- Quam: Das Netz wird am 15. November abgeschaltet
Das Ende zeichnete sich schon Tage vorher ab, am Dienstag kam die
Bestätigung: Der jüngste Mobilfunkprovider
Quam wirft
das Handtuch und stellt Mitte November den Netzbetrieb komplett
ein.
Das bedeutet, dass Quam-Kunden nur noch bis einschließlich
15. November über ihre Quam-Karte anrufen bzw. von anderen
angerufen
werden können. Um 24 Uhr wird dann das Netz komplett
abgeschaltet.
Anrufe zur bzw. von der 01505 sind dann nicht mehr möglich.
Alle 200 000 Quam-Kunden werden zur Zeit durch einen
Brief informiert, der auch einen personenbezogenen Gutschein von
T-Mobile enthält, der ihnen einen Wechsel
ins andere Netz schmackhaft machen soll. Als Übernahmeangebot
bietet T-Mobile
ein je nach bisherigem Kundenumsatz gestaffeltes Startguthaben
von bis zu
rund 150 Euro. Alternativ kann man auch ein neues Handy und
einen
Guthaben von rund 25 Euro erhalten. Weitere Details zum
Wechselangebot finden Sie in der Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s9031.html .
Die Quam-Rufnummer kann dabei nach Angaben von Quam
allerdings nicht
übernommen werden, da das Unternehmen seinerzeit aus der
Arbeitsgruppe der
deutschen Netzbetreiber ausgestiegen sei. Man habe auch die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) über
diesen
Sachverhalt unterrichtet und grünes Licht dafür erhalten, die
Mitnahme der
Handynummer nicht anzubieten. Die Rufnummernportierung sei
lediglich für
die Inhaber einer GSM-Lizenz verpflichtend, so dass Quam die
Möglichkeit
habe, sich hier nicht zu beteiligen.
Harald Dörr, Pressesprecher der RegTP, erklärte dagegen
vorgestern auf der Münchner Fachmesse Systems, dass die
Portierung ab
1. November auch für Quam gelte. Auch Rudolf Boll,
ebenfalls
Pressesprecher der RegTP, bestätigte auf Nachfrage von
teltarif.de, dass
Quam die Möglichkeit der Rufnummernportierung im Mobilfunk ab
1. November anbieten müsse.
Bleibt nun abzuwarten, was passiert, wenn ein Quam-Kunde auf
dem Erhalt
seiner Telefonnummer besteht. Da Quam seine Meinung aus Kostengründen
kaum ändern dürfte, bliebe solchen Kunden nur der Weg der
Verfügungsklage. Dann entscheiden die Gerichte
darüber, ob die Rufnummerngasse 01505 auch nach dem
15. November offen bleibt.
- Ergebnisse der großen teltarif-Umfrage Sommer 2002
Im Mai und Juni 2002 haben mehr als 7 000 Leser an unserer
Umfrage "Mobile Kommunikation - heute und morgen" teilgenommen.
Der Fragebogen beinhaltete Fragen zum Internet und Mobilfunk der
Gegenwart und Zukunft.
Im folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse aus dem
Mobilfunkbereich, speziell zur dritten Generation im Mobilfunk,
UMTS, dargelegt. Doch vorab einige
allgemeine Daten: Über 70 Prozent der
7 277 Befragten gaben an, dass sie seit mehr als zwei
Jahren mobil erreichbar sind. Leser, die teltarif.de mehrmals
täglich besuchen, besitzen schon länger ein Mobiltelefon. So
sind 43 Prozent aus dieser Gruppe bereits seit über vier
Jahren mobil erreichbar. Trotzdem herrscht weiterhin eine rege
Bereitschaft, sich nach neuen attraktiven Angeboten auf dem
Handymarkt umzusehen. So wollen zum Beispiel etwa ein Drittel
aller Leser in den nächsten 12 Monaten einen neuen
Mobilfunkvertrag abschließen oder eine Prepaidkarte kaufen. Die
Hälfte der Wechselwilligen hat sich dabei noch nicht für ein
bestimmtes Handy-Netz entschieden.
34 Prozent der Befragten wollen innerhalb von 24 Monaten
auf UMTS umsteigen. Bei unserer Umfrage zum Jahresbeginn 2001
waren dies noch 65 Prozent. 15 Prozent der
teltarif-Leser wollen bereits binnen 12 Monaten nach
Marktstart auf UMTS umsteigen. Wir bezeichnen diese Gruppe im
folgenden als Trendsetter.
