- Gerichtsurteil ebnet Weg für Ortsgespräche im Call-by-Call
Im Streit um das Anbieten von Ortsgesprächen über eine 0190-Nummer
hat das Landgericht Köln diese Woche den Antrag der
Deutschen Telekom AG auf Erlass einer
einstweiligen Verfügung gegen den
Alternativanbieter TeleDiscount
abgewiesen. Der Ansicht der DTAG, das Anbieten von
Ortsgesprächen über eine 0190er-Nummer stelle eine
Wettbewerbswidrigkeit dar, erteilten die Kölner Richter eine
deutliche Abfuhr. Ohne eine mündliche Anhörung entschieden
sie: "Ein Missbrauch (...) liegt nicht vor."
In der Begründung heißt es weiter: "Dass bisher noch
kein anderer Wettbewerber auf den Gedanken gekommen ist,
über die Rufnummer 0190 als Dienst die Weitervermittlung
von Telefonverbindungen anzubieten, macht die Ausnutzung
dieser Möglichkeit nicht wettbewerbswidrig." Somit kann
TeleDiscount auch weiterhin Call-by-Call-Gespräche im Ortsnetz
über die 0190-035 für 6 Pfennig pro Minute anbieten.
Die Deutsche Telekom hat das Recht, gegen diesen Bescheid
Widerspruch einzulegen. In diesem Fall würde das Verfahren
vor dem Oberlandesgericht noch einmal verhandelt.
Die Abweisung hat zur Folge, dass ab sofort auch wieder
TeleDump, neben TeleDiscount eine
weitere Tochter der 01051 Telecom GmbH,
Ortsgespräche anbietet. TeleDump hatte bereits vor gut
einem Jahr Ortgespräche über die Netzkennziffer 01051-031
angeboten, war dann aber Ende November 2000 vom Landgericht Köln
gestoppt worden. Nach der damaligen
Ansicht der Richter hatte sich das Unternehmen einen unlauteren
Vorsprung gegenüber seinen Mitbewerbern verschafft. Auch die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP)
beäugte das Angebot damals kritisch.
Doch wurde damals über Ortsgespräche über Call-by-Call-Nummern
entschieden, dieses Mal ging es um Ortsgespräche über
Mehrwertnummern.
Wie dem auch sei, Teledump ist wieder da und macht sich mit
bundesweiten 5,5 Pfennig pro Minute für Ferngespräche,
die nun auch für Gespräche zwischen zwei Telefonanschlüssen
innerhalb des selben Ortsnetzes gelten, selber Konkurrenz. Der
Tarif ist zur Hauptzeit deutlich günstiger, als Ortsgespräche
direkt vom Telekom-Anschluss. Zur Nutzung einfach die 0190-031
vorwählen.
- One.Tel: Ferngespräche ab 3,7 Pfennig pro Minute
Der Anbieter One.Tel hat ab sofort
neue Preise für Ferngespräche im offenen Call by Call.
Diese kosten täglich von 6 bis 18 Uhr 3 Cent
(5,86 Pfennig) pro Minute. In der übrigen Zeit, täglich von
18 bis 6 Uhr, werden 1,9 Cent (3,72 Pfennig) pro
Minute berechnet.
Mit diesem Angebot wird zwar teilweise die Spitze der
Tarifdatenbank im offenen Call by Call
eingenommen. Da die Abrechnung jedoch im Vier-Minuten-Takt
(!) erfolgt, sollte vor Wählen der Netzkennziffer 01086 die
Gesprächsdauer bedacht werden. Denn wenn man zum Beispiel nur
den Anrufbeantworter erwischt, müssen auf einen Schlag 23,4
bzw. 14,9 Pfennig bezahlt werden.
- Aus für Communitel und Jippii
Der Telekommunikationsmarkt wird um zwei Anbieter ärmer. Zum einen
werden die Anschlüsse des Meckenheimer Telekommunikationsanbieters
Communitel ab Donnerstag abgeschaltet.
