Newsletter 35/02 vom 29.08.2002
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 29.08.2002 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Neue Tarife bei OneTel, Junior Telecom und Telestunt
  2. Neuer Prepaid Service bei Telekommunikation mit 01039
  3. Superdump startet über 0190 095 neues Call-by-Call-Angebot
  4. Maxtel startet offiziell unter der Netzvorwahl 0190 028
  5. T-Online ändert Internettarife - DSL-Flatrate deutlich teurer
  6. Arcor erlässt Einrichtungspreis und bietet zwei Monate Flatrate gratis
  7. Weitere DSL-Flatrate für knapp 20 Euro
  8. MDS und Picoflat erhöhen Preise für Schmalband-Flatrate - Adnewmedia zieht sich nach Schwerin zurück
  9. T-Mobile bietet TwinCard künftig in allen neuen Tarifen
  10. Sonderangebot von T-Mobile: T68i plus Kamera für 99,95 Euro
  11. o2 bremst Internet-Händler
  12. Talkline: Keine Deaktivierungsgebühren mehr
  13. In Frankreich rechnet Orange demnächst sekundengenau ab
  1. Neue Tarife bei OneTel, Junior Telecom und Telestunt

    Der Telekommunikationsanbieter OneTel senkt ab Mittwoch seine Preise für Gespräche in die deutschen Mobilfunknetze. Alle Gespräche kosten werktags von 8 bis 18 Uhr 13,8 Cent pro Minute und in der übrigen Zeit 13,7 Cent pro Minute. Damit bietet OneTel den günstigsten Minutenpreis, jedoch werden alle Telefonate im Vier-Minuten-Takt abgerechnet. Jedes Gespräch in der Hauptzeit kostet damit mindestens 55,2 Cent und in der Nebenzeit 54,8 Cent - auch dann, wenn man nur die Mailbox des Angerufenen erreicht und dort keine Nachricht hinterlässt. Die neuen Preise gelten ohne zeitliche Befristung. OneTel ist über die Vorwahl 01086 zu erreichen.

    Junior Telecom hat wiederum Anfang der Woche den Tarif für Gespräche in die Mobilfunknetz um 2 Cent von 15,5 Cent auf 17,5 Cent pro Minute erhöht. Andererseits hat der Anbieter für zwei Auslandsziele wiederum die Tarife gesenkt. Nach Mexiko bezahlt man über die Einwahlnummer 0190 051 ab morgen 9,5 Cent pro Minute, statt bisher 15 Cent, und nach Indien nun 44,5 Cent. Junior Telecom rechnet im Minutentakt ab.

    Der Telekommunikationsanbieter Telestunt mit der Netzvorwahl 0190 076 änderte Anfang der Woche die Tarife für zahlreiche Ziele rund um den Globus. Ein Gespräch ins polnische Mobilfunknetz kostet jetzt zum Beispiel in der Minute nicht mehr 27,5 Cent sondern 32 Cent. Die Tarife ins Festnetz von Italien und Österreich erhöhen sich jeweils von 3,5 Cent auf 4 Cent pro Minute.

    Seit Mittwoch hat auch Telestunt den Tarif für Gespräche ins Mobilfunknetz während der Nebenzeit (Montag bis Sonntag 18 bis 9 Uhr) auf 13,7 Cent pro Minute gesenkt. Da bei Telestunt im Minutentakt abgerechnet wird, ist dieses Angebot noch günstiger als jenes von Onetel. Doch Vorsicht: Zur Hauptzeit kosten die Gespräche 18,5 Cent pro Minute - glatt 35% mehr!

    Fortgesetzt wird die Gratis-Städteaktion von 01058. Am 29. August kann aus Celle (05141), Salzgitter (05341), Kamen (02307) den ganzen Tag über kostenlos ins deutsche Festnetz telefoniert werden. Am 30. August ist das aus aus Trier (0651), Hattingen (02324), Castrop-Rauxel (02305) möglich. Und am 31. August können die Dresdner zum zweiten Mal den kostenlosen Service von 01058 nutzen.

    Alle weiteren aktuellen Tarife können Sie unserer Datenbank unter http://www.teltarif.de/standard.html entnehmen.

  2. Neuer Prepaid Service bei Telekommunikation mit 01039

    Net-21 stellt zum 30. August seinen Prepaid Service ein. Als Alternative hat das Unternehmen seinen Kunden ein Angebot von Telekommunikation mit 01039 unterbreitet. Hier kosten Gespräche vom Handy ins Festnetz 15,9 Cent pro Minute. Zu anderen Handy-Anschlüssen zahlt man einen Minutenpreis von 39,9 Cent. Innerhalb des Festnetzes liegt der Preis bei 5,9 Cent pro Minute. Vom Festnetz zu Mobilfunkanschlüssen werden 29,9 Cent pro Minute berechnet. Von Telefonzellen aus gelten die gleichen Konditionen wie bei der Nutzung via Handy.