Bei der Frage, welche Dienst in
Zukunft am meisten über UMTS genutzt werden, stellte sich heraus,
dass dafür nicht zwingend ein UMTS-Handy notwendig
ist. So gehören E-Mail (für 89 Prozent der Trendsetter),
Messaging mit Zusatzfunktionen (längere Texte,
Formatierungsmöglichkeiten etc.; 86 Prozent) und
standortbezogene Dienste (74 Prozent) zu den TOP3 der
nachgefragten Anwendungen. Generell soll das Handy immer mehr
als Info-Börse genutzt werden.
Wenn man dazu nun allerdings den allgemeinen Querschnitt der
Umfrage dazunimmt, sieht dieses Bild sowohl ähnlich als auch
deutlich anders aus: An der TOP3-Liste der gewünschten Inhalte
ändert sich nichts, jedoch sind die Prozentzahlen mit zweimal 64
und 46 Prozent deutlich geringer. Zudem nutzen 2/3 der
Befragten mobile Datendienste kaum oder gar nicht. Dies wird
sich auch innerhalb der nächsten 12 Monate nicht ändern, da über
die Hälfte das Mediennutzungsverhalten konstant beibehalten
wollen. 25 Prozent werden sogar vermehrt auf stationäre
Kommunikationsmittel zurückgreifen.
In den Augen der kommenden
Kunden sollen die neuen Mehrwertdienste durch eine
Eigenbeteiligung und über Werbung finanziert werden. Die Werbung
soll dabei personalisiert sein oder in direktem Bezug zu dem
genutzten Dienst stehen.
Weitere Details der Umfrage zum Thema
Rufnummernportierung, die ab
1. November in Kraft tritt, können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s9016.html
nachlesen.
Die Ergebnisse der Umfrage zum Thema "Internet" können Sie
ab sofort in einem eigenen Artikel online unter
http://www.teltarif.de/s/s9050.html
abrufen.
Gerne stellen wir für Firmen und andere Interessierte
noch detailliertere Auswertungen zur Verfügung. Bitte
kontaktieren Sie uns dazu per E-Mail unter
marketing@teltarif.de .
- Rufnummernmitnahme im Mobilfunk: Mehr Probleme als Nutzen?
Der Ausdruck könnte durchaus als "Unwort des Jahres" durchgehen:
Rufnummernportabilität. Denn was so kompliziert klingt, kann man
auch ganz einfach ausdrücken: Künftig kann man als Mobilfunkkunde
seine Rufnummer behalten. Auch dann, wenn man den Anbieter wechselt.
So will es das Gesetz bereits seit 1998, und so will es auch die
Regulierungsbehörde, die den Netzbetreibern bis Ende diesen Monats
letztmalig eine Ausnahmegenehmigung erteilt hatte.
Prompt melden sich erste Analysten-Stimmen, wie die von
Pütz & Partner, wonach die neue
Freiheit beim Wechsel zu Preissenkungen bis zu 20 Prozent führen
wird. Das darf jedoch bezweifelt werden. Es gibt einfach zu viele
Probleme.
Denn nicht nur ist das Wort "Rufnummernportabilität" ein
Unwort, es drückt auch lediglich eine technische
Möglichkeit aus. Welche verwaltungstechnischen
Hürden durchlaufen werden müssen, bis eine Nummer von Vertrag A
auf Vertrag B übertragen wurde, ist damit nicht gesagt.
Und hier baut derjenige Netzbetreiber, der Rufnummer und Kunden
abgibt, so viele Hürden auf, wie irgend möglich. So wird
die Portierung nur dann akzeptiert, wenn der alte Vertrag
ausläuft. Bei den derzeit üblichen Vertragslaufzeiten von zwei
Jahren (erstmalig) bzw. einem Jahr (nach einer automatischen
Verlängerung) dauert es also für die meisten Kunden entsprechend
lange, bevor sie überhaupt erstmalig wechseln können.
Weitere Probleme - wie die hohen Kosten für die Übernahme, und
das eventuell aufkommende Chaos bei Netzinterngesprächen - haben
wir in unserem Editorial unter
http://www.teltarif.de/s/s9018.html
kommentiert.
