- CeBIT: Der Countdown läuft
Nur noch sechs Tage, dann öffnet am 13. März die weltgrößte
Computer- und Telekommunikationsmesse CeBIT ihre Pforten in
Hannover. Acht Tage lang dreht sich dann alles rund um die
neuesten Handys, Prozessoren und Netze. So wird man bei
mehreren Anbieter UMTS-Testnetze bewundern können. E-Plus
wird mit i-mode vorführen, wie bunt und lebendig die Handywelt
demnächst sein soll. Andere Anbieter setzen hingegen auf
Geschäftskunden, die mobil Daten austauschen.
Wie üblich, beginnt am Tag vor der CeBIT der Reigen der
Pressekonferenzen. Dabei erwarten wir etliche Preisänderungen,
in Einzelfällen auch nach oben, sowie die Vorstellung neuer
Produkte. Schauen Sie daher ab 12. März verstärkt auf unsere
Homepage www.teltarif.de . Wir werden
aktuell aus Hannover für Sie berichten.
Eine Übersicht über die aktuelle CeBIT haben wir für Sie
unter der URL
cebit.teltarif.de
vorbereitet. Schauen Sie einfach auf unserer "Messe-Startseite"
vorbei. Von unserer normalen Homepage aus erreichen Sie diese
über die Karteikarte "CeBIT".
Falls Sie die CeBIT besuchen, würden wir uns freuen, Sie
auf unserem Stand in der Halle 6 im Internet-Park, F52 (497),
zu begrüßen. Dort haben Sie dann die Gelegenheit, unser Team
kennen zu lernen. Daneben haben wir auch ein kleines Goody
für alle Newsletter-Abonnenten vorbereitet, die uns am Stand
besuchen: Wir schicken Ihnen das teltarif-Logo aufs Handy,
und zwar kostenlos. Selbstverständlich gilt das auch, wenn
Sie sich am Stand direkt für den Newsletter neu anmelden.
- Neues Feature in der teltarif.de-Tarifabfrage: 0190-0-Anbieter ausblenden
Die Zahl der 0190-0-Nummern, mit denen man endlich
auch im eigenen Ortsnetz kostengünstiger im
offenen Call by Call telefonieren
kann, wird immer größer. Die
01058 Telecom GmbH und die
01051 Telecom GmbH buhlen mittlerweile
mit insgesamt acht 0190-0-Nummern und mehr oder weniger sinnigen
Namen für die 0190-0-Angebote um die Gunst der Kunden, und
ermöglichen teilweise sensationell günstige Telefongespräche
ins deutsche Festnetz oder in die deutschen Mobilfunknetze.
Doch es ist auch nicht alles Gold, was glänzt.
So häufen sich in letzter Zeit die Leser-Beschwerden, dass
Verbindungen mitten im Gespräch plötzlich zusammenbrechen,
oder erst nach mehreren Versuchen zustande kommen. Auch
Probleme mit Abrechnungen nehmen in letzter Zeit zu. Zu dem
kann ein möglicher Vertipper bei Verwendung 0190-0-Nummern
unter Umständen sehr teuer werden. Des Weiteren ist es bei
vielen Least-Cost-Routern (LCR) und Telefonanlagen nicht
möglich, Call-by-Call-Nummern einzutragen, die mehr als sechs
Stellen aufweisen. Außerdem haben viele Nutzer 0190-Nummern
durch ihren Anschlussbetreiber sperren lassen, um sich vor
ungewollten Kosten durch Dialer
zu schützen.
Da es somit viele Gründe gibt, die 0190-0-Anbieter nicht
zu nutzen, bieten wir Ihnen ab sofort die Möglichkeit, diese
Nummern aus den Ergebnissen der
Tarifabfrage auszublenden. Wenn
Sie also in Ihrer Tariftabelle die 0190-0-Angebote nicht
mit angezeigt bekommen möchten, dann klicken Sie einfach
auf den Link "019x Angebote ausschließen", den sie auf der
Abfrageergebnis-Seite links über der Tabelle finden.
