Newsletter 38/02 vom 19.09.2002
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 19.09.2002 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Neue "Telefonauskünfte" von 01051 und 01058 mit Call-by-Call-Alternative
  2. Call by Call im Ortsnetz: Absehbarer Flop?
  3. Telekom drängt Kunden T-Net 100 auf - Erhöhung der Grundgebühr droht
  4. Weitere DSL-Flatrate über mediaWays gestartet
  5. Viele neue Internet-by-Call-Angebote - ein Überblick
  6. MobilCom: Nach dem Ausstieg von France Télécom vorerst gerettet
  7. Neue GPRS-Tarife bei MobilCom
  8. Talkline: Aktionen und i-mode
  9. Alte Handys entsorgen und spenden
  10. Neues von o2 Germany
  1. Neue "Telefonauskünfte" von 01051 und 01058 mit Call-by-Call-Alternative

    01051 und 01058 haben jeweils eine neue Telefonauskunft gestartet: Bei 01051 heißt das Angebot 11856 - ConnectDirect und bei 01058 Direkt Call. "Direct Call" ist über die Nummer 11858 zu erreichen.

    Der Clou ist jeweils, dass man diese Auskunftsnummern auch für eine neue Form des Call-by-Call nutzen kann - von den Anbietern als "Weitervermittlung" tituliert: Wenn man nach der Auskunftsnummer direkt die Nummer des gewünschten Gesprächspartners tippt, wird man auch direkt dahin verbunden.

    Die Preise hierfür entsprechen den üblichen Einführungspreisen, die 01051 und 01058 für neue Call-by-Call-Nummern berechnen. Bei der 11856 fallen für alle Gespräche in das deutsche Festnetz 1,9 Cent pro Minute und 14,4 Cent in die nationalen Mobilfunknetze an. Auch internationale Gespräche sind über "11856 - ConnectDirect" möglich, abgerechnet zu den normalen 01051-Auslandskonditionen.

    Über die 11858 kosten alle Festnetzgespräche 1,9 Cent pro Minute und Verbindungen in das deutsche Mobilfunknetz 14,5 Cent. Die Preise für Auslandsgespräche entnehmen Sie bitte von der Anbieterseite. Bei beiden Anbietern werden die Gespräche im Minutentakt abgerechnet.

    Die direkte Weitervermittlung ist vom Call-by-Call bekannt. 01051 und 01058 nutzen den Umstand, dass in den Regeln für die Zuteilung von 118-Nummern diese direkte Weitervermittlung nicht ausdrücklich untersagt wird. Über 118-Nummern dürfen eigentlich nur Auskunftsdienste angeboten werden. Die Weitervermittlung zu Rufnummern kann allerdings Bestandteil des Auskunftsdienstes sein, und die Ansage der gewünschten Rufnummer muss nur erfolgen, wenn der Nutzer darauf nicht ausdrücklich verzichtet. Die direkte Wahl der Rufnummer könnte man somit auch als Verzicht auf Ansagen der Rufnummer auslegen.

    Gibt man keine weitere Nummer ein, wird man mit einem normalen Auskunftsservice verbunden, der die Nummer des gewünschten Teilnehmers ermittelt. Bei beiden Anbietern kostet dieser Service 9,9 Cent pro angefangene 6 Sekunden und 25 Cent Einwahlgebühr.

    Unsere Datenbank bietet Ihnen die Möglichkeit, die Kosten für Auskunftsdienste zu vergleichen. Wählen Sie dafür bei der Tarifabfrage einfach als Ziel "Telefonauskunft".

  2. Call by Call im Ortsnetz: Absehbarer Flop?

    Das lange Hin-und-her um die Einführung von Call-by-Call-Telefongesprächen im Ortsnetz - über deren Auswirkung für Telefonkunden wir in unserem Newsletter schon ausführlich berichtet haben - hat bei den potentiellen Anbietern offenbar die anfängliche Begeisterung gedämpft. Nach Auskunft der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) sind die Telekommunikationsunternehmen bisher sehr zurückhaltend. RegTP-Sprecher Harald Dörr sagte der Berliner Zeitung: "Bislang haben wir wenig Hinweise, ob das Interesse seitens der Anbieter groß genug ist". Deshalb sei nicht abzusehen, ob Call-by-Call im Ortsnetz, dessen Einführung für Dezember am 12. September beschlossen wurde, überhaupt realisiert werden könne. Denn eins ist klar: Nur, wenn mehrere Anbieter zur Verfügung stehen, unter denen man auswählen kann, macht die Möglichkeit der freien Anbieterwahl auch Sinn.

