Newsletter 01/02 vom 03.01.2002
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 03.01.2002 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Euro-Umstellung auf teltarif.de
  2. teltarif: einheitliche Domain in Deutschland, Österreich und Schweiz
  3. Ausblick: Was bringt 2002
  4. Finnland: Erstes UMTS-Netz startet
  5. Viag Interkom: Euro-Aufrundung zugunsten der Kunden
  6. Mobilfunk-Strahlen: Neue Diskussion über Gefährlichkeit nach Krebsfällen
  1. Euro-Umstellung auf teltarif.de

    Bereits vor einigen Wochen boten wir interessierten Lesern an, sich die Ergebnisse der Tarifabfrage auch in Euro anzeigen zu lassen. Den großen Run auf die Tarifabfrage erleben wir allerdings erst seit dem 1. Januar 2002. Gestern musste der Server beispielsweise mehr als doppelt so viele Tariftabellen produzieren wie an "normalen" Tagen. Gefragt sind vor allem Festnetz-Übersichten.

    Falls auch Sie aktuelle Tabellen berechnen wollen: Wir haben ausreichend Server-Kapazitäten für Sie bereitgestellt. Anders als in der Bank wird es bei uns online nicht zu langen Schlangen kommen.

    Einfache Tarifabfragen können Sie bei uns direkt von der Homepage http://www.teltarif.de/ aus durchführen. Sie erhalten als Ergebnis eine Aufstellung der günstigsten fünf Anbieter für Call-by-Call ohne Anmeldung für Ihr gewähltes Gesprächsziel. Diverse Links (z.B. "Tarife mit Verbindungsentgelt streichen") ermöglichen Ihnen, die Ergebnisse gemäß Ihren Wünschen anzupassen. Unter der Tabelle finden Sie auch eine Auflistung, wie Sie durch den Einschluss weiterer Angebote (zum Beispiel Call-by-Call mit Anmeldung) noch mehr sparen können. Dieses gilt insbesondere bei Auslandstelefonaten.

    Neu ist auch der Link "regional begrenzte Angebote einschließen", den Sie etwas oberhalb der eigentlichen Tariftabelle finden. Er ermöglicht Ihnen, Tarife mit zu berücksichtigen, die wir weglassen, weil zu viele Kunden diese nicht nutzen können. Das sind zum Beispiel Angebote von neuen, noch nicht bundesweit verfügbaren Telefonfirmen, oder Internet-Tarife, die nur in den Großstädten eine günstige Einwahl ermöglichen.

    Von vornherein mehr Auswahlmöglichkeiten als die Schnellabfrage auf der Homepage bietet Ihnen die Standardabfrage unter http://www.teltarif.de/standard.html . Am detailliertesten ist - wie sollte es anders sein - die Profiabfrage unter http://www.teltarif.de/db/neu.html .

  2. teltarif: einheitliche Domain in Deutschland, Österreich und Schweiz

    Unseren Tarifauskunftsdienst finden Sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab sofort unter teltarif, jeweils gefolgt von der Landeskennung: .de für Deutschland, .at für Österreich und .ch in der Schweiz. Bisher mussten wir in der Schweiz tel-tarif.ch verwenden, da teltarif.ch von einer anderen Firma blockiert war. Der Domain-Streit löste sich aber ohne Gerichtsprozess und ohne Zahlung einer Ablösesumme.

  3. Ausblick: Was bringt 2002

    Fast schon traditionell ist unsere Jahresvorausschau, die wir jeweils an Silvester veröffentlichen. Ende 2000 hatten wir beispielsweise prognostiziert, dass der Preis für Ferngespräche zur Hauptzeit bis Ende 2001 auf 4 Pfennig pro Minute sinken könnte. Damit hatten wir ziemlich genau getroffen, bedenkt man die aktuellen Angebote von Telediscount und Phonecraft für 2,0 bzw. 2,1 Cent pro Minute (Vorwahl 0190035 bzw. 0190087).

    Nun aber zum Ausblick auf 2002: Im Mobilfunkbereich läuft die Einführung des Netzes von Quam bereits auf Hochtouren. Voraussichtlich zur CeBIT im März wird sich auch MobilCom unter die Netzbetreiber mischen. Da dabei eventuell auch eine Reihe von MobilCom-Providerkunden direkt auf das neue Netz wechseln, verspricht dieser Start einige Spannung. Sechs statt bisher vier Betreiber verspricht mehr Wettbewerb und damit - vielleicht - wieder sinkende Minutenpreise. Auch die Rufnummernportabilität soll ab Ende 2002 den Wettbewerb verstärken. Dabei kann man seine Rufnummer behalten, wenn man zu einem anderen Netzbetreiber wechselt. Leser befürchten aber auch das Tarifchaos, wenn man anhand der Vorwahl nicht mehr erkennen kann, in welchem Netz eine Mobilfunknummer liegt. Weitere Neuerungen im Mobilfunkbereich haben wir in dem Artikel http://www.teltarif.de/s/s6893.html zusammengefasst.

