- Call-by-Call im Ortsnetz und kein Ende
In den letzten Wochen hatten wir bereits mehrfach im Newsletter
darüber
berichtet, dass sich die Einführung des Call-by-Call im Ortsnetz
verzögert.
Letzte Woche hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation
und Post nun ganz offiziell die Einführung von
Call-by-Call-Gesprächen im
Ortsnetz bis Ende Februar 2003 ausgesetzt. Auf Grund der
kurzen Zeitspanne
zwischen der gesetzlichen Verabschiedung und dem Inkrafttreten
sei
das Telefonieren mit einer Betreibervorauswahl technisch noch
nicht möglich, begründete die Behörde den Schritt. Die
Deutsche Telekom und ihre Wettbewerber
teilten diese Einschätzung.
Ursprünglich sollte das Call-by-Call, wie es bei
Ferngesprächen bereits praktiziert wird, zum
1. Dezember möglich sein. Schaut
man
näher hin, erkennt man, dass der derzeitige gesetzlose Zustand
vom
Gesetzgeber so gewollt wurde - oder zumindest grob fahrlässig
herbeigeführt
wurde. Nähere Details dazu können Sie in unserem Kommentar
unter
http://www.teltarif.de/s/s9388.html
nachlesen.
01051 Telecom hat inzwischen
angekündigt,
zum 1. Mai mit Call by Call im Ortsnetz starten zu wollen.
Nähere
Informationen finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s9415.html .
- Die Telekom berechnet weiterhin Pauschalpreise für Einrichtung von Telefonanschlüssen
Die Einrichtung einfacher Telefonanschlüsse wird nach einem
Bericht der Berliner Zeitung am vergangenen Freitag nicht teurer.
Die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP)
solle der Deutschen Telekom eine Änderung des
Preisberechnungsverfahrens bei einer Neuverlegung so genannter
T-Net-Analoganschlüsse untersagt haben. Dieser Entscheidung
entsprechend muss die Telekom
weiterhin Pauschalpreise berechnen.
Der RegTP liegen seit Mitte September Tarifstrukturen der
Telekom vor,
die deutliche Erhöhungen der Einmalentgelte umfasste. Diese
sollten
unter anderem 20,76 Euro Montagekosten pro Viertelstunde für
die Verlegung von
Leitungen in Wohnungen beinhalten. Weitere geplante Änderungen
der Preisstruktur finden Sie
unter
http://www.teltarif.de/s/s9374.html .
Laut der Berliner Zeitung lehnte die Regulierungsbehörde
den Antrag auf Genehmigung der neuen Tarife ab, da der Kunde
vor "Preishöhenmissbrauch" zu schützen sei. Das bedeutet, dass
der Kunde nicht überraschend mehr zahlen darf für die Errichtung
eines Telefonanschlusses.
Diese Sicherheit würden Pauschalpreise gewähren.
- Regulierungsbehörde verlängert XXL-Tarif bis April 2003
Auch im neuen Jahr bleibt der
XXL-Tarif
der Deutschen Telekom vorerst gültig. Die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat
den Optionstarif
ein weiteres Mal für mehrere Monate, dieses Mal bis zum
30. April 2003, genehmigt.
Mit XXL sind Verbindungen innerhalb des deutschen Festnetzes
(ausgenommen zu Sonderrufnummern) an allen Sonn- und
bundeseinheitlichen Feiertagen
kostenlos. An allen anderen Wochentagen gilt für Kunden, die den
XXL-Tarif nutzen, der
Aktiv Plus-Tarif.
Mit lokalen Einwahlnummern
ist über XXL an Sonn- und bundesweiten Feiertagen auch der
kostenlose Zugang ins
Internet möglich.