    Bisher hat nur 01051 angekündigt, Call by Call im Ortsnetz bundesweit anbieten zu wollen. Das wäre immerhin schon eine Alternative zur Telekom. Die anderen Anbieter warten noch ab: Über die Bedingungen, wie die vom Gesetzgeber geforderten Zusammenschaltungspunkte, an denen die Anbieter die Telefonate von der Telekom oder einem Citybetreiber übernehmen, zu realisieren sind, wird jetzt erst verhandelt. Wie Herr Dörr gegenüber teltarif.de erklärte, wurden die Versuche der RegTP, eine entsprechende Diskussion bereits im Vorfeld anzustoßen, von allen beteiligten Seiten abgeblockt. Die Begründung war, dass man über die konkreten Schritte erst reden könne, wenn die gesetzlichen Grundlagen für das Call by Call im Ortsnetz geschaffen seien. Die RegTP will nun ihre Vorschläge zu Stellungnahme veröffentlichen.

    Informationen zum Call by Call finden Sie auf unseren Informationsseiten unter den URL http://www.teltarif.de/festnetz/call-by-call/ und http://www.teltarif.de/festnetz/call-by-call/anmeldung.html .

  3. Telekom drängt Kunden T-Net 100 auf - Erhöhung der Grundgebühr droht

    Die Deutsche Telekom scheint Kunden zunehmend zu drängen, statt den einfachen Telefonanschlüssen teurere Sondertarife zu wählen. So wird zum Beispiel Kunden immer wieder T-Net 100 statt einem normalen Analoganschluss empfohlen. Gegen eine erhöhte Grundgebühr bietet dieser Vergünstigungen bei nationalen Festnetzgesprächen im Vergleich zu dem Standardanschluss T-Net. Für T-Net fallen pro Monat 13,33 Euro an, für T-Net 100-Anschluss bezahlt man 15,93 Euro monatlich.

    Doch nicht nur die Preisdifferenz von 2,60 Euro ist ein Nachteil für den Kunden, es gibt auch unterschiedliche Kündigungsfristen: bei T-Net gilt eine Kündigungsfrist von 6 Tagen, beim T-Net 100 sind es 3 Monate.

    Ziel dieser Vorgehensweise scheint zu sein, höhere Grundgebühren zu erzielen, und dies oft zum Nachteil der Kunden. Zahlreiche Leser-Erfahrungen und die Tests der teltarif-Redaktion ergaben, dass es trotz mehrfachem Nachfragen keinen Hinweis auf den T-Net-Anschluss gab. Wurden die Telekom-Mitarbeiter direkt auf den Standardanschluss angesprochen, hieß es, dieser würde nicht mehr vermarktet. Dies dementierte die Pressestelle der Telekom auf Nachfrage jedoch umgehend, einen Anschluss in der jetzigen Form werde es immer geben.

    Wir raten allen, die sich für einen T-Net-Anschluss bei der Telekom entscheiden, ihre Auftragsbestätigung zu kontrollieren. Erschwerend hierbei ist, dass diese erst ein paar Tage nach der Beauftragung im T-Punkt per Post verschickt wird. Um sicher zu gehen, dass Sie nicht zu viel zahlen, raten wir Ihnen, die Auftragsbestätigung mit unseren Informationen und Preisen auf unserer Anbieterseite zur Telekom zu vergleichen. Wenn Sie sich nicht im Klaren sind, welchen Analog-Anschluss sie nutzen, hilft ein Blick auf die letzte Telekom-Rechnung. Dieser könnte ergeben, dass Sie bei der Grundgebühr ein paar Euro sparen könnten.

    Dass die Telekom die Grundgebühren als Einnahmequelle entdeckt hat, zeigen auch Spekulationen, dass angeblich die Grundgebühren für alle Festnetz-Anschlüsse um 1 Euro erhöht werden sollen, wie das Handelsblatt erfahren haben will. Diese Erhöhung soll Mehreinnahmen von 500 Millionen Euro jährlich bedeuten.

