- Euro-Umstellung auf teltarif.de
Bereits vor einigen Wochen boten wir interessierten Lesern an,
sich die Ergebnisse der Tarifabfrage auch in Euro anzeigen
zu lassen. Den großen Run auf die Tarifabfrage erleben wir
allerdings erst seit dem 1. Januar 2002. Gestern musste der Server
beispielsweise mehr als doppelt so viele Tariftabellen produzieren
wie an "normalen" Tagen. Gefragt sind vor allem Festnetz-Übersichten.
Falls auch Sie aktuelle Tabellen berechnen wollen: Wir haben
ausreichend Server-Kapazitäten für Sie bereitgestellt. Anders als
in der Bank wird es bei uns online nicht zu langen Schlangen
kommen.
Einfache Tarifabfragen können Sie bei uns direkt von
der Homepage http://www.teltarif.de/ aus
durchführen. Sie erhalten als Ergebnis eine Aufstellung der
günstigsten fünf Anbieter für Call-by-Call ohne Anmeldung für
Ihr gewähltes Gesprächsziel. Diverse Links (z.B. "Tarife mit
Verbindungsentgelt streichen") ermöglichen Ihnen, die Ergebnisse
gemäß Ihren Wünschen anzupassen. Unter der Tabelle finden Sie auch
eine Auflistung, wie Sie durch den Einschluss weiterer Angebote (zum
Beispiel Call-by-Call mit Anmeldung) noch mehr sparen können.
Dieses gilt insbesondere bei Auslandstelefonaten.
Neu ist auch der Link "regional begrenzte Angebote einschließen",
den Sie etwas oberhalb der eigentlichen Tariftabelle finden. Er
ermöglicht Ihnen, Tarife mit zu berücksichtigen, die wir weglassen,
weil zu viele Kunden diese nicht nutzen können. Das sind zum
Beispiel Angebote von neuen, noch nicht bundesweit verfügbaren
Telefonfirmen, oder Internet-Tarife, die nur in den Großstädten
eine günstige Einwahl ermöglichen.
Von vornherein mehr Auswahlmöglichkeiten als die Schnellabfrage
auf der Homepage bietet Ihnen die Standardabfrage unter
http://www.teltarif.de/standard.html .
Am detailliertesten ist - wie sollte es anders sein - die Profiabfrage unter
http://www.teltarif.de/db/neu.html .
- teltarif: einheitliche Domain in Deutschland, Österreich und Schweiz
Unseren Tarifauskunftsdienst finden Sie in Deutschland,
Österreich und der Schweiz ab sofort unter teltarif, jeweils
gefolgt von der Landeskennung: .de für Deutschland, .at für
Österreich und .ch in der Schweiz. Bisher mussten wir in der
Schweiz tel-tarif.ch verwenden, da teltarif.ch von einer anderen
Firma blockiert war. Der Domain-Streit löste sich aber ohne
Gerichtsprozess und ohne Zahlung einer Ablösesumme.
- Ausblick: Was bringt 2002
Fast schon traditionell ist unsere Jahresvorausschau, die wir
jeweils an Silvester veröffentlichen. Ende 2000 hatten wir
beispielsweise prognostiziert, dass der Preis für Ferngespräche
zur Hauptzeit bis Ende 2001 auf 4 Pfennig pro Minute sinken
könnte. Damit hatten wir ziemlich genau getroffen, bedenkt man
die aktuellen Angebote von
Telediscount und
Phonecraft für 2,0 bzw. 2,1 Cent pro
Minute (Vorwahl 0190035 bzw. 0190087).
Nun aber zum Ausblick auf 2002: Im Mobilfunkbereich läuft
die Einführung des Netzes von
Quam bereits auf Hochtouren. Voraussichtlich
zur CeBIT im März wird sich auch
MobilCom unter die Netzbetreiber mischen.
Da dabei eventuell auch eine Reihe von MobilCom-Providerkunden
direkt auf das neue Netz wechseln, verspricht dieser Start einige
Spannung. Sechs statt bisher vier Betreiber verspricht mehr
Wettbewerb und damit - vielleicht - wieder sinkende Minutenpreise.
Auch die Rufnummernportabilität soll ab Ende 2002 den Wettbewerb
verstärken. Dabei kann man seine Rufnummer behalten, wenn man
zu einem anderen Netzbetreiber wechselt. Leser befürchten aber
auch das Tarifchaos, wenn man anhand der Vorwahl nicht mehr
erkennen kann, in welchem Netz eine Mobilfunknummer liegt. Weitere
Neuerungen im Mobilfunkbereich haben wir in dem Artikel
http://www.teltarif.de/s/s6893.html
zusammengefasst.
