- E-Plus-Vertrag plus Gratishandy bei Econonet
Inzwischen sah es fast so aus, als sei die Zeit der Verträge ohne
Grundgebühr plus
Gratishandy endgültig vorbei. Econonet macht jetzt eine
Ausnahme: Unter handydump.de
gibt es ein Weihnachts-Handypak mit einem Siemens C45 für
0 Euro.
Econonet liefert zum Handy einen
Professional-S-Vertrag von
E-Plus über den Provider
debitel,
bei dem die ersten sechs Monate keine Grundgebühr anfällt. Die
Grundgebühr der
folgenden 18 Monate von jeweils 8,95 Euro, insgesamt
161,10 Euro,
werden erstattet. 50 Euro werden auf dem Vertragskonto
gutgeschrieben und die
restlichen 111,10 Euro per Verrechnungsscheck erstattet, der
dem Lieferpaket beiliegt. Einzig die Anmeldegebühr von
24,95 Euro muss der Kunde selber tragen.
Das Risiko für den Kunden ist gering, entweder, der Scheck
liegt im Paket und
damit ist es fast gut, sofern sich der Scheck bei der Bank
einlösen lässt.
Wenn der Scheck nicht eingelöst werden kann, oder gar
nicht erst im Paket beiliegt, oder das Handy fehlt, sollte man
das Paket zurückschicken und die Bestellung bei
Econonet und debitel stornieren.
Mit dem E-Plus-Tarif kann man ab 5 Cent pro Minute
telefonieren, Gespräche
ins Festnetz und innerhalb des E-Plus-Netzes kosten ganztägig
30 Cent pro
Minute, Gespräche in die anderen Mobilnetze 45 Cent pro
Minute. Der Versand
erfolgt nach Angaben des Händlers innerhalb weniger Tage frei Haus.
Es wird lediglich die
Anschlussgebühr in Höhe von 24,95 Euro fällig. Die Aktion
läuft bis 24. Dezember bzw. solange der Vorrat reicht.
Alternativ bietet handydump.de auch "Karte only" für Kunden
an, welche bereits
ein Handy haben. Es handelt sich hier um eine Karte zu
Netzbetreiber-Konditionen von
T-Mobile, Vodafone und E-Plus, bei der effektiv keine
Grundgebühr, kein Mindestumsatz
und bei E-Plus auch keine Anschlussgebühr anfällt.
- Sonderaktionen für Mobilfunk-Neukunden zur Weihnachtszeit
Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit haben die deutschen
Mobilfunkanbieter
zahlreiche Aktionen gestartet, die potenzielle Neukunden zu einem
Vertragsabschluss bewegen sollen.
T-Mobile und
Vodafone D2 offerieren zum Beispiel
zwischen 50
und 100 Frei-MMS - je nachdem,
welcher
Vertrag mit welchem Handy abgeschlossen wird. Vodafone berechnet
ferner
bis zum 19. Dezember keine Anschlussgebühr, wenn der
Neukunde sich
für ein Sharp GX10, ein Panasonic GD87 oder ein Siemens ME45
entscheidet.
E-Plus lockt Neukunden mit 50 Euro
Startguthaben bei Abschluss eines Vertrags über zwei Jahre und
o2 erlässt Neukunden in den Privattarifen drei
Monate lang die Grundgebühr, während man bei Abschluss eines Vertrags
in den
Businesstarifen im ersten Vierteljahr nur den halben Grundpreis
bezahlt.
o2 bietet auch eine Aktion für
Prepaid-Neukunden: Je nachdem,
welches Handy
man zur LOOP-Karte dazu nimmt, bekommt man ein Jahr lang
monatlich 10 oder 25 Frei-SMS.
Auch die Serviceprovider bieten eine Reihe an
Vergünstigungen. Unter
http://www.teltarif.de/s/s9488.html
finden Sie dazu nähere Einzelheiten.
- Vodafone: Höhere Preise für MMS-Nachrichten in fremde Netze
MMS wird zunehmend beliebter. Seit einigen Tagen ist der Versand
von Multimedia-Nachrichten zwischen den Netzen von
o2 und
Vodafone möglich. Das Austausch
innerhalb der D-Netze
funktioniert schon länger. Der Mobilfunkbetreiber Vodafone
erhöht zum 1. Januar
2003 die Preise für das Versenden von Bildnachrichten (MMS) in
fremde Mobilfunknetze.