Wie ein Sprecher der Deutschen Telekom
gegenüber teltarif.de bestätigte, sind die Gespräche zwischen
der Telekom und Communitel endgültig gescheitert. Aufgrund
der Außenstände in zweistelliger Millionenhöhe sehe die
Telekom kein anderes Mittel, als die Communitel-Anschlüsse
abzuschalten. Communitel hatte mit der Telekom Verträge über
den Geschäftskundentarif BusinessCall 700 abgeschlossen,
der den Betrieb von bis zu 1 000 Nebenstellen
erlaubt. Allerdings sei nicht vorgesehen, dass die Anzahl
dieser Nebenstellen ständig beträchtlich schwankt, weil das
erhebliche Abrechnungsprobleme mit sich bringt.
Außerdem hat Communitel nach eigenen Angaben etwa
3 000 Mitglieder, zu denen auch die Stadtverwaltung
in Meckenheim und einige Krankenhäuser gehören. Für diese
Anzahl von Nutzern seien die bestehenden Verträge nicht
ausgelegt gewesen. Die Telekom betont, dass sie Communitel
durchaus Angebote vorgelegt habe, allerdings sei der
Anbieter, der sich selbst als "Interessenvertretung der
gewerblichen und privaten Telefonnutzer" bezeichnet,
nicht am Abschluss neuer Verträge interessiert gewesen.
Darüber hinaus konnte kein tragfähiges Zahlungskonzept
für die Außenstände in zweistelliger Millionenhöhe
vorgelegt werden. Weitere Einzelheiten können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s6613.html
nachlesen.
Des weiteren haben sich die Gerüchte um
Jippii zu einer traurigen Gewissheit
verdichtet: Der regional tätige Anbieter mit Sitz in
Frankfurt ist vom Netz. Wegen Zahlungsschwierigkeiten wurden
dem Unternehmen die Leitungen gekappt; der Hinweis auf der
Jippii-Homepage, dass Jippii derzeit wegen eines Umzugs und
der Umstellung der Telefonanlage schwer zu erreichen sei,
täuscht über die tieferliegenden Schwierigkeiten des Anbieters
hinweg.
Ein Insolvenzverfahren ist noch nicht eröffnet, die Situation
des Anbieters ist derzeit völlig unklar. Ob Jippii in Deutschland
wieder ans Netz gehen wird, ist fraglich - angeblich ist die finnische
Jippii
Group selbst angeschlagen. Das finnische Unternehmen -
damals noch unter dem Namen Saunalathi - machte im vergangenen
Jahr durch die Übernahme des insolventen
Anbieters Gigabell Schlagzeilen.
- DSL günstiger und teurer
Der Internetprovider 1&1 hat
die Konditionen und Preise für seine DSL-Tarife geändert.
Der Grenzenlos-Tarif, der bisher für 19,90 Euro
(38,92 Mark) im Monat zeit- und volumenunabhängiges
DSL-Surfen im Internet ermöglichte, kostet ab sofort nur noch
16,90 Euro (33,05 Mark). Allerdings sind in diesem
Tarif - dem Namen zum Trotz - künftig nur noch fünf Gigabyte
monatliches Transfervolumen enthalten. Jedes weitere Megabyte
kostet 0,5 Cent (0,98 Pfennig), was ca. 10 Mark
pro Gigabyte entspricht. Auch eine Mehrplatznutzung
(Netzwerknutzung) ist mit diesem Tarif nicht mehr zulässig.
Wer eine echte DSL-Flatrate ohne Zeit- oder
Volumenbegrenzung möchte, muss bei 1&1 künftig tiefer
in die Tasche greifen und das Doppelte wie bisher berappen:
Die Business-Flat kostet monatlich satte 39,90 Euro
(78,03 Mark) und erlaubt dafür aber entgegen allen anderen
Tarifen eine Mehrplatznutzung.
Unklar ist, ob und wann Bestandskunden in einen der
neuen Tarife umgestellt werden. Hierzu gibt es bisher nur
widersprüchliche Aussagen seitens 1&1. Sobald in dieser
Angelegenheit Klarheit herrscht, werden wir Sie natürlich
informieren. Für alle genannten Tarife ist ein
T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom die Voraussetzung.
Erfreuliches in Sachen DSL ist von NetCologne
und Victorvox zu vermelden. Der Kölner Citycarrier
NetCologne hat bereits zum
1. November den Preis für den analogen Telefonanschluss
inklusive DSL von bisher 62,59 Mark auf jetzt
54,76 Mark gesenkt. Der Preis für die DSL-Flatrate
sowie die einmalige Einrichtungsgebühr bleiben unverändert bei
48,90 Mark. Somit erhält man bei NetCologne für monatlich
103,66 Mark einen analogen Telefonanschluss inklusive
einer DSL-Flatrate mit einem Megabit pro Sekunde Download-
und 128 Kilobit pro Sekunde Uploadgeschwindigkeit.
