Newsletter 14/02 vom 04.04.2002
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 04.04.2002 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Internettarife bei Arcor teurer
  2. T-Online spendiert 50 Freistunden
  3. Die Masche mit dem "Crackdialer"
  4. Was bringt der April für Festnetz
  5. Preisänderungen bei Fern- und Ortsgesprächen
  6. Call by Call über 01801051
  7. Neue Infoseiten zur GPRS-Konfiguration bei teltarif.de
  8. Mobilfunk: Nicht viel Neues in den Netzen
  9. Aktionen bei debitel, Talkline und TelePassport
  1. Internettarife bei Arcor teurer

    Im Zuge der allgemeinen Tarifänderungen von Arcor zum 1. April im Festnetz- und Internetbereich wurden auch die anmeldepflichtigen Internetangebote überarbeitet. Während für das anmeldefreie Internet by Call-Tarif die Preise inklusive der Einwahlgebühr unverändert bleiben, wurden die Tarife easy und power geringfügig teurer. Schwer ins Gewicht fällt jedoch die Ausdehnung der Hauptzeit von bisher 9 bis 18 Uhr auf jetzt 9 bis 21 Uhr. Eine Verschiebung um volle drei Stunden. Im easy-Tarif werden seit Ostermontag in der Nebenzeit zwischen 21 und 9 Uhr statt 0,97 Cent nun 1 Cent pro Minute verlangt. In der Hauptzeit werden statt 1,48 Cent nun 1,5 Cent fällig.

    Auch im power-Tarif wurde zu Ungunsten der Kunden aufgerundet. Dieser kostet nun rund um die Uhr pro Onlineminute 1 Cent anstatt bisher 0,97 Cent bei einer monatlichen Mindestnutzung von 20 Stunden und drei Monaten Vertragslaufzeit. Beauftragt man bei Arcor gleich einen ISDN-Anschluss wird die Mindestnutzung auf 5 Stunden reduziert. Bestandskunden sollen per Rechnungsbeilage schon vor ein paar Wochen über die Tarifänderungen informiert worden sein, wobei einige Forumsbeiträge hier aber eine andere Sprache sprechen. Für Neukunden ist außerdem der Tarif "Arcoronline speed" nicht mehr verfügbar.

  2. T-Online spendiert 50 Freistunden

    Wer sich im Zeitraum zwischen dem 1. April und 30. Mai für einen T-Online-Eco-Vertrag in Verbindung mit dem Komfortpaket entscheidet, erhält 50 Onlinestunden gratis. Das Angebot gilt nur für Neukunden, die in den letzten sechs Monaten keinen T-Online-Vertrag mit Grundgebühr hatten. Die 50 Freistunden müssen allerdings im ersten Vertragsmonat genutzt werden, danach verfallen sie.

    Das T-Online-Komfortpaket kostet monatlich 2,49 Euro zusätzliche Grundgebühr. Es beinhaltet die Norton Anti-Virus-Software inklusive Updates, drei E-Mail-Adressen und eine SMS-Benachrichtigung für eingehende E-Mails (zehn Kurznachrichten sind inklusive; hieraus ergibt sich ein Preisvorteil von bis zu 1,90 Euro gegenüber Kunden ohne Komfortpaket; jede weitere SMS kostet - unabhängig davon, in welches Netz sie ausgeliefert wird - teure 19 Cent).

  3. Die Masche mit dem "Crackdialer"

    In den letzten Tagen tauchten in der Redaktion und bei freien Mitarbeitern besonders viele unverlangt zugesandte E-Mails auf, in denen sogenannte "Crackdialer" zum kostenlosen Download angeboten werden. Die E-Mails zu den Crack-Dialern suggerieren in verschwörerischem Ton, dass es mit dieser Software möglich sei, die oft hohen Kosten zu umgehen, die bei der Verwendung eines Dialer-Programms entstehen. Es werden jedoch weder konkrete Angaben darüber gemacht, was genau der angebliche "Crack" überhaupt bewirken soll, noch wird eine Aussage darüber getroffen, wie teuer ein Verbindungsaufbau mit Hilfe des "Crackdialers" letztlich ist.

    Ein Blick in den Quellcode des auf diese Weise vertriebenen Programms "livesex.exe" spricht da schon deutlichere Worte: Die Software versucht nach der Installation eine Verbindung zu einem Premium-Rate-Dienst mit der Vorwahl 0190-8 aufzubauen, durch den Kosten in Höhe von 1,86 Euro pro Minute entstehen.

    Auch in anderen Fällen sind "Crackdialer" zumeist ein teurer Versuch, neugierige Internet-Nutzer durch diffuse, irreführende Versprechungen zur Installation eines teuren Dialer-Programms zu bewegen. Besonders dreist bei dieser Variante ist, dass dem ahnungslosen Surfer sogar vorab mitgeteilt wird, dass das Programm versuchen wird, eine Wähl-Verbindung herzustellen, so dass dieser nicht so schnell Verdacht schöpft.

