- Quam: Weiterhin günstige Mobilfunkkarten
Der neue Netzbetreiber
Quam kombiniert zur Zeit zwei interessante
Sonderaktionen: Wer zusätzlich zu einem Mobilfunkvertrag eine
Partnerkarte wählt, zahlt für diese nur die halbe Grundgebühr,
bekommt aber die volle Handy-Subvention. Und bei Abschluss des
Vertrages "3star online", bei dem die Rechnung über das Internet
gestellt wird, bezahlt man bis Ende dieses Jahres keine Grundgebühr.
In der Folge bekommt man viele günstige Angebote, inklusive
solchen, bei denen dem Kunden (fast) die komplette Grundgebühr
für die Vertragslaufzeit zurückerstattet wird, obwohl er
zusammen mit dem Abschluss eines Vertrages über zwei SIM-Karten
ein vollwertiges Handy erhält.
Weitere Infos zu diesem Thema erhalten Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s7869.html .
Wir werden außerdem bis heute Mittag einen Überblick der
verfügbaren Quam-Angebote erstellen und ebenfalls auf unserer
Homepage
http://www.teltarif.de veröffentlichen.
- o2 zum Verwechseln ähnlich?
Bereits vor dem Start von Viag Interkom unter
der neuen Bezeichnung o2 Germany
meldete die Konkurrenz,
Vodafone D2, Bedenken gegen den neuen
Namen der Münchner Telekommunikationsgesellschaft an.
Es bestünde Verwechslungsgefahr zwischen den Bezeichnungen
mmO2 und MMO (Mannesmann Mobilfunk) und auch D2 und o2 könnten
Unbedarfte verwechseln.
o2 bleibt dennoch o2, denn die beiden
Telekommunikationsunternehmen konnten in den letzten Wochen eine
Einigung erzielen. Wie o2-Pressesprecher Frank Wienstroth auf
Anfrage bestätige, verwendet das Unternehmen die Bezeichnung
mmO2 in Deutschland nicht. Ferner muss o2 die Zahl 2 immer
tiefergestellt darstellen. Das wird aber ohnehin so gehandhabt,
so dass wohl beide Seiten mit dem Kompromiss leben können. Dort,
wo das nicht geht, zum Beispiel in einfachen Texten, soll o2 und
nicht O2 geschrieben werden.
Schon in der Vergangenheit gab es mehrfach Verwirrung um
die neue Bezeichnung der Mobilfunknetze der British Telecom
Wireless, sowohl in Großbritannien,
als auch in Deutschland. Diese
Probleme konnten aber gelöst werden, so dass der Namenswechsel
wie geplant erfolgen konnte. In Deutschland firmiert die
BT Wireless-Tochter seit 1. Mai
unter dem neuen Namen o2 Germany.
- E-Plus: i-mode-Einstieg attraktiver
Nachdem E-Plus bereits
Mitte April den Preis für das derzeit
einzige verfügbare i-mode-Handy,
das NEC n21i, als Upgrade für
Bestandskunden von 249 auf 149 Euro gesenkt hatte, soll
das Gerät nun auch für Neukunden billiger werden. Ab Mitte
Mai soll das Handy bei Abschluss eines Laufzeitvertrags über
24 Monate nur noch 199 Euro kosten. Damit ist das
Handy für Neukunden aber immer noch 50 Euro teurer als
für Bestandskunden bei Vertragsverlängerung.
- Neue Tarif-Optionen bei Vodafone möglich
Vodafone D2 hat für seine am
2. Mai eingeführten Euro-Tarife neue Optionen vorgestellt,
die gegen einen Aufpreis auf die monatliche Grundgebühr
günstigere Minutenpreise für netzinterne Telefonate und Rabatte
beim SMS-Versand zu anderen Vodafone-Kunden offerieren.
