- Änderungen im Festnetz
Erstaunlich ruhig verhalten sich derzeit die Festnetzfirmen auf
dem
deutschen Telekommunikationsmarkt. Zwar wurden auch in den
zurückliegenden
sieben Tagen zahlreiche Minutenpreise für Verbindungen zu Zielen
im Ausland
gesenkt, bei nationalen Verbindungen hingegen gab es kaum
nennenswerte
Änderungen.
Einen neuen Toptarif für Verbindnungen in die deutschen
Mobilfunknetze von
T-Mobile,
Vodafone,
E-Plus und o2 bietet
seit vergangenem
Dienstag Maestro Telecom. Über die
Netzkennzahl
01015 werden pro Minute 14,5 Cent berechnet. Günstiger ist
nur noch die
01058-Tochtergesellschaft
Germanphone,
die allerdings im Fünf-Minutentakt abrechnet. Im Zusammenhang
mit der Tarifsenkung
von Maestro Telecom haben wir eine Umfrage gestartet, welche
Aufschlüsse über die
Verfügbarkeit des Anbieters geben soll. Während nationale
Gespräche größtenteils
klappen, erreichen uns immer wieder Leserhinweise, die bemängeln,
dass bei Auslandsgesprächen keine Verbindungen zustande kommen.
Sie finden unsere
Blitzumfrage unter unserer Meldung auf der Seite
http://www.teltarif.de/s/s10632.html.
Wir freuen
uns über Ihre Teilnahme.
Doch nicht nur eine Tarifsenkung gab es für Gespräche in die
Mobilfunknetze zu
vermelden. Den gegenteiligen Weg hat
Callax gewählt. Seit gestern
werden für Verbindungen über die Netzkennzahl 01077
18,5 Cent pro Minute statt
zuvor 14,9 Cent pro Minute berechnet. Erfreulich
für den Verbraucher ist der neue Nebenzeittarif, den Callax am
Wochenende zwischen 19 und
7 Uhr geschaltet hat. In diesem Zeitfenster wird ein
Minutenpreis von 1,7 Cent
berechnet. Tagsüber gilt weiterhin der Preis von 2,6 Cent
pro Minute.
Zu welcher Tageszeit welcher Anbieter den günstigsten
Minutenpreis für Verbindungen
zu nationalen und internationalen Zielen anbietet, können Sie
bequem über unsere
Tarifabfrage abrufen.
- Änderungen auf dem Internet-by-Call-Markt
Gleich mehrere Anbieter haben in den zurückliegenden Wochen ihre
Internet-by-Call-Tarife
geändert und diese Änderungen mit einer Erhöhung des
Einwahlentgeltes verknüpft. Den Anfang
machte bereits Anfang Mai Arcor, als die
Einwahlgebühr für den
Spartarif um 2 Cent auf
7,9 Cent
angehoben wurde. Nun sind auch
t-link,
Claranet und
freenet mit auf den Zug
aufgesprungen.
Der Hamburger Anbieter t-link berechnet seit vergangenem
Montag im Tarif
online now mit jeder
Einwahl
1,17 Cent mehr als zuvor. Das Einwahlentgelt wurde von
5,79 Cent auf
6,96 Cent angehoben. Im Gegenzug wurde der Minutenpreis an
Werktagen zwischen 5
und 9 Uhr und zwischen 18 und 21 Uhr sowie am
Wochenende zwischen 5 und
21 Uhr von 0,85 Cent auf 0,82 Cent geringfügig
gesenkt. Entgegen der
ursprünglichen Ankündigung bleibt der Minutenpreis an Werktagen
zur Hauptzeit gleich.
Zunächst wurde auf Anfrage von teltarif.de seitens t-link
bestätigt, dass der Preis
von 1,51 Cent pro Minute auf 1,15 Cent pro Minute
gesenkt wurde, inzwischen
ist der Homepage des Anbieters jedoch zu entnehmen, dass nach wie
vor 1,51 Cent
pro Minute gelten. Zwischen 21 und 5 Uhr fallen an allen
sieben Tagen der Woche
teure 1,99 Cent an.
Stolze 8,9 Cent pro Einwahl berechnet neuerdings die
Claranet GmbH aus Frankfurt am
Main. Im Gegenzug wurde
im Tarif dial'n'surf Xtra
der Nebenzeittarif
auf 0,82 Cent gesenkt. Montag bis Freitag zwischen 18 und
9 Uhr sowie am
kompletten Wochenende kann man zu diesem Preis im Internet
surfen. In der restlichen Zeit
werden satte 2,42 Cent pro Minute in Rechnung gestellt.