- i-mode: Start in Deutschland am 16. März
E-Plus hat am Montag weitere
Einzelheiten zum i-mode-Start
bekannt gegeben. So wird der Startschuss am 16. März
fallen. Der Vorabverkauf von Verträgen beginnt in den
E-Plus-Shops und den Verkaufsstellen der Service-Provider
bereits morgen. Die Handys werden aber erst ab dem
16. März verfügbar sein. Als Übertragungstechnik für
i-mode wird GPRS verwendet.
Zum Start wird es vorerst nur ein Handy geben, das
bereits vor einigen Tagen vorgestellte Gerät NEC 21i. Es ist
aufklappbar, besitzt ein großes Farbdisplay, Adressverwaltung,
mehrstimmige Klingeltöne, Spiele, T9-Texterkennung und
einiges mehr. Zusammen mit einem E-Plus-Vertrag oder mit der
Verlängerung eines bestehenden Vertrages um 24 Monate
kostet es 249 Euro. Weitere Details zum Handy und
ein Bild finden Sie in unserem Beitrag unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s7223.html .
i-mode kostet zusätzlich zum E-Plus-Laufzeitvertrag eine
monatliche Grundgebühr von 3 Euro bei einer Vertragsbindung
von sechs Monaten. Zusätzlich wird 1 Cent pro übertragenem
Kilobyte berechnet. Zum Start bzw. für Neukunden werden jeweils
im Monat des Vertragsabschlusses und im darauf folgenden Monat
nur 0,1 Cent pro übertragenem Kilobyte abgerechnet.
Mit i-mode startet E-Plus als erster deutscher
Mobilfunkanbieter eine Plattform, die erkennen lässt, was
heute mit GPRS und künftig mit
UMTS alles möglich sein wird. Weitere
Informationen finden Sie in der Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s7371.html
sowie auf unseren neuen Informationsseiten rund um i-mode unter
http://www.teltarif.de/i/imode.html .
- Mobilfunkaktionen im März
Neue Aktionen sind nicht in Sicht, dafür gibt es zahlreiche
Verlängerungen: Wer bei E-Plus
im März einen Laufzeitvertrag abschließt oder verlängert,
zahlt erst ab 1. Juni die monatliche Grundgebühr. Der
Provider Hutchison hatte als
erster angekündigt, die E-Plus-Grundpreis-Promotion-Aktion bis
Ende März zu verlängern. Auch das Elmshorner Unternehmen
Talkline ist mit von der Partie. Ferner
offeriert Talkline seinen E-Plus-Kunden ab sofort auch
den GPRS-Datendienst. Die Aktivierung muss zwar bei der
Kundenbetreuung beantragt werden, ist aber kostenlos. Es fallen
keine monatlichen Grundgebühren an. Pro Kilobyte Datentransfer
berechnet Talkline 2,5 Cent.
Als einziger weiterer Netzbetreiber wirbt
Quam derzeit aktiv um Kunden. Noch bis
20. April läuft die Aktion, bei der Neukunden im ersten
halben Jahr vom monatlichen Grundpreis befreit werden. Des
weiteren werden Prepaid-Bundles zu Sonderpreisen offeriert.
Wer auf der Suche nach einem günstigen Einstieg ins
D1- oder D2-Netz
ist, hat zur Zeit bei Hutchison Telecom eine
Chance: Wer im März einen Vertrag im D1-Tarif
TellySmile oder im
D2-Tarif Sun abschließt,
muss erst ab September die monatlichen Grundgebühren
zahlen. Die gleiche Regelung gilt bei Hutchison auch für den
E-Plus-Einsteigertarif.
Neu eingeführt wird bei Hutchison der im D1- und D2-Netz
verfügbare Tarif Just Talk Special. Hutchison berechnet
bei diesem keine Grundgebühr, setzt aber einen monatlichen
Mindestumsatz von 15,31 Euro voraus, der auf netzinterne
und Inlandsgespräche angerechnet wird. Der Minutenpreis für
Telefonate ins innerdeutsche Festnetz beträgt in der Hauptzeit,
montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr 46 Cent.
In der Nebenzeit sinkt der Preis auf 20 Cent und am
Wochenende (Freitag, 20 Uhr bis Sonntag, 24 Uhr)
werden 8 Cent pro Minute berechnet.
Weitere Informationen zu diesem Tarif finden sie in unserer
Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s7368.html .
