Newsletter 24/02 vom 13.06.2002
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 13.06.2002 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Verzögerungen für Call by Call im Ortsnetz
  2. Tarifänderungen bei 010-Anbietern: Arcor günstiger, Sonderaktion von Conos
  3. Tarifänderungen bei Anbietern mit 0190er-Vorwahl, neue 01058-Tochter
  4. Rausverkauf-Aktion von 01051 geht zu Ende
  5. Ventelo: Call by Call im Ortsnetz über 0180-1
  6. Rufnummern von web.de jetzt auch international und mobil erreichbar
  7. SMS-Speicher jetzt auch bei handy.de
  8. MobilCom: D2-CallYa besonders günstig
  9. MobilCom droht das Aus
  10. Neues bei o2
  11. Quam verlängert 3star online-Aktion bis 31. Juli
  12. 7500 Euro gewinnen durch Teilnahme an unserer Umfrage
  1. Verzögerungen für Call by Call im Ortsnetz

    Die freie Anbieterwahl bei jedem Anruf (Call by Call) sollte Ende dieses Jahres endlich auch in den Ortsnetzen möglich sein. Jetzt wurde bekannt, dass die SPD-Fraktion im Bundestag dabei ist, der rot-grünen Bundesregierung eine peinliche Blamage einzuhandeln. Zeitungsberichten zufolge sollen SPD-Abgeordnete einen Kabinettsbeschluss zur weiteren Öffnung der Telekom-Ortsnetze blockieren. Das bedeutet, dass die EU-Richtlinie, die das Call by Call im Ortsnetz vorsieht, vermutlich nicht mehr bis Ende dieses Jahres realisiert werden kann.

    Bereits vor einem Jahr hatte die EU-Kommission der deutschen Regierung mit einem Vertragsverletzungsverfahren gedroht, falls die freie Betreiberwahl in den Ortsnetzen nicht bis Ende 2002 umgesetzt werde. Weil die EU-Richtlinie für alle Mitgliedsländer verbindlich ist, sind die Aussichten, bei einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) ohne Geldbuße davon zu kommen, sehr gering.

    Ende letzten Jahres hatte das Bundeswirtschaftsministerium einen Brief nach Brüssel geschickt, in dem zwar versprochen wurde, das Call by Call in den Ortsnetzen "so schnell wie möglich" umzusetzen, aber darauf hingewiesen wurde, dass erst das Telekommunikationsgesetz geändert werden müsse, was ja ein bisschen länger dauern könnte. Inzwischen sind die notwendigen Änderungen unter dem Druck aus Brüssel geschafft - jetzt soll der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel die Umsetzung noch weiter hinauszögern. Der Vorsitzender des Unterausschusses für Telekommunikation und Post habe das Thema nicht auf die Tagesordnung des Unterausschusses gesetzt, der am Mittwoch zusammen kam. Weitere Informationen können Sie in unserer Meldung http://www.teltarif.de/s/s8120.html nachlesen.

  2. Tarifänderungen bei 010-Anbietern: Arcor günstiger, Sonderaktion von Conos

    Zum 12. Juni hat Arcor den Call-by-Call-Tarif für Ferngespräche ins bundesdeutsche Festnetz teilweise gesenkt. Wer bei Anrufen die 01070 von Arcor vorwählt, telefoniert in der Nebenzeit jetzt für 1,9 Cent die Minute. Die Nebenzeit gilt von Montag bis Freitag, 20 bis 7 Uhr, sowie am gesamten Wochenende und bundesweit einheitlichen Feiertagen rund um die Uhr.

    Dafür wird es zwischen 18 und 20 Uhr teurer. Galt hier vorher ein Tarif von 2,2 Cent pro Minute, gibt es nun den Freizeittarif, (Montag bis Freitag von 18 bis 20 Uhr) in dem die Telefonminute 3,1 Cent kostet. Der Minutenpreis in der Hauptzeit (Montag bis Freitag, 7 bis 18 Uhr) bleibt bei hohen 9,2 Cent pro Minute. Auch die übrigen Minutenpreise für Telefonate ins Ausland und die Mobilfunknetze bleiben unverändert. Die Abrechnung erfolgt im 60-Sekunden-Takt über die Rechnung der Deutschen Telekom.

