- Der Brodos-javaSMS-Trick: SMS-Versand über GPRS nicht in jedem Fall günstiger
Auf der gestern beendeten CeBIT präsentiert
die Brodos AG
zum ersten Mal die "brodos javaSMS". Mit dieser Anwendung hat
Brodos eine Open-Source-Anwendung geschaffen, mit der sich die
Tarifhoheit der Netzbetreiber bei SMS zum Nutzen der Endkunden
umgehen lässt: Mit javaSMS kann jedes GPRS-fähige und Java-taugliche
Mobiltelefon Kurznachrichten über Brodos versenden.
Auch wenn die erforderlichen Endgeräte derzeit noch nicht
in ausreichender Stückzahl verbreitet sind, ist der Erfolg für
Java-Anwendungen bei künftigen Handy-Generationen absehbar. Die
Voraussetzung zur Nutzung dieser Java-Applikation ist ein
Java-fähiges GPRS-Handy, auf das
die Applikation von Brodos heruntergeladen werden kann. Über
eine Registrierung bei
www.brodos-sms.de
wird der vergleichsweise günstige Versand ermöglicht.
Der Trick dieser Applikation besteht darin, dass die per
GPRS-Verbindung zu Brodos nicht über das Short Message Service
Center (SMSC) des jeweiligen Netzbetreibers läuft. Das SMSC
ist die Stelle, an der Netzbetreiber die Kurznachrichten nach
den entsprechenden Tarifen abrechnen. Auf die javaSMS-Weise
ist der Versand der Kurznachricht unabhängig von jeglicher
Preisgestaltung der Mobilfunkbetreiber. Im Gegensatz zu den
üblichen 19 Cent pro SMS verlangt Brodos nur 7 Cent.
Hinzu kommen allerdings noch GPRS-Gebühren, und die sind in
den meisten Netzen alles andere als niedrig. Weil GPRS pro
Session abgerechnet wird, kann es ziemlich teuer werden, wenn
man jeweils für den Versand einer javaSMS eine GPRS-Session
startet. Nutzt man einen GPRS-Tarif, bei dem pro Stunde noch
eine Nutzungsgebühr für den Dienst anfällt, kommt man mit einer
herkömmlichen SMS sicher preisgünstiger weg. Die javaSMS
ist also eher etwas für GPRS-Nutzer, die eh online sind, oder
für SMS-Vielnutzer.
- GPRS: T-Mobile und Vodafone D2 stellen neue Angebote vor
Seit mehr als einem Jahr bieten die deutschen
Mobilfunk-Netzbetreiber den paketvermittelten
GPRS-Datendienst an. Die Technik ist
zukunftsweisend, immer mehr Gerätehersteller haben GPRS-fähige
Handys im Angebot. Doch die Kosten für die Nutzung des Dienstes
waren bisher so hoch, dass GPRS allenfalls für die Nutzung
von WAP, nicht aber für das mobile Surfen im Internet eine
Alternative zu einer herkömmlichen Datenverbindung war.
Einen halbwegs fairen und sogar anmeldefreien GPRS-Tarif
stellte Viag Interkom schon Ende
letzten Jahres vor. 5 Cent für 10 kB Datentransfer
sind hier zu zahlen. Das Kilobyte kostet demnach rein
rechnerisch 0,5 Cent. Billiger wird es in den - gegen
eine zusätzliche Grundgebühr - erhältlichen Optionstarifen,
die jedoch Geschäftskunden vorbehalten sind.
Mobilfunkneuling Quam liegt mit
19 Cent pro 10 kB bereits unter den 2,5 Cent,
die E-Plus für die GPRS-Nutzung
abrechnet. E-Plus rechnet als einziger Anbieter auf das Kilobyte
genau ab, ist aber im Vergleich zum Viag-Preis von 0,5 Cent
pro Kilobyte viel zu teuer. Preiswerter ist GPRS bei E-Plus
für i-Mode-Nutzer, die 3 Euro
zusätzliche monatliche Grundgebühr zahlen. Dafür kostet das
Kilobyte dann bis mindestens Ende Mai nur 0,1 Cent und
später 1 Cent. Wie aus der E-Plus-Preisliste hervor geht,
gilt dieser günstige Preis dann aber nur für die Nutzung der
i-Mode-Dienste, nicht aber für WAP
und Web.
