- 3GSM World: Viele neue Mobiltelefone präsentiert
Wie immer im Februar findet auch in diesem Jahr im französischen
Cannes die
Mobilfunk-Messe 3GSM World statt. Dieses Jahr nutzen viele
Mobiltelefon-Hersteller die Gelegenheit, auf der Messe
neue Modelle der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Auf Grund der unmittelbar bevorstehenden UMTS-Starts in mehreren
Ländern
Europas stehen auch die für den neuen Mobilfunk-Standard
entwickelten Geräte im Mittelpunkt.
Nokia stellte sein erstes UMTS-Handy, das 6650, vor.
Informationen dazu finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s9918.html .
Auch
SonyEricsson enthüllte mit dem Z1010 ein Gerät für die dritte
Mobilfunk-Generation.
Details und Bild können Sie ebenfalls der entsprechenden Meldung
unter
http://www.teltarif.de/s/s9913.html
entnehmen.
Aber es gab auch zahlreiche neue GSM-Modelle. So enthüllt
Siemens vier Modelle seiner neuen Handy-Marke Xelibri. Ein paar
Details zu den Geräten sowie Bilder
finden Sie in der entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9912.html .
Hinzu kam gestern noch ein Smartphone von Siemens, das SX1,
das dem Nokia 7650 Konkurrenz machen soll.
Eine Beschreibung sowie ein Bild von dem Gerät finden Sie in der
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9933.html .
Der britische
Hersteller Sendo präsentierte ein neues Dualband-Klapp-Handy,
welches in der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9921.html
begutachtet werden kann.
Die Messe läuft noch bis morgen und wir werden über weitere
interessante Neuerungen
im Mobilfunk natürlich aktuell auf
www.teltarif.de berichten.
- Mal wieder: Grundgebührfreie Verträge mit oder ohne Gratis Handy
Nachdem in den letzten Monaten Angebote für grundgebührfreie
Verträge eher
selten zu finden waren, gibt es diese Woche gleich zwei davon:
Econonet
bietet noch bis 27. Februar das Siemens A50 in Verbindung
mit einem E-Plus Professional S-Vertrag vom Provider
Cellway an. Das interessante an
diesem E-Plus-Tarif ist, dass Gespräche ab 5 Cent pro
Minute möglich sind und im Sekundentakt abgerechnet
werden.
Wer auf das Handy verzichtet, kann diesen Tarif auch als
"Karte only"-Version
erhalten. Weitere Details zu dieser Aktion finden Sie in der
entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9911.html .
Sparhandy.com bietet zur Zeit ebenfalls "Nur-Karte"-Tarife
für die Netze von
E-Plus und T-Mobile an. Auch hier entfallen Grundgebühr,
Mindestumsatz und
Anschlussgebühr. Man muss also nur zahlen, was man
vertelefoniert. Es gibt aber kein Handy dazu.
Den "Nur-Karte"-Tarif gibt es in den Versionen
"fifty-sms-power" und
"fifteen-mobile". Der "fifty-sms-power" enthält 50 Frei-SMS
monatlich,
was einem Gegenwert von 9 Euro entspricht. Dafür kosten
Gespräche ins
Festnetz und netzintern in der Hauptzeit (Montag bis Freitag 7
bis 18 Uhr)
59 Cent und in der Nebenzeit 39 Cent pro Minute.
Gespräche in andere
deutsche Mobilfunknetze schlagen mit 99 Cent in der Haupt-
und 49 Cent
in der Nebenzeit zu Buche. Immerhin gibt es in diesem Tarif
einen Wochenendtarif,
bei dem Gespräche ins Festnetz 9 Cent pro Minute kosten.
Ärgerlich ist aber der 60/30-Abrechnungstakt.
Beim Tarif "fifteen-mobile" gibt es 15 Freiminuten und
die Gesprächspreise
sind etwas günstiger als im "fifty-sms-power". Details zu der
Aktion und den Tarifen
finden Sie in der entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9892.html .
Die Mindestvertragslaufzeit für beide Tarife beträgt 24
Monate. Bei E-Plus gibt
es außerdem ein Gesprächsguthaben in Höhe von 50 Euro, das
aber erst 50 Tage
nach Freischaltung gültig wird.
- E-Plus: Free&Easy-SMS künftig ohne Paketzwang
Nach den Prepaidkunden der D-Netze und von o2 müssen künftig auch
Nutzer
der Free&Easy-Karten von E-Plus keine
SMS-Pakete mehr im Voraus erwerben, wenn
sie mit
ihrer Wertkarte Kurznachrichten verschicken möchten. Die
Umstellung erfolgt
ab dem 25. Februar sukzessive und nach Rufnummernblöcken
geordnet.
Bislang musste man mit seinem Kartenguthaben zunächst ein
SMS-Paket
für 9,97 Euro erwerben. Mit einem solchen Paket kann man
50 Kurzmitteilungen
verschicken. Diese Regelung entfällt künftig, da jede
verschickte Nachricht
einzeln abgerechnet und vom Guthaben auf der
Free&Easy-Karte abgezogen wird.
- Immer mehr Kunden nutzen Möglichkeit der Rufnummern-Mitnahme
Langsam aber sicher finden die deutschen Mobiltelefonierer
Gefallen daran, bei einem
Anbieterwechsel die eigene Rufnummer nicht aufgeben zu müssen.
Immer mehr Kunden machen
Gebrauch von der Rufnummernmitnahme
(MNP), dies
belegen neueste Zahlen aus dem Jahresbericht der
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP).
Wurden bis zum 31. Dezember 2002 insgesamt
6 013 Portierungen gezählt,
haben allein im Januar diesen Jahres 8915 Kunden die eigene
Rufnummer von ihrem alten
Mobilfunkanbieter mit zu dem neuen Anbieter genommen. Insgesamt
stieg die Zahl der Portierungen somit auf 14 928.
- CeBIT: WLAN-Angebot auf dem gesamten Messegelände
Wer auf der CeBIT in Hannover vom 12. bis zum 19. März nicht
auf das
Internet verzichten möchte, hat neben den Internetzugängen in den
Hallen,
auch die Möglichkeit über WLAN ins Internet zu gelangen. Über
rund
200 Access Points, die auf dem gesamten Messegelände
installiert
wurden, wird es für Besucher möglich sein, sich über ein
WLAN-fähiges Endgerät ins Internet einzuloggen.
Die Schnelligkeit muss jedoch offensichtlich ihren Preis
haben, denn
ganz billig ist der mobile Spaß auf der CeBIT nicht. Es werden
verschiedene
Zeitguthaben angeboten, bei denen das günstigste Angebot für
7,50 Euro
eine Stunde WLAN-Nutzung erlaubt. Vier Stunden werden mit
15 Euro
berechnet, wer einen kompletten Messetag mobil online sein möchte,
muss 30 Euro berappen.
Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Meldung auf der
Seite
http://www.teltarif.de/s/s9898.html
nachlesen.
- Überlastete Leitungen bei mobilonline von ASP
Ende Januar hatten wir über eine Möglichkeit
berichtet,
mit der man preiswert mobil im Internet surfen kann: mobilonline
von der Firma
ASP media.
Nachdem Anfangs
unter den interessierten Nutzern noch Unklarheit über die Kosten
bei Nutzung aus
dem E-Plus-Netz herrschte, erfreute sich
der Zugang seit
Klärung letzter Frage immer größerer
Beliebtheit.
Eine Folge der immer größer werdenden Kundschaft bei ASP
war, dass man sich vor allem in Spitzenzeiten nicht mehr einwählen
konnte, da alle
Einwahlports belegt waren. Während es in den letzten Tagen
überwiegend in den
Abendstunden zu Einwahlproblemen gekommen ist, bleiben seit
Montag alle
Einwahlversuche erfolglos. Das Unternehmen teilte auf Anfrage
mit,
dass derzeit Wartungsarbeiten am Server durchgeführt werden. Die
Einwahl soll bis
spätestens Ende dieser Woche wieder möglich sein.
- Callax Telecom startet neues Call-by-Call-Angebot
Über die Einwahlnummer 01077 ist ab sofort ein neuer Anbieter im
offenen
Call by Call nutzbar. Das neue
Angebot wird
von der Callax Telecom Holding GmbH
aus
Düsseldorf betrieben. Berücksichtigt man nicht die Angebote der
zahlreichen 0190-0-Anbieter, sind die Minutenpreise von Callax
durchaus akzeptabel.
Gespräche in das deutsche Festnetz sind für 2,6 Cent pro
Minute
möglich, in die Mobilfunknetze werden 19 Cent pro Minute
verlangt.
Festnetzanschlüsse in diversen europäischen Ländern können günstig -
ab 3 Cent
pro Minute - erreicht werden. Vor jedem Gespräch informiert eine
kostenlose
Tarifansage über den jeweils gültigen Tarif.
Leider ist der Anbieter allerdings noch nicht bundesweit
nutzbar. Von
Callax wurde uns mitgeteilt, dass in den Regionen Bielefeld,
Essen und München
derzeit noch keine Nutzung des Dienstes möglich sei, aus einigen
Leserhinweisen
wissen wir jedoch, dass es derzeit auch noch auch an anderen
Orten in Deutschland
zu Verbindungsschwierigkeiten kommt.
Bei einer freien Leitung wird im Minutentakt über die Rechnung der
Deutschen Telekom abgerechnet.
- freenet.de will Ortsgespräche billiger als Telekom anbieten
Der Hamburger Internetanbieter
freenet.de AG will
von Mai an Telefonate im Ortsnetz deutlich günstiger als die
Deutsche Telekom anbieten. "Wir werden
mit unseren
Tarifen mindestens zehn Prozent unter der Telekom liegen", sagte
freenet.de-Chef
Eckhard Spoerr gestern dem "Hamburger Abendblatt". "Die
Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren".
Erst am Dienstag hat die 76-prozentige Tochtergesellschaft
der MobilCom AG bekannt gegeben, dass sie für
35 Millionen
Euro die Festnetzsparte von MobilCom übernehmen will.
Der MobilCom-Aufsichtsrat sowie
Banken und Bürgen müssen dem Handel zwar noch zustimmen, doch das
ist laut MobilCom-Chef Thorsten Grenz nur noch eine Formsache.
Außerdem sollen noch einmal 25 Millionen Euro in das Netz
investiert werden. Das dürfte dann auch ein eigenes DSL-Angebot
von Freenet ermöglichen, zumindest in den Ballungszentren.
- Änderungen im Festnetz
Entgegen dem Trend der letzten Wochen war es in der vergangenen
Woche in bezug auf Tarifänderungen für Festnetztelefonate
eher ruhig. Nennenswert sind lediglich zwei
Aktionen. So hat 01081 Telecom auf den
Start von
Callax reagiert und zahlreiche
Auslandstarife dahingehend
gesenkt, dass diese identisch mit denen von Callax sind.
Das Bedeutet im Klartext, dass man zu
diversen Festnetzanschlüssen in Europa ab 3 Cent
pro Minute telefonieren kann.
Auch der Tarif für Gespräche in das deutsche Festnetz wird
bei 01081 wie bei Callax rund um
die Uhr mit 2,6 Cent pro Minute berechnet.
Der Festnetztarif wurde auch bei der
01058-Tochtergesellschaft
Phonedump gesenkt. Statt bisher
2,8 Cent werden nun rund
um die Uhr 2.1 Cent berechnet. In der Hauptzeit setzt sich
Phonedump mit diesem Minutenpreis gemeinsam mit
Surprise-Telecom auf Platz eins
unserer Tariftabelle.
Natürlich haben auch in dieser Woche einige der
0190-0-Anbieter diverse Tarife zu
verschiedenen Zielen im Ausland geändert. Diese Tarifänderungen
können Sie wie bekannt
unserer Standardabfrage entnehmen.
- Internet by Call: Tarifänderungen bei dumpnet und Äakus
Was für den Festnetzmarkt gilt, kann man auch auf das
Internet-by-Call-Geschäft
übertragen. Große Tarifänderungen gab es kaum, lediglich dumpnet
und Äakus haben merklich an der Preisschraube gedreht.
Der Münsteraner Internetprovider
dumpnet hat
den Minutenpreis in seinen Tarif
Cool
erhöht. Ab sofort gilt in der Hauptzeit (Montag bis Freitag von
8 bis 18 Uhr) ein Minutenpreis von 1,24 Cent pro
Minute. In der
Nebenzeit und am Wochenende werden pro Minute 1,33 Cent
berechnet. Zum
Ausgleich wird die hohe Einwahlgebühr von 14,99 Cent auf
4,99 Cent gesenkt.
Äakus teilte Ende der vergangenen
Woche mit, dass sich
die Preise im Tarif Äakus2
ändern. Der Preis
in der Hauptzeit (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr) reduziert
sich von bisher
1,43 Cent auf nun 1,35 Cent pro Minute. Unerfreulicher
ist dafür die
Tarifänderung in der Nebenzeit, die im Übrigen auch das komplette
Wochenende
gilt: Seit heute werden 1,69 Cent statt bisher
1,36 Cent pro Minute berechnet.
- Wechsel von T-DSL zu T-DSL 1500 kostet ab April 49,95 Euro
Wer mit dem Gedanken spielt, von einen
T-DSL-Anschluss
mit 768 kBit/s auf das doppelt so schnelle T-DSL 1500
zu wechseln, sollte seine
Entscheidung möglichst bald treffen. Derzeit ist die Umstellung
noch kostenlos, ab April
wird die Deutsche Telekom für einen
Wechsel 49,95 Euro
berechnen. Bedenken sollte man bei seiner Entscheidung jedoch,
dass nur sehr wenige Provider echte Flatrates (zeitlich und
volumenmäßig unbeschränkt) für T-DSL 1500 anbieten.
Bereits ab dem 1. März werden von der Telekom Mahngebühren
in Höhe von 1 Euro berechnet.
Diese werden dann erhoben, wenn Zahlungen nicht bis zum
vereinbarten Zeitpunkt von maximal
zehn Tagen nach Rechnungszugang bei der Deutschen Telekom
eingegangen sind.
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