- Umfangreiche Änderungen bei OneTel
Seit dem 1. Dezember gelten bei
OneTel
neue Tarife sowie die kundenfreundlichere Minutentaktung für
Inlandsgespräche. Zuvor wurde
im offenen Call by Call über die 01086
im Vier-Minuten-Takt und im Tarif OneTel.A, der eine Anmeldung
voraussetzt, im Zwei-Minuten-Takt abgerechnet. Bei
Auslandsgesprächen bleibt es auch bei dieser ungünstigen Taktung!
In den Tarifen OneTel.A und
OneTel.B, kosten Gespräche in die
Mobilfunknetze 17,28 Cent pro Minute, im offenen Call by
Call werden ab sofort 17,58 Cent berechnet.
Änderungen auch für Gespräche in das deutsche Festnetz: Im
offenen Call
by Call werden in der Hauptzeit zwischen 7 und 19 Uhr nun
2,68 Cent
statt 2,63 Cent pro Minute berechnet, in der übrigen Zeit
steigt der
Minutenpreis auf 2,18 Cent. Die Tarife OneTel.A und
OneTel.B wurden
in der Haupt- sowie Nebenzeit gleich gestaltet. Somit kostet die
Gesprächsminute bei beiden Tarifen 2,58 Cent in der
Hauptzeit und
2,08 Cent in der übrigen Zeit. Gespräche zu ausländischen
Zielen sind
im Tarif OneTel.B günstiger. Hier wird jedoch eine zusätzliche
Grundgebühr von 3,99 Euro berechnet.
- Am günstigsten surft man im Internet mit Arcor Spar
Seit letzten Sonntag bietet der Telekommunikationsanbieter
Arcor einen weiteren
Spartarif für Internet by Call an. Mit diesem kann man nun für
0,87 Cent pro Minute
rund um die Uhr im Internet surfen. Allerdings fällt ein
Einwahlentgelt in
Höhe von 5,9 Cent an. Arcor sichert sich mit diesem Tarif den
ersten Platz
beim Internet by Call mit Einwahlentgelt in unserer
Tarifabfrage.
Um das Angebot nutzen zu können, gibt man arcor-spar als
Benutzername und internet
als Kennwort ein. Die Einwahlnummer lautet 0192 076. Abgerechnet
wird
im Minutentakt. Der bisherige Internet-by-Call-Tarife ohne
Anmeldung bleibt
unverändert nutzbar, und kostet 1 Cent pro Minute bei 5,9 Cent pro
Einwahl.
- T-DSL "light" ab sofort verfügbar
Lange hat es gedauert und der Start von T-DSL mit halber Bandbreite
wurde in den letzten Tagen immer wieder
verschoben.
Am Montag war es dann endlich soweit: T-DSL mit nur
384 kBit/s im
Down- und nur 64 kBit/s im Upstream kann bestellt werden.
Allerdings
verkündete die Deutsche Telekom den
Start nicht
wie gewohnt per Pressemitteilung. Vielmehr erfuhr die Redaktion
durch
Hinweise in unserem Forum und eingehende E-Mails davon. Die
Telekom hatte
am Montag Morgen mehrere Kunden angerufen und ihnen mitgeteilt,
dass
bei ihnen jetzt T-DSL mit verringerter Bandbreite verfügbar
sei.
Wie schon berichtet, hat diese
Variante
von T-DSL keinen eigenen Namen oder Namenszusatz, da es sich nur
um eine
Vereinbarung zwischen Kunden und Telekom handelt. Mit dieser
akzeptiert
der Kunde die halbe Bandbreite bei gleichem Preis wie T-DSL mit
768 kBit/s.
Der Radius um die Vermittlungsstelle, in dem T-DSL verfügbar
ist,
erweitert sich durch die Reduzierung der Bandbreite von bisher
3,2 bis
3,8 auf maximal 4 bis 4,5 km. Eine weitere Vergrößerung ist
in absehbarer Zeit nicht vorgesehen.
