Newsletter 50/01 vom 13.12.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 13.12.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. In eigener Sache: Internettest überarbeitet
  2. Weihnachts-Sonderaktionen im Festnetz
  3. Dauerhafte Tarifänderungen im Festnetz
  4. Aufschlag für CallingCard-Benutzung aus Telefonzellen
  5. 1&1 und kein Ende - Übereilte Abschaltungen und veraltete AGBs
  6. Mobilfunk: Noch drei Angebote
  7. Inter-Phone: Mobilfunk-Business-Tarife mit Mindestumsatz statt Grundgebühr
  8. Quam stellt Verkauf vorübergehend ein
  9. Viag: Genion Power SMS-Tarif kann zum Boomerang werden
  1. In eigener Sache: Internettest überarbeitet

    Auch wenn die Zahl der Anbieter von Internetzugängen weiterhin steigt: Die Krise der Branche hat die diversen Player in den letzten Monaten zu umfangreichen Kooperationen gezwungen. In der Folge verbleiben nicht einmal mehr ein Dutzend Netzbetreiber, die die eigentlichen Zugänge abwickeln.

    Einer der Marktführer ist beispielsweise Mediaways, die die Zugänge für AOL, Compuserve, NGI und diverse weitere Provider abwickeln. Allein die von Mediaways betriebene Einwahlnummer 019161 für offenes Internet-by-Call wird von einem halben Dutzend Unternehmen aus unserer Tarifdatenbank verwendet.

    Wir führen daher unseren Test für Unternehmen, die dasselbe Netz verwenden, nur noch einmal aus. Führend ist zur Zeit Mediaways, mit sehr hohen Geschwindigkeiten innerdeutsch. Auch zur Hauptzeit abends werden ca. 7 000 Byte pro Sekunde übertragen. Das liegt nur wenig von dem Maximum von ca. 7 400 Byte pro Sekunde entfernt, das bei den von uns für den Test verwendeten relativ kleinen Webseiten überhaupt erreicht werden kann. Dieses gute Ergebnis gilt allerdings nicht für AOL, da dieser Online-Dienst die Daten immer zunächst auf die eigene Plattform routet.

    Schlecht ist die Performance zur Zeit bei T-Online. Gegen 16 Uhr brechen die Datenraten bei nationalen Verbindungen auf 6500 Byte pro Sekunde ein. Nachts liegen sie hingegen wie bei Mediaways nahe am möglichen Maximum. Auch innerhalb der EU und in die USA schwankt bei T-Online die Performance stark.

    Weitere Daten, ein tagesaktuelles Ranking, und Links auf die jeweiligen Angebote finden Sie auf unserer Infoseite zum Internet-Test unter http://www.teltarif.de/internet/test.html . Sie können sich für diese einen Bookmark setzen, oder diese über den Link "Test" in der Karteikarte "Internet" auf unserer Homepage direkt erreichen.

  2. Weihnachts-Sonderaktionen im Festnetz

    Auch diese Woche gibt es eine Reihe an Sonderaktionen zu berichten. So senkt Rapid Link, wie bereits im letzten Newsletter angekündigt, am 14. November nochmals vier rapid2u Auslandstarife bis zum 31. Dezember. Diese lauten Kamerun, Namibia, Kolumbien und Mauritius. Rapid Link setzt eine Anmeldung voraus. Die dafür notwendigen Kontaktdaten und Konditionen erfahren Sie bei uns online unter www.teltarif.de, indem Sie den Anbieter "Rapid Link" aus der Liste aller Anbieter wählen. Letztere finden Sie zum Beispiel auf der Festnetz-Übersichtsseite, die Sie nach Klick auf den Link "Festnetz" auf der Homepage erhalten.

    Auch Teledump senkt bis 31. Dezember mehrere Auslandstarife über die 0190-031. Darunter fallen zum Beispiel die Dominikanische Republik für 26 Pfennig pro Minute oder Moskau für 15 Pfennig pro Minute.

    Ventelo bietet in der Zeit vom 15. Dezember bis einschließlich 1. Januar seinen günstigen Tarif zum E-Plus-Netz von 36,5 Pfennig pro Minute rund um die Uhr an. In dieser Zeit wird nicht zwischen Haupt- und Nebenzeit unterschieden. Ventelo ist über die 01040 zu erreichen. Es gilt der Minutentakt.

