- Preisänderungen im Inland von Telebillig, Talkline und Co.
Wie immer betrachten wir den ständigen Preiskrieg mit einem
lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen erhöhte
TeleDiscount wieder seinen Tarif für
Fern- und Ortsgespräche auf 2,9 Cent pro Minute. Damit
währte der günstige Tarif von 1,9 Cent gerade einmal
wenige Tage. TeleDiscount ist über die 0190 035 nutzbar
und rechnet im Minutentakt ab.
Und auch RapidCall mit der
Netzvorwahl 0190 071 folgte dem Ruf der Tariferhöhung
und beendete den Tarifsegen. So erhöhte man von 1,9 Cent
auf 2,4 Cent pro Minute in der Hauptzeit im deutschen
Festnetz. Dagegen kann man in der Nebenzeit immer noch für
1,9 Cent telefonieren. Gespräche ins Festnetz werden
im Vier-Minuten-Takt abgerechnet, was bei kurzer und mittlerer
Gesprächsdauer negativ ins Gewicht fällt.
Telebillig (Vorwahl
0190 029) dagegen senkte am Freitag innerdeutsche
Telefonate auf 1,9 Cent pro Minute. Abgerechnet wird im
Minutentakt über die Deutsche Telekom.
Auch die Talkline ID GmbH,
die jetzt die 01050-Call-by-Call-Vorwahl der Talkline Gruppe
vermarktet, senkte zum 17. Juni den Minutenpreis in
alle Mobilfunknetze auf einheitlich 18,5 Cent rund um
die Uhr. Gleichzeitig wurde aber der Preis für nationale
Festnetzgespräche in der Zeit von 18 bis 22 Uhr
auf 3,9 Cent in der Minute erhöht. In dieser Zeit
war Talkline ID bisher der günstigste Anbieter mit einer normalen
010-Netzkennzahl. In der Zeit von 22 bis 7 Uhr bleibt es
beim Minutenpreis von 1,9 Cent.
- Auslandsaktion von 010012 erweitert / interoute mit Auslandsaktion
Auch diese Woche bescherten uns wieder zwei Anbieter
Auslandsaktionen in alle mögliche Länder auf unserem Globus.
Beispielsweise senkte 010012
abermals Tarife in Länder wie Argentinien, Brasilien, China
und Polen. Aber auch zahlreiche andere Länder, die Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s8171.html
nachlesen können, wurden gesenkt. Mit den Preisen belegt
010012 die vorderen Plätze in unserer
Tariftabelle.
Vom 14. Juni bis einschließlich 31. August bietet
interoute eine Sonderaktion für
diverse Auslandsziele. Damit können alle Länder der EU sowie
Kanada und die USA für 4,5 Cent pro Minute rund um die
Uhr erreicht werden.
Die Sondertarife gelten ins Festnetz des jeweiligen Landes.
Zum Mobilfunk werden eigene Tarife berechnet. interoute ist
über die Netzkennziffer 01066 nutzbar. Für jede Verbindung
fällt zusätzlich ein Entgelt in Höhe von 3 Cent an.
Abgerechnet wird bei beiden Anbietern im Minutentakt über die
Deutsche Telekom.
- 01051 erweitert Rausverkauf-Aktion / scheinbar falsche Tarifansage / Städteaktion
Nachdem 01051 das Ende der Registrierung
für die Rausverkauf-Aktion angekündigt hatte, wurde kurz
darauf die Anzahl der Länder, die zum Sondertarif erreichbar
sind, erweitert. Seit letzter Woche Donnerstag können
angemeldete Nutzer Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen,
Niederlande, Großbritannien, Irland, Belgien, Frankreich,
Italien, Österreich, Schweiz, Kanada , USA, Liechtenstein,
Portugal, Japan, Australien, Estland, Luxemburg und Neuseeland
für jeweils 2 Cent pro Minute erreichen.
Die Erweiterung gilt nicht nur für Kunden, die sich noch
bis gestern unter der kostenfreien Rufnummer 0800/4200422
registrierten, sondern auch für Bestandskunden.
Allerdings gab und gibt es zahlreiche Beschwerden von
Lesern über die Aktion. Denn einige Nutzer können trotz
Anmeldung und fehlerfreier Benutzung nicht für 1 Cent
telefonieren. Herr Lukas von 01051 versicherte hingegen,
dass alle angemeldeten Nummern den Tarif auch nutzen können.
Allerdings könne es sein, dass die Nutzer mit Problemen
verschiedene MSN verwendet hätten, welche jeweils einzeln
angemeldet werden müssten.
