- E-Plus im Februar: MMS-Dienst und Business-Prepaid
Als letzter der vier Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland
startet
E-Plus im nächsten Monat den
Multimedia-Dienst
MMS. Das Versenden und Empfangen von
MMS soll zunächst
für die eigenen Kunden innerhalb des E-Plus-Netzes sowie in das
Netz von
o2 Germany möglich sein. In das Netz von
Branchenführer
T-Mobile soll der Austausch einige Zeit
später möglich
sein. Mit Vodafone D2 sei noch keine
entsprechende Absprache getroffen worden.
E-Plus-Kunden, die einen Laufzeitvertrag haben, sollen bis
Ende Mai ein
Guthaben von 25 Euro bekommen, wenn sie sich für den neuen
Dienst
freischalten lassen. Das Guthaben gilt für den Versand der
Multimedia-Nachrichten - allerdings nur innerhalb des
E-Plus-Netzes.
Der Versand einer Multimedia-Botschaft kostet bis
30 Kilobyte 39 und bis
maximal 100 Kilobyte 99 Cent. In die Netze von
Wettbewerbern wird pro
Nachricht 59 Cent beziehungsweise 1,29 Euro
berechnet.
Außerdem bietet E-Plus künftig mit Professional PrePaid eine
Prepaid-Karte
speziell für Businesskunden an. Ab 1. Februar ist diese
Tarifvariante
ausschließlich in Berlin über E-Plus Shops und ausgewählte
Händler, sowie über
den Direktvertrieb erhältlich. Ein Startguthaben von
15 Euro ist beim Kauf
der Professional PrePaid-Karte inklusive, die Karte ist ohne
Aufladung ein Jahr gültig.
Die Gesprächspreise liegen im Inland und netzintern (auch zur
Mailbox) bei
40 Cent pro Minute. Die Gesprächsminute in andere
inländische Mobilfunknetze
kostet 55 Cent. SMS sind mit 20 Cent pro Nachricht
relativ
teuer. Mit der
Partner-Option kostet der Anruf zu einer ausgewählten Nummer in
das Festnetz nur
5 Cent die Minute. Abgerechnet wird im 60/10-Takt.
- o2 Germany erhöht kräftig die MMS-Preise
Nach Vodafone D2 erhöht auch
o2 Germany zum 1. Februar die Preise für
den Versand
von MMS-Nachrichten in Fremdnetze. Nach
Ablauf der Einführungsphase am 31. Januar kostet der
Versand
multimedialer
Nachrichten zu Kunden von T-Mobile und
Vodafone D2 ab
Februar 59 statt bisher 39 Cent, wenn ein Datenvolumen von
30 Kilobyte
nicht überschritten wird. Für den Versand einer MMS in die
D-Netze mit 30 bis
100 Kilobyte Datenvolumen verlangt das Münchner Unternehmen
künftig
1,29 Euro statt bisher 99 Cent. Beim netzinternen Versand
ändert sich nichts.
- paybox stellt Bezahl-Dienst für Privatkunden in Deutschland ein
Schlechte Nachrichten für die Freunde des mobilen Bezahlens: Die
paybox stellt
ihren mobilen
Zahlungsservice für Privatkunden vorläufig ein. Damit gibt es in
Deutschland
keinen mobilen Bezahlservice mit nennenswerter Verbreitung mehr.
Zwar wurde im
letzten Jahr viel über m-Payment geredet und
T-Mobile
und Vodafone unternahmen sogar einen
gemeinsam Vorstoß
zur Einführung eines internationalen Standards für das mobilen
Bezahlen.
Passiert ist bisher allerdings wenig. paybox teilte mit, dass
ein kompletter
Umbau des Unternehmens eine rasche Wiederaufnahme des
paybox-Dienstes auf dem
deutschen Markt ermöglichen soll.
In Österreich steht paybox weiterhin in vollem Umfang zur
Verfügung.
Mobilkom Austria wird die für Österreich relevanten
Unternehmensteile übernehmen
und hat damit den Weiterbetrieb von paybox in Österreich
dauerhaft
gesichert. Einen ausführlichen Bericht finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s9727.html
und
einen Kommentar
zum Aus von paybox können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s9733.html
lesen.
- Free-SMS-Infoseite erneut umfangreich aktualisiert
Der Free-SMS-Versand aus dem Internet erfreut sich nach wie vor
sehr großer
Beliebtheit. Die Redaktion erreichen immer wieder Hinweise auf
Änderungen
und neue Anbieter. Diese haben wir nun in unserem neuesten
Update
berücksichtigt
und in unserer Free-SMS-Tabelle eingepflegt. Ein besonders
interessantes Angebot
ermöglicht der Anbieter 1rstWAP allen Kunden, die eine
D1 oder
D2-Nummer verwenden. Über die
Webseite
des
Unternehmens können Woche für Woche 50 SMS gratis versendet
werden.