Einen neuen Tarif mit Einwahlentgelt hat freenet.de
eingeführt. Rund um die Uhr
gilt ein Minutenpreis von 0,79 Cent, zusätzlich werden für
jede Einwahl 5,9 Cent
berechnet. Gemessen am reinen Minutenpreis ist dies das derzeit
günstigste Angebot auf dem
Markt. Die Einwahlrufnummer ist die 0192 31770,
Benutzername und Passwort sind frei
wählbar. Darüber hinaus wurde ein Business-Tarif ohne
Einwahlentgelt in das Produktportfolio
aufgenommen. Kunden, die sich überwiegend in der
Hauptgeschäftszeit
in das Internet einwählen, zahlen in der Zeit von 8 bis
20 Uhr 1,18 Cent
pro Minute. Zwischen 20 und 8 Uhr werden 1,38 Cent pro
Minute berechnet. Die
Einwahlnummer lautet 0192 31771, Kundenkennwort und
Benutzername können
auch hier beliebig gewählt werden. Beide Tarife werden im
Minutentakt über die
Deutsche Telekom abgerechnet. Im
Super Call-by-Call-Tarif
wurde der Nebenzeittarif
unterdessen angehoben. In der Zeit von 18 bis 8 Uhr kostet
die Onlineminute jetzt
0,99 Cent, vorher waren es 0,89 Cent. Tagsüber bleibt
es bei 1,45 Cent
pro Minute.
Ebenfalls angehoben wurde der Internet-by-Call-Tarif
1net4you Business von
Äakus. Statt zuvor
1,43 Cent pro Minute werden nun 1,49 Cent pro Minute
berechnet.
- AOL: ISDN-Flatrate wird eingestellt, neue DSL-Tarife vorgestellt
Schlechte Nachrichten für alle Kunden des Online-Dienstes
AOL,
die im Losverfahren eine der beliebten Schmalband-Flatrates
gewonnen haben.
Nachdem bereits Ende Februar die Verlosung der Flatrates
eingestellt
wurde, wird das Pauschalangebot nun komplett vom Markt
genommen.
Gegenüber teltarif.de erklärte AOL-Pressesprecher Jens
Nordlohne, man habe
jahrelang für ein reguläres Schmalbandflatrate-Angebot gekämpft,
in Deutschland sei ein
solches Angebot aufgrund der monopolistischen Stellung der
Deutschen Telekom aber ökonomisch
nicht realisierbar.
Ferner betonte er, dass es sich bei der Verlosung nie um ein
reguläres Angebot
gehandelt habe, vielmehr sei es darum gegangen, ein politisches
Zeichen zu setzen,
nämlich, dass eine analoge Flatrate in Deutschland von den
Nutzern gewünscht werde.
Mit nach eigenen Angaben 600 000 Interessenten kann dies
durchaus als gelungen
bezeichnet werden.
Bestandskunden werden zum nächst möglichen
Abrechnungszeitraum nach dem 23. Juni
auf den Top-Tarif umgestellt.
Dieser stellt bei einem
Minutenpreis von 1,2 Cent sowie einer Mindestabnahme von
30 Stunden jedoch
keine Alternative dar. Natürlich können alle Bestandskunden auch
in jeden anderen
AOL-Tarif wechseln oder das Vertragsverhältnis kündigen. Weitere
Hintergrundinformationen
finden Sie in unserer Meldung unter
www.teltarif.de/s/s10641.html .
Ab dem 23. Juni tritt auch eine neue Preisstruktur bei
AOL in Kraft: So wird
die monatliche Grundgebühr für die DSL-Flatrate um fünf Euro
auf 29,90 Euro
angehoben. Gleichzeitig wird ein Tarif mit fünf Gigabyte
Inklusivvolumen
zu einem Monatspreis von 19,90 Euro eingeführt. Teurer wird
das Surfen im Internet
auch für Schmalbandkunden, die sich über ein Modem oder ISDN in
das World Wide Web über
AOL einwählen. Hier wird der Minutenpreis von derzeit
1,5 Cent auf 1,65 Cent
steigen.
- Paid-SMS-Infoseite umfangreich aktualisiert
In Zeiten, in denen
Free-SMS-Anbieter ihre Angebote
immer weiter beschneiden oder komplett einstellen, werden
Dienste, die den
SMS-Versand für einen geringen Cent-Betrag anbieten,
interessanter.