Wir raten daher, auf jeden Fall auf die Tarifansage zu
achten, und sich bei Problemen an den Kundendienst von 01051 zu
wenden. Das beste ist, eine E-Mail mit allen relevanten Angaben
(angemeldete bzw. benutzte Rufnummer, Zeitpunkt und Ziel des
Telefonats) an info@01051.com zu schicken. 01051 verspricht,
alle gemeldeten Fälle zu prüfen.
Als kleines Schmankerl für alle Fußballfans gibt es seit dem
Sieg der Koreaner über die Italiener eine Sonderaktion: Bis
einschließlich 21. Juni kann man über 01051 für
1 Cent pro Minute telefonieren. Bis zu demselben Termin
gilt auch eine Sonderaktion in Hamburg: Deutschlandweite
Ferngespräche für ebenfalls 1 Cent pro Minute. Eine
Anmeldung ist in beiden Fällen nicht erforderlich.
- Neue Tarife bei OneTel
Auch OneTel hat seit
dieser Woche einige neue Tarife im Angebot. Im
anmeldefreien Tarif wurden
einige Preise verändert. Zusätzlich hat OneTel einen
neuen Tarif mit Anmeldung
eingeführt.
Seit Montag sind Gespräche ins Festnetz über die 01086
ohne Anmeldung minimal günstiger. In der Hauptzeit werden
jetzt 2,78 anstatt 2,8 Cent pro Minute verlangt, die
Nebenzeit sinkt von 1,9 auf 1,88 Cent pro Minute. Die
tiefgreifendste Veränderung betrifft Anrufe in die deutschen
Mobilfunknetze. Der Preis bleibt zwar bei 17,9 Cent pro
Minute, aber die Taktung wurde an die bei Ferngesprächen schon
bekannte Vier-Minuten-Taktung angehoben. Einmal eine Mailbox
zu erwischen kostet damit 71,6 Cent.
Entscheidet man sich bei OneTel für eine Registrierung,
werden alle Gespräche, auch ins Festnetz und zum Mobilfunk, im
Minutentakt abgerechnet. Da man bei diesem Tarif "OneTel A" die
Rechnung per E-Mail erhält, muss man bei der Registrierung per
Telefon oder unter der URL
http://www.01086.com/
seine E-Mail-Adresse angeben. Des weiteren muss man sich zu
einer Einzugsermächtigung bereit erklären. Jeder Kunde erhält
dafür eine einmalige Gutschrift von 100 Freiminuten,
die für Ferngespräche abtelefoniert werden kann.
Die Gutschrift ist unbegrenzt gültig. Für bereits
registrierte Kunden bleiben die
alten Konditionen unverändert erhalten. Durch Angabe seiner
E-Mail-Adresse ist aber jederzeit ein Wechsel in den Tarif
"OneTel A" möglich.
Alle weiteren Informationen zu den Tarifen erhalten Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s8165.html .
- 11881: 30 Sekunden ohne Zeittakt
Beim Auskunftsanbieter
info.portal der o2 (früher Viag
Interkom) ändern sich ab 1. Juli die Preise. Statt bisher
11 Cent pro Minute werden künftig 51 Cent pro Minute
berechnet. Die Auslandsauskunft kostet gar 1,81 Euro
pro Minute.
Zum Ausgleich für die starke Preissteigerung sind die
ersten 30 Sekunden künftig kostenlos. Die Einwahlgebühr
von 81 Cent wird aber weiterhin direkt nach Annahme
der Verbindung durch info.portal berechnet. Da eine
Standard-Auskunft ca. 40 Sekunden dauert, ändert sich
deren Preis nicht. Gestaltet sich aber die Suche nach der
Telefonnummer des gewünschten Gesprächspartners kompliziert,
wird es deutlich teurer.
Im Vergleich zur Auskunft der Deutschen
Telekom oder Telegate ist
info.portal bei "langen" Auskünften günstiger. Aufgrund des
hohen Verbindungsentgelts sind aber kurze Auskünfte bei
info.portal teurer als bei den beiden Konkurrenten.
Entscheidender als der Preis ist aber die Service-Qualität.
Nutzern der Auskunftsdienste kommt es darauf an, möglichst
schnell die gewünschte Information zu erhalten.
- Telekom: T-ISDN 300-Vermarktung nur noch bis Ende Juli
Der Optionstarif T-ISDN 300 der
Deutschen Telekom AG wird ab
1. August nicht mehr vermarktet. Bestandskunden
können das Angebot aber bis auf weiteres unverändert
nutzen. T-ISDN 300 vereint einen ISDN-Komfortanschluss
mit dem Aktiv Plus-Tarif.
