Newsletter 33/02 vom 15.08.2002
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 15.08.2002 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Neue 0190-0 Angebote auf dem Markt
  2. Weiteres Feature bei Telekomanschlüssen geplant: Der Parallelruf
  3. Netzprobleme und Tarifänderungen bei 01081
  4. Telekom plant T-DSL-Light mit 384 kBit/s
  5. Die wichtigsten DSL-Änderungen auf einem Blick
  6. Internet by Call ab 1,39 Cent tagsüber
  7. Freenet startet 9 offene Einwahlnummern innerhalb Deutschlands
  8. Wie lange sind die alten D-Mark-Tarife der Netzbetreiber noch verfügbar?
  9. GPRS-Vergleich: Welcher Tarif für welchen Zweck?
  10. i-mode: 100 000  Nutzer, Aktionspreis unbefristet verlängert
  11. Quam now: SMS im Ausland weiter für 19 Cent, bald keine Neukunden mehr
  12. Talkline berechnet weiterhin Deaktivierungsgebühren
  1. Neue 0190-0 Angebote auf dem Markt

    Es gibt zwei neue Anbieter, die über eine 0190-0-Vorwahl Orts- und Ferngespräche anbieten:

    Die Düsseldorfer Ventelo GmbH hat ihr Angebot mit dem Namen "smart79" gestartet. Über die Vorwahl 0190 079 kann werktags in der Zeit von 18 bis 8 Uhr und das gesamte Wochenende für 2,14 Cent telefoniert werden. In der übrigen Zeit kosten alle Orts- und Ferngespräche 3,04 Cent. Für ein Telefonat in ein Mobilfunknetz fallen 23,9 Cent an. Alle Gespräche werden im Minutentakt abgerechnet. "smart79" will durch konstante Preise überzeugen, kurzfristige Tarifänderungen soll es nicht geben.

    Ein weiterer neuer Anbieter ist über die Zugangsnummer 0190 028 zu erreichen. Doch dieser neue Anbieter trägt noch ein Geheimnis mit sich herum, denn weder die Mutterfirma noch der Name des Angebots sind bisher bekannt. Aus diesem Grund wird der Anbieter auch noch nicht in unserer Datenbank genannt. Einen offiziellen Starttermin gibt es noch nicht, doch es kann bereits über die 0190 028 telefoniert werden.

    Alle Orts- und Ferngespräche kosten aktuell rund um die Uhr 1,39 Cent pro Minute, zum Mobilfunk zahlt man 16,9 Cent pro Minute. Gespräche in das Quam-Netz sind nicht möglich. Doch es gibt einen Haken, denn bei allen Verbindungen wird ein Verbindungsentgelt von 3,5 Cent berechnet, auf welches in der Ansage vor dem Gespräch nicht hingewiesen wird.

    Beide Anbieter rechnen im Minutentakt über die Deutsche Telekom ab.

  2. Weiteres Feature bei Telekomanschlüssen geplant: Der Parallelruf

    Die Deutsche Telekom plant die Einführung eines weiteren Dienstmerkmales für den T-Net-Festnetzanschluss: Der Parallelruf. Mit dem Parallelruf können eingehende Anrufe gleichzeitig an zwei Anschlüssen signalisiert werden. So klingelt es beispielsweise nicht nur am Hauptanschluss, sondern auch auf dem Handy oder am Anschluss im Büro. Sobald das Gespräch an einem der Anschlüsse angenommen wird, ist der andere Anschluss wieder frei. Wenn einer der Anschlüsse besetzt ist, werden eingehende Anrufe am zweiten Anschluss signalisiert.

    Das neue Feature wird zwar schon in der Broschüre für den T-Net-Anschluss gelistet und detailliert beschrieben, verfügbar ist es allerdings nach Aussage des Pressesprechers der Telekom, Walter Genz, noch nicht. Als Termin für die Einführung wurde der September genannt. Preislich soll sich der Parallelruf im Bereich der Kosten für das Dienstmerkmal Anrufweiterschaltung bewegen. Die Anrufweiterschaltung ist im Komfortpaket enthalten und kostet derzeit 2,99 Euro zusätzlich im Monat.

