- Die CeBIT rückt näher
Am kommenden Mittwoch öffnet die weltgrößte Computer und
Telekommunikationsmesse CeBIT wieder ihre Pforten in Hannover
für die Fachbesucher. Bereits am Dienstag beginnt der Reigen
der Pressekonferenzen. Wir werden für Sie vor Ort sein und
aktuell berichten.
Erfahrungsgemäß werden zahlreiche Neuigkeiten auf der CeBIT
angekündigt werden. Letztes Jahr kündigte Nokia beispielsweise
fünf neue Handymodelle auf einen Schlag an. Dieses Jahr könnten
es ähnlich viele werden. Obwohl viele Hersteller bereits auf
der GSM World in Cannes neue Produkte zeigten, haben sie ihr
Produkt-Feuerwerk noch keineswegs verschossen.
Im Gegensatz zum letzten Jahr wird es sogar wieder
Preissenkungen
geben: T-Mobile kündigte an, die GPRS-Standardtarife um fast
70% nach unten zu drücken. An anderer Stelle gibt es mehr Power:
Endlich wird Fastpath als Option zu T-DSL eingeführt -
hoffentlich
zu vertretbaren Kosten.
Was Sie erwarten können, haben wir übersichtlich in unserem
CeBIT-Special zusammengestellt. Sie erreichen dieses unter
http://cebit.teltarif.de
oder
http://www.teltarif.de/cebit/ .
Falls Sie selber zur CeBIT kommen, können Sie uns auch vor
Ort besuchen: Stand A32 in Halle 12.
- Teilweise deutliche Tariferhöhungen für Inlandsgespräche
Ziemlich turbulent gingt es in der zurückliegenden Woche bei
diversen Festnetz-Anbietern
zu. Es gab zahlreiche Tarifänderungen zu vermelden, nicht nur
bei den 0190-0-Anbietern.
Über die Einwahlnummer 01070 von Arcor
kann ab sofort
günstiger in die deutschen Mobilfunknetze sowie in der Nebenzeit
in das deutsche
Festnetz telefoniert werden. In alle Mobilfunknetze gilt ab
sofort ein einheitlicher
Minutenpreis von 18,49 Cent rund um die Uhr. Wer gern an
Werktagen in den
Abendstunden telefoniert, kann sich über den neuen Minutenpreis
von 1,79 Cent
freuen. Zwischen 20 und 7 Uhr kann zu diesem neuen
Top-Preis telefoniert werden.
Günstigere Ferngespräche in der Nebenzeit ermöglicht auch der
Düsseldorfer
Anbieter Callax. Zwischen 21 und
8 Uhr kann über die
Einwahlnummer 01077 zu einem Preis von 1,8 Cent pro Minute
telefoniert werden.
In der Hauptzeit werden weiterhin 2,6 Cent pro Minute
berechnet. Gespräche in
Mobilfunknetze von T-Mobile und Vodafone werden um 0,5 Cent
pro Minute billiger
und kosten nun 18,5 Cent pro Minute. In die E-Netze werden
weiterhin 19 Cent pro Minute fällig.
Die 01024 Telefondienste GmbH, deren
Tarife zukünftig die
freenet AG als eigenes Produkt
vermarkten wird, hat jedoch leider
den 1 Cent-Nachttarif gestrichen. Zwischen 21 und
7 Uhr berechnet auch dieser
Anbieter 1,8 Cent pro Minute; zwischen 7 und 10 Uhr
ist es noch teurer.
Wo wir bei den Tariferhöhungen sind:
Surprise-Telecom hob den
Wochenendtarif von
1,5 Cent pro Minute auf 1,7 Cent pro Minute an. Dieser
Preis ist gültig
von Samstag 0 Uhr bis Sonntag 23:59 Uhr.
