- Special: Ein billiger Minutenpreis ist nicht alles!
Dank Call by Call, der Vorwahl vor der Vorwahl, können Sie seit
Anfang 1998
beim Telefonieren kräftig sparen. Eine Vielzahl an Anbietern
steht dabei
zur Auswahl und macht die Suche nach dem richtigen Anbieter
manchmal zur Qual. Manches Angebot, dass auf den ersten Blick
verlockend aussieht, ist in Wirklichkeit eine Kostenfalle.
Denn neben dem Minutenpreis muss man auch auf weitere Details
achten, wie den Abrechnungstakt und das Verbindungsentgelt.
Mit unserem Special wollen wir Ihnen helfen, Überraschungen
auf Ihrer Telefonrechnung
zu vermeiden. "Ein billiger Minutenpreis allein ist nicht
alles", so der Titel des gestern
gestarteten Specials. Mit dem speziell dafür angepassten
Tarifrechner können Sie beispielsweise direkt
die zusätzlichen Kosten ermitteln, die Sie durch ungünstige Abrechnungstakte
und sonstige Nebenkosten
in Kauf nehmen müssen.
Außerdem haben wir eine Umfrage vom Juli diesen Jahres
ausgewertet, und die daraus
resultierenden Auswirkungen auf unsere Tarifabfragen erläutert.
Seinerzeit hatten wir
gefragt, nach welchen Kriterien wir unsere Ergebnistabellen
aufbauen sollen. Dazu
hatten sich mehr als 4 500 Leser geäußert.
Eine Analyse realer
Telefonverbindungsdaten rundet das Special ab.
Das Special finden Sie ab sofort unter der Adresse
http://www.teltarif.de/takt/ . Wir
danken 01051 Telecom für die
Unterstützung. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
- Telekom erhöht Preise
Zum Jahresanfang 2003 will die Deutsche
Telekom
den Preis für die Neueinrichtung von Analog-Anschlüssen kräftig
anheben.
Bisher fällt ein Pauschalpreis von 51,57 Euro an, in Zukunft
ist dies
der Bereitstellungspreis. Sind Arbeiten vor Ort nötig, berechnet
der T-Service eine
Fahrtkostenpauschale von 47 Euro und 14 bis 15 Euro pro
angefangener
Viertelstunde. Ende November entscheidet die
Regulierungsbehörde, ob die neuen Preise genehmigt werden.
Beschlossen scheint dagegen die Erhöhung des Grundpreises
beim
T-Net 100-Anschluss.
Die Pressestelle
bestätigt die Änderung zwar noch nicht, doch auf in letzter Zeit
verschickten
Auftragsbestätigungen für Telekom-Anschlüsse steht, dass der
Preis ab
Februar 2003 von 15,93 Euro auf 16,99 Euro steigt.
Aufgewertet
werden soll der Anschluss durch die Inklusivmerkmale T-Net-Box
und Anrufweiterschaltung.
- Bundesrat ebnet Weg für Call by Call im Ortsnetz
Nach dem Bundestag hat auch der
Bundesrat
die Einführung von Call by Call im
Ortsnetz
beschlossen. In ihrer ersten Sitzung nach der Bundestagswahl
machte die
Länderkammer Ende letzter Woche in Berlin den Weg für
die lange umstrittene freie Wahl des Ortsnetz-Betreibers
endlich frei.
Fünf Jahre nach dem Fall des Monopols der Telekom und
drastisch
gesunkener Preise im Fernbereich kündigt sich damit auch im
Ortsnetz
mehr Wettbewerb an. Ob die Preise auch in diesem Bereich sinken
werden,
bleibt allerdings abzuwarten. Bisher halten sich die in Frage
kommenden
Wettbewerber auffällig zurück.
Was die Einführung des Call by Call für die Telefonkunden
bedeutet,
haben wir bereits vor drei Wochen in unserem Newsletter
http://www.teltarif.de/nl/n174.html
(37/2002) vom 12. September erörtet. Diesen finden Sie
bei Interesse weiterhin auf unserer Homepage in der Rubrik
"Service" verlinkt.
- Änderung bei 01081 und Ventelo - Panne bei Smart79
01081 hat den Preis für Gespräche in die
deutschen Mobilfunknetze von 15 auf 18 Cent pro Minute
erhöht.
Kurzzeitig war 01081 der preiswerteste Anbieter. Zu erwähnen
ist,
dass 01081 entgegen dem Trend diese Änderung frühzeitig
angekündigt hat.
Ventelo ändert die Preise für seine In- und Auslandsauskunft.
