- Telekom will wieder an der Preis-Spirale drehen
Die Deutsche Telekom startet einen neuen Versuch, um höhere
Einnahmen
von ihren Mitbewerbern erheben zu können. Diversen
Presseberichten
zufolge zeigt sich der Ex-Monopolist mit der derzeitigen
Monatsmiete
für die Überlassung eines Festnetz-Anschlusses unzufrieden.
Derzeit
beträgt die Gebühr 12,27 Euro, der Telekom schwebt eine um
bis
zu 5 Euro höhere Monatspauschale vor. Die Mitbewerber des
Bonner
Unternehmens sehen hingegen selbst den jetzigen Preis als zu hoch
an,
da es schon beim derzeitigen Preis kaum möglich sei, analoge
Telefonanschlüsse zu konkurrenzfähigen Preisen anzubieten.
Auch die Minutenpreise für die Nutzung des Ortsnetzes sollen
nach dem Antrag der Telekom künftig um 0,3 Cent über den
bisherigen
Preisen liegen. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation
und Post
muss über die Anträge der Telekom bis Ende März entscheiden. Zum
31. März läuft nämlich der Genehmigungszeitraum für die
bisherigen Gebühren aus.
- Neue Features bei der T-Net-Box
Die Deutsche Telekom hat diesen Monat
bei der T-Net-Box
ein neues Leistungsmerkmal eingeführt. Durch "Message Waiting
Indication" im
ISDN-Netz kann der Kunde mit Blick auf sein Telefon erkennen, ob
für ihn neue
Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter im Netz eingegangen sind.
Bisher wurden
auf der T-Net-Box eingegangene Anrufe durch einen Anruf am
angegebenen Anschluss
oder kostenlos per SMS an eine
T-Mobile-Nummer signalisiert.
Voraussetzung für die Nutzung des neuen Features ist ein
Endgerät, welches
"Message Waiting Indication" unterstützt. Nach Aussagen der
Telekom ist das bei
der Mehrzahl der derzeit im Markt befindlichen ISDN-Endgeräte
bereits der Fall.
Eine weitere Neuerung, welche ab März zur Verfügung stehen soll,
ist die
kostenlose Benachrichtigung über eingegangene Anrufe auf der
T-Net-Box per SMS
im Festnetz. Hierzu benötigt der Kunde ebenfalls ein Endgerät,
mit dem SMS im
Festnetz empfangen werden können, und man muss für SMS im Festnetz
freigeschaltet
sein. Informationen zur Freischaltung von SMS im Festnetz und
die Tarife für den
Versand finden Sie bei uns auf der entsprechenden Infoseite unter
http://www.teltarif.de/i/sms-festnetz.html .
- Änderungen im Festnetz
In der vergangenen Woche haben einige Festnetzanbieter wieder
interessante Änderungen
bekannt gegeben. Im Sinne des Verbrauchers hat
01039 sein
Abrechnungsmodell geändert. Galt bei allen nationalen
Verbindungen - egal ob in das
Festnetz oder in eines der vier deutschen Mobilfunknetze - bisher
der kundenunfreundliche
Zwei-Minuten-Takt, wird für Gespräche in das deutsche Festnetz
künftig im Minutentakt,
bei Gesprächen in die Mobilfunknetze sogar im Sekundentakt
abgerechnet. Auch wurde
das bisher erhobene Verbindungsentgelt in Höhe von 3 Cent
gestrichen. Eine
Übersicht zu den derzeit gültigen Tarifen finden Sie in unserer
Meldung auf der Seite
http://www.teltarif.de/s/s9951.html .
Surprise-Telecom hat seinen
Tarif für Telefonate
in das deutsche Festnetz erneut an die Tarife der Konkurrenz
angepasst. Nachdem
Phonedump seinen Tarif von
2,1 Cent pro Minute für
deutsche Festnetzgespräche nicht einmal eine Woche halten konnte,
und diesen wieder
auf 2,8 Cent pro Minute angehoben hat, zog Surprise-Telecom
umgehend nach. In der
Hauptzeit zwischen 10 und 18 Uhr wurde der Tarif auf
2,2 Cent pro Minute
angehoben. Damit ist Surprise-Telecom, erreichbar über die
0190 047, nur
0,1 Cent billiger als der auf Platz 2 liegende Anbieter
Clever25 aus dem Hause
Talkline ID.
