- telegate will kostenlose Internet-Auskunft der DeTeMedien kippen
In dieser Woche hat die Münchener
telegate AG, wie bereits im September
angekündigt, Klage gegen die
DeTeMedien
beim Landgericht Mannheim eingereicht. Gegenstand der Klage ist,
dass die Deutsche
Telekom-Tochtergesellschaft DeTeMedien und ihre 40 Partnerverlage
Telefonteilnehmerdaten im
Internet kostenlos anbieten, während Anbieter von
Telefonauskünften für dieselben Daten pro
Nutzungsfall 14 Cent an die Telekom bezahlen müssen.
Schon im März dieses Jahres eröffnete das Bundeskartellamt
ein offizielles Verfahren zu diesem
Thema. Telegate wählt jetzt zusätzlich den zivilrechtlichen Weg,
um schnell einen vollstreckbaren
Titel zu erwirken und nicht machtlos auf die Entscheidung der
Behörde warten zu müssen.
Die DeTeMedien verstößt nach Ansicht von telegate mit ihrem
kostenlosen Angebot gegen das Verbot des "Verkaufs unter
Einkaufspreis", denn der Einkaufspreis, zu dem telegate die Daten
erwerbe, betrage 14 Cent.
Weiterhin blockiere der Ex-Monopolist den Auskunftsmarkt im
Internet. Nach Ansicht von telegate
ist dieses Vorgehen strategisch angelegt: Die Telekom versuche,
mit ihrem kostenlosen
Internet-Angebot den regulären telefonischen Auskunftsmarkt zu
vernichten und Wettbewerber
zu verdrängen. Wenn alle Anbieter sich aufgrund mangelnder
Anrufe zurückziehen müssten,
werde die Telekom das Internet-Angebot kostenpflichtig machen und
parallel den telefonischen
Auskunftsmarkt mit erhöhten Preisen als Monopolist wieder neu
beleben. Das würde dann für den
Verbraucher einen großen Nachteil bedeuten.
- Preisänderungen für In- und Auslandsgespräche
Auch in der vergangenen Woche ging es mit den Tarifen von
01058 und seinen Töchtern auf und ab.
Die deutlichste Änderung ging dieses Mal von der
Muttergesellschaft
selbst aus, die den über Monate auch im Fernsehprogramm
beworbenen
Tarif für Gespräche ins deutsche Festnetz von 2,8 Cent auf
stolze
3,5 Cent pro Minute anhob. Erfreulich zu vermelden ist
hingegen,
dass 01058 seit dem 15. November seine bekannte
Gratis-Städtetour
hat aufleben lassen. Täglich kann man im Rahmen dieser Aktion
noch bis
zum 30. November aus drei Städten kostenlos telefonieren,
wenn man
in einem entsprechenden Vorwahlbereich wohnt und die 01058
vorwählt.
Eine ausführliche Liste der Städte und Vorwahlen, die von der
Gratisaktion profitieren, können Sie in unserer Meldung nachlesen:
http://www.teltarif.de/s/s9275.html
Auch die 01058-Tochtergesellschaften Calladin, Phonedump und
maxTEL drehten Anfang dieser Woche das "Tarifkarussell. So hob
Calladin am Dienstag seinen nationalen
Festnetztarif in der Hauptzeit auf 4,6 Cent an. Im Gegenzug
wurde der Tarif in der Nebenzeit zwar auf 1,85 Cent gesenkt
aber Achtung: Wie auch in der Hauptzeit berechnet der Anbieter
3 Cent Verbindungsentgelt. Doppelt Acht geben sollte man
auch bei maxTEL: Nicht nur, dass der
Minutenpreis auf 2 Cent erhöht wurde, auch hier fällt ein
Preis von 3 Cent pro Verbindungsaufbau an.
Wer bisher seine Gespräche in die deutschen Mobilfunknetze
über Phonedump
geführt hat, zahlt ebenfalls seit Dienstag mehr. Pro Minute
berechnet das Unternehmen nun 17,9 Cent.
Doch nicht nur die Tarife ins deutsche Festnetz blieben in
Bewegung, auch für Gespräche zu einigen
Auslandszielen hat sich der Minutenpreis geändert. Seit Montag
berechnet 01058 für Gespräche in die Festnetze von Italien,
Österreich und der Schweiz 6 Cent pro Minute, für Telefonate
nach Spanien fällt nun ein Minutenpreis von 7 Cent an.