- Schöner Mobiltelefonieren mit der Siemens-Homestation
Wer kennt das Problem nicht? In geschlossenen Räumen
ist die Mobilfunk-Versorgung oft sehr dürftig. Vor allem
in Stahlbetonbauten, im Keller und im Erdgeschoss, oder
wenn man etwas weiter von der nächsten Basisstation des
Netzbetreibers entfernt wohnt, schwankt die Funkversorgung
mitunter ärgerlich.
Die Firma
Siemens
bietet Abhilfe mit ihrer Homestation, die für die Handys
C35i, M35i, S35i, S45, SL42, SL45, SL45i gedacht ist, und nach
Herstellerangaben auch mit künftigen Siemens-Handygenerationen
funktioniert. Die Homestation, die gleichzeitig als Ladegerät
fungiert, leitet die über das GSM-Netz ein- und ausgehenden
Gespräche direkt auf das Festnetztelefon im Heimbereich
weiter.
Mobilfunk-Verbindungen gehen zu Hause nicht länger verloren,
da die Benutzer das mobile GSM-Netz mit dem Festnetz in der
Homestation verbinden können. Außerdem zahlen Teilnehmer,
die von zu Hause ein Mobiltelefon anrufen, gegebenenfalls die
preisgünstigen netzinternen Handygespräche, auch wenn sie ein
Festnetzgerät verwenden. Die Homestation funktioniert
diesbezüglich als ein Least Cost Router.
Auch wer Genion-Kunde
von Viag Interkom ist, und nicht überall
in seiner Wohnung optimale Funkversorgung hat, kann die
Homestation verwenden, um überall zu Hause Genion nutzen zu
können. Das Gerät ist mit allen europäischen Festnetz-Telefonen
kompatibel. Der Festnetzapparat muss nicht von Siemens
kommen. Auch an einer Nebenstellenanlage kann die Homestation
problemlos betrieben werden. Mit einem empfohlenen Verkaufspreis
von 75 Euro ist sie auch für Privatkunden erschwinglich, so
man die zusätzlichen Features zu schätzen weiß.
- Erneutes Ringen um günstigsten Ferntarif
Während man sich letzte Woche um den
günstigsten Mobilfunktarif stritt, hat diese Woche einmal mehr
ein Wettkampf bei den Fern- und Ortstarifen eingesetzt.
Calladin bietet noch bis
einschließlich 10. März Fern- und Ortsgespräche über die
0190-054 für 1,8 Cent pro Minute an. Der Tarif gilt rund
um die Uhr und wird im Minutentakt abgerechnet. Allerdings wird
das Verbindungsentgelt von 3 Cent pro Gespräch weiterhin
berechnet.
Bei 2,2 bzw. 2,3 Cent liegen derzeit die Sonderangebote
von TeleBillig über die 0190-029
bzw. Fonfux über die 0190-037.
Das Angebot von TeleBillig ist bis Ende des Monats befristet.
Bei Fonfux endet die Aktion bereits am 12. März.
Ungeschlagen erster bleibt aber (vorerst)
telestunt mit 1,8 Cent pro
Minute - ohne Verbindungsentgelt. telestunt verwendet
die Netzkennziffer 0190-076.
- Sonderaktionen ins Ausland
Wie fast schon üblich, laufen auch derzeit wieder mehrere
Auslandsaktionen von verschiedenen Anbietern. Die
01058 Telecom bietet zum Beispiel
Irland, Japan und Kenia bis zum 15. März vergünstigt an.
Belgien, Frankreich, Italien und andere sind noch bis 10. März
für 3,5 Cent pro Minute zu erreichen.
Die 01058-Tochter Phonecraft
(0190-087) hat noch bis Mitte März ein paar Vergünstigungen, zum
Beispiel nach Irland, Japan oder Kamerun, im Programm.
Bei der 01051 Telecom GmbH sind
unter anderem Chile, Ecuador, Indonesien und Singapur
bis Monatsende günstiger.
Bis Mitte März bietet telestunt
(0190-076) einige europäischen Länder wie Belgien, Frankreich
oder Italien für 3,0 Cent pro Minute an.
Alle Anbieter rechnen minutengenau ab. Wie immer gilt unser
Rat, genau auf die Tarifansage vor jedem Gespräch zu achten. Die
Preise für Ihr Lieblingsland finden Sie wie üblich in unserer
Tarifabfrage unter
http://www.teltarif.de/standard.html .
