- Vergessene Ortsvorwahl bei 0190-0-Anbieter führt auf Sex-Line
Immer wieder erreichen die teltarif-Redaktion Hinweise, dass
potenzielle
Kunden der 0190-0-Anbieter auf diversen Sex- oder Dating-Lines
landen. So
erging es auch zahlreichen Kunden, welche frohen Mutes die
0190 095
des Anbieters Superdump wählten. Sie
machten einen kleinen, aber entscheidenden Fehler, der sie mit der
nächsten
Telefonrechnung statt des günstigen Minutenpreises von
1,9 Cent ein
Vielfaches dessen kosten wird: Sie vergaßen, bei einem
Ortsgespräch die
Ortsvorwahl mitzuwählen und die böse Falle schnappte zu: Der
erschrockene
Anrufer wird gleich - so zumindest bei unserem Testanruf der Fall
- von
einer Männerstimme begrüßt, die von interessanten Stunden mit
anderen Männern schwärmt.
01058, Muttergesellschaft von
Superdump, ist bei
diesem Problem nahezu machtlos. Mehr als darauf verweisen, dass
auf jeden
Fall bei Telefonaten die Ortsvorwahl mitgewählt werden muss,
kann das
Unternehmen nach eigenen Angaben nicht leisten.
Man erklärte uns gegenüber, dass Superdump nur
den Rufnummernblock 000 bis 099 hinter der 0190 095 gemietet
habe. Das reicht für nationale und internationale Ferngespräche,
die alle mit "0" beginnen, aber eben nicht für Ortsgespräche.
Als Konsequenz aus den Problemen und den zahlreichen
Beschwerden, die auch
bei Superdump eingingen, zog der Anbieter die Notbremse und
erhöhte seinen
Minutentarif von 1,9 Cent auf 2,9 Cent pro Minute.
Damit räumte
Superdump den ersten Platz in der Tariftabelle, was zur Folge
haben dürfte, dass
weniger Neukunden über den Anbieter telefonieren.
Weitere Hintergrundinformationen sowie eine Aufstellung
darüber, bei
welchen Anbietern zwingend die Ortsvorwahl mitgewählt werden muss,
finden Sie in unserer Meldung auf der Seite
http://www.teltarif.de/s/s9844.html .
- Neuigkeiten aus dem Festnetz
Eine ganze Reihe an Preisänderungen und Aktionen gab es in der
vergangenen
Woche für den Festnetz-Bereich zu verkünden. Wie bereits in den
vergangenen beiden Wochen, war auch dieses Mal
Surprise-Telecom
für einige Überraschungen gut, doch nicht nur zur Freude der
Kunden. So hat die Tochtergesellschaft
von Telediscount ihr
Call-by-Call-Angebot, das über die
Einwahlnummer
0190 047 genutzt werden kann, in zwei Zeitzonen unterteilt.
In der
Hauptzeit werden an Werktagen zwischen 9 und 18 Uhr künftig
2,1 Cent
pro Minute berechnet, in der Nebenzeit zwischen 18 und 9 Uhr
gilt weiterhin
der Minutenpreis von 1,9 Cent. Der Wochenendtarif von
1,5 Cent pro Minute
ist von der Änderung nicht betroffen.
Eine neue Zeitzone hat auch der Neu-Isenburger
Telekommunikationsanbieter
OneTel eingeführt. Zwischen 18 und
20 Uhr gilt
über die 01086 nun werktags ein drittes Zeitfenster in dem
2,48 Cent pro
Minute abgerechnet werden. In der Hauptzeit zwischen 7 und
18 Uhr gilt ein
Minutenpreis von 2,68 Cent, zwischen 20 und 7 Uhr
werden 1,88 Cent berechnet.
01058 Telecom hat einmal mehr ihr
schon aus der
Vergangenheit bekanntes 1-Cent-Special aufleben lassen. Noch
bis zum
23. Februar kann täglich aus drei Städten für 1 Cent
pro Minute in
das deutsche Festnetz telefoniert werden. Eine Übersicht aus
welcher Stadt an
welchem Datum zu den günstigen Konditionen telefoniert werden
kann, finden Sie
in unserer Meldung auf der Seite
http://www.teltarif.de/s/s9850.html .
Änderungen bei den Minutenpreisen gab es auch zu einigen
Zielen im Ausland.
Junior Telecom hat den
kundenunfreundlichen Weg
gewählt, und die Tarife zu einigen Zielen wie zum Beispiel nach
Spanien, Österreich,
Italien oder Portugal erhöht. Zu den meisten Zielen liegt die
Erhöhung bei 0,3 Cent
pro Minute. Im Gegenzug hat Surprise Telecom seine Tarife zu
zahlreichen Auslandszielen gesenkt.
Zu welchem Ziel im Ausland welcher Minutenpreis gilt, können
Sie unserer
Tarifabfrage entnehmen.
- Neue Preise im Internet by Call bei Surfdirect und Arcor
Der Internet-by-Call-Anbieter Surfdirect
bietet seit Montag ein neues Preismodell für sein
Internet-by-Call-Angebot mit
dem Namen surfdirect2 an.
Von
Montag bis Freitag werden in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr
0,86 Cent pro Minute berechnet. Zusätzlich fällt eine
Einwahlgebühr von 5,9 Cent an.
In der gesamten restlichen Zeit ist das Angebot weniger zu
empfehlen. In der Nebenzeit, die auch das gesamte Wochenende über
gilt, wird ein sehr teurer
Minutenpreis von 1,86 Cent berechnet.
Darüber hinaus fällt auch hier mit jeder
Einwahl das Einwahlentgelt von 5,9 Cent an.
Zwischenzeitlich nahm Surfdirect zur Hauptzeit den ersten
Platz unserer
Tariftabelle ein, inzwischen hat Arcor
jedoch reagiert
und den Tarif für seinen
Spartarif gesenkt.
Leider wird das Angebot künftig in zwei Zeitzonen abgerechnet.
Zur Hauptzeit
wird Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr ein
Minutenpreis von
0,85 Cent verlangt, in der restlichen Zeit fallen die bisher
bekannten
0,87 Cent pro Minute an. Zusätzlich werden auch bei Arcor
zu jeder Zeit
5,9 Cent Einwahlentgelt berechnet. Mit dem Preiskonter ist
der Spartarif
von Arcor gemessen am reinen Minutenpreis derzeit rund um die Uhr
die günstigste
Wahl im offenen Internet by Call.
- Teles erwirkt Einstweilige Verfügung gegen Deutsche Telekom
Der Berliner Internetdienstleister
Teles
hat im Streit mit der Deutschen Telekom
auf dem Markt für
DSL-Zugänge einen Teilerfolg erzielt.
Nach einer
Einstweiligen Verfügung des Landgerichts Hamburg darf die Telekom
in ihrer Werbung
für den terrestrischen T-DSL-Dienst nicht mehr behaupten, dass
dieser "fast flächendeckend verfügbar" sei.
Teles begründet den Schritt damit, dass mit "vollmundigen
Behauptungen" große Teile der Öffentlichkeit und mehr als
zehn Millionen Internet-Nutzer "mit großer werblicher
Energie in die Irre geführt" worden seien. Tatsächlich dürfte
der terrestrische T-DSL-Dienst zumindest an jedem dritten
Telefonanschluss gar nicht verfügbar sei. Probleme gibt es
überall dort, wo ein Telefonanschluss zu weit von der
Vermittlungsstelle entfernt ist, oder der Anschluss über alternative
Zugangstechnologien wie OPAL bereit gestellt wird. Letzteres ist
in vielen Wohnhäusern in den neuen Bundesländern der Fall, denn dort
wurden nach der Wiedervereinigung mit Hochdruck Millionen von neuen
Telefonanschlüssen geschaltet. Was damals modernste Technik war,
ist aber mit dem DSL von heute inkompatibel.
- Sicherheitslücke im Microsoft-Betriebssystem für PDAs und Smartphones
Das aktuelle Betriebssystem von Microsoft für PDAs (Personal
Digital Assistant,
Taschencomputer) mit integriertem Telefon, Windows für Pocket PC
2002 Phone
Edition, hat in allen uns bekannten Versionen ein erhebliches
Sicherheitsproblem.
Dieses Betriebssystem wird unter anderem von
T-Mobile
für den mda und von
o2 als
xda eingesetzt.
Der Fehler ist, dass das Betriebssystem die jeweils zuletzt
eingetippte PIN
der SIM-Karte im Klartext in der Registry ablegt. Warum das
passiert, ist völlig
unklar. Die PIN ist immerhin die wichtigste Zugangssicherung zu
einer SIM-Karte
und dem dahinter stehenden Telefonvertrag des Nutzers. Wer eine
SIM-Karte und
die zugehörige PIN hat, kann auf Kosten des Vertragsinhabers
quasi unbegrenzt
telefonieren. Insofern kann diese Sicherheitslücke für den
jeweiligen
Telefonkunden sehr ärgerlich werden. Weitere Informationen dazu
finden Sie in
den entsprechenden Meldungen unter
http://www.teltarif.de/s/s9863.html
sowie
http://www.teltarif.de/s/s9880.html .
- Verbraucherschützer fordern 0190-Schutz auch im Mobilfunk
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen
(vzbv) in
Berlin hat den Gesetzentwurf
gegen den Missbrauch von Mehrwertdienste-Nummern als völlig
unzureichend
bezeichnet. Der Gesetzentwurf von Bundeswirtschaftsminister
Wolfgang Clement
(SPD), mit dem der Missbrauch von Servicerufnummern mit den
Vorwahlen 0190 und
0900 eingeschränkt werden soll, berücksichtige derzeit zwar das
Telefon-Festnetz
und das Internet, nicht aber den Mobilfunkbereich.
Das Ausklammern der Handynetze ist nach Ansicht der
Verbraucherschützer eine
Einladung an die schwarzen Schafe der 0190-Branche, ihr
Geschäftsfeld auf
Handykunden zu konzentrieren, so die Begründung der
Verbraucherschützer. Gerade
im Mobilfunk sei die Zahl der Missbrauchsfälle schon jetzt
besonders hoch,
merkte Edda Müller vom vzbv an. Neben 0190er Rufnummern werden
in letzter Zeit
auch 0137er Nummern für Abzock-Versuche missbraucht. Weitere
Informationen zu
dieser Betrugsvariante finden Sie in unserer Meldung unter der
URL:
http://www.teltarif.de/s/s9865.html .
- MMS-Versand macht noch Probleme
Mit E-Plus hat zum 1. Februar der
letzte der vier deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber den
MMS-Dienst
eingeführt. Das heißt, Kunden aller vier deutschen Handynetze
haben nun die
Möglichkeit, mobile Multimedia-Nachrichten zu verschicken und zu
empfangen. Einige Hürden gibt es aber noch.
Prepaidkunden der beiden "kleinen" Netzbetreiber E-Plus und
o2 können den MMS-Dienst noch nicht nutzen,
während dies
für Vodafone CallYa-Nutzer seit Ende November und für T-Mobile
Xtra-Kunden seit
Anfang Dezember funktioniert.
Überhaupt ist Vodafone Vorreiter in
Sachen MMS in
Deutschland. Für Vertragskunden wurde der Dienst schon im
Frühjahr letzten
Jahres gestartet. Im Sommer folgte
T-Mobile.
War der Nachrichtenversand zunächst nur
netzintern möglich, so schalteten die beiden D-Netze ihre
Netztechnik später
zusammen, so dass der Versand bzw. Empfang auch netzübergreifend
klappt.
Hundertprozentig zuverlässig funktioniert dies allerdings bis
heute nicht, was
bei Preisen von bis zu 1,29 Euro pro MMS mehr als ärgerlich
ist. Auch
funktioniert der netzübergreifende Versand und Empfang zwischen E-Plus
und Vodafone
derzeit noch nicht. Statt dessen bekommen die Kunden des jeweils
anderen Netzes
eine SMS mit einem Internet-Link zugestellt, unter dem dann die
Multimedia-Nachricht abgerufen werden kann.
- o2 Germany will sich weiterhin mit debitel streiten
Wie wir bereits gemeldet hatten, wird
o2 Germany gegen das
Urteil des Landgerichts München vom 23. Januar 2003 im
Rechtsstreit gegen
debitel in Berufung gehen. Laut einer
Mitteilung von o2
sind die Hauptanträge von debitel, die Leistungsklage und die
Schadensersatzklage, bereits vom LG München I abgewiesen worden.
