Newsletter 51/01 vom 20.12.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 20.12.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Datenbankabfrage-Ergebnisse bei teltarif.de wahlweise in Euro oder Mark
  2. 01058 Telecom: Neuer Anbieter löst Preiskampf im Call by Call aus
  3. Neuer internationaler Sprachcarrier über die 01039
  4. Festnetz: Was sonst noch passierte
  5. T-D1: Accountverwaltung via Internet
  6. E-Plus: Euro-Umstellung und neuer GPRS-Tarif erst ab Januar
  7. inter-phone: "Around the Clock"-Sonderaktion
  8. Viag Interkom: GPRS-click L oder GPRS-surf XXL?
  9. Neues von Quam
  10. acn und call2surf bieten jetzt auch offene Einwahlnummern
  11. DSL-Anmeldeprobleme mit cFos-Treiber bei 1&1 und AOL
  1. Datenbankabfrage-Ergebnisse bei teltarif.de wahlweise in Euro oder Mark

    In 12 Tagen ist es soweit: Der Euro löst die D-Mark endgültig ab und wird alleiniges Zahlungsmittel in 12 europäischen Staaten. Viele Preise von Produkten des täglichen Lebens werden schon seit einiger Zeit in beiden Währungen angegeben. Trotzdem bedarf es sicher noch einiger Zeit, bis man sich an die neue Währung gewöhnt hat.

    Bei teltarif.de bieten wir Ihnen deshalb seit einiger Zeit und noch bis vsl. März nächsten Jahres den Service, beim Tarifvergleich die Ergebnisse wahlweise in D-Mark oder in Euro anzeigen zu lassen. Dabei wird bis zum 31. Dezember als Standardausgabe noch Mark und ab 1. Januar dann Euro angezeigt. Mit einem Klick über der Ergebnistabelle kann die Ausgabe auf die jeweils andere Währung geändert werden. Damit erhalten Sie nicht nur die Möglichkeit, sich langsam an die neuen Euro-Tarife zu gewöhnen, sondern haben gleichzeitig die Möglichkeit zu überprüfen, ob ein Unternehmen die Euro-Umstellung zur versteckten Preiserhöhung genutzt hat.

    Da bisher noch viele Anbieter keine Euro-Tarife bekannt gegeben haben, werden deren Tarife bis zur offiziellen Umstellung von unserer Datenbanksoftware zum amtlichen Umrechnungsfaktor (1 Euro = 1,95583 Mark) umgerechnet. Probieren Sie es einfach mal aus: Starten Sie eine Tarifabfrage unter http://www.teltarif.de/standard.html, wählen Sie Ihr gewünschtes Gesprächsziel aus und klicken Sie dann auf "Tariftabelle berechnen". Auf der folgenden Seite erhalten Sie die Ergebnisse und können mit einem Klick auf den Link "Preise in Euro" oben rechts über der Tabelle die Ergebnisse in Euro anzeigen lassen. Möchten Sie wieder lieber D-Mark, dann klicken Sie wieder rechts oben auf den Link "Preise in Mark".

  2. 01058 Telecom: Neuer Anbieter löst Preiskampf im Call by Call aus

    Eine neue Telefongesellschaft namens 01058 Telecom hat heimlich, still und leise unter der Netzkennzahl 01058 mit einem Call-by-Call-Angebot begonnen. Mit dem Minutenpreis von 2,6 Cent (ca. 5 Pfennig) für Telefonate innerhalb des deutschen Festnetzes wäre das Unternehmen um ein Haar günstigster Anbieter werktags tagsüber gewesen. Doch die 01051-Tochter TeleDiscount unterbot den Tarif kurzerhand und nimmt ab sofort nur noch 4 Pfennig pro Minute. Ohne Ankündigung senkte TeleDiscount auch den Preis für Anrufe in die Mobilfunknetze auf 36 Pfennig pro Minute. Damit ist die 0190035 auch die günstigste Vorwahl für Gespräche in die deutschen Mobilnetze.