T-Online bietet seinen Kunden ab morgen
in einem bis
zum 3. Juni laufenden Special die Möglichkeit,
SMS
aus dem Internet für 9 Cent zu verschicken. Normal liegt
der Preis bei
19 Cent pro SMS.
Doch auch 9 Cent können noch unterboten werden, wie ein
Blick auf
unsere vor gut zwei Wochen
präsentierte neue
Infoseite rund um das Thema Paid-SMS
zeigt. Wir haben
die Tabelle der einzelnen Anbieter inzwischen umfangreich
aktualisiert und ergänzt.
Natürlich freuen wir uns weiterhin über Tipps und Hinweise zu
weiteren Paid-SMS-Anbietern.
Hierzu steht Ihnen nach wie vor unser Forum zur Verfügung. Gern
können Sie uns
natürlich auch eine
E-Mail mit einem
entsprechenden Hinweis zukommen lassen.
- Vodafone: Datenturbo via GPRS
Das Surfen im Internet ist für Kunden von
Vodafone ab
sofort schneller, komfortabler und vor allem günstiger. Mit der
neuen "High Performance Technologie",
die das Unternehmen jetzt eingeführt hat, reduziert sich das
übertragene
Datenvolumen um bis zu 52 Prozent. Außerdem steigert sich
die Geschwindigkeit
gegenüber einer herkömmlichen GPRS-Verbindung um bis zu
35 Prozent.
Vor allem die Reduzierung des übertragenen Datenmenge dürfte
sich äußerst
positiv auf die Rechungen der Vodafone-Kunden auswirken, da beim
paketvermittelten
Internet-Zugang nach übertragenem Datenvolumen abgerechnet wird,
während die Dauer
einer Online-Session - je nach Tarif - keine oder nur eine
untergeordnete Rolle
spielt. Zur optimalen Nutzung des High Performance-Zugangs, der
auch in den
ausländischen GPRS-Roaming-Partnernetzen funktioniert, ist die
Installation des
High Performance Clients erforderlich, der kostenlos von der
Internet-Homepage von
Vodafone D2 heruntergeladen werden kann. Die Software arbeitet
unter Windows XP,
2000, 95, 98, ME sowie NT 4.0. Weitere Details finden sie unter
der URL:
http://www.teltarif.de/s/s10644.html .
- E-Plus: i-mode nun auch mit Siemens S55, Handy ab 1 Euro
Mit dem Siemens S55 hat
E-Plus ab sofort ein weiteres
i-mode-kompatibles Mobiltelefon im
Programm. Das Gerät
kostet inklusive der dazu gehörigen Digitalkamera bei Abschluss
eines
Laufzeitvertrags über 24 Monate nur einen Euro.
Das gilt allerdings nur, wenn man neben dem eigentlichen
Vertrag auch das
i-mode-Datenpaket S bucht, das monatlich 5 Euro zusätzliche
Grundgebühr
kostet. Dafür erhält man 500 Kilobyte Inklusiv-Datenvolumen
und jedes
über das Inklusivvolumen hinausgehende Kilobyte kostet nur
1 Cent, während
man im i-mode-by-Call-Tarif 2 Cent zahlt. Eine Übersicht
über die
i-mode-Kosten finden sie auf unserer Infoseite unter der URL:
http://www.teltarif.de/i/imode-kosten.html .
Wer i-mode zunächst unverbindlich testen möchte und sich
daher für den
i-mode-by-Call-Tarif entscheidet, der keine zusätzliche
Grundgebühr kostet, zahlt
für das S55 inklusive Kamera 79 Euro. Mit dem Siemens S55
hat E-Plus
innerhalb weniger Wochen das zweite neue i-mode-Telefon ins
Programm genommen.
Erst Anfang Mai kam das Mitsubishi m21i auf
den Markt. Angekündigt ist
nun noch das NEC n31i, das im Gegensatz zu
seinen Vorgängern
n21i und n22i auch über
eine
integrierte Digitalkamera verfügen wird.
Übrigens: i-mode kann auch mit dem Nokia 7650 genutzt werden.
Wie das genau
funktioniert, haben wir letzte Woche erklärt. Die Meldung finden
Sie unter
der URL:
http://www.teltarif.de/s/s10599.html .