    Der Callthrough-Anbieter Transglobe verkündet seit einiger Zeit Sonderaktionen im Wochentakt. Dieses Mal werden noch bis Ende des Jahres im Tarif Transglobe Easy einige Auslandsziele gesenkt. Die Gesprächsminute im Festnetz kostet nach Südkorea und Singapur 5 Cent (9,8 Pfennig), nach Rumänien und Venezuela 23 Cent (45 Pfennig), nach Sri Lanka 22 Cent (43 Pfennig) und nach Griechenland nur 9 Cent (17,6 Pfennig). Außerdem spielt Transglobe den ganzen Dezember lang Weihnachtsmann: Wer bis zum 31. Dezember sein Guthaben auflädt, nimmt automatisch an Wochenziehungen und an der großen Silvester-Verlosung teil. Verlost werden unter anderem ein Mercedes CLK, Telefonguthaben im Wert von über 3 000 Mark und weitere Sachpreise.

  3. Dauerhafte Tarifänderungen im Festnetz

    One.tel hat zum 7. Dezember seine Tarife komplett auf Euro-Beträge umgestellt. Dadurch kommt es teilweise zu leichten Vergünstigungen. So kosten zum Beispiel Gespräche zum Mobilfunk im Call by Call mit oder ohne Anmeldung (über die 01086) 30 Cent (58,67 Pfennig) anstatt bisher 60 Pfennig pro Minute. Alle weiteren Änderungen können Sie der Tarifdatenbank unter http://www.teltarif.de/standard.html entnehmen. An der Vier-Minuten-Taktung für Ferngespräche im offenen Call-by-Call ändert sich vorläufig jedoch nichts.

    ProNet hat zum 1. Dezember seine Tarifstruktur völlig überarbeitet. Als Folge können Neukunden den Anbieter nur noch über Preselection nutzen. Zusätzlich wird ab sofort ein Mindestumsatz in Höhe von 25 Euro (48,90 Mark) verlangt. Bisher lag dieser bei 4,90 Mark pro Monat.

    Die beiden verfügbaren Preselection-Tarife heißen "ProNet City" und "ProNet Euro". Beide werden im kundenfreundlichen Sekundentakt abgerechnet, doch kann man den City-Tarif nur nutzen, wenn man in einem von insgesamt 455 Vorwahlgebieten wohnt. Ist das nicht der Fall, muss man mit den leicht erhöhten Tarifen im Euro-Tarif vorlieb nehmen. So kosten Ferngespräche im City-Tarif beispielsweise 3,99 Cent (7,8 Pfennig) pro Minute, im Euro-Tarif werden 4,5 Cent (8,8 Pfennig) verlangt. Gespräche in die D-Netze kosten mit dem City-Tarif 21,9 Cent (42,8 Pfennig) pro Minute, im Euro-Tarif 22,4 Cent (43,8 Pfennig) pro Minute.

    Dank sekundengenauer Abrechnung sind die Tarife von ProNet ein sehr günstiges Angebot - zumindest zur Hauptzeit. Abends und am Wochenende ist bei Ferngesprächen aber beispielsweise 3U günstiger. Doch der hohe Mindestumsatz bei ProNet zeigt eh, dass man gewerbliche Kunden im Visier hat. Weitere Informationen zur Anmeldung wie üblich auf unserer Anbieterseite und http://www.teltarif.de/a/pronet/ .

    Arcor und o.tel.o bieten bereits seit Anfang des Monats die selben Tarife im offenen Call by Call an. Damit macht es keinen Unterschied mehr, ob man die 01070 von Arcor bzw. die 01011 von o.tel.o für ein Gespräch verwendet. Über die 01011 ergeben durch die Tarifharmonisierung zum Teil deutliche Vergünstigungen. Zum Beispiel werden zum D2-Netz in der Hauptzeit nun nur noch 48 anstatt wie bisher 67 Pfennig pro Minute verlangt. Dafür wurden aber sowohl bei Arcor als auch bei o.tel.o die Tarife in die ausländischen Mobilfunknetze kräftig erhöht. Hier werden ab sofort 25 Cent Aufschlag auf den Festnetztarif berechnet, anstatt bisher 11,76 Cent pro Minute.

  4. Aufschlag für CallingCard-Benutzung aus Telefonzellen

    Seit 1. Dezember verlangt die Deutsche Telekom AG für Anrufe von Telefonzellen zu 0800-Nummern vom Netzbetreiber des Angerufenen einen Aufschlag von 32 Pfennig pro Minute. Den Netzbetreibern bleibt nichts anderes übrig, als diesen Aufschlag an ihre Kunden weiterzugeben. Das betrifft insbesondere die Anbieter von Calling Cards.