    Der Telekommunikationsanbieter RapidLink hat durch eine Preisanpassung die Mobilfunktarife für Frankreich und Österreich drastisch erhöht. Ab 14. Juni werden auch die Mobilfunkgespräche nach Großbritannien teurer. Für ein Telefonat ins französische Mobilfunknetz zahlt man jetzt mit rapid4me 21 Cent pro Minute, mit rapid2u 24,15 Cent die Minute. Für ein Gespräch ins Mobilfunknetz von Österreich bezahlt man bei rapid4me statt 6,94 Cent pro Minute neu 19 Cent, bei rapid2u statt 8,16 Cent neu 21,85 Cent pro Minute. Das Mobilfunknetz von Großbritannien kostet ab 14. Juni mit rapid4me 20 Cent pro Minute, bei rapid2u 23 Cent pro Minute.

    Für die Nutzung der beiden Tarife ist eine Anmeldung bei Rapidlink erforderlich. rapid2u hat den Vorteil der sekundengenauen Abrechnung, rapid4me wird im Minutentakt abgerechnet.

    Noch bis einschließlich 20. Juni gibt es bei conos ein Auslandsspecial, bei dem zahlreiche Ziele in Asien, wie zum Beispiel China, Indien, Japan oder Thailand vergünstigt zu erreichen sind. Über die 01063 telefoniert man im Call by Call ohne Anmeldung zwar nicht immer zu den allergünstigsten Preisen, dafür erfolgt die Abrechnung im vorteilhaften Sekunden-Takt.

  3. Tarifänderungen bei Anbietern mit 0190er-Vorwahl, neue 01058-Tochter

    Kaum auf dem Markt, hat sich der neue Anbieter der 01058-Gruppe, Phonedump, gleich den üblichen Kampf mit der 01051-Gruppe, im konkreten Fall mit TeleDiscount geliefert. Beide Töchter bieten Ferngespräche im Augenblick für 1,9 Cent pro Minute an. TeleDiscount ist über die 0190 035 nutzbar, Phonedump verwendet die Rufnummer 0190 032. Beide Anbieter rechnen im Minutentakt ab.

    Telefonate in die Mobilfunknetze werden mit bei Phonedump mit 16,9 Cent pro Minute berechnet. Anrufe ins Quam-Netz sind allerdings nicht möglich.

    Gespräche ins Ausland sind mit diesem Anbieter ebenfalls möglich. Die genauen Tarife entnehmen Sie bitte unserer Tarifabfrage auf www.teltarif.de.

    In letzter Zeit scheint es sich vermehrt einzubürgern, eine Tariferhöhung zunächst mit einer "falschen" Tarifansage einzuläuten. Sprach vor ein paar Wochen Telebillig bei der Ansage von 3 Cent pro Minute zunächst von einem Fehler und führte den Tarif kurze Zeit später doch offiziell ein, so ist das selbe Phänomen diesmal von Fonfux zu berichten. Am vorletzten Wochenende hatte die Tarifansage einen Preis von 2,6 Cent pro Minute, anstatt der vorher berechneten 1,5 Cent pro Minute, verkündet. Wurde das am Wochenanfang noch mit einem "technischen Fehler" abgetan, gilt seit letzten Freitag tatsächlich der höhere Tarif.

    Auch TeleDump hat seinen Festnetztarif von 1,5 Cent auf happige 2,8 Cent pro Minute rund um die Uhr erhöht. Hier scheint die Devise "Einer runter, der andere rauf" zu gelten: Eine Tarifsenkung einer Tochter zieht eine Tariferhöhungen einer anderen Tochter nach sich.