Ebenfalls günstiger geworden ist das DSL-Angebot
von Victorvox: Der Krefelder
Anbieter hat die Preise auf 58 Euro
bzw. 113,44 Mark pro Monat gesenkt - bisher kostete die
DSL-Flatrate von Victorvox 118,95 Mark. Die einmalige
Anschlussgebühr wird von 299 Mark auf gleichfalls
113,44 Mark gesenkt. Wer sich auf einen Vertrag
mit 24 Monaten Laufzeit einlassen will, bekommt die
Flatrate-Gebühr von 25,43 Mark (13 Euro) für
3 Monate erlassen.
Weitere Details zum DSL-Angebot von Victorvox entnehmen Sie
bitte unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s6592.html .
Eine aktuelle Übersicht aller DSL-Tarife finden Sie auf unserer
Infoseite unter
http://www.teltarif.de/i/dsl.html .
- Offene Einwahlnummern: Callando mit Bonusprogramm, Gkas mit Kanalbündelung
Die Liste der offenen Einwahlnummern,
mit deren Hilfe man als Kunde des
XXL-Tarifs der
Deutschen Telekom oder des Tarifs
happy sunday von
Arcor an Sonntagen und bundeseinheitlichen
Feiertagen kostenlos im Internet surfen kann, wird immer
länger. Nun gesellt sich auch Callando
als neuer Anbieter hinzu und bietet zwei Einwahlnummern in
Hamburg (040 / 226 198 99) und Stuttgart
(0711 / 894 90 99) an. Der Benutzername
lautet "sunfree@callisa", das Passwort "sunfree". In den
nächsten Wochen sollen noch weitere 31 Rufnummern
hinzukommen. Wir werden diese wie üblich in unsere
Datenbank der offenen Einwahlnummern
unter
http://www.teltarif.de/i/einwahl.html
aufnehmen.
Ab 1. Dezember startet außerdem ein Bonusprogramm für
sunfree-Nutzer. Wer Sonn- und Feiertags über sunfree zum
Nulltarif surft, erhält Freiminuten fürs Surfen unter der Woche.
Die genauen Bedingungen stehen noch nicht fest, doch einige
Informationen wurden uns schon jetzt genannt. So wird für
diesen Bonus eine Anmeldung bei Callando erforderlich sein.
Man erhält eine Software, welche sonntags automatisch
über eine der offenen Einwahlnummern von Callando die
Verbindung ins Internet herstellt, und dabei auch die Zeit
erfasst, die man online ist, sowie die Freiminuten, die man
sich damit verdient hat. Weitere Informationen zu diesem
Bonusprogramm entnehmen Sie bitte unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s6582.html .
In dieser Meldung erfahren Sie auch Details, wie ein solches
Bonusprogramm für den Anbieter finanzierbar ist.
Die offenen Einwahlnummern des Anbieters GKAS sind jetzt
auch mit Kanalbündelung nutzbar. Die Einwahlnummern für
Gkas und andere Anbieter finden Sie ebenfalls auf unserer
oben erwähnten Infoseite zum Thema.
Für GKAS muss bei der DFÜ-Verbindung als Benutzername
"surfer@surf25.de", sowie als Passwort "online" angegeben werden.
- T-Online: SMS-Benachrichtigung und T-Online-Classic werden eingestellt
In einer Rundmail kündigt T-Online
Anfang dieser Woche seinen Kunden an, dass ab kommenden
Jahr die Benachrichtigung per SMS
für eintreffende E-Mails nicht mehr angeboten wird. Bisher
konnten sich alle T-Online Kunden, die ein T-D1-Handy nutzten,
kostenlos benachrichtigen lassen.
Vor längerer Zeit schon hatte T-Online für Neukunden
die Benachrichtigung eingeschränkt. Konnten Altkunden
im Einstellungsmenü das Benachrichtigungsintervall auf
nur eine Stunde verkürzen, fehlte dieser Menüpunkt bei
Neukunden. Als Folge erhielten diese Kunden deutlich seltener
SMS-Benachrichtigungen.
