz
gekommenen
Handys bzw. wo wir welche Netzbetreiber finden
konnten, entnehmen
Sie bitte den beiden Meldungen der letzten Woche:
http://www.teltarif.de/s/s10973.html
und
http://www.teltarif.de/s/s10997.html .
- Siemens stellt drei neue Handys vor
Siemens Mobile hat in der letzten
Woche drei neue Handys
der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie orientieren sich speziell an
den Anforderungen der
Wachstumsmärkte im osteuropäischen Raum. Das Einsteigerhandy A52
soll sich an die
Erstkäufer in den Ländern mit geringer Marktdurchdringung, wie
Ukraine richten. Die
beiden Kamera-Handys C60 und MC60 sollen den Bedürfnissen der
Handynutzer in weiter
entwickelten Märkten mit hoher Handy-Dichte wie der tschechischen
Republik, Polen
oder Ungarn. Dort verlangen die Kunden verstärkt Kamerahandys
mit Farbdisplay zu einem
günstigen Preis.
Das MC60 soll eines der ersten Handys mit integrierter Kamera
werden, das im
mittleren Preissegment eingeordnet wird. Die aufgenommenen Fotos
werden auf einem
Display mit 4 096 Farben dargestellt. Insgesamt können
bis zu sieben Zeilen
auf dem 101 x 81 Pixel großen Display angezeigt
werden. Durch das
Drücken von nur zwei Tasten sollen die Fotos per
MMS an
Freunde und Bekannte verschickt werden können. Das Aussehen
lässt sich durch
austauschbare Ober- und Unterschalen verändern. Polyphone
Klingeltöne, eine grafische
Menüführung sowie integrierte Spiele lassen erahnen, dass sich
das Handy an eine
jüngere Zielgruppe richtet. Das Tribandgerät ist
GPRS- und
Java-fähig und verfügt über einen
Speicher von
einem Megabyte für Adressbuch, SMS,
EMS,
MMS und Organizer. Es ist 109 mm lang, 46 mm breit und
21 mm flach.
Das C60 wird zwar ebenfalls als GPRS-fähiges Tribandgerät
ausgeliefert,
Java unterstützt es jedoch nicht. Die mitgelieferte Kamera
inklusive
Blitzlicht lässt sich nur an das Gerät anstecken. Über das Gerät
lassen sich
Sprachnachrichten aufnehmen und auf Wunsch per MMS verschickt.
Auch beim C60 können
die Ober- und Unterschalen des Handys ausgetauscht werden. Auf
dem 101 x80 Pixel
großen Display des 85 Gramm leichten Handys können bis zu
4 096 Farben
dargestellt werden. Auch das C60 verfügt über einen Speicher von
einem Megabyte und
wird in den Farben Himmelblau, Petrol und Grau ausgeliefert. Die
Maße betragen
110 mm in der Länge und 47 mm in der Breite. Darüber
hinaus ist es
23 mm flach.
Weitere Informationen zu den beiden Geräten sowie alles
Weitere zum A52 finden
Sie wie immer in unserer Meldung
http://www.teltarif.de/s/s10963.html .
- o2: Original-ICQ-Software jetzt auch fürs Handy
o2 Germany bietet seinen Kunden ab
sofort in
Zusammenarbeit mit dem Internet-Provider AOL
die
Nutzung des Instant-Messaging-Dienstes
ICQ
an. Die hierzu erforderliche Software kann vom
WAP-Portal des Netzbetreibers unter der
Adresse
wap.o2online.de heruntergeladen und auf geeigneten Handys
installiert werden.
Derzeit steht die Software in einer Java- und einer
Symbian-Version zur Verfügung,
so dass sie auf den Siemens-Handys
S55,
C55 und
M50
sowie auf dem Nokia 3650 und
7650 genutzt werden kann. Noch
im Sommer
ist geplant, neben ICQ auch den AOL Instant Messenger
(AIM) anzubieten.
Via ICQ und AIM können Textbotschaften zwischen den Nutzern
des jeweiligen
Systems ausgetauscht werden. Dabei sieht man jeweils, wer aus
dem
Freundes- und Bekanntenkreis ebenfalls online ist und die
Nachrichten sofort
erhält. Das ist in der Regel deutlich billiger als der Austausch
von
SMS-Mitteilungen. Für ICQ und AIM wird
zwar eine
permanente Internet-Verbindung benötigt. Diese wird jedoch über
den paketvermittelten
Datendienst GPRS hergestellt, so dass
man nur für die
übertragenen Daten, nicht aber für die Online-Zeit zahlt.
Die von o2 angebotene ICQ-Software funktioniert prinzipiell
nicht
nur im Netz des Münchner Anbieters sondern auch in anderen
Netzen.
Lediglich die Benachrichtigungsfunktion für Nachrichten, die
eingehen, während
man die Software am Handy geschlossen hat, funktioniert in diesem
Fall nicht.
Weitere Informationen zu den genauen Kosten und weitere
Tricks und
Kniffe zu ICQ finden Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s10961.html .
- Your-SMS.com bietet zwei neue SMS-Flatrates ab 14,90 Euro
Über den Web-SMS-Anbieter
Your-SMS.com können
seit Anfang Juli zwei Pauschaltarife für das Versenden von
SMS
über das Internet genutzt werden. Mit den Flatrates hat der User
die Möglichkeit,
zu einem monatlichen Fixpreis unbegrenzt viele Kurznachrichten zu
verschicken. Man
hat dabei die Wahl zwischen den Varianten Basic und
Standard sowie
drei Gültigkeitszeiträumen zwischen einem und drei Monaten.
Die Basic-Flatrate ist ab 14,90 Euro erhältlich, erlaubt
allerdings nur
den Versand in deutsche Netze. Die eigene Rufnummer als Absender
wird nicht
übermittelt. Bei zwei
Monaten Buchung werden insgesamt 28,90 Euro fällig, bei drei
Monaten insgesamt
41,90 Euro. Wer die Standard-Flatrate nutzt, kann die SMS
in über 150 Länder
weltweit verschicken. Auch der eigene Absender kann individuell
eingestellt werden.
Für einen Monat fallen 29,90 Euro an, bei zwei Monaten sind
es insgesamt
58,90 Euro, bei drei Monaten werden insgesamt
84,90 Euro in Rechnung
gestellt.
User, die nur zwischendurch SMS über das Internet
verschicken möchten,
erhalten über unsere
Paid-SMS-Tabelle einen Überblick
zu den preiswertesten Angeboten. Sparfüchse zahlen per
Free-SMS
keinen Cent. Unsere Free-SMS-Tabelle haben wir zwischenzeitlich
mit einem umfangreichen
Update versehen und rundum aktualisiert.
.
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