- Telekom: Neue Preise für Analog-Kunden
Wie lange angekündigt, hat die
Deutsche Telekom zum
1. Februar ihre Tarife für Analog-Anschlüsse umgestellt.
In zahlreichen Presseberichten hieß es, dass im Zuge der
Grundpreiserhöhung für den analogen Anschluss von vorher
13,33 Euro auf nun 13,72 Euro monatlich die Preise
für Ortsgespräche um bis zu 50 Prozent sinken würden.
Wir haben für Sie nachgerechnet: Leider werden Ortsgespräch
nur in der Nebenzeit günstiger.
Das bedeutet, dass man im Orts- und Nahbereich bis
20 Kilometer künftig das ganze
Wochenende und unter der Woche zwischen 21 und 8 Uhr für eine
Gebühreneinheit von 6 Cent vier Minuten telefonieren
kann, entsprechend einem rechnerischen Minutenpreis von 1,5 Cent.
Bisher galt der günstige lange Zeittakt nur zwischen 21 und 7 Uhr,
zu den anderen Zeiten (7 bis 8 Uhr werktags, 7 bis 21 Uhr am
Wochenende) galt der 2,5-Minutentakt, was umgerechnet
2,4 Cent pro Minute ergibt.
Das Verhältnis der Minutenpreise ergibt allerdings nur eine
Preissenkung von 38 Prozent.
Die maximal 50 Prozent Preisermäßigung ergeben sich nur,
wenn man die Zeittakte genau abpasst.
Hat ein dreiminütiges Gespräch nach altem Tarif
12 Cent gekostet, weil zwei Einheiten dafür
abgerechnet wurden, kostet es jetzt nur noch eine Einheit zu 6 Cent und
somit tatsächlich nur noch die Hälfte. Bleibt man hingegen
viereinhalb Minuten an der Strippe, ändert sich gar nichts, man bezahlt
alt wie neu zwei Einheiten zu insgesamt 12 Cent.
An den happigen 4 Cent pro Minute, die in der
Hauptzeit (Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr) für ein Ortsgespräch verlangt
werden, ändert sich leider nichts, genauso wenig an der ungünstigen
Abrechnung in Einheiten von 6 Cent.
- Neuigkeiten aus dem Festnetz
Der Festnetzmarkt bleibt weiter in Bewegung.
Auch in der vergangenen Woche gab es einige interessante
Tarifänderungen und Neuigkeiten.
Ohne nähere Gründe zu nennen, wurde Anfang der Woche die
Telediscount-Tochtergesellschaft
Spar-Telecom in Surprise-Telecom
umbenannt. Die erste Überraschung folgte unmittelbar nach der
Umbenennung: Nachdem bereits einige Minutenpreise zu Zielen im
Ausland (zum Beispiel Österreich, Australien und Griechenland)
gesenkt wurden, gab der Anbieter mit der Einwahlnummer0190 047
auch einen neuen Spitzentarif für Gespräche am Wochenende bekannt.
Ab dem kommenden Wochenende wird es möglich sein, über
Surprise-Telecom von Samstag 0 Uhr bis Sonntag 23:59 Uhr
innerdeutsche Ferngespräche für 1,5 Cent zu führen.
Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt über die Telefonrechnung der
Deutschen Telekom .
Eine neue Preisoffensive zu zahlreichen Zielen im Ausland hat
der Düsseldorfer Anbieter 010012 Telecom
gestartet. Traditionelle Urlaubsziele im europäischen Raum sind bei
den Tarifsenkungen leider nicht berücksichtigt worden, wer jedoch
Gespräche in den südamerikanischen, südostasiatischen oder
afrikanischen Raum tätigen möchte, kann über die Einwahlnummer
010012 sparen.
Wie es nicht anders zu erwarten war, hat jedoch ein
0190-0-Anbieter reagiert. Surprise-Telecom konterte mit der nächsten
Überraschung und unterbot die Tarife von 010012 - wenn auch nur
geringfügig. Welche Ziele genau im Preis gesenkt wurden, können
Sie über unsere Standardabfrage ermitteln.
Einige östliche Ziele sind noch bis zum 28. Februar über
Talkline ID zu günstigen Konditionen
erreichbar. Beispielsweise ist während des Aktionszeitraums ein
Gespräch nach Afghanistan für 71,9 Cent pro Minute möglich.
Nach Rumänien kann für 15,6 Cent pro Minute telefoniert werden.
Auch zu diesen Zielen hat Surprise-Telecom seine
Tarife inzwischen gesenkt und nimmt Platz eins in den Tariftabellen ein.