    Bei Telefonaten in die Mobilfunknetze ist 01058 Telecom mit einem Minutenpreis von 20,5 Cent (ca. 40 Pfennig) schon deutlich teurer, wie ein Blick in unsere Tariftabellen verrät. Gespräche ins neue Quam-Handynetz sind derzeit noch nicht möglich. Bei den Auslandstarifen, die der Anbieter vollständig auf seiner Homepage veröffentlicht hat, ist man sogar oft deutlich teurer als zahlreiche Mitbewerber.

    01058 Telecom rechnet im Minutentakt ab und ist ohne Anmeldung nutzbar. Die Homepage und auch die kostenlose Tarifansage vor jedem Gespräch erinnern sehr an die 01051 Telecom-Gruppe. Doch 01051-Pressesprecher Martin Lukas sagte gegenüber teltarif.de, es handele sich hier nicht um eine neue Tochtergesellschaft wie Teledump oder TeleDiscount, sondern um einen Konkurrenten.

    Nach eigenen Angaben verschenkt 01058 täglich 400 000 Gratis- Gesprächsminuten. Der Zufall entscheidet darüber, wer in den Genuss der kostenlosen Telefonate kommt. Und dann gibt es noch eine Sonderaktion bis zum 1. Januar 2002, bei der einige Länder vergünstigt zu erreichen sind. Genauere Informationen finden Sie in einer gesonderten Meldung unter URL http://www.teltarif.de/s/s6825.html .

    Bereits seit dem Start gibt es zwei Ableger von 01058 Telecom: Fonfux und Phonecraft. Ersterer arbeitet über die Vorwahl 0190-037, letzterer über die 0190-087. Die Preise: Ein Ferngespräch innerhalb Deutschlands kostet mit Fonfux 2,8 Cent (5,48 Pfennig), mit Phonecraft 2,2 Cent 4,30 Pfennig. Dafür sind Gespräche zu mobil mit Fonfux 19 Cent (37,2 Pfennig) günstiger als bei Phonecraft, wo sie 20 Cent (39,1 Pfennig) pro Minute kosten.

    Alle Angebote werden über die Rechnung der Deutschen Telekom AG abgerechnet. Es gilt der Minutentakt ohne weitere Verbindungsentgelte. Bei Phonecraft und Fonfux sind auch Ortsverbindungen möglich, bei einem Test klappten sogar Verbindungen zu einem Genion-Handy. Weitere Details finden Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s6817.html .

  3. Neuer internationaler Sprachcarrier über die 01039

    Es gibt noch einen Neueintritt in den Festnetzmarkt: Ein neuer internationaler Sprachcarrier, der vorerst unter dem Namen "01039-Call-by-Call" in Deutschland operiert, wird künftig den Call-by-Call-Service über die Netzkennzahl 01039 der insolventen Atlantic Telecom fortführen. Das Unternehmen befindet sich nach eigenen Angaben zur Zeit im Aufbau und wird die genaue Firmierung in Kürze bekannt geben.

    Bereits jetzt wurden aber die neuen Preise für die 01039 bekannt gegeben. Sie gelten seit dem 15. Dezember bis zunächst einschließlich 1. Januar. Demnach werden für Ferngespräche (8 bis 18 Uhr) 9 Pfennig pro Minute verlangt, also deutlich weniger als bisher mit 15 Pfennig pro Minute zur Hauptzeit. Von 18 bis 21 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen kosten Ferngespräche 7 Pfennig pro Minute. In der Nacht von 21 bis 8 Uhr werden noch 5 Pfennig pro Minute verlangt.

    Während der Aktionsphase kosten Gespräche in die Mobilfunknetze von D2, E-Plus und Viag Interkom jeweils 36,9 Pfennig pro Minute. Das D1-Netz ist leider zum alten Atlantic-Telecom-Tarif von 48 Pfennig pro Minute zu erreichen. Die Abrechnung erfolgt weiterhin im Minutentakt.

