- Ventelo GmbH startet mit 0190-0-Angebot
In der vergangenen Woche ist ein weiterer 0190-0-Anbieter
gestartet. Dabei handelt es sich aber nicht,
wie üblich, um eine weitere Tochter aus dem Hause
01051 oder
01058, sondern um ein Angebot der
Ventelo GmbH.
Die Düsseldorfer Telekommunikationsgesellschaft bietet schon seit
einiger Zeit Ortsgespräche über
die Rufnummer 01801 099 an. Jetzt ist eine 0190-0-Nummer
unter der Bezeichnung "smart79" hinzu gekommen. Über die
0190 079 kosten Orts- und Ferngespräche werktags zwischen 18
und 8 Uhr
sowie am gesamten Wochenende 2,14 Cent pro Minute. In der
Hauptzeit werden 3,04 Cent pro Minute verlangt. Zum
Mobilfunk kostet die Gesprächsminute rund um die Uhr
23,9 Cent. Auslandsgespräche
sind ab 3,6 Cent pro Minute (USA) möglich.
Ventelo betont, dass man sich bei smart79 Tarifobergrenzen
gesetzt hätte und "einschneidende
Tarifänderungen" generell nicht geplant seien. Damit soll kein
Land mehr als 79 Cent pro Minute
kosten. Allerdings gehören zur Preisobergrenze derzeit auch
Länder wie Dänemark oder Finnland, die
über andere Anbieter, auch ohne Berücksichtigung von
0190-0-Anbietern, derzeit schon für unter 2 Cent pro Minute
erreichbar sind. Ventelo verspricht ferner ein "vernünftiges
Preis-Leistungs-Verhältnis",
zu dem "eine ordentliche Sprachqualität" und "freie Leitungen"
gehören.
Wie bei den bisher bekannten 0190-0-Nummern informiert eine
kostenlose Ansage über den jeweiligen
Minutenpreis des Telefonats. Die Abrechnung erfolgt im
Minutentakt, ein Verbindungsentgelt fällt
nicht an.
Trotz der hehren Versprechen hat Ventelo bereits in der
Startphase an der Preisschraube gedreht. Sie hat nämlich
für die Flutopfer in Deutschland eine Hilfsaktion eingerichtet.
Dabei werden die Festnetztarife des smart79-Tarifs vom
21. August bis zum Monatsende jeweils aufgerundet.
In der Hauptzeit von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr
bezahlen smart79-Kunden somit 6 anstatt
3,04 Cent pro Minute. In der übrigen Zeit werden 5 statt
2,14 Cent pro Minute berechnet. Von
diesen Preisen kommen jeweils drei Cent den Opfern der
Flutkatastrophe zugute. Ferner stellt Ventelo dem
Roten Kreuz eine Startspende von 3 000 Euro zur Verfügung.
smart79 ist über die 0190 079 nutzbar.
Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt, und der Minutenpreis wird
vor jedem Gespräch angesagt.
- CityDial bietet Alternative zur Deutschen Telekom
Das neu gegründete Unternehmen
CityDial
bietet allen Kunden mit einem Vollanschluss bei der
Deutschen Telekom,
ein interessantes Angebot. CityDial bietet werktags von 8 bis
18 Uhr Ortsgespräche für
3 Cent und in der übrigen Zeit für 2 Cent pro Minute.
Ferngespräche kosten
in der Hauptzeit 4 Cent und in der Nebenzeit 2,4 Cent
die Minute. Ein Telefonat in
das Mobilfunknetz wird mit 24 Cent je Minute berechnet.
Erfreulich ist, dass die Abrechnung
immer im Sekundentakt erfolgt.
CityDial ist kein normaler Call-by-Call-Anbieter. Um das
Angebot nutzen zu können, ist der Router "TeleScout" der
Gerdes AG notwendig.
Den Router erhält man gegen Kaution kostenlos per UPS geliefert.
Dieser Router entscheidet
vor jedem Gespräch, anhand der gewählten Nummer, über welchen
Anbieter billiger telefoniert wird.
Der "TeleScout" merkt sich bei ISDN-Anschlüssen das
Telefonie-Verhalten der Nutzer,
bei analogen Anschlüssen wird immer ein 3,5-Minutengespräch
zu Grunde gelegt. Auch
Sondertarife wie der T-ISDN xxl
werden berücksichtigt.
Ein genaues Rechenbeispiel finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s8627.html.
