Newsletter 08/03 vom 20.02.2003
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 20.02.2003 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. 3GSM World: Viele neue Mobiltelefone präsentiert
  2. Mal wieder: Grundgebührfreie Verträge mit oder ohne Gratis Handy
  3. E-Plus: Free&Easy-SMS künftig ohne Paketzwang
  4. Immer mehr Kunden nutzen Möglichkeit der Rufnummern-Mitnahme
  5. CeBIT: WLAN-Angebot auf dem gesamten Messegelände
  6. Überlastete Leitungen bei mobilonline von ASP
  7. Callax Telecom startet neues Call-by-Call-Angebot
  8. freenet.de will Ortsgespräche billiger als Telekom anbieten
  9. Änderungen im Festnetz
  10. Internet by Call: Tarifänderungen bei dumpnet und Äakus
  11. Wechsel von T-DSL zu T-DSL 1500 kostet ab April 49,95 Euro
  1. 3GSM World: Viele neue Mobiltelefone präsentiert

    Wie immer im Februar findet auch in diesem Jahr im französischen Cannes die Mobilfunk-Messe 3GSM World statt. Dieses Jahr nutzen viele Mobiltelefon-Hersteller die Gelegenheit, auf der Messe neue Modelle der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auf Grund der unmittelbar bevorstehenden UMTS-Starts in mehreren Ländern Europas stehen auch die für den neuen Mobilfunk-Standard entwickelten Geräte im Mittelpunkt.

    Nokia stellte sein erstes UMTS-Handy, das 6650, vor. Informationen dazu finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s9918.html .

    Auch SonyEricsson enthüllte mit dem Z1010 ein Gerät für die dritte Mobilfunk-Generation. Details und Bild können Sie ebenfalls der entsprechenden Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s9913.html entnehmen.

    Aber es gab auch zahlreiche neue GSM-Modelle. So enthüllt Siemens vier Modelle seiner neuen Handy-Marke Xelibri. Ein paar Details zu den Geräten sowie Bilder finden Sie in der entsprechenden Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s9912.html .

    Hinzu kam gestern noch ein Smartphone von Siemens, das SX1, das dem Nokia 7650 Konkurrenz machen soll. Eine Beschreibung sowie ein Bild von dem Gerät finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s9933.html .

    Der britische Hersteller Sendo präsentierte ein neues Dualband-Klapp-Handy, welches in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s9921.html begutachtet werden kann.

    Die Messe läuft noch bis morgen und wir werden über weitere interessante Neuerungen im Mobilfunk natürlich aktuell auf www.teltarif.de berichten.

  2. Mal wieder: Grundgebührfreie Verträge mit oder ohne Gratis Handy

    Nachdem in den letzten Monaten Angebote für grundgebührfreie Verträge eher selten zu finden waren, gibt es diese Woche gleich zwei davon: Econonet bietet noch bis 27. Februar das Siemens A50 in Verbindung mit einem E-Plus Professional S-Vertrag vom Provider Cellway an. Das interessante an diesem E-Plus-Tarif ist, dass Gespräche ab 5 Cent pro Minute möglich sind und im Sekundentakt abgerechnet werden.

    Wer auf das Handy verzichtet, kann diesen Tarif auch als "Karte only"-Version erhalten. Weitere Details zu dieser Aktion finden Sie in der entsprechenden Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s9911.html .

    Sparhandy.com bietet zur Zeit ebenfalls "Nur-Karte"-Tarife für die Netze von E-Plus und T-Mobile an. Auch hier entfallen Grundgebühr, Mindestumsatz und Anschlussgebühr. Man muss also nur zahlen, was man vertelefoniert. Es gibt aber kein Handy dazu.

    Den "Nur-Karte"-Tarif gibt es in den Versionen "fifty-sms-power" und "fifteen-mobile". Der "fifty-sms-power" enthält 50 Frei-SMS monatlich, was einem Gegenwert von 9 Euro entspricht. Dafür kosten Gespräche ins Festnetz und netzintern in der Hauptzeit (Montag bis Freitag 7 bis 18 Uhr) 59 Cent und in der Nebenzeit 39 Cent pro Minute. Gespräche in andere deutsche Mobilfunknetze schlagen mit 99 Cent in der Haupt- und 49 Cent in der Nebenzeit zu Buche. Immerhin gibt es in diesem Tarif einen Wochenendtarif, bei dem Gespräche ins Festnetz 9 Cent pro Minute kosten. Ärgerlich ist aber der 60/30-Abrechnungstakt.

    Beim Tarif "fifteen-mobile" gibt es 15 Freiminuten und die Gesprächspreise sind etwas günstiger als im "fifty-sms-power". Details zu der Aktion und den Tarifen finden Sie in der entsprechenden Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s9892.html .

    Die Mindestvertragslaufzeit für beide Tarife beträgt 24 Monate. Bei E-Plus gibt es außerdem ein Gesprächsguthaben in Höhe von 50 Euro, das aber erst 50 Tage nach Freischaltung gültig wird.

  3. E-Plus: Free&Easy-SMS künftig ohne Paketzwang

    Nach den Prepaidkunden der D-Netze und von o2 müssen künftig auch Nutzer der Free&Easy-Karten von E-Plus keine SMS-Pakete mehr im Voraus erwerben, wenn sie mit ihrer Wertkarte Kurznachrichten verschicken möchten. Die Umstellung erfolgt ab dem 25. Februar sukzessive und nach Rufnummernblöcken geordnet.

    Bislang musste man mit seinem Kartenguthaben zunächst ein SMS-Paket für 9,97 Euro erwerben. Mit einem solchen Paket kann man 50 Kurzmitteilungen verschicken. Diese Regelung entfällt künftig, da jede verschickte Nachricht einzeln abgerechnet und vom Guthaben auf der Free&Easy-Karte abgezogen wird.

  4. Immer mehr Kunden nutzen Möglichkeit der Rufnummern-Mitnahme

    Langsam aber sicher finden die deutschen Mobiltelefonierer Gefallen daran, bei einem Anbieterwechsel die eigene Rufnummer nicht aufgeben zu müssen. Immer mehr Kunden machen Gebrauch von der Rufnummernmitnahme (MNP), dies belegen neueste Zahlen aus dem Jahresbericht der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP).

    Wurden bis zum 31. Dezember 2002 insgesamt 6 013 Portierungen gezählt, haben allein im Januar diesen Jahres 8915 Kunden die eigene Rufnummer von ihrem alten Mobilfunkanbieter mit zu dem neuen Anbieter genommen. Insgesamt stieg die Zahl der Portierungen somit auf 14 928.

  5. CeBIT: WLAN-Angebot auf dem gesamten Messegelände

    Wer auf der CeBIT in Hannover vom 12. bis zum 19. März nicht auf das Internet verzichten möchte, hat neben den Internetzugängen in den Hallen, auch die Möglichkeit über WLAN ins Internet zu gelangen. Über rund 200 Access Points, die auf dem gesamten Messegelände installiert wurden, wird es für Besucher möglich sein, sich über ein WLAN-fähiges Endgerät ins Internet einzuloggen.

    Die Schnelligkeit muss jedoch offensichtlich ihren Preis haben, denn ganz billig ist der mobile Spaß auf der CeBIT nicht. Es werden verschiedene Zeitguthaben angeboten, bei denen das günstigste Angebot für 7,50 Euro eine Stunde WLAN-Nutzung erlaubt. Vier Stunden werden mit 15 Euro berechnet, wer einen kompletten Messetag mobil online sein möchte, muss 30 Euro berappen.

    Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Meldung auf der Seite http://www.teltarif.de/s/s9898.html nachlesen.

  6. Überlastete Leitungen bei mobilonline von ASP

    Ende Januar hatten wir über eine Möglichkeit berichtet, mit der man preiswert mobil im Internet surfen kann: mobilonline von der Firma ASP media. Nachdem Anfangs unter den interessierten Nutzern noch Unklarheit über die Kosten bei Nutzung aus dem E-Plus-Netz herrschte, erfreute sich der Zugang seit Klärung letzter Frage immer größerer Beliebtheit.

    Eine Folge der immer größer werdenden Kundschaft bei ASP war, dass man sich vor allem in Spitzenzeiten nicht mehr einwählen konnte, da alle Einwahlports belegt waren. Während es in den letzten Tagen überwiegend in den Abendstunden zu Einwahlproblemen gekommen ist, bleiben seit Montag alle Einwahlversuche erfolglos. Das Unternehmen teilte auf Anfrage mit, dass derzeit Wartungsarbeiten am Server durchgeführt werden. Die Einwahl soll bis spätestens Ende dieser Woche wieder möglich sein.

  7. Callax Telecom startet neues Call-by-Call-Angebot

    Über die Einwahlnummer 01077 ist ab sofort ein neuer Anbieter im offenen Call by Call nutzbar. Das neue Angebot wird von der Callax Telecom Holding GmbH aus Düsseldorf betrieben. Berücksichtigt man nicht die Angebote der zahlreichen 0190-0-Anbieter, sind die Minutenpreise von Callax durchaus akzeptabel.

    Gespräche in das deutsche Festnetz sind für 2,6 Cent pro Minute möglich, in die Mobilfunknetze werden 19 Cent pro Minute verlangt. Festnetzanschlüsse in diversen europäischen Ländern können günstig - ab 3 Cent pro Minute - erreicht werden. Vor jedem Gespräch informiert eine kostenlose Tarifansage über den jeweils gültigen Tarif.

    Leider ist der Anbieter allerdings noch nicht bundesweit nutzbar. Von Callax wurde uns mitgeteilt, dass in den Regionen Bielefeld, Essen und München derzeit noch keine Nutzung des Dienstes möglich sei, aus einigen Leserhinweisen wissen wir jedoch, dass es derzeit auch noch auch an anderen Orten in Deutschland zu Verbindungsschwierigkeiten kommt.

    Bei einer freien Leitung wird im Minutentakt über die Rechnung der Deutschen Telekom abgerechnet.

  8. freenet.de will Ortsgespräche billiger als Telekom anbieten

    Der Hamburger Internetanbieter freenet.de AG will von Mai an Telefonate im Ortsnetz deutlich günstiger als die Deutsche Telekom anbieten. "Wir werden mit unseren Tarifen mindestens zehn Prozent unter der Telekom liegen", sagte freenet.de-Chef Eckhard Spoerr gestern dem "Hamburger Abendblatt". "Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren".

    Erst am Dienstag hat die 76-prozentige Tochtergesellschaft der MobilCom AG bekannt gegeben, dass sie für 35 Millionen Euro die Festnetzsparte von MobilCom übernehmen will. Der MobilCom-Aufsichtsrat sowie Banken und Bürgen müssen dem Handel zwar noch zustimmen, doch das ist laut MobilCom-Chef Thorsten Grenz nur noch eine Formsache. Außerdem sollen noch einmal 25 Millionen Euro in das Netz investiert werden. Das dürfte dann auch ein eigenes DSL-Angebot von Freenet ermöglichen, zumindest in den Ballungszentren.

  9. Änderungen im Festnetz

    Entgegen dem Trend der letzten Wochen war es in der vergangenen Woche in bezug auf Tarifänderungen für Festnetztelefonate eher ruhig. Nennenswert sind lediglich zwei Aktionen. So hat 01081 Telecom auf den Start von Callax reagiert und zahlreiche Auslandstarife dahingehend gesenkt, dass diese identisch mit denen von Callax sind. Das Bedeutet im Klartext, dass man zu diversen Festnetzanschlüssen in Europa ab 3 Cent pro Minute telefonieren kann. Auch der Tarif für Gespräche in das deutsche Festnetz wird bei 01081 wie bei Callax rund um die Uhr mit 2,6 Cent pro Minute berechnet.

    Der Festnetztarif wurde auch bei der 01058-Tochtergesellschaft Phonedump gesenkt. Statt bisher 2,8 Cent werden nun rund um die Uhr 2.1 Cent berechnet. In der Hauptzeit setzt sich Phonedump mit diesem Minutenpreis gemeinsam mit Surprise-Telecom auf Platz eins unserer Tariftabelle.

    Natürlich haben auch in dieser Woche einige der 0190-0-Anbieter diverse Tarife zu verschiedenen Zielen im Ausland geändert. Diese Tarifänderungen können Sie wie bekannt unserer Standardabfrage entnehmen.

  10. Internet by Call: Tarifänderungen bei dumpnet und Äakus

    Was für den Festnetzmarkt gilt, kann man auch auf das Internet-by-Call-Geschäft übertragen. Große Tarifänderungen gab es kaum, lediglich dumpnet und Äakus haben merklich an der Preisschraube gedreht.

    Der Münsteraner Internetprovider dumpnet hat den Minutenpreis in seinen Tarif Cool erhöht. Ab sofort gilt in der Hauptzeit (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) ein Minutenpreis von 1,24 Cent pro Minute. In der Nebenzeit und am Wochenende werden pro Minute 1,33 Cent berechnet. Zum Ausgleich wird die hohe Einwahlgebühr von 14,99 Cent auf 4,99 Cent gesenkt.

    Äakus teilte Ende der vergangenen Woche mit, dass sich die Preise im Tarif Äakus2 ändern. Der Preis in der Hauptzeit (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr) reduziert sich von bisher 1,43 Cent auf nun 1,35 Cent pro Minute. Unerfreulicher ist dafür die Tarifänderung in der Nebenzeit, die im Übrigen auch das komplette Wochenende gilt: Seit heute werden 1,69 Cent statt bisher 1,36 Cent pro Minute berechnet.

  11. Wechsel von T-DSL zu T-DSL 1500 kostet ab April 49,95 Euro

    Wer mit dem Gedanken spielt, von einen T-DSL-Anschluss mit 768 kBit/s auf das doppelt so schnelle T-DSL 1500 zu wechseln, sollte seine Entscheidung möglichst bald treffen. Derzeit ist die Umstellung noch kostenlos, ab April wird die Deutsche Telekom für einen Wechsel 49,95 Euro berechnen. Bedenken sollte man bei seiner Entscheidung jedoch, dass nur sehr wenige Provider echte Flatrates (zeitlich und volumenmäßig unbeschränkt) für T-DSL 1500 anbieten.

    Bereits ab dem 1. März werden von der Telekom Mahngebühren in Höhe von 1 Euro berechnet. Diese werden dann erhoben, wenn Zahlungen nicht bis zum vereinbarten Zeitpunkt von maximal zehn Tagen nach Rechnungszugang bei der Deutschen Telekom eingegangen sind.

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