Die Optionen "Take Vodafone" und "Take SMS" kosten jeweils
2,50 Euro zusätzliche monatliche Grundgebühr und sind in
den Tarifen Vodafone Fun,
Vodafone Classic
und Vodafone Premium
erhältlich. Mit "Take Vodafone" kostet ein netzinternes
Gespräch montags bis freitags rund um die Uhr nur 19 Cent
pro Minute (bzw. 15 Cent im Vodafone Premium-Tarif). Am
Wochenende reduziert sich der Minutenpreis auf 9 Cent.
Mit "Take SMS" kosten
Kurznachrichten, die man zu anderen
Teilnehmern im deutschen Vodafone-Netz verschickt, nur 9 statt
19 Cent. An den Preisen für Kurzmitteilungen in deutsche
Fremdnetze und ins Ausland ändert sich durch diese Tarifoption
nichts.
Eine weitere Möglichkeit bietet Vodafone
jetzt allen Neukunden, die den Vodafone
Sun-Tarif wählen und schon
ein Handy besitzen, so dass sie kein subventioniertes Telefon
benötigen. Statt eines verbilligten Mobiltelefons können Sie
die Tarifoption "SMS-Generation" zu buchen. Damit hat man die
Möglichkeit, jeden Monat 25 Kurzmitteilungen kostenlos
zu verschicken. Zusätzliche Grundgebühren fallen nicht an.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s7839.html .
- GPRS mit Prepaidkarten
Im vergangenen Jahr haben alle deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber
den GPRS-Datendienst eingeführt.
Nachdem zunächst nur Kunden mit Laufzeitverträgen in den Genuss
der paketvermittelten Datenübertragung kamen, hat
O2 Germany (Viag Interkom) überraschend schnell
den Service auch für LOOP-Prepaid-User
bereit gestellt.
Die Preise erinnern an die Tarife, die O2 auch
Vertragskunden für den neuen Datenstandard abverlangt. Eine
WAP-Seite kostet 5 Cent
und beim Internet-Zugang werden Pakete zu je 10 kB
ebenfalls mit 5 Cent tarifiert. Die vier Mitbewerber
des Münchner Telekommunikationsunternehmens planen
ebenfalls, ihren Prepaidkunden den neuen Datendienst
anzubieten. Insbesondere bei E-Plus
würde das Sinn machen, da Free & Easy-Kunden so auch den
neuen i-mode-Multimedia-Service
nutzen könnten. Derzeit sei es technisch noch nicht möglich,
GPRS bei Free & Easy anzubieten,
hieß es auf der CeBIT. Versuche, im Laufe der letzten Woche
eine präzise Aussage zum Planungsstand zu bekommen, schlugen
fehl. Das deutet nicht unbedingt darauf hin, dass die Einführung
in absehbarer Zeit erfolgt.
Anders sieht es bei T-Mobile
aus. Dort bastelt man derzeit noch am Abrechnungssystem für GPRS
mit der XtraCard. Gegen
Ende des Jahres könnte es dann aber soweit sein. Auf keinen
Termin will sich Quam festlegen, doch
auch beim im letzten November gestarteten Newcomer unter den
deutschen Handynetzen ist GPRS für Prepaidkunden ein Thema.
Abwartend verhält sich Vodafone
D2. Man sehe den Bedarf derzeit vor allem bei
Vertragskunden, und es gäbe noch kaum attraktive, GPRS-fähige
Handys im CallYa-Bereich.
User berichteten in den letzten Wochen allerdings mehrfach in
Newsgroups und Mailing Listen, sporadisch schon GPRS mit einer
Vodafone-Wertkarte genutzt zu haben. Mit mehreren Karten, die
uns in der teltarif-Redaktion zur Verfügung stehen, schlugen
entsprechende Tests allerdings fehl.
- Super24 wurde von Magtel gekauft
Die bisherige
TelePassport-Tochtergesellschaft
Super 24 wurde in der letzten
Woche vom Magdeburger Telekommunikationsunternehmen
Magtel übernommen. Das bestätigte die
MobilCom-Pressestelle nach unserer
Anfrage. MobilCom wird die Marke Super24 demnach künftig
nicht mehr verwenden.