Es gibt bei CityDial keine Mindestvertragslaufzeit und es wird
kein Preselection-Vertrag
abgeschlossen. Die Rechnungsstellung erfolgt durch CityDial per
Lastschrift-Einzug. Alle
CityDial-Gespräche werden über das Netz der 3U
Telecom AG abgewickelt.
Für die zur Vermittlung der Ortsgespräche angewendeten Technik
beim Router TeleScout beruft sich der Anbieter auf ein
Patent der Gerdes AG. Dieses trägt den Titel "Verfahren und
Einrichtung zur telefonischen Vermittlung von Ortsgesprächen".
Bei dem "Verfahren" zur Vermittlung von Ortsgesprächen geht es um
ähnliche Techniken, wie sie auch die bekannten 0190-0-Anbieter
verwenden. Das Patent betrifft damit alle Anbieter von
Least Cost Routern, die die Vermittlung von Orts- und
Ferngesprächen über 0190-0 Nummern bieten.
Unklar ist aber derzeit, ob das Patent auch durchgesetzt
werden kann. Einen ausführlichen Kommentar dazu finden Sie
in unserem Editorial vom letzten Wochenende:
http://www.teltarif.de/s/s8632.html .
- Gratis-Städtetour, Auslandsaktionen und vieles mehr
01058 bietet in der nächsten Zeit eine
Gratis-Städtetour an, bei der für die Dauer eines Tages von
jeweils drei Städten aus kostenlos Ferngespräche geführt werden
können. Die nächsten Ziele dieser Tour lauten wie folgt:
21.08.: Neustadt/Weinstr.(06321), Worms (06241), Dormagen (02133)
22.08.: Detmold (05231), Hameln (05151), Gera (0365)
23.08.: Landshut (0871), Lünen (02306), Potsdam (0331)
24.08.: Erfurt (0361), Rüsselsheim (06142), Wolfsburg (05361)
25.08.: Koblenz (0261), Dinslaken (02064), Viersen (02162).
Als Unterstützung für die vom Hochwasser betroffenen
Dresdner wird deren Heimatstadt (0351) am
24. und am 31. August zusätzlich in die Städteaktion
einbezogen. Die Aktion wird in den
nächsten Tagen fortgesetzt und soll dann auch noch andere vom
Hochwasser betroffene Städte erfassen.
Darüber hinaus gibt es bei 01058,
Calladin und
Germanphone ein Auslandsspecial.
Von 17. August bis
Ende September sind über die 01058 unter anderem Ägypten,
Bangladesch oder Panama vergünstigt zu
erreichen. Bei Calladin (0190 054) gelten bis
einschließlich 22. September günstigere Tarife
unter anderem nach Bulgarien, Estland, Polen oder Rumänien. Am
kürzesten ist die Sonderaktion bei
Germanphone (0190 049). Hier sind zum Beispiel Argentinien,
Griechenland oder Taiwan bis
17. September zu Sonderkonditionen erreichbar.
Eine Änderung im Festnetzbereich hat
Fonfux (0190 037) zu vermelden.
Hier werden seit vergangener Woche für Fern- und Ortsgespräche
durchgehend 2,2 statt bisher 2,6 Cent pro Minute verlangt.
Alle genannten Anbieter rechnen im Minutentakt ab, mit Ausnahme
von Germanphone. Hier gilt der unschöne Fünf-Minuten-Takt.
Die 01051-Tochter Telestunt mit
der Netzkennzahl 0190 076 senkt ab sofort
den Tarif für innerdeutsche Telefonate in der Nebenzeit (täglich
von 18 bis 9 Uhr) von bisher 1,8 auf
jetzt 1,6 Cent pro Minute. Außerdem werden die letzten
ausländischen Ziele, bei denen der Anbieter
noch zwischen Haupt- und Nebenzeit unterschieden hatte, ab morgen
ganztägig zu einem einheitlichen Tarif
abgerechnet. Alle Verbindungen rechnet Telestunt im Minutentakt
über die Rechnung der Deutschen Telekom ab.
- Junior Telecom erhöht Festnetztarif und senkt viele Auslandsziele
Die Zeitabstände, in denen die 0190-0-Anbieter Tarifänderungen
bekannt geben, werden immer kürzer.
Ganz besonders eifrig ist die
01051-Tochter
Junior
Telecom. Diese hat zuletzt fast täglich eine
Pressemitteilung verschickt.
