- 1&1: 3 Monate ohne Grundgebühr im Spartarif
Die 1&1 Internet AG startet mal wieder
eine Aktion "3 Monate ohne Grundgebühr", diesmal aber nicht für
DSL-, sondern für Analog- und ISDN-Einwahl. Alle Neukunden, die
sich für den Spartarif anmelden, zahlen die ersten drei Monate
keine Grundgebühr. Nach den 3 Monaten wird eine monatliche
Grundgebühr von 4,99 Euro fällig. Die Onlineminute kostet
beim Spartarif tagsüber von 9 bis 23 Uhr 0,99 Cent
und in der restlichen Zeit nur 0,49 Cent. In dieser Zeit
ist der Tarif unschlagbar.
Außerdem beendet 1&1 die Kooperation mit dem Onlinebroker
ConSors.
Aus diesem Grund gibt es auch einige Änderungen bei den
eigens für die Kooperationen kreierten Internet-Tarifen:
Der Tarif "DSL.Internet.Broking" für monatlich
10,17 Euro und 500 MB freiem Transfervolumen
entfällt komplett. 1&1 empfiehlt diesen Kunden den Tarif
DSL.Privat, der nur knapp
sieben Euro mehr im Monat kostet, dafür aber fünf Gigabyte
freies Transfervolumen bietet.
Die Schmalband-Broking-Tarife für 5,06 Euro mit
monatlich 10 Freistunden und 1,99 Cent pro Minute,
bzw. 60 Freiminuten täglich und 1,48 Cent pro Minute
werden weiterhin angeboten. Allerdings entfällt mit der
Märzrechnung die Erstattung der Grundgebühr, die man bisher
durch Transaktionen bei Consors erhalten hat.
- Avisgo: Wer die alte Einwahlnummer wählt, zahlt drauf
Anfang letzter Woche erhöhte Avisgo
die Preise für den Internetzugang auf 1,39 Cent. Dabei
wurde mitgeteilt, dass sich die Einwahlnummer von 01925-6555 zu
01925-6550 ändere. Auf unsere Nachfrage, welche Tarife denn für
die alte Einwahlnummer gelten, antwortete Avisgo: "Die alte
Einwahlnummer gibt es doch nicht mehr, es gilt nur noch die
neue!". Damit schien die Sache erledigt. Interessanterweise
findet sich in den AGB von Avisgo eine anderslautende
Passage: "Folgende Verbindungspreise gelten: Einwahlnummer:
01925-6550: Mo-So 0-24 Uhr 1,39 Cent/min, es fällt keine
Einwahlgebühr an; Einwahlnummer: 01925-6555: Mo-So 0-24 Uhr
3 Cent/min zuzüglich 2 Cent Einwahlgebühr"
Das bedeutet, dass alle Nutzer, die nun arglos die alte
(einst mit 1,02 Cent in der Nebenzeit und 1,22 Cent
in der Hauptzeit sagenhaft günstige) Einwahlnummer benutzen,
jetzt zum fast verdreifachten Tarif surfen und auch noch
für jede Einwahl extra zahlen müssen. Das ist alles andere
als fair. Denn die Preiserhöhung für die alte Einwahlnummer
wurde nicht eindeutig kommuniziert und auch unter "Tarife"
ist auf der Homepage von avisgo nur das neue Angebot zu finden.
- acn: Jetzt 1,35 Cent rund um die Uhr und keine Einwahlgebühr mehr
Der Internetprovider acn hat
zum letzten Freitag die Konditionen für den Tarif
acn GEO geändert. Seitdem
wird nicht mehr zwischen Haupt- und Nebenzeit unterschieden,
sondern es gilt rund um die Uhr ein Preis von 1,35 Cent
pro Minute. Dadurch wird der Tarif zwar in der Nebenzeit um
0,1 Cent pro Minute teurer, allerdings entfällt künftig
das Einwahlentgelt in Höhe von bisher 2,56 Cent. Tagsüber
wird der Tarif deutlich günstiger (bisher 1,69 Cent pro
Minute) und ist nun der billigste Tarif ohne Anmeldung und
ohne Einwahlgebühr.