    Net-21 verlangte vom Handy ins Festnetz 16,5 Cent pro Minute und für Telefonate zu anderen Mobilfunkkunden 40 Cent pro Minute. Damit waren die Minutenpreise etwas höher, dafür erfolgte die Abrechnung sekundengenau, während Telekommunikation mit 01039 nun im ungünstigeren Minutentakt abrechnet.

    Erfreulich ist, dass das Restguthaben der Net-21-Kunden von Telekommunikation mit 01039 übernommen werden soll. Vermarktet wird der neue Prepaid Service im Internet unter der Adresse www.first-telecom.de.

  3. Superdump startet über 0190 095 neues Call-by-Call-Angebot

    Unter dem Namen Superdump ist seit der vergangenen Woche ein neuer Call-by-Call-Anbieter auf dem Markt erschienen. Es handelt sich dabei um einen weiterer Ableger der Düsseldorfer 01058 Telecom GmbH. Die Einwahlnummer ist die 0190 095. Ein Preisbrecher ist der neue Anbieter allerdings nicht gerade. Mit kaum einem seiner Tarife kann Superdump vordere Plätze unserer Tariftabelle belegen. Alle Festnetzgespräche innerhalb Deutschlands kosten 3 Cent die Minute, und für ein Telefonat in die Mobilfunknetze werden 21 Cent pro Minute berechnet. Internationale Festnetzgespräche gibt es ab 4.9 Cent pro Minute.

    Bis 4. September gilt allerdings ein Einführungsangebot, über das man die USA für 2,9 und Kanada für 3,0 Cent pro Minute erreichen kann.

    Alle Gespräche werden im Minutentakt über die Deutsche Telekom abgerechnet.

  4. Maxtel startet offiziell unter der Netzvorwahl 0190 028

    Ein weiterer 0190-Anbieter, von dem bisher nur die Netzvorwahl 0190 028 bekannt war, ging in dieser Woche offiziell mit dem Namen Maxtel an den Start. Der Reseller aus dem Hause 01058 verlangt für jedes Gespräch im deutschen Festnetz 2 Cent pro Minute, in die deutschen Mobilfunknetze werden 16,9 Cent pro Minute berechnet. Das größte Manko des "Neuen" ist das Verbindungsentgelt, welches in alle Destinationen mit 3,5 Cent relativ hoch ausfällt.

    Mittlerweile gibt die Ansage auch Aufschluss über das anfallende Verbindungsentgelt, was zunächst nicht der Fall war. Maxtel rechnet darüber hinaus im Minutentakt ab. Bezahlt wird über die Rechnung der Deutschen Telekom.

  5. T-Online ändert Internettarife - DSL-Flatrate deutlich teurer

    Nachdem T-Online hat letzten Donnerstag die Erhöhung der monatlichen Grundgebühr der DSL-Flatrate auf 29,95 Euro bekannt gegeben. Diese wird ab November wirksam.

    Gleichzeitig führt T-Online ab Oktober neue DSL-Tarife ein. Für 9,95 Euro wird dann der "Einsteigertarif" T-Online dsl 1 000 MB, mit einer Volumenbeschränkung auf 1 Gigabyte im Monat, angeboten. Wer auf bunte Streams und große Downloads verzichtet, kann mit diesem Volumen auskommen.

    Für diejenigen, die mehr möchten, gibt es den auf 5 Gigabyte pro Monat beschränkte Volumentarif für 24,95 Euro im Monat. Das ist genauso viel, wie die bisherige, unbeschränkte Flatrate. Jedes weitere Megabyte schlägt bei den neuen Optionen mit 1,59 Cent zu Buche.

    Für Geschäftskunden dagegen ist der Tarif dsl pro ausgelegt Auch hier werden 24,95 Euro pro Monat fällig. Dafür können die Kunden in einem Zeitfenster zwischen 7 und 19 Uhr - das gilt auch am Wochenende - ohne Volumenbeschränkung surfen. Außerhalb dieser "Flat-Zeit" kostet jedes Megabyte 1,59 Cent. Interessant hierbei: Sowohl in diesem, als auch in den volumenbeschränkten Tarifen, gestattet T-Online den Anschluss von Routern zur Versorgung mehrerer PCs mit einem Zugang. Bei dsl flat wird eine solche Mehrfachnutzung weiterhin verboten sein.