    Interessant dürfte das Feature für diejenigen sein, die ständig erreichbar sein wollen oder müssen, jedoch keine 0700-Nummer beauftragen möchten. Das Feature des Parallelrufs gibt es nämlich bisher nur bei diesen "persönlichen Rufnummern" und auch nur, wenn dies der Carrier unterstützt. Anderenfalls werden die Anrufe nacheinander an den angegebenen Anschlüssen signalisiert. Bei 0700-Nummern fallen zudem einmalig 62,50 Euro für die Zuteilung der 0700-Nummer durch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) und eventuell monatliche Grundgebühren beim Betreiber der Rufnummer an. Außerdem sind die Kosten für Anrufe von 0700-Nummern mit 6 bis 12 Cent pro Minute für den Anrufer höher als für einen Anruf zu einer "normalen" Festnetznummer. Informationen zu 0700-Rufnummern entnehmen Sie bitte der Informationsseite unter http://www.teltarif.de/i/sonderrufnummern-0700.html .

  3. Netzprobleme und Tarifänderungen bei 01081

    Nachdem 01081 schon seit einigen Wochen bei diversen Zielen die Spitzenpreise in unserer Tarif-Tabelle markiert, erhöht der Anbieter zum Freitag die Preise für innerdeutsche Telefonate und für Gespräche in die USA. So kostet ab Freitag die Minute im deutschen Festnetz 2,3 Cent, statt bisher 1,5 Cent pro Minute. Der USA-Tarif mit 3 Cent pro Minute ist dann zwar immer noch der günstigste in unserer Datenbank, allerdings findet eine Preiserhöhung um satte 200 Prozent statt.

    Als Trost für die beiden Tariferhöhungen senkt der Anbieter seinen Preis in die deutschen Mobilfunknetze auf 15 Cent pro Minute. Abgerechnet wird im Minutentakt.

    Negativ, trotz Spitzentarife, fiel der Anbieter in letzter Zeit allerdings durch ständige Nichterreichbarkeit auf. So bekamen Nutzer, die über die 01081 telefonieren wollten, immer häufiger die Ansage "Kein Anschluss unter dieser Nummer" bzw. ein "Gassenbesetzt"-Zeichen zu hören.

    Leider wurde das Problem auch nach mehrmaligen Hinweisen an die 01081 nicht beseitigt. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s8587.html .

  4. Telekom plant T-DSL-Light mit 384 kBit/s

    In allem Medien wirbt die Deutsche Telekom AG sehr intensiv für ihren T-DSL-Internet-Zugang. Leider wird DSL durch technische Gegebenheit in naher Zukunft nicht flächendeckend verfügbar sein, denn wohnt der Kunde weiter als 5 km von seiner Vermittlungsstelle entfernt, kann die Telekom die Übertragungsgeschwindigkeit von 768 kBit/s nicht mehr garantieren bzw. wird sie auch nicht mehr erreicht. Das ist natürlich besonders für die Kunden ärgerlich, die nur wenige Meter zu weit entfernt wohnen, und bei denen somit DSL noch möglich wäre, aber eben die Bandbreite nicht garantiert werden könnte. Doch in diesem Punkt bleibt die Telekom in der Regel hart: Wenn die 768 kBit/s nicht garantiert werden können, wird T-DSL nicht bereit gestellt.

    Jetzt gibt es für viele Kunden wieder Hoffnung, doch noch in den Genuss eines breitbandigen Internetanschlusses zu kommen, denn die Telekom bestätigte auf Anfrage, dass es Pläne gibt, eine "Light"-Variante des T-DSL anzubieten. Dabei wird die Übertragungsgeschwindigkeit bei "nur" 384 kBit/s liegen. Ein genauer Termin für die Einführung konnte aber noch nicht genannt werden.

  5. Die wichtigsten DSL-Änderungen auf einem Blick

    Auch im Bereich DSL tat sich in dieser Woche wieder einiges. Der regionale Anbieter HTP zum Beispiel senkte den Preis für die volumenbegrenzte Flatrate Online DSLFlat auf 39,90 Euro im Monat. Außerdem surft man jetzt mit einem höherem Downstream von 1 280 kBit/s statt mit 1 024 kBit/s bei einem enthaltenem Transfervolumen von 8 Gigabyte. Eine Volumenüberschreitung wird allerdings pauschal abgerechnet, das heißt, hat man einmal mehr als 8 Gigabyte Datentransfer im Monat, erhöht sich die Grundgebühr auf 74,95 Euro. Um den Tarif nutzen zu können, muss ein Telefonanschluss von HTP vorhanden sein.