T-Online begründet die völlige Einstellung des SMS-Dienstes mit
den gestiegenen Großabnehmerpreisen für
SMS aller Netzbetreiber. T-D1 erhöht im
kommenden Januar für gewerbliche Nutzer den Preis von 1,79 Cent
auf 5,5 Cent pro SMS.
Warum man den Dienst komplett einstellt, statt einfach
die SMS zu berechnen, wissen vermutlich nur die Strategen.
Die Einstellung dieses Dienstes dürfte für T-Online-Kunden
mit längeren Vertragsbindungen kein Sonderkündigungsrecht mit
sich bringen, da T-Online diesen Dienst nur als "Pilotversuch"
zur Verfügung stellte. Vertragsbestandteil wurde er somit
leider nie.
Ebenfalls eingestellt wird der alte T-Online-Classic-Zugang,
der aus BTX und Datex-J hervorgegangen war. Für eine
Übergangszeit bis 5. März 2002 will der Marktführer und
Pionier unter den deutschen Online-Diensten noch die Einwahl
für Altkunden ermöglichen. Danach ist der alte Bildschirmtext
endgültig Geschichte.
"T-Online hat sich für die Einstellung von T-Online Classic
entschieden, da die Darstellungselemente heute nicht mehr
zeitgemäß sind, und inzwischen fast alle Anbieter ihre Inhalte
in das Internet eingestellt haben", so Eric Danke, Vorstand
Technik bei T-Online. Die technische Plattform von BTX bleibt
jedoch auch in Zukunft bestehen, und wird auch in Zukunft das
Online Banking von Banken und Sparkassen weiter unterstützen.
- freenet: Satelliten-DSL teurer, und vorherige Akzeptanzumfrage
Für viele, die an ihrem Wohnort kein
DSL bekommen können, und die Hoffnung auf
DSL-SATT
von freenet gesetzt hatten, wird
der vergangene Freitag vielleicht als ein schwarzer Tag
in Erinnerung bleiben: DSL-SATT soll statt eh schon teuren
179 Mark im Monat nun 229 Mark im Monat kosten.
Doch damit nicht genug: Vor der definitiven Einführung des Produkts
möchte freenet durch eine E-Mail-Umfrage die Akzeptanz
der neuen Tarife feststellen. Wer das Angebot trotz der
Tariferhöhung attraktiv findet, soll eine leere E-Mail an
jaDSLSATT@freenet-ag.de
schreiben. Für wen das Angebot uninteressant ist, wendet sich
per E-Mail an
neinDSLSATT@freenet-ag.de .
Bleibt also abzuwarten, ob der Tarif ausreichend Zustimmung
bekommt, oder ob er vielleicht gar nicht angeboten wird.
Beim Tarif DSL-SATT kann man ohne Volumenbegrenzung Daten
mit einer Geschwindigkeit von einem Megabit pro Sekunde
(Downstream) "vom Himmel" holen. Das besondere an diesem
Zugang ist aber, dass auch der Rückkanal über Satellit
abgewickelt wird. Bei bisherigen Internetzugängen per Satellit
ist zusätzlich eine Internet-Einwahl über das Telefonnetz
notwendig, wodurch zusätzliche Telefonkosten entstehen. Dies
ist bei DSL-SATT nicht mehr nötig.
- Quam: Ab heute Kartenfreischaltungen!
Deutschlands jüngster Mobilfunkanbieter,
Quam, hat in der letzten Woche wie geplant
am Firmensitz in München, sowie in Berlin und Hamburg seine
ersten drei Shops eröffnet. Die Nachfrage war sehr groß,
zahlreiche potenzielle Kunden bekundeten Interesse an den
Produkten des Newcomers. Aber da ausreichend Mitarbeiter in
den Shops waren, war es zumindest in Berlin kein Problem,
schnell einen Ansprechpartner zu finden.
Auch Kartenverträge waren in der letzten Woche bereits
abzuschließen, natürlich konnte man auch Handys kaufen und
Prepaid-Bundles erwerben. Nutzen kann man Quam für abgehende
Gespräche jedoch erst ab heute, dem 22. November. Dabei
sollen Gespräche weltweit problemlos möglich sein.
