- Neue Tarife bei OneTel, Junior Telecom und Telestunt
Der Telekommunikationsanbieter OneTel
senkt ab Mittwoch seine Preise für Gespräche
in die deutschen Mobilfunknetze. Alle Gespräche kosten werktags
von 8 bis 18 Uhr 13,8 Cent pro
Minute und in der übrigen Zeit 13,7 Cent pro Minute. Damit
bietet OneTel den günstigsten
Minutenpreis, jedoch werden alle Telefonate im Vier-Minuten-Takt
abgerechnet. Jedes Gespräch in der Hauptzeit kostet
damit mindestens 55,2 Cent und in der Nebenzeit
54,8 Cent - auch dann, wenn man nur die Mailbox des
Angerufenen erreicht und dort keine Nachricht hinterlässt.
Die neuen Preise gelten ohne
zeitliche Befristung. OneTel ist über die Vorwahl 01086 zu
erreichen.
Junior Telecom hat wiederum
Anfang der Woche den Tarif für Gespräche
in die Mobilfunknetz um 2 Cent von 15,5 Cent auf
17,5 Cent pro Minute erhöht. Andererseits hat der
Anbieter für zwei Auslandsziele wiederum die Tarife
gesenkt. Nach Mexiko bezahlt man über die
Einwahlnummer 0190 051 ab morgen 9,5 Cent pro Minute,
statt bisher 15 Cent, und nach
Indien nun 44,5 Cent. Junior
Telecom rechnet im Minutentakt ab.
Der Telekommunikationsanbieter
Telestunt mit
der Netzvorwahl 0190 076 änderte Anfang der Woche die Tarife
für zahlreiche
Ziele rund um den Globus. Ein Gespräch ins polnische
Mobilfunknetz kostet
jetzt zum Beispiel in der Minute nicht mehr 27,5 Cent
sondern 32 Cent.
Die Tarife ins Festnetz von Italien und Österreich erhöhen sich
jeweils
von 3,5 Cent auf 4 Cent pro Minute.
Seit Mittwoch hat auch Telestunt den Tarif für Gespräche ins
Mobilfunknetz während der Nebenzeit (Montag bis Sonntag 18 bis
9 Uhr) auf 13,7 Cent pro Minute gesenkt. Da bei Telestunt im
Minutentakt abgerechnet wird, ist dieses Angebot noch günstiger
als jenes von Onetel. Doch Vorsicht: Zur Hauptzeit kosten
die Gespräche 18,5 Cent pro Minute - glatt 35% mehr!
Fortgesetzt wird die Gratis-Städteaktion von 01058.
Am 29. August kann aus Celle (05141),
Salzgitter (05341), Kamen (02307) den ganzen Tag über
kostenlos ins deutsche Festnetz telefoniert werden. Am
30. August ist das aus aus Trier (0651), Hattingen (02324),
Castrop-Rauxel (02305) möglich. Und am 31. August
können die Dresdner zum zweiten Mal den kostenlosen Service von
01058 nutzen.
Alle weiteren aktuellen Tarife können Sie unserer Datenbank
unter
http://www.teltarif.de/standard.html
entnehmen.
- Neuer Prepaid Service bei Telekommunikation mit 01039
Net-21 stellt zum 30. August seinen
Prepaid Service ein. Als Alternative hat das
Unternehmen seinen Kunden ein Angebot von Telekommunikation mit
01039 unterbreitet.
Hier kosten Gespräche vom Handy ins Festnetz 15,9 Cent pro
Minute.
Zu anderen Handy-Anschlüssen zahlt man einen Minutenpreis von
39,9 Cent.
Innerhalb des Festnetzes liegt der Preis bei 5,9 Cent pro
Minute.
Vom Festnetz zu Mobilfunkanschlüssen werden 29,9 Cent pro
Minute berechnet.
Von Telefonzellen aus gelten die gleichen Konditionen wie bei der
Nutzung via Handy.
Net-21 verlangte vom Handy ins Festnetz 16,5 Cent pro
Minute und für Telefonate zu anderen
Mobilfunkkunden 40 Cent pro Minute. Damit waren die
Minutenpreise etwas höher, dafür erfolgte die
Abrechnung sekundengenau, während Telekommunikation mit 01039 nun
im ungünstigeren Minutentakt abrechnet.