Der Tarif für ein Datenpaket von bis zu 30 Kilobyte wird um
10 Cent auf
59 Cent erhöht. Für das Versenden einer Datenmenge von bis
zu 100 Kilobyte
muss der Kunde statt 1,19 Euro künftig 1,29 Euro
zahlen.
Unverändert bleiben dagegen die MMS-Preise innerhalb des
Vodafone-Netzes. Sie
liegen für die beiden Größen bei 39 beziehungsweise
99 Cent. Auch
Konkurrent T-Mobile berechnet für den
netzinternen Versand
diese Tarife. Mit der Erhöhung gleichen sich die MMS-Tarife
zwischen den Betreibern
weiter an. So verlangt der Marktführer T-Mobile für den
MMS-Versand unabhängig vom
Netz derzeit 59 Cent beziehungsweise 1,29 Euro für die
beiden Größen.
Für die Freunde des mobilen Bilderversands gibt es auch ein
neues Handy: Ab sofort
ist das Siemens S55 mit ansteckbarer Kamera im
Handel. Details zum Handy finden Sie in der Meldung unter der
URL:
http://www.teltarif.de/s/s9502.html .
Informationen
rund um MMS haben wir auf einer Informationsseite unter der URL
http://www.teltarif.de/i/mms.html
zusammengestellt.
- E-Plus: Die neue i-mode-Handys kommen
Nachdem E-Plus die Einführung von zwei neuen i-mode-Handys
angekündigt hat, sind
schon wieder Gerüchte über Neuentwicklungen im Umlauf: Schon im
Frühjahr 2003 soll
mit einem weiteren Gerät von NEC, dem n31i, zu rechnen sein.
Dieses Telefon soll
neben den Funktionen, die auch seine Vorgänger bieten, über eine
integrierte
Digitalkamera verfügen. Ferner soll das n31i den Versand und
Empfang multimedialer
Kurznachrichten (MMS) unterstützen.
Die E-Plus-Pressestelle konnte die Entwicklung bzw.
Einführung dieses neuen
Endgeräts auf Anfrage von teltarif.de nicht bestätigen.
Allerdings berichten auch
andere Newsdienste über neue i-mode-Handys. Details zu den
Ankündigungen finden Sie
in unserer Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s9513.html .
Definitiv auf den Markt kommen zwei weitere Handys, die den
im März eingeführten
Multimediadienst i-mode unterstützen.
Das NEC n22i,
Nachfolgemodell des bekannten n21i, soll mit Vertrag 99 Euro
kosten, während
das Toshiba TS21i mit Kontrakt schon für 1 Euro zu haben
sein wird.
Die teltarif-Redaktion hatte vor einigen Tagen die
Möglichkeit, das neue
Toshiba-Telefon einem kurzen Test zu unterziehen. Dabei fielen
gegenüber dem NEC
n21i ein etwas besserer Empfang und ein leistungsfähiger Akku
auf. Wie lange der
Akku, der beim n21i eines der Hauptprobleme ist, schlussendlich
durchhält, kann nur
die Langzeitpraxis unter intensiver Verwendung der i-mode-Dienste
zeigen.
E-Plus schreibt in einem Händlerfax zur Einführung der neuen
Geräte, die Hard-
und Software des neuen NEC-Telefons sei in den kritischen Punkten
gegenüber dem n21i
erfolgreich verbessert worden. Bleibt abzuwarten, wie sich das
Handy in der Praxis
bewährt. Die Auslieferung hat laut Händlerfax bereits - zunächst
in geringen
Stückzahlen - begonnen. Das Toshiba TS21i soll voraussichtlich
ab Ende der Woche
verfügbar sein. Auch zu diesen Mobiltelefonen finden Sie weitere
Informationen online
unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s9490.html .
- Bei Mehrwert-SMS müssen die Kosten ausgewiesen werden
Mit der Einführung von Mehrwert-SMS-Diensten nehmen leider nicht
nur die von Kunden
gewünschten SMS-Sendungen zu. Immer häufiger erreichen uns
Klagen über Spam-SMS. Die Masche ist im Grunde die gleiche, wie
bei den 0190-Abzockern.
Nur, dass jetzt nicht versucht wird, die Empfänger der
Nachrichten zum Anruf einer 0190-Nummer
zu verleiten, sondern zum Senden einer Mehrwert-SMS. Für diese
werden dann zusätzlich zum
normalen SMS-Preis weitere Aufschläge berechnet.
