- Quam: Wechselangebot von T-Mobile und Alternativen
In den letzten Tagen hat Quam seine Kunden per
SMS-Mitteilung nun auch offiziell über die bevorstehende Einstellung des
Netzbetriebs informiert. Wie bereits im letzten
Newsletter berichtet, empfiehlt Quam seinen Kunden den Wechsel zu
T-Mobile. Für Vertragskunden wurde die
Hotline-Nummer 01805-900100 eingerichtet, Prepaid-Kunden können sich unter
der 01805-900200 über die Wechselangebote informieren.
Die Offerten für Vertragskunden sind abhängig vom bisherigen Umsatz bei
Quam. Kauft man kein neues Handy, so winkt ein Startguthaben in der
Größenordnung zwischen 100 und 150 Euro. Wenn man bei Abschluss des
T-Mobile-Vertrags auch ein neues Mobiltelefon bezieht, bekommt man kein
oder nur ein geringes Startguthaben (je nach bisherigem Umsatz bei Quam).
In jedem Fall entfällt die Anschlussgebühr.
Prepaidkunden können eine neue XtraCard
erwerben, wobei für die Karten der reguläre Verkaufspreis von
39,95 Euro gilt. T-Mobile bessert das Angebot aber zum Teil durch
zusätzliches Startguthaben in Form von XtraCash-Karten auf. Auch hier kann
es zu unterschiedlichen Beträgen je nach bisherigem Telefonierverhalten des
Kunden kommen.
Prepaidkunden sollten das Guthaben auf ihrer Karte bis zur Abschaltung
des Quam-Netzes am 15. November verbrauchen, da das verbleibende
Guthaben nicht zurückerstattet werden kann und ansonsten verfällt.
Neben T-Mobile bewerben sich aber auch andere Mobilfunkprovider
mehr oder weniger um die bald netzlosen Quam-Kunden. Nähere Details
können Sie in unseren Meldungen
http://www.teltarif.de/s/s9095.html und
http://www.teltarif.de/s/s9060.html nachlesen.
Im übrigen beschert Quam seinen Kunden zum Abschied noch einige
Probleme. So berichteten zahlreiche Kunden des
Münchner Unternehmens, ihre Quam-Rufnummern seien plötzlich im
Online-Telefonbuch
der Deutschen Telekom gelandet, obwohl auf einen Telefonbuch-Eintrag
ausdrücklich verzichtet wurde. In seltenen Fällen tauchten sogar Rufnummern
im Telefonbuch auf, die der entsprechende Kunde nie besessen hat. Quam
will sich schnell um die Löschung der Einträge bemühen.
Vereinzelt hatten Prepaidkunden in den letzten Tagen auch Probleme beim
Aufladen ihres Guthabens. Der Kontoserver nahm die auf der Aufladekarte
aufgedruckte Geheimzahl nicht an.
Quam now-Kunden, die das gleiche Problem haben, können sich an die
Kundenbetreuung wenden. Diese nimmt den Code entgegen und kümmert
sich nach eigener Aussage innerhalb von zwei Werktagen um die
Aufladung.
- Anbieter fordern Quam-Aktions-Handys zurück
Nach DLC new media hat auch die Firma x-paid, auch bekannt unter "coolerpreis.de", eine E-Mail
an ihre Kunden verschickt, in der sie das jeweils zu Quam-Aktions-Verträgen gelieferte
Handy zurückfordert. Der Text des Schreibens, der online unter
http://www.xpaid.de/quam/quamende.pdf abgerufen werden kann, ist fast identisch mit dem von
DLC new media. Allerdings verlangt x-paid sogar 79 Euro, falls man das Handy behält,
und es ist auch eine andere Kontonummer angegeben, auf die die Zahlungen zu leisten sind.
DLC wollte "nur" 75 Euro.
Rückblick: Im Mai gab es diverse Angebote für Quam-Verträge mit Grundgebührerstattung.
Indem man zwei Verträge im Vertrag "3star online" abschloss,
sollte man sowohl ein kostenloses Handy, als auch zwei grundgebührfreie SIM-Karten bekommen.
DLC new media und andere Händler versprachen damals, die anfallenden Grundgebühren zu
erstatten.
Die Vermittlungstätigkeiten von DLC new media und anderer Händler für
Quam endeten jedoch im Eklat. Quam weigerte sich damals, die von DLC vermittelten Verträge weiter abzuarbeiten und freizuschalten
und verweigert DLC bis heute die Zahlung der Gerätesubvention für Aufträge, die
bereits vor dem Eklat bearbeitet worden waren. In diesem Zusammenhang weist Quam darauf hin, dass sich DLC nicht an Absprachen gehalten habe.