Insbesondere zu Zielen im Ausland sind die Preise erneut
gefallen. Der Düsseldorfer
Anbieter 01081 nimmt ab sofort
Spitzenpositionen für
Festnetzgespräche nach Andorra (4 Cent/Min.) sowie nach
Finnland, Luxemburg und
Portugal (jeweils 3 Cent/Min.) ein. Der Minutenpreis nach
Chile wurde zwar von
2 auf 3,5 Cent angehoben, trotzdem bleibt 01081 auch hier
auf Platz 1
unserer Tariftabelle. Auch Surprise-Telecom und OneTel haben
zahlreiche
Minutenpreise zu Zielen im Ausland herabgesetzt. Bei OneTel ist
aber zu beachten,
dass bei Verbindungen ins Ausland die äußerst kundenunfreundliche
Vier-Minuten-Taktung
gilt. Auch wenn man nur wenige Sekunden telefoniert, müssen vier
volle Minuten bezahlt
werden. Die Minutenpreise zu den einzelnen Ländern können Sie
über unsere
Tarifabfrage ermitteln.
- Verlosung der AOL-Schmalband-Flatrate eingestellt
So wie es aussieht, ist nun auch die letzte Möglichkeit versiegt,
in Deutschland an eine günstige Schmalbandflatrate zu kommen: Die
Verlosung der beliebten Schmalbandflatrate von
AOL wurde eingestellt. So ein richtig tolles
Angebot war diese Flatrate
aber sowieso nicht, denn wöchentlich kamen nur
1 000 Nutzer
in den Genuss der Flatrate, die noch dazu per Losverfahren
ermittelt
wurden. Es gehörte also schon eine gehörige Portion Glück dazu,
wenn man ein Angebot für eine Flatrate bei AOL bekam.
Nach Angaben von AOL wurde die Verlosung in der vergangenen
Woche
eingestellt, weil das Ziel, 600 000 Interessenten zu
erreichen,
erfüllt war. Wie viele davon einen Zugang bekommen haben, gab AOL
auch auf
Anfrage nicht preis. Insgesamt lief die Aktion 75 Wochen,
weshalb
theoretisch auch nur maximal 75 000 Nutzer in Betracht
kommen.
AOL sei es nur darum gegangen, ein politisches Zeichen zu
setzen.
Denjenigen, denen das Losglück hold war, bleibt es auch in
Zukunft
hold: Für Bestandskunden ändert sich erstmal nichts, sie können
das Angebot
wie bisher nutzen. Auch für den Branchenriesen AOL ist das
Angebot aufgrund
der hohen Vorleistungspreise aber
auf Dauer nicht finanzierbar. Für die
Internetnutzer abseits der DSL-Gebiete sieht es also erstmal
schlecht aus.
Als Alternativen bleiben hier nur die Angebote der
Regionalcarrier, die Sie unter
http://www.teltarif.de/internet/dsl/tarife/regional.html
finden, oder das Internet per Fernsehkabel. Eine Übersicht über
diese Anbieter finden Sie unter
http://www.teltarif.de/i/tvkabel.html .
- GMX erhöht ab April den Megabyte-Preis
Der Freemailer und DSL-Provider
GMX
hat seinen Kunden per E-Mail mitgeteilt, dass bei den
DSL-Volumentarifen ab dem
1. April eine Preiserhöhung durchgeführt wird.
Auch alle Bestandskunden, die über ihr Inklusivvolumen hinaus
im Internet
über einen der DSL-Tarife von GMX im Internet surfen, müssen pro
mehr übertragenem
Megabyte statt bisher 0,5 Cent dann 1,2 Cent zahlen.
Die Grundgebühr
bleibt unverändert
- Telefonica/Mediaways beschränkt Datendurchsatz für Peer2Peer-Ports
Ein großes Problem der einzelnen
DSL-Provider ist das stetig
zunehmende Datenaufkommen durch die Nutzung von
Peer2Peer-Angeboten wie den Tauschbörsen
emule oder Kazaa. Immer wieder kam es in der Vergangenheit vor,
dass Flatrate-Anbieter
ihr Geschäft einstellen mussten, weil das Trafficaufkommen nicht
durch die erhobenen
Grundgebühren refinanziert werden konnte. teltarif.de liegt eine
Aussage von
Telefonica Deutschland vor, dass im
Telefonica-Backbone das
durch Poweruser wachsende Datenaufkommen wieder verringert werden
soll.
Wer Angebote von Telefonica-Resellern nutzt, um nur im
Internet zu surfen, soll von
den Einschränkungen nichts merken. Betroffen sind den Angaben
zufolge nur Ports hinter
Peer2Peer-Applikationen. In der Hauptzeit werden Protokolle wie
http (WWW) gegenüber
Peer2Peer-Ports (beispielsweise der Port 4662, der zur Nutzung
der Tauschbörse edonkey
benötigt wird) priorisiert. Das heißt, der maximal mögliche
Datendurchsatz bei den
Tauschbörsen wird heruntergesetzt. Portsperrungen, so dass keine
Datenübertragung über
Peer2Peer-Angebote mehr möglich ist, sind indes nicht
geplant.
Erst die Zukunft wird zeigen, ob trotz der Einschränkungen
noch sinnvoller Betrieb
möglich ist, oder ob die User woandershin abgedrängt werden
sollen.
- Mobilfunk: Zwei Provider bieten noch "Alttarife" an
Die vier deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber haben im Laufe des
letzten Jahres neue Preisstrukturen
eingeführt.
Neue Tarife auf Euro-Basis sorgen seitdem - zumindest bei
Neukunden - für höhere Preise, insbesondere für Gespräche in
andere Mobilfunknetze und
den Versand von SMS-Nachrichten.
Nach einer Übergangszeit von zumeist mehreren Monaten ist es
bei den Netzbetreibern inzwischen
nicht mehr möglich, die alten Tarife
zu bekommen. Das gilt aber neben den Netzbetreibern auch für
die meisten Service-Provider. Ein Blick in die Tarifinformationen
der
verschiedenen Anbieter zeigt aber, dass es zwei Ausnahmen gibt:
So ist bei Hutchison weiterhin der
T-D1-Privatkundentarif D1 Telly und die Tarifoption Get 10
erhältlich.
Bei Drillisch/Alphatel stehen sogar
alle "alten" D1- und D2-Tarife zur Verfügung. Hier unterscheiden
sich nur die SMS-Preise geringfügig von den Originalen, die bis
letztes Jahr
noch noch zur Verfügung standen. E-Plus-Tarife zu den alten
Konditionen
sind leider nicht mehr zu finden. Weitere Details entnehmen Sie
bitte
der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9982.html .
- o2 Germany: Neue Netzvorwahl und Aktion für Wechsel-Kunden verlängert
In Kürze wird es bei o2 Germany auch
Telefonnummern mit der
Vorwahl 0176 geben. Diese Vorwahl steht dem Münchner Unternehmen
bereits seit
Netzstart zur Verfügung, wurde bislang aber nur für interne
Zwecke und für die
SMS-Zentrale (SMSC) genutzt. Die Rufnummern unter der Vorwahl
0176 werden
achtstellig sein, während bisherige o2-Handynummern, die mit der
Vorwahl 0179 beginnen, nur sieben Stellen haben.
Wer seine alte Handynummer behalten will, kann noch bis zum
28. März von der Aktion für Wechselkunden
profitieren. Kunden, die ihre Mobilfunk-Rufnummer mit in das
o2-Netz nehmen
möchten, erhalten ein Gesprächsguthaben in Höhe von 50 Euro.
Das Guthaben
wird allerdings nur gewährt, wenn man in einen Laufzeitvertrag
bei o2 Germany
wechselt. Wieviel die Rufnummern-Mitnahme bei den einzelnen
Anbietern kostet,
können Sie hier in unserem Special
erfahren.
Außerdem hat o2 Germany seinen Tarifmanager für
Vertragskunden, der
unter der kostenlosen netzinternen Kurzwahl 1414 zu erreichen
ist, erweitert.
Neben Tarifen und Tarifoptionen können hier jetzt auch
Zusatzdienste aktiviert
bzw. deaktiviert werden. Die Steuerung kann über Spracheingaben
und mit Hilfe
von MFV-Mehrfrequenzwahl-Signalen erfolgen. Weitere
Informationen zum
Tarifmanager finden Sie in unserer Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s9946.html .
- o2 Germany: Neues für LOOP-Kunden
Wie wir bereits gemeldet haben, ist es für LOOP-Kunden von
o2 Germany seit Montag möglich, in einen
Laufzeitvertrag zu
wechseln und die bisherige Rufnummer der Prepaidkarte zu
behalten. Außerdem
bekommen Prepaidkunden, die sich zum Wechsel in ein festes
Vertragsverhältnis
über 24 Monate entschließen, 50 Euro Startguthaben.
Auch ein neues
subventioniertes Handy kann der Kunde sich beim Vertragsabschluss
aussuchen.
Es heißt auch, dass das noch vorhandene Restguthaben auf der
Prepaidkarte nicht
verfällt, sondern in den Laufzeitvertrag überführt wird.
Nicht möglich ist dagegen die vorzeitige kostenlose
Freischaltung eines
SIM-Lock-Handys. Hierfür berechnet der Netzbetreiber in den
ersten
24 Monaten nach dem Gerätekauf 99 Euro. Nach zwei
Jahren kann man den
Freischaltcode dann kostenlos bekommen. Beim Abschluss des
Laufzeitvertrags hat
man aber die Möglichkeit, ein neues subventioniertes Telefon zu
bekommen. Noch
nicht möglich ist die Portierung einer LOOP-Rufnummer auf einen
bestehenden Laufzeitvertrag.
- Sicherheits-Update für MDA verfügbar
Vor zwei Wochen berichteten wir über ein
Sicherheitsproblem
mit der
Betriebssystem-Variante Windows für Pocket PC 2002 Phone Edition,
wie sie in
aktuellen PDAs verwendet wird. Bei dem beschriebenen Problem
wird der Zugangscode
der SIM-Karte des Telefons in der Registry des Windows PocketPC
im Klartext
abgelegt und kann ohne viel Aufwand ausgelesen werden. Wie
bereits berichtet,
wird das standardmäßige Sicherheitssystem von GSM dadurch ganz
erheblich
kompromittiert, denn das Speichern der PIN verstößt ganz klar
gegen die
ETSI-Zulassungsbestimmungen. Betroffen waren der xda von o2
und der MDA von von T-Mobile.
T-Mobile stellt jetzt allen Besitzern des MDA ein
kostenfreies Update zur
Verfügung, welches das genannte Sicherheitsproblem beheben soll.
Das Auslesen
der PIN sei damit nicht mehr möglich, sagte Presseprecher Philipp
Schindera von
T-Mobile gegenüber teltarif.de. T-Mobile empfiehlt aber
weiterhin, die allgemeine
Zugriffskontrolle über ein Systempasswort zu nutzen. Das Update
wird im Laufe
des Tages bei T-Mobile direkt im Updatebereich zu finden
sein.
Der Münchner Mobilfunkbetreiber o2 bietet bisher seinen
xda-Kunden noch kein
Update an. Da der MDA und der xda technisch weitestgehend
identisch sind, dürfte
demnächst auch bei o2 ein entsprechendes Update zur Verfügung
stehen.
.
Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung
aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
E-Mail-Adresse in untenstehendes Feld und klicken Sie dann auf den
Knopf "Abo bestellen". Dieser Service ist für Sie kostenlos.
Unmittelbar nach dem Bestellen wird eine Willkommensmail an Sie
geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
Information befindet, wie Sie Ihr Abo wieder beenden. Ihre Adresse
wird von uns nur für den Versand dieses Newsletters verwendet und
nicht weitergegeben.