    Weitere Informationen zu den Tarifänderungen finden Sie auch unter http://www.teltarif.de/s/s8667.html .

  6. Arcor erlässt Einrichtungspreis und bietet zwei Monate Flatrate gratis

    Arcor bietet allen ISDN-Neukunden vom 2. September bis zum 31. Oktober ein interessantes Einstiegsangebot: Der Bereitstellungspreis wird erlassen und bei zusätzlichem Abschluss eines ISDN- oder DSL-Flatrate-Vertrages gibt es Grundgebühren-Befreiung für die ersten zwei Monate.

    Beim Abschluss eines Standard-ISDN-Vertrages entfällt die Einrichtungsgebühr von 50,62 Euro, wird zusätzlich DSL beantragt, beläuft sich die Ersparnis auf 76,18 Euro. Die Grundgebühr für die ISDN- und die DSL-Flatrate beläuft sich auf 24,95 Euro. Einen ISDN-Anschluss bietet Arcor ab 19,95 Euro monatlich und mit DSL-Nutzung (768 kBit/s) fallen 31,90 Euro pro Monat an, wobei das DSL-Modem und der Splitter leihweise zur Verfügung gestellt werden.

    Noch bis zum 31. August sparen alle ISDN-Neukunden, ob mit oder ohne DSL, ebenfalls den Einrichtungspreis und erhalten 50 Euro Startguthaben.

    Allgemeine Informationen zum Thema DSL sowie weitere Angebote finden Sie auf unserer Infoseite: http://www.teltarif.de/i/dsl.html

  7. Weitere DSL-Flatrate für knapp 20 Euro

    Nach eXpressNet und Callando bietet nun auch tlink eine günstige bundesweiten DSL-Flatrate an. Voraussetzung ist ein T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom. Der Preis für die Flatrate beträgt 19,90 Euro pro Monat, bei einer Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten. Wie auch bei den anderen kürzlich gestarteten Flatrates kann diese grundsätzlich mit allen T-DSL-Bandbreiten, also auch mit T-DSL 1500, genutzt werden. Allerdings wird der Downstream vom Anbieter auf 768 kBit/s und der Upstream auf 128 kBit/s begrenzt. Höhere Bandbreiten sollen in Kürze verfügbar und ein Upgrade für den Kunden problemlos möglich sein.

    Nachdem T-Online am letzten Donnerstag die Erhöhung der Flatrate auf 29,95 Euro zum November bekannt gegeben hatte, haben Nutzer mit dem Tarif von tlink eine weitere Alternative zur T-DSL-Flat.

  8. MDS und Picoflat erhöhen Preise für Schmalband-Flatrate - Adnewmedia zieht sich nach Schwerin zurück

    Erst vor wenigen Wochen starteten MDS Telekommunikation und der MDS-Reseller Picoflat (Blinea) neue Internet-Pauschaltarife für Kunden mit analogen und ISDN-Anschlüssen. Die Telefongesellschaften verkaufen ihre Angebote zusammen mit einer Preselection für den Telefonanschluss. Allerdings sind die Telefontarife mit Minutenpreisen zwischen 2,55 und 9,75 Cent für Gespräche innerhalb des deutschen Festnetzes nicht gerade sehr günstig.

    Ab 1. Oktober erhöht sich der Preis für die SelectFlat 24 bzw. Picoflat 24 von derzeit 29,99 auf 39,99 Euro monatlich. Im Grundpreis enthalten ist dafür aber ein monatliches Guthaben für Telefongespräche in Höhe von 4,99 Euro. Für die Teilzeit-Flatrates gelten schon ab 1. September neue Preise. Im SelectFlat-Tarif von MDS kann man täglich von 18 bis 24 Uhr nach wie vor für eine Monatspauschale von 18,55 Euro im World Wide Web surfen. Zwischen 0 und 9 Uhr reduziert sich der Preis für die Online-Minute auf 1,16 Cent, während von 9 bis 18 Uhr wie bisher 1,55 Cent pro Minute berechnet werden.

    Bei den Picoflat-Teilzeit-Flatrates reduziert sich die monatliche Grundgebühr ab 1. September von 87 auf 58 Euro. In diesem Pauschalpreis sind die Onlinekosten für das tägliche Zeitfenster von 9 bis 18 Uhr enthalten. Außerhalb dieser Zeit berechnet der Anbieter künftig 1,16 statt bisher 1,55 Cent pro Minute.