- Sonderaktionen bei Arcor, Netcologne und EWE TEL
Gleich drei Anbieter haben Sonderaktionen gestartet, um Neukunden
die eigenen Angebote schmackhaft zu machen.
Arcor, der größte Konkurrent der
Deutschen Telekom, hat seine ursprünglich
bis Ende Januar befristete Aktion bis Ende März verlängert.
Wer bis zum 31. März zu Arcor wechselt und einen der drei
ISDN-Anschlüsse beauftragt, muss
die normalerweise anfallende einmalige Einrichtungsgebühr von
25,05 Euro nicht zahlen. Ebenfalls bis Ende März wird der
DSL-Bereitstellungspreis in Höhe von 25,56 Euro erlassen.
Für 24,95 Euro im Monat kann in Verbindung mit einem
Arcor-ISDN-Anschluss die
DSL-Flatrate genutzt werden.
Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwölf Monate.
Auch der Regionalanbieter Netcologne
berechnet bis Ende April sowohl bei Abschluss eines
ISDN-Vertrages als auch bei Beauftragung eines DSL-Zugangs keine
Einrichtungsgebühren. Ebenso entfällt bei der Aktion "Volles Rohr
mit NetDSL" im ersten Monat die DSL-Grundgebühr. Sogar drei Monate
ohne Grundgebühr gibt es, wenn man einen ISDN-Anschluss von Netcologne
beauftragt. Wer bei Netcologne sowohl einen DSL- als auch einen
ISDN-Anschluss beantragt, kann bis zu 177,60 Euro sparen.
Nähere Einzelheiten zu Preisen und Mindestvertragslaufzeiten können
Sie unserer Meldung auf der Seite
http://www.teltarif.de/s/s9799.html
entnehmen.
Auch bei EWE TEL muss über drei Monate
keine Grundgebühr bezahlt werden, wenn man einen ISDN-Anschluss bei
dem Oldenburger Regionalanbieter beauftragt. Sowohl Neukunden,
als auch Bestandskunden, die bisher einen Analoganschluss des
Oldenburger Anbieters nutzen, können von dieser Sonderaktion
profitieren und so 66 Euro sparen. Es gilt eine
Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten. Genutzt werden kann das
Angebot in rund 230 Ortsnetzen in Niedersachsen, Bremen
und Ost-Brandenburg.
- Neuigkeiten aus dem Internet-by-Call-Geschäft
Gleich mehrere Änderungen gab es in der vergangenen Woche auf dem
Internet-by-Call-Markt. So hat beispielsweise der Anbieter
Callero einen neuen Tarif mit dem
Namen "Callero Aktionssurf" in seine Produktreihe mit aufgenommen.
Montags bis Freitags zwischen 9 und 18 Uhr kann man bei
Abrechnung im Minutentakt für 1,33 Cent im Internet surfen.
In der restlichen Zeit - also auch am Wochenende - werden weniger
günstige 1,49 Cent fällig.
Zwar fallen weder Einwahlgebühr, Mindestumsatz oder Grundgebühr an,
ohne Einwahlsoftware lässt sich der Tarif jedoch nicht nutzen.
Von easynet wurden gleich zwei neue
Tarife präsentiert. Zum einen das Angebot "easy-call - stabil"
mit einem fest zugesicherten Minutenpreis von 1,48 Cent für
die nächsten sechs Monate, auf der anderen Seite der Tarif
"easy-call - flexibel", der sich jederzeit an die Marktverhältnisse
anpassen kann. Derzeit werden 1,5 Cent berechnet, dies kann
sich jedoch jederzeit ändern. Während der Stabil-Tarif im Minutentakt
abgerechnet wird, gilt im Flexibel-Tarif die kundenfreundliche
Sekundentaktung. Man sollte sich aber das Risiko der
Kostenschwankungen vor Augen halten. Nähere Einzelheiten zu
den Einwahldaten der beiden Tarife finden Sie in unserer Meldung
auf der Seite
http://www.teltarif.de/s/s9808.html .
Neuigkeiten auch aus dem Hause NGI:
Ab sofort ergänzt ein neuer Tarif mit dem Namen "basic" das Angebot.
Rund um die Uhr werden von NGI 1,19 Cent berechnet, leider
jedoch auch eine monatliche Grundgebühr von 2,99 Euro.
Die Mindestvertragslaufzeit beträgt vier Wochen, wer sich jetzt
über die NGI-Homepage
für den basic-Tarif anmeldet, erhält drei Freistunden geschenkt.
Abgerechnet wird im Minutentakt direkt über NGI.
Komplett vom Markt genommen wurde das Internet-by-Call-Angebot
von Telediscount. Die Resonanz sei nicht
ausreichend groß gewesen, was bei dem zuletzt gültigen Minutenpreis
von 2 Cent aber auch nicht wirklich verwunderlich ist.