  4. Festnetz: Was sonst noch passierte

    Auch bei den Auslandstarifen hat sich TeleDiscount vorgeschoben, nachdem sich dieser Anbieter Anfang der Woche mit seinen neuen Deutschlandtarifen (4 Pfennig pro Minute für Orts- und Ferngespräche und 36 Pfennig pro Minute in alle deutschen Mobilnetze) den Spitzenplatz im offenen Call-by-Call gesichert hat. Bis zum 31. Dezember sind einige Ziele mit TeleDiscount sehr günstig zu erreichen. Eine Länderliste finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s6830.html Es gibt aber auch noch weitere Aktionspreise zu melden: Der Callthrough-Anbieter Transglobe senkt bereits zum fünften Mal innerhalb von vier Wochen im Rahmen seiner Weihnachtsaktion die Preise für Gespräche zu bestimmten ausländischen Zielen. Die neuen Länder-Tarife sind unter der URL http://www.teltarif.de/s/s6828.html abrufbar.

  5. T-D1: Accountverwaltung via Internet

    Es hat lange gedauert, doch seit kurzem können auch T-D1-Kunden ihre Vertragsdaten via Internet verwalten. Einzige Einschränkung: Der Internet-Dienst, der über die T-Mobile-Homepage zu erreichen ist, funktioniert zurzeit nur für reguläre Privatkunden-Verträge. Kunden mit Sonderkonditionen oder Nutzer von Rahmenverträgen bleiben außen vor.

    Nach einer Registrierung, zu der neben der eigenen D1-Rufnummer auch die Kartennummer oder Kundenkontonummer benötigt wird, kann man seine Rechnungen online einsehen, den Tarif oder die gewählten Tarifoptionen wechseln, oder auch Adress- und Namensänderungen dem Netzbetreiber mitteilen, die Bankverbindung bearbeiten und einen Rechnungsempfänger einrichten.

    Das ist für den Anfang nicht schlecht, doch der Konkurrent D2 Vodafone bietet im Internet schon wesentlich mehr. So kann man hier zusätzlich zu den von D1 gebotenen Diensten das Routing für die D2 UniversalNumber einrichten und ändern (UniversalNumber ermöglicht eine intelligente Rufumleitung der D2-Mobilfunknummer zum Beispiel zum Festnetz, auf andere Handyanschlüsse oder sogar ins Ausland), eine Austausch-SIM-Karte oder eine TwinCard bestellen, Services wie die Profi-Mailbox, Fax- und Datendienste oder die Rufnummernanzeige bestellen oder stornieren.

    Auch E-Plus und Viag Interkom haben entsprechende Verwaltungsdienste. Weitere Informationen finden sie in der entsprechenden Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s6801.html .

  6. E-Plus: Euro-Umstellung und neuer GPRS-Tarif erst ab Januar

    Schon Anfang Dezember gab E-Plus die Einführung eines neuen GPRS-Tarifs bekannt, teltarif.de berichtete. Jetzt machte uns ein Leser darauf aufmerksam, dass es den Tarif derzeit noch gar nicht gibt. Die E-Plus-Kundenbetreuung sagte dazu auf Anfrage:" Ja, das ist richtig. Wir haben den Start auf die zweite Kalenderwoche 2002 verschoben, da wir zur Zeit noch systemtechnische Probleme haben. Wir wollen den Kunden das Produkt erst dann anbieten, wenn es reibungslos läuft."

    Bestandskunden sollten ohnehin abwägen, ob sie den neuen Tarif für die paketvermittelte Datenvermittlung auch wirklich brauchen. Bei der Beauftragung erkennt man nämlich gleichzeitig auch die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen von E-Plus Service an. Laufzeitverträge verlängern sich damit nach Ablauf nicht mehr um sechs, sondern um zwölf Monate, wenn keine fristgerechte Kündigung ausgesprochen wird.

    Für Kunden, die nicht vor haben, den Anbieter zu wechseln, ist dies natürlich nicht von Bedeutung. Bei Bezug eines neuen, subventionierten Handys verlängert sich der Vertrag - wie schon bisher - um 24 Monate.

