- Neue 0190-0 Angebote auf dem Markt
Es gibt zwei neue Anbieter, die über eine 0190-0-Vorwahl Orts-
und Ferngespräche anbieten:
Die Düsseldorfer Ventelo GmbH hat
ihr Angebot mit dem Namen "smart79" gestartet. Über die
Vorwahl 0190 079 kann werktags in der Zeit von 18 bis
8 Uhr und das gesamte Wochenende für 2,14 Cent
telefoniert werden. In der übrigen Zeit kosten alle Orts-
und Ferngespräche 3,04 Cent. Für ein Telefonat in ein
Mobilfunknetz fallen 23,9 Cent an. Alle Gespräche werden
im Minutentakt abgerechnet. "smart79" will durch konstante
Preise überzeugen, kurzfristige Tarifänderungen soll es nicht
geben.
Ein weiterer neuer Anbieter ist über die Zugangsnummer
0190 028 zu erreichen. Doch dieser neue Anbieter trägt
noch ein Geheimnis mit sich herum, denn weder die Mutterfirma
noch der Name des Angebots sind bisher bekannt. Aus diesem
Grund wird der Anbieter auch noch nicht in unserer Datenbank
genannt. Einen offiziellen Starttermin gibt es noch nicht, doch
es kann bereits über die 0190 028 telefoniert werden.
Alle Orts- und Ferngespräche kosten aktuell rund um
die Uhr 1,39 Cent pro Minute, zum Mobilfunk zahlt man
16,9 Cent pro Minute. Gespräche in das Quam-Netz sind
nicht möglich. Doch es gibt einen Haken, denn bei allen
Verbindungen wird ein Verbindungsentgelt von 3,5 Cent
berechnet, auf welches in der Ansage vor dem Gespräch nicht
hingewiesen wird.
Beide Anbieter rechnen im Minutentakt über die Deutsche
Telekom ab.
- Weiteres Feature bei Telekomanschlüssen geplant: Der Parallelruf
Die Deutsche Telekom plant die
Einführung eines weiteren
Dienstmerkmales für den T-Net-Festnetzanschluss: Der Parallelruf.
Mit dem Parallelruf
können eingehende Anrufe gleichzeitig an zwei Anschlüssen
signalisiert werden. So
klingelt es beispielsweise nicht nur am Hauptanschluss, sondern
auch auf dem Handy
oder am Anschluss im Büro. Sobald das Gespräch an einem der
Anschlüsse angenommen
wird, ist der andere Anschluss wieder frei. Wenn einer der
Anschlüsse besetzt ist,
werden eingehende Anrufe am zweiten Anschluss signalisiert.
Das neue Feature wird zwar schon in der Broschüre für den
T-Net-Anschluss gelistet
und detailliert beschrieben, verfügbar ist es allerdings nach
Aussage des Pressesprechers
der Telekom, Walter Genz, noch nicht. Als Termin für die
Einführung wurde der September
genannt. Preislich soll sich der Parallelruf im Bereich der
Kosten für das Dienstmerkmal
Anrufweiterschaltung bewegen. Die Anrufweiterschaltung ist im
Komfortpaket enthalten
und kostet derzeit 2,99 Euro zusätzlich im Monat.
Interessant dürfte das Feature für diejenigen sein, die
ständig erreichbar sein wollen
oder müssen, jedoch keine 0700-Nummer
beauftragen möchten. Das
Feature des Parallelrufs gibt es nämlich bisher nur bei diesen
"persönlichen Rufnummern"
und auch nur, wenn dies der Carrier unterstützt. Anderenfalls
werden die Anrufe nacheinander
an den angegebenen Anschlüssen signalisiert. Bei 0700-Nummern
fallen zudem einmalig
62,50 Euro für die Zuteilung der 0700-Nummer durch die
Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post (RegTP) und eventuell monatliche
Grundgebühren beim Betreiber
der Rufnummer an. Außerdem sind die Kosten für Anrufe von
0700-Nummern mit 6 bis 12 Cent
pro Minute für den Anrufer höher als für einen Anruf zu einer
"normalen" Festnetznummer.
Informationen zu 0700-Rufnummern entnehmen Sie bitte der
Informationsseite unter
http://www.teltarif.de/i/sonderrufnummern-0700.html .