Einen Schritt in die richtig Richtung wagten auf der
CeBIT T-Mobile
und Vodafone D2, die in
Hannover Pakettarife mit Inklusiv-Datenvolumen vorstellten,
bei denen der Preis pro Kilobyte deutlich unter einen Cent
fällt:
Entscheidet man sich als D2-Kunde für den ab
2. Mai erhältlichen GPRS XL-Tarif, so zahlt man
24,95 Euro für 5 MB. Für jedes weitere Megabyte
berechnet Vodafone 5 Euro. Das Kilobyte kostet demnach
etwa 0,48 Cent.
T-D1 will voraussichtlich zum 1. Juni neue Preise
einführen. Im GPRS Office-Tarif für 39,95 Euro sind
20 MB Datenverkehr inklusive. Danach werden 19 Cent
pro 100 kB abgerechnet. Der Kilobyte-Preis liegt demnach bei
0,19 Cent. Das ist - wenn man mit der Mindestnutzung von
20 MB im Monat leben kann - das derzeit günstigste Angebot
auf dem deutschen Markt. Nachteil: Die neuen GPRS-Preise sind
bei D1 - im Gegensatz zu D2 - nur erhältlich, wenn man einen
der neuen Euro-Tarife wählt und damit unter anderem höhere
SMS-Preise und deutlich höhere Gebühren für Telefonate in
fremde Mobilfunknetze in Kauf nimmt.
Weitere Informationen zu GPRS finden Sie
auf unserer Infoseite unter der URL:
http://www.teltarif.de/i/gprs.html .
- TS21i: Europäisches Design mit japanischer Technik
Toshiba hat kürzlich das neue i-Mode-Handy TS21i
vorgestellt. Auffällig ist vor allem das große Farbdisplay
mit 256 Farben. Neben diversen i-Mode-Services können
Hintergrundbilder und Bildschirmschoner individuell angepasst
werden. Das mit seinem Design an die Konkav-Linien von Nokia
erinnernde TS21i verfügt außerdem über eine integrierte Antenne
und polyphone Klingeltöne. Die Datenübertragung erfolgt über
GPRS. Das TS21i wiegt 98 Gramm.
Die Sprechzeit beträgt zwischen zwei und drei Stunden, die
Stand-by-Zeit 120 bis 180 Stunden.
Mit dem TS21i strebt Toshiba auf den europäischen Markt.
Dazu wurde ein Zulieferer-Vertrag mit KPN Mobile abgeschlossen,
der die Länder Deutschland, Belgien und die Niederlande umfasst.
In Deutschland ist der i-Mode-Service seit Kurzem verfügbar.
Informationen zu i-Mode finden sie unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s7401.html
und auf unserer Infoseite unter der URL:
http://www.teltarif.de/i/imode.html .
- Victorvox: Neue Business-Tarife
Bereits vor ein paar Wochen hat Victorvox
seine D1-Tarife völlig überarbeitet. Jetzt führt Victorvox
im Rahmen der CeBIT zusätzlich neue
Businesstarife ein.
Die neuen Tarife sind für die D-Netze und E-Plus
verfügbar. Bei den Tarifen "Business BASIC", "Business MEDIUM"
und "Business LARGE" zahlt man ins deutsche Festnetz und für
netzinterne Gespräche jeweils einen rund um die Uhr gültigen
Einheitspreis. Alle Tarife werden im 60/1-Takt abgerechnet
- 10/10-Taktung oder 1/1-Taktung gegen Aufpreis ist aber
möglich.
Der Tarif "Business LARGE" kostet im
E-Plus Netz eine Grundgebühr von
21 Euro. Netzinterne Gespräche und Anrufe ins
nationale Festnetz kosten rund um die Uhr 7 Cent pro
Minute. Gespräche in Fremdnetze werden mit 20 Cent pro
Minute berechnet. Eine SMS kostet jeweils 15 Cent, egal
ob ins eigene oder fremde Netz.
Der Tarif "Business MEDIUM" fürs
D2-Netz kostet monatlich 19 Euro
Grundgebühr. Netzinterne Gespräche und Anrufe ins Festnetz
kosten 19 Cent pro Minute. Gespräche in die Netze D1,
E-Plus und Viag Interkom kosten rund
um die Uhr 49 Cent pro Minute, zu Quam und dem späteren
Mobilcom-Netz werden in der Hauptzeit 50 Cent und in der
Nebenzeit 35 Cent pro Minute berechnet.