Einige Kunden von o2 wiesen uns darauf
hin, dass sie mehrfach
unaufgefordert SMS mit der Absendernummer "84841" erhalten
hätten, mit der Aufforderung, sich zurückzumelden.
Ein Hinweis auf die Kosten für eine Antwort-SMS war nicht
enthalten.
Die Pressestelle von o2 erklärte uns auf Anfrage, dass die
Mehrwert-SMS-Anbieter
vertraglich dazu verpflichtet seien, die Kosten für die Kunden
auszuweisen. Wenn das
nicht der Fall ist, sollten sich die betroffenen Kunden an o2
wenden, damit man den
betreffenden Anbieter ermitteln und abmahnen könne. Laut
Telekommunikationsgesetz
(TKG) sind die Netzbetreiber dazu angehalten, die Nummern
unseriöser
Mehrwertdiensteanbieter abzuschalten. Außerdem müssen die Kunden
dem Empfang von
Werbe-SMS einmal zugestimmt haben. Sollte das nicht der Fall
sein, dürften sie auch
keine unangeforderten SMS erhalten. Weitere Informationen zum
Thema Mehrwert-SMS
finden Sie in unserer Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s8219.html .
- Neuigkeiten bei Internet-by-Call-Zugängen
Seit einer Woche bietet smart79 auch
einen Internetzugang an. Nach anfänglichen
Schwierigkeiten mit der Tarifansage, die bei Anruf mit dem Telefon
statt mit einem Modem fälschlicherweise einen Minutenpreis
von satten 23,6 Cent anpries, kann man nun problemlos über
die Einwahlnummer des Tarifes
surfen+
(0190 079 0190 079) für
1,19 Cent bzw. 2,49 Cent je nach Tageszeit,
surfen.
Den Rekord bei der Einwahlgebühr erreichte letzten Sonntag
Telekommunikationsanbieter
callisa mit seinem neuen Tarif
callisa.by call.long. Ist man bereit, sagenhafte 14,99 Cent
Verbindungsentgelt zahlen, so wählt man sich mit der Nummer
01925 6180 ein.
Als Benutzername gilt "longplus". Man kann dann für
0,9 Cent pro Minute in der Hauptzeit und für
1,11 Cent pro Minute in der Nebenzeit surfen. Abgerechnet
wird im Minutentakt.
Beim callisa.by call Happy-Tarif hingegen rechnet callisa im
ungünstigen Vier-Minutentakt ab.
Dafür fällt jedoch kein Verbindungsentgelt mehr
an. Die Onlineminute kostet
werktags 1,34 Cent in der Hauptzeit. In der Zeit zwischen
18 Uhr und 23 Uhr kostet die Surfminute 1,39 Cent;
ebenso am
Wochenende und an bundeseinheitlichen Feiertagen von 8 Uhr
bis 23 Uhr. In der Nebenzeit
bezahlt man für das Surfen 1,45 Cent pro Minute. Nutzt man
den Tarif
mit der Einwahlnummer 01925 6192, so muss man "happysurf"
als Benutzername angeben.
Das Kennwort für die beiden Tarife kann beliebig gewählt
werden.
Letzte Woche hat call2surf mit
einem Erotik-Angebot, welches nicht über eine
0190-Nummer läuft, auf sich aufmerksam gemacht. Am Dienstag
dieser Woche
bot der Anbieter einen Internet-by-Call-Tarif an, der gegen
gefährliche Computerviren
und 0190-Dialer schützen soll, ohne
dass zusätzliche Kosten entstehen,
oder eine spezielle Software installiert werden muss. Mit
call2surf Surfschutz, so der Name des Tarifs,
bezahlt man 1,99 Cent pro Minute und 2,55 Cent als
Einwahlentgelt.
Wollen Sie mehr über das neue
Sicherheitskonzept wissen, so schauen sie auf die Seite
http://www.teltarif.de/s/s9508.html .
Auch der Telekommunikationsanbieter
Äakus bietet
einen Schutz vor 0190-Dialern in Zusammenhang
mit einem neuen Tarif integriert in einem Winterspecial. Mit
1net4you kann man für nur 0,87 Cent
von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 18 Uhr und 8 Uhr
sowie am Wochenende ganztags surfen.
Außerhalb der Zeit zahlt man 1,43 Cent je Onlineminute. Mit
diesem Angebot
will der Anbieter die Software, die vor 0190-Anbietern schützt
verbreiten. Anfängliche
Probleme verzögerten allerdings den Start um drei Tage. Seit gestern kann
man die einsatzfähige Software auf der
Website von
Äakus herunterladen.