Bei der Inlandsauskunft 11822
wird ein Verbindungsentgelt von 23 Cent berechnet, und alle
3 Sekunden werden 5 Cent fällig. Für die Auslandsauskunft
11823 werden für die
ersten 45 Sekunden
118 Cent berechnet, danach kosten 3 Sekunden jeweils
10 Cent.
Einen Vergleich zum bisherigen Tarifmodell finden Sie in der
entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s8939.html .
Einen schweren Abrechnungsfehler gab es unterdessen bei
Smart79 (Vorwahl 0190-079).
Statt dem gültigen Minutenpreis von 3,04 Cent in der Haupt-
bzw. 2,14 Cent in der
Nebenzeit, wurden Preise von über 50 Cent pro Minute
abgerechnet. Der Fehler
basierte auf einem Eingabefehler in den Abrechnungscomputer. Da
die Abrechnung über die
Deutsche Telekom erfolgt, kann es jedoch
nach Angaben des Anbieters bis zu drei Monate dauern,
bis die Korrektur und die Gutschrift auf der Rechnung auftauchen.
Bei weiteren Fragen
zu der Panne ist der Anbieter per E-Mail unter
info@smart79.de zu
erreichen.
- Echte Flatrate für T-DSL 1500
schlund+partner
bietet seit Monatsanfang verschiedene Tarife für T-DSL 1500 an.
Damit erfolgt der
Download mit einer Übertragungsrate von 1,5 MBit/s, der
Upload mit 192 kBit/s. Die Nutzer können zwischen einem
volumenbasierten Tarif und einer echten Flatrate wählen.
Der volumenabhängige
Tarif kostet 29,90 Euro pro Monat. Darin ist
ein Transfer von 10 GB enthalten. Darüber hinaus gehender
Datentransfer wird mit 1 Cent pro Megabyte berechnet.
Für unbeschränkten
Datentransfer ist eine monatliche Grundgebühr von
49,90 Euro zu zahlen.
Für beide Tarife ist ein T-DSL-1500-Anschluss bei der
Deutschen Telekom notwendig. Die
Vertragsmindestlaufzeit beträgt jeweils drei Monate.
Mit der Flatrate beschreitet schlund+partner Neuland. Bisher
sind keine
unbeschränkten Tarife bei der hohen Bandbreite von 1,5 MB
bekannt.
Zum Beispiel bietet T-Online für
T-DSL 1500
keine echte Flatrate an. Allerdings ist bei T-Online ein
zeitlich
unbeschränkter Volumentarif für eine Grundgebühr
von 25 Euro pro Monat erhältlich. Bei diesem sind aber nur
5 GB Datentransfer inklusive. Jedes weitere Megabyte wird
mit 1,49 Cent berechnet.
- Tarifänderungen und Aktionen bei DSL-Providern 1&1 und call2surf
Im Rahmen einer bis zum 31. Dezember 2002 befristeten
Einsteiger-Aktion bietet der Internetprovider
1&1 aus Montabaur Neukunden bei
Abschluss
eines Vertrages über einen seiner DSL-Internet-Tarife ein
externes
DSL-Modem vom Typ ATI AT-AR215E zum Nulltarif an.
Alternativ
dazu kann man auch eine Fritz!Card DSL mit kombiniertem
DSL/ISDN-Modem
zum immer noch günstigen Preis von 29,90 Euro bestellen. In
beiden Fällen
müssen jedoch zusätzlich Versandkosten in Höhe von 6,90 Euro
bezahlt werden.
Verschlechtert hingegen hat der Provider die Konditionen
seiner "Fair-Preis-Garantie" für Neukunden seiner
DSL-Flatrate: Kostete dieser
Tarif bisher nur 14,90 Euro im Monat, wenn man den Zugang
weniger als
100 Stunden pro Abrechnungszeitraum nutzte, so fallen bei
Neuabschluss
einer Flatrate monatlich nun mindestens 19,90 Euro
Provider-Gebühren
an. Die Kosten bei Überschreiten des Stunden-Limits bleiben mit
29,90 Euro immerhin unverändert.
Auch vom Internetprovider
call2surf
gibt es Veränderungen in den DSL-Tarifen zu berichten.
Die erst vor kurzem eingeführten
DSL-Tarife
call2surf.dsl ONE für 24,49 Euro und einem Monat
Laufzeit sowie
der Tarif call2surf.dsl THREE für 21,95 Euro und drei
Monaten
Laufzeit werden ersatzlos gestrichen.
