- Deutsche Telekom darf Grundgebühr für T-Net erhöhen
Es wird zwar nicht ganz so teuer, wie die
Deutsche Telekom
beantragt hat, aber etwas teurer kommt der T-Net-Anschluss
künftig schon: Die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) hat
den Antrag der Deutschen Telekom auf Erhöhung des
Grundpreises für Analoganschlüsse ab dem 1. Februar 2003
teilweise genehmigt.
Wie die Regulierungsbehörde am Freitag bekannt gegeben hat,
darf die Telekom ab
Februar für den analogen Anschluss 33 Cent (netto) mehr
berechnen. Die Telekom
hatte Ende Oktober eine Erhöhung um 1,15 Euro (99 Cent
netto) beantragt.
Der einmalige Preis für die Übernahme eines betriebsfähigen
analogen oder
ISDN-Anschlusses bleibt bei 25,78 Euro. Die beantragte
deutliche Erhöhung auf 41,32 Euro lehnte die RegTP ab.
Genehmigt wurden hingegen die Absenkungen der Tarife für
Ortsgespräche um
durchschnittlich 4,2 Prozent, für Ferngespräche um
durchschnittlich
1,22 Prozent sowie für Auslandsverbindungen um
durchschnittlich
0,2 Prozent.
- Neue Städte-Aktion von 01058
Rechtzeitig vor den nahenden Weihnachtstagen hat sich
01058 Telecom mit einem umfangreichen
Spezial-Angebot gemeldet.
Aus zahlreichen Städten sind jeweils an einem bestimmten Tag
Ferngespräche für
1 Cent pro Minute möglich. Leider trifft das Special
allerdings nicht Großstädte
wie Berlin, Hamburg oder München. Stattdessen werden kleinere
Städte wie Wolfsburg,
Paderborn, Kaiserslautern, Siegen oder Jena beglückt. Von
welcher Vorwahl an welchem
Tag günstig telefoniert werden kann, entnehmen Sie bitte unserer
Übersicht in der
News unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s9531.html .
- 1&1 erhöht Preise in DSL-Tarifen
Das neue Jahr wird teurer, jedenfalls für Kunden des
Internet-Providers
1&1 : Ab dem 1. Januar 2003
kostet die Überschreitung
des Inklusiv-Volumens in den Tarifen mit einer Volumenbegrenzung
von 2, 5 oder 10 Gigabyte,
deutlich mehr. Statt bisher 0,5 Cent sind dann 1,2 Cent
pro Megabyte extra fällig. Das bedeutet, dass
sich der Preis für ein Gigabyte übertragene Daten von bisher 5
auf nunmehr 12 Euro mehr als verdoppelt.
Auch auf Kunden, die einen der beiden 1&1-DSL-Tarife mit
20 oder
100 monatlichen Freistunden nutzen, kommt eine Preiserhöhung
zu. Ab Anfang
nächsten Jahres verteuert sich jede Onlineminute, die über das
Freistundenkontingent
hinausgeht, von bisher günstigen 0,5 Cent auf
1,2 Cent.
Durch die Tarifänderungen haben die Kunden natürlich ein
Recht, den Vertrag zu
beenden. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob noch die
Mindestvertragslaufzeit läuft,
denn bei Änderungen zu Ungunsten des Kunden hat dieser ein
Sonderkündigungsrecht. Bei Bestandskunden gelten die
Tarifänderungen erst ab dem 1. Februar 2003.
- Schlund+Partner: Tariferhöhung für T-DSL-Flatrate 1500
Erst vor wenigen Monaten hatte
Schlund+Partner verschiedene Tarife auf
Grundlage des
T-DSL 1500 der
Deutschen Telekom
eingeführt. Jetzt hat der Karlsruher Internetprovider seine
Wiederverkäufer darüber informiert, dass ab 1. Januar 2003
eine neue Tarifstruktur für die DSL-Tarife gilt.
Demnach verteuert sich der Tarif
1.536 Flat, der einen
Downstream von 1 536 kBit/s und einen Upstream von
192 kBit/s bietet, von derzeit
49,90 Euro monatlicher Grundgebühr auf 79,90 Euro. Bei
der
768 Flat wird ab
kommendem Jahr nicht mehr
zwischen Einzelplatz- und Mehrplatzlösungen unterschieden. Beide
Varianten kosten
dann einheitlich 39,90 Euro pro Monat. Gleichzeitig sinkt zwar
die Grundgebühr des
Tarifs mit 5 GB Inklusiv-Volumen (egal ob DSL 1.536 oder DSL 768)
von derzeit
19,90 auf 16,90 Euro pro Monat, dafür wird aber der Preis für
das über das Kontingent hinaus
gehende Datenvolumen in allen Volumentarifen von derzeit 1,0 auf
1,2 Cent pro Megabyte angehoben.
Offensichtlich ist Schlund+Partner zu der Tariferhöhung
gezwungen, weil die Kunden zu viele Daten übermitteln und daher
die Flatrate-Mischkalkulation nicht mehr aufgeht.
Bestandskunden haben noch eine Übergangszeit von ein paar
Monaten.
Sie sollen ab 1. März in die neuen Tarife überführt werden.