Dank der Übernahme durch
Magtel ist
Super 24 nicht von der Einstellung
der Mobilfunk-Aktivitäten durch TelePassport
betroffen. Derzeit tritt die Firma - wie unter
http://www.teltarif.de/s/s7828.html
berichtet - als Reseller anderer Handyprovider auf.
Magtel verkaufte bisher unter anderem Mobilfunk-Produkte
von O2 Germany und
Hutchison Telecom. Der Geschäftsführer
von Magtel, Harald Gustyn, ist in diesem Geschäft kein
Unbekannter. Bis Ende April war Gustyn in gleicher Position
bei TelePassport beschäftigt.
- Telekom: Neue Leistungsmerkmale im T-Net
Die Deutsche Telekom startet mit
neuen Produkten und Dienstleistungen. Bis spätestens
1. September soll der neue Service "Rückruf
bei Besetzt" für alle Telekom-Anschlüsse kostenfrei
bereit gestellt werden.
Seit Monatsbeginn gibt es bei
T-Net-Anschlüssen und bei dem
T-Net-100 ein
Komfortpaket zum Monatspreis von 2,99 Euro.
Der Bereitstellungspreis für das Paket beträgt
5,16 Euro. Es enthält die Leistungsmerkmale
Anklopfen/Rückfragen, Makeln/Dreierkonferenz/Anzeige der
Rufnummer des Anrufers/Anrufweiterschaltung sowie die
T-NetBox. Eine einzelne Zubuchung
der genannten Leistungsmerkmale ist seit dem 1. Mai
nicht mehr möglich. Außerdem entfällt die "Verbindung
ohne Wahl".
Das neue Leistungsmerkmal "Zusammenschalten von
Verbindungen" wird zum Preis von 2,06 Euro pro Monat bei
T-ISDN-Mehrgeräteanschlüssen
angeboten. Hiermit hat der Kunde mit entsprechendem Endgerät
die Möglichkeit, zwei bestehende Verbindungen zusammenzuschalten
und dann aus der Verbindung heraus zu gehen. Damit stehen
ihm wieder beide Basiskanäle zur Verfügung. Außerdem wird
das Leistungsmerkmal "Rückruf bei Nichtmelden" ab den T-ISDN
Komfortanschlüssen kostenfrei angeboten. Bei T-ISDN wird der
bisher nur auf besonderen Wunsch erhältliche Einfachanschluss
nicht mehr angeboten.
- Auslandsaktionen von OneTel, 01051, 01058 und Töchtern
Von OneTel gibt es eine Auslandsaktion
zu berichten, die bis 31. Mai gültig ist. In diesem
Zeitraum kann man besonders nach Südamerika über die
01086 günstig telefonieren. Die Minutenpreise für Panama
(33,9 Cent), Nicaragua (33,5 Cent) und Bolivien
(33,5 Cent) sind zur Zeit die günstigsten. Aber auch
in zahlreiche weitere Länder wurden die Tarife gesenkt. Die
Abrechnung für Auslandsgespräche erfolgt bei OneTel im
Minutentakt.
01058 und 01051
streiten sich einmal mehr um die günstigsten Tarife. Beide
Anbieter bieten noch bis 10. Mai Sondertarife
nach Skandinavien. Bei 01058 werden Dänemark, Norwegen,
Schweden und zusätzlich noch Belgien bis zu diesem Tag für
0,9 Cent pro Minute angeboten. 01051 bietet Dänemark,
Norwegen und Schweden bis 10. Mai für 0,8 Cent
pro Minute an. Bei beiden Anbietern wird im Minutentakt
abgerechnet.
In Ziele wie Frankreich, Italien, Kanada oder die USA streiten
sich die Telekommunikationsanbieter
RapidCall (Netzvorwahl 0190 071)
und Telestunt (über die 0190 076
nutzbar) um die vordersten Plätze. Während RapidCall diese und
weitere Länder für 2,9 Cent pro Minute anbietet, sind sie
bei Telestunt für 2,8 Cent pro Minute erreichbar. Diese
Aktion ist bei beiden Anbietern bis Monatsende gültig.