- Netzprobleme und Tarifänderungen bei 01081
Nachdem 01081 schon seit einigen
Wochen bei diversen Zielen die Spitzenpreise in unserer
Tarif-Tabelle markiert, erhöht der
Anbieter zum Freitag die Preise für innerdeutsche Telefonate
und für Gespräche in die USA. So kostet ab Freitag die Minute
im deutschen Festnetz 2,3 Cent, statt bisher 1,5 Cent
pro Minute. Der USA-Tarif mit 3 Cent pro Minute ist dann
zwar immer noch der günstigste in unserer Datenbank, allerdings
findet eine Preiserhöhung um satte 200 Prozent statt.
Als Trost für die beiden Tariferhöhungen senkt der Anbieter
seinen Preis in die deutschen Mobilfunknetze auf 15 Cent
pro Minute. Abgerechnet wird im Minutentakt.
Negativ, trotz Spitzentarife, fiel der Anbieter in letzter
Zeit allerdings durch ständige Nichterreichbarkeit auf.
So bekamen Nutzer, die über die 01081 telefonieren wollten,
immer häufiger die Ansage "Kein Anschluss unter dieser Nummer"
bzw. ein "Gassenbesetzt"-Zeichen zu hören.
Leider wurde das Problem auch nach
mehrmaligen Hinweisen an die 01081 nicht
beseitigt. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s8587.html .
- Telekom plant T-DSL-Light mit 384 kBit/s
In allem Medien wirbt die
Deutsche Telekom AG
sehr intensiv für ihren
T-DSL-Internet-Zugang.
Leider wird DSL durch technische Gegebenheit in naher Zukunft
nicht flächendeckend
verfügbar sein, denn wohnt der Kunde weiter als 5 km von
seiner Vermittlungsstelle
entfernt, kann die Telekom die Übertragungsgeschwindigkeit von
768 kBit/s
nicht mehr garantieren bzw. wird sie auch nicht mehr erreicht.
Das ist natürlich
besonders für die Kunden ärgerlich, die nur wenige Meter zu weit
entfernt wohnen, und bei
denen somit DSL noch möglich wäre, aber eben die Bandbreite nicht
garantiert werden
könnte. Doch in diesem Punkt bleibt die Telekom in der Regel
hart: Wenn die 768 kBit/s
nicht garantiert werden können, wird T-DSL nicht bereit
gestellt.
Jetzt gibt es für viele Kunden wieder Hoffnung, doch noch in
den Genuss eines
breitbandigen Internetanschlusses zu kommen, denn die Telekom
bestätigte auf Anfrage,
dass es Pläne gibt, eine "Light"-Variante des T-DSL anzubieten.
Dabei wird
die Übertragungsgeschwindigkeit bei "nur" 384 kBit/s
liegen. Ein genauer Termin
für die Einführung konnte aber noch nicht genannt werden.
- Die wichtigsten DSL-Änderungen auf einem Blick
Auch im Bereich DSL tat sich in dieser Woche wieder einiges. Der
regionale Anbieter
HTP zum Beispiel senkte den Preis für die
volumenbegrenzte
Flatrate Online DSLFlat auf 39,90 Euro im Monat. Außerdem
surft man jetzt mit
einem höherem Downstream von 1 280 kBit/s statt mit
1 024 kBit/s
bei einem enthaltenem Transfervolumen von 8 Gigabyte. Eine
Volumenüberschreitung
wird allerdings pauschal abgerechnet, das heißt, hat man einmal
mehr als 8 Gigabyte
Datentransfer im Monat, erhöht sich die Grundgebühr auf
74,95 Euro. Um den Tarif
nutzen zu können, muss ein Telefonanschluss von HTP vorhanden
sein.
Callando dagegen bietet auf Basis
eines T-DSL-Anschlusses
der Deutschen Telekom eine DSL-Flatrate
an: Callando.DSL ist je
nach Vertragslaufzeit ab 19,95 Euro im Monat ohne Volumen-
und Zeitbegrenzung erhältlich,
wobei eine einmalige Einrichtungsgebühr von 9,95 Euro
anfällt. Im Gegensatz zu dem
Tarif von HTP ist das Angebot von Callando bundesweit
verfügbar.
Für Power-User und Business-Kunden veränderte
NetCologne
die Konditionen bei
ADSL-Mehrplatzzugängen. So
erhöht sich
das in der Grundgebühr von 25 Euro enthaltene
Transfervolumen im Tarif "DataLine ADSL 1,5M"
von 1 auf 5 Gigabyte pro Monat.