    Callando dagegen bietet auf Basis eines T-DSL-Anschlusses der Deutschen Telekom eine DSL-Flatrate an: Callando.DSL ist je nach Vertragslaufzeit ab 19,95 Euro im Monat ohne Volumen- und Zeitbegrenzung erhältlich, wobei eine einmalige Einrichtungsgebühr von 9,95 Euro anfällt. Im Gegensatz zu dem Tarif von HTP ist das Angebot von Callando bundesweit verfügbar.

    Für Power-User und Business-Kunden veränderte NetCologne die Konditionen bei ADSL-Mehrplatzzugängen. So erhöht sich das in der Grundgebühr von 25 Euro enthaltene Transfervolumen im Tarif "DataLine ADSL 1,5M" von 1 auf 5 Gigabyte pro Monat.

    Gleichzeitig startete der Anbieter auch einen neuen Spitzentarif: "DataLine ADSL 2,3M" bietet Geschwindigkeiten von 2,3 MBit/s im Downstream und bis zu 256 kbit/s Upstream für eine Grundgebühr von 45 Euro im Monat. Auch hier handelt es sich um eine volumenbegrenzte Flatrate mit 10 Gigabyte enthaltenem Transfervolumen. Jedes weitere Megabyte wird mit 1,3 Cent berechnet. Voraussetzung für die Nutzung der beiden Tarife ist ein ISDN-Mehrgeräte- oder TK-Anlagenanschluss bei NetCologne.

    Weitere DSL-Angebote für T-DSL und alternativer DSL-Anbieter finden Sie auf unserer Infoseite unter http://www.teltarif.de/i/dsl.html.

  6. Internet by Call ab 1,39 Cent tagsüber

    Ab dem 15. August bietet Easynet einen neuen anmeldefreien Internettarif an, der vorerst bis zum 15. September befristet ist.

    Das Angebot ist besonders interessant für alle Surfer, die ihren Internetzugang hauptsächlich tagsüber von 8 bis 18 Uhr nutzen, denn hier bietet Easynet die Einwahl für 1,39 Cent an, bei sekundengenauer Abrechnung. In der übrigen Zeit fallen 1,65 Cent an. Auch am Wochenende wird in Haupt- und Nebenzeit unterschieden.

    Die Einwahlnummer für den neuen Aktionstarif ist die 019282542, der Benutzername lautet "easycall" und das Passwort "easynet". Hinter dieser Einwahlnummer verbirgt sich eine alte Talkline-Nummer, die mittlerweile von dem Carrier BT Ignite betrieben wird.

    Im Vergleich zu den anderen Internet-by-Call-Anbietern liegt Easynet werktags in der Zeit von 9 bis 18 Uhr auf Platz 1, wobei Anbieter mit Verbindungsentgelt in diesem Vergleich nicht berücksichtigt werden. Die Abrechnung erfolgt über die Deutsche Telekom.

  7. Freenet startet 9 offene Einwahlnummern innerhalb Deutschlands

    Seit der letzten Woche bietet auch Freenet offene Einwahlnummern für die kostenlose Internetnutzung an. Mit den 9 Nummern kann der Nutzer mit einem XXL-Tarif der Deutschen Telekom oder mit dem Arcor-ISDN-740 bzw. -760 Anschluss an Sonn- und bundeseinheitlichen Feiertagen kostenlos im Internet surfen. Das Passwort und der Benutzername sind bei Freenet frei wählbar, Kanalbündelung ist möglich.

    Eine Übersicht aller Einwahlnummern finden Sie auf unseren umfangreichen Informationsseiten unter http://www.teltarif.de/i/einwahl.html .

    Für diejenigen, die sich mit der Einrichtung einer DFÜ-Verbindung noch nicht auskennen, haben wir auch eine kleine Anleitung mit Bildern, welche die wichtigsten Schritte und Einstellungen erklärt, zusammengestellt. Diese finden Sie unter http://www.teltarif.de/i/dfue.html .

  8. Wie lange sind die alten D-Mark-Tarife der Netzbetreiber noch verfügbar?

    Alle deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber haben in den letzten Monaten neue Euro-Tarife eingeführt. Zwar bieten die neuen Angebote den Vorteil von glatten Minutenpreisen, gleichzeitig wurden aber zum Beispiel einige Gesprächsgebühren und SMS-Tarife erhöht. Daher besteht immer noch ein Interesse an den alten, auf D-Mark basierenden Tarifen, die bei T-Mobile, Vodafone D2 und E-Plus weiterhin erhältlich sind. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange es für Neukunden noch möglich sein wird, die "alten" Preise zu bekommen.