Die Abrechnung erfolgt weiterhin im Minutentakt über die
Rechnung der Deutschen Telekom.
- Free & Easy-Cash unbegrenzt gültig
Viele, die eine Mobilfunk-Prepaidkarte
nutzen, kennen das Problem: Man kauft ein paar Aufladekarten auf
Vorrat, um bei Bedarf das Kartenguthaben jederzeit nachladen
zu können. Und gelegentlich bleibt eine Cash-Karte etwas
länger als geplant liegen. Ab und zu verpasst man dann das
Verfallsdatum der Karte, die dann wertlos ist.
Bei E-Plus kann das ab sofort nicht
mehr passieren, denn Free & Easy-Cash-Karten
sind ab sofort unbegrenzt gültig. Die Regelung gilt für
Original-Netzbetreiber-Karten und Cash-Cards anderer Provider.
Die Neuregelung gilt auch für noch nicht genutzte, aber bereits
im Umlauf befindliche Karten, auf denen noch ein Verfallsdatum
angegeben ist. Neue Cash-Karten will der Netzbetreiber ohne
Aufdruck eines Gültigkeitszeitraums produzieren.
Hat man dann hingegen sein Guthaben auf der
Free & Easy-Karte aufgeladen, gelten weiterhin
die üblichen Verfallszeiten.
- Es gibt weiterhin günstige Mobilfunkaktionen
Die ganz tollen Zeiten sind zwar nicht wiedergekehrt, in
denen man zum grundgebührfreien Tarif ohne Mindestumsatz auch
noch ein Handy geschenkt bekam, aber immerhin gibt es wieder
Aktionen für Tarife ohne Grundgebühr mit Mindestumsatz.
Beispielsweise bei Super24:
Hier bekommt man zum "Special"-Tarif, der für die
Netze D1,
D2 sowie
E-Plus erhältlich
ist, wahlweise ein Nokia 3330 oder einem Siemens C45 zum
24-Monats-Vertrag. Die Aktion läuft bis einschließlich
15. Februar. Man muss sich demzufolge recht schnell
für einen Vertrag entscheiden. Beim Spezial-Tarif fällt ein
monatlicher Mindestumsatz in Höhe von 7,64 Euro an. Auch
die Einrichtung ist mit 9,71 Euro deutlich niedriger
als bei Verträgen üblich.
Die Gesprächspreise entsprechen im Wesentlichen denen der
Netzbetreiber in den "gehobenen" Privatkundenverträgen, d.h. dem
Telly-Tarif von T-D1, dem
Fun-Tarif von D2 Vodafone
bzw. dem Privat-Tarif
von E-Plus. Außerdem kann man zwischen den jeweils
netzspezifischen Optionen wählen. Beim D1-Tarif sind das
City- und Lokal-Option, beim D2-Tarif BestCitySpecial
sowie BestCity und beim E-Plus-Tarif die Optionen City und
Partner & Family. Alles in Allem handelt es sich
hierbei um ein gutes Angebot für Kurzentschlossene.
Beim Internet-Handy-Shop gibt es das Siemens C35i-XtraPac mit
12,78 Euro Startguthaben für die D1-Xtra-Card für
89 Euro. Das Angebot gilt, so lange der Vorrat reicht.
- Talkline setzt auf Kostenkontrolle
Mobilfunkprovider Talkline
hat zum 1. Februar den neuen Mobilfunktarif
"Talkline Tipp" angekündigt.
Dieser kostet monatlich drei Euro Grundgebühr, in denen schon
zehn SMS enthalten sind. Weiterhin wird ein Mindestumsatz
von 12 Euro erwartet. Das besonderes Feature ist die
Umsatzsperre: Vertelefoniert man mehr als 51 Euro, wird
man für den Rest des Abrechnungsmonats für abgehende Anrufe
gesperrt. Eine SMS informiert über die Sperre. Die Annahme
von Telefonaten ist weiterhin möglich.
Leider wird die Sperre aber nicht sofort, sondern aus
technischen Gründen mit zwei Tagen Verzug geschaltet.