Wenn die Änderungen Tarifsenkungen betreffen, mag diese
Praxis ja noch angehen, aber inzwischen gewinnt
man den Eindruck, dass die Tarife fast nach Belieben rauf und
runter gehen. So wurde bei Junior Telecom
der Festnetztarif erst am Anfang der vergangenen Woche von 2,7
auf 1,4 Cent pro Minute gesenkt. Doch
bereits nach fünf Tagen war die Herrlichkeit schon wieder vorbei.
Jetzt kosten Gespräche über die
0190 051 wieder den ursprünglichen Tarif von 2,7 Cent
pro Minute.
Wohl dem, der bei dieser rasanten Achterbahnfahrt noch den
Überblick behält. Auch bei Junior Telecom
konnte man wohl so schnell nicht schalten. Selbst nach der
Tariferhöhung wurde über die Ansage noch der
alte Tarif von 1,4 Cent pro Minute verkündet.
Auf der anderen Seite hat Junior Telecom wieder einige
Auslandstarife gesenkt. So sind seit vergangener
Woche einige osteuropäische Länder günstiger zu erreichen,
darunter auch zahlreiche Urlaubsziele wie
Griechenland, Kroatien oder Ungarn. Mit den Preisen kann sich
Junior Telecom auf die vorderen Plätze in
unserer Tariftabelle setzen, wobei der Anbieter teilweise auch
Top-Preise zu bieten hat, wenn man den
ungünstig abrechnenden Anbieter
Germanphone außen vor lässt.
Außerdem hat Junior Telecom seine ursprünglich bis
14. August befristete Auslandsaktion bis zum
30. August verlängert. Damit sind zum Beispiel einige
europäische Ziele weiterhin für 1,5 Cent
pro Minute erreichbar.
- Tropolys bietet ISDN-Flatrate für 19,50 Euro
Ab sofort senkt der City Carrier Verbund
Tropolys
den Tarif für seine ISDN-Flatrate von 24,90 auf 19,50 Euro
monatlich.
Das gilt vorerst aber nur für die angeschlossenen Carrier in
Nordrhein-Westfalen, erst in einem weiteren Schritt sollen die
übrigen
Carrier im Verbund folgen. Von dem neuen Preis können die Kunden
von
TeleBel,
TeleLev,
MEOCOM,
Citykom Münster
und CNE profitieren.
Die Flatrate kann im Verbindung mit dem Tarif ISDN Plus bestellt
werden, der monatlich 24,90 Euro Grundgebühr kostet. Der neue
Preis gilt für
alle Kunden, die bis zum 31. Oktober zu einem Tropolys-Carrier
in NRW wechseln und ist zunächst für ein Jahr gültig.
- Durcheinander beim Easynet-Aktionstarif
In der letzten Woche teilte Easynet
großmündig mit,
dass es einen Internet-by-Call-Tarif ohne Einwahlgebühren mit
sekundengenauer Abrechnung geben würde. Dies haben wir im
letzten
Newsletter gemeldet, doch kaum war das Angebot gestartet, folgten
die ersten Korrekturen: Die Abrechnung erfolgt nun im Minutentakt
und die Einwahlnummer wurde geändert. Durch die Änderung
der Einwahlnummer war der Nutzer wenigstens davor geschützt,
unwissentlich im zwischenzeitlich erhöhten Tarif weiterzusurfen.
Am Montag zeigte sich dann endgültig, dass es sich wohl um einen
Schnellschuss bei der Bekanntgabe des Angebotes gehandelt hat.
Der Tarif wurde von "easycall" in "Aktionstarif" umbenannt,
und im gleichen Zuge änderten sich Benutzername und Kennwort.
Sie lauten nun beide "aktion". Die Einwahlkosten liegen täglich von
18 bis 8 Uhr bei 1,65 Cent, in der Zeit von 8 bis
18 Uhr wurde der Preis um 0,01 Cent auf 1,38 Cent
gesenkt. Das Angebot gilt bis zum 15. September.
- DSL-Neuigkeiten bei Arcor
Arcor m,öchte der Deutschen Telekom in Sachen DSL-Geschwindigkeit
offenbar nicht nachstehen, und bietet ab Oktober ebenfalls DSL mit
1,5 MBit/s an. Das Angebot
gilt für alle Kunden mit einem ISDN-Anschluss von Arcor und
kostet insgesamt
41,85 Euro Grundgebühr pro Monat. Eine Flatrate für DSL ist
bei Arcor für
24,95 Euro monatlich zu haben, so dass das Komplettpaket im
Monat mit
66,80 Euro zu Buche schlägt - ISDN-Anschluss inklusive. Es
gibt keinerlei Einschränkungen für die
zeitliche Nutzung oder für das Transfervolumen. Das benötigte
DSL-Modem und der
Splitter werden von Arcor für die Nutzungsdauer kostenlos zur
Verfügung
gestellt.