- o2: Neuer Takt für alte Tarife; der xda wird billiger
Wie geplant bietet o2 Germany die Tarife
o2 Select,
o2 Genion, Genion Duo,
o2 Select Profi und
o2 Genion Profi künftig
auch mit
Abrechnung im 60/1-Sekunden-Takt an. Das heißt, die erste
Gesprächsminute
wird - unabhängig von der tatsächlichen Dauer des Telefonats -
immer voll
berechnet, erst danach erfolgt die Abrechnung sekundengenau.
Bislang galt
für die genannten Tarife generell eine 10-Sekunden-Taktung.
Vorteil der neuen Angebote ist eine niedrigere Grundgebühr.
So ist der
Select-Tarif mit 60/1-Taktung für 7,95 statt 9,95 Euro zu haben,
für Genion zahlt man
9,95 statt 12,95 Euro, für Select Profi 22,95 statt
25,95 Euro
und für Genion Profi 24,95 statt 27,95 Euro.
Für Genion Duo gelten folgende Konditionen: Entscheidet sich
der Kunde
für zwei Karten im Genion-Tarif, so beträgt der monatliche
Grundpreis bei
60/1-Taktung 16,95 statt 22,95 Euro, zwei Genion
Profi-Karten kosten
46,95 statt 52,95 Euro, die Kombination aus einer Genion-
und einer
Genion Profi-Karte ist für 31,95 statt 37,95 Euro zu
bekommen.
Eine interessante Neuigkeit gibt es auch für Hardwarefreaks:
Seit dem
14. Oktober bietet o2 den xda schon ab 499 Euro statt
bisher
649 Euro an. Bei Abschluss eines 24-Monats-Vertrags in den
Tarifen
o2 Genion, o2 Genion Duo und o2 Select erhält der Kunde
zusätzlich
101 E-Mails. Ohne Vertrag kostet der xda jetzt
749 Euro. Diese
Preispromotion läuft bis zum 31. Dezember 2002. Informationen zum
Multitalent xda finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s8116.html .
- Deutsche Telekom: T-DSL light kommt!
Die Deutsche Telekom hat im Rahmen ihrer
Pressekonferenz auf der IT-Messe Systems bekannt gegeben, dass
bis Ende
dieses Jahres noch bis zu vier Millionen zusätzliche Kunden an
DSL
angeschlossen werden sollen. Durch reduzierten Störabstand,
neueste Messergebnisse bezüglich der Dämpfungswerte in den Kabeln
und vergleichbare Maßnahmen will man die Reichweite von der
Vermittlungsstelle bis zum Kunden
um bis zu einem Kilometer erhöhen. Wo das nicht reicht, wird man
ein DSL mit 384 Kilobit pro Sekunde im Downstream und
64 Kilobit pro
Sekunde im Upstream anbieten. Diese Möglichkeit geistert als
"T-DSL light"
schon seit einigen Monaten durch die Medien, und ist nun definitiv
bestätigt worden.
Es wird jedoch leider trotz
des langsameren Tempos keinen Preisnachlass geben: T-DSL light
kostet damit
so viel wie "normales" T-DSL mit 768/128 Kilobit pro
Sekunde.
Bis heute sind bereits über 2,7 Millionen DSL-Anschlüsse
geschaltet worden.
Vor einem Jahr waren es nicht einmal halb so viele. Weitere
400 000 Anschlüsse sind vorbereitet, können also
jeweils
kurzfristig geschaltet werden, wenn die Kunden die Aufträge
erteilen.
Wartezeiten gehören bei T-DSL den Angaben zufolge der
Vergangenheit an.
Keine schnelle Lösung konnte oder wollte die Deutsche Telekom
hingegen
für die Kunden ankündigen, deren Hausanschluss per OPAL versorgt
wird.
Diese Kunden müssen nun im Einzelfall jeweils darauf warten, dass
eine
geeignete Kupferleitung zu ihrem Wohnblock verlegt wird. Denn
eine
Aufrüstung der OPAL-Technik, um diese DSL-fähig zu machen, soll
nicht
erfolgen.
Dieses Schicksal trifft viele Mieter in großen Wohnblocks im
Osten der Republik. Um nach der Wiedervereinigung eine große
Zahl an
Telefonanschlüssen in möglichst kurzer Zeit bereitzustellen,
wurden
Glasfaserkabel bis direkt in den Keller der Wohnblocks gelegt.
