- Nur noch heute: Gewinne bis zu 500 Euro
Wer an unserem Gewinnspiel im CBC-Special unter
http://www.teltarif.de/aktion/
teilnehmen möchte, muss sich sputen. Nur noch bis Donnerstag Abend,
24 Uhr, können Tipps abgegeben werden, wo sich die Preise für
Orts- und Ferngespräche sowie Telefonate zum Handy am Monatsende einpegeln
werden. Wer am Ende richtig liegt, kann bis zu
500 Euro in bar gewinnen. Bei mehreren richtigen Tipps
entscheidet das Los. Die Preise werden vom
Call-by-Call-Anbieter 01051 gesponsort.
Neben dem Gewinnspiel finden Sie in unserem CBC-Special viele
interessante Informationen rund ums Telefonieren per Call by Call bei
Fern- und Ortsgesprächen.
- Quam stellt Vermarktung vorläufig ein
Die erst im vergangenen Herbst gestartete
Quam wird die Vermarktung vorerst stoppen.
Dieses ergibt sich aus einem Beschluss der beiden Mutterunternehmen,
Telefonica aus Spanien, und Sonera aus Finnland. In den kommenden
Monaten sollen die Aktivitäten an die neue Marktsituation angepasst
werden. Was das genau bedeutet, insbesondere, ob es "nur" einen
Vermarktungsstopp gibt, oder ob sogar bestehende Kunden abgeschaltet
oder auf E-Plus umgestellt werden, ist noch nicht klar. Wir werden
Sie unter http://www.teltarif.de entsprechend auf
dem Laufenden halten.
Bereits zuvor hatte Quam mitgeteilt, dass Tausende von Kunden,
die an der Quam-Aktion teilgenommen
hatten, trotz wochenlangem Warten nicht mehr freigeschaltet
werden. Schon Ende letzter Woche gaben die beiden größten
Aktions-Händler Faircom und DLC New Media an, dass in den
letzten Wochen nur wenige tausend Kunden freigeschaltet worden
waren.
Da bei der Aktion kostenlose Handys mit einem kostenlosen Vertrag
bestellt werden konnten, war der Ansturm enorm.
Der Konflikt zwischen Quam und den Händlern dreht sich inzwischen um
folgende Kernaussage: Nach Aussage von Quam war nicht vorgesehen, mit
dieser Aktion ein Massengeschäft zu machen. Die Grundgebührbefreiung beim
3star online für acht Monate sollte neue Kunden bringen, genauso die
Möglichkeit, eine Partnerkarte zu günstigen Bedingungen zu schalten. Durch
die Kombination dieser beiden Angebote wurde die Aktion für Händler
interessant, die dadurch mit den Provisionen für zwei Karten rechnen
konnten. Die Händler hätten mit ihren Aktionspaketen, die dann auch noch
mit Grundgebührerstattung und Gratishandys ergänzt wurden, auf den Gewinn
durch große Masse gesetzt. Das habe man bei Quam aber nicht so
geplant gehabt.
Weitere Details zum Stopp der Sonderaktion können Sie in unserer
Meldung
http://www.teltarif.de/s/s8457.html
nachlesen.
- T-Mobile: MDA-Vermarktungsstart, GPRS und Voicestream
Der von teltarif.de bereits vorgestellte
MDA von T-Mobile
wird ab 1. August vermarktet. Das Gerät soll
mit Vertrag für 599 Euro angeboten werden. Der
MDA entspricht weitgehend dem bereits erhältlichen
xda von o2, der
bereits seit einiger Zeit ausgeliefert wird.
Den MDA gibt es in silber und dunkelblau. An dem Gerät
fällt positiv auf, dass die Bedienung und Konfiguration
einfach sind. Nach dem Einsetzen der SIM-Karte
oder einem Reset wird automatisch der Konfigurator
gestartet. Hierin befinden sich alle Einstellungen und
Zusatz-Applikationen der Standardauslieferung. Zur Auswahl
stehen die Standard-Einstellungen für T-Mobile Deutschland
und Österreich, sowie die Konfigurationsdaten für den
Zugang zum Business Portal von T-Mobile Deutschland. Mehr
Informationen erhalten Sie in unserer Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s8420.html .