Der Tarif call2surf.dsl SIX für 19,95 Euro pro
Monat
und sechs Monaten Vertragslaufzeit bleibt erhalten. Es wird
allerdings auch
weiterhin eine Einrichtungsgebühr in Höhe von 9,95 Euro
berechnet.
Dafür bietet der Provider im Oktober einen Aktionstarif an:
Bei einer
Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten zahlt der Nutzer für
die
DSL-Flatrate in den ersten 2 Monaten nur 16,99 Euro
monatliche
Grundgebühr. Danach fallen reguläre 19,95 Euro pro Monat
an.
Die Einrichtungsgebühr entfällt bei dem Aktionstarif.
Weitere DSL-Tarife finden Sie wie immer in der Übersicht auf
unserer
Infoseite
http://www.teltarif.de/i/dsl.html .
- MDS und Picoflat mit massiven Einwahlproblemen
MDS und Picoflat
haben momentan bei ihren Internet-Angeboten massive
Einwahlprobleme. Viele Kunden, die sich bei den beiden Anbietern
einwählen wollen, hören entweder direkt das Besetztzeichen oder
die Verbindung bricht nach kurzer Zeit ab.
Das Problem ist bekannt, doch leider zeichnet sich noch keine
Lösung ab. Der Fehler liegt laut MDS beim Unternehmen
Tesion,
über das die technische Abwicklung des Angebotes läuft. Alle
Kunden haben eine E-Mail erhalten, in welcher auf die Problematik
eingegangen wird. Doch hierbei ist eine weitere Panne passiert:
In der E-Mail wird auf zwei alternative Einwahlnummern
hingewiesen. Bei einigen Mails lautet eine dieser Nummern
0190 6xxx. Würden sich die
Nutzer über diese Nummer einwählen, könnten sich die Kosten auf
ein Vielfaches von herkömmlichen Minutenpreisen für die
Interneteinwahl belaufen.
Bei der angegebenen Einwahlnummer muss es statt "0190-6xxx"
richtig "0192-6xxx" heißen.
Nähere Details können Sie in unserer Meldung
http://www.teltarif.de/s/s8952.html
nachlesen.
- Geburtstagsgeschenk bei D1-Xtra
Die XtraCard feierte am 1. Oktober ihren fünften Geburtstag
und
aus diesem Anlass hat T-Mobil die Aktion
"XtraClever" gestartet, die zunächst bis zum 31. März 2003
laufen soll.
Damit profitieren Prepaidkunden von T-Mobile jetzt von
eingehenden Gesprächen.
Alle Kunden, die in den Euro-Tarifen
XtraGo,
XtraOne und
XtraPlus telefonieren,
erhalten im Rahmen der Aktion eine Gutschrift von 1 Cent pro
Gesprächsminute für
jeden eingehenden Anruf - egal, ob dieser aus dem deutschen Fest-
oder
T-Mobil-Netz, aus dem Ausland oder einem anderen Mobilfunknetz
kommt.
Das Geld schreibt T-Mobile dem eigens dafür eingerichteten
XtraClever-Konto des Kunden gut. Sobald das XtraClever-Konto
einen Betrag
von 50 Cent erreicht, wird das Geld automatisch auf das
normale
Xtra-Konto übertragen und der Kunde per SMS informiert.
Die Kunden von o2 LOOP profitieren vom "EasyMoney" bereits
seit knapp
zwei Jahren. Bei LOOP werden sogar 2 Cent pro Minute gut
geschrieben,
dafür gilt das Angebot aber nur, wenn man im eigenen Netz eingebucht
ist. In ländlichen Regionen, wo
o2-Kunden auf die Mitbenutzung des D1-Netzes angewiesen sind,
gibt es kein "EasyMoney".
Kurios: Zum Start des o2-Angebots erwirkte T-Mobil eine
Einstweilige
Verfügung, die zur Folge hatte, dass "EasyMoney" mehrere Wochen
pausieren
musste. Doch letztendlich setzte sich o2 vor Gericht durch.
Jetzt hat der deutsche Marktführer selbst ein vergleichbares
Feature eingeführt.