- Tarifänderungen von 010012, Telestunt und RapidCall
Der Telekommunikationsanbieter 010012
hat seit 4. Mai die Tarife für diverse Auslandszielen
geändert. Zum einen wurden Ziele wie die Mobilfunknetze
in Island und Griechenland etwas teurer, gleichzeitig sind
Länder wie Thailand, Moskau und die Philippinen günstiger zu
erreichen. Die meisten Preise zählen allerdings ohnehin nicht
zu den Top-Angeboten. Abgerechnet wird im Minutentakt.
Von Telestunt, und
RapidCall gibt es diesmal
Tariferhöhungen zu berichten. Bei RapidCall mit der
0190 071 kosten Gespräche zu den Handynetzen seit
8. Mai nicht mehr 15, sondern 16 Cent pro Minute.
Damit bleibt RapidCall vom Minutenpreis an erster Stelle,
wobei allerdings die ungünstige Abrechnung im Vier-Minuten-Takt
berücksichtigt werden muss.
Zwar hat Telebillig seinen
Tarif für Fern- und Ortsgespräche über die 0190 029
zwischenzeitlich auf 2 Cent pro Minute gesenkt. Dafür
hat aber Telestunt (über die 0190 076 nutzbar) kräftig
erhöht. Hier werden anstatt vorher 2 nun 2,9 Cent pro
Minute berechnet. Die aktuellen Tarife finden Sie wie immer
in unserer Tarifabfrage. Wer keine
Lust mehr auf die Tarifspiele der 0190-Anbieter hat, kann diese
durch einen Klick auf den Link "019x Angebote ausschließen"
oberhalb der Ergebnistabellen ausschalten.
- Umfangreiche Infoseiten zum Thema Internet via TV-Kabel
Wir haben die Infoseiten über das TV-Kabel - synonym auch
Breitbandkabel, BK-Kabel oder einfach Fernsehkabel genannt
- grundlegend überarbeitet und auch die dazugehörigen
Tariftabellen auf den neuesten Stand gebracht.
Die wichtigste Neuerung ist, das Sie anstelle
einer Infoseite nun insgesamt fünf Seiten vorfinden.
Die TV-Kabel-Introseite finden Sie unter der Adresse
http://www.teltaif.de/i/tv-kabel.html
Dort werden wir Sie in die doch recht komplexe Materie
einführen. Eine Technikseite
erläutert die technischen Aspekte vor allem in Hinblick auf Vor-
und Nachteile für den Endkunden.
Auf der Seite zur
Vorgeschichte und auf
der Seite zu den im TV-Kabelnetzes herrschenden
Interessenkonflikten versuchen
wir, medien- und marktpolitische Hintergründe für den -
bedauerlichen - Status Quo der deutschen TV-Kabellandschaft
aufzuzeigen. Daraus erklärt sich, warum in Deutschland, anders
als in anderen Ländern wie in den USA oder in Skandinavien,
das TV-Kabel noch nicht das ist, was es sein könnte: Nämlich
ein multimediafähiges Allzweck-Medium.
Doch es gibt einige Lichtblicke, und einige Provider bieten
das Surfen über Breitbandkabel zu sehr attraktiven Konditionen an.
Unter der URL
http://www.teltarif.de/i/tv-kabel.html
erhalten Sie Auskunft darüber, ob auch Sie via TV-Kabelbuchse
ins Internet kommen können. An dieser Stelle möchten wir uns
auch bei den Lesern bedanken, die uns auf regionale Anbieter
hingewiesen haben, deren Angebote noch nicht in unserer
Tariftabelle gelistet waren.
- Surfdirect teurer, Compuserve teilweise teurer
In dieser Woche erreichten uns zwei wichtige
Tariferhöhungen für den Internetzugang, zum einen von
Surfdirect und zum anderen von Compuserve.