Kunden von T-Mobile können den
GPRS-Datendienst auch im Ausland
nutzen. Das funktioniert seit April in den T-Mobile-Netzen
in Österreich, Großbritannien, Tschechien und den USA, sowie
seit Mitte Juni auch bei Telecom Italia Mobile in Italien,
Telefonica Moviles in Spanien, Orange in Frankreich, Era GSM
in Polen, Sunrise und Orange in der Schweiz und Sonera in
Finnland. Weitere GPRS-Partner in Europa sollen noch in diesem
Jahr hinzu kommen. Für das nächste Jahr ist die Ausweitung
auf weitere Netze in Übersee geplant.
Im Herbst endet jedoch die Einführungsphase. Das
bedeutet, dass sich der Tagesnutzungspreis für Kunden in den
grundgebührfreien GPRS-Tarifen zum 1. November
erhöhen wird. Das fällt vor allem bei Diensten mit geringem
Datenübertragungsvolumen, also zum Beispiel bei der WAP-Nutzung
und beim Abruf von E-Mails, deutlich ins Gewicht. Konkret
erhöht sich die Tagespauschale für Kunden im Eco-Tarif von
25 auf 49 Cent. Im Basic-Tarif, wo die Gebühr erst zum
1. Juni von 29 auf 9 Cent gesenkt wurde, erhöht sich
der Preis ebenfalls auf 49 Cent.
Auch hierzu finden Sie weitere Details in
der entsprechenden Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s8446.html .
Last but noch least verkündet US-Mobilfunkanbieter
Voicestream derzeit auf seiner Homepage, dass er in den
nächsten Monaten unter T-Mobile auftreten wird. Aktuell
werden die Verkaufsstellen in Kalifornien und Nevada auf das
magentafarbene T-Logo umgestaltet. In den anderen Regionen
wird der Markenwechsel im August und September erfolgen.
Der Marktstart von europäischen T-Mobile-Töchtern unter
einheitlichen Marke T-Mobile erfolgte bereits am 18. April
dieses Jahres. Die Tochterfirmen One2One (Großbritannien),
max.mobil (Österreich) und Radiomobil (Tschechien) wurden
damals auf den neuen Namen umgestellt.
- Talkline: Ein Sonderangebot und neue Tarife
Noch bis Ende Juli gibt es beim Elmshorner Provider
Talkline ein Sonderangebot. Es
handelt sich um einen Vertrag im Talkline
2,95-Tarif, bei dem im ersten
halben Jahr keine Grundgebühr berechnet wird. Das Nokia 3410
gibt es bei dieser Aktion für null Euro, und außerdem erhält
man jeweils sechs Logos, Klingeltöne und Photo2Photo-Bilder
gratis.
Beim Photo2Photo-Service kann man beliebige Grafik-Dateien
in eine Bildmitteilung oder ein Logo umwandeln, und dieses selbst
nutzen oder an Freunde oder Bekannte verschicken. Das Angebot
gilt für alle drei Mobilfunknetze, die Talkline vermarktet, also
für D1, D2
oder E-Plus.
Ab 1. August wird aus dem bisherigen
TalkJoy-Tarif
der Talkline-Joy-Tarif. Aus TalkMore wird Talkline
More. Die bisherigen Angebote sind für Neukunden dann nicht
mehr erhältlich. Die Gesprächspreise bleiben unverändert,
aber in beiden neuen Tarifen kosten SMS-Nachrichten
einheitlich 19 Cent, während man bisher netzintern 11
und netzübergreifend 17 Cent gezahlt hat.
Wenn sich ein Kunde im Talkline-Joy-Tarif für die
25 Gratis-SMS pro Monat entscheidet, und für 3,80 Euro
monatlich ein Paket von 50 Kurzmitteilungen erwirbt,
so zahlt er für die ersten 75 SMS im Monat jeweils
nur 5 Cent, soweit er das Kontingent auch ausnutzt.
Jede weitere Kurznachricht wird dann auch mit 19 Cent
tarifiert.
Beim Talkline More-Tarif ändert sich gegenüber dem TalkMore
die monatliche Grundgebühr von 5,09 auf 4,95 Euro. Der
Mindestumsatz reduziert sich von 7,67 auf 7,50 Euro.