    T-Mobile-Mitarbeiter kommunizierten schon zwei Mal Termine für die Einstellung der Vermarktung der D-Mark-Tarife. Diese wurden von der Pressestelle allerdings jeweils dementiert. Bestätigt wurde dagegen, dass die alten Angebote voraussichtlich im Spätsommer oder im Frühherbst aus dem Programm genommen werden. Diese Terminangabe ist zwar sehr ungenau, lässt aber darauf schließen, dass die Alt-Tarife in den nächsten Monaten für Neukunden nicht mehr zu haben sein werden.

    Von E-Plus und Vodafone gibt es noch keine offiziellen Stellungnahmen zur Einstellung der D-Mark-Tarife. Allerdings ermöglicht es E-Plus seinen Händlern seit kurzem nur noch, die alten Tarife via Fax freizuschalten. Eine Online-Aktivierung gibt es nicht mehr. Die Vodafone-Kundenbetreuung verriet auf Anfrage schon zur Einführung der Euro-Tarife, dass die alten Preismodelle "irgendwann" verschwinden werden.

    Fazit: Derzeit bieten die drei genannten Netzbetreiber die D-Mark-Tarife noch an. Doch es ist zu erwarten, dass die derzeitige Übergangszeit, in der sowohl die alten als auch die neuen Preise zu haben sind, demnächst endet. Wer noch einen Vertrag mit den alten Konditionen haben möchte, sollte diesen daher baldmöglichst abschließen. Wer schon einen Vertrag besitzt, kann seinen bisherigen Tarif behalten, da eine Umstellung zuungunsten des Kunden ein Sonderkündigungsrecht nach sich ziehen würde.

    Einzig o2-Neukunden haben nicht mehr die Qual der Wahl: Der Viag Interkom-Nachfolger bietet nämlich nur noch seine neuen Tarife an. Quam hat die Vermarktung eingestellt, war aber bereits zum Netzstart im November letzten Jahres mit Euro-Tarifen angetreten.

  9. GPRS-Vergleich: Welcher Tarif für welchen Zweck?

    Gerade beim GPRS-Datendienst kommt es sehr genau darauf an, den richtigen Tarif auszuwählen. Das gilt insbesondere dann, wenn man nicht nur WAP-Dienste nutzt und E-Mails austauscht, sondern auch größere Datenmengen überträgt, um zum Beispiel im Internet zu surfen. Die Preisunterschiede sind dabei sehr groß und vor allem die beiden großen deutschen Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone D2 haben vielfältige Tarifvarianten im Angebot.

    Für Gelegenheitsnutzer, die nur geringe Datenmengen übertragen, hat o2 die besten Angebote. Nutzt man GPRS öfter, so sollte man mit D1 oder Vodafone online gehen. Bei einem Transfervolumen von 10 Megabyte hat wiederum Vodafone mit seinem XL-Tarif die Nase vorn. Überträgt man im Monat 25 Megabyte Daten, so surft man mit dem GPRS Office-Angebot bei D1 oder dem GPRS XXL-Tarif von Vodafone am besten.

    Generell gilt: Je mehr Daten im Abrechnungszeitraum übertragen werden, umso größer ist der Preisunterschied zwischen den verschiedenen Tarifen. Je nach Höhe der monatlich übertragenen Daten sind Preisunterschiede von mehreren 100 Euro keine Seltenheit. Eine tabellarische Preisübersicht über die anfallenden Kosten bei unterschiedlichem Datentransfer finden Sie in unserer Meldung http://www.teltarif.de/s/s8581.html .

    Fazit: Wenn man GPRS ernsthaft einsetzen möchte, sollte man vor sein Nutzungsverhalten und den gewählten GPRS-Tarif genau aufeinander abstimmen. Einige neuere Handys besitzen GPRS-Transferzähler; wer mit dem Laptop online geht, sollte ebenfalls entsprechende Software installieren.

  10. i-mode: 100 000  Nutzer, Aktionspreis unbefristet verlängert

    In Deutschland und den Niederlanden nutzen mittlerweile über 100 000 Kunden die Dienste von i-mode. Demnach konnten in den Niederlanden bisher 23 000 Kunden geworben werden. In Deutschland gibt es sogar schon über 77 000 Nutzer. Für das Jahr 2003 rechnet KPN Mobile mit über einer Million i-mode-Nutzer.