- Handynutzung am Steuer wird teuerer
Telefonieren am Steuer soll bald härter bestraft werden. Wie
Bundesverkehrsminister
Manfred Stolpe in einem Interwiev sagte, handele es sich dabei
schließlich nicht um
ein Kavaliersdelikt. Und da die Bürger das bereits bestehende
Verbot leider nicht
befolgten, würden nun die Strafen erhöht. Wer künftig ohne
Freisprechanlage im Auto
telefoniert, muss demnach mit 40 Euro statt wie bisher mit
30 Euro Bußgeld
rechnen. Außerdem ist auch ein Strafpunkt im Flensburger
Verkehrszentralregister
geplant. Über den genauen Einführungstermin der höheren Strafen
sind noch keine
Details bekannt.
- Talkline: Neues Handy oder 120 Euro?
Für alle Neukunden, die ihr aktuelles Handy bei Vertragsabschluss
weiternutzen
möchten, hat der Elmshorner Service-Provider
Talkline
drei neue Tarife aufgelegt. Auf der Webseite unter
www.talkline.de können die
sogenannten
Cash-Tarife abgeschlossen werden, die ein Gesprächsguthaben in
Höhe von
120 Euro mit sich bringen. Bis zum 30. Juni wird zudem
die
Anschlussgebühr in Höhe von 25,99 Euro
nicht berechnet. "Wer mit seinem Handy
zufrieden ist, für den ist der Cash-Tarif genau die richtige
Wahl. Wir können dem
Kunden einen großen geldwerten Vorteil anbieten, weil wir keine
Hardware sprich
Handys subventionieren müssen", sagt Dieter Danneboom,
Geschäftsbereichsleiter
Produktmanagement von Talkline.
Die Cash-Tarife werden in den Varianten "Talkline T-D1
TellySmile+Cash",
"Talkline Vodafone-Sun+Cash" und "Talkline E-Plus Privat+Cash"
und richten sich
hauptsächlich an Wenigtelefonierer. Während in den Tarifen von
T-D1 und
Vodafone eine
Grundgebühr von 4,95 Euro sowie ein Mindestumsatz von
5 Euro gilt,
werden im E-Plus-Tarif 9,95 Euro
Mindestumsatz fällig.
Von den laufenden monatlichen Kosten zwar identisch, letztlich
bekommt man bei
voller Ausnutzung des Mindestumsatzes im E-Plus-Tarif jedoch mehr
für das Geld.
Die Minutenpreise sind weitgehend identisch mit denen der
gleichnamigen Tarife der
Netzbetreiber. Ungünstiger ist hingegen die Taktung. Die erste
Minute wird immer
voll berechnet, anschließend gilt der 10-Sekunden-Takt. Bei den
Netzbetreibern gilt
der 60/1-Takt.
- mobilcom-Shops werden Nokia-Service-Points; neues Handyangebot
Kunden, die eines der Handymodelle des finnischen Marktführers
Nokia ihr Eigen nennen, können
sich auf neue
Service-Anlaufstellen freuen. In rund 30 Shops des
Service-Providers
mobilcom werden bis Mitte des Jahres so
genannte
Shop-in-Shop-Bereiche eingerichtet, in denen Nokia-Kunden
Reparaturen oder
Software-Updates in Auftrag geben können. Hierbei spielt es
keine Rolle, bei
welchem Mobilfunkanbieter der Handyvertrag abgeschlossen wurde.
Auch die gesamte
Palette an Original-Zubehör soll künftig in ausgewählten Shops
angeboten werden.
Nach dem Start von 30 Nokia Shop-in-Shops im zweiten Quartal
wird mobilcom in
der zweiten Jahreshälfte mindestens weitere 20 Standorte mit
dem Verkaufs-
und Servicebereich für Nokia-Produkte ausstatten.
Außerdem hat mobilcom ein neues Handy-Angebot im Programm.
In einer bis zum
31. Mai befristeten Aktion ist das Siemens
S45i in Verbindung mit dem
SMS-Power-Tarif für die Netze von
T-Mobile,
Vodafone
oder E-Plus für 1 Euro erhältlich.
Pikant verfeinert wird das Angebot mit 100 Euro
Startguthaben im T-Mobile und
Vodafone-Tarif, entscheidet man sich für den E-Plus-Tarif, werden
gar 120 Euro
gewährt. Egal für welches Netz man sich entscheidet, ist bei
diesen Tarifen bei einer
monatlichen Grundgebühr von 9,95 Euro der Versand von bis zu
50 SMS pro Monat
inbegriffen.
.
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