- SMS 3000: 800 Zeichen ab 2 Cent
Internet-basierte SMS-Angebote
gibt es wie Sand am Meer. Die Anzahl zuverlässiger
kostenloser Dienste wird allerdings
immer kleiner. Viele Anbieter gehen inzwischen dazu über,
ein geringes Entgelt zu verlangen. Der Nutzer spart gegenüber
dem SMS-Versand vom Handy aus aber immer noch, und profitiert
zum Beispiel von der Möglichkeit, Mitteilungen mit mehr als
160 Zeichen verschicken zu können.
Der Anbieter
SMS 3000
bietet jetzt einige interessante
Offerten. So kann man bis zum 17. August täglich in
der Zeit von 19 bis 20 Uhr Kurznachrichten mit bis zu
800 Zeichen schon für 2 Cent verschicken - wenn man
den Versand mit niedriger Priorität akzeptiert. Das bedeutet,
dass sich SMS 3000 eine zeitverzögerte Auslieferung der SMS
vorbehält. In der Regel wird die Mitteilung aber trotzdem
innerhalb einer halben Stunde zugestellt.
Wer seine Nachricht mit hoher Priorität versenden möchte,
zahlt einen Cent mehr. Dafür erreicht die SMS ihren Empfänger
dann aber auch innerhalb weniger Sekunden.
Außerhalb der "Happy Hour" von 19 bis 20 Uhr kosten
die Nachrichten wie bisher 6 Cent bei Versand mit niedriger
Priorität bzw. 8 Cent mit hoher Priorität. Möchte man die
Mitteilungen werbefrei verschicken, so berechnet SMS 3000 pro
SMS nochmals 2 Cent mehr.
Wer Kurzmitteilungen vom Mobiltelefon günstig verschicken
möchte, kann dies ab sofort über das
WAP-Portal von SMS 3000 tun. Hier kostet
eine Nachricht mit bis zu 800 Zeichen 10 Cent. Dazu
kommen die Online-Kosten, die sich aber bei Nutzung der
GPRS-Technologie nach Angaben von SMS
3000 lediglich auf etwa 2 Cent belaufen. Letzteres stimmt
aber nur, wenn man einen günstigen GPRS-Tarif mit Kilobyte-genauer
Abrechnung hat. Nutzt man hingegen den GPRS-Standard-Tarif der
D-Netze, werden für die GPRS-Nutzung pro 10-Kilobyte-Block
mindestens 29 oder gar 35 Cent fällig. Da ist es im
Zweifelsfall günstiger, die SMS doch direkt vom Handy aus zu
senden.
- WorldCom: Firmenpleite und die Auswirkungen auf Deutschland
Die zweitgrößte amerikanische Ferngesprächs-Telefonfirma
WorldCom Inc. hat in den letzten Wochen durch
Falschbuchungen in Höhe von
3,85 Milliarden Dollar (4 Milliarden Euro)
in ihren Büchern Schlagzeilen geschrieben. Am Sonntag haben der
US-Telekomriese und seine aktiven US-Tochterfirmen bei einem New
Yorker Konkursgericht Insolvenzantrag gestellt. Es handelt sich
um die größte Firmenpleite der US-Geschichte. Sie übertrifft das
Insolvenzverfahren des Energiehändlers Enron bei weitem.
WorldCom hat im Rahmen des Kapitel Elf des US-Konkursrechtes
Schutz vor seinen Gläubigern gesucht. Dies erlaube der
Gesellschaft, ihre Geschäfte weiter zu betreiben, während
an einem Reorganisationsplan gearbeitet werde. Inzwischen
hat WorldCom auch die richterliche Genehmigung für eine
Zwischenfinanzierung von bis zu zwei Milliarden US-Dollar
erhalten. Mit diesem Betrag kann das Unternehmen seine
Geschäfte fortführen.
Für deutsche Kunden von WorldCom hat der Insolvenzantrag
laut Gabriele Schultz, Pressesprecherin von WorldCom
Deutschland, keine Auswirkungen. Der Hauptgrund liegt darin,
dass WorldCom Deutschland nicht der US-Amerikanischen Firma
unterstehe, sondern einer Firma mit Sitz in Großbritannien.
Es gebe keinerlei finanzielle Abhängigkeiten zwischen WorldCom
USA und WorldCom Deutschland. Die Großkunden in Deutschland
würden die Situation eher gelassen betrachten, bisher sei keiner
aus den laufenden Verträgen abgesprungen. Auch US-WorldCom-Chef
John Sidgmore erklärte auf einer Pressekonferenz Anfang der
Woche, dass die ausländischen Tochterfirmen nicht an dem
Konkursverfahren beteiligt seien.
Aus Kundenkreisen hört man andere Stimmen. Zwar bleiben viele
Kunden vorerst WorldCom treu, schalten aber zusätzlich Kapazitäten
zu anderen Anbietern. Ein Teil der von uns befragten Tk-Unternehmen,
für die WorldCom internationale Gespräche terminiert, berichteten
auch von deutlichen Verschlechterungen bei der Qualität des Service.