Im Tarif "Business BASIC" im D1-Netz
zahlen Kunden für netzinterne Gespräche und Anrufe ins deutsche
Festnetz jeweils 39 Cent pro Minute. Die Grundgebühr
beträgt 9 Euro.
Natürlich sind Business BASIC, MEDIUM und LARGE jeweils für
alle drei genannten Netze verfügbar. Die Konditionen sind dabei
im E-Plus-Netzen deutlich günstiger als in den beiden D-Netzen.
- Mobilbox vom T-Mobil mit erweiterten Funktionen
Ab April wird bei der T-Mobile Mobilbox
eine Rufnummernerkennung zur Verfügung stehen. Diese speichert
in dem Fall, dass der Anrufer keine Nachricht auf der Mailbox
hinterlässt, die Rufnummer des Anrufers. Voraussetzung ist
natürlich, dass der Anrufer die Rufnummernübermittlung aktiviert
hatte. Wurde der Anruf zunächst auf dem Handy signalisiert
und erst dann auf die Mailbox weitergeleitet, erfolgt keine
Registrierung der Nummer in der Mailbox, denn in diesem Fall
speichert schon das Handy diese Rufnummer. Auf Wunsch lässt
sich das neue Feature auch aus- oder wieder einschalten. Dieses
Feature steht auch Xtra-Kunden
zur Verfügung.
Ab Sommer wird es möglich sein, einen Anrufer direkt aus
der Mailbox zurückzurufen. Die zusätzlichen Gesprächsentgelte
werden dem Kunden aber in Rechnung gestellt. Die Rückruffunktion
wird zudem nur für Anrufe aus den deutschen Fest- und
Mobilnetzen angeboten. Außerdem profitieren nur Vertragskunden
von dieser neuen Funktion.
- Call by Call für Ortsgespräche verschoben?
Zwischen Finanz- und Wirtschaftsministerium gibt es offensichtlich
Unstimmigkeiten über den Zeitpunkt der Liberalisierung des
Ortsnetzbereichs, der zum jetzigen Zeitpunkt nach wie vor fest
in der Hand der Deutschen Telekom liegt.
Nach dem bisherigen Plan sollte die Telekommunikations-Novelle
von Wirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) noch vor den
Bundestagswahlen verabschiedet werden, so dass die Bestimmungen
zum Call-by-Call im Ortsnetz zum 1. Dezember 2002 hätten in
Kraft treten können.
Nach Darstellungen der "WirtschaftsWoche"
haben Bundeskanzler Gerhard Schröder und Finanzminister Hans Eichel
(beide SPD) nun die Gesetzesinitiative vorerst gestoppt. Jetzt solle
darüber erst nach den Wahlen entschieden werden. Damit könnten
Discounter wie 01051 Telecom,
Tele 2 und 3U
erst ab Sommer 2003, sechs Monate später als Müller der Brüssler
EU-Kommission versprochen hatte, ihren Preiskampf auf
Ortsgespräche ausdehnen. Schröder und Eichel hätten hier dem
Druck von Telekom-Chef Ron Sommer nachgegeben.
Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums betonte,
ihr Haus strebe weiterhin an, dass die Novelle möglichst
rasch auf den parlamentarischen Weg gebracht wird. Müller
halte an dem bisherigen Zeitplan fest. Andernfalls drohe ein
Vertragsverletzungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof
in dreistelliger Millionenhöhe.
Ein Sprecher des Finanzministeriums wollte dazu keine
genauen Angaben machen. Es fänden noch Gespräche statt,
so dass über das Gesetzesvorhaben noch nicht abgestimmt
werden könne, sagte er.
Egal ob die Liberalisierung noch in diesem Jahr
oder erst Mitte nächsten Jahres in Kraft tritt:
Nach wie vor gibt es die Möglichkeit, Ortsgespräche
auch über die diversen Tochtergesellschaften der
01058 und
01051 Telecom, wie zum Beispiel
Fonfux,
Phonecraft,
Telediscount oder
TeleBillig zu führen, welche die
Verbindung über eine 0190-0xy-Nummer herstellen. Die Tarife
dazu und die Vorwahlnummern finden Sie wie üblich in unserer
Tarifabfrage.
- Günstigere Line-Sharing-Preise für DSL-Anbieter beschlossen
Beim Line-Sharing überträgt ein DSL-Anbieter seine Daten im
hochfrequenten Bereich, während der normale Analog- oder
ISDN-Anschluss des Kunden bei der
Deutschen Telekom bestehen bleibt.
Zwei Anbieter teilen sich damit eine Leitung.
