- Quam: Heute kostenlos telefonieren
Der Münchner Mobilfunkanbieter Quam bietet seinen Vertragskunden
am heutigen Donnerstag, eine besondere Aktion an: Den ganzen Tag sind Gespräche aus
dem Quam-Netz zum Festnetz und Mobilfunk kostenlos. Ausgenommen sind Roaming-Gespräche,
Gespräche ins Ausland, Anrufe zu Sonder- und Servicerufnummern, Anrufe zur Mailbox sowie
für Daten- und Faxdienste.
Quam möchte mit dieser Aktion nach eigenen Aussagen die Erfolge von Sven Hannawald
bei der Vierschanzentournee, beim Weltcupspringen in Polen sowie bei den Olympische
Winterspielen feiern. Besten Dank an "Hanni"!
- Faircom: Grundgebührfreier Quam-Tarif mit WAP-Handy
Faircom hat sein aktuelles
- durchaus interessantes - Angebot noch einmal verbessert:
Ab sofort erhält man bei Abschluss eines 1star-Vertrages des Netzbetreibers
Quam kostenlos das Mitsubishi-Trium Geo-@ dazu. Das Handy ist, im
Gegensatz zu dem bisherigen Angebot mit einem kostenlosen Trium Geo, Siemens S11 oder
Alcatel OneTouchEasy DB, WAP-fähig. Das Trium Geo-@ besitzt
T9-Worterkennung für die Eingabe von SMS sowie einen Währungsrechner. Ferner
unterstützt es den GSM900- sowie den GSM1800-Standard.
Das Angebot gilt allerdings nur, so lange der Vorrat reicht. Kunden, die bereits das
bisherige Quam-Angebot bestellt haben, bekommen ebenfalls das Trium Geo-@ geliefert,
sofern sie sich ursprünglich für das Trium Geo entschieden hatten.
Alle weiteren Konditionen des Angebotes, über die wir Sie bereits im letzten
Newsletter informiert haben, bleiben erhalten. Nähere Details können Sie unserer
Meldung vom letzten Wochenende
http://www.teltarif.de/s/s7245.html entnehmen.
- E-Plus: HSCSD mit Startguthaben und drei Monate ohne Grundgebühr
E-Plus möchte seine Kunden motivieren, den mobilen Datenturbo
HSCSD anzuwerfen: Wer als E-Plus-Kunde in einem der
Professional-Tarife bis zum 31. März den HSCSD-Datendienst aktivieren lässt, zahlt
hierfür in den ersten drei Monaten keine zusätzliche Grundgebühr. Zusätzlich gibt es
20 Euro Startguthaben zur Nutzung des Internets über die netzinterne Kurzwahl
123100. Dieses Startguthaben muss allerdings innerhalb der grundpreis-befreiten Monate
genutzt werden. Ansonsten verfällt es.
Der HSCSD-Datendienst, bei dem im E-Plus-Netz Verbindungen mit bis zu
43,2 kBit/s im Downstream bzw. 14,4 kBit/s im Upstream möglich sind, kostet
regulär 7,67 Euro monatlich. Berücksichtigt man das Startguthaben, so spart man
durch das jetzige Angebot bis zu 43 Euro. Aktivierungs- und Deaktivierungsgebühren
für HSCSD berechnet E-Plus nicht, so dass man den Service gegebenenfalls nach den drei
kostenlosen Monaten auch wieder abmelden kann.
- Victorvox schafft Deaktivierungsgebühren ab und führt neue Tarife ein
Victorvox verzichtet bei Neukunden ab sofort
auf die Erhebung einer Deaktivierungsgebühr. Auch Bestandskunden zahlen,
wenn sie in einen der neuen, euroangepassten Tarife wechseln, zum
Vertragsende ebenfalls keine Deaktivierungsgebühren mehr.
Nach eigenen Aussagen reagiert Victorvox mit der Abschaffung der
Deaktivierungsgebühr auf die zunehmenden Missverständnisse und die
geänderten Marktverhältnisse, durch die "diese Gebühr am Markt nur schwer
vermittelbar wurde." Die Gebühr sei erhoben worden, um den Aufwand bei
Beendigung eines Vertrages und die Subventionen für die Handys in der
Boomphase der vergangenen Jahre gegenfinanzieren zu können. Gleichzeitig
sollten diese Kosten aber nicht zu Lasten der Kunden, sprich in Form von
teureren Gesprächspreisen, umgelegt werden. Komisch nur, dass die
Netzbetreiber oder andere Provider oft ähnliche Tarife wie Victorvox ohne
Deaktivierungsgebühren angeboten haben. Gegen Deaktivierungsgebühren gibt
es auch diverse Gerichtsurteile.