Mit einem weiteren Komplettpaket richtet sich Arcor an kleine
Unternehmen und
Selbständige. Das Angebot heißt "Internet Smart" und besteht aus
einem breitbandigen
Internetzugang mit Flatrate, einer frei wählbaren Domain (.de,
.com, .net, .org, .info,
.biz), 50 MB Speicherplatz für die eigene Homepage sowie
E-Mail-Adressen unter der
eigenen Firmen-Domain. Die Downloadgeschwindigkeit beträgt bis
zu 768 kBit/s,
die Uploadgeschwindigkeit bis zu 128 kBit/s.
Die Grundgebühr für Arcor-Internet Smart beträgt
34,95 Euro pro Monat,
für die Einrichtung sind einmalig 9,95 Euro zu entrichten.
Als Voraussetzung
benötigt man einen Arcor-DSL-ISDN-Anschluss für Geschäftskunden,
der mit 30,64 Euro pro Monat zu Buche schlägt. Die
Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate.
Smart-Kunden bekommen für die Dauer der Vertragslaufzeit ein
DSL-Modem und einen Splitter leihweise zur Verfügung gestellt.
Gegen Aufpreis von 149 Euro ist auch ein Router erhältlich.
- Spam-Mail mit gefälschtem teltarif.de-Absender unterwegs
Seit Mittwoch morgen erreichen die Redaktion von teltarif.de
unzählige Fehlermeldungen über nicht
zustellbare E-Mails. Auf Grund der Masse haben wir genauer
hingeschaut.
Dabei ergab sich, dass unsere Domain teltarif.de offensichtlich
als Absender für zahlreiche Spam-Mails missbraucht wird.
Bei den E-Mails handelt es sich um übliche Spam-Mails,
mit Titeln wie "Have Your Own Business From Your Home?",
in denen für (angeblich) leichtes Geldverdienen mit dem
Verschicken von E-Mails von zu Hause aus geworben wird.
Die wahren Absender der E-Mails zu ermitteln ist schwer.
Sowohl Absender-Adressen als auch "Reply-To"-Adressen sind
gefälscht, wobei anscheinend teils bestehende Namen und Domains
zusammengewürfelt wurden, teilweise auch zufällige Ergänzungen
vorgenommen wurden. Im Header der E-Mails findet man weitere
Fälschungen, beispielsweise frei erfundene Received:-Zeilen, die
den wahren Absender verschleiern. Ziel dieser Maßnahmen ist es,
das automatische Ausfiltern des Spams zu erschweren.
Möglich ist die Absender-Adressen-Fälschung, weil
E-Mail-Server
im Internet in der Regel nur die Empfängeradresse auswerten, die
Absenderadressen aber ungeprüft weitergeben. Ist dann eine
E-Mail nicht zustellbar, wird die Fehlermeldung einfach an die
in der E-Mail bzw. im zugehörigen "Envelope" angegebene
Absenderadresse versendet, egal, wo die
E-Mail eigentlich herkam. Dasselbe gilt, wenn einer der
bespamten entnervt antwortet.
Zwar stimmen die von dem Spammer zusammengewürfelten
Absenderadressen nur in den wenigsten Fällen mit einer bei
teltarif.de verwendeten E-Mail-Adresse überein. Wir haben
aber unseren Mailserver so konfiguriert, dass er alle an
@teltarif.de geschickte E-Mail, die keinem bestimmten Benutzer
zugeordnet werden kann, in einem zentralen Account sammelt.
Dieses E-Mail-Account läuft nun voll.
Wer eine eigene Domain bei einem Internet-Hoster hat, und
für die E-Mail die "catch-all"-Funktion aktiviert hat, macht
unter Umständen ähnliche Erfahrungen. Abhilfe schafft in diesem
Fall, die catch-all-Funktion auszuschalten.
- MobilCom: Wie lange noch?
MobilCom geht es derzeit nicht gut.