Damit kann es passieren, dass man das Limit deutlich
überschreitet, wenn man an einem Tag besonders viel telefoniert.
Auch scheint es keine Möglichkeit zu geben, ein individuelles
Limit vorzugeben. Immerhin kann man aber per Überweisung
des aufgelaufenen Betrags eine Entsperrung auch für den
aktuellen Monat erwirken. Faxt man den Einzahlungsbeleg
gleich an Talkline, soll das sogar innerhalb von zwei Stunden
klappen.
Die Tarife liegen mit 75/29/9 Cent
(Hauptzeit/Nebenzeit/Wochenende) ins Festnetz,
39/19 Cent (HZ/NZ) netzintern und 85/39 Cent in
Fremdnetze deutlich höher als bei den Einsteigertarifen wie
Telly Smart oder Vodafone
Sun. Die Hauptzeit läuft
Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr. Die Abrechnung
erfolgt im 60/10-Takt. Roaming und Anrufe zu 0190-X-Nummern
sind generell nicht möglich. Der Tarif wird in den Netzen D1,
Vodafone und E-Plus angeboten. Prinzipiell ist diese Idee nicht
schlecht: Eine automatische Sperre oder zumindest eine Warn-SMS
bei übermäßiger Handy-Nutzung wäre für alle Handyverträge
eine gute Sache. Leider ist die Umsetzung nicht so gut,
wie sie sein könnte, denn der Tarif ist ziemlich teuer, und
die Sperre ziemlich unflexibel.
- Tangens stellt Angebot ein
Der Service-Provider Tangens aus
Potsdam stellt seine Geschäftstätigkeit ein. Schon im August
letzten Jahres wurden mit T-Mobile,
Vodafone D2 und
E-Plus Verhandlungen aufgenommen, um
sicherzustellen, dass Tangens-Kunden weiter telefonieren
können. Das Ergebnis: E-Plus-Kunden von Tangens werden seit
dem Jahreswechsel auf Original E-Plus-Service-Verträge
umgestellt. Es bestand zum damaligen Zeitpunkt auch ein
Sonderkündigungsrecht, das aber nach Tangens-Angaben
nur wenige Kunden in Anspruch genommen haben. Die vier
Wochen Kündigungsfrist sind inzwischen verstrichen.
Tangens-D2-Kunden wurden ebenfalls vom Netzbetreiber
übernommen. Ein Kündigungsrecht besteht hier nicht, da D2
alle Verträge einschließlich dem Sondertarif "YAP", der
speziell für ehemalige Tangens-D2-Kunden weitergeführt wird,
mit übernommen hat. Käufer von Prepaid-Paketen können sich
wahlweise bis 31. März 2002 noch an Tangens oder direkt
an Vodafone wenden. Sie werden so behandelt, als ob sie schon
immer Original-D2-Kunden gewesen wären.
Noch keine konkreten Ergebnisse erbrachten die Verhandlungen
mit T-Mobil. Bis zum
Abschluss der Verhandlungen und zur endgültigen Klärung werden
deshalb Tangens-D1-Kunden weiter von Tangens betreut. Beim
Ende des Service-Providers Netztel
Plus hatte T-Mobile in einer aufwändigen Aktion mittels
Sonderhotline versucht, die ehemaligen Provider-Kunden zu
Original-D1-Verträgen zu überreden. Da T-Mobile aber die
teilweise sehr attraktiven und günstigen Netztel-Konditionen
nicht übernehmen und den Kunden auch keine Neukunden-Konditionen
einräumen wollte, hatten viele Netztel-Kunden ihre Verträge
auslaufen lassen und waren zu anderen Anbietern gewechselt.
Tangens hat hingegen vor allem den Originalverträgen ähnliche
Angebote gehabt, so dass hier die Übernahme der Kunden durch
den Netzbetreiber einfacher sein dürfte.
- Für nur 17,5 Cent in die Mobilnetze telefonieren
Nachdem sich letzte Woche der Preiskampf zwischen
Fonfux (Vorwahl 0190-037) und
TeleBillig (Vorwahl 0190-029)
auf Gespräche ins Festnetz konzentrierte und das Ende
der Fahnenstangen offensichtlich bei 1,5 Cent pro
Minute erreicht war, startete am letzten Donnerstag
One.Tel (01086) einen neuen Preiskampf.