In der letzten Woche hat
die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation
(RegTP)
die Preise für das Line-Sharing deutlich gesenkt.
Demnach muss der DSL-Anbieter für diese Dienstleistung künftig
monatlich 4,77 Euro an die Deutsche Telekom bezahlen.
Ursprünglich hatte die Telekom mehr als das Dreifache (14,65 Euro)
als monatliches Entgelt beantragt. Für die Umschaltung darf die
Deutsche Telekom einmalig 85,61 Euro berechnen,
für den Rückbau nach einer Kündigung 72,10 Euro. Diese Entgelte
sind bis 30. Juni 2003 festgelegt, wobei die Umschaltkosten
bereits in den nächsten Monaten nach unten korrigiert werden
könnten, wenn aufgrund eines anderen zur Zeit anhängigen Verfahrens
bei der Regulierungsbehörde die Umschaltkosten für die ganze
Teilnehmer-Anschlussleitung ebenfalls gesenkt werden.
Weitere Details können Sie in unserer Meldung
http://www.teltarif.de/s/s7511.html
nachlesen.
- Neue Abrechnungsoption bei Tele2
Tele2 aus Düsseldorf bietet derzeit
registrierten Kunden einen Wechsel in den sogenannten
"Tele2 Direct"-Tarif an. Dabei handelt es sich um eine Art
"Prepaid-Tarif" im Festnetz.
Per Lastschriftverfahren bucht das Unternehmen 25 Euro vom
Konto des Kunden im Voraus ab, die dieser dann zu den gleichen Gebühren,
die auch im normalen Call-by-Call-Tarif
anfallen, abtelefonieren kann. Fällt das Guthaben unter 5 Euro,
so werden automatisch erneut 25 Euro von Tele2
abgebucht und der Kunde darüber per Postkarte informiert. Eine Rechnung oder
einen Einzelverbindungsnachweis gibt es jedoch nicht. Lediglich der aktuelle
Stand des Guthabens kann jederzeit telefonisch unter einer kostenlosen
0800-Servicenummer abgefragt werden.
Um den Kunden diese neue Form der Abrechnung schmackhaft zu machen, gewährt
Tele2 für die Ummeldung in den "Direct"-Tarif 120 Freiminuten, die in der
Nebenzeit ins deutsche Festnetz vertelefoniert werden können. Dies entspricht
einem Gegenwert von 2,40 Euro. Bei jeder Aufladung des Guthabenkontos um
25 Euro erhält man jeweils weitere 30 Freiminuten.
Bei dieser Tarif-Variante werden alle Gespräche sekundengenau abgerechnet.
Was Tele2 als Vereinfachung und Vorteil für die Kunden anpreist,
erscheint bei
genauerer Betrachtung jedoch in erster Linie vorteilhaft für das Unternehmen
selbst: Der Kunde muss bei der Bezahlung in Vorleistung gehen, während Tele2
das eigene Risiko minimiert und sich zudem die schriftliche Rechnungsstellung
sowie gegebenenfalls anfallende Mahnkosten spart. Da es auch keinen
Einzelverbindungsnachweis gibt, ist es dem Kunden darüber hinaus praktisch
unmöglich, Fehler bei der Abrechnung seiner Telefonate zu bemerken und zu
reklamieren. Einen Rabatt von 30 bzw. sogar 45 Freiminuten gewährt das
Unternehmen andererseits auch im normalen Privatkundentarif ab einer
Rechnungshöhe von 20 bzw. 25 Euro, so dass die Regelung im
Direct-Tarif nur bei geringen monatlichen Rechnungsbeträgen günstiger ist.
Nicht zuletzt wird der Vorteil der sekundengenauen Abrechnung dadurch
getrübt, dass Tele2 zusätzlich zu den Gesprächskosten ein
Verbindungentgelt von 2 Cent ins Festnetz bzw. von 4 Cent
in die Mobilfunknetze und ins Ausland erhebt. Dadurch sind vor allem
kurze Gespräche teilweise teurer als bei der anmeldefreien Konkurrenz.