Im Internetbereich geht es 2002 um Tempo: DSL,
Breitbandkabel, Powerline und einige weitere Technologien kämpfen
um die Gunst des Kunden. Alle versprechen viel schnellere
Downloads als mit Analogmodem oder ISDN-Karte. Wer die
Favoriten im Rennen sind, beantworten wir unter
http://www.teltarif.de/s/s6892.html .
Etliche Call-by-Call-Anbieter gaben 2001 den Festnetzbereich
freiwillig auf, oder sie wurden wegen Insolvenz zur Aufgabe
gezwungen. Für 2002 ist bereits ein weiterer Austritt
angekündigt: Talkline will den Festnetzbereich aufgeben, wenn
sich nicht doch noch ein Käufer dafür findet. Wen es sonst noch
erwischen könnte, und wie 0190 dafür sorgt, dass die Zahl der
virtuellen Anbieter weiter wächst, können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s6891.html
nachlesen.
- Finnland: Erstes UMTS-Netz startet
"Netz sucht Teilnehmer", so oder so ähnlich könnte man das
am Neujahrstag gestartete UMTS-Netz von
Sonera
beschreiben. Die UMTS-Lizenzbedingungen in Finnland schreiben
nämlich den Netzstart 2002 vor, egal, ob es Endgeräte gibt oder
nicht. Verfügbar ist das Netz daher vorerst vor allem für Tests
in den Städten Helsinki, Oulu, Tampere und Turku.
- Viag Interkom: Euro-Aufrundung zugunsten der Kunden
Glatte 30 Prozent mehr bekommen Nutzer der Prepaid-Karte
LOOP von Viag Interkom, wenn sie
sich anrufen lassen: Die Auszahlung pro Minute wurde von
3 Pfennig auf 2 Cent erhöht. Erhöht wird auch das
Startguthaben in neu hergestellten LOOP-Paketen. Statt bisher
25 Mark gibt es künftig 15 Euro. Die alten Pakete
mit 25 Mark (12,87 Euro) sind aber noch im Handel zu
finden und werden auch nicht umgestellt.
Aufladekarten gibt es künftig für 10, 20 oder 30 Euro.
Die alten, noch in Mark ausgestellten Aufladekarten bleiben aber
bis zum jeweils aufgedruckten Verfallsdatum gültig.
- Mobilfunk-Strahlen: Neue Diskussion über Gefährlichkeit nach Krebsfällen
In Spanien kam es in einer Schule, die sich neben einem Gebäude
mit vielen Telefon-Antennen befindet, zu vier Krebsfällen. Drei
Kinder erkrankten an Leukämie, ein weiteres an Lymphdrüsenkrebs.
Beides sind relativ seltene Krebsarten, die aber wie auch
Gehirntumore immer wieder mit den Strahlen von Mobiltelefonen
und Basisstationen in Verbindung gebracht werden.
Endgültig bewiesen ist aber nichts. Studien, die die Häufigkeit
von Krebs bei Mobiltelefonierern und Nichttelefonierern untersuchen,
ermitteln mal signifikant erhöhte Risiken für die Handy-Nutzer, mal
geben sie Entwarnung. Die Redaktion von teltarif.de liest immer
wieder aktuelle Ergebnisse, ohne eine klare Tendenz feststellen
zu können. Beispielsweise hat sich in der Zeit von 1960 bis
heute die Zahl der Gehirnkrebsfälle vervielfacht. Doch ein
Großteil des Anstiegs fällt in die Zeit, als es GSM noch gar
nicht gab. Mediziner erklären zudem, dass das Risiko für
Gehirnkrebs mit dem Alter drastisch steigt. Aufgrund der
zunehmenden Lebenserwartung gibt es in Deutschland folglich
auch immer mehr alte Menschen und dadurch mehr Gehirnkrebs.
Auch bei den Fällen in Spanien ist unklar, ob es sich um eine
zufällige Häufung von Krebs, oder um einen kausalen Zusammenhang
handelte. Ein Gericht ordnete dennoch die sofortige Einstellung
des Sendebetriebs auf den Antennen an.
Die aktuelle Diskussion können Sie auch gerne in dem Forum
verfolgen, das zum Artikel gehört:
http://www.teltarif.de/s/s6886.html .
Feiertagsbedingt ist dieser Newsletter kürzer als normal.
Wir hoffen, Sie hatten ein schönes Weihnachtsfest und ein
Frohes Neues Jahr. Mögen Ihre Vorsätze und Wünsche in
Erfüllung gehen!
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