  4. Rausverkauf-Aktion von 01051 geht zu Ende

    Bereits mehrfach hat teltarif über die Rausverkauf-Aktion von 01051 berichtet. Bei dieser Aktion kann man nach Anmeldung für die Dauer eines Monats Ferngespräche für 1 Cent pro Minute führen, und Auslandsgespräche ins Festnetz von Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Niederlande, Großbritannien, Irland, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz, Kanada und die USA für 2 Cent pro Minute.

    Diese Aktion neigt sich nun dem Ende entgegen. Noch bis zum 19. Juni kann man sich unter der Rufnummer 0800/420 0422 für die Aktion anmelden. Bereits 15 bis 20 Minuten nach erfolgreicher Anmeldung gelten die Sondertarife für Gespräche mit der 01051. Trotz des Endes der Anmeldemöglichkeit gelten die günstigen Tarife aber einen Monat lang ab Anmeldung. Die Tarifansage informiert auch hier über die jeweiligen Kosten des Gesprächs.

    An dieser Stelle sei' noch einmal darauf hingewiesen, dass diese Aktion für Internetverbindungen nicht nutzbar ist.

  5. Ventelo: Call by Call im Ortsnetz über 0180-1

    Ab sofort bietet die Telefongesellschaft Ventelo ebenfalls Call by Call im eigenen Ortsnetz an. Ventelo verwendet, anders als die diversen 0190-0-Anbieter, die 0180-1-099 als Vorwahl.

    Der Tarif für Verbindungen zu 0180-1-Nummern ist von der Telekom fest vorgegeben, während bei der 0190-0 der Anbieter den Tarif selbst festlegen kann. Die Deutsche Telekom berechnet für Verbindungen zu 0180-1-Nummern von 9 bis 18 Uhr 4,6 Cent pro Minute und in der restlichen Zeit 2,5 Cent pro Minute. Abgerechnet werden Verbindungen über die 0180-1-Nummer im Minutentakt. Der City-Tarif der Telekom, den Ventelo damit leider zu keiner Zeit unterbietet, wird in Einheiten zu 6 Cent abgerechnet, so dass sich durch den besseren Takt wenigstens noch ein kleiner Kostenvorteil bei kurzen Gesprächen erzielen lässt. Bei den Ferngesprächen bleibt man mit der 0180-1 zwar unter den Tarifen der der Deutschen Telekom, allerdings gibt es hier zahlreiche andere Anbieter, die deutlich günstiger sind. Mobilfunk- und Auslandsverbindungen sind über die 0180-1-099 nicht möglich.

    Bleibt alles in allem ein weiterer interessanter Versuch, über Umwege das Call by Call im Ortsnetz möglich zu machen. Allerdings sind hierfür 0180-1-Verbindungen sicherlich nicht die erste Wahl.

  6. Rufnummern von web.de jetzt auch international und mobil erreichbar

    Als die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) der web.de AG die Vorwahl 012-125 zuteilte, sprach das börsennotierte Unternehmen von einem "eigenen Ortsnetz". In der Tat bietet web.de unter dieser Vorwahl Unified Messaging Dienste an, wie eine Spachmailbox, die auch Faxe empfangen kann, und dann die Sprach- oder Bilddateien an die E-Mail-Adresse bei web.de weiterleitet. Die Sache hatte bisher nur einen klitzekleinen Schönheitsfehler: Die 012-Rufnummern waren nur aus dem Netz der Deutschen Telekom AG erreichbar. Anrufer über Call by Call, vom Handy, oder aus den Ausland erhielten eine Ansage oder schlicht ein Besetztzeichen.

    Das hat sich letzte Woche geändert. Seit Kurzem ist die Mailboxplattform von web.de unter 012-125 aus dem Ausland zum normalen Preis nach Deutschland zu erreichen. Mobilfunker, die sich bei T-Mobile angemeldet haben, können jetzt auch 012-125 anrufen. Die Preise werden nach Tarifart gestaffelt: Kunden der "neuen" Tarife zahlen bei Laufzeitverträgen 49 Cent pro Minute, abgerechnet im 60/1-Takt, bei neuen Prepaid-Tarifen werden 69 Cent pro Minute fällig, ebenfalls im 60/1 Takt.