Beim Onlinedienst Surfdirect
kostet ab heute die
Onlineminute rund um die Uhr 1,5 Cent, was einer Erhöhung
um satte 50 Prozent in der Nebenzeit entspricht. Bisher
wurden in der Hauptzeit 1,2 und in der Nebenzeit 1,0 Cent
pro Minute berechnet. Das Einmalentgelt in Höhe von
2,5 Cent pro Verbindung bleibt unverändert. Die Abrechnung erfolgt
weiterhin im Minutentakt über die Rechnung der Deutschen
Telekom.
Als Grund für die Umstellung gibt der Anbieter
die verstärkte Nutzung des Onlinedienstes ohne die dafür
vorgesehene Einwahlsoftware, die jeweils Werbung einblendet,
über die der Zugang mitfinanziert wird. Sobald ein verbessertes
Einwahl-Programm für den Onlinedienst Surfdirect zur Verfügung
stehe, soll erneut ein vergünstigter Tarif eingeführt werden.
Der Internetprovider Compuserve hingegen bietet ab dem
3. Juni mit dem Night&Day-Tarif einen Internet-Zugang für
1,19 Cent pro Minute rund um die Uhr an. Es wird keine
Grundgebühr, Einwahlgebühr oder ein Mindestumsatz berechnet,
für die Nutzung ist allerdings eine Anmeldung erforderlich. Die
Abrechnung erfolgt im Minutentakt auf eine eigene Rechnung.
Im Gegenzug wird jedoch der tagsüber deutlich günstigere Pro-Tarif
für Neukunden nicht mehr angeboten; Bestandskunden
surfen aber weiterhin zu den bekannten Konditionen. Sie
können aber auch in den neuen Tarif wechseln.
Der Office-Tarif wird
nicht nur in "Welcome-Tarif" umbenannt, sondern auch teilweise
teurer: Statt 1,5 Cent in der Haupt- bzw. 2,5 Cent
in der Nebenzeit kostet die Online-Minute ab dem
3. Juni rund um die Uhr 1,99 Cent. Kunden mit
dem Office-Tarif sollten daher unbedingt in den neuen
Night&Day wechseln. Weitere Informationen können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s7855.html
nachlesen.
- Neue Flatrate-Produkte bei MDS
MDS startet am 15. Mai 2002
mit seinem neuen Produkt MDS-Select Flat mit zwei Tarifarten:
MDS-SelectFlat Fun für Privatkunden und MDS-SelectFlat Business
für Geschäftskunden.
MDS-SelectFlat ist ein
Preselection-Anschluss mit
monatlicher Grundgebühr in Höhe von 18,55 Euro. Enthalten
ist ein Internetzugang, der in der Zeit von 18 bis 24 Uhr
kostenlos genutzt werden kann. In der restlichen Zeit werden
1,55 Cent pro Minute berechnet. Mit der Preselection für
Privatkunden telefoniert man tagsüber zwischen 9 und 18 Uhr
ins deutsche Festnetz für 9,75 Cent. Damit liegt man
etwas unter dem Analog-Tarif der Deutschen Telekom (dieser
kostet die Minute tagsüber 12,3 Cent), bleibt aber dennoch
in einer sehr gehobenen Preisregion. In der Nebenzeit zwischen
18 und 9 Uhr sind es dafür nur 2,55 Cent pro Minute,
aber auch hier gibt es günstigere Angebote. Gespräche in die
Mobilnetze kosten 25 Cent pro Minute rund um die Uhr.
Bei der MDS-SelectFlat Business gelten die gleichen
Bedingungen, der einzige Unterschied ist, dass für Ferngespräche
innerhalb Deutschlands rund um die Uhr für 5,55 Cent pro
Minute abgerechnet werden. Tagsüber ist das Telefonieren also
deutlich günstiger als bei der Fun-Flat, abends dafür aber
teurer. Die Vertragslaufzeit beträgt entweder einen Monat
bei einer einmaligen Anschlussgebühr von 58 Euro, oder
12 Monate - dann beträgt die einmalige Anschlussgebühr
29 Euro. Abgerechnet werden beide Tarife im Minutentakt.
Als Teilzeitflat ist das Angebot nicht schlecht, zumal es
keine Volumenbeschränkung gibt. Für Telefonate kann man ja
trotz der Preselection per Call-by-Call andere Firmen wählen.