Alle Kunden, die sich bei der Deutschen Telekom für T-DSL
registriert
hatten, und auf Grund zu großer Entfernung nicht in den Genuss von
T-DSL
kommen konnten, werden in den nächsten Tagen telefonisch oder
schriftlich
kontaktiert, wenn ein T-DSL-Anschluss mit geringerer Bandbreite
möglich
ist. Wer nicht warten möchte, kann sich auch telefonisch unter
der Nummer 0800 330 9000 informieren.
Tarife für T-DSL und weitere Informationen über DSL finden Sie
natürlich auf unserer Infoseite unter
http://www.teltarif.de/i/privatdsl.html .
Einschränkungen oder geringere Preise bei den T-DSL-Tarifen sind
für Kunden mit T-DSL "light" allerdings nicht zu erwarten.
- T-DSL-Flatrate mit fester IP-Adresse
Ein weiterer Tarif für T-DSL hat das Licht der Onlinewelt erblickt.
Und weil es schon so viele gibt, hat sich der Anbieter
Kamp Netzwerkdienste etwas
Neues einfallen lassen: Der Kunde erhält auf Wunsch und gegen
Aufpreis von 9,90 Euro eine feste Internetadresse. Bei dem
DSL-Tarif
handelt es sich um eine Flatrate, die 29,50 Euro pro Monat
kostet,
und nur mit T-DSL bis 768 kBit/s genutzt werden darf. Hinzu
kommt eine
Einrichtungsgebühr in Höhe von 25 Euro. Diese entfällt,
wenn sich
der Kunde bis 31. Dezember für einen Tarif entscheidet.
Des Weiteren bietet Kamp noch zwei Tarife für Business-Kunden.
Die Kosten dafür betragen zwischen 45,24 und 288,84 Euro pro
Monat.
Einrichtungsgebühren werden bei diesen Tarifen ebenfalls fällig.
Die
Mindestvertragslaufzeit beträgt bei allen Tarifen drei Monate.
Die
Anbindung an das Internet erfolgt über einen eigenen Backbone und
nicht
über den der Deutschen Telekom oder
mediaWays.
Weitere DSL-Tarife für T-DSL finden Sie selbstverständlich
auf unseren Infoseiten unter
http://www.teltarif.de/i/privatdsl.html .
- SelectFlat 24 von MDS endgültig eingestellt
Kunden von MDS, die bisher das Angebot
SelectFlat 24 genutzt
haben, staunten nicht schlecht, als sie die neuen
Vertragsbedingungen lasen, die ihnen der Anbieter mitgeteilt
hatte: Ihre "Flatrate" kostet nämlich ab sofort auch ein
Minutenentgelt, und das nicht zu knapp! Zu der monatlichen
Grundgebühr von 39,99 Euro gesellen sich zusätzliche
Minutenpreise von 1,61 Cent zwischen
9 und 18 Uhr und 1,16 Cent in der übrigen Zeit, bei
einer Abrechnung im
Minutentakt. Unverständlich, warum weiterhin eine derart hohe
Grundgebühr berechnet
wird, denn unsere Tarifdatenbank weist eine Reihe an Anbietern
aus, die zu ähnlichen
oder günstigeren Minutenpreisen weder Grundgebühr noch
Verbindungsentgelt verlangen.
Aufgrund der Preisänderung steht jedem Kunden ein
Sonderkündigungsrecht zu. Die
Kündigung ist schriftlich per Fax oder Post bei MDS
einzureichen.
Ein ähnlich großer Schnitt steht Kunden von
Picoflat ins Haus.
Dieser Anbieter stellte Ende der letzten Woche sein operatives
Geschäft komplett ein.
Die Kunden werden von der MDS-Telekommunikation zu deren
Konditionen übernommen.
- Die XtraCard kann jetzt MMS und GPRS
Am Montag führte T-Mobile den
MMS-Dienst für seine Prepaidkunden ein.