Im Rahmen des
Winterspecials wird außerdem der 1net4you business-Tarif, mit der
Einwahlnummer 01925 6253,
von 1,43 Cent auf 1,39 Cent pro Onlineminute gesenkt.
Leider endet das Winterspecial
schon am 15. Januar nächsten Jahres. Die Abrechnung erfolgt
im Minutentakt.
Alle erwähnten Anbieter rechnen über die
Deutsche Telekom ab.
- M-net: neues DSL-Angebot für 69 Euro
Der Telekommunikationsanbieter und Netzbetreiber
M-net startet zum 1. Januar 2003
einen neuen DSL-Tarif mit dem Namen
DSLplus. Für 69 Euro
im
Monat kann der Kunden 1536 kBit/s im Downstream und 192 kBit/s im
Upstream nutzen.
Der monatlichen Grundpreis enthält die Grundgebühr für den
notwendigen ISDN-Anschluss
von M-Net (Tarif Klassik plus). Zudem stellt der Anbieter dem Kunden
das nötige DSL-Modem kostenlos zur Verfügung. M-net erlaubt auch,
das Angebot
über ein Netzwerk zu nutzen. Details erfahren Sie auf unserer
Seite
http://www.teltarif.de/s/s9506.html .
Der neue Tarif ist in München, Dachau, Starnberg und
Ingolstadt verfügbar. Der Zugang
werde innerhalb von vier Wochen bei einer einmaligen
Einrichtungsgebühr von 99 Euro freigeschaltet.
- Neue DSL-Tarife bei Thücob
Nach den Querelen um die Einrichtung eines Zwangsproxys für
Poweruser in der letzten Woche,
hat der Erfurter DSL-Anbieter
Thücob am Donnerstag
vergangener Woche neue DSL-Tarife und
seinen Powerusern als Alternativlösung eine VPN/Tunnel-Verbindung
präsentiert.
Die neu vorgestellten Tarife orientieren sich stark am
Surfverhalten der User. Der preisgünstigste Tarif kostet statt
10 Euro nun 23,90 Euro und beinhaltet gleichzeitig die
Bedingung, dass man weniger als 100 Stunden im Monat online
ist und darüber hinaus auch nicht mehr als 5 GB Traffic
verursacht.
27,90 Euro werden auf der einen Seite fällig, ist man über
100 Stunden bei weniger als 5 GB Trafficaufkommen
online,
auf der anderen Seite aber auch, wenn man bei weniger als
100 Stunden
Onlinezeit die Grenze von 20 GB nicht erreicht. Bei mehr
als
100 Stunden und weniger als 20 GB Traffic werden
29,90 Euro fällig.
User mit einem Trafficaufkommen von mehr als 20 GB sind
bei
Thücob offensichtlich nicht willkommen. Wer die Grenze von
20 GB
übersteigt, muss satte 399 Euro zahlen. Es kann bei den
neuen
Thücob-Tarifen daher nur geraten werden, den Traffic
genau im Auge zu behalten. Unser Rat ist aber, einen anderen
Provider zu wählen, denn 5-GB-Volumentarife bekommt man auch
schon für deutlich unter 20 Euro und ohne Zeitlimit.
Voraussetzung für die Nutzung ist ein vorhandener
T-DSL-Anschluss
der Telekom. Eine
Mindestvertragslaufzeit
gibt es nicht, es wird jedoch eine Einrichtungsgebühr von
10 Euro
berechnet. Anders als bei manchen DSL-Flatrates ist es
ausdrücklich erlaubt, das
DSL-Angebot von Thücob von mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig
zu nutzen.
- HugoTel neuer Anbieter hinter der 0190 023
Das Geheimnis um die Rufnummer 0190 023 ist endlich
gelüftet:
Am Montag gab die Troisdorfer Conos AG
offiziell den Startschuss für das neue Tochterunternehmen
HugoTel.
Im offenen Call by Call werden
vor allem Auslandsziele zu günstigen Konditionen erreichbar
sein. In einem ersten Special werden Gespräche auf den
südamerikanischen Kontinent zu günstigen Konditionen
angeboten. In das brasilianische Festnetz kann zum Beispiel
für 11,9 Cent pro Minute telefoniert werden, das
Mobilfunknetz auf Costa Rica ist zu einem Minutenpreis von
17,5 Cent erreichbar. Schon wenige Stunden nach
Bekanntwerden der günstigen Tarife konterte allerdings
Junior Telecom und unterbot
die teilweise günstigsten Tarife um jeweils 0,1 Cent.
Auch Gespräche in das deutsche Festnetz sind über HugoTel
möglich, allerdings will sich HugoTel hier nicht an einem
neuerlichen Preiskampf beteiligen. Der Minutenpreis von
6 Cent macht dies auch mehr als deutlich. Telefonate
in die deutschen Mobilfunknetze werden mit 24 Cent
pro Minute abgerechnet. Auch mit diesem Minutenpreis liegt
HugoTel allerhöchstens im Mittelfeld der Tariftabellen.
Alle Tarife gelten rund um die Uhr und werden im
Minutentakt über die Rechnung der
Deutschen Telekom abgerechnet.
Eine Einwahlgebühr fällt nicht an, und wie auch schon von den
Tochtergesellschaften von 01051 und
01058 bekannt, wird vor jedem
Gespräch eine kostenlose Tarifansage geschaltet.
- Call-by-Call im Ortsnetz: Tele2 will früher starten
Schon mehrfach haben wir in den letzten Wochen im Newsletter
darüber berichtet,
dass "echtes" Call-by-Call im Ortsnetz (über 010xy)
weiter auf sich warten lässt. Doch jetzt
machen einzelne Anbieter Druck: Tele2 hat
die Regulierungsbehörde
(RegTP)
zur Anordnung der Zusammenschaltungsbedingungen für Ortsgespräche
über die
Tele2-Netzvorwahl 01013 angerufen. Die seit zwei Monaten mit der
Deutschen Telekom geführten
Verhandlungen waren
zuvor an unterschiedlichen wirtschaftlichen und rechtlichen
Positionen gescheitert.
Das jetzt eingeleitete Regulierungsverfahren muss nach der
gesetzlichen
Verfahrensfrist bis spätestens 21. Februar 2003
abgeschlossen sein.
Die Verpflichtung der Telekom zur Öffnung der Ortsnetze für
Call-by-Call
und Preselection wurde von der RegTP aus technischen Gründen
bis zum 28. Februar 2003 ausgesetzt. Nach den Vorstellungen
der
Telekom soll die Einführung von Call-by-Call im Ortsnetzbereich
erst
ab Mai 2003 und Preselection erst im Juli nächsten Jahres möglich
werden.
Mit 01051 wurde bereits ein entsprechender
Vertrag geschlossen. Dagegen verlangt
Tele2 im Antrag an die RegTP, die Telekom bereits ab dem
1. März 2003 zu
verpflichten, Tele2-Kunden die Nutzung von Preselection und
Call-by-Call im
Ortsnetzbereich über die 01013 zu ermöglichen.
Nähere Details zu den Forderungen von Tele2 finden Sie in
unserer Meldung
http://www.teltarif.de/s/s9504.html .
- Änderungen im Festnetz
Im Bereich der Festnetzkommunikation bleibt es weiterhin
erstaunlich
ruhig. Anders als in den zurückliegenden Jahren präsentierte
dieses Jahr kaum ein
Anbieter Sonderaktionen für die Weihnachtstage oder den
Jahreswechsel.
Vielmehr werden schon jetzt Änderungen für das kommende Jahr
bekannt gegeben, die nicht immer im Sinne des Verbrauches
sind.
So erhöht beispielsweise der Regionalanbieter
KomTel
zum 1. Januar seine Grundgebühr für analoge
KomTelDirekt-Anschlüsse
von bisher 14 auf dann 15 Euro, ISDN-Kunden müssen künftig
20 Euro
statt bisher 17 Euro zahlen. Zu KomTelDirekt gesellen sich
die neuen
Tarife KomTelDirektdrei und KomTelDirektfrei. Hier kostet der
monatliche
Grundpreis für Kunden mit einem Analoganschluss 19 Euro, ein
ISDN-Anschluss kostet 22 Euro. Genauere Informationen zu den
einzelnen
Verbindungspreisen finden Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9499.html .
Seit Dienstag sind über den Anbieter
prompt
zahlreiche Auslandsziele günstiger zu erreichen. Die bisher
gültigen
Preisklassen wurden durch Einzelpreise ersetzt. Zu den
deutlichsten
Tarifänderungen gehören beispielsweise die Länder Thailand und
Venezuela.
Statt ehemals 111,96 Cent werden für Gespräche nach Thailand
nur noch
36,2 Cent pro Minute, für Telefonate nach Venezuela nur noch
35,3 Cent berechnet. Trotz der drastischen Senkung bleiben
jedoch
zahlreiche andere Anbieter günstiger. prompt rechnet
minutengenau ab und ist ohne Anmeldung über die 01055 nutzbar.
Für seine Preselection-Kunden hat
sich
AS Telekom etwas Besonderes einfallen
lassen, und
bietet diesen seit dem 1. Dezember die Möglichkeit,
Ortsgespräche zu führen. Über die Zugangsnummer 0190 0719
kosten
Gespräche ins Ortsnetz für Privatkunden Montags bis Freitags in
der
Hauptzeit zwischen 7 und 20 Uhr 3,39 Cent pro Minute.
In der gesamten restlichen Zeit - auch am Wochenende - werden
2,33 Cent
pro Minute berechnet. Businesskunden zahlen in der Hauptzeit
3,24 Cent,
in der Nebenzeit 2,31 Cent. Gleichzeitig wurden die
Gebühren für
Nahgespräche leicht teurer, Ferngespräche hingegen leicht
billiger.
Seit Anfang Dezember wird außerdem im kundenfreundlichen
Sekundentakt
abgerechnet.
Genauere Informationen zu den Tarifen können Sie in unserer
Meldung unter der Adresse
http://www.teltarif.de/s/s9476.html
nachlesen.
- Missbrauch mit 0190-Nummern: Urteile und Gesetzesentwürfe
In der vergangenen Woche gab es eine Reihe an Meldungen über
Gerichtsurteile und Gesetzesentwürfe, die einen besseren Schutz
vor einem Missbrauch mit 0190-Nummern gewährleisten sollen.
So hat Medienberichten zufolge die Bundesregierung einen
neuen Gesetzentwurf zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes
(TKG) vorgelegt. Demnach sollen alle Anbieter von 0190-, 0136-
oder 0138-Nummern dazu verpflichtet werden, bei der
Regulierungsbehörde
für Post und Telekommunikation (RegTP) eine vor Gericht
verwendbare
Adresse zu hinterlassen. Diese sollen von der Öffentlichkeit
über Internet oder Telefon erfragt werden können.
Ein weiterer Entwurf sieht Änderungen bei der Abrechnung vor.
Frei tarifierbare Rufnummern sollen künftig pro Einwahl maximal
30 Euro berechnen dürfen, bei einer Zeittakt-Abrechnung soll
das Kostenlimit bei 2 Euro pro Minute liegen.
Ferner entschied das Oberlandesgericht Hamm, dass ein
Telefonnetzbetreiber Verbindungen seiner Kunden zu
0190-Servicenummern
nach einer Stunde unterbrechen muss. Das Gericht bezog sich
dabei auf
die bereits seit März 2000 existierende Anweisung der RegTP, mit
der
Kunden vor hohen Kosten durch unbeabsichtigt lange Verbindungen
geschützt
werden sollen. Im konkreten Fall hatte ein Kunde die Verbindung
nicht
korrekt beendet und 68 Stunden aufrecht erhalten. Dafür
sollte er
6 560 Euro bezahlen. Nach dem Urteil sind nun ca.
111 Euro
fällig, allerdings kann gegen das Urteil wegen der über den
Einzelfall
hinausgehenden Bedeutung noch Revision beim Bundesgerichtshof
eingereicht werden.
Vom OLG Stuttgart gibt es dagegen ein Urteil, das die Frage,
wer bei
Wettbewerbsverstößen im Mehrwertdienste-Bereich verantwortlich
ist,
komplizierter macht. Generell sieht das Telekommunikationsgesetz
vor, dass Netzbetreiber und 0190-Anbieter solche
Mehrwertdienst-Nummern, die
nachweislich missbraucht werden, um Kunden das Geld ohne die
entsprechende
Gegenleistung aus der Tasche zu ziehen, abschalten müssen. Das
OLG hat aber nun entschieden, dass Anbieter, die 0190-Nummern
weitervermieten, nur
beschränkt für die Wettbewerbsverstöße ihrer Kunden haften.
Entscheidungsgrundlage sei bei inhaltlichen Fragen zu den
Premium-Rate-Nummern das Teledienstegesetz (TDG) und nicht das
Telekommunikationsgesetz (TKG).
Die Konsequenzen dieser Entscheidung können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s9482.html
nachlesen.
.
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