Dort wurden
dann kleine Vermittlungscomputer (OPAL) installiert, die ISDN-
und
Analoganschlüsse in ausreichender Stückzahl zur Verfügung
stellten.
Damals war diese Technik der "letzte Schrei", und sie wurde in
bester
Absicht installiert, auf diesem Weg eine zukunftsfähige
Infrastruktur
aufzubauen. Doch ein Jahrzehnt später erweist sich OPAL nun als
Sackgasse,
in die die Telekom offenbar nicht mehr investieren will.
Neu angeboten wird jetzt auch symmetrisches DSL.
SDSL-Angebote stehen
allerdings nur Geschäftskunden zur Verfügung. Zur Zeit sind
diese in zehn
großen Städten verfügbar, bis Anfang 2003 sollen alle
T-DSL-Standorte
neben ADSL auch SDSL unterstützen. SDSL gibt es ab 89 Euro
pro Monat
zuzüglich Mehrwertsteuer.
Weitere Informationen zu DSL finden Sie auf
unserer Informationsseite unter der URL:
http://www.teltarif.de/i/dsl.html .
- Internet-Sonderaktion bei TeleDiscount, neue Konditionen bei Tiscali und GKAS
Vom 17. bis einschließlich 23. Oktober bietet
TeleDiscount die Verbindung zum
World Wide Web für nur 1,3 Cent pro Minute anstatt des
Standardtarifs von
1,7 Cent
pro Minute. Damit ist TeleDiscount werktags von 9 bis
18 Uhr das
günstigste Internetangebot ohne Anmeldung und ohne
Verbindungsentgelt. Die
Einwahl erfolgt über die Nummer 0193656, Benutzername und
Passwort lauten
jeweils "telediscount". Die Abrechnung erfolgt im
Minutentakt.
Bereits vor ein paar Monaten hatte TeleDiscount
einen Sondertarif zum Internet
angeboten. Damals führten Kapazitätsengpässe zu einer
vorzeitigen Einstellung der Aktion.
Offensichtlich
soll das diesmal durch die kurze Laufzeit und einen nicht ganz so
extremen Sondertarif vermieden werden. Im Juni war nur
1 Cent pro
Minute verlangt worden.
Mit recht knapp gehaltenem Informationsmaterial im
Postkartenformat,
das z.B. in Elektrofachmärkten ausliegt, bewirbt der
Internet-Provider
Tiscali zur Zeit seinen ersten
Internet-by-Call Tarif, für den keine Anmeldung erforderlich ist:
Mit "Tiscali Quick" kann man wie bei dem anmeldepflichtigen Tarif
Tiscali Online für
1,5 Cent pro Minute
rund um die Uhr im Internet surfen.
Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt über die Telefonrechnung;
eine
Monatsgebühr oder eine Mindestabnahme gibt es nicht.
Zwar kann sich Tiscali mit diesem Minutenpreis keinen der
vorderen Plätze
im Feld der anmeldefreien Internet-Tarife sichern, jedoch macht
der
Provider ein faires Einstiegs-Angebot: Die ersten 60 Minuten
surft
man komplett kostenlos, wobei diese Freiminuten pro Telefonanschluss
nur einmal vergeben werden.
Eine der Werbung beiliegende Merkhilfe im Scheckkartenformat
enthält
die benötigten Einwahldaten: Die Einwahlnummer lautet
0191 777,
der Benutzername "Tiscali" und das Kennwort "Quick".
Der Butzbacher Internetprovider GKAS
hat die
Tarife für seinen relativ neuen Internet-Tarif mit dem Namen
Äakus2 geändert. Für die
Onlineminute
werden nun werktags in der Zeit von 23 bis 18 Uhr
1,43 Cent
statt 1,29 bzw. 2,59 Cent pro Minute verlangt.
Onlinesitzungen werden
somit nachts etwas billiger und tagsüber teurer. In der Zeit von
werktags
18 bis 23 Uhr und am Wochenende von 8 bis
23 Uhr werden künftig 1,11 Cent statt bisher
0,99 Cent
pro Minute fällig.
Die Einwahlnummer lautet 019256252, als Benutzername und
Passwort muss
jeweils "web" angegeben werden. Aber Achtung: Das hohe
Einwahlentgelt in Höhe von 5,99 Cent bleibt erhalten!