    Im Internetbereich geht es 2002 um Tempo: DSL, Breitbandkabel, Powerline und einige weitere Technologien kämpfen um die Gunst des Kunden. Alle versprechen viel schnellere Downloads als mit Analogmodem oder ISDN-Karte. Wer die Favoriten im Rennen sind, beantworten wir unter http://www.teltarif.de/s/s6892.html .

    Etliche Call-by-Call-Anbieter gaben 2001 den Festnetzbereich freiwillig auf, oder sie wurden wegen Insolvenz zur Aufgabe gezwungen. Für 2002 ist bereits ein weiterer Austritt angekündigt: Talkline will den Festnetzbereich aufgeben, wenn sich nicht doch noch ein Käufer dafür findet. Wen es sonst noch erwischen könnte, und wie 0190 dafür sorgt, dass die Zahl der virtuellen Anbieter weiter wächst, können Sie unter http://www.teltarif.de/s/s6891.html nachlesen.

  4. Finnland: Erstes UMTS-Netz startet

    "Netz sucht Teilnehmer", so oder so ähnlich könnte man das am Neujahrstag gestartete UMTS-Netz von Sonera beschreiben. Die UMTS-Lizenzbedingungen in Finnland schreiben nämlich den Netzstart 2002 vor, egal, ob es Endgeräte gibt oder nicht. Verfügbar ist das Netz daher vorerst vor allem für Tests in den Städten Helsinki, Oulu, Tampere und Turku.

  5. Viag Interkom: Euro-Aufrundung zugunsten der Kunden

    Glatte 30 Prozent mehr bekommen Nutzer der Prepaid-Karte LOOP von Viag Interkom, wenn sie sich anrufen lassen: Die Auszahlung pro Minute wurde von 3 Pfennig auf 2 Cent erhöht. Erhöht wird auch das Startguthaben in neu hergestellten LOOP-Paketen. Statt bisher 25 Mark gibt es künftig 15 Euro. Die alten Pakete mit 25 Mark (12,87 Euro) sind aber noch im Handel zu finden und werden auch nicht umgestellt.

    Aufladekarten gibt es künftig für 10, 20 oder 30 Euro. Die alten, noch in Mark ausgestellten Aufladekarten bleiben aber bis zum jeweils aufgedruckten Verfallsdatum gültig.

  6. Mobilfunk-Strahlen: Neue Diskussion über Gefährlichkeit nach Krebsfällen

    In Spanien kam es in einer Schule, die sich neben einem Gebäude mit vielen Telefon-Antennen befindet, zu vier Krebsfällen. Drei Kinder erkrankten an Leukämie, ein weiteres an Lymphdrüsenkrebs. Beides sind relativ seltene Krebsarten, die aber wie auch Gehirntumore immer wieder mit den Strahlen von Mobiltelefonen und Basisstationen in Verbindung gebracht werden.

    Endgültig bewiesen ist aber nichts. Studien, die die Häufigkeit von Krebs bei Mobiltelefonierern und Nichttelefonierern untersuchen, ermitteln mal signifikant erhöhte Risiken für die Handy-Nutzer, mal geben sie Entwarnung. Die Redaktion von teltarif.de liest immer wieder aktuelle Ergebnisse, ohne eine klare Tendenz feststellen zu können. Beispielsweise hat sich in der Zeit von 1960 bis heute die Zahl der Gehirnkrebsfälle vervielfacht. Doch ein Großteil des Anstiegs fällt in die Zeit, als es GSM noch gar nicht gab. Mediziner erklären zudem, dass das Risiko für Gehirnkrebs mit dem Alter drastisch steigt. Aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung gibt es in Deutschland folglich auch immer mehr alte Menschen und dadurch mehr Gehirnkrebs.

    Auch bei den Fällen in Spanien ist unklar, ob es sich um eine zufällige Häufung von Krebs, oder um einen kausalen Zusammenhang handelte. Ein Gericht ordnete dennoch die sofortige Einstellung des Sendebetriebs auf den Antennen an.

    Die aktuelle Diskussion können Sie auch gerne in dem Forum verfolgen, das zum Artikel gehört: http://www.teltarif.de/s/s6886.html .

Feiertagsbedingt ist dieser Newsletter kürzer als normal. Wir hoffen, Sie hatten ein schönes Weihnachtsfest und ein Frohes Neues Jahr. Mögen Ihre Vorsätze und Wünsche in Erfüllung gehen!
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