    Da es sich bei der Telekom weiterhin um ein marktbeherrschendes Unternehmen handelt, müssen alle Preisänderungen aber von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) genehmigt werden. Frau Giers-Lamberts von der Regulierungsbehörde teilte uns auf Nachfrage mit, dass keine Antrag bezüglich einer Gebührenerhöhung der Telekom vorliegt. Frank Domagalla, Pressesprecher der Telekom sagte, dass es sich um reine Spekulationen handelt, an welchen man sich nicht beteiligen werde und man es Leid sei, jede Woche neue Spekulationen zu kommentieren. Ein generelles Dementi gab es jedoch nicht.

    Es wäre bereits das zweite Mal, dass die Telekom innerhalb kürzester Zeit versucht, ihre Kunden über die Grundgebühr abzukassieren. Erst zum 1. Mai wurden die Grundgebühren für den T-Net-Anschluss um 5 Prozent auf 13,33 Euro und für den ISDN-Standard-Anschluss um 2,8 Prozent auf 23,60 Euro erhöht. Beim T-Net-Anschluss würde eine Erhöhung auf 14,33 Euro eine Steigerung um 7,5 Prozent bedeuten.

    Neue Preise würden bewirken, dass die immer geringeren Margen aus dem Gesprächsaufkommen ausgeglichen würden. Dass eine geplante Erhöhung in Zusammenhang mit der Einführung von Call by Call im Ortsnetz steht, ist jedoch unwahrscheinlich.

  4. Weitere DSL-Flatrate über mediaWays gestartet

    Nach eXpressNet, Callando und t-link, bietet nun auch newDSL eine bundesweite DSL-Flatrate über die technische Plattform von mediaWays an. Der monatliche Grundpreis liegt bei 19,89 Euro. Es wird keine Einrichtungs- oder Anmeldegebühr erhoben. Voraussetzung für die Nutzung ist ein T-DSL-Anschluss bei der Deutschen Telekom. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 3 Monate bei einer Kündigungsfrist von 4 Wochen. Es gibt keine Zeit- und Volumenbegrenzung, wobei eine Mehrplatznutzung nicht erlaubt ist.

    Die Anmeldung erfolgt online über die Homepage des Anbieters, anschließend wird dem Nutzer per E-Mail die Anmeldebestätigung zugeschickt. In dieser E-Mail erhält man die Daten für einen POP3-Account, über welchen die Zugangsdaten und zukünftige Rechnungen abgerufen werden. Eine zusätzliche Software ist nicht notwendig, der Zugang erfolgt über den kostenlos downloadbaren "PPPoE Client".

    Eine Nutzung von T-DSL mit 768 kBit/s ist generell möglich, die Nutzung mit T-DSL 1500 ist in Planung. Weitere Informationen rund um DSL und zu den Tarifen finden Sie auf unserer Infoseite unter http://www.teltarif.de/i/dsl.html .

    Wir werden in den nächsten Wochen testen, wie gut die Performance der neuen Anbieter im Vergleich zum bestehenden T-DSL der Deutschen Telekom ist.

  5. Viele neue Internet-by-Call-Angebote - ein Überblick

    Eine Reihe von Anbietern hat diese Woche neue Internet-by-Call-Angebote gestartet, wobei es jedoch keinen neuen Spitzentarif gibt.

    Bei den neuen Tarifen handelt es sich um reine Reseller-Angebote. Reseller sind zumeist kleine Firmen, die Tk-Dienstleistungen im Paket bei einem großen Einwahl-Netzbetreiber einkaufen, und diese dann im Detail an Endkunden weiterverkaufen. Die beiden wichtigsten Netzbetreiber im Bereich des Internetzugangs, die Angebote für Reseller stricken, sind mediaWays und BT Ignite.

    Es fällt auf, dass zumeist eine große Zahl von Resellern jeweils dieselben Tarife anbieten. Der einzige Unterschied sind dann Einwahlnummer bzw. Benutzername und Passwort. Um die Übersicht zu wahren, wird in unserer Datenbank daher immer nur ein Reseller einer Preisklasse stellvertretend für alle angezeigt.

    Dem setzen die Reseller nun eine Differenzierung entgegen. Die Preise unterscheiden sich leicht - wenn oft auch nur im Bereich von 0,01 Cent pro Minute. Entsprechend bläht sich unsere Tarifdatenbank auf.

    Detaillierte Informationen zu den Tarifen von GKAS, wel.de, absolventen.NET, ACN und easysurf finden sie in unserem News-Bereich unter der URL http://www.teltarif.de/s/s8847.html . Weitere neue Angebote gibt es von Äakus ( http://www.teltarif.de/s/s8839.html ), 1NetbyCall ( http://www.teltarif.de/s/s8865.html ) und Bycall24 ( http://www.teltarif.de/s/s8831.html ) .