Erfreulich ist, dass das Restguthaben der Net-21-Kunden von
Telekommunikation mit 01039 übernommen werden
soll. Vermarktet wird der neue Prepaid Service im Internet unter
der Adresse
www.first-telecom.de.
- Superdump startet über 0190 095 neues Call-by-Call-Angebot
Unter dem Namen Superdump ist seit der
vergangenen Woche ein neuer Call-by-Call-Anbieter auf dem Markt
erschienen. Es handelt sich dabei um einen weiterer Ableger der
Düsseldorfer 01058 Telecom GmbH. Die
Einwahlnummer
ist die 0190 095. Ein Preisbrecher ist der neue Anbieter
allerdings nicht gerade.
Mit kaum einem seiner Tarife kann Superdump vordere Plätze
unserer Tariftabelle belegen.
Alle Festnetzgespräche innerhalb Deutschlands kosten 3 Cent
die Minute, und für ein Telefonat in die
Mobilfunknetze werden 21 Cent pro Minute berechnet.
Internationale Festnetzgespräche gibt es ab 4.9 Cent pro
Minute.
Bis 4. September gilt allerdings ein Einführungsangebot,
über das man die USA für 2,9 und Kanada für 3,0 Cent pro Minute erreichen kann.
Alle Gespräche werden im Minutentakt über die Deutsche Telekom
abgerechnet.
- Maxtel startet offiziell unter der Netzvorwahl 0190 028
Ein weiterer 0190-Anbieter, von dem bisher nur die
Netzvorwahl 0190 028 bekannt war, ging
in dieser Woche offiziell mit dem Namen
Maxtel an den Start. Der Reseller aus
dem Hause
01058 verlangt für jedes Gespräch im
deutschen Festnetz 2 Cent pro Minute, in die
deutschen Mobilfunknetze werden 16,9 Cent pro Minute
berechnet. Das größte Manko des "Neuen" ist das
Verbindungsentgelt, welches in alle Destinationen mit
3,5 Cent relativ hoch ausfällt.
Mittlerweile gibt die Ansage auch Aufschluss über das anfallende
Verbindungsentgelt,
was zunächst nicht der Fall war.
Maxtel rechnet darüber hinaus im Minutentakt ab. Bezahlt wird
über die Rechnung der Deutschen Telekom.
- T-Online ändert Internettarife - DSL-Flatrate deutlich teurer
Nachdem T-Online hat letzten
Donnerstag die Erhöhung der monatlichen Grundgebühr der
DSL-Flatrate auf 29,95 Euro bekannt gegeben. Diese wird
ab November wirksam.
Gleichzeitig führt T-Online ab Oktober neue DSL-Tarife ein.
Für 9,95 Euro wird dann der "Einsteigertarif"
T-Online dsl 1 000 MB,
mit einer Volumenbeschränkung auf 1 Gigabyte im Monat,
angeboten. Wer auf bunte Streams und große Downloads verzichtet,
kann mit diesem Volumen auskommen.
Für diejenigen, die mehr möchten, gibt es den auf
5 Gigabyte pro Monat beschränkte Volumentarif für
24,95 Euro im Monat. Das ist genauso viel, wie die
bisherige, unbeschränkte Flatrate. Jedes weitere Megabyte schlägt bei
den neuen Optionen mit 1,59 Cent zu Buche.
Für Geschäftskunden dagegen ist der Tarif dsl pro
ausgelegt
Auch hier werden 24,95 Euro pro Monat fällig.
Dafür können die Kunden in einem Zeitfenster zwischen 7 und
19 Uhr
- das gilt auch am Wochenende - ohne Volumenbeschränkung surfen.
Außerhalb dieser "Flat-Zeit" kostet jedes Megabyte
1,59 Cent.
Interessant hierbei: Sowohl in diesem, als auch in den
volumenbeschränkten Tarifen,
gestattet T-Online den Anschluss von Routern zur Versorgung
mehrerer PCs mit einem Zugang.
Bei dsl flat wird eine solche Mehrfachnutzung weiterhin
verboten sein.
Weitere Informationen zu den Tarifänderungen finden Sie auch
unter
http://www.teltarif.de/s/s8667.html .
- Arcor erlässt Einrichtungspreis und bietet zwei Monate Flatrate gratis
Arcor bietet allen ISDN-Neukunden vom
2. September
bis zum 31. Oktober ein interessantes Einstiegsangebot: Der
Bereitstellungspreis wird erlassen und bei zusätzlichem Abschluss
eines ISDN-
oder DSL-Flatrate-Vertrages gibt es Grundgebühren-Befreiung
für die ersten zwei Monate.