Noch unklar ist die Zukunft des
XXL-Tarifs nach dem
30. Juni. Der Telekom-Pressestelle liegt noch keine
Entscheidung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und
Post (RegTP)
über die Verlängerung der Genehmigung des zunächst bis Ende
diesen Monats befristeten Tarifs vor.
- T-DSL: Ab Juli wird der Einstieg deutlich teurer
Wie bereits Anfang diesen Jahres berichtet,
wird ab 1. Juli die Einrichtung eines T-DSL-Anschlusses
deutlich teurer. Die Deutsche
Telekom AG erhöht den Preis für die Aktivierung
des High Speed-Internetzugangs von derzeit 51,57 auf
74,95 Euro. Damit folge man einer Forderung der
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP),
wie das Unternehmen in einem Händlerfax betonte. Zum
1. Januar 2003 erfolgt eine weitere Preiserhöhung auf
99,95 Euro.
Entscheidend für die Höhe des Anschlusspreises ist aber
der Zeitpunkt der Bestellung. Das heißt, wenn man seinen
DSL-Anschluss bis zum 30. Juni bestellt, erhält man noch
die günstigen Konditionen, auch wenn der Zugang erst nach dem
1. Juli bereitgestellt wird.
1&1,
AOL und Tiscali
bieten derzeit zusätzliche Anreize zur Beauftragung eines
Breitband-Internet-Anschlusses, beispielsweise vergünstigte
DSL-Modems..
QSC, als Alternative zur Telekom bietet auch noch bis
Ende Juni bessere Konditionen, da ab Juli wesentlich höhere
Einrichtungskosten und Monatsgebühren berechnet werden. Die
genauen Konditionen sowie weitere Informationen können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s8147.html
nachlesen.
- Quicki.net: Kaum gestartet schon wieder vorbei
Nachdem wir über ein Angebot von Quicki.net berichtet
hatten, bei dem er Zugang zum
Internet für 1,35 Cent pro Minute rund um die Uhr ohne
Verbindungsentgelt bei sekundengenauer Abrechnung möglich sein
sollte, war einen Tag später von diesen Konditionen keine Rede
mehr. Der Zugang sollte eigentlich bis zum 15. Juli nur
über eine LCR-Software von Oleco möglich sein, doch es kam nicht
dazu. Auf der Homepage
http://www.quickinet.de/
findet sich nur noch ein Hinweis auf einen
Internet-by-Call-Tarif für 1,35 Cent pro Minute, bei dem
aber ein Verbindungsentgelt in Höhe von 2,55 Cent pro
Einwahl anfällt.
Damit reiht sich Quicki.net in die Reihe zahlreicher
Mediaways-Reseller ein, die ähnliche
Tarife anbieten. Immerhin rechnet man bei Quicki.net
sekundengenau ab.
Der Tarif ist unter der Einwahlnummer 019161, Benutzername
"internet@quickinet.de" und einem frei wählbaren Passwort
nutzbar.
- T-Mobil: Xtra-News und E-Mail-Lösung für Businesskunden
Rechtzeitig zur Ferienzeit erweitert T-Mobil
die Roaming-Angebote für
Xtra-Kunden.: Auch in
der Dominikanischen Republik, Hongkong, Gibraltar, sowie
auf Malta und auf Zypern kann man nun mit einer Xtra-Karte
telefonieren. Und auch in den USA kann man mit Xtra überall dort
telefonieren, wo das Netz von VoiceStream, der amerikanischen
Tochter von T-Mobile International, zur Verfügung steht.
Seit dem 18. Juni ist es mit Xtra-Karten auch möglich, in
allen 40 XtraRoaming Ländern SMS nicht nur zu empfangen,
sondern auch zu versenden. Der Versand einer SMS kostet jeweils
49 Cent.
Weiterhin wurde die Abfrage der Xtra-Mobilbox aus dem
Ausland vereinfacht. Bei XtraRoaming Direct kann der Kunde
jetzt seine Mobilbox wie gewohnt mit 3311 abfragen, beim
XtraRoaming Callback Verfahren mit *111*3311#.
Eine gute Nachricht gibt es noch für Österreich-Urlauber:
In Österreich können Xtra-Kunden ab dem 24. Juni
in T-Mobile Shops XtraCash Karten erwerben. Weiter
Informationen finden Sie in unserer News unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s8143.html .
