Newsletter 10/03 vom 06.03.2003
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 06.03.2003 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Die CeBIT rückt näher
  2. Teilweise deutliche Tariferhöhungen für Inlandsgespräche
  3. Tarifänderungen für Auslandsgespräche
  4. Telekom und Freenet kündigen neue DSL-Angebote zur CeBIT an
  5. 1&1 ändert Grundgebühren für DSL-Flatrate
  6. Flatrate mit 1500 kBit/s bei NEFkom
  7. T-Mobile: GPRS billiger und neue t-zones
  8. Ergebnisse der Vodafone-Auskunft 2288 auch per SMS
  9. i-mode jetzt auch für Hutchison-Kunden
  10. 50 Frei-MMS für einen Telco-Vertrag
  11. paybox kündigt allen Kunden
  1. Die CeBIT rückt näher

    Am kommenden Mittwoch öffnet die weltgrößte Computer und Telekommunikationsmesse CeBIT wieder ihre Pforten in Hannover für die Fachbesucher. Bereits am Dienstag beginnt der Reigen der Pressekonferenzen. Wir werden für Sie vor Ort sein und aktuell berichten.

    Erfahrungsgemäß werden zahlreiche Neuigkeiten auf der CeBIT angekündigt werden. Letztes Jahr kündigte Nokia beispielsweise fünf neue Handymodelle auf einen Schlag an. Dieses Jahr könnten es ähnlich viele werden. Obwohl viele Hersteller bereits auf der GSM World in Cannes neue Produkte zeigten, haben sie ihr Produkt-Feuerwerk noch keineswegs verschossen.

    Im Gegensatz zum letzten Jahr wird es sogar wieder Preissenkungen geben: T-Mobile kündigte an, die GPRS-Standardtarife um fast 70% nach unten zu drücken. An anderer Stelle gibt es mehr Power: Endlich wird Fastpath als Option zu T-DSL eingeführt - hoffentlich zu vertretbaren Kosten.

    Was Sie erwarten können, haben wir übersichtlich in unserem CeBIT-Special zusammengestellt. Sie erreichen dieses unter http://cebit.teltarif.de oder http://www.teltarif.de/cebit/ .

    Falls Sie selber zur CeBIT kommen, können Sie uns auch vor Ort besuchen: Stand A32 in Halle 12.

  2. Teilweise deutliche Tariferhöhungen für Inlandsgespräche

    Ziemlich turbulent gingt es in der zurückliegenden Woche bei diversen Festnetz-Anbietern zu. Es gab zahlreiche Tarifänderungen zu vermelden, nicht nur bei den 0190-0-Anbietern.

    Über die Einwahlnummer 01070 von Arcor kann ab sofort günstiger in die deutschen Mobilfunknetze sowie in der Nebenzeit in das deutsche Festnetz telefoniert werden. In alle Mobilfunknetze gilt ab sofort ein einheitlicher Minutenpreis von 18,49 Cent rund um die Uhr. Wer gern an Werktagen in den Abendstunden telefoniert, kann sich über den neuen Minutenpreis von 1,79 Cent freuen. Zwischen 20 und 7 Uhr kann zu diesem neuen Top-Preis telefoniert werden.

    Günstigere Ferngespräche in der Nebenzeit ermöglicht auch der Düsseldorfer Anbieter Callax. Zwischen 21 und 8 Uhr kann über die Einwahlnummer 01077 zu einem Preis von 1,8 Cent pro Minute telefoniert werden. In der Hauptzeit werden weiterhin 2,6 Cent pro Minute berechnet. Gespräche in Mobilfunknetze von T-Mobile und Vodafone werden um 0,5 Cent pro Minute billiger und kosten nun 18,5 Cent pro Minute. In die E-Netze werden weiterhin 19 Cent pro Minute fällig.

    Die 01024 Telefondienste GmbH, deren Tarife zukünftig die freenet AG als eigenes Produkt vermarkten wird, hat jedoch leider den 1 Cent-Nachttarif gestrichen. Zwischen 21 und 7 Uhr berechnet auch dieser Anbieter 1,8 Cent pro Minute; zwischen 7 und 10 Uhr ist es noch teurer.