Neben vollen 160 zur Verfügung stehenden Zeichen wird auch die
eigene
Mobilfunknummer mit übermittelt, wodurch der Empfänger der
SMS
direkt auf das Handy des Senders antworten kann. Außerdem kann
über die
Webseite verfolgt werden, ob die SMS auch wirklich beim Empfänger
angekommen
ist. Kann die SMS nicht zugestellt werden, dann wird dies im
Status-Report
entsprechend
vermerkt.
Wenn auch Sie Gratis-SMS verschicken möchten, dann werfen Sie doch
mal einen Blick auf unsere
Übersicht der einzelnen Anbieter unter der Adresse http://www.teltarif.de/i/freesms.html .
Eine Zusammenfassung der bedeutendsten Änderungen haben wir
in einer
Meldung zusammengefasst. Sie können diese unter
http://www.teltarif.de/s/s9752.html
einsehen.
- Arcor bietet weiteren Internet-by-Call-Tarif an
Wer ohne Anmeldung und ohne Verbindungsentgelt im Internet surfen
möchte,
für den hat Arcor einen neuen
Internet-by-Call-Tarif
bereitgestellt. Das ab dem 1. Februar gültige Angebot mit
dem Namen
"Basistarif" kostet rund um die Uhr 1,33 Cent pro Minute und
richtet
sich in erster Linie an Internet-Einsteiger.
Wer den Basistarif nutzen möchte, richtet eine
DFÜ-Netzwerkverbindung
mit dem Benutzernamen "arcor-basis" und dem Kennwort
"internet" (beides
klein geschrieben) ein, als Einwahlnummer gilt die 0192077.
Wer länger im Internet surft, fährt beispielsweise mit dem
Spartarif von Arcor günstiger.
Hier werden
pro Minute 0,87 Cent berechnet. Zusätzlich fällt aber ein
Einwahlentgelt von
5,7 Cent an. Ohne Einwahlentgelt - allerdings mit Anmeldung
- ist der
Pro-Tarif von
Compuserve nutzbar. Hier gilt
zwischen 9 und
18 Uhr ein Minutenpreis von 0,9 Cent.
- Aus mediaWays und HighwayOne wird Telefonica Deutschland
Der bundesweit zweitgrößte Internet-Dienstleister nach der
Deutschen Telekom
heißt jetzt Telefonica Deutschland, ein Ableger der spanischen
Telefonica, die
mit Quam in Deutschland ein grandioses Debakel hingelegt hat.
Nun wurde die
Fusion der beiden Telefonica-Töchter mediaWays und HighwayOne
verkündet.
Vor allem im Geschäftskundenbereich will der neue Anbieter
aktiv werden.
Nach eigenen Angaben werden von der Telefonica Deutschland GmbH
monatlich
mehr als drei Milliarden Online-Minuten abgerechnet. Das
bedeutet
Platz 2 hinter der Telekom. Unter anderem werden 30 große
deutsche
Online-Dienste betreut.
Alle Angebote des Unternehmens werden künftig auch auf der
neuen Webseite
unter
www.telefonica.de
der Öffentlichkeit präsentiert.
- Tarifänderungen im Festnetzbereich
Im Vergleich zu den zurückliegenden Wochen war es in den
vergangenen sieben Tagen
recht ruhig, was Tarifänderungen im Festnetz betrifft.
Schwankungen in den
Minutenpreisen hat es fast nur bei den Tochtergesellschaften von
01051 Telecom gegeben.
Insbesondere Spartelecom hat in
der letzten Woche
zu einigen Zielen interessante Tarifsenkungen bekannt gegeben.
Der Anbieter mit
der Netzkennzahl 0190 047 berechnet zum einen für Gespräche
in
das deutsche
Festnetz statt 2,2 Cent jetzt 1,9 Cent pro Minute,
auf der anderen
Seite wurden zu zahlreichen Auslandszielen die Preise zum Teil
deutlich gesenkt.
So kostet beispielsweise ein Gespräche in die Niederlande
2,9 Cent pro Minute,
in die USA oder in das Festnetz von Frankreich kann für
3,1 Cent pro Minute
telefoniert werden.
Am Wochenende telefoniert man ab sofort über die 01086 von
OneTel
besonders günstig. An Samstagen, Sonntagen und allen
bundesweiten Feiertagen hat
der Anbieter den Minutenpreis auf 1,88 Cent pro Minute
gesenkt. Nur in der Zeit
zwischen 0 und 10 Uhr ist 01024
mit einem Preis von 1 Cent pro Minute noch
günstiger.
Noch einen drauf setzt smart79 aus
dem
Hause Ventelo. Der Anbieter mit der
Netzkennzahl 0190 079
hat eine Sonderaktion für Ferngespräche in der Nebenzeit
gestartet. Zwischen 18 und
8 Uhr sowie am kompletten Wochenende ist es möglich, zu
einem Sonderpreis von
1,84 Cent pro Minute zu telefonieren. Leider ist die
Sonderaktion nur bis zum
11. Februar gültig, ab dem 12. Februar gilt wieder der
bisher bekannte
Nebenzeit-Tarif von 2,14 Cent pro Minute.