Die Kunden, die von DLC dennoch SIM-Karten und Handy erhalten hatten, mussten folglich bis
vor kurzem darum bangen, dass die Grundgebührerstattung funktioniert. Das ist nun kein
Thema mehr, denn während der ersten acht Monate waren die Online-Verträge ohnehin
grundgebührbefreit, und zwischenzeitlich hat Quam sogar von sich aus alle
Verträge gekündigt.
Mit der Rückforderung der Handys kommt nun neues Ungemach auf die Kunden zu. Allerdings
rieten alle von uns befragten Experten jeweils den Empfängern, sich von diesem Schreiben
nicht unter Druck setzen zu lassen. Ihren Aussagen zufolge sei es im Mobilfunkgeschäft nun mal
gebräuchlich, dass man das Handy bei Vertragsabschluss erwerbe, und auch dann nicht
zurückgeben müsse, wenn man den Mobilfunkvertrag nach Ablauf von zwei Jahren kündige. Wenn
nun Quam aus wirtschaftlichen Gründen bereits früher kündige, ändere das an den rechtlichen
Eigenschaften des Handys nichts. Eine Rückgabe käme den Experten zufolge nur dann in Betracht,
falls diese vorher vereinbart worden wäre, zum Beispiel, falls das Handy nur geliehen oder
gemietet worden wäre. Das sei hier aber nicht der Fall. Weitere Informationen finden Sie in
den Meldungen unter den URL http://www.teltarif.de/s/s9077.html und
http://www.teltarif.de/s/s9098.html .
- Rufnummernmitnahme: Kompromiss für die Wechselgebühren in Sicht
Ab dem 1. November dieses Jahres wird es möglich sein, seine Mobilfunknummer bei einem Anbieterwechsel von einem Netzbetreiber zum anderen mitzunehmen. Die Netzbetreiber möchten allerdings, dass der abtrünnige Kunde für diesen Umstand bezahlt. Die kleineren Betreiber E-Plus und o2 setzten bisher
auf eine eher niedrige Wechselgebühr von etwa 10 Euro, die beiden großen T-Mobile und Vodafone wollten mit einer relativ hohen Wechselgebühr um die 30 Euro einen allzu leichtherzigen Wechsel erschweren. Weil sich aber inzwischen abzeichnet, dass die Wechselneigung der Kunden ohnehin nicht allzu hoch sein wird, lenken nun alle beteiligten Betreiber ein. Wie das Handelsblatt berichtete, haben sich
die Netzbetreiber mittlerweile angenähert, im Gespräch sind nun 18 Euro,
die Kunden für die Mitnahme ihrer Rufnummer zum neuen Betreiber zahlen sollen. Dem Kompromiss von 18 Euro soll nur noch die harte Linie von Vodafone entgegenstehen.
Zum Thema "Rufnummernportierung" bietet teltarif eine eigene Infoseite unter der URL http://www.teltarif.de/i/portierung.html
an. Hier werden nähere Details zur Technik und allen für den Verbraucher wichtigen Punkten dargestellt.
Neben den Netzbetreibern bieten auch alle Service-Provider, die Verträge für D1, D2 und E-Plus verkaufen, bei Vertragswechsel die Mitnahme der Handy-Rufnummer an. Das bestätigen die Firmen auf Anfrage von teltarif.de. Damit
ist es beispielsweise auch für einen MobilCom-D1-Kunden möglich, zu Victorvox-E-Plus zu wechseln, ohne dass sich seine Rufnummer ändert. Auf welche Wechselgebühr sich die Netzbetreiber auch einigen werden, so ist es
wahrscheinlich, dass der eine oder andere Anbieter die Kosten als Bonus für den Vertragsabschluss übernimmt. Victorvox plant bereits eine dementsprechende Aktion, wie die Pressestelle des Unternehmens auf
Anfrage bestätigte.
- Neuigkeiten bei o2 Germany
Der kleinste der aktiven deutschen Netzbetreiber hat auch diese Woche wieder zwei
Neuigkeiten im Programm: Eigentlich sollte bei o2 schon im
vergangenen Sommer die Möglichkeit bestehen, Multimedia Messaging Dienste
(MMS) in Anspruch zu nehmen. Jetzt erhielt teltarif.de auf
Nachfrage die Auskunft, dass der Start kurz bevorsteht. Bis spätestens Mitte November will
o2 die neue Ära einläuten. Die Preise sind allerdings noch nicht bekannt und werden erst
mit der Einführung von MMS veröffentlicht.
Weniger erfreulich ist die Erhöhung des Anschlusspreises für das Produkt Genion Duo, bei
dem man zwei Vertragskarten auf einer gemeinsamen Rechnung bekommt. Ab 14. November werden
24,95 Euro Einrichtungsgebühr pro Karte berechnet, insgesamt also 49,90 Euro.