Außerdem bietet T-Mobile jetzt die lange angekündigte
"Blackberry Solution" an, eine mobile E-Mail-Lösung für
Geschäftskunden. Die Blackberry Solution ermöglicht Mitarbeitern
unterwegs via GPRS das Arbeiten
mit E-Mail und Kalenderfunktionen über das Blackberry 5820
Wireless Handheld.
T-Mobile bietet diese mobile Datenlösung mit Sprach-
sowie Browserfunktion an, und ermöglicht somit den Zugriff
auf Informationen über das T-Mobile online Portal. Mit
Blackberry sind Mitarbeiter eines Unternehmens unterwegs über
das GPRS-Netz von T-Mobile "always on" mit dem Firmenserver
verbunden. Die Komplettlösung besteht aus dem Blackberry 5820
Wireless Handheld mit einem Mobilfunkvertrag von T-Mobile, der
Blackberry Serversoftware sowie einem Push-Service. Auch hierzu
finden Sie weitere Details in unserer Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s8155.html .
- o2: Deutliche Preiserhöhung zum nächsten Monat
Nachdem T-Mobil,
Vodafone und
E-Plus ihre neuen (teureren) Tarife
vorgestellt haben, ist nun ist nun o2
an der Reihe. Und Mobilfunkbetreiber Nummer vier in Deutschland
ist nicht gerade zimperlich.
Die Struktur der Tarife bleibt gleich: "Starter" ist
der Tarif mit niedriger Grundgebühr für Einsteiger, "Select"
ist weiterhin mit einer der Optionen City, Lokal oder Mobil
verknüpfbar, und Genion entspricht diesem mit dem zusätzlichen
Vorteil der Homezone, innerhalb derer man "festnetzgünstig"
telefonieren kann. Für Vieltelefonierer stehen Select Profi
und Genion Profi bereit.
Teurer werden vor allem Gespräche zu anderen Handys. So
zahlte man beim "Starter" bisher zur Nebenzeit 25 Cent
pro Minute für Gespräche in Fremdnetze. Künftig sind es
hingegen 29 Cent, was einer Erhöhung um 16 Prozent
entspricht. Bei "Select" oder "Genion" erhöht sich der rund um
die Uhr gültige Preis für netzinterne Gespräche von 15 Cent
auf 19 Cent pro Minute - plus 27 Prozent. Statt
bisher 51 bzw. 20 Cent in Fremdnetze zahlt man künftig
59 bzw. 29 Cent. Das sind zur Nebenzeit 45 Prozent
mehr.
Deutlich günstiger wird die Lokal-Option (Gespräche in eine
vorher festgelegte Stadt, egal, wo man sich in Deutschland
aufhält): Statt bisher 35 Cent werden hierfür künftig
zur Hauptzeit 19 Cent pro Minute berechnet. Das sind
46 Prozent Ersparnis. Die Kosten für City-Gespräche oder
für Verbindungen ins Festnetz am Wochenende sinken von 8 auf
7 Cent (Minus 13 Prozent).
Weitere Informationen zu den Tarifen
finden Sie in der Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s8166.html.
Im Gegensatz zu den Netzbetreibern T-Mobil, Vodafone
und E-Plus stehen bei o2 die alten Tarife ab Einführung der
neuen Tarife definitiv nicht mehr zur Verfügung. Im Klartext
bedeutet das, dass man noch knapp zwei Wochen Zeit hat,
um sich zu überlegen, welche Variante günstiger ist. Für
Kunden mit alten Verträgen ändert sich nichts. Diese Tarife
laufen unverändert weiter. Bestandskunden haben jederzeit die
Möglichkeit, kostenlos in die neuen Tarife zu wechseln. Dabei
läuft die Vertragslaufzeit einfach weiter, sie beginnt nicht
von neuem. Dieser Schritt sollte aber gut überlegt sein,
denn ein erneuter Wechsel in die alten Tarife ist nicht
vorgesehen. Auch ein Wechsel innerhalb der alten Tarife, zum
Beispiel vom alten Starter-Tarif auf den alten Genion-Tarif,
ist nach dem 30. Juni nicht mehr möglich.
Inzwischen sind auch der Preis für den o2 xda bekannt,
der ab heute verfügbar ist. Mit Vertrag über eine Laufzeit
von 24 Monaten soll das Gerät 649 Euro kosten.
Wer das Telefon innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem
Kauf mit der SIM-Karte eines anderen Netzbetreibers nutzen
möchte, zahlt zusätzlich 150 Euro, um den Netzlock, der
nur die Nutzung von o2-Karten zulässt, aufzuheben. Weitere
Informationen zum xda bekommen Sie unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s8146.html
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