Beim Abschluss eines Standard-ISDN-Vertrages entfällt die
Einrichtungsgebühr
von 50,62 Euro, wird zusätzlich DSL beantragt, beläuft sich
die Ersparnis
auf 76,18 Euro. Die Grundgebühr für die ISDN- und die
DSL-Flatrate beläuft sich auf 24,95 Euro.
Einen ISDN-Anschluss bietet Arcor ab 19,95 Euro monatlich
und mit
DSL-Nutzung (768 kBit/s) fallen 31,90 Euro pro Monat an,
wobei
das DSL-Modem und der Splitter leihweise zur Verfügung gestellt
werden.
Noch bis zum 31. August sparen alle ISDN-Neukunden, ob
mit oder ohne
DSL, ebenfalls den Einrichtungspreis und erhalten 50 Euro
Startguthaben.
Allgemeine Informationen zum Thema DSL sowie weitere Angebote
finden Sie auf unserer Infoseite:
http://www.teltarif.de/i/dsl.html
- Weitere DSL-Flatrate für knapp 20 Euro
Nach eXpressNet und
Callando bietet nun
auch tlink eine günstige
bundesweiten DSL-Flatrate an. Voraussetzung ist ein
T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom.
Der Preis für die Flatrate beträgt 19,90 Euro pro Monat,
bei einer Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten.
Wie auch bei den anderen kürzlich
gestarteten Flatrates kann diese
grundsätzlich mit allen T-DSL-Bandbreiten, also auch mit
T-DSL 1500, genutzt werden.
Allerdings wird der Downstream vom Anbieter auf 768 kBit/s
und der Upstream auf 128 kBit/s begrenzt.
Höhere Bandbreiten sollen in Kürze verfügbar und ein Upgrade für
den Kunden problemlos möglich sein.
Nachdem T-Online am letzten
Donnerstag die Erhöhung der
Flatrate auf 29,95 Euro zum November bekannt gegeben hatte,
haben Nutzer mit dem Tarif von tlink eine weitere Alternative zur
T-DSL-Flat.
- MDS und Picoflat erhöhen Preise für Schmalband-Flatrate - Adnewmedia zieht sich nach Schwerin zurück
Erst vor wenigen Wochen starteten MDS
Telekommunikation und der MDS-Reseller
Picoflat (Blinea) neue
Internet-Pauschaltarife für
Kunden mit analogen und ISDN-Anschlüssen. Die
Telefongesellschaften verkaufen ihre Angebote zusammen mit
einer Preselection für den
Telefonanschluss. Allerdings sind die Telefontarife mit
Minutenpreisen zwischen 2,55 und 9,75 Cent für Gespräche
innerhalb des deutschen Festnetzes nicht gerade sehr
günstig.
Ab 1. Oktober erhöht sich der Preis für die
SelectFlat 24 bzw.
Picoflat 24 von derzeit
29,99 auf 39,99 Euro monatlich. Im
Grundpreis enthalten ist dafür aber ein monatliches Guthaben für
Telefongespräche in Höhe von
4,99 Euro. Für die Teilzeit-Flatrates gelten schon ab
1. September neue Preise. Im
SelectFlat-Tarif von MDS kann man
täglich von 18 bis 24 Uhr nach wie
vor für eine Monatspauschale von 18,55 Euro im World Wide
Web surfen. Zwischen 0 und 9 Uhr
reduziert sich der Preis für die Online-Minute auf 1,16 Cent,
während von 9 bis 18 Uhr wie bisher
1,55 Cent pro Minute berechnet werden.
Bei den Picoflat-Teilzeit-Flatrates reduziert sich die monatliche
Grundgebühr ab 1. September von 87 auf 58 Euro. In
diesem Pauschalpreis sind die Onlinekosten
für das tägliche Zeitfenster von 9 bis 18 Uhr enthalten.
Außerhalb dieser Zeit berechnet der Anbieter
künftig 1,16 statt bisher 1,55 Cent pro Minute.
Die Flatrate wird jedoch auch ohne Preselection angeboten.