    Die Flatrate wird jedoch auch ohne Preselection angeboten. Kunden, die keine Preselection wünschen, füllen das 2. Antragsblatt mit dem Titel "Änderung der dauerhaften Voreinstellung" einfach nicht aus. Die Grundgebühr bleibt aber auch ohne Preselection unverändert bei derzeit 29,99 Euro bzw. 39,99 Euro ab 1. Oktober. Die Einrichtungspauschale liegt in beiden Fällen bei 58 Euro.

    Einen anderen Internetprovider, adnewmedia, stimmen die Neuigkeiten von MDS und Picoflat sicher nicht so froh. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit stellt adnewmedia zum 1. September den bundesweiten Betrieb der angebotenen Schmalbandflatrates ein. Immer mehr Kunden würden die günstigeren Teil- und Vollzeitflatrates von MDS und Picoflat vorziehen. Kunden im Raum Schwerin haben jedoch weiterhin die Möglichkeit, die privateFlat64 und privateFlat128 zu nutzen, da das Unternehmen sein Geschäftsfeld auf Mecklenburg-Vorpommern, speziell Raum Schwerin, konzentrieren möchte.

  9. T-Mobile bietet TwinCard künftig in allen neuen Tarifen

    T-Mobile bietet die D1-TwinCard ab September zusätzlich zu den Tarifen TellyPlus, ProTel und TellyProfi auch in den Tarifen TellySmile und TellyActive an. Mit der TwinCard erhalten D1-Kunden zwei miteinander verknüpfte SIM-Karten, sind aber unter einer einheitlichen Rufnummer im In- und Ausland erreichbar. Für beide Karten gibt es eine gemeinsame Mobilbox. Anrufe oder Kurznachrichten werden an die jeweils aktive Karte weitergeleitet.

    Für die Nutzung der TwinCard wird kein zusätzlicher monatlicher Grundpreis erhoben. Die Abrechnung beider Karten erfolgt über eine gemeinsame Rechnung, die Verbindungspreise der Karten werden getrennt auf dem Einzelverbindungsnachweis aufgeführt. Der einmalige Bereitstellungspreis der TwinCard beträgt 24,95 Euro. Zunächst ist das Angebot bis zum Jahresende befristet.

    Der Hauptkonkurrent von T-Mobile, Vodafone D2, bietet seine TwinCard sogar für alle Kunden mit Laufzeittarifen an. Auch die Nummer zwei des deutschen Handymarktes verlangt für die Zusatzkarte keine zusätzliche monatliche Grundgebühr.

    Der einmalige Bereitstellungspreis beläuft sich auf 35,28 Euro. D2-Neukunden zahlen für die Aktivierung der zweiten SIM nur 17,64 Euro. Mit einem "Trick" ist es sogar möglich, eine Twin-Prepaidkarte zu bekommen: D2-Kunden, die ihre Vertragskarte in eine CallYa wandeln lassen, können in der Regel ihre alte SIM-Karte behalten. Das gilt nach Berichten zahlreicher User auch dann, wenn es sich dabei um eine TwinCard gehandelt hat.

    Erst seit Juni gibt es mit der FlexiCard auch bei E-Plus eine TwinCard-Lösung. Im Gegensatz zu D1 und D2 verlangt Deutschlands drittgrößter Mobilfunk-Netzbetreiber aber eine zusätzliche monatliche Grundgebühr von 3 Euro. Für die Aktivierung fallen zusätzlich 15 Euro für Neukunden bzw. 30 Euro für Bestandskunden an. o2 und Quam bieten keine TwinCards an.

  10. Sonderangebot von T-Mobile: T68i plus Kamera für 99,95 Euro

    Seit Anfang der Woche bietet T-Mobile im Online-Shop und in den T-Punkten das Sony Ericsson T68i inklusive der CommuniCam MCA-10 für den sagenhaften Preis von 99,95 Euro an. Das Angebot gilt bei Abschluss eines 24-Monats-Vertrages - aber nur für Neukunden von T-Mobile. Alternativ gibt es das Angebot auch mit einer besseren Ausführung der CommuniCam (MCA-20), die das Gerät als Sucher benutzt, und mehr Bilder speichern kann, für 129,95 Euro.

    Vodafone berechnet für das gleiche Mobiltelefon - noch ohne Kamera - 248 Euro und mit Kamera 299 Euro. Gar 349 Euro muss ein Interessent bei E-Plus für das Gerät ohne die ansteckbare Digitalkamera hinlegen. Ohne Vertrag gibt es das T68i ab etwa 430 Euro, die Kamera in der einfachen Ausführung ab etwa 70 Euro. Die Pressestelle von T-Mobile weißt darauf hin, dass es sich bei diesem Angebot um ein stark begrenztes Aktionsangebot handelt.