    Laut KPN Mobile sind die Kunden mit den i-mode-Diensten zufrieden. Die Nutzung dieser entspricht den Erwartungen, und jeder Kunde hat durchschnittlich zwei i-mode-Dienste abonniert. Dabei werden am häufigsten die Rubriken "Klingeltöne und Bilder" und "Nachrichten und Wetter" verwendet. Auch die i-Mail wird intensiv genutzt.

    i-mode bietet derzeit durch zahlreiche Content-Partner über 80 offizielle i-mode-Seiten in den Niederlanden und über 100 in Deutschland. Die Zahl der inoffiziellen Seiten ist dabei noch wesentlich höher. Schätzungen zufolge gibt es bereits mehr als 7 000 unabhängige i-mode-Angebote in beiden Ländern.

    Eine gute Nachricht hatte E-Plus diese Woche für seine i-mode-Kunden parat: Der Aktionspreis für die Datenübertragung bei i-mode per GPRS wurde unbefristet verlängert. Somit zahlen alle Kunden auch weiterhin nur 0,1 Cent pro übertragenem Kilobyte. Ursprünglich sollte ab 1. September ein Preis von 1 Cent pro Kilobyte berechnet werden.

    Schade nur, dass dieser GPRS-Tarif nur im Zusammenhang mit i-mode genutzt werden darf. Denn er wäre in unserem GPRS-Vergleichstest (siehe vorangegangenen Beitrag) mit Abstand der günstigste Tarif.

  11. Quam now: SMS im Ausland weiter für 19 Cent, bald keine Neukunden mehr

    Quam now-Prepaidkarten sind weiterhin ein Geheimtipp für Auslandsurlauber, die hauptsächlich per SMS Kontakt mit Freunden und Bekannten in der Heimat pflegen wollen. Bis auf weiteres kosten Kurznachrichten auch bei International Roaming nur 19 Cent. Kunden, die den Optionstarif My SMS nutzen, zahlen sogar nur 15 Cent.

    Ursprünglich war der Sonderpreis bis Ende Juli befristet. Nun aber laufen die günstigen Konditionen für SMS-Fans bis auf weiteres weiter. Die Quam-Kundenbetreuung kommunizierte in den letzten Tagen auf Anfrage zum Teil schon die Preise, die eigentlich zum 1. August in Kraft treten sollten. Die Pressestelle des Unternehmens bestätigte jedoch, dass die bisherigen Preise weiter Bestand haben.

    Noch bis zum 31. August ist es möglich, Quam now-Karten zu kaufen und zu aktivieren. Ab September nimmt das Münchner Unternehmen auch keine Prepaid-Neukunden mehr auf, nachdem die Schaltung von Laufzeitverträgen bereits seit dem 28. Juli nicht mehr möglich ist.

  12. Talkline berechnet weiterhin Deaktivierungsgebühren

    Obwohl der BGH im April die Erhebung von Deaktivierungsgebühren bei Beendigung eines Vertragsverhältnisses für unzulässig erklärt hat, werden vom Provider Talkline immer noch Kosten dafür in Rechnung gestellt.

    Betroffen sind Kunden, die ihren Vertrag nach dem März 2000 geschlossen haben, sowie gewerbliche Kunden, egal, zu welchem Zeitpunkt sie den Vertrag geschlossen haben. Nach Rechtsauffassung von Talkline gilt das BGH-Urteil nämlich nur für Verbraucherverträge. Außerdem hat Talkline die eigenen AGB im März 2000 geändert - und das BGH-Urteil bezieht sich nach Auffassung von Talkline nur auf die zuvor verwendeten Klauseln.

    Hierzu muss gesagt werden, dass ein Urteil aus zwei Teilen besteht - aus der Urteilsformel und aus der Urteilsbegründung. Die Urteilsformel des BGH-Urteils bezieht sich tatsächlich nur auf ein konkretes Verfahren, wie es der Verbraucherschutzverein gegen Talkline angestrengt hatte - und zwar bezüglich der vor März 2000 verwendeten AGB. Doch ist die Urteilsbegründung des BGH-Urteils viel weitreichender, wodurch Talkline wohl seine Deaktivierungsgebühr früher oder später zurücknehmen müssen wird. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserer Meldung http://www.teltarif.de/s/s8578.html . Den exakten Wortlaut des Urteils können Sie unter http://www.rws-verlag.de/bgh-free/volltext_6/vo85092.htm nachlesen.


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