- Tarifänderungen für Auslandsgespräche
In einer bis zum 31. März befristeten Aktion hat
Talkline ID
seine Minutenpreise für Verbindungen in die Fest- und
Mobilfunknetze der skandinavischen
Länder sowie nach Frankreich, Österreich und die Schweiz
gesenkt. In die Festnetze der vier
Länder Skandinaviens kann man einheitlich für 2,5 Cent
telefonieren, die
Mobilfunknetze sind für einheitlich 14 Cent zu erreichen.
Festnetzgespräche
nach Frankreich und Österreich kosten 2,9 Cent pro Minute,
in die Schweiz
werden über die Einwahlnummer 01050 3,3 Cent pro Minute
fällig.
Es dauerte jedoch nicht lang, schon konterte
Surprise-Telecom
das Talkline ID-Special. Für Verbindungen über die 0190 047
fällt in die genannten
Länder ein um 0.1 Cent günstigerer Minutenpreis an. Zuvor
hatte der Anbieter aus
dem Hause Telediscount bereits
zahlreiche andere Minutenpreise für Verbindungen ins Ausland
gesenkt - unter
anderem zu weiteren europäischen Ländern. Leider lies der
Anbieter jedoch nicht nur
durch Preissenkungen aufhorchen - siehe unsere obenstehende Meldung
zu den Änderungen im Inland.
Wie gewohnt können sie die aktuell gültigen Minutenpreise zu
Ihrem Wunschziel bequem
über unsere Tarifabfrage ermitteln.
- Telekom und Freenet kündigen neue DSL-Angebote zur CeBIT an
Sowohl die Deutsche Telekom als auch der
Onlinedienst
freenet.de haben neue
DSL-Angebote
zur CeBIT angekündigt.
Die Telekom bestätigte auf Anfrage von teltarif.de, dass zur
CeBIT das
Leistungsmerkmal Fastpath für DSL
eingeführt wird.
Dieses bringt kürzere Paketlaufzeiten, während die
Transfergeschwindigkeit
selbst unverändert bleibt. Große Downloads bleiben dadurch im
Tempo unverändert,
während Zugriffe auf kleine Dateien schneller werden sollen.
Insbesondere das
Laden von Webseiten mit vielen kleinen Bildern sollte von
Fastpath profitieren.
Vor allem aber warten Online-Gamer sehnsüchtig auf dieses
Feature. Als zweite
Neuerung wird es eine Option zu T-DSL 1500 geben, die die
Upload-Geschwindigkeit
auf 384 kBit/s verdoppelt.
Die Freenet AG startet zur CeBIT einen erneuten Anlauf mit
DSL. Zwar gab es bereits 2001 ein attraktives
DSL-Angebot von Freenet, das unter anderem kostenlose Telefonate
zu anderen Freenet-DSL-Kunden vorsah. Leider ging vor ca. einem Jahr
Freenets Technik-Partner, die Firma Streamgate, bankrott.
Dieses Mal kooperiert Freenet
mit der Deutschen Telekom, so dass freenetDSL auf
T-DSL basiert. Es wird aber
den Angaben zufolge das Backbone von Freenet benutzt.
Es sind vorerst vier Volumen-Tarife geplant, die wir in unserer
Meldung
http://www.teltarif.de/s/s10032.html
ausführlich darstellen.
- 1&1 ändert Grundgebühren für DSL-Flatrate
Zum 1. März hat der Internetanbieter
1&1 seine Grundgebühren
für die DSL-Flatrate geändert. Mit den neuen Preisen wird der
Tarif noch stärker an das Nutzungsverhalten des jeweiligen
Users angepasst.
Wer unter 100 Stunden über den "DSL-Fair-FLAT"-Tarif
online ist, zahlt künftig
16,90 Euro monatlich. Erst im Oktober des vergangenen
Jahres war der Fair-Flat-Tarif
von 14,90 Euro auf 19,90 Euro im Monat angehoben
worden, jetzt wurde der Preis
wieder ein wenig reduziert. Kunden, die den Tarif über
100 Stunden im Monat nutzen,
jedoch unter 20 Gigabyte an Traffic verursachen, zahlen
26,90 Euro. Vielnutzer,
die über 100 Stunden online sind und zusätzlich über
20 Gigabyte Daten übertragen,
müssen statt 29,90 Euro künftig 39,90 Euro zahlen.