- Best Price Dialer von Arcor
In den letzten Wochen häuften sich in unserem Forum und auch per
E-Mail in der Redaktion die Hinweise, dass die
Einwahlnummern zum
kostenlosen Surfen über den XXL-Tarif überlastet sind.
Arcor reagiert nun und stellt als
neuen Service seinen Best-Price-Dialer vor,
der an Sonn- und Feiertagen automatisch lokale Einwahlnummern des
Düsseldorfer
Unternehmens anwählt. Alle Kunden mit einer Option "sonntags
kostenlos telefonieren"
können so auch kostenlos über das Arcor-Netz im Internet surfen.
An Werktagen stellt
der Assistent darüber hinaus eine Verbindung zum Arcor-Spartarif
her. Hier fallen
neben einem einmaligen Einwahlentgelt von 5,9 Cent pro
Minute 0,87 Cent an.
Der Dialer steht bei Arcor unter der folgenden URL zum Download
bereit:
http://www.privat.arcor.net/produkte/arcor_online/ao_ibc_local.shtml .
- ISDN-Flatrate per Callback von savango
Es ist noch gar nicht lange her, dass die Internetanbieter
MDS
und picoflat ihre Versuche, eine
ISDN-Flatrate anzubieten, aufgegeben haben. Nun startet die
savango GmbH
aus Berlin erneut. Der Anbieter
schreibt auf seiner Homepage, dass das Flatrate-Angebot in
Kooperation mit dem
Partner US-Net über ein Callback-Verfahren aus den USA angeboten
werden soll.
Pro Monat stellt savango für den Pauschaltarif den
happigen Betrag von 120 Euro in Rechnung. In einem bis
31. Dezember
befristeten Weihnachtsspecial können Kunden das Angebot zu einem
immer noch teuren
Ermäßigungstarif von 79 Euro bestellen. Allerdings ist
dieses Special auf
500 Kunden begrenzt. Die Einwahl erfolgt über eine
0800-Nummer. Außer einer
Einrichtungsgebühr von einer Monatsrate fallen bei einer
Mindestvertragslaufzeit von
einem Monat keine weiteren Kosten an.
Eines steht in jedem Fall fest: Günstig ist selbst das
Weihnachtsspecial nicht.
Surft man mit einem Internet-by-Call-Anbieter, der pro
Minute 1 Cent berechnet, könnte man für den Betrag von
79 Euro täglich gut vier Stunden online sein - und das
ohne zusätzliche Einrichtungsgebühr oder Abschalt-Risiko. Ist man
bereit, 120 Euro zu zahlen, sind es gar gut sechs Stunden.
Es stellt sich also die Frage, welche Kundengruppe savango mit
seinem Angebot ansprechen will. Sollen durch das Angebot nur
Poweruser angesprochen werden, die bis
zu 24 Stunden online sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis
"technische Probleme" (sprich: "übermäßige Nutzung")
etc. dazu führen, dass das Angebot ohnehin wieder eingestellt
werden muss.
Die Gründe, warum es Flatrate-Anbieter in Deutschland schwer
haben, untersucht auch unser aktuelles Editorial unter
http://www.teltarif.de/s/s9545.html .
- MMS-Austausch jetzt zwischen D1, D2 und o2 möglich
Das Versenden von MMS wird immer
beliebter. Die Bildnachrichten können innerhalb
Deutschlands nun auch netzübergreifend verschickt werden. In der
Startphase stand
dieser Dienst nur jeweils innerhalb des jeweils eigenen Netzes
zur Verfügung. Einzig
E-Plus-Kunden bleiben noch außen vor, da
im E-Plus-Netz erst
Anfang nächsten Jahres der MMS-Service eingeführt wird.
T-Mobile und
Vodafone D2 haben
ihre Netze schon Anfang Oktober entsprechend zusammengeschaltet.
o2, das den MMS-Service erst seit einigen
Wochen anbietet,
ermöglicht seit dem 12. Dezember den Austausch multimedialer
Kurzbotschaften mit
Vodafone-Kunden. Rechtzeitig zu Weihnachten klappt der Austausch
der Multimedia-News nun auch zwischen o2 und T-Mobile.
Bei Tests der teltarif-Redaktion funktionierte der
netzübergreifende MMS-Versand.
Allerdings dauerte es zum Teil bis zu 30 Minuten, bis die
Mitteilungen ihren
Empfänger erreichten, während netzintern in der Regel
nur wenige Minuten benötigt werden.
o2 hat außerdem seine Weihnachtsaktion verlängert. Bei
Vertragsabschluss bis zum
12. Januar 2003 zahlen Neukunden in den Privatkundentarifen
drei Monate lang
keine Grundgebühr. In den Profitarifen wird im ersten
Vierteljahr nur die halbe
Grundgebühr in Rechnung gestellt. Für Prepaid-Neukunden gilt
ebenfalls bis Mitte
Januar, dass neben den 10 Euro Startguthaben im ersten Jahr
nach Aktivierung
der Karte jeden Monat bis zu 25 SMS kostenlos verschickt
werden können.
Wir wünschen allen Lesern einen besinnlichen zweiten
Weihnachtsfeiertag, sowie einen guten Rutsch!
.
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