    Wer noch die "alten" zu DM-Zeiten entstandenen und auf Euro umgestellten Tarife nutzt, zahlt bei Prepaid und Postpaid den gleichen Preis: 51 Cent pro Minute, mit einer Abrechnung im 30/30-Takt. Somit kostet eine kurze Nachricht mindestens 26 Cent, bei den neuen Tarifen sind es mindestens 49 Cent.

  7. SMS-Speicher jetzt auch bei handy.de

    Viele junge Menschen kennen das Problem: Da schickt man sich witzige und ach so süße Kurzmitteilungen aufs Handy, flirtet oder verabredet sich einfach nur zum Kaffee und plötzlich steht man vor einem Problem. Der Speicher des Handys ist voll. Aber was tun, wenn man die Mitteilungen nicht löschen möchte?

    Eine Alternative zum Stift und Papier bietet das Portal handy.de und greift damit das etwas angestaubte Prinzip des SMS-Bunkers wieder auf. Seit Dienstag hat man als registrierter handy.de-Nutzer die Möglichkeit, die geliebten SMS an die Nummer: 0175 735 22 67 weiterzuleiten. Diese werden dann in einem persönlichen Ordner abgespeichert. Die Kosten betragen die einer normalen SMS. Aber auch Free-SMS und selbst erstellte Kurzmitteilungen unter http://www.handy.de können für den Preis von 5 Cent "gebunkert" werden.

    Die Nutzung des "SMS-Briefkasten" ist bis Ende Juli noch kostenfrei möglich. Ab 1. August berechnet handy.de für den Service zehn "Credits" pro Monat, was einem Wert von 50 Cent entspricht. Jeder Nutzer, der sich erstmals kostenlos und unverbindlich bei handy.de registriert, erhält zur Begrüßung 25 Credits gutgeschrieben.

  8. MobilCom: D2-CallYa besonders günstig

    Die Büdelsdorfer Telefongesellschaft MobilCom bietet D2-CallYa-Prepaidkarten derzeit zu einem Special-Preis an. Neukunden, die eine Prepaid-Karte ohne Handy kaufen, zahlen für die Karte mit 25 Euro Startguthaben auch nur 25 Euro. Direkt bei Vodafone kostet die Karte derzeit 39,95 Euro. Beim Netzbetreiber beträgt das Startguthaben außerdem nur 15 Euro.

    Das MobilCom-Angebot kann direkt auf der Homepage des Unternehmens bestellt werden. Beim Kauf der Karte ist nach Angaben der MobilCom-Kundenbetreuung der CallYa-Red-Tarif voreingestellt. Dieser ist auch auf der Homepage des Unternehmens angegeben. Der erste Tarifwechsel ist kostenlos. Für jede weitere Änderung berechnet der Provider 5,95 Euro.

  9. MobilCom droht das Aus

    Der seit Monaten schwelende Streit zwischen MobilCom und France Télécom ist nun in eine neue Runde gegangen. Die Franzosen fordern die Ablösung von MobilCom-Chef Gerhard Schmid. "Seine Serie von Vertragsverletzungen" will sich France Télécom nicht länger gefallen lassen.

    Der unter einem Schuldenberg von mehr als 60 Milliarden Euro ächzende Telekom-Gigant Frankreichs will auf keinen Fall auch noch die Kredite von MobilCom schultern. Wegen der 4,7 Milliarden Euro Bankenkredite, die Ende Juli fällig werden, steht MobilCom das Wasser bis zum Hals. An der Börse jagen sich Konkursgerüchte, die die Aktie des Büdelsdorfer Unternehmens dramatisch einbrechen ließen. Dienstag rutschte der Kurs auf 7,29 Euro, Mittwoch ging es nochmals kräftig bergab.