Gleichzeitig werden ab 1. März neue D1-Tarife mit runden
Euro-Beträgen eingeführt. Darunter befindet sich zum Beispiel auch der
Tarif "Secundo Active" mit Sekundentaktung für 9,90 Euro monatlicher
Grundgebühr. Die neuen D1-Tarife werden wir in den nächsten Tagen auf unseren
Anbieterseiten unter
http://www.teltarif.de/a/victorvox/
verfügbar machen.
Neue Tarife für das D2- und E-Plus-Netz sollen zur CeBIT folgen.
- Preiskampf um die günstigsten Gespräche zum Mobilfunk
Kaum ist Calladin neu auf dem
Telefonmarkt aufgetaucht, da muss die
01058-Tochter im
Dauerclinch zwischen der 01058 Telecom GmbH und
der 01051 Telecom GmbH gleich kräftig mitmischen:
In den letzten Tagen ist ein Wettstreit um die Vorherrschaft
für Gespräche zum Mobilfunk entbrannt. Der letzte Stand (bei
Redaktionsschluss dieses Newsletters) lautet wie folgt:
TeleBillig hat die
Nase vorn und bietet über die 0190-029 vom
28. Februar bis 31. März Gespräche zum Mobilfunk für
15,5 Cent pro Minute an. Calladin
verlangt im selben Zeitraum 15,9 Cent pro Minute.
Calladin ist über die Netzkennziffer 0190-054
nutzbar. Im Gegensatz zu TeleBillig sind hier keine Anrufe
zum Quam-Netz möglich.
Es kann durchaus sein, dass es noch zu weiteren Senkungen kommt.
Achten Sie daher einfach auf die Tarifansage, die vor jedem Gespräch
erfolgt.
- Telefonanschlüsse werden teurer
Die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) hat
der Deutschen Telekom genehmigt, die
Grundpreise für den Telefonanschluss zu erhöhen.
Damit werden ab 1. Mai die Grundpreise für analoge Anschlüsse um fünf
Prozent und für ISDN-Anschlüsse um 2,8 Prozent erhöht.
Analoge Anschlüsse kosten dann monatlich 13,33 Euro, der
ISDN-Standard-Anschluss 23,60 Euro.
Die Zustimmung der Regulierungsbehörde ist derzeit noch vorläufig.
Dies hat formaljuristische Gründe, da die Beschlusskammer der Behörde
erst Ende März über den Fall entscheidet. Ein Telekom-Sprecher
begründete die Erhöhung der Anschlussgebühr
vor allem damit, dass die Telekom einem Wunsch des Regulierers
nachgekommen sei. Der Telekom war immer wieder vorgeworfen worden,
dass sie über Dumpingpreise bei den Telefonanschlüssen ihre
Marktmacht ausspiele und Wettbewerb behindere. "Um diese Vorwürfe zu
entkräften, erhöhen wir jetzt die Preise", sagte er. Die neuen
Telekom-Tarife sollen bis Ende April 2005 Gültigkeit haben.
Gleichzeitig sollen Ortsgespräche nach Telekom-Angaben um
3,2 Prozent billiger werden. Real sind es jedoch nur
2,1 Prozent. Grund für die widersprüchlichen Prozentzahlen
ist, dass die Telekom zur Zeit etwas weniger berechnet, als in
den Preislisten angegeben ist. Nähere Details können Sie unserem Kommentar
http://www.teltarif.de/s/s7325.html
entnehmen. Weitere Details zur Preiserhöhung und zu den Reaktionen
der Verbände lesen Sie bitte in unserer Meldung
http://www.teltarif.de/s/s7321.html
nach.
- Neue Anbieter aus der 01058-Familie
In den vergangenen sieben Tagen sind gleich zwei neue Töchter der
01058 Telecom neu auf dem TK-Markt aufgetaucht,
Calladin mit der Netzkennziffer 0190-054
sowie Talk Light mit der Netzkennziffer 0190-082.