Bislang betrug die Anschlussgebühr für beide Karten zusammen 24,95 Euro.
Vorteil bei Genion Duo gegenüber zwei getrennten Verträgen sind günstigere Grundgebühren und
der Interntarif von 7 Cent pro Minute für Gespräche zwischen den beiden Duo-Karten.
Neben Privatpersonen müssen auch Geschäftskunden ab Mitte November damit leben, für jede
einzelne Karte 24,95 Euro Anschlussgebühr zu zahlen.
- Aktionsende und Aktionsbeginn bei Vodafone und T-Mobile
Nach mehreren zeitlich befristeten Verlängerungen führt
Vodafone D2 seinen Einführungspreis für
HSCSD-Datenverbindungen nun unbefristet fort.
Damit zahlen die Kunden des Düsseldorfer Unternehmens auch in Zukunft
keine Freischaltungsgebühr und keinen monatlichen Grundpreis für HSCSD.
Abgehende HSCSD-Verbindungen werden zu den gleichen Konditionen wie ein
herkömmlicher Datenanruf abgerechnet. Die Anzahl der gebündelten Kanäle
während der Datenverbindung hat keinen Einfluss auf die Kosten.
Zusätzlich ist es möglich, HSCSD mit den Vodafone-Tarifoptionen (Best
Services) zu kombinieren, so dass die Tarife noch günstiger werden. Die
Preise und Einwahldaten für den netzinternen Internet-Zugang von Vodafone
finden Sie auf unserer entsprechenden Infoseite unter
http://www.teltarif.de/i/datawww.html .
T-Mobile zahlt, wie schon in den vergangenen
Monaten, Neukunden bei Abschluss eines Vertrags
über 24 Monate Laufzeit 25 Euro Startguthaben aus. Die Aktion
gilt dieses Mal vom 24. bis 28. Oktober. Das Startguthaben wird nur
bei Abschluss eines Vertrags in den Tarifen
TellySmile,
TellyActive und
TellyProfi ausbezahlt. Kunden, die sich
für TellySmart,
Telly, TellyPlus, ProTel oder
TellyData entscheiden, gehen leer aus.
- Weitere Internetsonderaktion von TeleDiscount
Bereits letzte Woche machte
der Billiganbieter TeleDiscount mit einer
Internetsonderaktion von sich Reden. Nun wird die Aktion noch erweitert:
Vom 24. bis zum 30. Oktober können sich Surfer für 1,1 Cent
pro Minute ins Internet einwählen - der reguläre Tarif liegt bei
1,7 Cent pro Minute.
Das Angebot gilt zunächst wiederum für eine Woche und ist ohne
Anmeldung nutzbar. Die Einwahlnummer lautet 0193656. Als Benutzernamen
und Passwort einfach "telediscount" eingeben und schon ist das
Sonderangebot rund um die Uhr und deutschlandweit nutzbar.
- Neuigkeiten im DSL-Bereich
Seit Wochenbeginn ist der Highspeed-Internetzugang DSL 1500 von
Arcor mit einer Downloadrate von 1,5 MBit/s
und 256 kBit/s Upload in allen "größeren Städten Deutschlands"
verfügbar. Darüber hinaus bietet Arcor noch bis Ende Oktober eine
Einführungsaktion für Neukunden einer ISDN- oder einer DSL-Flatrate an.
Wer sich bis einschließlich 31. Oktober für eine Flatrate entscheidet,
bekommt den Anschlusspreis erlassen. Außerdem sparen Neukunden zwei Monate
lang die Grundgebühr für die ISDN- oder DSL-Flatrate. Modem und Splitter
werden für die Vertragslaufzeit zudem leihweise zur Verfügung
gestellt.
Im Gegensatz zu T-DSL 1500 der Deutschen Telekom / T-Online handelt es sich bei Arcor um eine echte Flatrate mit unbegrenztem Surfvolumen. Ein
DSL-1500-Anschluss ist bei Arcor ab 66,80 Euro monatlicher Grundgebühr
erhältlich. In diesem Preis sind die Kosten für die DSL-Flatrate und den notwendigen ISDN-Anschluss bereits enthalten.
Der regionale Telekommunikationsanbieter M"net setzt seine Einführungsaktion fort. Bis Jahresende können
Käufer des DSL-ISDN-Komplettanschluss 1500 zwischen 20 Internet-Freistunden
und einem PPTP-fähigen Ethernet-Router für 50 Euro wählen.
Bestellt man bis Ende des Jahres bei M"net eine ISDN-Flatrate, spart man 59,90 Euro
Einrichtungsgebühr. Voraussetzung für die Nutzung der Angebote ist ein M"net
ISDN-Telefonanschluss (ab 20,40 Euro Grundgebühr pro Monat). Dieser ist nur in
München und Umgebung, dem M"net-Versorgungsgebiet, erhältlich. Mehr
Informationen finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s9082.html bzw.
http://www.teltarif.de/s/s9054.html .