Weniger kurzfristig plant die 01081
Telecom ihre Tarifänderungen. Ab morgen
ändert das Düsseldorfer Unternehmen seine Tarife für Gespräche zu
fünf Auslandszielen. Die Gesprächsminute nach Österreich,
Belgien und Spanien kostet dann 3,5 Cent, nach Schweden
werden 3,2 Cent berechnet, und ein Anruf nach Neuseeland
schlägt mit 4 Cent pro Minute zu Buche.
- T-DSL light in den Startlöchern
Lange Zeit war es nur als Gerücht im Umlauf, bis es die
Deutsche Telekom zur Systems 2002
offiziell
bestätigte: Es wird T-DSL mit geringerer Bandbreite, dafür höherer
Verfügbarkeit, geben. Nach neuesten
Informationen kann mit dem Start von
T-DSL light
am kommenden Montag gerechnet werden. Die Pressestelle der
Telekom teilte
im Gespräch mit teltarif.de mit, dass für morgen eine
Pressemitteilung
geplant sei, die den offiziellen Start für Montag bekannt geben
soll.
An den bereits bekannt gegebenen Daten ändert sich nichts.
Das heißt, der
Downstream wird 384 kBit/s und der Upstream 64 kBit/s
betragen.
Der Preis unterscheidet sich zudem nicht zum T-DSL mit
768 kBit/s,
da sich nach Aussage der Telekom der technische Aufwand für die
Installation
durch die geringere Bandbreite nicht reduziert.
Allerdings räumte die Telekom gleich ein, dass sich die
mögliche
Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle vorerst nur um ca.
300 Meter
erweitern wird. Über die ebenfalls angekündigten Verbesserungen
bezüglich der Dämpfung des
Signals, die eine weitere Vergrößerung der Entfernung bewirken
sollten,
konnte derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Hier wurde
auf die
angekündigte Pressemitteilung am Freitag verwiesen.
- Weitere Flatrate für T-DSL
Wie Pilze aus dem Boden sprießen in letzter Zeit die Angebote an
Tarifen für
T-DSL. Seit letzter Woche gibt es einen weiteren Tarif - diesmal
vom
Telekommunikationsanbieter callero. Für
19,99 Euro
pro Monat kann der Nutzer zeitlich unbegrenzt surfen. Eine
Transferlimitierung
gibt es auch nicht, da es sich um eine Flatrate handelt.
Allerdings fällt bei
Anmeldung eine Einrichtungsgebühr in Höhe von 16,95 Euro an,
was nur
bei wenigen Anbietern üblich ist. Ein weiteres Manko ist die
Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten.
Die DSL-Flatrate kann mit T-DSL 768 genutzt werden. Für
die
Internetanbindung setzt der Anbieter jedoch auf mediaWays. Zudem
schenkt Callero
allen Kunden, die sich bis zum 30. November für dieses
Angebot entscheiden,
die erste Monatspauschale.
Weitere Tarife für T-DSL finden Sie auf unserer Infoseite zum
Thema unter
http://www.teltarif.de/i/privatdsl.html .
- Vorläufiges Aus für Picoflat und SelectFlat
So richtig überraschend kommt die Nachricht nicht: Die
Picoflat ist am Ende. Nachdem
der Anbieter seit Wochen mit massiven
Problemen zu kämpfen hatte
und als "letzte Rettung" die
Nutzungszeit
für die Flatrate auf 12 Stunden begrenzte, wurden nun alle
Zugänge abgeschaltet.
In einer Mitteilung an die Kunden hieß es, dass sich die
technischen
Probleme bei den Produkten picoflat Fun, Business und 24 trotz
intensiver
Wartungsarbeiten nicht beheben ließen. Deshalb hätte sich der
Anbieter zu
diesem "radikalen Schritt entschlossen". Weiter heißt es, dass
in den kommenden
Wochen ein komplett neues System mit erweiterten Kapazitäten und
neuen Partnern installiert werde.
Für die betroffenen Kunden von MDS und picoflat heißt das, dass
der Tarif
erst einmal nicht verfügbar ist. Wie es weiter gehen soll und
wann ein Neustart
geplant ist, erfahren Sie in der entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9278.html.