- Neuer Regionalanbieter für Call by Call
Der Wettbewerb im Call by Call
geht in eine neue Runde: Seit dem 23. Juli tritt die
01081 Telecom AG mit einem regionalem Call-by-Call-Angebot
an. Mit einem günstigen Minutenpreis von nur 1,5 Cent -
der günstigste derzeit - platziert sich der Neuling gleich
in der Preis-Spitzengruppe. Es handelt sich um ein offenes
Call-by-Call-Angebot, für das keine Anmeldung erforderlich
ist.
Wer über 01081 ein Handy anruft, zahlt 17 Cent pro
Minute. Verbindungen zu Quam sind
nicht möglich. Auslandsgespräche sind zwar möglich, hier
sind die Preise allerdings ziemlich durchwachsen: Man kann
beispielsweise Man kann beispielsweise für den Schleuderpreis
von 1 Cent pro Minute in die USA telefonieren oder für
supergünstige 2 Cent pro Minute nach Australien. Für
Gespräche nach Brasilien werden aber 20 Cent pro Minute
berechnet.
Zunächst wird der Service der in Düsseldorf ansässigen
AG für Teilnehmer aus München und Umgebung nutzbar sein.
Nach und nach sollen weitere Städte hinzukommen, bis das
Angebot deutschlandweit verfügbar ist.
Das Unternehmen ist nach eigener Aussage weder mit
01051, noch mit 01058
verbandelt. Interessant ist aber, dass man beim Vertipper
"wwww.01081.com" zeitweilig auf der Seite von 01051 landete.
Auch liegen 01051.com und 01081.com auf demselben Web-Server.
Abgerechnet wird im Minutentakt über die Telefonrechnung der
Deutschen Telekom.
- Neue Tarifstrukturen bei Telestunt und Phonedump
Seit gestern gibt es bei Telestunt
ein neues Preisschema. Demnach werden von nun an alle Gespräche
zum Mobilfunk und ins Festnetz in Haupt- und Nebenzeit
getrennt. Die Tarife ins Festnetz bleiben zwar unverändert
bei 2,8 bzw. 1,7 Cent pro Minute, allerdings gilt
ab dem 24. Juli die Unterteilung in zwei Zeitzonen auch
am Wochenende. Damit wird täglich von 9 bis 18 Uhr
der Hauptzeittarif verlangt und täglich von 18 bis
9 Uhr der Nebenzeittarif.
Zum Mobilfunk werden jetzt in der Hauptzeit 18,5 Cent
pro Minute fällig, in der Nebenzeit sinkt dafür der
Tarif auf 15,5 Cent pro Minute. Auch hier gilt die
zweiteilige Zeitzone an jedem Tag.
Telestunt ist über die 0190 076 nutzbar und der
Tarif wird wie gewohnt vor jedem Gespräch angesagt. Die
Abrechnung erfolgt im Minutentakt. Telestunt hatte erst
am 18. Juli ihren Festnetztarif für die Hauptzeit von
2,4 Cent auf 2,8 Cent erhöht.
Auch Konkurrent Phonedump
verlangt seit dem 19. Juli wieder 2,8 Cent pro Minute,
und zwar rund um die Uhr. Der Tarif war erst vor kurzem auf
1,8 Cent gesenkt worden. Phonedump rechnet ebenfalls
minutengenau ab. Der Dienst ist über die 0190 032 nutzbar.
- Neue Tarife ins Mobilfunknetz bei prompt und maxbell
Seit dem 23. Juli hat prompt
den Minutenpreis für Call-by-Call-Gespräche in die
Mobilfunknetze T-Mobile und
Vodafone D2 gesenkt. Eine Verbindung über
die Einwahlnummer 01055 kostet nun noch 18,4 Cent
pro Minute statt wie bisher 18,9 Cent. Abgerechnet
wird nach wie vor im Minutentakt.
Mit prompt sind alle Mobilfunknetze einschließlich
Quam erreichbar. Für die E-Netze und für
das Quam-Netz bleibt der bisherige Tarif von 21,5 Cent pro
Minute bestehen. Den Freizeittarif für Telefonate ins deutsche
Festnetz zwischen 18 und 8 Uhr hat prompt von 2,4 Cent
pro Minute auf 2,8 Cent erhöht. Für die nächsten Tage
kündigt der Anbieter Sommer-Aktionspreise für Telefonate ins
Ausland an.