- Strato: Zwei neue skyDSL-Angebote
Strato hat am 15. Oktober zwei neue Niedrigpreis-Tarife für
skyDSL gestartet: skyDSL A gibt es schon für eine monatliche
Grundgebühr
von 7,49 Euro. Weiteren Gebühren für eine gesonderten
DSL-Anschluss
entstehen nicht, man benötigt aber die Hardware für
Satellitenempfang.
Hinzu kommt noch ein Volumenpreis für die Datenübertragung ab
0,5 Cent
pro Megabyte auf der niedrigsten Prioritätsstufe. Wird eine
höhere
Belieferungspriorität gewünscht, kommt es teurer. Bei den
skyDSL-Tarifen
sind sechs Prioritätsstufen buchbar, die höchste
Übertragungspriorität
kostet pro Megabyte 9,9 Cent Aufschlag.
skyDSL S ist eine so genannte off-peak-Breitband-Flatrate mit
einer
monatlichen Grundgebühr von 12,90 Euro. Dieser Tarif
ermöglicht
Highspeed sogar ohne Volumenkosten in folgenden Zeiträumen:
Montags bis
Freitags zwischen 0 Uhr und 16 Uhr und an Wochenenden
zwischen
0 Uhr und 12 Uhr.
Außerdem wird die Bedienungsgeschwindigkeit des
skyDSL-Dienstes mit der
nächsten skyDSL-Softwareversion bei allen Tarifen von bis zu
4 000 kBit/s auf bis zu 8 000 kBit/s erhöht,
und zwar
bei unveränderten Preisen. Damit können alle skyDSL-Nutzer
demnächst von
der bis zu 10-fachen Geschwindigkeit der meisten T-DSL-Dienste mit
768 kBit/s profitieren. Bisher war die
Bedienungsgeschwindigkeit von
bis zu 8 000 kBit/s nur beim Tarif skyDSL Office
verfügbar.
Für skyDSL wird zusätzlich eine herkömmliche Internetverbindung
(analog oder ISDN) für den
Rückkanal benötigt, für die ebenfalls Verbindungskosten anfallen.
Das Angebot ist dafür bundesweit verfügbar.
- Deutsche Telekom: Großhandelsflatrate nicht rechtmäßig
Die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation
(RegTP)
hatte die Deutsche Telekom im November
2000 verpflichtet, ab
Februar 2001 konkurrierenden Firmen eine sogenannte
Großhandels-Flatrate,
d.h. einen Pauschaltarif für einen zeit- und volumenunabhängigen
Internetzugang zum Großhandelspreis, anzubieten. Damit sollte
auch anderen
Internetanbietern ermöglicht werden, ihren Endkunden eine
entsprechende
Flatrate anbieten zu können. Die Telekom hatte daraufhin im
Dezember
2000 ein derartiges Angebot vorgelegt, welches jedoch zum
Teil heftig angegriffen wurde, weil es nicht ausreichend sei.
Ende letzter Woche hat die Telekom vor dem Verwaltungsgericht
in Köln eine Sieg
errungen. Das Gericht erklärte die von der Regulierungsbehörde
angeordnete
Großhandelsflatrate für unrechtmäßig. Die Telekom sei nicht
verpflichtet, den Konkurrenten zeitunabhängige Internettarife
anzubieten.
Das Verwaltungsgericht Köln hält die Anordnung der RegTP für
nicht
nachvollziehbar.
Es handelt sich hier allerdings um eine Entscheidung in einem
Eilverfahren. Das Endurteil könnte von dieser noch abweichen.
Allerdings ist es eher ungewöhnlich, dass Gerichte zwischen einer
Eilentscheidung und einer Hauptsacheentscheidung ihre Rechtsauffassung
derartig ändern. Eher schon könnte es passieren, dass das
Oberverwaltungsgericht in Münster die Kölner Entscheidung bei einer
späteren Berufung kassiert.
Angesichts der üblichen Dauer von Verwaltungsgerichtsverfahren
kann es aber noch zwei oder mehr Jahre dauern, bis ein solches
Endurteil vorliegt. Mangels Vorleistungs-Flatrate wird es während
dieser Zeit keine preisgünstige Analog- oder ISDN-Flatrate geben
können.