Gleichzeitig startete der Anbieter auch einen neuen
Spitzentarif: "DataLine ADSL 2,3M"
bietet Geschwindigkeiten von 2,3 MBit/s im Downstream und
bis zu 256 kbit/s Upstream
für eine Grundgebühr von 45 Euro im Monat. Auch hier
handelt es sich um eine volumenbegrenzte
Flatrate mit 10 Gigabyte enthaltenem Transfervolumen. Jedes
weitere Megabyte wird mit
1,3 Cent berechnet. Voraussetzung für die Nutzung der
beiden Tarife ist ein ISDN-Mehrgeräte-
oder TK-Anlagenanschluss bei NetCologne.
Weitere DSL-Angebote für T-DSL und alternativer DSL-Anbieter
finden Sie auf unserer Infoseite
unter http://www.teltarif.de/i/dsl.html.
- Internet by Call ab 1,39 Cent tagsüber
Ab dem 15. August bietet Easynet
einen neuen
anmeldefreien Internettarif an, der vorerst bis zum
15. September
befristet ist.
Das Angebot ist besonders interessant für alle Surfer, die
ihren
Internetzugang hauptsächlich tagsüber von 8 bis 18 Uhr
nutzen, denn
hier bietet Easynet die Einwahl für 1,39 Cent an, bei
sekundengenauer
Abrechnung. In der übrigen Zeit fallen 1,65 Cent an. Auch
am
Wochenende wird in Haupt- und Nebenzeit unterschieden.
Die Einwahlnummer für den neuen Aktionstarif ist die
019282542, der
Benutzername lautet "easycall" und das Passwort "easynet".
Hinter dieser Einwahlnummer verbirgt sich eine alte
Talkline-Nummer, die mittlerweile von dem Carrier
BT Ignite betrieben wird.
Im Vergleich zu den anderen Internet-by-Call-Anbietern
liegt Easynet werktags in der Zeit von 9 bis 18 Uhr auf
Platz 1, wobei Anbieter mit Verbindungsentgelt in
diesem Vergleich nicht berücksichtigt werden. Die Abrechnung
erfolgt über die Deutsche Telekom.
- Freenet startet 9 offene Einwahlnummern innerhalb Deutschlands
Seit der letzten Woche bietet auch
Freenet
offene Einwahlnummern für die kostenlose Internetnutzung an.
Mit den 9 Nummern kann der Nutzer mit einem XXL-Tarif
der Deutschen Telekom oder mit
dem Arcor-ISDN-740 bzw. -760 Anschluss an
Sonn- und bundeseinheitlichen Feiertagen kostenlos im Internet
surfen. Das Passwort und der Benutzername sind bei Freenet frei
wählbar, Kanalbündelung ist möglich.
Eine Übersicht aller Einwahlnummern finden Sie auf unseren
umfangreichen Informationsseiten unter
http://www.teltarif.de/i/einwahl.html .
Für diejenigen, die sich mit der Einrichtung einer
DFÜ-Verbindung noch nicht
auskennen, haben wir auch eine kleine Anleitung mit Bildern,
welche die wichtigsten
Schritte und Einstellungen erklärt, zusammengestellt.
Diese finden Sie unter
http://www.teltarif.de/i/dfue.html .
- Wie lange sind die alten D-Mark-Tarife der Netzbetreiber noch verfügbar?
Alle deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber haben in den letzten
Monaten neue
Euro-Tarife eingeführt. Zwar bieten die neuen Angebote den
Vorteil
von glatten Minutenpreisen, gleichzeitig wurden aber zum Beispiel
einige
Gesprächsgebühren und SMS-Tarife erhöht. Daher besteht immer
noch ein Interesse an den alten, auf D-Mark basierenden Tarifen,
die bei
T-Mobile, Vodafone D2 und E-Plus weiterhin erhältlich sind.
Allerdings stellt sich die Frage, wie lange es für
Neukunden noch möglich sein wird, die "alten" Preise zu bekommen.
T-Mobile-Mitarbeiter kommunizierten
schon zwei Mal
Termine für die Einstellung der Vermarktung der D-Mark-Tarife.
Diese
wurden von der Pressestelle allerdings jeweils dementiert.