    Mox Telecom und Go Bananas haben bereits reagiert und erheben nun - ähnlich wie bei der Nutzung vom Handy aus - auch für Gespräche aus Telefonzellen der Telekom Zuschläge. Mox Telecom berechnet bis Jahresend einen Aufschlag von 25 Pfennig pro Minute, ab nächsten Jahr erhöht sich der Aufschlag auf 25 Cent (knapp 50 Pfennig pro Minute). Bei Go Bananas werden sogar 79 Pfennig pro Minute zusätzlich verlangt.

    Die Karten der ICS-Plattform können von Telefonzellen aus überhaupt nicht mehr genutzt werden. Die Einwahlnummern wurden für Verbindungen aus Telefonzellen gesperrt. Betroffen von dieser Maßnahme sind unter anderem die ICS-Reseller "Gnanam", "Indigo", "Universe und "Maghreba Link".

    Einen anderen Weg hat die Firma Telewelt beschritten. Speziell für die Nutzung aus Telefonzellen wurde eine zusätzliche Einwahlnummer mit der Vorwahl 01802 ins Leben gerufen. Hierfür zahlt Telewelt - wie bis Ende November auch bei der Einwahl via 0800 - den gleichen Preis für die Zusammenschaltung mit dem Telekom-Netz (Interconnection), wie er auch bei der Einwahl von einem Festnetzanschluss anfallen würde.

    Anrufer zahlen allerdings 20 Pfennig pro Einwahl zu der Nummer von Telewelt. Dieser Geldbetrag wird je nach Telefonzelle von der Telefonkarte abgebucht bzw. bar mit Münzen bezahlt. Dafür bleiben die Minutenpreise von Telewelt ansonsten unverändert, was angesichts der oben genannten Zuschläge der anderen Anbieter die günstigere Lösung ist.

    Telefonzellen privater Mitbewerber der Deutschen Telekom sind übrigens meist keine Alternative: Hier ist die Vorwahl 0800 oft generell gesperrt, um die Nutzung von Calling Cards von vornherein auszuschließen.

  5. 1&1 und kein Ende - Übereilte Abschaltungen und veraltete AGBs

    Die Umstellung von der echten DSL-Flatrate für 19,90 Euro auf den auf 5 GB pro Monat beschränkten DSL-Zugang für 16,90 Euro beim Internetprovider 1&1 schlägt weiter hohe Wellen. Letzte Woche meldeten sich einige aufgebrachte 1&1-Kunden, deren Zugang zum Internet vom Anbieter gekappt worden war. Nach und nach kristallisierte sich heraus, dass mehrere der gekappten Kunden der Umstellung auf den beschränkten DSL-Zugang für 16,90 Euro widersprochen hatten, aber nicht gekündigt hatten. Inzwischen sind diese Kunden jedoch wieder am Netz.

    Die erneute Freischaltung entbindet die Kunden aber nicht davon, sich zwischen den folgenden Möglichkeiten zu entscheiden: Die Umstellung akzeptieren, zu kündigen oder den Tarif zu wechseln. Wenn keine weitere Reaktion erfolgt, werden die Kunden auf den volumenbegrenzten Tarif umgeschaltet.

    1&1 beruft sich bei der Umstellung auf die eigenen AGB, in denen man sich das Recht vorbehält, den Vertrag mit einer Frist von vier Wochen zu kündigen, auch dann, wenn für den Kunden eine längere Laufzeit vereinbart wurde.

  6. Mobilfunk: Noch drei Angebote

    Zwei davon hat Super24, der selbsternannte "Telefondiscounter Nr. 1" im Sack: Zum einen den Super24 D2 Sunny-Tarif mit dem Siemens C35i "Silber Edition" und zusätzlich 150 Mark Startguthaben, zum anderen den Super24 D2 Spezial Tarif, eine Mobilfunkkarte mit 200 Mark Startguthaben.

    Der Sunny-Tarif hat sowohl eine Grundgebühr als auch einen Mindestgesprächsumsatz in Höhe von 5 Euro (9,78 Mark). Damit gibt Super24 die Preissenkung von D2 Vodafone im Sun-Tarif an die Kunden weiter. Die Minutenpreise und Takte entsprechen dem D2-Sun. Zusätzlich gibt es bei Super24 das Siemens C35i "Silber Edition" und das Startguthaben von 150 Mark. Die Anschlussgebühr beträgt 19 Mark. Dieses Angebot gilt allerdings nur noch bis zum 26. Dezember 2001.