- Neues Flatrate-Modell bei 1&1 Internet
Mit einem neuen Tarifmodell unternimmt die
1&1 Internet AG einen neuen Versuch,
ein erschwingliches DSL-Angebot
unter die Leute zu bringen. Der letzte Versuch mit einer
unbeschränkten DSL-Flatrate für 19,90 Euro monatlich ging
grandios daneben - die Diskussion
über die umstrittene Umstellung
des Flatrate-Tarifs auf ein volumenbeschränktes Modell hält
noch immer an.
Doch diskutieren wir jetzt lieber das neue Modell,
das seit Samstag, dem 2. März, erhältlich ist: Für eine
Pauschale von 29,90 Euro können Internet-Nutzer beliebig
viele Daten abrufen und beliebig lange online bleiben. Wer
jedoch weniger als 100 Stunden im Monat online ist,
erhält für diesen Monat automatisch 50 Rabatt und
zahlt nur 14,90 Euro. Auf diese Weise soll ein gerechter
Ausgleich zwischen Normalnutzern und Intensivnutzern geschaffen
werden.
"Bei den bisherigen Flatrates bezahlen Normalnutzer
eindeutig zu viel", erläutert 1&1-Vorstandssprecher Andreas
Gauger das Konzept. "Aufgrund der Mischkalkulation der Provider
müssen Normalnutzer jeden Monat das extensive Surfverhalten
einiger Download-Junkies mitbezahlen." Mit der neuen 1&1
Internet DSL FLAT soll diese Ungerechtigkeit endlich vorbei sein:
"Wer das Internet wie die Mehrzahl der Flatrate-Nutzer normal
nutzt, zahlt bei 1&1 nur die Hälfte."
Jetzt kommt es natürlich drauf an, wie weit Nutzer
über dem 100-Stunden-Limit liegen, wenn sie in den
29,90 Euro-Bereich vorstoßen. Wer nun ein paar
Stunden über dem Limit liegt, wird leider sehr ungerecht
behandelt. Wer die 100 Stunden genau ausschöpft, zahlt
einen Minutenpreis von 0,24 Cent. Wer mit einer
weiteren Onlinestunde das Limit überschreitet, verdoppelt
den Minutenpreis. Um ähnlich günstig zu surfen wie der
100-Stunden-Nutzer müsste man also die doppelte Zeit online
sein. Das heißt, von 30 Tagen, die ein durchschnittlicher
Monat so hat, müsste man gut 8 Tage lang komplett
durchsurfen bzw. täglich über 5 Stunden online sein, um auf
200 Onlinestunden zu kommen. Das ist dann wiederum nur
für die berüchtigten Power-User interessant, die bei 1&1
eigentlich gar nicht so beliebt sind. Die werden dann von denen
finanziert, die nur ein bisschen über das 100-Stunden-Limit
für den günstigen Tarif hinausgeschossen sind.
Der Gerechtigkeit halber muss allerdings gesagt werden,
dass der Preis von 14,90 Euro für 100 Stunden
sehr gut ist - immerhin sind das täglich dreieinhalb Stunden
Surfvergnügen. Dem neuen Tarif wird daher seitens der 1&1
Internet AG eine längere Lebensdauer vorausgesagt. "Der neue
Tarif berücksichtigt auch die Einwände der Verbraucherschützer,
die im Zusammenhang mit dem im Dezember eingestellten
1&1-Flat-Tarif erhoben wurden. Wir haben uns diesmal noch
eingehender juristisch beraten lassen, damit dieser Tarif nicht
gegen Vorschriften die es zum Beispiel mit der Gewährung von
Rabatten immer noch gibt verstößt", sagt Andreas Gauger.
Das von den Verbraucherschützern ebenfalls kritisierte
asymmetrische Kündigungsrecht ist
allerdings weiterhin in den AGB von 1&1 zu finden. Und der
für Privatnutzer ebenfalls sehr interessante Private-Tarif
von 1&1 (16,90 Euro Grundgebühr bei unbeschränkter
Surfzeit und bis zu 5 Gigabyte Datentransfer monatlich)
wird Neukunden leider nicht mehr angeboten.
.
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