- Vodafone bietet MMS-Dienst für Prepaid-Kunden an
Seit Anfang dieser Woche bietet
Vodafone nun auch seinen
Prepaid-Kunden das Versenden von MMS an. Deshalb sind nun in den
Vodafone-Shops zwei
CallYa-MMS-Pakete erhältlich: Das Sony Ericsson T3001 inklusive
Ansteckkamera als
Einsteigermodell wird für 299 Euro angeboten. Das Paket mit
dem Vodafone
live!-Handy Sharp GX 101 ist mit 499 Euro deutlich teurer,
beinhaltet aber
50 Inklusiv-MMS, die bis zum 31. Januar 2003 netzintern
an Vodafone
D2-Kunden und an E-Mail-Adressen verschickt werden können.
Außerdem werden dem Nutzer
neben den Bild-Nachrichten zusätzlich noch andere Services von
Vodafone live! mit
3D-Spielen, polyphonen Klingeltönen und farbigen, bildbasierten
Info- und
Unterhaltungsangeboten angeboten.
Der Versand ist an alle freigeschalteten MMS-Handys in den
Netzen von Vodafone
und T-Mobile möglich. Sollte der
Empfänger noch kein
MMS-Handy besitzen, nicht freigeschaltet sein oder in einem der
übrigen deutschen
Mobilfunknetze telefonieren, erhält er per SMS einen
Internetlink, unter dem er die
Nachricht einsehen kann. Die Kosten für den Versand von
Bildnachrichten werden vom
Guthaben der CallYa-Karte abgebucht. Pro MMS bis 30 kB
berechnet Vodafone
59 Cent, bis 100 kB werden 1,29 Euro fällig.
Die Konkurrenz schläft natürlich nicht: Auch T-Mobile wird ab
dem
3. Dezember seinen Xtra-Kunden den MMS-Versand ermöglichen.
Weitere
Informationen zum Thema MMS haben wir auf einer Informationsseite
unter der URL
http://www.teltarif.de/i/mms.html für
Sie zusammengestellt.
- o2: Neue Konditionen für Loop und neuer xda
Deutschlands jüngster Netzbetreiber o2 hat
zum 15. November
die Konditionen für seine Prepaid-Karten geändert. Es gibt
weiterhin zwei verschiedene Tarifvarianten: Die
Loop-Classic-Karte richtet
sich an die Kunden, die ihre Prepaid-Karte hauptsächlich für
Gespräche in das
deutsche Festnetz nutzen. Für diejenigen, die viel in die
Mobilfunknetze telefonieren
ist der Tarif Loop-Mobile
gedacht.
Bei den meisten Prepaid-Karten der deutschen Netzbetreiber
beginnt die Hauptzeit
von Montag bis Freitag um 7 Uhr und endet abends um
20 Uhr. Dies ist auch
bei der Variante Loop-Mobile der Fall, doch bei der Classic-Karte
lief die Hauptzeit bisher von Montag bis Freitag, 8 bis
18 Uhr. Für Bestandskunden ändert sich daran vorerst
nichts, doch für alle Neukunden, die sich für Classic-Option
entscheiden, gilt für die Hauptzeit das gleiche Zeitschema wie
bei der Mobile-Karte.
Außerdem werden die Gespräche jetzt im 60/1-Takt abgerechnet.
Bisher galt der bei
Prepaid-Karten seltene, aber faire 10-Sekunden-Takt. Landet der
Anrufer beispielsweise in der Hauptzeit auf einer
Vodafone-Mailbox und legt direkt auf, werden mit der neuen
Abrechnung sofort 79 Cent statt bisher nur etwa 14 Cent
berechnet.
Doch es gibt auch einige positive Änderungen bei der
Classic-Karte. In der
Hauptzeit werden Gespräche mit netzexternen Mobilfunkanschlüssen
um 7 Cent billiger und kosten 79 Cent pro Minute. Für
ein Telefonat mit einem anderen o2-Anschluss und das Abhören der
Mailbox werden statt 35 Cent nun 29 Cent pro Minute
fällig. In der Nebenzeit werden für ein Gespräch zur Mailbox
19 Cent statt 20 Cent pro Minute berechnet und
Gespräche in das deutsche Festnetz kosten
von Freitag, 20 Uhr, bis Montag 7 Uhr, nun 7 Cent.
Weitere Details zu
den Loop-Tarifen erfahren Sie in unserer Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s9274.html .