Alle Bestandskunden werden je nach Abrechnungszeitraum auf
die neuen Tarife umgestellt.
- Flatrate mit 1500 kBit/s bei NEFkom
Der Nürnberger Regionalanbieter NEFkom
hat seine Produktpalette
an DSL-Flatrates erweitert. Ab sofort können Privatkunden von
NEFkom über den neuen
Tarif flatrunner-1500 noch schneller im Internet surfen als
bisher.
Das neue Angebot beinhaltet bei einer monatlichen Grundgebühr
von 49 Euro eine
netzwerkfähige DSL-Flatrate mit 1500 kBit/s im Downstream
und 200 kBit/s im
Upstream. Zusätzlich fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr von
129 Euro an, sofern
man den kostenlos zur Verfügung gestellten Splitter sowie das
DSL-Modem selber montiert.
Auf Wunsch kann dies auch durch einen NEFkom-Techniker erfolgen,
wodurch weitere Kosten
entstehen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwölf Monate,
darüber hinaus kann das
Angebot nur in Verbindung mit einem ISDN-Anschluss von NEFkom
genutzt werden.
Geschäftskunden von NEFkom, die das Angebot
netrunner-dsl nutzen,
können ab sofort ebenfalls mit einer Downstream-Geschwindigkeit von
1500 kBit/s im Internet surfen.
Bisher lag auch hier die Grenze bei 1000 kBit/s.
Am monatlichen Grundpreis von
91,64 Euro ändert sich nichts.
- T-Mobile: GPRS billiger und neue t-zones
Gute Nachrichten für die Nutzer der GPRS-Tarife von
T-Mobile: Anlässlich der
CeBIT in
Hannover stellt der Netzbetreiber neue Tarife für die
GPRS-Datendienste vor. Die neuen
Tarife sollen um bis
zu 70 Prozent günstiger sein als die bisherigen Angebote und
sollen auch für die Nutzung der künftigen
UMTS-Dienste gelten.
Die Übertragung eines 10-Kilobyte-Datenblocks soll künftig nur
noch 9 Cent kosten,
während bisher 19 bis 29 Cent verlangt werden. Außerdem
soll es
Tarifoptionen geben, die ab einer monatlichen Grundgebühr von
4,95 Euro
beginnen und Inklusiv-Datenvolumen ab 1 Megabyte
einschließen.
Außerdem hat T-Mobile International das neue
t-zones-Portal vorgestellt: Es bietet
neue Dienste, eine neue Nutzeroberfläche, neue Endgeräte, sowie
ein optimiertes
Tarifportfolio. Die neuen t-zones sollen benutzerfreundlicher
werden, indem
festgelegte Tasten auf den neuen Endgeräten und Icons im Portal
den Weg weisen.
Der "t-zones easy access" durch
festgelegte Tasten wird für den Start der neuen t-zones im April
auf drei
Endgeräten zur Verfügung stehen: dem Nokia 3650, dem Samsung
V200 und dem
Panasonic GD 87. Weitere Endgeräte werden im Laufe des Jahres
folgen. Das neue
t-zones Portal wird über rund 95 Prozent der Handys im
T-Mobile Portfolio
abrufbar sein. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer
Meldung unter
der URL:
http://www.teltarif.de/s/s10033.html .
Weiterhin ist es jetzt auch möglich, eine XtraCard in eine
CombiCard
umzuwandeln. Voraussetzung ist ein bestehender Laufzeitvertrag
bei T-Mobile oder
der Abschluss eines Neuvertrages. Für die T-D1 CombiCard
entfällt sowohl der
Bereitstellungspreis als auch der monatliche Grundpreis von
4,95 Euro,
solange der bestehende T-D1 Laufzeitvertrag wirksam ist. Für die
CombiCard gilt der Einsteigertarif
TellySmile mit einem
monatlichen Mindestumsatz von fünf Euro.
- Ergebnisse der Vodafone-Auskunft 2288 auch per SMS
Der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter
Vodafone bietet seinen Kunden
demnächst an, sich bei der
Vodafone-Auskunft 2288 das Ergebnis der Suchanfrage
auch per SMS aufs
Handy schicken zu lassen. Das Angebot umfasst neben Rufnummern
auch Namen und
Adressen von eingetragenen Teilnehmeranschlüssen im deutschen
Festnetz und den
vier Mobilfunknetzen. Die SMS ist bereits im Nutzungspreis für
die Auskunft von
29 Cent pro Minute und 84 Cent pro Anruf enthalten.
Vodafone-Kunden, die viel im Ausland unterwegs sind, können in
21 Partnernetzen den neuen Service nutzen. Auch im Ausland
muss hierzu
lediglich die Kurzwahl 2288 gewählt werden. Vodafone will das
Angebot auf der
CeBIT der Öffentlichkeit präsentieren.
- i-mode jetzt auch für Hutchison-Kunden
Nach Victorvox,
MobilCom und
Talkline bietet ab sofort auch der
Münsteraner
Service-Provider Hutchison Telecom
seinen Kunden den
mobilen Internetzugang i-mode von
E-Plus an.
Das Angebot steht allen Hutchison-Kunden mit einem
Mobilfunkvertrag von
E-Plus zur Verfügung, die in Besitz eines i-mode-fähigen Handys
sind. Zur Einführung bietet Hutchison ein Paket aus einem der
Just-Talk-Tarife und dem neuen NEC 22i an. Neukunden erhalten
das Gerät bei
Vertragsabschluss kostenlos. Informationen zu i-mode finden Sie
unter der URL
http://www.teltarif.de/i/imode.html .
- 50 Frei-MMS für einen Telco-Vertrag
Nachdem wir bereits über zahlreiche
Monatsaktionen im
Mobilfunkmarkt berichtet haben, hat nun auch der Wiesbadener
Provider
Telco, die frühere RSL Com, ihre Angebote
für den Monat
März vorgestellt. Telco bietet Verträge für die beiden D-Netzen
und von E-Plus
an. Neukunden, die sich für zwei Jahre an Telco binden und sich
für D1 oder D2
entscheiden, bekommen derzeit 50 freie MMS als
"Startguthaben".
Im E-Plus-Netz übernimmt Telco statt dessen die
Netzbetreiber-Aktion, so dass
bei Vertragsabschluss 50 Euro Nutzungsguthaben winken. Bei
einigen Händlern
gibt es zusätzliche Aktionen im D2-Netz: So entfällt bei
Abschluss eines
UltraCool-Vertrags die Anschlussgebühr, im Fun-Tarif zahlt man in
den ersten
sechs Monaten keine Grundgebühr.
- paybox kündigt allen Kunden
Nachdem paybox, wie berichtet, bereits
Ende Januar den
mobilen Zahlungsservice für Privatkunden vorläufig eingestellt
hat, kommt nun das
endgültige Aus: Das Unternehmen hat damit begonnen, die Verträge
aller Kunden zum
30. Juni 2003 zu kündigen. Als Begründung gibt paybox an,
dass der Service
"nicht in der bestehenden Form weitergeführt werden kann".
Wie es in der entsprechenden Mail von paybox weiter heißt,
will man den Kunden
in den nächsten Wochen "weitere Informationen zu sicheren und
bequemen bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten zukommen lassen".
Man arbeite ferner daran,
mit geeigneten Partnern baldmöglichst wieder einen paybox-Dienst
bereitstellen
zu können. Eine Alternative zum bisherigen paybox-Angebot könnte
demnächst von
den Mobilfunk-Netzbetreibern selber kommen. Wie bereits
gemeldet, richten die Unternehmen Orange,
Telefonica
Moviles, T-Mobile und Vodafone eine "Mobile Payment Service
Organisation" ein.
Aufgabe dieses Gemeinschaftsprojekts ist die Entwicklung einer
technischen
Plattform für mobile Zahlungsvorgänge.
.
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