    Inzwischen gibt es auch Details zu Euro-Umstellung: E-Plus stellt erst zum 1. Januar 2002 auf die neue Währung um. Dabei werden die Preise exakt, das heißt auf vier Stellen nach dem Komma, umgerechnet. Der Gesamtbetrag einer Rechnung wird dann auf zwei Stellen hinter dem Komma gerundet, so dass die Umstellung für den Kunden nach Angaben des Netzbetreibers kostenneutral ist.

    Free & Easy-Cash-Karten sind auch nach dem 1. Januar weiter gültig. Eine 25 Mark-Karte ist dann 12,78 Euro wert, für einen 50 Mark-Cash-Gutschein werden bei Aufladung einer Free & Easy-Karte 25,56 Euro gut geschrieben. Im Laufe des Januar kommen neue Cash-Karten im Wert von 15 und 30 Euro auf den Markt.

    Der Cost Control für Kunden mit Laufzeitverträgen sagt ab 1. Januar die Beträge in Euro an, die Guthaben-Abfrage von Free & Easy wird dagegen erst zum 9. Januar auf die neue Währung umgestellt.

  7. inter-phone: "Around the Clock"-Sonderaktion

    Eine weitere Weihnachtsaktion gibt es im Mobilbereich zu vermelden: Der Mobilfunkanbieter www.inter-phone.de (erreichbar unter der URL http://www.inter-phone.de/) bietet ab sofort den "Around the Clock"-Tarif für das E-Plus-Netz ohne Grundgebühr, aber mit 40 Mark Mindestumsatz. Wer sich bis zum 31. Dezember für diesen Tarif entscheidet, bekommt auch noch 100 Mark Startguthaben, die Anschlussgebühr von 49 Mark entfällt. Wahlweise gibt es dieses Angebot im Paket mit einem Nokia 3330 für 98,99 Mark.

    Mit dem "Around the Clock"-Tarif, kann man rund um die Uhr ins Festnetz für 0,28 Pfennig, in einen gewählten Vorwahlbereich für 0,15 Pfennig und in alle Fremdnetze für 0,50 Pfennig telefonieren. Da muss man monatlich mindestens 80 Minuten mobil telefonieren, um den Mindestumsatz zu erreichen. Angesichts des harten Wettbewerbs im Mobilfunkmarkt bleibt aber die Frage, ob sich der Newcomer inter-phone mit diesem Angebot auf Dauer halten kann.

  8. Viag Interkom: GPRS-click L oder GPRS-surf XXL?

    Diese Woche gibt es bei Viag Interkom keine Weihnachtsaktion, dafür aber zwei neue GPRS-Optionen: GPRS-click L richtet sich an Privat- und Geschäftskunden, die häufig WAP-Seiten aufrufen. GPRS-surf XXL eignet sich für Geschäftskunden, die unterwegs größere Datenmengen via Internet übertragen.

    Mit der Option GPRS-surf XXL kann der Kunde bei einer Grundgebühr von 17,73 Euro im Monat 1 MB an Daten übertragen und zahlt danach für jeweils 10 KB 0,026 Euro. GPRS-surf XXL rentiert sich im Vergleich zum GPRS-Standard-Tarif von Viag für einen Kunden, sobald er etwa 6,5 MB oder mehr Daten per GPRS überträgt.

    Bei der Option GPRS-click L ist in der Grundgebühr von 2,49 Euro der Abruf von 100 WAP-Seiten enthalten. Jede weitere Seite kostet 0,05 Euro. GPRS-click L rentiert sich bereits, wenn ein Kunde monatlich mehr als 50 WAP-Seiten abruft. Die beiden neuen Optionen ergänzen die Standard-GPRS-Konditionen, die weiterhin den WAP- und Internet-Zugang ohne Anmeldung und Grundgebühr ermöglichen. Diese sind optimal für Kunden, die unterwegs nur selten online sind.