Kunden, die keine Preselection wünschen, füllen
das 2. Antragsblatt mit dem Titel "Änderung der dauerhaften
Voreinstellung" einfach nicht aus. Die
Grundgebühr bleibt aber auch ohne Preselection unverändert bei
derzeit 29,99 Euro bzw.
39,99 Euro ab 1. Oktober. Die Einrichtungspauschale
liegt in beiden Fällen bei 58 Euro.
Einen anderen Internetprovider,
adnewmedia, stimmen die Neuigkeiten
von MDS und Picoflat sicher nicht so froh. Aus Gründen der
Wirtschaftlichkeit stellt adnewmedia zum
1. September den bundesweiten Betrieb der angebotenen
Schmalbandflatrates ein.
Immer mehr
Kunden würden die günstigeren Teil- und Vollzeitflatrates von MDS
und Picoflat vorziehen. Kunden im Raum
Schwerin haben jedoch weiterhin die Möglichkeit, die
privateFlat64 und privateFlat128 zu nutzen, da das
Unternehmen sein Geschäftsfeld auf Mecklenburg-Vorpommern,
speziell Raum Schwerin, konzentrieren möchte.
- T-Mobile bietet TwinCard künftig in allen neuen Tarifen
T-Mobile bietet die D1-TwinCard ab
September zusätzlich zu den Tarifen TellyPlus,
ProTel und TellyProfi auch in den Tarifen TellySmile und
TellyActive an. Mit der TwinCard erhalten
D1-Kunden zwei miteinander verknüpfte SIM-Karten, sind aber unter
einer einheitlichen Rufnummer im In- und
Ausland erreichbar. Für beide Karten gibt es eine gemeinsame
Mobilbox. Anrufe oder Kurznachrichten werden
an die jeweils aktive Karte weitergeleitet.
Für die Nutzung der TwinCard wird kein zusätzlicher
monatlicher Grundpreis erhoben. Die Abrechnung beider
Karten erfolgt über eine gemeinsame Rechnung, die
Verbindungspreise der Karten werden getrennt auf dem
Einzelverbindungsnachweis aufgeführt. Der einmalige
Bereitstellungspreis der TwinCard beträgt
24,95 Euro. Zunächst ist das Angebot bis zum Jahresende
befristet.
Der Hauptkonkurrent von T-Mobile,
Vodafone D2, bietet seine TwinCard
sogar für
alle Kunden mit Laufzeittarifen an. Auch die Nummer zwei des
deutschen Handymarktes verlangt für die
Zusatzkarte keine zusätzliche monatliche Grundgebühr.
Der einmalige Bereitstellungspreis beläuft sich auf
35,28 Euro. D2-Neukunden zahlen für die Aktivierung der
zweiten SIM nur 17,64 Euro.
Mit einem "Trick" ist es sogar möglich, eine Twin-Prepaidkarte zu
bekommen: D2-Kunden, die ihre
Vertragskarte in eine CallYa wandeln lassen, können in der Regel
ihre alte SIM-Karte behalten. Das gilt
nach Berichten zahlreicher User auch dann, wenn es sich dabei um
eine TwinCard gehandelt hat.
Erst seit Juni gibt es mit der FlexiCard auch bei
E-Plus eine TwinCard-Lösung. Im
Gegensatz zu D1 und D2 verlangt Deutschlands drittgrößter
Mobilfunk-Netzbetreiber aber eine zusätzliche
monatliche Grundgebühr von 3 Euro. Für die Aktivierung
fallen zusätzlich 15 Euro für Neukunden
bzw. 30 Euro für Bestandskunden an. o2
und Quam bieten keine TwinCards an.
- Sonderangebot von T-Mobile: T68i plus Kamera für 99,95 Euro
Seit Anfang der Woche bietet T-Mobile im
Online-Shop und in
den T-Punkten das Sony Ericsson T68i inklusive der CommuniCam
MCA-10 für den
sagenhaften Preis von 99,95 Euro an. Das Angebot gilt bei
Abschluss eines
24-Monats-Vertrages - aber nur für Neukunden von T-Mobile.
Alternativ gibt es das
Angebot auch mit einer besseren Ausführung der CommuniCam
(MCA-20), die das Gerät als Sucher benutzt,
und mehr Bilder speichern kann, für 129,95 Euro.