Ebenfalls seit dem 15. November gibt es bei o2 eine neue
Version seines
Smartphones xda. Die neuen Geräte verfügen über einen
Arbeitsspeicher von
64 Megabyte und die Möglichkeit, MMS-Nachrichten zu
versenden und zu empfangen.
Außerdem sind die neuen xdas nicht mehr mit einem SIM-Lock
versehen. Das heißt, man
kann das Gerät auch mit einer Karte eines anderen Netzbetreibers
nutzen. Der xda kann
in seiner neuen Version auch die Home- und Cityzonen im o2-Netz
anzeigen. Außerdem
funktioniert die GPRS-Datenübertragung nun noch schneller als
bisher, so dass im Download
bis zu 53,6 kBit/s zur Verfügung stehen.
- Quam ist Geschichte
Der grün-blaue Traum ist ausgeträumt: Wie angekündigt, hat
Deutschlands jüngster
Mobilnetzbetreiber Quam seinen Netzbetrieb
am Freitag, den
15. November, eingestellt. Wählt man eine Quam-Nummer aus
dem Festnetz an, hört
man nur noch den Satz "Kein Anschluss unter dieser Nummer". Die
kurze, bunte Geschichte von Quam können Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s9281.html
nachlesen.
Alle Vertragskunden von Quam werden in den nächsten Tagen die
Rechnung für den Monat
Oktober erhalten und Anfang Dezember eine weitere für den Monat
November. Diese
ist dann die Abschluss-Rechnung, was mit den Worten "Dies ist
ihre letzte Rechnung"
auf der Rechnung selbst noch einmal deutlich gemacht werden wird.
Eine Kündigung des Quam-Vertrages ist nicht notwendig.
- Wünsch dir was: Weihnachtsaktion bei debitel
Ab sofort bis zum zum 1. Februar gibt es nach dem Motto
"Wünsch dir was!" eine
Weihnachtsaktion bei debitel. Es gibt
das Startgeschenk von 6 Monaten Grundgebührbefreiung,
25 Euro Startguthaben, 150 WAP-Freiminuten oder
150 kostenlosen SMS.
Neu ist bei dieser Aktion, dass sich die Kunden ihr Paket aus
einem Tarif im
Netz ihrer Wahl und einem ebenfalls frei wählbaren WAP-Handy aus
dem Angebot des
jeweiligen Händlers selbst zusammenstellen können. Im Angebot
sind
TellySmile und
TellyActive (T-D1-Netz),
Sunline und
Fun (Vodafone D2-Netz) sowie
Privat und
Professional S
(E-Plus).
Für Prepaid-Kunden gibt es das CallYa-Pac mit Alcatel 525 für
129 Euro. Mit
diesem Mobiltelefon können eigene Sounds als Klingeltöne
aufgenommen werden. Die
debitel CallYa-Karte wird mit einem Startguthaben in Höhe von
15 Euro geliefert.
- Gesprächsguthaben bei Verzicht auf neues Handy
Gute Nachrichten für Mobilfunkkunden die einen neuen
Laufzeitvertrag über 24 Monate abschließen
möchten, jedoch mit ihrem alten Mobiltelefon gut zurecht kommen
und aus diesem Grund kein neues
Handy wünschen. Sowohl T-Mobile als auch
Vodafone
bieten ihren Kunden 100 Euro Gesprächsguthaben für den Fall
an, dass beim Vertragsabschluss
auf ein subventioniertes Handy verzichtet wird. Bisher kamen
meist nur Vieltelefonierer in den
Genuss einer Gutschrift, nun können auch Normaltelefonierer auf
ein Gesprächsguthaben spekulieren.
Das Guthaben wird auf Telefonate, den SMS- oder MMS-Versand, den
Zugriff auf das WAP-Portal
oder den Datentransfer via GPRS angerechnet.
Doch richtig attraktiv ist das Angebot nicht: Ein aktuelles
Upgrade-Handy kostet den Netzbetreiber jeweils deutlich mehr
als 100 Euro.
Noch bis zum 31. Dezember läuft bei
E-Plus eine Aktion, die bei
Abschluss eines neuen Laufzeitvertrages ein Gesprächsguthaben von
50 Euro verspricht.
Allerdings sollte hier beachtet werden, dass das Guthaben nicht
auf einen Schlag, sondern über einen
Zeitraum von zehn Monaten mit jeweils 5 Euro auf der
Rechnung gutgeschrieben wird.
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