Bestätigt wurde dagegen, dass die alten
Angebote voraussichtlich im Spätsommer oder im Frühherbst aus dem
Programm
genommen werden. Diese Terminangabe ist zwar sehr ungenau, lässt
aber darauf schließen, dass die Alt-Tarife in den nächsten Monaten
für Neukunden nicht mehr zu haben sein werden.
Von E-Plus und Vodafone gibt es noch keine offiziellen
Stellungnahmen zur
Einstellung der D-Mark-Tarife. Allerdings ermöglicht es
E-Plus seinen Händlern seit kurzem nur
noch, die alten
Tarife via Fax freizuschalten. Eine Online-Aktivierung gibt es
nicht mehr. Die
Vodafone-Kundenbetreuung verriet auf
Anfrage schon
zur Einführung der Euro-Tarife, dass die alten Preismodelle
"irgendwann"
verschwinden werden.
Fazit: Derzeit bieten die drei genannten Netzbetreiber die
D-Mark-Tarife noch an. Doch es ist zu erwarten,
dass die
derzeitige Übergangszeit, in der sowohl die alten als auch die
neuen Preise
zu haben sind, demnächst endet. Wer noch einen Vertrag mit den
alten
Konditionen haben möchte, sollte diesen daher baldmöglichst
abschließen.
Wer schon einen Vertrag besitzt, kann seinen bisherigen Tarif
behalten, da eine Umstellung zuungunsten des Kunden ein
Sonderkündigungsrecht nach sich
ziehen würde.
Einzig o2-Neukunden haben nicht mehr
die Qual der Wahl:
Der Viag Interkom-Nachfolger bietet nämlich nur noch seine neuen
Tarife an.
Quam hat die Vermarktung eingestellt, war
aber bereits
zum Netzstart im November letzten Jahres mit Euro-Tarifen
angetreten.
- GPRS-Vergleich: Welcher Tarif für welchen Zweck?
Gerade beim GPRS-Datendienst kommt es
sehr genau darauf an, den richtigen Tarif auszuwählen. Das gilt
insbesondere dann,
wenn man nicht nur WAP-Dienste nutzt und
E-Mails
austauscht, sondern auch größere Datenmengen überträgt, um zum
Beispiel im
Internet zu surfen. Die Preisunterschiede sind dabei sehr groß
und vor
allem die beiden großen deutschen Netzbetreiber
T-Mobile und
Vodafone D2 haben vielfältige
Tarifvarianten im Angebot.
Für Gelegenheitsnutzer, die nur geringe
Datenmengen übertragen, hat o2 die besten
Angebote.
Nutzt man GPRS öfter, so sollte man mit D1 oder Vodafone online
gehen. Bei einem Transfervolumen von 10 Megabyte hat wiederum
Vodafone mit
seinem XL-Tarif die Nase vorn. Überträgt man im Monat
25 Megabyte Daten, so surft man mit dem GPRS
Office-Angebot bei D1 oder dem GPRS XXL-Tarif von Vodafone am
besten.
Generell gilt: Je mehr Daten im Abrechnungszeitraum
übertragen
werden, umso größer ist der Preisunterschied zwischen den
verschiedenen
Tarifen. Je nach Höhe der monatlich übertragenen Daten sind
Preisunterschiede von mehreren 100 Euro keine Seltenheit.
Eine tabellarische Preisübersicht über die anfallenden Kosten bei
unterschiedlichem Datentransfer finden Sie in unserer Meldung
http://www.teltarif.de/s/s8581.html .
Fazit: Wenn man GPRS ernsthaft einsetzen möchte, sollte man
vor sein Nutzungsverhalten und den gewählten GPRS-Tarif genau
aufeinander abstimmen. Einige neuere Handys besitzen
GPRS-Transferzähler; wer mit dem Laptop online geht, sollte
ebenfalls entsprechende Software installieren.
- i-mode: 100 000 Nutzer, Aktionspreis unbefristet verlängert
In Deutschland und den Niederlanden nutzen mittlerweile über
100 000 Kunden die Dienste von
i-mode.
Demnach konnten in den Niederlanden bisher
23 000 Kunden
geworben werden. In Deutschland gibt es sogar schon über
77 000 Nutzer. Für das Jahr 2003 rechnet KPN Mobile
mit über einer Million i-mode-Nutzer.
Laut KPN Mobile sind die Kunden mit den i-mode-Diensten
zufrieden.
Die Nutzung dieser entspricht den Erwartungen, und jeder Kunde hat
durchschnittlich zwei i-mode-Dienste abonniert.