    Wo wir bei den Tariferhöhungen sind: Surprise-Telecom hob den Wochenendtarif von 1,5 Cent pro Minute auf 1,7 Cent pro Minute an. Dieser Preis ist gültig von Samstag 0 Uhr bis Sonntag 23:59 Uhr.

  3. Tarifänderungen für Auslandsgespräche

    In einer bis zum 31. März befristeten Aktion hat Talkline ID seine Minutenpreise für Verbindungen in die Fest- und Mobilfunknetze der skandinavischen Länder sowie nach Frankreich, Österreich und die Schweiz gesenkt. In die Festnetze der vier Länder Skandinaviens kann man einheitlich für 2,5 Cent telefonieren, die Mobilfunknetze sind für einheitlich 14 Cent zu erreichen. Festnetzgespräche nach Frankreich und Österreich kosten 2,9 Cent pro Minute, in die Schweiz werden über die Einwahlnummer 01050 3,3 Cent pro Minute fällig.

    Es dauerte jedoch nicht lang, schon konterte Surprise-Telecom das Talkline ID-Special. Für Verbindungen über die 0190 047 fällt in die genannten Länder ein um 0.1 Cent günstigerer Minutenpreis an. Zuvor hatte der Anbieter aus dem Hause Telediscount bereits zahlreiche andere Minutenpreise für Verbindungen ins Ausland gesenkt - unter anderem zu weiteren europäischen Ländern. Leider lies der Anbieter jedoch nicht nur durch Preissenkungen aufhorchen - siehe unsere obenstehende Meldung zu den Änderungen im Inland.

    Wie gewohnt können sie die aktuell gültigen Minutenpreise zu Ihrem Wunschziel bequem über unsere Tarifabfrage ermitteln.

  4. Telekom und Freenet kündigen neue DSL-Angebote zur CeBIT an

    Sowohl die Deutsche Telekom als auch der Onlinedienst freenet.de haben neue DSL-Angebote zur CeBIT angekündigt.

    Die Telekom bestätigte auf Anfrage von teltarif.de, dass zur CeBIT das Leistungsmerkmal Fastpath für DSL eingeführt wird. Dieses bringt kürzere Paketlaufzeiten, während die Transfergeschwindigkeit selbst unverändert bleibt. Große Downloads bleiben dadurch im Tempo unverändert, während Zugriffe auf kleine Dateien schneller werden sollen. Insbesondere das Laden von Webseiten mit vielen kleinen Bildern sollte von Fastpath profitieren. Vor allem aber warten Online-Gamer sehnsüchtig auf dieses Feature. Als zweite Neuerung wird es eine Option zu T-DSL 1500 geben, die die Upload-Geschwindigkeit auf 384 kBit/s verdoppelt.

    Die Freenet AG startet zur CeBIT einen erneuten Anlauf mit DSL. Zwar gab es bereits 2001 ein attraktives DSL-Angebot von Freenet, das unter anderem kostenlose Telefonate zu anderen Freenet-DSL-Kunden vorsah. Leider ging vor ca. einem Jahr Freenets Technik-Partner, die Firma Streamgate, bankrott. Dieses Mal kooperiert Freenet mit der Deutschen Telekom, so dass freenetDSL auf T-DSL basiert. Es wird aber den Angaben zufolge das Backbone von Freenet benutzt. Es sind vorerst vier Volumen-Tarife geplant, die wir in unserer Meldung http://www.teltarif.de/s/s10032.html ausführlich darstellen.

  5. 1&1 ändert Grundgebühren für DSL-Flatrate

    Zum 1. März hat der Internetanbieter 1&1 seine Grundgebühren für die DSL-Flatrate geändert. Mit den neuen Preisen wird der Tarif noch stärker an das Nutzungsverhalten des jeweiligen Users angepasst.