Weitere Tarifänderungen - beispielsweise zu zahlreichen
Auslandszielen - entnehmen
Sie bitte unserer Tarifabfrage unter
http://www.teltarif.de/standard.html .
- Gericht: debitel darf Provider für o2 werden
Der netzunabhängige Mobilfunk-Anbieter
debitel hat im
Rechtsstreit mit dem Netzbetreiber o2 einen
Erfolg erzielt.
Nach einem Urteil des Münchner Landgerichtes ist o2 (ehemals Viag
Interkom)
verpflichtet, mit debitel einen Vertrag für Mobilfunk-Dienste
abzuschließen. o2
war bisher der einzige Netzbetreiber, der sich geweigert hatte,
sein Netz auch
für debitel-Kunden zur Verfügung zu stellen.
o2 will nach eigenen Angaben Berufung gegen das Urteil
einlegen. "Wir werden
mit allen Mitteln gegen die Entscheidung vorgehen", sagte
Dietrich Beese,
Mitglied der o2-Geschäftsführung. Notfalls gebe es einen
jahrelangen
Rechtsstreit.
debitel-Vorstandschef Peter Wagner hatte die Entscheidung als
"haushohen
Sieg" für das Unternehmen bezeichnet. Grundsätzlich ist o2 nach
Angaben von
Beese zur Kooperation mit anderen Anbietern bereit. "Aber die
Konditionen
müssen stimmen."
- Quam muss Rufnummernmitnahme nicht ermöglichen
Schlechte Nachrichten für die Freunde der
Quam-Mobilfunknummern: Das
Landgericht München hat in einem aktuellen Urteil bestätigt, dass
Quam-Kunden keinen Anspruch auf
Mitnahme ihrer Mobilfunknummer zu einem neuen Provider
durchsetzen können. Es bleibt also dabei: Die
Mobilfunknummern mit der kultigen 01505 am Anfang werden bald
vergessen sein. Weil Quam seinen
Betrieb erst zum 15. November 2002 eingestellt hatte, wäre
das Unternehmen ganze zwei Wochen
lang in der Verpflichtung gewesen, die Rufnummernmitnahme ihrer
Kunden zum neuen Provider zu
gewährleisten. Diese Zeit reicht offenbar nicht aus, um einen
dauerhaften Anspruch herzuleiten
Schon das Amtsgericht München war der Argumentation des
Mobilfunkunternehmens gefolgt, dass die Wiederherstellung der
Portierung nur mit einem erheblichen personellen und vor allem
kostspieligen
Aufwand möglich sei. Faktisch und wirtschaftlich sei die
Umsetzung der Rufnummernmitnahme für den
nicht mehr am Markt vertretenen Mobilfunkbetreiber unmöglich.
Deshalb wies das Gericht den Antrag eines
Quam-Kunden auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurück.
Weiterhin war das Amtsgericht der Auffassung, dass Quam gar
nicht als Netzbetreiber im Sinne des Telekommunikationsgesetzes
anzusehen sei, da das Unternehmen über kein eigenes Mobilfunknetz
verfügt, sondern lediglich das Netz von E-Plus mit benutzt habe.
Weitere Details finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s9778.html .
- Unaufgeforderte Werbung per SMS ist Spam
Wie wir bereits mehrfach berichtet haben, nimmt der Versand
unerwünschter
Werbebotschaften aufs Handy zu. Dieses so genannte Spaming
stellt eine
Verletzung des Persönlichkeitsrechts dar. Das Landgericht Berlin
hat mit einem
Urteil vom 14. Januar 2003 einen Internetdiensteanbieter
verurteilt, zu
unterlassen, einem Nutzer seiner Dienste eigene oder fremde
Werbung per SMS
zuzusenden. Der betreffende Internetprovider stellt seinen
Kunden den
kostenlosen Versand von SMS zur Verfügung. Weitere Informationen
erhalten Sie
in der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9744.html .
Auch ein weiteres Thema bleibt aktuell: Die dreisten
Abzockversuche über
0137-Nummern. Auch in den zurückliegenden Tagen erreichten die
Redaktion immer
wieder E-Mails und Anrufe von Lesern, die sich über
die unbekannte
0137-Nummer wunderten, welche als "unbeantwortete Anrufe" im
Handy-Display erscheinen. Telefonnetzbetreiber aus Mainz und
München haben das
Problem nun bestätigt.
Wer auf einen der fingierten Rückrufwünsche reagiert und ohne
Kontrolle der
Nummer zurückruft, hört die Ansage "Vielen Dank für Ihren
Rückruf, der Anruf
wurde gezählt". Dafür fallen höhere Kosten an, als man zunächst
vermuten mag.
Je nachdem aus welchem Mobilfunknetz man telefoniert, werden
unterschiedliche
Preise berechnet, die Sie der entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9753.html
entnehmen können.
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