Maxbell erhöhte die
Tarif für Gespräche zum Mobilfunk. Jetzt hat man bei Maxbell
nur noch bis 18 Uhr Zeit, den Tarif von 16 Cent pro
Minute in die deutschen Mobilfunknetze zu nutzen. Ab diesem
Zeitpunkt werden 18,9 Cent pro Minute abgerechnet.
Maxbell ist über die 0190 084 nutzbar und rechnet im
Minutentakt ab. Gespräche ins Quam-Netz sind über diesen
Anbieter nicht möglich.
- Günstige Auslandstarife bei 010012, junior telecom und 01051 - Sonderaktion bei Conos
Die 010012 Telecom GmbH senkt
ab dem 24. Juli einige ihrer anmeldefreien
Call-By-Call-Tarife. Davon betroffen sind vor allem
Verbindungen nach Südamerika, aber auch in die Tschechische
Republik und die USA. In viele südamerikanische Länder kann
über die 010 012 besonders preisgünstig telefoniert
werden.
So kostet beispielsweise ein Gespräch nach
El Salvador 21,5 Cent pro Minute, nach Bolivien
29,9 Cent oder nach Costa Rica 14,9 Cent. Alle
Gespräche werden im Minutentakt abgerechnet.
Die 01051 Telecom GmbH hat bereits
zum 19. Juli ihre Auslandstarife für insgesamt
29 Länder geändert. Besonders günstige Telefonate
sind über die 01051 jetzt vor allem in den Nahen Osten
nach Iran und Irak möglich. So kostet eine Gesprächsminute
nach Irak nun 55 Cent statt wie bisher 96,5 Cent,
und in das Nachbarland Iran kann man schon für 29 Cent
statt bislang 59 Cent anrufen. Diese Preise liegen jeweils
weit unter denen der Mitbewerber.
Seit dem 23. Juli gibt es bei
Junior Telecom eine Vielzahl neuer
Auslandstarife. Das Tochterunternehmen der 01051
Telekom GmbH hat Dutzende Verbindungen ins Ausland
überarbeitet. Besonders günstig kann man über die
Einwahlnummer 0190 051 ab sofort in einige Länder
Südamerikas telefonieren. So kostet ein Gespräch nach Honduras
42,5 Cent pro Minute, nach Ecuador 22 Cent pro
Minute oder nach Costa Rica 14,5 Cent.
Alle Gespräche werden im Minutentakt abgerechnet.
Vom 22. Juli bis einschließlich 10. August bietet
die Conos AG eine Sonderaktion in einige
ausländische Ziele an, beispielsweise Spanien für 4,9 Cent
pro Minute, Österreich für 5,5 Cent, Tunesien für
27,5 Cent oder die Türkei für 21 Cent. In einige
Ziele liegt damit Conos unter den ersten Plätzen unserer
Tarifabfrage - und das bei
sekundengenauer Abrechnung. Conos ist über die Zugangsnummer
01063 nutzbar.
- Weite Teile des Netzes von KPNQwest abgeschaltet
Wochenlang hieß es fast täglich, dass die Abschaltung des
Netzes von KPNQwest unmittelbar bevorsteht. Jetzt ist es
heute dann - überraschend - auch passiert. Statt einem
zusammenhängendem Netz existieren nur noch diverse Inseln,
die zumindest teilweise auch noch funktionieren.
Hauptbetroffener in Deutschland war der Webhoster
Strato.
Zwar hatte dieser rechtzeitig vorgesorgt und alternative
Leitungen über Lambdanet und Cable&Wireless geschaltet
gehabt. Bis die Pakete dann aber korrekt über die neuen
Leitungen flossen, verging doch etwas Zeit.
Größere Engpässe waren ansonsten nicht bemerkbar. Dabei
haben diversen Angaben zufolge KPNQwest und die von diesen
übernommene Firma Ebone vor deren Insolvenz bis zu der Hälfte
des europäischen Internet-Verkehrs abgewickelt. Doch hatten
sich die meisten Anbieter schon vorher nach alternativen
Netzbetreibern umgeschaut, und parallele Leitungskapazitäten
aufgebaut.
- Der Internetanbieter Wanadoo wächst und wächst: freenet nächste Übernahme?