    Selbst Hinweise auf die Kosten der Verbindung werden einige Anwender vermutlich einfach ignorieren, da sie glauben, eine modifizierte, "gecrackte" Version zu verwenden, für die diese Hinweise nicht gelten. Dass die Benutzung des Programms jedoch alles andere als günstig ist, werden viele Betroffene dann vermutlich erst anhand der folgenden Telefonrechnung bemerken.

    Unklar ist die Rechtslage: Wer mit falschen Versprechungen verführt wird, eine Verbindung aufzubauen, muss dafür grundsätzlich nicht zahlen. Der Verführte ist aber beweispflichtig dafür, dass eine Täuschung stattgefunden hat. Und hier liegt der Haken, denn der Verführte wird die Täuschung kaum nachweisen können, ohne selbst zuzugeben, einen Diebstahl (nämlich den kostenlosen Bezug von ansonsten kostenpflichtiger Erotik-Ware) versucht zu haben.

  4. Was bringt der April für Festnetz

    Der Frühlingsmonat April zeigt sich derzeit von seiner sonnigen Seite. Damit auch beim Telefonieren alles "klar" bleibt, hier unser Überblick über die Tarifänderungen zum Monatswechsel.

    Zum einen die Sonderaktionen der 01051 Telecom und 01058 Telecom bzw. deren Töchter. Da sich hier laufend Änderungen bzw. Erweiterungen ergeben, befragen Sie am besten unsere Tarifabfrage für Ihr Lieblingsziel.

    Zum anderen beschränkt sich Talkline seit Monatsbeginn wieder auf das Geschäftsfeld, mit dem man vor Jahren in den Telekommunikationsmarkt eingestiegen ist: den Verkauf von Mobilfunkprodukten. Die Angebote im Festnetz- und Internetbereich wurden zum 31. März 2002 eingestellt. Der Festnetzbereich wird nun von der "Talkline ID" abgewickelt, der Internetbereich wurde von BT Ignite übernommen.

  5. Preisänderungen bei Fern- und Ortsgesprächen

    Der Telekommunikationsanbieter Calladin hat am Dienstag die Preise für Gespräche ins deutsche Fest- und Ortsnetz gesenkt. Bis auf weiteres zahlt man über die 0190-054 1,5 Cent pro Minute. Trotz dieses sehr günstigen Tarifs gibt es einen Haken. Denn bei jeder Verbindung werden zusätzlich 3 Cent berechnet. Dadurch sind vor allem kurze Gespräche teuer.

    Im ständigen Preiskampf um die günstigsten Tarife meldete sich auch Telebillig zu Wort. Dort reagierte man auf die Tarifsenkung von Calladin und senkte den Tarif für Fern- und Ortsgespräche ebenfalls auf 1,5 Cent pro Minute. Telebillig verwendet die Netzkennziffer 0190-029. Im Gegensatz zur Konkurrenz wird hier kein Verbindungsentgelt verlangt. Telebillig ist somit auf jeden Fall günstiger.

    Einen anderen Weg geht der Telekommunikationsanbieter Telestunt. Denn hier erhöhte sich der Tarif für Orts- und Ferngespräche. Jetzt zahlt man über die 0190-076 rund um die Uhr 2,4 Cent pro Minute statt bisher 1,6 Cent pro Minute. Bei allen drei Anbietern wird im Minutentakt abgerechnet.

    Des weiteren bietet 010012 vom heute bis einschließlich Ende April eine Sonderaktion in ein paar Auslandsziele an, unter anderem nach Großbritannien, Italien, Singapur und Japan. Telebillig hat aber noch am selben Tag ebenfalls an der Preisspirale gedreht und unterbietet die Tarife jeweils knapp.

  6. Call by Call über 01801051

    Bereits im letzten Newsletter hatten wir über einen neuen Call-by-Call-Service berichtet, der über die Nummer 01801058 funktioniert. Einen Tag später tauchte gleich eine weitere 0180-Nummer auf, über die man Orts- und Ferngespräche innerhalb Deutschlands führen kann. Die Nummer lautet 01801051. Die 01801051 ist wie die 01801058 auf den Anbieter 01058 Telecom registriert. Offensichtlich möchte man verhindern, dass die Konkurrenz, namentlich der Dauerrivale 01051 Telecom den gleichen Dienst einführt. Die Preise liegen bei 4,6 Cent in der Hauptzeit und 2,5 Cent in der Nebenzeit (Montag bis Sonntag 18 bis 9 Uhr). Ein Vorteil der Rufnummer liegt darin, dass man sie auch nutzen kann, wenn die 0190er-Nummern beim Telefonanschluss gesperrt sind. Gegenüber den normalen Ortstarifen der Deutschen Telekom sind diese Nummern aber nur dann günstiger, wenn man kurze Gespräche führt.

  7. Neue Infoseiten zur GPRS-Konfiguration bei teltarif.de

    Seit 1. April versucht T-Mobile mit einer Sonderaktion, Kunden für die bislang nur mäßig erfolgreichen WAP-Dienste und den paketvermittelten Datendienst GPRS zu gewinnen: Bis Ende Mai ist die Nutzung der WAP-Services bei T-D1 via GPRS kostenlos.