  6. MobilCom: Nach dem Ausstieg von France Télécom vorerst gerettet

    Wie sich in der vergangenen Woche schon abgezeichnete, will sich der Gesellschafter France Télécom von MobilCom endgültig trennen. Alle Zahlungen wurden eingestellt. Nach einem heißen Verhandlungs-Wochenende haben Bundes- und Landesregierung über die KfW und die Schleswig-Holsteinischen Landesbank einen Überbrückungskredit von 400 Millionen Euro zugesagt, um das Unternehmen vor der Pleite zu retten. Im Gegenzug tritt MobilCom Forderungen ab, die diese gegen France Télécom hat. Die Bundesregierung geht dabei anscheinend davon aus, dass France Télécom zu Unrecht den Vertrag mit MobilCom fristlos gekündigt hat, und folglich ihren Verpflichtungen weiter nachkommen muss.

    Etwa die Hälfte des Geldes soll in den Aufbau von Kernbereichen des Unternehmens wie dem Mobiltelefon-Service und dem Provider-Geschäft ließen. Diese könnten ihren Finanzbedarf auf Dauer selbst erwirtschaften, hier sei lediglich eine vorübergehende Liquiditätshilfe notwendig.

    Die andere Kredithälfte geht in den Aufbau des UMTS-Netzes, für den nach Auffassung der Bundesregierung rechtliche Ansprüche gegenüber der France Télécom bestünden, weshalb die Liquiditätsdarlehen nach banküblichen Kriterien vergeben werden könnten. Nach Angaben der Bundesregierung umfassen die MobilCom-Ansprüche insgesamt 18 Milliarden Euro, davon allein rund zehn Milliarden aus dem UMTS-Vertrag.

    MobilCom baut nun darauf, dass France Télécom den Aufbau des neuen Mobilfunknetzes nach dem UMTS-Standard weiterhin finanzieren muss. Ansonsten hat sich das Unternehmen am Dienstag einen harten Sparkurs verordnet, mit dem 130 Millionen Euro Kosten eingespart werden sollen. Derzeit bewegen sich die Angaben über einen erforderlichen Stellenabbau zwischen 800 1 600 Arbeitsplätzen.

    MobilCom-Großaktionär France Télécom, dessen bislang verweigerte Zahlungen entscheidend für die Zukunft des norddeutschen Unternehmens sind, äußerte sich auch nach der Zusage des Hilfspakets von bis zu 400 Millionen Euro bisher nicht. Indirekt bekräftigte die französische Industrieministerin Nicole Fontaine den Rückzug von France Télécom. Die Entscheidung, die Partnerschaft mit MobilCom aufzukündigen, sei "unglücklicherweise nicht zu umgehen" gewesen, sagte sie in Paris. "Das ist eine Unternehmensentscheidung, keine der Regierung", betonte sie weiter. France Télécom ist mehrheitlich im Staatsbesitz.

    Der Ton zwischen Frankreich und Deutschland wird nun schärfer. Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) ermahnte die Regierung in Paris sowie den MobilCom-Großaktionär France Télécom zur Vertragstreue. Er gehe davon aus, dass sich das französische Staatsunternehmen France Télécom an geschlossene Verträge hielte.

    MobilCom-Gründer Gerhard Schmid steht unterdessen wegen des umstrittenen Millionengeschäftes des Büdelsdorfer Mobilfunkunternehmens mit der Firma seiner Frau weiter unter Druck. Wie das Hamburger Magazin stern in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will Mobilcom-Großaktionär France Télécom eine erneute Prüfung des Geschäfts durchsetzen. Die von Schmids Frau kontrollierte Millennium GmbH hatte rund 70 Millionen Euro von MobilCom für ein Aktienoptionsprogramm zur Händlermotivation erhalten. Wie der stern anhand von internen E-Mails und Akten der MobilCom rekonstruiert haben will, setzte Schmid sich massiv für die pünktliche Abwicklung der Zahlungen an die Firma seiner Frau ein.

    Im MobilCom-Aufsichtsrat sagte ein France-Télécom-Vertreter nach dem dem stern vorliegenden Sitzungsprotokoll im Februar 2002, Aktienkäufe von Frau Schmid hätten "einen sehr bedeutenden Effekt auf den Preis der Aktie gehabt". Zu dieser Zeit führte Schmid Gespräche mit der France Télécom über die Übernahme seiner Anteile.