Vodafone berechnet für das gleiche
Mobiltelefon - noch ohne Kamera - 248 Euro und mit Kamera
299 Euro. Gar 349 Euro
muss ein Interessent bei E-Plus für das
Gerät ohne die
ansteckbare Digitalkamera hinlegen. Ohne Vertrag gibt es das
T68i ab etwa
430 Euro, die Kamera in der einfachen Ausführung ab etwa
70 Euro. Die
Pressestelle von T-Mobile weißt darauf hin, dass es sich bei
diesem Angebot um ein
stark begrenztes Aktionsangebot handelt.
- o2 bremst Internet-Händler
Nach dem traurigen Ende der
Aktion mit "Alles-Kostenlos-Verträgen
plus Inklusivhandy"
von Quam, gibt es nun weiteres Ungemach für
die Internet-Händler. Denn der Netzbetreiber o2 geht ebenfalls
zu diesen auf Distanz. So hat o2 alle Großhändler angewiesen,
keine von DLC New Media vermittelten Verträge mehr anzunehmen.
Den Angaben zufolge hat o2 sogar einen Provisionsstopp für
bereits vermittelte Verträge verhängt, wobei DLC allerdings dementiert,
dass das Auswirkungen hätte, weil man bereits vor drei Wochen
aufgehört habe, für o2 zu vermitteln.
Auch Faircom beklagt sich über Probleme in der
Zusammenarbeit mit o2. Den Angaben zufolge bleiben derzeit
diverse Anträge liegen, während o2 die Korrektheit der bisher
von Faircom akquirierten Verträge überprüft, und über neue
Konditionen verhandelt.
Die Zukunft könnte sein, dass es Barleistungen beim Abschluss
von Mobilfunkverträgen nur noch eingeschränkt (zum Beispiel
maximal 12 Monate Grundgebührbefreiung) oder gar
nicht mehr gibt. Unter der Hand wird einem ein Händler, den man
gut kennt, natürlich weiterhin statt einem neuen Handy auch eine
Barauszahlung gewähren. Aber Händler, die offiziell und gezielt
mit dem Argument: "Dieser Vertrag kostet nichts" werben, haben
derzeit keine guten Karten bei den Netzbetreibern.
- Talkline: Keine Deaktivierungsgebühren mehr
Vor zwei Wochen hatten wir noch darüber
berichtet,
dass der Mobilfunkprovider Talkline
trotz entsprechender Gerichtsurteile weiterhin bei bestimmten
Verträgen Deaktivierungsgebühren erhebt. Jetzt hat Talkline
aber offensichtlich eingelenkt, und die Deaktivierungsgebühren
endlich abgeschafft. Seit letzter Woche werden demnach
keine Deaktivierungsgebühren mehr erhoben. Das gilt für alle
Mobilfunkverträge. Kunden, die bereits eine solche Gebühr an
Talkline bezahlt haben, können ihr Geld zurück verlangen.
Inzwischen hat sich offenbar gezeigt, dass die
Nachteile, weiterhin auf eine für Kunden und Gerichte nicht
nachvollziehbare Gebühr zu bestehen, den Nutzen übersteigen.
- In Frankreich rechnet Orange demnächst sekundengenau ab
In einigen unserer Nachbarländer wird das Thema "Taktung der
Mobilfunkgespräche" in der breiten
Öffentlichkeit zunehmend heißer diskutiert. So musste jetzt
in Frankreich Marktführer Orange France
dem Druck der Mobilfunk-Nutzer nachgeben und zum
15. September die sekundengenaue Taktung einführen.
Der zu France Telecom gehörende Anbieter begründet diesen
Schritt mit den Bedenken seiner Kundschaft gegen
die bislang übliche Abrechnungspraxis. In Frankreich waren vor
allem Verbraucherschützer gegen die
bisherige Abrechnungsweise zu Felde gezogen, und hatten damit
teilweise vor Gericht Erfolg gehabt. Für die
Handy-Benutzer werden mit der neuen Taktung die Gespräche
billiger. Auch Konkurrent SFR rechnet seine
Gespräche sekundengenau ab, allerdings erst nach der ersten
Gesprächsminute.
In Großbritannien rechnet o2 (ehemals British Telecom)
ebenfalls im Sekundentakt ab und rundet dabei
lediglich auf den vollen Pence auf.
In Deutschland gibt es sekundengenaue Taktung vor allem bei
den Verträgen für Geschäftskunden und
Vieltelefonierer. Diese sind zumeist mit hohen Grundgebühren
verbunden.
.
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