Diesmal lagen aber die Tarife für Telefonate in die deutschen
Mobilfunknetze im Visier der Telefonanbieter. Allerdings sind
die Margen schon so gering, dass nicht mehr viel am Preis zu
reduzieren ist. Aber immerhin: Zur Zeit sind Gespräche für
nur 17,5 Cent in alle Mobilnetze über TeleBillig möglich.
Fonfux und One.Tel verlangen mit 17,9 Cent nur etwas mehr.
- Neue Auslandsaktionen und Spitzentarife
Ausländische Ziele eignen sich immer gut für eine
Telefongesellschaft, besonders günstige Gespräche in ein
oder mehrere Länder anzubieten und somit - zumindest
kurzfristig - die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich
zu ziehen. So gibt es auch diese Woche wieder einige
Aktionstarife von RapidLink,
01039 und
Ventelo. Sogar der Telefondiscounter
Telebillig, der anfangs eigentlich
nur Gespräche innerhalb Deutschlands anbieten wollte,
vermittelt jetzt Telefonate in ausgesuchte ausländische
Ziele. Mit dabei sind zum Beispiel die USA (3,5 Cent),
Russland (15,5 Cent) oder Griechenland (10 Cent).
Erreichbar sind diese Länder über die 0190-029; es gilt die
Abrechnung im Minutentakt.
Phonecraft (Vorwahl 0190-087) bietet
die gleichen Ziele wie Telebillig zu exakt den gleichen Preisen
an.
Wie immer macht es jedoch wenig Sinn, hier alle Länder
aufzuzählen, die derzeit besonders günstig zu erreichen
sind. Dafür bieten wir Ihnen unsere Tarifdatenbank-Abfrage unter
http://www.teltarif.de/standard.html
an, die stets die aktuellen Preise vergleicht und die
günstigsten Anbieter für Ihr gewünschtes Ziel ausgibt.
- Phonetone: Callthrough jetzt auch über 0180-5
Die Telefongesellschaft Phonetone Telecom
hat ihr Callthrough-Angebot
erweitert. Neben der bisherigen Einwahlnummer 0700-12070012
steht jetzt auch die Zugangsnummer 01805-770577
zur Verfügung. Unter dieser Rufnummer sind einige
Auslandsziele sehr günstig zu erreichen, beispielsweise Brasilien,
Chile oder Südafrika. Eine Liste der weiteren Länder können Sie
unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s7112.html
entnehmen.
Gespräche zu Rufnummern mit der Vorwahl 01805 kosten rund um
die Uhr 12 Cent pro Minute. Weitere Kosten fallen bei der
Nutzung des Dienstes nicht an. Nachteil: Die Gebührenuhr tickt
bereits ab der Einwahl in den Vermittlungsrechner von Phonetone
Telecom, nicht erst ab dem eigentlichen Gesprächsbeginn. Dennoch
ist der Service nicht uninteressant. Billigste
Call-by-Call-Anbieter für Telefonate nach Südafrika sind
zum Beispiel Telebillig und
Phonecraft für jeweils 25 Cent
pro Minute. Bei Phonetone Telecom zahlt man weniger als
die Hälfte. Ähnliches Bild bei Telefonaten nach Rumänien:
Telebillig als günstigster Call-by-Call-Anbieter verlangt
24 Cent pro Minute, Phonetone Telecom nur die Hälfte. Bei
Gesprächen nach Argentinien spart man immerhin 2,8 Cent pro
Minute gegenüber Conos, wo 14,8 Cent
pro Minute berechnet werden.
Phonetone Telecom ist allerdings in der Vergangenheit schon
mehrfach negativ aufgefallen. So wurden unter anderem falsche
Gesprächspreise veröffentlicht,
vorübergehend wurde der Service auch schon
eingestellt. Unbedingt darauf
verlassen, dass man den gewünschten Gesprächspartner auch
erreicht, sollte man sich also nicht.
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