Dabei werden am häufigsten die Rubriken "Klingeltöne und Bilder"
und "Nachrichten und Wetter" verwendet. Auch die i-Mail wird
intensiv genutzt.
i-mode bietet derzeit durch zahlreiche Content-Partner über
80 offizielle i-mode-Seiten in den Niederlanden und über 100
in Deutschland. Die Zahl der inoffiziellen Seiten ist dabei noch
wesentlich höher. Schätzungen zufolge gibt es bereits mehr als
7 000 unabhängige i-mode-Angebote in beiden Ländern.
Eine gute Nachricht hatte E-Plus diese
Woche für seine i-mode-Kunden parat: Der Aktionspreis
für die Datenübertragung bei i-mode per GPRS wurde unbefristet
verlängert. Somit zahlen alle Kunden
auch weiterhin nur 0,1 Cent pro übertragenem Kilobyte.
Ursprünglich sollte ab 1. September ein Preis von
1 Cent pro Kilobyte berechnet werden.
Schade nur, dass dieser GPRS-Tarif nur im Zusammenhang mit
i-mode genutzt werden darf. Denn er wäre in unserem
GPRS-Vergleichstest (siehe vorangegangenen Beitrag) mit Abstand
der günstigste Tarif.
- Quam now: SMS im Ausland weiter für 19 Cent, bald keine Neukunden mehr
Quam now-Prepaidkarten sind weiterhin ein
Geheimtipp für Auslandsurlauber, die hauptsächlich per
SMS
Kontakt mit Freunden und Bekannten in der Heimat pflegen wollen.
Bis auf weiteres kosten Kurznachrichten auch bei
International Roaming nur
19 Cent. Kunden, die den Optionstarif
My SMS nutzen, zahlen sogar nur 15 Cent.
Ursprünglich war der Sonderpreis bis Ende Juli befristet.
Nun aber laufen
die günstigen Konditionen für SMS-Fans bis auf weiteres weiter.
Die Quam-Kundenbetreuung kommunizierte in den letzten Tagen auf
Anfrage zum
Teil schon die Preise, die eigentlich zum 1. August in Kraft
treten
sollten. Die Pressestelle des Unternehmens bestätigte jedoch,
dass die bisherigen Preise weiter Bestand haben.
Noch bis zum 31. August ist
es möglich,
Quam now-Karten zu kaufen und zu aktivieren. Ab September nimmt
das
Münchner Unternehmen auch keine Prepaid-Neukunden mehr auf,
nachdem die
Schaltung von Laufzeitverträgen bereits seit dem 28. Juli
nicht mehr
möglich ist.
- Talkline berechnet weiterhin Deaktivierungsgebühren
Obwohl der BGH im April die Erhebung von Deaktivierungsgebühren
bei Beendigung eines Vertragsverhältnisses für
unzulässig erklärt hat, werden vom
Provider Talkline immer noch Kosten
dafür in Rechnung gestellt.
Betroffen sind Kunden, die ihren Vertrag nach dem März 2000
geschlossen haben, sowie gewerbliche Kunden, egal, zu welchem
Zeitpunkt sie den Vertrag geschlossen haben. Nach Rechtsauffassung
von Talkline gilt das BGH-Urteil nämlich nur für Verbraucherverträge.
Außerdem hat Talkline die eigenen AGB im März 2000 geändert - und
das BGH-Urteil bezieht sich nach Auffassung von Talkline nur auf
die zuvor verwendeten Klauseln.
Hierzu muss gesagt werden, dass ein Urteil aus zwei Teilen
besteht - aus der Urteilsformel und aus der Urteilsbegründung.
Die
Urteilsformel des BGH-Urteils bezieht sich tatsächlich nur auf
ein konkretes Verfahren, wie es der Verbraucherschutzverein gegen
Talkline angestrengt hatte - und zwar bezüglich der vor März 2000
verwendeten AGB. Doch ist die Urteilsbegründung des BGH-Urteils
viel weitreichender, wodurch Talkline wohl seine
Deaktivierungsgebühr
früher oder später zurücknehmen müssen wird. Nähere
Informationen
dazu finden Sie in unserer Meldung
http://www.teltarif.de/s/s8578.html .
Den exakten Wortlaut des Urteils können Sie unter
http://www.rws-verlag.de/bgh-free/volltext_6/vo85092.htm
nachlesen.
.
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