- Abschiedsaktion für das Internetangebot von Talkline / avivo führt Marke talknet weiter
Wie bereits mehrfach berichtet, stellt
Talkline zum 31. März sein
Internet- und Festnetzgeschäft ein, und konzentriert sich dann
wieder voll auf den Bereich Mobilfunk. Zuvor möchte man sich
aber offensichtlich bei den Kunden mit einer befristeten
Internetaktion verabschieden: Über die Einwahlnummer
01925 877, Benutzername "easy", Passwort "inter-net",
kann man bis einschließlich 31. März in der Nebenzeit
für 1,14 Cent pro Minute im Internet surfen. Das Angebot
gilt allerdings nur in der Zeit von 18 bis 22 Uhr. In
der übrigen Zeit wird es richtig teuer: Mit 2,28 Cent
pro Minute kostet der Internetzugang glatt das Doppelte. Hinzu
kommt noch ein Einmalentgelt pro Einwahl in Höhe von ebenfalls
2,28 Cent, was den Tarif leider auch zur Nebenzeit weniger
attraktiv macht.
Die Marke
talknet
wird nach dem 31. März durch die Internetfirma
avivo weitergeführt. Avivo ist ein neues
Unternehmen, dass durch ehemalige Talkline-Mitarbeiter
gegründet wurde. BT-Ignite
übernimmt die 01925-Einwahlnummern und will damit den
talknet-Privatkunden übergangslos den weiteren Zugang
zum Internet sichern. Den Internet-Access erhalten
auch Talklines Internet-Service-Provider (ISP) sowie
Virtual-Internet-Service-Provider (VISP), die bisher
Internet-by-Call angeboten haben.
Auf der technischen Plattform von BT-Ignite wird avivo
künftig das talknet-Angebot fortführen. Alle Kunden werden
bis zum 22. März 2002 von Talkline per E-Mail
informiert. "Unsere wichtigste Botschaft: Der Kunde muss
nichts verändern, um weiter mit talknet zu surfen", sagt
Dietmar Struckmeyer, Geschäftsführer von avivo. Die technische
Migration im Hintergrund wird zwischen BT-Ignite, avivo und
Talkline umgesetzt.
Zu welchen Bedingungen die Kunden dann surfen werden, steht
noch nicht fest. Talknet verspricht aber, die Kunden vor dem
1. April über die neuen Konditionen zu informieren. Die
Informationen sollen bis dahin auch auf der Seite
talknet.de
einsehbar sein.
- Verschiedene Tarifänderungen bei Internetanbietern
Seit dem 15. März gelten bei BT Ignite
für die Einwahlnummer 01938 9687 veränderte
Bedingungen. Statt 1,95 bzw. 1,25 Cent pro Minute werden
in der Hauptzeit (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) nun
1,81 Cent und in der Nebenzeit (übrige Zeit) 1,39 Cent
pro Minute abgerechnet. Damit wird die Hauptzeit zwar günstiger,
die Nebenzeit dafür teurer.
Die Einwahlnummer 01938 9687 wird von einer Reihe
an Resellern von BT Ignite genutzt. Die Unterscheidung
erfolgt aufgrund von unterschiedlichen Passwörtern
und Benutzernamen, die Sie auf unserer Anbieterseite unter
http://www.teltarif.de/a/btgermany/reseller-2.html
einsehen können. Bei diesem Tarif wird kein Verbindungsentgelt
verlangt, und auch die sekundengenaue Abrechnung bleibt
erhalten.
Gleichzeitig verändern sich auch die Konditionen für den
City-Tarif, der in 38 Städten nutzbar ist. Über die
Einwahlnummer 01938 9686 werden hier ab sofort nicht
mehr 1,32 bzw. 0,9 Cent pro Minute verlangt sondern 1,18
bzw. 1,11 Cent pro Minute. Eine heftige Preiserhöhung
gibt es beim Verbindungsentgelt. Anstatt 2,32 Cent
werden ab sofort 4,64 Cent berechnet. Damit lohnt
sich die Einwahl nur bei langen Internetsitzungen. Der
City-Tarif wird dabei ebenfalls
von immer mehr BT Ignite-Resellern übernommen.
easynet verwendet ab sofort die
Einwahlnummer 019161 von Mediaways für den Internetzugang.
Auch Passwort und Benutzername wurden angepasst. Sie lauten
"easycall@easy-call.net" als Benutzername und "easynet" als
Passwort. Der Internetzugang kostet ab sofort rund um die
Uhr 1,5 Cent pro Minute, ein Verbindungsentgelt fällt
nicht an.