Laut Ex-Chef Gerhard
Schmid steht das Unternehmen "praktisch still", wie er der
Schleswig-Holsteinischen
Landeszeitung sagte. Nachdem France Télécom im Juni nach langem
vorangegangenem
Streit den Aufsichtsrat zwang, den Gründer und bisherigen
Vorstand Gerhard Schmid
zu stürzen, fährt Nachfolger Thorsten Grenz in Zusammenarbeit mit
den Franzosen
einen harten Sparkurs. Zwar ist MobilCom formal selbständig, und
Schmid hält
weiterhin das größte Aktienpaket, doch hat France Télécom die
Zügel fest in der
Hand. Denn ohne die Rückendeckung durch die Franzosen wäre
MobilCom wegen fälliger
Kredite überschuldet.
Am Montag kündigte Schmid gerichtliche Schritte an. "Ich
erwarte, dass das
BAFin aus Gründen der Gesichtswahrung auch im
Widerspruchsverfahren bei seinem
Urteil bleibt", teilte Schmid mit. In diesem Fall werde er den
neuen Bescheid der
Behörde sofort einem Gericht zur Prüfung vorlegen. Schmid hatte
ein Gutachten
erstellen lassen und auf dieser Basis von der Behörde verlangt,
France Télécom nach
dem Wertpapierhandels- und Übernahmegesetz zu einem
Pflichtangebot an alle freien
Aktionäre zu veranlassen. Die neugegründete Schutzgemeinschaft
der
MobilCom-Aktionäre in Hamburg will die Stimmrechte für eine
außerordentliche
Hauptversammlung sammeln, die "endlich Klarheit über die Zukunft
des Unternehmens"
bringen soll.
Für die Behörde hat France Télécom auch nach der Abberufung
von Schmid als
Vorstandschef bisher nicht die alleinige Kontrolle über die
MobilCom (Büdelsdorf).
Die Franzosen sind seit März 2000 mit 28,5 Prozent an
MobilCom beteiligt, als
sie zum Ausbau des milliardenteuren UMTS-Standards eingestiegen
waren. Über die
Finanzierung des UMTS-Netzaufbaus gerieten die Unternehmen in
Streit, was zum
Ausscheiden von Schmid im Juni führte. Er hatte MobilCom 1991
gegründet und hält
mit seiner Frau knapp 50 Prozent der Anteile.
Von den ehemals hochfliegenden
UMTS-Plänen bleibt vermutlich nicht mehr viel übrig.
Kursierenden Gerüchten zufolge
sollen nicht nur die von MobilCom übernommenen und bisher
teilweise als eigene
Marken weitergeführten Provider Telepassport, D-Plus und Cellway
aufgelöst werden.
Auch MobilCom könnte als eigenständige Firma verschwinden, da
eine Verschmelzung
mit Hutchison geplant sei. Hutchison wird dann mittelfristig in
"Orange" umfirmieren, da die anderen Mobilfunkaktivitäten von France
Telecom bereits unter diesem Namen laufen.
Die Financial Times Deutschland berichtet, dass MobilCom alle
externen Beraterverträge
gekündigt hat, die im Zusammenhang mit dem forcierten Aufbau von
UMTS geschlossen
worden waren. Den Angaben zufolge sollen die
MobilCom-Mitarbeiter die
entsprechenden Aufgaben übernehmen. Währenddessen fallen die
Umsätze und der
Verlust wächst. Waren es im ersten Quartal dieses Jahres im
operativen Geschäft
"nur" 21,5 Millionen Euro minus, so sollen es im zweiten
Quartal bereits
70 Millionen Euro sein. Wegen noch zu berücksichtigender
Sonderabschreibungen
hat MobilCom aber die Veröffentlichung der Zahlen für das zweite
Quartal verschoben.
- debitel: Günstigere Telefonate im Ausland
Nachdem Mobilcom bereits eine ähnliche
Aktion gestartet
hatte, können jetzt auch die T-D1-Kunden von Service Provider
debitel günstiger im Ausland
telefonieren. So kosten
Gespräche aus und in die Fest- und Mobilfunknetze der
teilnehmenden Länder sowie
nach Deutschland rund um die Uhr nur noch 45 Cent pro Minute
statt des sonst
gültigen Roamingpreises. Der Tarif gilt noch bis zum
30. September in acht
Länder in Zusammenarbeit mit dem zugehörigen Roamingpartner.
Mehrwertdienste, Service- und Sonderrufnummern und nicht
teilnehmende Länder
außer Deutschland sind von der Aktion ausgeschlossen. die Liste
der Länder finden
Sie in der Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s8610.html .