    Wer schon ein Handy besitzt, interessiert sich vielleicht für den S24-Spezial-Tarif. Dieser Spezial-Tarif hat keine Grundgebühr, sondern einen monatlichen Mindestgesprächsumsatz in Höhe von 14,95 Mark. Der S24 Spezial-Tarif ist für alle drei Netze (D1, D2 und E-Plus) mit dem Siemens C35i erhältlich. Bei D2 gibt es weiterhin zusätzliche 50 Mark Startguthaben. Verzichtet man auf das Handy, bekommt man stattdessen 200 Mark Gesprächsguthaben. Die Anschlussgebühr beträgt ebenfalls 19 Mark.

    Das dritte Angebot gibt es bei Drillisch Alphatel. Das Startguthaben der D2-Prepaidkarte "D2 Alpha Call" beträgt ab sofort 75 statt bisher 50 Mark. Der Verkaufspreis liegt unverändert bei 99,50 Mark. Das heißt, für den gleichen Preis wie direkt bei D2 Vodafone erhält man bei Drillisch Alphatel 25 Mark mehr Startguthaben.

    Nach Angaben des Anbieters gelten bei Alphatel die Original-Vodafone-Tarife für D2 CallYa. Das Startguthaben ist 15 Monate gültig, und zur Aufladung können auch CallNow-Karten direkt von Vodafone oder von anderen Providern verwendet werden.

  7. Inter-Phone: Mobilfunk-Business-Tarife mit Mindestumsatz statt Grundgebühr

    Der Nürnberger Anbieter Inter-Phone (URL: hat zwei interessante Mobilfunkangebote im Programm: Mit "E-Plus Around the Clock" kann man ohne Grundgebühr bei einem monatlichen Mindestumsatz von 40 Mark von günstigen Preisen profitieren: Rund um die Uhr kostet die Gesprächsminute ins deutsche Festnetz 28 Pfennig, zu einem ausgewählten Vorwahlbereich 15 Pfennig, netzintern 28 Pfennig, in die anderen Netze jeweils 50 Pfennig. SMS kosten 30 Pfennig pro Nachricht, die Mailboxabfrage ist kostenlos. Abgerechnet wird im Sekundentakt.

    Für ähnlich günstige Minutenpreise müsste man sich schon den Professional M-Tarif von E-Plus zulegen, für den eine monatliche Grundgebühr von 35 Mark berechnet wird. Es ist durchaus eine Überlegung wert, ob man nicht statt dessen noch einen Fünfer mehr investiert und dafür aber schon richtig viel telefonieren kann.

    Eine weitere Variante dieses Tarifs gibt es auch für "Jedermann", womit in diesem Fall Menschen gemeint sind, die keine Schufa-Auskunft einholen lassen möchten. Dafür müssen die Jedermänner allerdings eine Vorauszahlung von 500 Mark pro Vertrag leisten. Nach ordnungsgemäßen Ablauf des Vertrages verspricht Inter-Phone die Erstattung dieser Summe. Außerdem wird für "E-Plus XXL Jedermann" zusätzlich zum Mindestgesprächsumsatz noch 10 Mark pro Monat Grundgebühr berechnet. Die Minutenpreise entsprechen dem "Around the Clock"-Angebot, allerdings sind Gespräche zu E2 mit 40 Pfennig pro Minute etwas günstiger. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt in beiden Tarifen 24 Monate, es wird eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 49 Mark fällig.

  8. Quam stellt Verkauf vorübergehend ein

    Noch immer können Kunden der D-Netzbetreiber nicht direkt zu Quam-Nummern telefonieren, sondern müssen sich über eine Sondernummer - für die Quam die Kosten trägt - vermitteln lassen. Der Mobilfunk-Neuling Quam will daher mit einer vorläufigen Einstellung des Verkaufs gegen die Blockade durch die Marktführer D1 und D2 Vodafone protestieren. Quam will ein "deutliches Zeichen setzen". Jetzt müssten die Öffentlichkeit und die Politik reagieren. Quam habe 16 Milliarden Mark für eine UMTS-Lizenz ausgegeben, und wolle sich nicht von den Marktführern unterkriegen lassen.