  7. Neue GPRS-Tarife bei MobilCom

    Das Aus für MobilCom scheint vorerst abgewendet - das Unternehmen reagiert prompt mit neuen Konditionen für GPRS. MobilCom-D1- und D2-Kunden können jetzt zwischen den Tarif-Optionen GPRS by Call, GPRS Select, GPRS Select Pro und GPRS Office wählen. MobilCom-E-Plus-Kunden steht GPRS by Call und GPRS Select zur Verfügung. Der Kunde entscheidet dabei selbst, wie viel Inklusiv-Datenvolumen er monatlich nutzen möchte. Wählen kann er dabei zwischen 0 und maximal 20 Megabyte.

    Bei GPRS by Call gibt es keinen monatlichen Grundpreis, dafür aber einen Tagesnutzungspreis von 9 Cent für D1-Kunden. D2-Kunden zahlen einen Stundennutzungspreis von 2 Cent. Der Volumenpreis pro 10-kB-Datenblock beträgt wie bei D1 29 Cent. Bei E-Plus-Kunden werden fast genauso teure 25 Cent pro 10-kB-Datenblock berechnet.

    Zusammenfassen lässt sich sagen, dass die MobilCom-Tarife weitgehend den Angeboten entsprechen, die auch die Netzbetreiber ihren Kunden offerieren. MobilCom-D1-Kunden steht mit GPRS Select Pro ein Tarifmodell zur Verfügung, dass es in dieser Form bei T-Mobile nicht gibt. Der Tarif bietet sich für GPRS-Nutzer an, denen 1 MB Inklusivvolumen zu wenig ist, die aber auch nicht den Office-Tarif mit 20 MB Inklusivvolumen benötigen.

    Für E-Plus vermisst man bei MobilCom die neuen Netzbetreiber-Angebote, die dieser zum Monatsbeginn eingeführt hat. Damit gibt es für MobilCom-E-Plus-Kunden derzeit keine Datentarife für Vielnutzer. Detaillierte Informationen für die weiteren Tarife finden Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s8859.html , Informationen zum Übertragungsstandard GPRS erhalten Sie auf unserer Informationsseite unter der URL http://www.teltarif.de/i/gprs.html .

  8. Talkline: Aktionen und i-mode

    Beim Elmshorner Handyprovider Talkline können Neukunden derzeit sparen: Bis zum 21. September gelten Sonderkonditionen bei Abschluss eines Laufzeitvertrags in den Tarifen Talkline Joy und Talkline 2,95, die für D1, D2 und E-Plus erhältlich sind.

    Wer einen Vertrag im Talkline Joy-Tarif abschließt, zahlt im ersten Jahr keine Grundgebühr. Danach beträgt der monatliche Grundpreis 7,50 Euro. Zusätzlich werden 5 Euro Mindestumsatz erwartet. Ferner gibt es wahlweise 600 Frei-SMS oder 600 Freiminuten. Für 3,80 Euro Zusatzgebühr im Monat bekommt man ein Paket mit 50 SMS. Damit kostet eine Kurznachricht rechnerisch nur 7,5 Cent. Schließt man einen Talkline-2,95-Vertrag ab, so entfällt sogar über die gesamte Mindestlaufzeit von 24 Monaten die Grundgebühr. Der Mindestumsatz beträgt 10 Euro im Monat. Talkline bietet in diesem Tarif monatlich aber auch - je nach Wahl - 25 Freiminuten oder 25 Frei-SMS. Für 7,50 Euro monatlich gibt es ein SMS-Paket mit 50 Kurznachrichten. Pro Mitteilung zahlt man damit rechnerisch 15 Cent.

    Außerdem hat Talkline die Vermarktung von i-mode für das E-Plus-Netz gestartet. Allen Talkline-Kunden mit einem E-Plus-Vertrag steht ab sofort das komplette i-mode-Angebot zur Verfügung. Die Preise von E-Plus werden 1:1 übernommen. Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie in der News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s8826.html . Auf unserer Informationseite unter der URL http://www.teltarif.de/i/imode.html erfahren Sie mehr über i-mode.