Beide Anbieter verfolgen jeweils eine neue Geschäftsidee. Bei
Calladin werden für Ferngespräche
in der Zeit von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr
2,8 Cent pro Minute verlangt. In der übrigen Zeit inklusive
dem gesamten Wochenende zahlt man 1,8 Cent pro Minute.
Im Gegensatz zu den ganzen anderen 0190-0xy-Anbietern wird hier
allerdings bei Fern- und Ortsgesprächen zusätzlich ein
Verbindungsentgelt von 3 Cent pro Gespräch erhoben.
Bei allen anderen Zielen (Ausland und Gespräche zum Mobilfunk) wird
hingegen kein Verbindungsentgelt verlangt.
Im Gegensatz zu Fonfux und
Telestunt will Calladin den Tarif
von 1,8 Cent in der Nebenzeit offensichtlich dauerhaft
anbieten. Die Preise sind angesichts des Verbindungsentgelts
und des höheren Hauptzeittarifs auch sauber kalkuliert.
Dennoch bleibt abzuwarten, ob sich die Idee mit dem
Verbindungsentgelt durchsetzen wird oder nicht. Immerhin wird es
von der Tarifansage korrekt genannt.
Talk Light verfolgt eine andere Strategie. Hier sind die
Gesprächspreise teurer. Zum Beispiel kosten Ferngespräche in der Zeit von
Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr 4,4 Cent pro Minute.
In der Übrigen Zeit werden 2,4 Cent pro Minute berechnet. Dafür
erfolgt die Abrechnung im Sekundentakt, was vor allem für kurze
Gespräche von Vorteil ist.
Einschränkend muss jedoch angemerkt werden, dass auch
TeleDiscount Gespräche
zunächst sekundengenau abgerechnet hat und schließlich auf
Minutentaktung gewechselt
hatte. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Änderung nicht wiederholt.
- Auslandsaktionen und dauerhafte Tarifsenkungen
Auch bei den Auslandsaktionen kommen sich die Anbieter der
01051-Gruppe und der
01058-Gruppe
immer wieder ins Gehege. Aktuell bieten die 01058
Telecom GmbH und Telestunt (nutzbar über die
0190-076) die selben Auslandsziele im Rahmen einer Sonderaktion
vergünstigt an. Telefonate ins Festnetz von einigen europäischen Ländern
wie zum Beispiel Frankreich, Italien und Österreich, kosten bei 01058
3,5 Cent pro Minute, bei Telestunt 3 Cent pro
Minute. Bei 01058 ist die Aktion bis zum 10. März befristet,
bei Telestunt läuft sie bis einschließlich 15. März.
RapidLink senkt zum 1. März ein paar
Auslandsziele im anmeldepflichtigen rapid2u-Tarif. Argentinien kostet
demnach zukünftig 16,39 Cent, Bosnien-Herzegowina 22,90 Cent,
Kasachstan 24,90 Cent, Iran 35,00 Cent und Saudi Arabien
42,30 Cent pro Minute. Die Abrechnung erfolgt sekundengenau.
Auch comnet senkt zum 1. März einige
Tarife im In- und Ausland. Ferngespräche kosten dann rund um die Uhr
4,4 Cent pro Minute, Gespräche zum Mobilfunk werden mit
24,4 Cent pro Minute tarifiert. Beim Ausland gibt es einige
deutliche Tarifsenkungen, zum Beispiel kosten Gespräche zur
Elfenbeinküste ab 1. März nur noch 35,4 anstatt 49,4 Cent
pro Minute oder Indonesien 17,4 anstatt bisher 19,4 Cent pro
Minute. Alle Tarifänderungen sind vorläufig bis zum 31. März
befristet. comnet rechnet ebenfalls sekundengenau ab und auch hier ist
eine Anmeldung erforderlich.
- T-DSL: Seit Montag höhere Preise für Neukunden
Wie bereits vor Längerem angekündigt, gelten seit Montag für Neukunden bei
T-DSL neue Preise. Für Kunden mit
analogem Anschluss wird T-DSL geringfügig
billiger: Ab sofort berechnet die Deutsche Telekom
monatlich 19,99 Euro statt bisher 20,40 Euro für den Breitband-Internetzugang.