Der Versand einer
MMS mit einem Datenvolumen von bis zu 30 Kilobyte kostet
59 Cent, bei einer
Datenmenge zwischen 30 und 100 Kilobyte zahlt man
1,29 Euro. Damit sind die
Preise 20 bzw. 30 Cent höher als für Kunden mit einem
Laufzeitvertrag.
Das ebenfalls bereits angekündigte XtraPac mit dem
MMS-fähigen SonyEricsson-Handy
T300 inklusive CommuniCam MCA-25 wird für 299,95 Euro
angeboten. Die im Paket
enthaltene XtraCard verfügt über ein Startguthaben von
10 Euro.
Datenverbindungen sind mit der XtraCard jetzt auch im
GPRS-Verfahren möglich. Weitere
Informationen zu den neuen
Möglichkeiten der XtraCard finden Sie in unserer Meldung unter
der URL
http://www.teltarif.de/s/s9394.html .
Informationen zu MMS finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/i/mms.html .
- Vodafone: Ab sofort nur noch Euro-Tarife verfügbar
Auch bei Vodafone D2 ist es nun soweit:
Die noch in DM kalkulierten Alt-Tarife wurden aus dem Angebot
genommen. Seit dieser Woche können die Tarife
D2 Sun,
D2 Fun,
D2 Classic und
D2 Classic Premium
nicht mehr aktiviert
werden. Neukunden stehen nur noch die im Mai eingeführten
Euro-Tarife
Vodafone Sun,
Vodafone Fun,
Vodafone Classic,
Vodafone Classic Premium
und Vodafone Business Traveller zur Wahl.
Für Bestandskunden ändert sich nichts, es sei denn, die
Kunden wechseln aktiv in
einen der neuen Tarife. Ein solcher Wechsel ist in fast allen
Fällen kostenlos.
Einzige Ausnahme ist ein Wechsel von D2 Fun, D2 Classic oder D2
Classic Premium in
den Vodafone Sun-Tarif. Dieser schlägt mit einer einmaligen
Gebühr von
24,95 Euro zu Buche.
Nach dem Verkaufsstopp für die alten D2-Tarife bietet nur
noch E-Plus seinen Neukunden die alten
"D-Mark-Tarife" an. o2 hat seine Alttarife
bereits im Sommer aus dem Programm genommen,
T-Mobile folgte am 4. November.
- E-Plus bietet neuen GPRS-Tarif an
E-Plus bietet ab sofort einen weiteren
GPRS-Datentarif an. Das neue Angebot
heißt GPRS Data L und
kostet 30 Euro monatliche Grundgebühr. Dazu kommt eine
einmalige
Aktivierungsgebühr von 5 Euro. Beim Data L-Tarif ist ein
monatliches
Transfervolumen von 15 Megabyte inklusive. Überschreitet man
dieses Limit, so kostet
jedes weitere Kilobyte bei WAP-Nutzung 2,5 Cent. Für den
Internet-Zugang liegt
der Kilobyte-Preis bei Überschreitung der 15 Megabyte bei
0,3 Cent.
Der Data-L-Tarif schließt die Lücke zwischen dem Data M und
dem Data XL. Im Data
M-Angebot bekommt man für 20 Euro 7 Megabyte
Inklusivvolumen, beim Data XL
für 40 Euro monatlich sind 20 Megabyte Datentransfer im
Grundpreis
inklusive. Wie bei allen GPRS-Tarifen rechnet E-Plus auch bei
dem neuen Angebot auf
das Kilobyte genau ab. Das ist der große Vorteil gegenüber den
drei Mitbewerbern in
Deutschland, die in der Regel in Schritten von jeweils
10 Kilobyte abrechnen.
In einigen GPRS-Optionstarifen der D-Netze gilt sogar der
100-Kilobyte-Takt, was vor
allem dann ein Nachteil ist, wenn man sich häufig einwählt, aber
jeweils nur geringe
Datenmengen überträgt.
.
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