    Wer unter 100 Stunden über den "DSL-Fair-FLAT"-Tarif online ist, zahlt künftig 16,90 Euro monatlich. Erst im Oktober des vergangenen Jahres war der Fair-Flat-Tarif von 14,90 Euro auf 19,90 Euro im Monat angehoben worden, jetzt wurde der Preis wieder ein wenig reduziert. Kunden, die den Tarif über 100 Stunden im Monat nutzen, jedoch unter 20 Gigabyte an Traffic verursachen, zahlen 26,90 Euro. Vielnutzer, die über 100 Stunden online sind und zusätzlich über 20 Gigabyte Daten übertragen, müssen statt 29,90 Euro künftig 39,90 Euro zahlen.

    Alle Bestandskunden werden je nach Abrechnungszeitraum auf die neuen Tarife umgestellt.

  6. Flatrate mit 1500 kBit/s bei NEFkom

    Der Nürnberger Regionalanbieter NEFkom hat seine Produktpalette an DSL-Flatrates erweitert. Ab sofort können Privatkunden von NEFkom über den neuen Tarif flatrunner-1500 noch schneller im Internet surfen als bisher.

    Das neue Angebot beinhaltet bei einer monatlichen Grundgebühr von 49 Euro eine netzwerkfähige DSL-Flatrate mit 1500 kBit/s im Downstream und 200 kBit/s im Upstream. Zusätzlich fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 129 Euro an, sofern man den kostenlos zur Verfügung gestellten Splitter sowie das DSL-Modem selber montiert. Auf Wunsch kann dies auch durch einen NEFkom-Techniker erfolgen, wodurch weitere Kosten entstehen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwölf Monate, darüber hinaus kann das Angebot nur in Verbindung mit einem ISDN-Anschluss von NEFkom genutzt werden.

    Geschäftskunden von NEFkom, die das Angebot netrunner-dsl nutzen, können ab sofort ebenfalls mit einer Downstream-Geschwindigkeit von 1500 kBit/s im Internet surfen. Bisher lag auch hier die Grenze bei 1000 kBit/s. Am monatlichen Grundpreis von 91,64 Euro ändert sich nichts.

  7. T-Mobile: GPRS billiger und neue t-zones

    Gute Nachrichten für die Nutzer der GPRS-Tarife von T-Mobile: Anlässlich der CeBIT in Hannover stellt der Netzbetreiber neue Tarife für die GPRS-Datendienste vor. Die neuen Tarife sollen um bis zu 70 Prozent günstiger sein als die bisherigen Angebote und sollen auch für die Nutzung der künftigen UMTS-Dienste gelten.

    Die Übertragung eines 10-Kilobyte-Datenblocks soll künftig nur noch 9 Cent kosten, während bisher 19 bis 29 Cent verlangt werden. Außerdem soll es Tarifoptionen geben, die ab einer monatlichen Grundgebühr von 4,95 Euro beginnen und Inklusiv-Datenvolumen ab 1 Megabyte einschließen.

    Außerdem hat T-Mobile International das neue t-zones-Portal vorgestellt: Es bietet neue Dienste, eine neue Nutzeroberfläche, neue Endgeräte, sowie ein optimiertes Tarifportfolio. Die neuen t-zones sollen benutzerfreundlicher werden, indem festgelegte Tasten auf den neuen Endgeräten und Icons im Portal den Weg weisen. Der "t-zones easy access" durch festgelegte Tasten wird für den Start der neuen t-zones im April auf drei Endgeräten zur Verfügung stehen: dem Nokia 3650, dem Samsung V200 und dem Panasonic GD 87. Weitere Endgeräte werden im Laufe des Jahres folgen. Das neue t-zones Portal wird über rund 95 Prozent der Handys im T-Mobile Portfolio abrufbar sein. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s10033.html .

    Weiterhin ist es jetzt auch möglich, eine XtraCard in eine CombiCard umzuwandeln. Voraussetzung ist ein bestehender Laufzeitvertrag bei T-Mobile oder der Abschluss eines Neuvertrages. Für die T-D1 CombiCard entfällt sowohl der Bereitstellungspreis als auch der monatliche Grundpreis von 4,95 Euro, solange der bestehende T-D1 Laufzeitvertrag wirksam ist. Für die CombiCard gilt der Einsteigertarif TellySmile mit einem monatlichen Mindestumsatz von fünf Euro.