Für ISDN-Kunden wird es allerdings teurer: Die monatliche Grundgebühr für
T-DSL beträgt 12,99 Euro statt bisher 10,18 Euro mit
ISDN-Standard- oder Komfortanschluss bzw.
9,99 Euro statt 7,62 Euro in Kombination mit T-ISDN 300 oder
XXL. Für Bestandskunden treten die Preisänderungen
erst ab 1. Mai in Kraft. Für alle Kunden, die T-DSL vor dem 31. Dezember
2000 bestellt hatten, gelten noch bis Ende diesen Jahres die alten Tarife.
- Neue DSL-Tarife bei Tiscali
Der paneuropäische Internetanbieter Tiscali überarbeitet
und erweitert im Rahmen der
CeBIT sein DSL-Angebot.
So kostet der Tarif
DSL 500 zukünftig nur noch
4,99 Euro pro Monat anstatt 9,97 Euro.
Im Tarif ist ein monatliches Transfervolumen
von 500 MB enthalten.
Jedes weitere Megabyte wird mit 2,55 Cent berechnet.
Neu eingeführt werden die Tarif "DSL 1000" und "DSL 2000".
Analog zum Tarif "DSL 500" erhält
man hier für eine Grundgebühr von 9,99 bzw. 14,99 Euro monatlich
ein Transfervolumen von 1 000 bzw. 2 000 MB.
Jedes weitere Megabyte wird in beiden Tarifen aber mit teuren
2,55 Cent berechnet.
Bei allen genannten Tarifen beträgt die Downloadrate
768 kBit/s. Die Uploadrate liegt bei 128 kBit/s.
Für alle DSL-Kontingent-Tarife ist ein T-DSL-Anschluss bei der
Deutschen Telekom Voraussetzung.
Sollte das gewählte Kontingent nicht
ausreichen, kann man ab März über die Homepage von Tiscali auf
den nächst höheren DSL-Tarif wechseln. Dieser Wechsel ist unabhängig von der
Mindestvertragslaufzeit, die ein halbes Jahr beträgt.
- CAPI-Dialer versteckt sich in angeblicher Support-E-Mail von T-Online
Schon wieder ist unseriöser Dialer-Anbieter aufgetaucht,
diesmal missbraucht er den Namen einer renommierten Firma, um seine Abzock-Nummer unter
die Leute zu bringen. Er benutzt einen Namen, dem man als unbefanger Internetuser
gewöhnlich vertraut: T-Online. Offenbar bereits seit mehreren
Tagen verschickt der Unbekannte E-Mails mit der Absenderkennung "support@t-online.de".
Der Betreff lautet "Treiber-UPDATE mit security patch ----> klicken Sie auf Anlagen
(wählen Sie das entsprechende Betriebssystem)". Wer dem scheinbar seriösen Absender
traut, begeht jedoch einen folgenschweren Fehler. Bei den jeweils 36 Kilobyte
großen Anhängen namens "Isdn.tre,exe" und "Isdn-tr1.exe" handelt es sich nämlich nicht
um ein Treiber-Update, sondern vielmehr um eine relativ neue und gefährliche Variante
von 0190-Dialern - den so genannten CAPI-Dialern.
CAPI-Dialer umgehen bei der Anwahl das DFÜ-Netzwerk und sprechen direkt die CAPI -
die Software-Schnittstelle der ISDN-Karte - an. Damit ist die Einwahl des Dialers vom
Computerbenutzer so gut wie nicht erkennbar und vor allem nicht steuerbar. Der Seite
dialerschutz.de liegt eine solche "T-Online-Mail" mit Anhang vor. Beim Selbstversuch
starteten die Dialer automatisch mit Windows mit und versuchten sofort, sich über einen
ISDN-Kanal ins Internet einzuwählen. In beiden Fällen begann die angewählte Nummer mit
der sehr teuren 01908.
Weitere Informationen zu diesem CAPI-Dialer entnehmen Sie bitte der entsprechenden
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s7291.html .
Außerdem haben wir für Sie eine Informationsseite zum Thema Dialer erstellt. Diese
finden Sie unter
http://www.teltarif.de/i/dialer.html.
Auf dieser Seite ist alles Wissenswerte zum Thema zusammengefasst,
insbesondere, wie Sie sich vor ungewollten Kosten durch Dialer schützen
können.
.
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