  9. Alte Handys entsorgen und spenden

    Für jedes von den Kunden zurückgegebene Handy spendet Vodafone 5 Euro für einen guten Zweck. Das Geld kommt dem gemeinnützigen Verein Off-Road-Kids e.V. zugute. Vodafone-Kunden, die ihr altes Mobiltelefon nicht mehr benötigen, können sich in Vodafone-Shops spezielle, voradressierte Briefumschläge abholen, mit denen die Kunden die Geräte kostenlos an die für die Entsorgung zuständige Firma schicken können. Das Porto zahlt der Empfänger.

    Wie viele Kunden dieses Angebot annehmen werden, ist naturgemäß fraglich, denn spenden kann man auch einfacher: Für ein altes Handy findet sich in den meisten Fällen auch ein anderer Verwendungszweck. Vodafone selbst bietet beispielsweise Zweitverträge, so genannte Partnerkarten, zu Sonderkonditionen an.

    Ferner werden alte Geräte gern mit einer Prepaidkarte bestückt den Kindern überlassen. In Gegenden mit schlechter Funkversorgung kann man das Handy auch für eine Karte eines zweiten Netzbetreibers nutzen. Und wenn man selbst wirklich keine Verwendung für ein weiteres Mobiltelefon hat, so besteht immer noch die Möglichkeit, es zu verkaufen oder zu versteigern. Das ist dann nicht nur kostenlos, sondern man bekommt sogar noch ein paar Euro dafür.

    Lediglich wenn das Gerät defekt ist, und sich eine Reparatur nicht mehr lohnt, wenn man keinen Akku oder keine Freisprecheinrichtung mehr bekommt, könnte eine Entsorgung sinnvoll sein. Oft findet sich aber auch dann noch in Newsgroups, Tauschbörsen u.ä. ein Sammler, der das Telefon kauft - und sei es als "Ersatzteillager" für sein eigenes, baugleiches Handy.

    Interessiert man sich selbst für den Kauf eines gebrauchten Handys, so sollte man darauf achten, das als Zubehör zumindest ein noch voll funktionstüchtiger Akku und das Ladekabel dabei ist. Auch die Bedienungsanleitung sollte der Verkäufer mitliefern. Wichtig ist auch zu überprüfen, ob das gewünschte Gerät möglicherweise mit einem SIM-Lock versehen ist. Es empfiehlt sich, dies nach Möglichkeit selbst zu testen, indem man die SIM-Karte einsetzt, mit der es später betrieben werden soll, und testet, ob man sich mit dieser in ein Netz einbuchen kann.

  10. Neues von o2 Germany

    Das Münchner Unternehmen o2 Germany ist nicht nur Deutschlands erster Mobilfunkanbieter, der neben Vertragskunden auch seinen Prepaidnutzern den GPRS-Datendienst freigeschaltet hat. Auch beim GPRS-Roaming für Prepaidkunden ist o2 nun ebenfalls Vorreiter. Es gibt zwar noch keinen Termin für die offizielle Einführung und auch die Preise stehen noch nicht fest. Die o2-Pressestelle bestätigte jedoch auf Anfrage entsprechende Pläne, und auch, dass die GPRS-Nutzung im Ausland teilweise schon jetzt funktioniert. Hierbei handelt es sich allerdings um einen Versuchsbetrieb, für dessen Funktionalität es naturgemäß keine Gewähr gibt.

    Und Aktionen gibt es bei o2 auch: Geschäftskunden, die sich bis zum 13. November zum Abschluss eines Handyvertrags im Tarif o2 Select Profi oder o2 Genion Profi entscheiden, erhalten Sonderkonditionen. In den ersten drei Vertragsmonaten fällt nur die halbe Grundgebühr an. Danach läuft der Vertrag normal weiter. Diese Aktion gilt sowohl für die derzeit angebotenen Verträge, die im 10-Sekunden-Takt abgerechnet werden, als auch für die neuen Tarife im 60/1-Sekunden-Takt, die o2 nach eigenen Angaben voraussichtlich ab Mitte Oktober im Angebot hat.

    Wer sich bis 30. September zum Kauf einer LOOP-Karte entscheidet, und als Tarif die Mobile Option einstellt, erhält insgesamt 120 Frei-SMS, die sowohl netzintern, als auch für den Versand in Fremdnetze eingesetzt werden können. Käufer eines LOOP-Pakets mit dem Nokia 3510 bekommen zusätzlich ein Jahr lang 25 Frei-SMS pro Monat. Das Paket kostet 199 Euro und beinhaltet neben den kostenlosen Kurznachrichten auch 15 Euro Startguthaben.


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