    Für alle, die vielleicht schon ein GPRS-Handy, aber den WAP-Zugang per GPRS noch nicht eingerichtet haben, bieten wir jetzt auch eine neue Infoseite unter der URL http://www.teltarif.de/i/gprs-config.html an. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Daten, um den Zugang zum WAP und Internet über den paketvermittelten Datendienst GPRS einrichten zu können.

    Außerdem sind die Infoseiten rund um den Datenfunk aktualisiert. Auf diesen Infoseiten finden Sie Informationen, wie Sie unterwegs mit Ihrem Handy oder mobilen PC online gehen oder Faxe versenden können. Des Weiteren erfahren Sie, welche Hardware für den mobilen Internetzugang benötigt wird.

  8. Mobilfunk: Nicht viel Neues in den Netzen

    Die Aktivitäten zur Kundengewinnung halten sich mittlerweile sehr in Grenzen. Die Netzbetreiber haben ihre Claims inzwischen abgesteckt und konzentrieren sich nun weniger auf die Gewinnung neuer Kunden, als darauf, mit den vorhandenen Kunden mehr Umsatz zu machen. Marktführer T-Mobile hat sogar im April überhaupt nichts in petto, um Neukunden einen Vorteil gegenüber den Standard-Konditionen bei Abschluss eines Vertrag zu gewähren. Allerdings profitieren alle D1-Neu- und Bestandskunden bis 31. Mai von der WAP-Aktion via GPRS, über die wir bereits im letzten Newsletter berichtet haben.

    Bei Vodafone D2 gibt es noch bis 10. April 50 Euro Startguthaben bei Abschluss eines Vertrags mit dem allerdings nicht mehr ganz zeitgemäßen Siemens S35i-Handy.

    E-Plus bietet einen neuen GPRS-Tarif an, der sich "GPRS Premium" nennt. Dieses Angebot gibt es zusätzlich zum bisherigen, grundgebührfreien Angebot. Während man im Standard-Tarif 2,5 Cent pro übertragenem Kilobyte zahlt, reduziert sich dieser Preis im Premium-Tarif auf 1,0 Cent. Für den Premium-Tarif zahlt der Kunde allerdings 10 Euro zusätzliche monatliche Grundgebühr. Dafür ist ein Datenvolumen von 1 MB bereits im Grundpreis enthalten. Weitere Informationen zu diesem Tarif finden Sie unter der URL: http://teltarif.de/s/s7592.html .

    Relativ viel Mühe gibt sich Newcomer Quam: Noch bis zum 20. April gibt es die sechsmonatige Grundgebühr-Befreiung bei Abschluss eines Laufzeitvertrages. Außerdem bleibt Quam now für weitere drei Monate die günstigste deutsche Mobilfunk-Prepaidkarte für den SMS-Versand im Ausland. Der Sonderpreis von 19 Cent pro versendeter SMS gilt noch bis zum 30. Juni. Weiterhin gilt seit dem 2. April für alle Quam-Gespräche von Spanien nach Deutschland der günstige Minutenpreis von 59 Cent. Weitere Informationen zu den neuen Quam-Angeboten finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s7614.html und unter http://www.teltarif.de/s/s7624.html .

    Viag Interkom lockt Neukunden auch im April mit dem Miniguthaben von 3 Euro (aufgeblasen als "bis zu 100 Freiminuten") bei Abschluss eines Genion-Vertrags ins Netz. Ferner wird der bekannte Genion Duo-Startvorteil von 25,05 Euro ab heute zur Standardkondition. Das heißt, jedem Neukunden, der Genion Duo abschließt, wird ein Anschlusspreis in Höhe von 25,05 Euro gutgeschrieben. Die Anschlussgebühr fällt somit nur für eine der beiden Karten an.

  9. Aktionen bei debitel, Talkline und TelePassport

    Am 15. April startet debitel eine neue Aktion. Zur Auswahl stehen entweder eine sechsmonatige Grundgebührbefreiung, einmalig 150 WAP-Minuten oder 150 SMS oder aber ein Guthaben von 25 Euro. Der Kunde hat vier Wochen Zeit, sich zu entscheiden. Für dieses Angebot ist es unerheblich, ob sich der Kunde für einen D1-, D2- oder E-Plus-Vertrag entscheidet. Mehr zu dieser Aktion erfahren Sie unter http://teltarif.de/s/s7595.html .

    Talkline offeriert auch im April bei Abschluss eines TalkMore-D1- oder D2-Vertrags über zwei Jahre eine Grundgebühr-Befreiung in den ersten acht Monaten.

    Günstige Handys bietet im Rahmen einer weiteren Aktion der Provider TelePassport bei Abschluss eines Vodafone-Vertrags an. Die Tarife sind allerdings weniger attraktiv als die angebotenen Mobiltelefone. Es fällt nämlich entweder einen Mindestumsatz oder eine Grundgebühr an, und die Minutenpreise sind auch nicht gerade günstig. Details erfahren Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/7590.html .


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