Eine Übersicht über die günstigsten Minutenpreise für Internet
by Call können Sie jederzeit in unserer
Internetabfrage
einsehen.
- Äakus führt neue DSL-Tarife auf T-DSL-Basis ein
Bei Äakus sind ab sofort drei neue
DSL-Tarife erhältlich, die in Verbindung
mit einem T-DSL-Anschluss
der Deutschen Telekom genutzt werden können.
Neben dem Tarif "DSL Flat pur", der als reiner Flatrate-Tarif
für 21 Euro im Monat vermarktet wird, gibt es neuerdings
auch den Tarif "DSL select", der bei einem monatlichen Grundpreis
von 18 Euro auch einen
Preselection-Vertrag mit Äakus beinhaltet.
Für 20 Euro monatlich wird darüber hinaus der Tarif
"DSL select plus" angeboten.
Dieses Angebot enthält neben 50 E-Mail-Adressen und
150 MB Speicherplatz für die eigene Homepage auch eine
.de-Domain. Der Traffic für die Homepage ist auf 1 GB
beschränkt.
Genaue Tarifangaben sowie Einzelheiten zu den Tarifen des
Preselection-Angebotes können Sie unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9796.html
entnehmen.
- T-Mobile ermöglicht MMS-Austausch mit allen deutschen Netzen
Kunden des Marktführers auf dem deutschen Mobilfunkmarkt,
T-Mobile, können ab sofort
MMS-Nachrichten
in alle Mobilfunknetze Deutschlands verschicken.
Nachdem bereits der MMS-Austausch mit den Netzen von
Vodafone und
o2 möglich war, können die
Multimedia-Nachrichten ab sofort auch an
E-Plus-Kunden verschickt werden.
Sofern beide Nutzer ein MMS-fähiges
Mobiltelefon besitzen, kann die multimediale Nachricht direkt
auf dem Display des Handys betrachtet werden. Empfänger ohne
MMS-Handy erhalten eine SMS mit einem
Internetlink, unter dem sie sich ihre Multimedia-Nachricht
anschauen können.
Konkurrent Vodafone D2 erklärte auf Nachfrage von teltarif.de,
dass man mit E-Plus derzeit noch in Verhandlungen stehe.
Kunden des zweitgrößten deutschen Mobilfunkbetreibers
können demnach derzeit noch keine MMS mit E-Plus-Kunden austauschen.
- Vodafone live!-Handys zum Sonderpreis
Multimedia-Nachrichten - kurz MMS - sollen der neue
Umsatzbringer für die Mobilfunkbetreiber werden. Konsequenterweise bietet
Vodafone in einer bis zum
13. Februar befristeten Aktion zwei seiner MMS-Handys zum Aktionspreis an.
Das Sharp GX10 sowie das Panasonic GD 87 sind in dem
Aktionszeitraum um 50 Euro günstiger erhältlich.
Das GX10 kostet derzeit 149 Euro statt 199 Euro, das GD 87 ist bis
Mitte Februar für 199 statt 248 Euro erhältlich. Das beliebte
Nokia 7650 kann zu dem weiterhin konstanten Preis von
199 Euro erworben werden.
Die angegebenen Preise gelten bei Abschluss eines
Vertrages mit 24-monatiger Laufzeit.
Die Geräte können sowohl in Vodafone-Shops
als auch im Online-Shop auf der Homepage des Unternehmens gekauft werden.
- Viele Neuigkeiten bei E-Plus
Wer mit seiner Mobilfunknummer zu E-Plus wechseln will,
hat es ab 1. Februar leichter. Dank dem "Sofort-Wechsel-Service" können
Kunden den Wechsel mit einem einzigen Gang zum E-Plus-Shop erledigen. Das Beste
daran ist, dass E-Plus auf Wunsch die beim alten Anbieter anfallende
Wechselgebühr erstattet, und im Rahmen einer Einführungsaktion bis zum
30. Juni 2003 den wechselnden Kunden ihren bis zum endgültigen
Portierungstermin anfallenden monatlichen Grundpreis des alten Vertrages
rückerstattet. Die Grundpreiserstattung erfolgt nach erfolgreicher
Rufnummern-Mitnahme als Gutschrift auf den Bruttorechnungsbetrag. Weitere
Informationen finden Sie in der Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/mnp/mnp-s9795.html
und in unserem Special zum Thema
Rufnummernportierung.