Im Vergleich zum bisherigen Tarif ohne Anmeldung wird die
Hauptzeit damit deutlich günstiger, die Nebenzeit geringfügig
teurer. Die sekundengenaue Taktung bleibt erhalten. Allerdings
wird der City-Tarif abgeschafft. Bei diesem Tarif konnte man
für 1,48 bzw 0,97 Cent pro Minute surfen, vorausgesetzt
man wohnte in einer von 480 definierten Städten in
Deutschland. Um den Übergang zu erleichtern, soll die alte
Rufnummer noch bis zum 30. April zu den gewohnten
Konditionen weiter betrieben werden.
Etwas günstiger wurde der Internetzugang vom Wiesbadener
Internetprovider Callero. Seit gestern
kostet im Tarif Callero by Call die Onlineminute nur noch
1,39 Cent statt bisher 1,41 Cent. Der Preis gilt
rund um die Uhr und wird im Minutentakt über die Rechnung der
Deutschen Telekom abgerechnet.
- Neue DSL-Tarife bei snafu und Callando
Der Internetprovider Inter.Net, besser bekannt unter dem Namen
snafu, bietet seit letzter Woche einen
neuen DSL-Tarif an, der in Verbindung
mit T-DSL der Deutschen Telekom
genutzt werden kann. Für eine monatliche Grundgebühr von
nur 9 Euro kann man zeitlich unbegrenzt im Internet
surfen. Allerdings sollte man besonders Grafik-intensive und
multimediale Internetseiten meiden, da nur magere 512 MB
Transfervolumen enthalten sind. Jedes weitere Gigabyte kostet
10 Euro und wird Megabyte-genau abgerechnet.
Beim vorhandenen Tarif
snafu.adsl wird zum 1. April
die monatliche Grundgebühr von bisher 24,75 Euro auf
21,75 Euro reduziert. Im Grundpreis enthalten ist weiterhin
ein Gigabyte Transfervolumen. Jedes weitere Gigabyte kostet
jedoch ab 1. April ebenfalls nur noch 10 Euro statt
bisher 14 Euro. Abgerechnet wird pro Megabyte. Dieser
Tarif ist auf jeden Fall teurer, als der neue snafu.adsl, denn
bei letzterem bekommt man für 19 Euro bereits 1,5 Megabyte.
Beim Tarif
snafu.unlimited gibt es
ebenfalls eine Neuerung: Ab dem 1. April kostet die
Onlineminute bundesweit 1,2 Cent. Die Grundgebühr bleibt
unverändert bei 12,75 Euro pro Monat, die Einwahl erfolgt
hier mit Analogmodem oder ISDN.
Der Internetprovider Callando
bietet nun ebenfalls DSL-Tarife an, die in Verbindung mit
einem T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom genutzt werden
können. Dabei hat sich der Anbieter drei Tarife ausgedacht,
die sehr an die Tarife von 1&1
erinnern: Beim Tarif Callando.DSL Start erhält man für
monatlich 9,90 Euro 40 Freistunden. Jede weitere
Minute kostet 0,82 Cent. Der Tarif Callando.DSL Power
bietet für monatlich 14,90 Euro 100 Freistunden und
jede weitere Minute kostet ebenfalls nur 0,82 Cent.
Beim Tarif Callando.DSL Flat für 19,95 Euro pro Monat
handelt es sich zwar um einen zeitlich unbegrenzten Zugang,
der Datentransfer ist aber nur bis 3,3 Gigabyte pro Monat
im Grundpreis von 19,95 Euro enthalten. Danach werden pro
angefangenen 100 MB 99 Cent in Rechnung gestellt.
Unerfreulich bei diesem Tarif: Bei Vertragsbeendigung fällt eine
Deaktivierungsgebühr in Höhe von 14,95 Euro an! Wer also an
einem zeitlich unbegrenzten DSL-Zugang mit einen Datentransfer
von weniger als 5 Gigabyte pro Monat interessiert ist,
fährt mit dem Tarif DSL Private von 1&1 besser. Dieser
Tarif bietet nicht nur mehr freies Transfervolumen, sondern
kostet auch nur 16,90 Euro im Monat. Dieser Tarif wird
zwar von 1&1 nicht mehr aktiv beworben, ist jedoch auf
Anfrage weiterhin bei 1&1 erhältlich.
Weitere DSL-Tarife finden
Sie auf unseren DSL-Infoseiten unter
http://www.teltarif.de/i/dsl.html .
Hier sei noch einmal daraufhin gewiesen, dass auf der
DSL-Infoseite die tatsächlichen monatlichen Kosten verglichen
werden. Nähere Infos dazu erfahren Sie auch im einleitenden
Text der Infoseite.
.
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