    Zum Vergleich: Beim GPRS-Standardtarif fällt keine Grundgebühr an, allerdings kostet jede übertragene WAP-Seite 0,05 Euro. Der Nachteil an den beiden neuen Tarifen ist, dass das nicht genutzte Inklusiv-Volumen bzw. die Inklusiv-WAP-Seiten am Ende des Abrechnungszeitraums verfallen.

    Zu den neuen Tarifoptionen können die Kunden wechseln, indem sie sich in einem Viag Interkom Shop oder über den Kundenservice anmelden. Die zusätzliche Grundgebühr und die angefallenen Kosten für die übertragenen Daten werden über die Handyrechnung abgerechnet.

  9. Neues von Quam

    Seit drei Wochen ist der neue Mobilfunkanbieter Quam am Markt. Dass es die Nummer fünf unter den deutschen Handynetzen nicht einfach haben würde, war absehbar: So ziemlich jeder, der ein Mobiltelefon haben möchte, hat bereits eins. Schon im Jahr 2000 waren die Angebote so günstig, dass auch die letzten Unentschlossenen zugriffen.

    Wer jetzt neu einsteigen möchte, der muss etwas besonderes anbieten. Beispielsweise eine einfache Preisstruktur. Die hatte Quam versprochen. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus: Fünf Postpaid-Tarife und ein Prepaid-Modell mit jeweils drei Tarifoptionen sorgen selbst bei Profis zum Teil für Unsicherheit, welcher Tarif und welche Option für das eigene Telefonierverhalten optimal ist.

    Auch ist es Quam noch kaum gelungen, in der Werbung seine Vorteile herauszustellen. Schließlich bietet das Unternehmen als einziger Netzbetreiber für seine Prepaidkunden eine kostenlose Hotline, der 1star-Vertrag für 4,95 Euro monatliche Grundgebühr hat im Gegensatz zu ähnlichen Tarifen der Mitbewerber keinen Mindestumsatz. Für alle Kunden mit Laufzeitvertrag sind die neuen Datendienste GPRS und HSCSD schon standardmäßig und ohne Aufpreis aktiv.

    Auch den Vergleich mit den meistgenutzten Tarifen der Wettbewerber, D1 Telly und D2 Fun, muss Quam nicht scheuen. Darüber hinaus gibt es Handys wie das Nokia 6210 schon für unter 20 Mark, während man bei D2 für das gleiche Gerät 49 Mark ausgeben muss.

    Dennoch sind die Quam-Shops leer, teilweise findet man dort mehr Verkäufer als potenzielle Kunden. Über die derzeitigen Kundenzahlen gibt es nur Spekulationen. Die Nachrichtenagentur Reuters sprach diese Woche von lediglich rund 400 Handyfans, während die Financial Times Deutschland immerhin von Zahlen im unteren fünfstelligen Bereich ausgeht. Wie dem auch sei, Quam liegt deutlich hinter den Erwartungen seiner Gesellschafter zurück. Kein Wunder also, dass sich die Firma derzeit eine "Auszeit" gönnt.

    Die offizielle Begründung, dass D1 und D2 noch keine direkten Gespräche zu ihrer neuen Konkurrenz ermöglichen, war sicher nicht allein ausschlaggebend für den vorläufigen Stopp der "aktiven Vermarktung". Schließlich hat Quam eigens für diese Kunden einen kostenlosen Vermittlungsservice eingerichtet. Dieser kostet das Unternehmen zwar viel Geld, er sorgt aber auch für eine gewisse Popularität. Immerhin ist es durchaus interessant, für einige Wochen kostenlos erreichbar zu sein.

    Immerhin hat jetzt - nach E-Plus und Viag Interkom - auch T-Mobil das SMS-Gateway zu Quam gestartet. Damit können D1-Kunden nun SMS-Nachrichten an Quam-Teilnehmer versenden. Berechnet werden 39 Pfennig (20 Cent) pro Nachricht. Das entspricht dem Preis, den T-D1 auch für Kurzmitteilungen in die anderen Fremdnetze erhebt. Von D2 aus ist der SMS-Versand zu Quam nach wie vor nicht möglich. Quam-Kunden können dagegen schon seit Netzstart Nachrichten in alle Fremdnetze verschicken.