Außerdem bietet E-Plus inzwischen die Professional Prepaid-Karte für
Geschäftskunden an. Der Tarif ist zwar offiziell nur in Berliner E-Plus-Shops,
bei ausgewählten Händlern und im Direktvertrieb erhältlich. Allerdings haben
Prepaid-Bestandskunden von E-Plus die Möglichkeit, über einen Tarifwechsel
ebenfalls das neue Angebot wahrzunehmen.
Standen Prepaidkarten-Nutzern bisher nur die Tarife
Free & Easy Weekend und
Free & Easy Weekday
zur Auswahl,
so kann man sich nun auch für den Professional-Tarif entscheiden.
Mit dem neuen
Preismodell hat man die Möglichkeit, eine beliebige Rufnummer innerhalb
des deutschen Festnetzes anzugeben, zu der man rund um die Uhr für 5 Cent
pro Minute telefonieren kann. Alle anderen Telefonate ins Festnetz und auch zu
E-Plus-Anschlüssen kosten rund um die Uhr 40 Cent pro Minute.
In diesem
Zusammenhang gibt es eine interessante Nachricht für die Freunde des mobilen
Internets: Mit dem 5-Cent-Tarif ist auch das mobile Surfen im Internet sowie der
E-Mail-Versand möglich - das dürfte der zurzeit wohl günstigste mobile
Online-Tarif sein, der direkt vom Netzbetreiber stammt und bundesweit ohne
Einschränkungen nutzbar ist. Wie das funktioniert, erfahren Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s9825.html .
Schließlich führt E-Plus als letzter deutscher
Mobilfunk-Netzbetreiber den MMS-Dienst ein.
Um MMS nutzen zu können, muss man ein geeignetes Handy verwenden.
Außerdem muss man sich für das neue Angebot freischalten lassen.
Informationen dazu finden Sie in unserer Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s9784.html .
- LOOP: Kunden können Nummer bei Wechsel zu Laufzeitvertrag behalten
Gute Nachrichten für Nutzer einer LOOP-Prepaidkarte von
o2 Germany: Wenn sie in einen Laufzeitvertrag bei dem
Münchner Unternehmen wechseln möchten, können sie
ihre Rufnummer künftig behalten.
Es gibt zwar noch keinen genauen Termin für die Einführung dieser neuen
Möglichkeit, geplant ist dies aber noch für den Monat Februar.
Noch unklar ist dagegen, ab wann die Wertkartennutzer von o2 auch
MMS-Nachrichten verschicken und direkt auf dem Handy
empfangen können. T-Mobile und
Vodafone D2
bieten den MMS-Dienst ihren Prepaid-Kunden
bereits an, bei E-Plus wurde MMS erst zum 1. Februar eingeführt.
Wie bei o2 kommen dort derzeit nur Kunden mit Laufzeitverträgen in den Genuss
mobiler Multimedia-Mitteilungen. Weitere Informationen zum Thema
Rufnummernmitnahme finden Sie in unserem
MNP-Special.
- Aktionstarif für Wechsler bei Talkline
Der Mobilfunk-Serviceprovider Talkline bietet
vorerst bis Ende April einen neuen Tarif an.
Der Aktionstarif "Talkline Easy"
kostet 7,95 Euro monatliche Grundgebühr bei einem Mindestumsatz von
5 Euro pro Monat. Das Besondere an diesem Tarif ist in erster Linie
der Einheitspreis von 39 Cent pro Minute in alle Mobilfunknetze.
Allerdings
wird dieser Preis auch für die Abfrage der eigenen Mailbox verlangt.
Der Aktionstarif richtet sich an Wenig-Telefonierer und Kunden, die ihre
Rufnummer von einem anderen Anbieter mitbringen. Bei Vertragsabschluss über
24 Monate erhält der Kunde ein Guthaben von 25 Euro, womit auch die
Portierungsgebühren der meisten Anbieter abgedeckt sein dürfte. Nur Kunden von
Drillisch/Alphatel müssen noch erheblich zuzahlen, wenn sie ihre Rufnummer
behalten möchten. Die Anschlussgebühr in Höhe von 24,95 Euro wird von
Talkline ebenfalls nicht berechnet. Der Tarif ist für die Netze D1, D2 und
E-Plus verfügbar. Gespräche ins Festnetz kosten in der Hauptzeit (Montag bis
Freitag von 7 bis 18 Uhr) 49 und in der Nebenzeit 29 Cent pro Minute.
Am gesamten Wochenende (Freitag 20 Uhr bis Sonntag 24 Uhr) werden
9 Cent pro Minute in Rechnung gestellt.
Leider werden die Gespräche im
äußerst ungünstigen 60/30-Takt abgerechnet.
SMS kosten rund um die Uhr in alle
Netze 19 Cent, wobei mit einer zusätzlich Tarif-Option monatlich
15 Frei-SMS enthalten sind.
.
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