- Preiskarussell im Herbst: Tarifänderungen bei OneTel, 010012 und anderen
Seit 15. Oktober hat OneTel seine
Tarife vom Festnetz zum Mobilfunk für das
anmeldefreie Call by Call über
die 01086 geändert. Gespräche ins D1- und D2-Netz wurden von
13,1 in der Haupt- bzw. 12,9 Cent pro Minute in der
Nebenzeit auf
12,5 Cent pro Minute rund um die Uhr gesenkt. Gleichzeitig
wurden aber Anrufe in die übrigen Netze teurer. Diese kosten nun
15,5 Cent
rund um die Uhr. Zu beachten ist, dass OneTel im
Vier-Minuten-Takt
abrechnet, und daher in der standardmäßigen Tarifabfrage auf
unserer Homepage www.teltarif.de nicht mehr
berücksichtigt wird.
010012 hat diese Woche gleich mehrfach
Auslandstarife gesenkt. Die Palette ist bunt gemischt. Sie
reicht von Argentinien und Mexiko über Bulgarien und Frankreich
nach
Südafrika, Indien oder Philippinen. In viele Länder kommt 010012
damit unter die ersten drei Plätze unserer
Tarifdatenbank. In manche Länder,
wie zum Beispiel
Indien (35 Cent pro Minute) oder Thailand (17.9 Cent
pro
Minute) übernimmt 010012 sogar den ersten Platz. 010012 rechnet
im Minutentakt ab.
In der letzten Woche lieferten sich diverse 0190-0-Anbieter
einmal mehr
ein heißes Rennen um den günstigsten Tarif ins Festnetz und in
diverse
Auslandsziele. Die Kandidaten waren unter anderem
smart79,
Junior Telecom,
Telestunt und
Pennyphone. Wer der augenblickliche
Spitzenreiter ist, entnehmen Sie am besten unserer
Tarifabfrage auf
www.teltarif.de , unter Einbeziehung der
0190-0-Angebote.
- Deutsche Telekom: T-Net 100 tatsächlich teurer, Optionstarife weiter nutzbar
Bereits im letzten Newsletter hatten
wir über die geplanten Änderungen beim
T-Net-100-Tarif
der Deutschen Telekom berichtet.
Zwischenzeitlich hat die Pressestelle die Preiserhöhung für
Neukunden von
15,93 auf 16,99 Euro ab 1. November offiziell
bestätigt. Da
zukünftig neben der T-Net-Box auch die Anrufweiterschaltung
inklusive ist,
ist die neue Grundgebühr jedoch günstiger als die Summe der
Einzelleistungen - so man denn alle Leistungen auch will.
Die T-Net-Box ermöglicht das Speichern von Sprachnachrichten
und Faxen.
Über neue Nachrichten wird der Besitzer auf Wunsch an fast jedem
Telefon
oder Handy oder per SMS auf ein
T-D1-Handy informiert. Das Abrufen der
T-Net-Box ist weltweit möglich - allerdings nur vom eigenen
Anschluss aus kostenlos.
Die Anrufweiterschaltung ermöglicht es, Anrufe zu einem
anderen
Anschluss weiterzuleiten. Dabei kann zwischen verschiedenen
Weiterleitungen
- bei "Nichtmelden", bei "Besetzt" oder "sofort" -
gewählt
werden. Das neu eingeführte und durchaus interessante Feature
Parallelruf ist leider nicht in der
Grundgebühr enthalten.
Gleichzeitig dürfen sich Bestandskunden der Telekom-Optionstarif
CityPlus, CityWeekend, Select 5/10, Select 5/30 bzw.
T-Net 200 und T-Net 300 freuen. Ursprünglich sollten diese zum
1. Oktober eingestellt werden, doch hierbei gibt es
Verzögerungen.
Einen neuen Termin für die Produkteinstellung gibt es noch nicht.
Kunden, die selbst aktiv von einem der genannten Tarife, die
nicht mehr vertrieben werden, in einen anderen Tarif wechseln
möchten, haben hierzu aber jederzeit die Möglichkeit. Für die
verbleibenden Kunden
in den Alt-Tarifen ist nun eine schrittweise Migration zu den
neuen Produkten des Bonner Ex-Monopolisten im Gespräch.
.
Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung
aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
E-Mail-Adresse in untenstehendes Feld und klicken Sie dann auf den
Knopf "Abo bestellen". Dieser Service ist für Sie kostenlos.
Unmittelbar nach dem Bestellen wird eine Willkommensmail an Sie
geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
Information befindet, wie Sie Ihr Abo wieder beenden. Ihre Adresse
wird von uns nur für den Versand dieses Newsletters verwendet und
nicht weitergegeben.