    Der Quam-Sprecher räumte ein, dass es eine riskante Aktion sei, ausgerechnet vor Weihnachten den Verkauf auszusetzen. Aber das Angebot der D-Netzbetreiber, die Freischaltung für die Quam-Nummern in Januar zu realisieren, zeige ja, dass sie Quam das Weihnachtsgeschäft verderben wollten. Dagegen wolle sich der Newcomer wehren. Aber trotzdem will sich das Unternehmen spontanen Solidaritätsbekundungen nicht völlig verschließen: Wer vor Weihnachten unbedingt einen Quam-Vertrag haben möchte, der werde auch einen bekommen.

    Unterdessen hat sich die Erreichbarkeitssituation für Quam-Kunden sogar etwas verschlechtert: Nach der Freischaltung der Rufnummern mit der Vorwahl 01505 im Viag Interkom-Netz steht der kostenlose Vermittlungsservice, den Quam für D1-, D2- und Viag-Kunden eingerichtet hatte, für E2-Teilnehmer nicht mehr zur Verfügung. Was der Newcomer jedoch nicht bedacht hat: Wenn Viag-Kunden im D1-Netz eingebucht sind, was vor allem in ländlichen Regionen der Fall sein kann, ist die Anwahl von Quam nun nicht mehr möglich.

    T-Mobil scheint aber bereits erste Tests dafür durchzuführen, so dass Quam-Teilnehmer bald auch aus dem D1-Netz erreichbar sind. Im Raum Oberfranken ist es seit kurzem möglich, von D1 aus direkt zu Quam zu telefonieren. Ähnlich startete vor kurzem auch die Freischaltung bei Viag Interkom: Zunächst funktionierte die Direktwahl zum neuen Mitbewerber nur aus einigen wenigen Gegenden. Nach und nach wurde ganz Deutschland freigeschaltet.

    Schwierigkeiten mit der Erreichbarkeit gibt es aber auch via Call-by-Call: Einige wenige Quam-Rufnummern sind nur netzintern und über das Festnetz der Deutschen Telekom erreichbar, nicht aber über andere Verbindungsnetzbetreiber. Aus einzelnen Ortsnetzen liegen der teltarif.de-Redaktion auch Erfahrungsberichte vor, denen zufolge Quam überhaupt noch nicht über alternative Festnetz-Telefongesellschaften erreichbar ist. Hierbei handelt es sich offensichtlich um Routing-Probleme, wie sie zum Beispiel auch bei Viag Interkom nach der Einführung von Genion vorkamen.

  9. Viag: Genion Power SMS-Tarif kann zum Boomerang werden

    Vor einer Woche überraschte Viag Interkom mit einer Tarifinnovation: Beim nur online erhältlichen Genion Power SMS-Tarif winken bis zu 200 Frei-SMS pro Monat (siehe unser letzter Newsletter). Ansonsten gelten weitgehend die bekannten Genion-Vertragsbedingungen. Sieht man sich die Konditionen aber etwas näher an, gibt es durchaus einige Nachteile, gerade auch für SMS-Poweruser.

    Zwar erhält man bis zu 200 Kurznachrichten pro Monat gratis, dafür gibt es aber auch keine Rabatte, wenn man besonders viele Kurzmitteilungen verschickt. Genion-Kunden, die nicht im Starter-Tarif telefonieren, zahlen nämlich nur für die ersten hundert netzinternen SMS im Monat jeweils 23 Pfennig. Danach reduziert sich der Preis auf 3 Pfennig. Mit dem Power SMS-Tarif gibt es zwar 200 SMS umsonst, danach zahlt man aber weiter den vollen Preis. Dieses ist äußerst ärgerlich, weil echte Poweruser draufzahlen. Bei 300 Kurzmitteilungen ist der neue Tarif noch günstiger: Mit Power SMS-Tarif fallen 23 Mark an, ansonsten 29 Mark. Bei 400 SMS zahlt man bei dem neuen Online-Angebot 46 Mark, bei einem "herkömmlichen" Genion-Vertrag aber nur 32 Mark.

    Immerhin gibt es noch ein paar gute Nachrichten bei Viag Interkom: Neukunden profitieren noch bis zum 31. März 2002 von einer einer um 50 Prozent niedrigeren Anschlussgebühr für den Genion Duo-Vertrag. Und LOOP-Kunden können nun auch in Dänemark im Netz der Tele Danmark sowie in Liechtenstein im Netz der Swisscom abgehende Gespräche direkt ohne das sonst nötige Auslösen eines Callback führen.


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