- Erneute Gratisstädteaktion von 01058
Der Telekommunikationsanbieter 01058 ermöglicht erneut
kostenlose Telefonate ins deutsche Festnetz. Täglich kann von jeweils drei verschiedenen
Städten aus ohne Gebühren telefoniert werden. Diese Gratisstädteaktion findet seit dem
22. Oktober noch bis zum 10. November statt. Man muss lediglich innerhalb
des entsprechenden Vorwahlbereichs die 01058 vorwählen. Unter
http://www.teltarif.de/s/s9089.html finden Sie eine Liste,
die die betreffenden Städte für den jeweiligen Tag anzeigt.
- Tariferhöhungen bei Pennyphone, Telestunt und 01081 Telecom
Bei Pennyphone (Vorwahl 0190 024) werden seit
18. Oktober in der Nebenzeit, Montag bis Freitag von 18 bis 9 Uhr sowie am Wochenende ganztags 2,2 statt 1,5 Cent pro Minute
verlangt.
Telestunt (Vorwahl 0190 076) erhöhte seine Preise am 22. Oktober für die Nebenzeit von Montag bis Sonntag in der Zeit zwischen 18 Uhr und 9 Uhr auf 2,2 Cent pro Minute.
Die Tariferhöhung der 01081 Telecom AG betrifft Telefonate ins Festnetz der Länder Dänemark, Finnland, Niederlande, Polen und Schweiz. Hier kam es am 23. Oktober zu Preiserhöhungen von 1,5
bis 4 Cent pro Minute. Ab 28. Oktober werden zudem auch Ferngespräche im Festnetz teurer. Diese kosten dann 2,7 statt 2,5 Cent.
Zu den Änderungen für Ihr Lieblingsziel befragen Sie am besten wie immer
unsere Tarifabfrage unter
http://www.teltarif.de/standard.html .
- Telekom: Festnetz-SMS wird günstiger
Der Versand von SMS zu Festnetz- und Mobilfunkanschlüssen ist schon seit längerem bei
der Deutschen Telekom möglich. Nun soll am 1. Dezember
eine Preissenkung um 1 Cent der SMS ins Mobilfunknetz folgen. Der Nutzer bezahlt
dann nur noch 19 Cent statt 20 Cent pro SMS. Außerdem ist die Einrichtung von SMS-Info-Diensten und ein Premium-SMS-Angebot in Planung. Damit soll es
zukünftig möglich werden, z. B. an Videotext-SMS-Chats und SMS-Abstimmungen
oder Gewinnspielen teilzunehmen. Die Kosten für die Premium-SMS-Angebote liegen im Normalfall über denen für den normalen SMS-Versand.
Man hat zudem die Möglichkeit, Kurzmitteilungen an Telefone zu senden, die nicht
SMS-fähig sind. Dem Empfänger wird diese dann elektronisch vorgelesen. Mehr darüber
erfahren Sie unter http://www.teltarif.de/s/s9087.html .
- Mietleitungen: Lieferfristen gerichtlich gestoppt
Die Deutsche Telekom muss ihren
Wettbewerbern vorerst keine Mietleitungen innerhalb bestimmter
Lieferfristen bereitstellen. Das Verwaltungsgericht Köln hat am
Dienstag die Verfügung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und
Post (RegTP) vom 31. Mai 2002 in einem vorläufigen Verfahren ausgesetzt.
In dieser Verfügung verpflichtet die RegTP die Telekom, innerhalb
vertraglich geregelter Fristen Mietleitungen bereitzustellen. Bei
Verzögerungen würden Strafgelder fällig.
Das Gericht argumentiert nun, dass die Telekom die Leitungen häufig
selbst konzernintern nicht innerhalb der vom Regulierer vorgegebenen
Fristen zur Verfügung stellt. Der Ex-Monopolist könne deshalb auch nicht
dazu verpflichtet werden, konzernextern, also Wettbewerbern, den Zugang zu
Telekom-Leistungen zu Bedingungen zu ermöglichen, die er sich selbst nicht
einräume.
Sprecher der Telekom-Wettbewerber sehen das Urteil freilich skeptisch.
So äußert sich Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM dazu: "Jahrelange
Bemühungen, die Telekom zu einer Leistungsqualität zu bewegen, die für
Kunden und Wettbewerber unerlässlich ist, werden konterkariert. [...] Die
schlechte Qualität der Telekom selbst soll nun als Begründung dafür
herhalten, dass sie den Wettbewerbern nicht die gewünschte
Leistungsqualität zur Verfügung stellen muss."
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