  8. Ergebnisse der Vodafone-Auskunft 2288 auch per SMS

    Der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter Vodafone bietet seinen Kunden demnächst an, sich bei der Vodafone-Auskunft 2288 das Ergebnis der Suchanfrage auch per SMS aufs Handy schicken zu lassen. Das Angebot umfasst neben Rufnummern auch Namen und Adressen von eingetragenen Teilnehmeranschlüssen im deutschen Festnetz und den vier Mobilfunknetzen. Die SMS ist bereits im Nutzungspreis für die Auskunft von 29 Cent pro Minute und 84 Cent pro Anruf enthalten. Vodafone-Kunden, die viel im Ausland unterwegs sind, können in 21 Partnernetzen den neuen Service nutzen. Auch im Ausland muss hierzu lediglich die Kurzwahl 2288 gewählt werden. Vodafone will das Angebot auf der CeBIT der Öffentlichkeit präsentieren.

  9. i-mode jetzt auch für Hutchison-Kunden

    Nach Victorvox, MobilCom und Talkline bietet ab sofort auch der Münsteraner Service-Provider Hutchison Telecom seinen Kunden den mobilen Internetzugang i-mode von E-Plus an. Das Angebot steht allen Hutchison-Kunden mit einem Mobilfunkvertrag von E-Plus zur Verfügung, die in Besitz eines i-mode-fähigen Handys sind. Zur Einführung bietet Hutchison ein Paket aus einem der Just-Talk-Tarife und dem neuen NEC 22i an. Neukunden erhalten das Gerät bei Vertragsabschluss kostenlos. Informationen zu i-mode finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/i/imode.html .

  10. 50 Frei-MMS für einen Telco-Vertrag

    Nachdem wir bereits über zahlreiche Monatsaktionen im Mobilfunkmarkt berichtet haben, hat nun auch der Wiesbadener Provider Telco, die frühere RSL Com, ihre Angebote für den Monat März vorgestellt. Telco bietet Verträge für die beiden D-Netzen und von E-Plus an. Neukunden, die sich für zwei Jahre an Telco binden und sich für D1 oder D2 entscheiden, bekommen derzeit 50 freie MMS als "Startguthaben".

    Im E-Plus-Netz übernimmt Telco statt dessen die Netzbetreiber-Aktion, so dass bei Vertragsabschluss 50 Euro Nutzungsguthaben winken. Bei einigen Händlern gibt es zusätzliche Aktionen im D2-Netz: So entfällt bei Abschluss eines UltraCool-Vertrags die Anschlussgebühr, im Fun-Tarif zahlt man in den ersten sechs Monaten keine Grundgebühr.

  11. paybox kündigt allen Kunden

    Nachdem paybox, wie berichtet, bereits Ende Januar den mobilen Zahlungsservice für Privatkunden vorläufig eingestellt hat, kommt nun das endgültige Aus: Das Unternehmen hat damit begonnen, die Verträge aller Kunden zum 30. Juni 2003 zu kündigen. Als Begründung gibt paybox an, dass der Service "nicht in der bestehenden Form weitergeführt werden kann".

    Wie es in der entsprechenden Mail von paybox weiter heißt, will man den Kunden in den nächsten Wochen "weitere Informationen zu sicheren und bequemen bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten zukommen lassen". Man arbeite ferner daran, mit geeigneten Partnern baldmöglichst wieder einen paybox-Dienst bereitstellen zu können. Eine Alternative zum bisherigen paybox-Angebot könnte demnächst von den Mobilfunk-Netzbetreibern selber kommen. Wie bereits gemeldet, richten die Unternehmen Orange, Telefonica Moviles, T-Mobile und Vodafone eine "Mobile Payment Service Organisation" ein. Aufgabe dieses Gemeinschaftsprojekts ist die Entwicklung einer technischen Plattform für mobile Zahlungsvorgänge.

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