  11. o2 bremst Internet-Händler

    Nach dem traurigen Ende der Aktion mit "Alles-Kostenlos-Verträgen plus Inklusivhandy" von Quam, gibt es nun weiteres Ungemach für die Internet-Händler. Denn der Netzbetreiber o2 geht ebenfalls zu diesen auf Distanz. So hat o2 alle Großhändler angewiesen, keine von DLC New Media vermittelten Verträge mehr anzunehmen. Den Angaben zufolge hat o2 sogar einen Provisionsstopp für bereits vermittelte Verträge verhängt, wobei DLC allerdings dementiert, dass das Auswirkungen hätte, weil man bereits vor drei Wochen aufgehört habe, für o2 zu vermitteln.

    Auch Faircom beklagt sich über Probleme in der Zusammenarbeit mit o2. Den Angaben zufolge bleiben derzeit diverse Anträge liegen, während o2 die Korrektheit der bisher von Faircom akquirierten Verträge überprüft, und über neue Konditionen verhandelt.

    Die Zukunft könnte sein, dass es Barleistungen beim Abschluss von Mobilfunkverträgen nur noch eingeschränkt (zum Beispiel maximal 12 Monate Grundgebührbefreiung) oder gar nicht mehr gibt. Unter der Hand wird einem ein Händler, den man gut kennt, natürlich weiterhin statt einem neuen Handy auch eine Barauszahlung gewähren. Aber Händler, die offiziell und gezielt mit dem Argument: "Dieser Vertrag kostet nichts" werben, haben derzeit keine guten Karten bei den Netzbetreibern.

  12. Talkline: Keine Deaktivierungsgebühren mehr

    Vor zwei Wochen hatten wir noch darüber berichtet, dass der Mobilfunkprovider Talkline trotz entsprechender Gerichtsurteile weiterhin bei bestimmten Verträgen Deaktivierungsgebühren erhebt. Jetzt hat Talkline aber offensichtlich eingelenkt, und die Deaktivierungsgebühren endlich abgeschafft. Seit letzter Woche werden demnach keine Deaktivierungsgebühren mehr erhoben. Das gilt für alle Mobilfunkverträge. Kunden, die bereits eine solche Gebühr an Talkline bezahlt haben, können ihr Geld zurück verlangen.

    Inzwischen hat sich offenbar gezeigt, dass die Nachteile, weiterhin auf eine für Kunden und Gerichte nicht nachvollziehbare Gebühr zu bestehen, den Nutzen übersteigen.

  13. In Frankreich rechnet Orange demnächst sekundengenau ab

    In einigen unserer Nachbarländer wird das Thema "Taktung der Mobilfunkgespräche" in der breiten Öffentlichkeit zunehmend heißer diskutiert. So musste jetzt in Frankreich Marktführer Orange France dem Druck der Mobilfunk-Nutzer nachgeben und zum 15. September die sekundengenaue Taktung einführen.

    Der zu France Telecom gehörende Anbieter begründet diesen Schritt mit den Bedenken seiner Kundschaft gegen die bislang übliche Abrechnungspraxis. In Frankreich waren vor allem Verbraucherschützer gegen die bisherige Abrechnungsweise zu Felde gezogen, und hatten damit teilweise vor Gericht Erfolg gehabt. Für die Handy-Benutzer werden mit der neuen Taktung die Gespräche billiger. Auch Konkurrent SFR rechnet seine Gespräche sekundengenau ab, allerdings erst nach der ersten Gesprächsminute.

    In Großbritannien rechnet o2 (ehemals British Telecom) ebenfalls im Sekundentakt ab und rundet dabei lediglich auf den vollen Pence auf.

    In Deutschland gibt es sekundengenaue Taktung vor allem bei den Verträgen für Geschäftskunden und Vieltelefonierer. Diese sind zumeist mit hohen Grundgebühren verbunden.


Sie können diesen Newsletter auch abonnieren. Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre E-Mail-Adresse in untenstehendes Feld und klicken Sie dann auf den Knopf "Abo bestellen". Dieser Service ist für Sie kostenlos.

Unmittelbar nach dem Bestellen wird eine Willkommensmail an Sie geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die Information befindet, wie Sie Ihr Abo wieder beenden. Ihre Adresse wird von uns nur für den Versand dieses Newsletters verwendet und nicht weitergegeben.

E-Mail: