Newsletter 10/02 vom 07.03.2002
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 07.03.2002 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. CeBIT: Der Countdown läuft
  2. Neues Feature in der teltarif.de-Tarifabfrage: 0190-0-Anbieter ausblenden
  3. i-mode: Start in Deutschland am 16. März
  4. Mobilfunkaktionen im März
  5. Schöner Mobiltelefonieren mit der Siemens-Homestation
  6. Erneutes Ringen um günstigsten Ferntarif
  7. Sonderaktionen ins Ausland
  8. Neues Flatrate-Modell bei 1&1 Internet
  1. CeBIT: Der Countdown läuft

    Nur noch sechs Tage, dann öffnet am 13. März die weltgrößte Computer- und Telekommunikationsmesse CeBIT ihre Pforten in Hannover. Acht Tage lang dreht sich dann alles rund um die neuesten Handys, Prozessoren und Netze. So wird man bei mehreren Anbieter UMTS-Testnetze bewundern können. E-Plus wird mit i-mode vorführen, wie bunt und lebendig die Handywelt demnächst sein soll. Andere Anbieter setzen hingegen auf Geschäftskunden, die mobil Daten austauschen.

    Wie üblich, beginnt am Tag vor der CeBIT der Reigen der Pressekonferenzen. Dabei erwarten wir etliche Preisänderungen, in Einzelfällen auch nach oben, sowie die Vorstellung neuer Produkte. Schauen Sie daher ab 12. März verstärkt auf unsere Homepage www.teltarif.de . Wir werden aktuell aus Hannover für Sie berichten.

    Eine Übersicht über die aktuelle CeBIT haben wir für Sie unter der URL cebit.teltarif.de vorbereitet. Schauen Sie einfach auf unserer "Messe-Startseite" vorbei. Von unserer normalen Homepage aus erreichen Sie diese über die Karteikarte "CeBIT".

    Falls Sie die CeBIT besuchen, würden wir uns freuen, Sie auf unserem Stand in der Halle 6 im Internet-Park, F52 (497), zu begrüßen. Dort haben Sie dann die Gelegenheit, unser Team kennen zu lernen. Daneben haben wir auch ein kleines Goody für alle Newsletter-Abonnenten vorbereitet, die uns am Stand besuchen: Wir schicken Ihnen das teltarif-Logo aufs Handy, und zwar kostenlos. Selbstverständlich gilt das auch, wenn Sie sich am Stand direkt für den Newsletter neu anmelden.

  2. Neues Feature in der teltarif.de-Tarifabfrage: 0190-0-Anbieter ausblenden

    Die Zahl der 0190-0-Nummern, mit denen man endlich auch im eigenen Ortsnetz kostengünstiger im offenen Call by Call telefonieren kann, wird immer größer. Die 01058 Telecom GmbH und die 01051 Telecom GmbH buhlen mittlerweile mit insgesamt acht 0190-0-Nummern und mehr oder weniger sinnigen Namen für die 0190-0-Angebote um die Gunst der Kunden, und ermöglichen teilweise sensationell günstige Telefongespräche ins deutsche Festnetz oder in die deutschen Mobilfunknetze.

    Doch es ist auch nicht alles Gold, was glänzt. So häufen sich in letzter Zeit die Leser-Beschwerden, dass Verbindungen mitten im Gespräch plötzlich zusammenbrechen, oder erst nach mehreren Versuchen zustande kommen. Auch Probleme mit Abrechnungen nehmen in letzter Zeit zu. Zu dem kann ein möglicher Vertipper bei Verwendung 0190-0-Nummern unter Umständen sehr teuer werden. Des Weiteren ist es bei vielen Least-Cost-Routern (LCR) und Telefonanlagen nicht möglich, Call-by-Call-Nummern einzutragen, die mehr als sechs Stellen aufweisen. Außerdem haben viele Nutzer 0190-Nummern durch ihren Anschlussbetreiber sperren lassen, um sich vor ungewollten Kosten durch Dialer zu schützen.

    Da es somit viele Gründe gibt, die 0190-0-Anbieter nicht zu nutzen, bieten wir Ihnen ab sofort die Möglichkeit, diese Nummern aus den Ergebnissen der Tarifabfrage auszublenden. Wenn Sie also in Ihrer Tariftabelle die 0190-0-Angebote nicht mit angezeigt bekommen möchten, dann klicken Sie einfach auf den Link "019x Angebote ausschließen", den sie auf der Abfrageergebnis-Seite links über der Tabelle finden.

  3. i-mode: Start in Deutschland am 16. März

    E-Plus hat am Montag weitere Einzelheiten zum i-mode-Start bekannt gegeben. So wird der Startschuss am 16. März fallen. Der Vorabverkauf von Verträgen beginnt in den E-Plus-Shops und den Verkaufsstellen der Service-Provider bereits morgen. Die Handys werden aber erst ab dem 16. März verfügbar sein. Als Übertragungstechnik für i-mode wird GPRS verwendet.

    Zum Start wird es vorerst nur ein Handy geben, das bereits vor einigen Tagen vorgestellte Gerät NEC 21i. Es ist aufklappbar, besitzt ein großes Farbdisplay, Adressverwaltung, mehrstimmige Klingeltöne, Spiele, T9-Texterkennung und einiges mehr. Zusammen mit einem E-Plus-Vertrag oder mit der Verlängerung eines bestehenden Vertrages um 24 Monate kostet es 249 Euro. Weitere Details zum Handy und ein Bild finden Sie in unserem Beitrag unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s7223.html .

    i-mode kostet zusätzlich zum E-Plus-Laufzeitvertrag eine monatliche Grundgebühr von 3 Euro bei einer Vertragsbindung von sechs Monaten. Zusätzlich wird 1 Cent pro übertragenem Kilobyte berechnet. Zum Start bzw. für Neukunden werden jeweils im Monat des Vertragsabschlusses und im darauf folgenden Monat nur 0,1 Cent pro übertragenem Kilobyte abgerechnet.

    Mit i-mode startet E-Plus als erster deutscher Mobilfunkanbieter eine Plattform, die erkennen lässt, was heute mit GPRS und künftig mit UMTS alles möglich sein wird. Weitere Informationen finden Sie in der Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s7371.html  sowie auf unseren neuen Informationsseiten rund um i-mode unter http://www.teltarif.de/i/imode.html .

  4. Mobilfunkaktionen im März

    Neue Aktionen sind nicht in Sicht, dafür gibt es zahlreiche Verlängerungen: Wer bei E-Plus im März einen Laufzeitvertrag abschließt oder verlängert, zahlt erst ab 1. Juni die monatliche Grundgebühr. Der Provider Hutchison hatte als erster angekündigt, die E-Plus-Grundpreis-Promotion-Aktion bis Ende März zu verlängern. Auch das Elmshorner Unternehmen Talkline ist mit von der Partie. Ferner offeriert Talkline seinen E-Plus-Kunden ab sofort auch den GPRS-Datendienst. Die Aktivierung muss zwar bei der Kundenbetreuung beantragt werden, ist aber kostenlos. Es fallen keine monatlichen Grundgebühren an. Pro Kilobyte Datentransfer berechnet Talkline 2,5 Cent.

    Als einziger weiterer Netzbetreiber wirbt Quam derzeit aktiv um Kunden. Noch bis 20. April läuft die Aktion, bei der Neukunden im ersten halben Jahr vom monatlichen Grundpreis befreit werden. Des weiteren werden Prepaid-Bundles zu Sonderpreisen offeriert.

    Wer auf der Suche nach einem günstigen Einstieg ins D1- oder D2-Netz ist, hat zur Zeit bei Hutchison Telecom eine Chance: Wer im März einen Vertrag im D1-Tarif TellySmile oder im D2-Tarif Sun abschließt, muss erst ab September die monatlichen Grundgebühren zahlen. Die gleiche Regelung gilt bei Hutchison auch für den E-Plus-Einsteigertarif.

    Neu eingeführt wird bei Hutchison der im D1- und D2-Netz verfügbare Tarif Just Talk Special. Hutchison berechnet bei diesem keine Grundgebühr, setzt aber einen monatlichen Mindestumsatz von 15,31 Euro voraus, der auf netzinterne und Inlandsgespräche angerechnet wird. Der Minutenpreis für Telefonate ins innerdeutsche Festnetz beträgt in der Hauptzeit, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr 46 Cent. In der Nebenzeit sinkt der Preis auf 20 Cent und am Wochenende (Freitag, 20 Uhr bis Sonntag, 24 Uhr) werden 8 Cent pro Minute berechnet.

    Weitere Informationen zu diesem Tarif finden sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s7368.html .

  5. Schöner Mobiltelefonieren mit der Siemens-Homestation

    Wer kennt das Problem nicht? In geschlossenen Räumen ist die Mobilfunk-Versorgung oft sehr dürftig. Vor allem in Stahlbetonbauten, im Keller und im Erdgeschoss, oder wenn man etwas weiter von der nächsten Basisstation des Netzbetreibers entfernt wohnt, schwankt die Funkversorgung mitunter ärgerlich.

    Die Firma Siemens bietet Abhilfe mit ihrer Homestation, die für die Handys C35i, M35i, S35i, S45, SL42, SL45, SL45i gedacht ist, und nach Herstellerangaben auch mit künftigen Siemens-Handygenerationen funktioniert. Die Homestation, die gleichzeitig als Ladegerät fungiert, leitet die über das GSM-Netz ein- und ausgehenden Gespräche direkt auf das Festnetztelefon im Heimbereich weiter.

    Mobilfunk-Verbindungen gehen zu Hause nicht länger verloren, da die Benutzer das mobile GSM-Netz mit dem Festnetz in der Homestation verbinden können. Außerdem zahlen Teilnehmer, die von zu Hause ein Mobiltelefon anrufen, gegebenenfalls die preisgünstigen netzinternen Handygespräche, auch wenn sie ein Festnetzgerät verwenden. Die Homestation funktioniert diesbezüglich als ein Least Cost Router.

    Auch wer Genion-Kunde von Viag Interkom ist, und nicht überall in seiner Wohnung optimale Funkversorgung hat, kann die Homestation verwenden, um überall zu Hause Genion nutzen zu können. Das Gerät ist mit allen europäischen Festnetz-Telefonen kompatibel. Der Festnetzapparat muss nicht von Siemens kommen. Auch an einer Nebenstellenanlage kann die Homestation problemlos betrieben werden. Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 75 Euro ist sie auch für Privatkunden erschwinglich, so man die zusätzlichen Features zu schätzen weiß.

  6. Erneutes Ringen um günstigsten Ferntarif

    Während man sich letzte Woche um den günstigsten Mobilfunktarif stritt, hat diese Woche einmal mehr ein Wettkampf bei den Fern- und Ortstarifen eingesetzt.

    Calladin bietet noch bis einschließlich 10. März Fern- und Ortsgespräche über die 0190-054 für 1,8 Cent pro Minute an. Der Tarif gilt rund um die Uhr und wird im Minutentakt abgerechnet. Allerdings wird das Verbindungsentgelt von 3 Cent pro Gespräch weiterhin berechnet.

    Bei 2,2 bzw. 2,3 Cent liegen derzeit die Sonderangebote von TeleBillig über die 0190-029 bzw. Fonfux über die 0190-037. Das Angebot von TeleBillig ist bis Ende des Monats befristet. Bei Fonfux endet die Aktion bereits am 12. März.

    Ungeschlagen erster bleibt aber (vorerst) telestunt mit 1,8 Cent pro Minute - ohne Verbindungsentgelt. telestunt verwendet die Netzkennziffer 0190-076.

  7. Sonderaktionen ins Ausland

    Wie fast schon üblich, laufen auch derzeit wieder mehrere Auslandsaktionen von verschiedenen Anbietern. Die 01058 Telecom bietet zum Beispiel Irland, Japan und Kenia bis zum 15. März vergünstigt an. Belgien, Frankreich, Italien und andere sind noch bis 10. März für 3,5 Cent pro Minute zu erreichen.

    Die 01058-Tochter Phonecraft (0190-087) hat noch bis Mitte März ein paar Vergünstigungen, zum Beispiel nach Irland, Japan oder Kamerun, im Programm.

    Bei der 01051 Telecom GmbH sind unter anderem Chile, Ecuador, Indonesien und Singapur bis Monatsende günstiger.

    Bis Mitte März bietet telestunt (0190-076) einige europäischen Länder wie Belgien, Frankreich oder Italien für 3,0 Cent pro Minute an.

    Alle Anbieter rechnen minutengenau ab. Wie immer gilt unser Rat, genau auf die Tarifansage vor jedem Gespräch zu achten. Die Preise für Ihr Lieblingsland finden Sie wie üblich in unserer Tarifabfrage unter http://www.teltarif.de/standard.html .

  8. Neues Flatrate-Modell bei 1&1 Internet

    Mit einem neuen Tarifmodell unternimmt die 1&1 Internet AG einen neuen Versuch, ein erschwingliches DSL-Angebot unter die Leute zu bringen. Der letzte Versuch mit einer unbeschränkten DSL-Flatrate für 19,90 Euro monatlich ging grandios daneben - die Diskussion über die umstrittene Umstellung des Flatrate-Tarifs auf ein volumenbeschränktes Modell hält noch immer an.

    Doch diskutieren wir jetzt lieber das neue Modell, das seit Samstag, dem 2. März, erhältlich ist: Für eine Pauschale von 29,90 Euro können Internet-Nutzer beliebig viele Daten abrufen und beliebig lange online bleiben. Wer jedoch weniger als 100 Stunden im Monat online ist, erhält für diesen Monat automatisch 50 Rabatt und zahlt nur 14,90 Euro. Auf diese Weise soll ein gerechter Ausgleich zwischen Normalnutzern und Intensivnutzern geschaffen werden.

    "Bei den bisherigen Flatrates bezahlen Normalnutzer eindeutig zu viel", erläutert 1&1-Vorstandssprecher Andreas Gauger das Konzept. "Aufgrund der Mischkalkulation der Provider müssen Normalnutzer jeden Monat das extensive Surfverhalten einiger Download-Junkies mitbezahlen." Mit der neuen 1&1 Internet DSL FLAT soll diese Ungerechtigkeit endlich vorbei sein: "Wer das Internet wie die Mehrzahl der Flatrate-Nutzer normal nutzt, zahlt bei 1&1 nur die Hälfte."

    Jetzt kommt es natürlich drauf an, wie weit Nutzer über dem 100-Stunden-Limit liegen, wenn sie in den 29,90 Euro-Bereich vorstoßen. Wer nun ein paar Stunden über dem Limit liegt, wird leider sehr ungerecht behandelt. Wer die 100 Stunden genau ausschöpft, zahlt einen Minutenpreis von 0,24 Cent. Wer mit einer weiteren Onlinestunde das Limit überschreitet, verdoppelt den Minutenpreis. Um ähnlich günstig zu surfen wie der 100-Stunden-Nutzer müsste man also die doppelte Zeit online sein. Das heißt, von 30 Tagen, die ein durchschnittlicher Monat so hat, müsste man gut 8 Tage lang komplett durchsurfen bzw. täglich über 5 Stunden online sein, um auf 200 Onlinestunden zu kommen. Das ist dann wiederum nur für die berüchtigten Power-User interessant, die bei 1&1 eigentlich gar nicht so beliebt sind. Die werden dann von denen finanziert, die nur ein bisschen über das 100-Stunden-Limit für den günstigen Tarif hinausgeschossen sind.

    Der Gerechtigkeit halber muss allerdings gesagt werden, dass der Preis von 14,90 Euro für 100 Stunden sehr gut ist - immerhin sind das täglich dreieinhalb Stunden Surfvergnügen. Dem neuen Tarif wird daher seitens der 1&1 Internet AG eine längere Lebensdauer vorausgesagt. "Der neue Tarif berücksichtigt auch die Einwände der Verbraucherschützer, die im Zusammenhang mit dem im Dezember eingestellten 1&1-Flat-Tarif erhoben wurden. Wir haben uns diesmal noch eingehender juristisch beraten lassen, damit dieser Tarif nicht gegen Vorschriften die es zum Beispiel mit der Gewährung von Rabatten immer noch gibt verstößt", sagt Andreas Gauger.

    Das von den Verbraucherschützern ebenfalls kritisierte asymmetrische Kündigungsrecht ist allerdings weiterhin in den AGB von 1&1 zu finden. Und der für Privatnutzer ebenfalls sehr interessante Private-Tarif von 1&1 (16,90 Euro Grundgebühr bei unbeschränkter Surfzeit und bis zu 5 Gigabyte Datentransfer monatlich) wird Neukunden leider nicht mehr angeboten.


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