    France Télécom kündigte den Kooperationsvertrag aus dem Jahr 2000, jedoch will der Konzern das Unternehmen noch nicht untergehen lassen. Die Franzosen sind zwar bodenlos empört, dass Schmid trotz zweimaliger Aufforderung vom Aufsichtsrat bislang nicht entlassen wurde. Dennoch halten sie das deutsche Unternehmen immer noch für "interessant" und glauben an seine bedeutende Stellung im deutschen Mobilfunkmarkt. Gestern war bei dem Großaktionär, der 28,5 Prozent an MobilCom hält, auch noch keine Rede davon, MobilCom-Aktien zu verkaufen. "Die Tür bleibt offen", sagte ein Börsenanalyst in Paris.

    Die Auseinandersetzungen zwischen dem Deutschen und den Franzosen eskalierten, weil man in Paris die Finanzierung des UMTS-Mobilfunknetzes wegen der trüben Marktaussichten langsam angehen lassen wollte, um kostengünstiger davon zu kommen. Schmid hielt dagegen hartnäckig an den ursprünglichen Ausbauplänen fest. France Télécom habe für alle Verpflichtungen aus dem Kooperationsvertrag einzustehen, wiederholte er immer wieder. Schließlich erklärte er sich im März bereit, seine Anteile und die seiner Frau von knapp 50 Prozent zum Preis von 22 Euro je Aktie zu verkaufen. Doch darauf wollte France Télécom sich bislang nicht einlassen.

    Schmid will auch jetzt nicht nachgeben. MobilCom sieht keine rechtliche Basis für die von der France Télécom angekündigte Beendigung des gemeinsamen Kooperationsvertrages. Aus der Sicht der MobilCom lägen keine Vertragsverstöße vor, die eine Beendigung des Kooperationsvertrages rechtfertigen würden, hieß es in der Mitteilung. Der Vertrag sehe eindeutige Regelungen für die Behandlung von potenziellen Vertragsverstößen vor: "Die France Télécom hat bisher keine dieser Eskalationsstufen genutzt". MobilCom begrüßte jedoch die Fortsetzung der Gespräche der France Télécom mit den Kredit gebenden Banken zu einer langfristigen für die Bilanz der France Télécom verträglichen Lösung.

    In der Financial Times Deutschland (FTD) heißt es, dass France Télécom die von MobilCom angedrohten Schadensersatzklagen für "abwegig" halte. Das Blatt zitiert Jean-Louis Vinciguerra: "Sie können unsere Haltung vor Gericht anfechten. Aber ihre Position ist nicht sehr gut." Einen solchen Prozess, der sich über drei bis fünf Jahre hinzöge, würde MobilCom ohnehin nicht überleben.

    Aktionärsschützer werfen France Télécom vor, den Aktienkurs absichtlich nach unten zu drücken, um den Vorstandsvorsitzenden Gerhard Schmid und letztlich auch die Kleinaktionäre günstiger aus dem Unternehmen herauszukaufen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter den URLs: http://www.teltarif.de/s/s8129.html und http://www.teltarif.de/s/s8136.html

  10. Neues bei o2

    In dieser Woche hat sich vor allem der umbenannte Netzbetreiber o2 mit Neuerungen hervorgetan. Wer zwischen dem 14. und dem 29. Juni einen Laufzeitvertrag über 24 Monate abschließt, zahlt in den ersten drei Monaten keine Grundgebühr. Das gilt für die Tarife o2 Starter, o2 Select, o2 Genion, o2 Genion Duo, o2 Select Profi und o2 Genion Profi. Ausgenommen sind lediglich Vertragsverlängerungen und Verträge mit Sonderkonditionen.

    Außerdem wird der o2 xda, eine Kombination aus GPRS-fähigem Handy und PDA, in Kürze auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Inzwischen wurden einige Details veröffentlicht, die bislang noch nicht bekannt waren. o2 wird den exklusiven Vertrieb des Geräts auf dem deutschen Markt übernehmen. Der xda wird über einen Netzlock verfügen, so dass das Telefon nur zusammen mit SIM-Karten von o2 (Vertrag und Prepaid) funktioniert. Nach 24 Monaten bekommt der Kunde den Entsperrcode, so dass er den xda dann auch mit Karten anderer Netzbetreiber oder Provider nutzen kann. Wer den Unlock-Code vorab haben möchte, muss hierfür 150 Euro zahlen.