- Neues bei E-Plus: Mobil Telefonieren zum Festnetzpreis
Zum Monatswechsel haben sich die Mobilfunkanbieter wieder ein paar
Neuigkeiten einfallen lassen. Als einziger Netzbetreiber bietet
E-Plus derzeit ein Startguthaben von
50 Euro an.
Davon profitieren Neukunden, die bis zum 31. Oktober einen
Laufzeitvertrag über 24 Monate abschließen. Außerdem hat
E-Plus seinen
i-mode-Einführungspreis von 0,1 Cent pro Kilobyte
Datenübertragung
verlängert. Für Berliner Kunden wurde ein Sondertarif
aufgelegt, mit dem
Gespräche ins deutsche Festnetz rund um die Uhr nur 3 Cent
pro Minute
kosten. Mit diesem Preis kann man wahrhaft "festnetzgünstig" mobil
telefonieren. Mehr zu diesem Tarif erfahren Sie in der Meldung unter
der URL
http://www.teltarif.de/s/s8926.html .
E-Plus hat ferner den Preis für das Philips-Handy Fisio 820
gesenkt.
Das Gerät kostet mit Vertrag jetzt nur noch einen Euro. Das
Fisio 120 ist
als Free & Easy-Paket nun für 79 Euro zu haben. Neu im
Portfolio
für Vertragskunden ist das Nokia 7650 mit integrierter
Digitalkamera.
Es wird für 449 Euro mit Vertrag bzw. 655 Euro ohne
Vertrag
angeboten.
- o2: Viele Frei-SMS und Grundgebühr-Rabatte
o2 offeriert LOOP-Neukunden, die als
Tarif die
Mobile Option wählen, weiterhin 120 Frei-SMS. Wer ein
LOOP-Paket mit
dem Siemens C55 sowie dem Nokia 3510 kauft, erhält zusätzlich ein
Jahr lang jeden Monat 25 kostenlose Kurzmitteilungen.
Geschäftskunden, die einen
Laufzeitvertrag in den Tarifen
Select
Profi oder Genion
Profi
abschließen, zahlen in den ersten drei Monaten nur die halbe
Grundgebühr.
Neu für Privatkunden ist die Möglichkeit, einen Vertrag im o2
Data-Tarif abzuschließen. Voraussichtlich Mitte Oktober bietet
o2 seine
Laufzeittarife auch mit 60/1-Sekunden-Taktung und reduzierter
Grundgebühr an. Kunden, die in den Tarif
wechseln möchten, können dies sowohl über die Hotline (netzintern
0179-55222), als auch via Internet unter
www.o2online.de und über
den Tarifmanager (Kurzwahl 1414) tun.
- Talkline: Drei Monate ohne Grundgebühr
Nicht nur die Netzbetreiber, sondern auch Service-Provider
Talkline hat für den Oktober ein Extra
im Programm: Wer jetzt den
D1-TellySmile-Tarif, den
Vodafone Sun und den
E-Plus-Privat-Tarif bestellt,
muss die ersten drei Monate keine Grundgebühr zahlen an.
Wer einen Talkline More-Tarif für
D1 oder
D2 abschließt,
zahlt acht Monate lang keine Grundgebühr. Danach fallen
4,95 Euro im Monat an.
Über die volle Mindestlaufzeit von zwei Jahren ist der für
D1, D2 und
E-Plus erhältliche Talkline 2,95-Tarif
von der
Grundgebühr befreit. Bei Abschluss eines
Talkline Joy-Tarifs, den es ebenfalls
für D1, D2 und E-Plus gibt, fallen im
ersten Jahr keine Grundgebühren an. Danach beträgt der
Monatspreis 7,50 Euro.
Zu den Grundgebühren kommt bei den genannten Tarifen aber
noch ein Mindestumsatz hinzu, so dass man genau rechnen sollte.
Wer wenig telefoniert, ist mit einer Prepaid-Karte und einem
günstig erworbenen Gebraucht-Handy oft besser beraten. Wer sich
hingegen ein neues Gerät anschaffen möchte, und regelmäßig etwas
telefoniert, so dass er den Mindestumsatz erreicht, kann von den
Einsteigertarifen profitieren.
Für seine Partnerkarten, die als Zweitkarte zu einem
bestehenden
Vertrag zu haben sind, hat Talkline die monatliche Grundgebühr
gestrichen.
Es wird jetzt nur noch ein Mindestumsatz von 4,95 Euro
vorausgesetzt.
Verbindungen ins nationale Festnetz kosten - unabhängig davon, ob
man eine
D1-, D2- oder E-Plus-Zweitkarte besitzt - werktags von 7 bis
18 Uhr
49 Cent pro Minute. In der Nebenzeit reduziert sich der
Minutenpreis
auf 19 Cent. Der Minutenpreis am Wochenende (Freitag,
20 Uhr,
bis Sonntag, 24 Uhr) beträgt 9 Cent. Netzintern
beträgt der
Minutenpreis in der Hauptzeit 39 und in der Nebenzeit
19 Cent.
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