- Materna: Mit Microsoft-Client werden Handys MMS-fähig
Die Materna GmbH bietet einen MMS-Client
für Endgeräte mit dem Betriebssystem Microsoft Smartphone 2002
an. Mit dem neuen Handy-Betriebssystem von Microsoft können Handys
ab sofort MMS-fähig gemacht werden. Mit dem
Anny Way
MMS-Client des Dortmunder Unternehmens ist sowohl der Empfang als
auch der Versand von multimedialen Kurznachrichten möglich.
Das unter dem Namen "Stinger"
bekannt gewordene System wurde speziell für die
Möglichkeiten der Breitbandnetze der 2,5. und 3. Generation
entwickelt. Bislang wurde der Client vor allem auf PDAs mit
Microsoft Pocket PC für den MMS-Versand eingesetzt. Nun können
auch die Besitzer von Endgeräten mit dem Microsoft Smartphone
2002 MMS verschicken und empfangen.
Die Entwicklung eines Clients für das Microsoft
Betriebssystem
wurde durch die Portierung des MMS Clients für PDA mit Microsoft
PPC möglich. Der Client soll den Bedürfnissen von
Handyherstellern
und Netzbetreibern entgegen kommen. Er kann beispielsweise im
Erscheinungsbild der Netzbetreiber- oder Handy-Marke geliefert
werden. Der MMS Client unterstützt Windows Media Audio und Video
Encoder/Decoder. Das Limit für Nachrichten liegt bei
300 kB. Die Kapazität des Speichers für Nachrichten wird
allein durch die Hardware bestimmt.
Der Client unterstützt JPEG-, GIF- und animierte GIF-Formate.
Außerdem können per SMIL (Synchronized Multimedia Integration
Language) verschiedene multimediale Elemente - Bild, Text, Sound
und Animation - nach einem definierten Timing als Einheit
präsentiert
werden, wie das aus Präsentationsprogrammen bekannt ist.
Dieser Client stellt ein Konkurrenzprodukt zu den von den
großen Handy-Herstellern genutzen Symbian-Plattformen dar. Laut
Materna werden demnächst Mobiltelefone von Sendo und Samsung
auf den Markt kommen, die mit dem Microsoft-Betriebssystem
ausgestattet sind.
- Yahoo! stellt SMS-Dienste zum 15. September ein - Neustart Anfang Oktober
Schlechte Nachrichten für alle SMS-Kunden von
Yahoo!: Zum 15. September stellt
Yahoo! Deutschland seine beiden Dienste "Info SMS" und "SMS
senden" vorerst ein. Tragisch ist das für all
diejenigen, die noch ein größeres SMS-Guthabenkonto bei Yahoo!
haben. Bis 15. September müssen die
Credits verbraucht werden, danach verlieren sie ihre Gültigkeit.
Ein per Kreditkarte bezahltes
Guthabenkonto von 20 Euro beispielsweise entspricht
360 Credits. Da für eine Kurznachricht
2 Credits verlangt werden, dürfte es für manchen
problematisch werden, das bezahlte Guthaben bis zum
Ende zu nutzen.
Voraussichtlich Anfang Oktober will Yahoo! seine SMS-Dienste
wieder anbieten. Dies teilte Shiloo Köhnke
von Yahoo! Deutschland gegenüber teltarif mit. Beim bisherigen
Vertragspartner der SMS-Dienste hätten sich
Umstrukturierungen ergeben, die weitere Geschäftsbeziehungen für
Yahoo unmöglich machten.
Nun wird der Internet-Anbieter ab Oktober mit dem
Telekommunikationsunternehmen Sonera Zed
zusammenarbeiten. Dann sollen alle SMS-Dienste wieder verfügbar
sein. Yahoo! rät allen SMS-Kunden, die
gekauften Credits bis zum 15. September aufzubrauchen. Eine
Übernahme für den neuen Dienst sei nicht
möglich. Yahoo! zahlt auch kein Geld zurück. "Dafür wäre unser
bisheriger Geschäftspartner ub-mobil
zuständig", erläutert Shiloo Köhnke. Der existiere aber in der
bisherigen Form nicht mehr.
Jedoch will Yahoo! SMS-Freaks mit überschüssigen Credits nicht im
Regen stehen lassen. "Man kann sich
natürlich auch an uns wenden, und wir werden sehen, was wir tun
können", so Shiloo Köhnke.
.
Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung
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Unmittelbar nach dem Bestellen wird eine Willkommensmail an Sie
geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
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wird von uns nur für den Versand dieses Newsletters verwendet und
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