Newsletter 49/02 vom 05.12.2002
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 05.12.2002 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Call-by-Call im Ortsnetz und kein Ende
  2. Die Telekom berechnet weiterhin Pauschalpreise für Einrichtung von Telefonanschlüssen
  3. Regulierungsbehörde verlängert XXL-Tarif bis April 2003
  4. Umfangreiche Änderungen bei OneTel
  5. Am günstigsten surft man im Internet mit Arcor Spar
  6. T-DSL "light" ab sofort verfügbar
  7. T-DSL-Flatrate mit fester IP-Adresse
  8. SelectFlat 24 von MDS endgültig eingestellt
  9. Die XtraCard kann jetzt MMS und GPRS
  10. Vodafone: Ab sofort nur noch Euro-Tarife verfügbar
  11. E-Plus bietet neuen GPRS-Tarif an
  1. Call-by-Call im Ortsnetz und kein Ende

    In den letzten Wochen hatten wir bereits mehrfach im Newsletter darüber berichtet, dass sich die Einführung des Call-by-Call im Ortsnetz verzögert. Letzte Woche hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post nun ganz offiziell die Einführung von Call-by-Call-Gesprächen im Ortsnetz bis Ende Februar 2003 ausgesetzt. Auf Grund der kurzen Zeitspanne zwischen der gesetzlichen Verabschiedung und dem Inkrafttreten sei das Telefonieren mit einer Betreibervorauswahl technisch noch nicht möglich, begründete die Behörde den Schritt. Die Deutsche Telekom und ihre Wettbewerber teilten diese Einschätzung.

    Ursprünglich sollte das Call-by-Call, wie es bei Ferngesprächen bereits praktiziert wird, zum 1. Dezember möglich sein. Schaut man näher hin, erkennt man, dass der derzeitige gesetzlose Zustand vom Gesetzgeber so gewollt wurde - oder zumindest grob fahrlässig herbeigeführt wurde. Nähere Details dazu können Sie in unserem Kommentar unter http://www.teltarif.de/s/s9388.html nachlesen.

    01051 Telecom hat inzwischen angekündigt, zum 1. Mai mit Call by Call im Ortsnetz starten zu wollen. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s9415.html .

  2. Die Telekom berechnet weiterhin Pauschalpreise für Einrichtung von Telefonanschlüssen

    Die Einrichtung einfacher Telefonanschlüsse wird nach einem Bericht der Berliner Zeitung am vergangenen Freitag nicht teurer. Die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) solle der Deutschen Telekom eine Änderung des Preisberechnungsverfahrens bei einer Neuverlegung so genannter T-Net-Analoganschlüsse untersagt haben. Dieser Entscheidung entsprechend muss die Telekom weiterhin Pauschalpreise berechnen.

    Der RegTP liegen seit Mitte September Tarifstrukturen der Telekom vor, die deutliche Erhöhungen der Einmalentgelte umfasste. Diese sollten unter anderem 20,76 Euro Montagekosten pro Viertelstunde für die Verlegung von Leitungen in Wohnungen beinhalten. Weitere geplante Änderungen der Preisstruktur finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s9374.html .

    Laut der Berliner Zeitung lehnte die Regulierungsbehörde den Antrag auf Genehmigung der neuen Tarife ab, da der Kunde vor "Preishöhenmissbrauch" zu schützen sei. Das bedeutet, dass der Kunde nicht überraschend mehr zahlen darf für die Errichtung eines Telefonanschlusses. Diese Sicherheit würden Pauschalpreise gewähren.

  3. Regulierungsbehörde verlängert XXL-Tarif bis April 2003

    Auch im neuen Jahr bleibt der XXL-Tarif der Deutschen Telekom vorerst gültig. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat den Optionstarif ein weiteres Mal für mehrere Monate, dieses Mal bis zum 30. April 2003, genehmigt.

    Mit XXL sind Verbindungen innerhalb des deutschen Festnetzes (ausgenommen zu Sonderrufnummern) an allen Sonn- und bundeseinheitlichen Feiertagen kostenlos. An allen anderen Wochentagen gilt für Kunden, die den XXL-Tarif nutzen, der Aktiv Plus-Tarif.

    Mit lokalen Einwahlnummern ist über XXL an Sonn- und bundesweiten Feiertagen auch der kostenlose Zugang ins Internet möglich.

  4. Umfangreiche Änderungen bei OneTel

    Seit dem 1. Dezember gelten bei OneTel neue Tarife sowie die kundenfreundlichere Minutentaktung für Inlandsgespräche. Zuvor wurde im offenen Call by Call über die 01086 im Vier-Minuten-Takt und im Tarif OneTel.A, der eine Anmeldung voraussetzt, im Zwei-Minuten-Takt abgerechnet. Bei Auslandsgesprächen bleibt es auch bei dieser ungünstigen Taktung!

    In den Tarifen OneTel.A und OneTel.B, kosten Gespräche in die Mobilfunknetze 17,28 Cent pro Minute, im offenen Call by Call werden ab sofort 17,58  Cent berechnet.

    Änderungen auch für Gespräche in das deutsche Festnetz: Im offenen Call by Call werden in der Hauptzeit zwischen 7 und 19 Uhr nun 2,68 Cent statt 2,63 Cent pro Minute berechnet, in der übrigen Zeit steigt der Minutenpreis auf 2,18 Cent. Die Tarife OneTel.A und OneTel.B wurden in der Haupt- sowie Nebenzeit gleich gestaltet. Somit kostet die Gesprächsminute bei beiden Tarifen 2,58 Cent in der Hauptzeit und 2,08 Cent in der übrigen Zeit. Gespräche zu ausländischen Zielen sind im Tarif OneTel.B günstiger. Hier wird jedoch eine zusätzliche Grundgebühr von 3,99 Euro berechnet.

  5. Am günstigsten surft man im Internet mit Arcor Spar

    Seit letzten Sonntag bietet der Telekommunikationsanbieter Arcor einen weiteren Spartarif für Internet by Call an. Mit diesem kann man nun für 0,87 Cent pro Minute rund um die Uhr im Internet surfen. Allerdings fällt ein Einwahlentgelt in Höhe von 5,9 Cent an. Arcor sichert sich mit diesem Tarif den ersten Platz beim Internet by Call mit Einwahlentgelt in unserer Tarifabfrage.

    Um das Angebot nutzen zu können, gibt man arcor-spar als Benutzername und internet als Kennwort ein. Die Einwahlnummer lautet 0192 076. Abgerechnet wird im Minutentakt. Der bisherige Internet-by-Call-Tarife ohne Anmeldung bleibt unverändert nutzbar, und kostet 1 Cent pro Minute bei 5,9 Cent pro Einwahl.

  6. T-DSL "light" ab sofort verfügbar

    Lange hat es gedauert und der Start von T-DSL mit halber Bandbreite wurde in den letzten Tagen immer wieder verschoben. Am Montag war es dann endlich soweit: T-DSL mit nur 384 kBit/s im Down- und nur 64 kBit/s im Upstream kann bestellt werden. Allerdings verkündete die Deutsche Telekom den Start nicht wie gewohnt per Pressemitteilung. Vielmehr erfuhr die Redaktion durch Hinweise in unserem Forum und eingehende E-Mails davon. Die Telekom hatte am Montag Morgen mehrere Kunden angerufen und ihnen mitgeteilt, dass bei ihnen jetzt T-DSL mit verringerter Bandbreite verfügbar sei.

    Wie schon berichtet, hat diese Variante von T-DSL keinen eigenen Namen oder Namenszusatz, da es sich nur um eine Vereinbarung zwischen Kunden und Telekom handelt. Mit dieser akzeptiert der Kunde die halbe Bandbreite bei gleichem Preis wie T-DSL mit 768 kBit/s.

    Der Radius um die Vermittlungsstelle, in dem T-DSL verfügbar ist, erweitert sich durch die Reduzierung der Bandbreite von bisher 3,2 bis 3,8 auf maximal 4 bis 4,5 km. Eine weitere Vergrößerung ist in absehbarer Zeit nicht vorgesehen.

    Alle Kunden, die sich bei der Deutschen Telekom für T-DSL registriert hatten, und auf Grund zu großer Entfernung nicht in den Genuss von T-DSL kommen konnten, werden in den nächsten Tagen telefonisch oder schriftlich kontaktiert, wenn ein T-DSL-Anschluss mit geringerer Bandbreite möglich ist. Wer nicht warten möchte, kann sich auch telefonisch unter der Nummer 0800 330 9000 informieren.

    Tarife für T-DSL und weitere Informationen über DSL finden Sie natürlich auf unserer Infoseite unter http://www.teltarif.de/i/privatdsl.html . Einschränkungen oder geringere Preise bei den T-DSL-Tarifen sind für Kunden mit T-DSL "light" allerdings nicht zu erwarten.

  7. T-DSL-Flatrate mit fester IP-Adresse

    Ein weiterer Tarif für T-DSL hat das Licht der Onlinewelt erblickt. Und weil es schon so viele gibt, hat sich der Anbieter Kamp Netzwerkdienste etwas Neues einfallen lassen: Der Kunde erhält auf Wunsch und gegen Aufpreis von 9,90 Euro eine feste Internetadresse. Bei dem DSL-Tarif handelt es sich um eine Flatrate, die 29,50 Euro pro Monat kostet, und nur mit T-DSL bis 768 kBit/s genutzt werden darf. Hinzu kommt eine Einrichtungsgebühr in Höhe von 25 Euro. Diese entfällt, wenn sich der Kunde bis 31. Dezember für einen Tarif entscheidet.

    Des Weiteren bietet Kamp noch zwei Tarife für Business-Kunden. Die Kosten dafür betragen zwischen 45,24 und 288,84 Euro pro Monat. Einrichtungsgebühren werden bei diesen Tarifen ebenfalls fällig. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt bei allen Tarifen drei Monate. Die Anbindung an das Internet erfolgt über einen eigenen Backbone und nicht über den der Deutschen Telekom oder mediaWays.

    Weitere DSL-Tarife für T-DSL finden Sie selbstverständlich auf unseren Infoseiten unter http://www.teltarif.de/i/privatdsl.html .

  8. SelectFlat 24 von MDS endgültig eingestellt

    Kunden von MDS, die bisher das Angebot SelectFlat 24 genutzt haben, staunten nicht schlecht, als sie die neuen Vertragsbedingungen lasen, die ihnen der Anbieter mitgeteilt hatte: Ihre "Flatrate" kostet nämlich ab sofort auch ein Minutenentgelt, und das nicht zu knapp! Zu der monatlichen Grundgebühr von 39,99 Euro gesellen sich zusätzliche Minutenpreise von 1,61 Cent zwischen 9 und 18 Uhr und 1,16 Cent in der übrigen Zeit, bei einer Abrechnung im Minutentakt. Unverständlich, warum weiterhin eine derart hohe Grundgebühr berechnet wird, denn unsere Tarifdatenbank weist eine Reihe an Anbietern aus, die zu ähnlichen oder günstigeren Minutenpreisen weder Grundgebühr noch Verbindungsentgelt verlangen.

    Aufgrund der Preisänderung steht jedem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu. Die Kündigung ist schriftlich per Fax oder Post bei MDS einzureichen.

    Ein ähnlich großer Schnitt steht Kunden von Picoflat ins Haus. Dieser Anbieter stellte Ende der letzten Woche sein operatives Geschäft komplett ein. Die Kunden werden von der MDS-Telekommunikation zu deren Konditionen übernommen.

  9. Die XtraCard kann jetzt MMS und GPRS

    Am Montag führte T-Mobile den MMS-Dienst für seine Prepaidkunden ein. Der Versand einer MMS mit einem Datenvolumen von bis zu 30 Kilobyte kostet 59 Cent, bei einer Datenmenge zwischen 30 und 100 Kilobyte zahlt man 1,29 Euro. Damit sind die Preise 20 bzw. 30 Cent höher als für Kunden mit einem Laufzeitvertrag.

    Das ebenfalls bereits angekündigte XtraPac mit dem MMS-fähigen SonyEricsson-Handy T300 inklusive CommuniCam MCA-25 wird für 299,95 Euro angeboten. Die im Paket enthaltene XtraCard verfügt über ein Startguthaben von 10 Euro.

    Datenverbindungen sind mit der XtraCard jetzt auch im GPRS-Verfahren möglich. Weitere Informationen zu den neuen Möglichkeiten der XtraCard finden Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s9394.html . Informationen zu MMS finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/i/mms.html .

  10. Vodafone: Ab sofort nur noch Euro-Tarife verfügbar

    Auch bei Vodafone D2 ist es nun soweit: Die noch in DM kalkulierten Alt-Tarife wurden aus dem Angebot genommen. Seit dieser Woche können die Tarife D2 Sun, D2 Fun, D2 Classic und D2 Classic Premium nicht mehr aktiviert werden. Neukunden stehen nur noch die im Mai eingeführten Euro-Tarife Vodafone Sun, Vodafone Fun, Vodafone Classic, Vodafone Classic Premium und Vodafone Business Traveller zur Wahl.

    Für Bestandskunden ändert sich nichts, es sei denn, die Kunden wechseln aktiv in einen der neuen Tarife. Ein solcher Wechsel ist in fast allen Fällen kostenlos. Einzige Ausnahme ist ein Wechsel von D2 Fun, D2 Classic oder D2 Classic Premium in den Vodafone Sun-Tarif. Dieser schlägt mit einer einmaligen Gebühr von 24,95 Euro zu Buche.

    Nach dem Verkaufsstopp für die alten D2-Tarife bietet nur noch E-Plus seinen Neukunden die alten "D-Mark-Tarife" an. o2 hat seine Alttarife bereits im Sommer aus dem Programm genommen, T-Mobile folgte am 4. November.

  11. E-Plus bietet neuen GPRS-Tarif an

    E-Plus bietet ab sofort einen weiteren GPRS-Datentarif an. Das neue Angebot heißt GPRS Data L und kostet 30 Euro monatliche Grundgebühr. Dazu kommt eine einmalige Aktivierungsgebühr von 5 Euro. Beim Data L-Tarif ist ein monatliches Transfervolumen von 15 Megabyte inklusive. Überschreitet man dieses Limit, so kostet jedes weitere Kilobyte bei WAP-Nutzung 2,5 Cent. Für den Internet-Zugang liegt der Kilobyte-Preis bei Überschreitung der 15 Megabyte bei 0,3 Cent.

    Der Data-L-Tarif schließt die Lücke zwischen dem Data M und dem Data XL. Im Data M-Angebot bekommt man für 20 Euro 7 Megabyte Inklusivvolumen, beim Data XL für 40 Euro monatlich sind 20 Megabyte Datentransfer im Grundpreis inklusive. Wie bei allen GPRS-Tarifen rechnet E-Plus auch bei dem neuen Angebot auf das Kilobyte genau ab. Das ist der große Vorteil gegenüber den drei Mitbewerbern in Deutschland, die in der Regel in Schritten von jeweils 10 Kilobyte abrechnen. In einigen GPRS-Optionstarifen der D-Netze gilt sogar der 100-Kilobyte-Takt, was vor allem dann ein Nachteil ist, wenn man sich häufig einwählt, aber jeweils nur geringe Datenmengen überträgt.


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