Allerdings werden auch am Wochenende tagsüber 1,55 Cent
pro Minute für den Internetzugang fällig.
- T-DSL via Satellit geht in den Regelbetrieb
Seit dem 6. Mai kann T-DSL via Satellit bundesweit
genutzt werden. Die
Deutsche Telekom gab bekannt, dass das
im letzten Jahr gestartete
Pilotprojekt in den Regelbetrieb
übergegangen ist. Das Angebot richtet sich speziell an die
User, die in Gebieten wohnen, in denen das Festnetzprodukt
T-DSL nicht verfügbar ist. Der Downstream
beträgt bei T-DSL via Satellit 768 kBit/s. Rückkanal
(Upstream) und primäre Online-Verbindung laufen über den herkömmlichen
T-Net- bzw. T-ISDN-Anschluss, wobei die entsprechenden
Verbindungsgebühren anfallen.
Um T-DSL via Satellit nutzen zu können, benötigt man eine
ASTRA-Satellitenanlage, bestehend aus einer Satelliten-Antenne
mit mindestes 60 cm Durchmesser und einem Universal LNB,
sowie eine interne DVB-S PC-Karte oder eine externe
DVB-S USB-Box. Es stehen zwei Tarifmodelle zur Verfügung. Bei
der Tarifvariante "T-DSL via Satellit basic" handelt es sich
um eine volumenabhängige Tarifierung mit einem Monatspreis von
19,90 Euro. Hier steht ein Freivolumen von 500 MB
zur Verfügung. Jedes weitere Megabyte kostet 5 Cent und
ist somit teuer.
Die Tarifvariante "T-DSL via Satellit pro" kostet
monatlich 39,90 Euro, beinhaltet aber unbegrenztes
Transfervolumen. Ab einem monatlichen Downloadvolumen
von 500 MB via Satellit kann die Übertragung bei
Kapazitätsengpässen auf dem Satellitenübertragungsweg
aber mit einer niedrigeren Bandbreite erfolgen. Das einmalige
Bereitstellungsentgelt beträgt jeweils 99 Euro. Hinzu
kommen die Online-Entgelte des Internet-Service-Providers. Es
kann jeder Internetprovider mit PPP-Protokoll genutzt
werden.
Nachteilig bei diesem Angebot ist ganz klar, dass der
Rückkanal nur über eine herkömmliche Internetverbindung
abgewickelt werden kann. Dadurch entstehen zu den
Transferpreisen per Satellit zusätzlich Onlinegebühren im
Minutentakt. Interessanter könnte daher das Angebot von
Tiscali sein: Hier werden sowohl Down- als
auch Upstream über den Satelliten abgewickelt. Außerdem bietet
Tiscali eine echte Flatrate für den Satelliten-Internetzugang.
Allerdings ist dafür bei Tiscali die nötige Hardware
sehr teuer. Nähere Informationen dazu finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s7566.html .
- Claranet: sDSL wird billiger
Der Internet Service Provider
Claranet senkte in dieser Woche
dauerhaft die Preise für folgende SDSL-Produkte:
clara sDSL 144
kostet jetzt monatlich 91,64 Euro (79 Euro netto)
statt 114,84 Euro (99 Euro netto). Das Angebot
clara sDSL 2300
kostet nun statt 1158,84 Euro (999 Euro netto)
noch 868,84 Euro (749 Euro netto) pro Monat.
Zusätzlich können Unternehmen ihre Internetanbindung mit
einer aktiven Firewall absichern. Dieser Security-Service
von Claranet ist ab 114,84 Euro (79 Euro netto) zu
bekommen. Sämtliche Preise sind jährlich im Voraus zu zahlen.
Die Tarife beinhalten unbegrenzten Datentransfer und sind
damit echte Flatrates für Geschäftskunden. Claranet ist in
etwa 100 deutschen Städten verfügbar.
.
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