Lediglich einem Hilfsantrag der debitel AG sei stattgegeben
worden - gegen diesen richtet sich nun die Berufung von o2
Germany. Nach Ansicht von o2 wäre die Verpflichtung zur
Zusammenarbeit mit Service
Providern auch für den Verbraucher nachteilig, weil durch die
hohen Kosten, die
einem kleineren Netzbetreiber bei Zusammenschaltung mit einem
Service Provider
entstünden, die Entwicklung innovativer Produkte gefährdet sei.
Hohe
Investitionen in Infrastrukturen, wie in den Erwerb der
UMTS-Lizenz und den
Aufbau von Mobilfunknetzen, erfordern einen Schutz vor bloßen
Wiederverkäufern
ohne eigenes Netz. Weitere Informationen dazu finden Sie in
unserer News unter
der URL:
http://www.teltarif.de/s/s9839.html .
Ein gute Nachricht gibt es noch für die Prepaid-Kunden von
o2: Mit LOOP kann man ab sofort auch aus Polen und Schweden
ohne Hindernisse telefonieren. Aus Polen werden für ein
Gespräch nach Deutschland pro Minute 1,49 Euro fällig,
aus Schweden immerhin auch noch 99 Cent. Eine SMS wird aus
Polen mit 79 Cent, aus Schweden mit 49 Cent berechnet.
- Mit MMS-Paketen bei Talkline bis zu 25 Prozent sparen
Der Mobilfunkprovider Talkline hat sich
ein zusätzliches Preismodell einfallen lassen, um den
MMS-Dienst für seine Kunden attraktiver
zu
gestalten. Konkret bietet das Unternehmen nun neben dem bisher
üblichen
Einzelversand auch den Kauf von MMS-Kontingenten an. Dadurch
ergeben
sich für den Kunden Einsparungen bis zu 25 Prozent.
Zur Verfügung stehen Kontingente von 10, 25 und 50 MMS
pro Monat.
Das Zehner-Paket kostet 3,47 Euro zusätzliche monatliche
Grundgebühr.
Damit liegt der Preis pro Nachricht bei 35 statt der sonst
üblichen
39 Cent. Die Ersparnis beträgt elf Prozent. Das 25er
Paket ist
für 8,37 Euro zusätzliche Grundgebühr zu haben, so dass der
Einzelpreis
33 Cent beträgt (Ersparnis bis zu 14 Prozent) und
Poweruser, die
ein Paket mit 50 MMS erwerben, zahlen hierfür
14,67 Euro zusätzlich
im Monat. Jede MMS kostet demnach 29 Cent, so dass die
Ersparnis bei
bis zu 25 Prozent liegt.
Die MMS-Kontingente sind für D1,
D2
und E-Plus verfügbar, und gelten nur für
Nachrichten
mit einem Volumen bis zu 30 Kilobyte. Nicht genutzte
Inklusiv-MMS verfallen
ersatzlos und können nicht in den Folgemonat übertragen werden.
Pro Karte
kann jeweils nur ein Paket genutzt werden.
Talkline-Kunden können die MMS-Kontingente vom Handy aus
unter der Rufnummer
01805-4245 (75 Cent pro Minute vom Mobiltelefon aus) buchen.
Die erste
Einrichtung ist kostenlos, danach wird jede Änderung mit
5,92 Euro berechnet.
- Umfrage zur Internet- und Handynutzung
In Kooperation mit der Intramundos GmbH möchten wir
Sie einladen, an einem Marktforschungsprojekt teilzunehmen.
Als Teilnehmer der aktuellen wissenschaftlichen Studie
zum Thema "Mobile Business und Handy-Dienste der Zukunft"
können Sie zukünftige Trends mitbestimmen und an einer
attraktiven Verlosung teilnehmen. Unter allen Teilnehmern
verlost Intramundos Bargeldpreise im Gesamtwert von
2.000 Euro. Die Befragung dauert ca. zehn Minuten.
Zur Teilnahme an der Umfrage folgen Sie bitte dem Link:
http://click.teltarif.de/x285?c&a=1285
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