  10. acn und call2surf bieten jetzt auch offene Einwahlnummern

    Die Liste der offenen Einwahlnummern, mit denen am Sonntag und an bundeseinheitlichen Feiertagen mit den Tarifen XXL der Deutschen Telekom bzw. Happy Sunday von Arcor kostenlos im Internet gesurft werden kann, wird immer länger. Seit neuestem bieten jetzt auch die Internetprovider acn und call2surf offene Einwahlnummern an. Beide Anbieter unterstützen bei ihren Einwahlnummern sowohl Kanalbündelung für ISDN als auch Softwarekomprimierung nach dem MS-STAC-Verfahren für Windows (9x/ME). Somit ist eine theoretische Surfgeschwindigkeit von bis zu 240 kBit/s möglich.

    Leider sieht es in der Realität etwas anders aus: Zum einen teilen sich viele Anbieter die Einwahlnummern, wie zum Beispiel bycallnet, call2surf und Holpert. Auf der anderen Seite steigt die Zahl der Nutzer stetig an, da seit einiger Zeit der XXL-Tarif nicht nur den ISDN-Anschlüssen vorbehalten ist, sondern auch bei analogen Anschlüssen geordert werden kann. Das bedeutet nicht nur, dass das Internet am Sonntag zunehmend genutzt wird und somit die Übertragungsgeschwindigkeit sinkt, sondern auch, dass die Einwahlports öfter belegt sind. Eine Einwahl und das Surfen mit XXL wird deshalb immer öfter zur Geduldsprobe.

    Alle Einwahlnummern finden Sie weiterhin in unserer umfangreichen Einwahlnummern-Datenbank unter http://www.teltarif.de/i/einwahl.html, die nach Vorwahlnummern und Orten sortiert angezeigt werden kann. Alternativ bieten wir Ihnen auch eine Suchfunktion an.

  11. DSL-Anmeldeprobleme mit cFos-Treiber bei 1&1 und AOL

    Seit letzten Freitag spielt die Deutsche Telekom bundesweit neue Software an den Backbone-Knoten (DSLAM, entsprechend DSL Access Multiplexer) ein. Durch dieses Update kann es vermehrt zu DSL-"Einwahlproblemen" kommen, wenn man dafür einen cFos-Treiber verwendet. Betroffen hiervon sind vor allem Kunden von 1&1, sowie AOL, da diese beiden Internetprovider an ihre Kunden einen cFos-Treiber ausliefern.

    1&1 stellt seinen Kunden eine neue Version des cFos-Treibers zum Download zur Verfügung stellen. Alle Kunden, die die cFos-Treiber-Version bis 4.06 verwenden, können und sollten sich direkt von der cFos-Seite die neue Version 4.11 (http://www.cfos.de/1u1/cf411_build2314_1u1.exe) herunterladen und verwenden. In den nächsten Tagen nach Abschluss der Tests wird die neue cFos-Version auch auf den Seiten von 1&1 zum Download zur Verfügung stehen. Alternativ verweist 1&1 auch auf RASPPoE-Treiber von Robert Schlabbach, der zum Beispiel auf den Seiten von www.adsl-support.de kostenfrei heruntergeladen werden kann.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Sollten Sie zwischen den Feiertagen zu Hause sein, werden wir Sie am 27. Dezember wieder mit unserem Newsletter versorgen, wobei dieser feiertagsbedingt kürzer ausfallen wird als üblich.

Am 31. Dezember finden Sie, wie jedes Jahr, unseren Jahresausblick im Newsbereich von teltarif.de. Falls Sie uns bis dahin nicht mehr lesen, wünschen wir schon jetzt einen Guten Rutsch!


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