    Der xda wird zusammen mit allen o2-Mobilfunktarifen - auch Prepaid - erhältlich sein. Die Preise für den Erwerb des Multifunktionsgeräts nannte der Netzbetreiber jedoch noch nicht. Wer sich für den xda entscheidet, bekommt ein "Startguthaben" von 5,12 Euro für die GPRS-Datenübertragung. Das entspricht einem Transfervolumen von 1 Megabyte. Weitere Informationen finden Sie in der Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s8116.html .

    Eine unangenehme Nachricht von o2 gibt es auch: Wer noch einen Altvertrag hat, bei dem die fünfstellige PIN auf der SIM-Karte funktioniert, kann diese demnach nur noch bis zum 30. Juni nutzen. Über die fünfstellige PIN ermöglichte Viag Interkom/o2 früher die Nutzung der Handynetze aller Roamingpartner der schweizerischen Telekommunikationsgesellschaft Swisscom Mobile.

    Auf diese Weise ermöglichte Viag/o2 anfangs auch das flächendeckende Telefonieren in Deutschland. Nach Abschluss eines direkten Roamingabkommens mit T-Mobile wurde die Swisscom-PIN im Inland bereits knapp ein Jahr nach dem Netzstart von Viag Interkom/o2 deaktiviert. Seit Februar 2001 steht das Swisscom-Roaming Neukunden nicht mehr zur Verfügung. Zum 1. Juli 2002 endet die Verfügbarkeit nun auch für Kunden, die vor diesem Termin einen Vertrag abgeschlossen haben.

    Hintergrund ist, dass o2 inzwischen eine große Zahl eigener Roaming-Verträge abgeschlossen hat, und der Umweg über die Schweizer in den meisten Fällen nicht mehr nötig ist.

  11. Quam verlängert 3star online-Aktion bis 31. Juli

    Der inzwischen durch verschiedene Aktionen zu Prominenz gelangte 3star online-Tarif von Quam wird auch im Juli noch zu bekommen sein. Wer sich dafür entscheidet, seine Rechnung ab August dieses Jahres ausschließlich in elektronischer Form zu bekommen, zahlt bis Ende des Jahres keine Grundgebühr. Ab Januar 2003 fallen monatlich 9,95 Euro monatlich fällig.

    Neukunden, die den 3star-online-Vertrag ohne Handy abschließen, bekommen pro Monat 30 Freiminuten, die für Mobil- und Festnetzgespräche innerhalb Deutschlands aufgebraucht werden können. Davon ausgenommen sind Gespräche zu Servicerufnummern und Sonderdienste anderer Anbieter. Nicht genutzte Freiminuten verfallen am Monatsende.

    Diese Verlängerung bezieht sich ausschließlich auf das Angebot von Quam und nicht auf die Aktions-Angebote anderer Händler, in denen der 3star online-Tarif mit Partnerkarte angeboten wird bzw. angeboten wurde.

  12. 7500 Euro gewinnen durch Teilnahme an unserer Umfrage

    Vor zwei Wochen hatten wir unsere große Umfrage bereits an dieser Stelle angekündigt gehabt. Wer noch nicht daran teilgenommen hat, hat bis Ende dieser Woche noch dazu die Möglichkeit. Als Dankeschön für die Teilnahme verlosen wir Preise im Gesamtwert von 7500 Euro, die Quam zur Verfügung gestellt hat.

    Ziel der Umfrage ist es, mehr über die Nutzung der digitalen Medien in Zukunft zu erfahren. Aber auch allgemeine Trends zu Handy & UMTS stehen im Mittelpunkt. Klicken Sie einfach auf http://www.teltarif.de/umfrage/ für die Teilnahme.


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