Die Internet-Tochter der France Telekom, Wanadoo, hat den
Internetanbieter EresMas übernommen. Nach Presseberichten
hat das Unternehmen den Kauf mit eigenen Aktien im Wert von
225 Millionen Euro bezahlt.
Damit zählt Wanadoo rund 7,8 Millionen Kunden und
rückt auf Platz zwei unter den europäischen Internetanbietern
vor. Marktführer ist T-Online
mit europaweit 11,2 Millionen Kunden. Auf Platz drei
liegt Tiscali mit 7,3 Millionen
Kunden.
Erst im letzten Jahr hatte Wanadoo den britischen
Anbieter Freeserve einverleibt und sich die Übernahme
für 2,4 Milliarden Euro kosten lassen. Als
nächster Übernahmekandidat für Wanadoo wird
Freenet gehandelt, die Internettochter
von MobilCom. Es ist zu erwarten,
dass France Telecom beide Internetsparten fusioniert, sobald die
Übernahme von Mobilcom abgeschlossen sein wird. Deutschlands
zweitgrößter Internetanbieter Freenet hat 3,2 Millionen
Kunden - mit dieser Übernahme würde Wanadoo T-Online schon
gefährlich auf die Pelle rücken.
- 20 Freistunden oder vergünstigter Router bei M"net
Der in München und Umgebung tätige Lokalcarrier
M"net bietet DSL-Neukunden Freiminuten
bzw. einen vergünstigten Router an.
Neukunden von DSLplus
erhalten insgesamt 1 200 Freiminuten (das entspricht
20 Freistunden), die auf die drei vollen Monate nach der
Anschluss-Bereitstellung zu je 400 Freiminuten verteilt
werden. Die Freiminuten werden auf folgende Tarifzonen
angerechnet: M"net zu M"net-Gespräche (nur Hauptzeit, da
Nebenzeit ohnehin kostenlos), Ortszone, Regionalzone, Bayern
und National. Nicht verbrauchte Freiminuten verfallen am
jeweiligen Monatsende.
Neukunden von
DSLplus 1500
können wählen. Entweder sie entscheiden sich ebenfalls für die
1 2000 Freiminuten, oder sie können den Ethernet-Router
für nur 50 Euro erwerben. Das DSL-Modem wird für die Dauer
der Vertragslaufzeit für eine Einzelplatzanbindung kostenlos
zur Verfügung gestellt.
Beide DSL-Tarife beinhalten den
Klassik plus-Tarif von
M"net, der sekundengenau abgerechnet wird. Die Aktion ist
bis 31. August befristet.
- Kommentar: Eine ereignisreiche Woche
Letzte Woche sah es noch so aus, dass nach dem Ende des
"Sommer-Theaters" das journalistische "Sommer-Loch" beginnen
würde. Die WorldCom-Insolvenz machte Anfang dieser Woche dann
alle Hoffnungen auf eine ruhige Zeit zunichte. Es folgten
am Mittwoch der Rückzug von Quam, sowie die Abschaltung von
KPNQwest.
Vollkommen in Aufregung sind die Aktienmärkte. Gestern
nachmittag unterschritt die T-Aktie wieder die Marke von
10 Euro. Vier Stunden später ging sie dann zum Kurs von
12 Euro aus dem Handel. 20% Gewinn in vier Stunden -
viele Anleger sind hingegen glücklich, wenn sie derartige Gewinne
binnen Jahresfrist realisieren.
Auguren werden nicht müde, zu wiederholen, dass die
Tk-Branche weiterhin allerbeste Wachstumsaussichten hat. Zwar
werden es nicht die ehemals prognostizierten Riesen-Zuwächse
von 20% und mehr werden, aber ein paar Prozent Wachstum sagen
selbst die Pessimisten der Tk-Branche für dieses Jahr voraus.
Der Bankrott großer Anbieter bietet außerdem den verbleibenden
Firmen die Gelegenheit, neue Kunden zu finden und ihre Marktanteile
zu erhöhen. Angesichts der Überkapazitäten der meisten Unternehmen
ist diese Umsatzsteigerung auch ohne große neue Investitionen
möglich.
Die Unternehmen müssen aber lernen, die sich so ergebenden
Effizienzvorteile nicht sofort wieder als Preissenkungen an ihre
Kunden weiterzugeben. Denn nur dann können die zusätzlichen
Einnahmen genutzt werden, um die leeren Kassen wieder zu füllen.
Das ist dringend nötig, denn in den letzten Jahren wurden weltweit
über eine Billiarde Euro in die Telekommunikation investiert,
seien es nun UMTS-Lizenzen, internationale und interkontinentale
Glasfasernetze, Übernahmeschlachten, Markenaufbau und dergleichen
mehr.
.
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