Andersherum kommt es schon eher zu Problemen. Derzeit sind
auf direktem Weg Gespräche nur von E-Plus
zu Quam möglich. Hierfür bekommen E-Plus-Kunden den gleichen Preis
wie in alle anderen Mobilfunk-Fremdnetze berechnet. Genau
so sieht es bei Viag Interkom aus, das
eine Netzverbindung zu Quam ebenfalls kurzfristig herstellen
will. Bei D2 Vodafone ist noch kein
Preis für Telefonate ins Quam-Netz bekannt. Berichten aus
Insiderkreisen zufolge dauert es auch noch einige Zeit, bis
D2-Kunden Teilnehmer des neuen Netzes anrufen können. Auch von
T-D1 aus kann man die Quam-Rufnummern
mit der Vorwahl 0150 derzeit noch nicht anrufen.
Deswegen hat Quam eine Ersatz-Hotline geschaltet: Unter
0800/1900 200 kann man kostenlos anrufen, und sich
anschließend zu einem Quam-Kunden weiterverbinden lassen. Das
Gespräch ist für Anrufer wie Angerufenen sogar kostenlos. Dieser
Service ist aber nur als vorübergehender Ersatz gedacht, bis die
Verbindungen auf direktem Weg funktionieren.
- Viag Interkom: Sparen zu Weihnachten
Wie jedes Jahr vor Weihnachten fallen auch in diesem die
Mobilfunkpreise. Den Reigen der Sonderangebote eröffnet dieses
Mal Viag Interkom. Ab Montag spart man in
den Privatkundenverträgen
(Genion Starter, City und
Home)
sechs Monate lang die Grundgebühr. Geschäftskunden
(Genion City Profi und
Genion Home
Profi) zahlen sechs Monate nur die halbe Grundgebühr. Die
Gesamtersparnis liegt dabei, je nach Vertrag, zwischen 60
und 160 Mark.
Besonders herausgestellt wird ein Bundle aus dem Siemens
M35i und dem Tarif "Genion Starter". Hier spart man ein
ganzes Jahr lang die Grundgebühr von 9,95 Mark. Der
Mindestumsatz von 10 Mark wird hingegen weiterhin fällig. Auf
zwei Jahre gesehen zahlt man somit 168,40 Mark Anschluss-
und Grundgebühr, sowie 240 Mark Mindestumsatz. Ohne Vertrag
kostet das Siemens M35i etwa 300 bis 350 Mark.
Das Angebot gilt vom 19. November bis 31. Dezember
2001. Der erste Händler, der uns darauf hinwies, war
handytrends24.de.
Es ist aber auch anderswo zu haben, zum Beispiel auch direkt bei
Viag Interkom unter
shop.viaginterkom-shop.de .
Bei Viag Interkom selbst bekommt man inzwischen bei
Abschluss eines Genion Starter-Vertrags, für den man
auf das subventionierte Handy verzichtet, das erste Jahr
die Grundgebühr erlassen. Es fällt dann nur der monatliche
Mindestumsatz von 10 Mark an. Außerdem entfällt zur Zeit
die Aktivierungsgebühr von 49 Mark, die der Netzbetreiber
ansonsten bei Vertragsabschluss erhebt. Kündigt man den
Vertrag, der eine Kündigungsfrist von vier Wochen hat, nicht,
so wird ab dem 13. Monat die Grundgebühr von 9,95 Mark
erhoben.
- Netztel: Seit letzter Woche werden D1-Karten abgeschaltet
Seit dem vergangenen Donnerstag werden die T-D1-SIM-Karten
des insolventen Mobilfunkproviders Netztel Plus endgültig
abgeschaltet, sofern die Kunden nicht rechtzeitig in ein
Vertragsverhältnis direkt mit dem Netzbetreiber gewechselt
haben.
Die T-Mobil-Service-Hotline unter der Rufnummer
0800-3344778, die eigens zur Information der Netztel-Kunden
eingerichtet wurde, teilte dazu auf Anfrage mit, dass die
Abschaltung etappenweise erfolge. Inzwischen gingen bei der
Redaktion einige Anfragen verwunderter Leser ein, deren
Netztel-Handys plötzlich "Nummer gesperrt" anzeigen würden.
Da bleibt nur zu sagen, dass aktive D1-Karten von Netztel
Plus wohl endgültig der Vergangenheit angehören - das tragische
Ende einer einst hoffnungsvollen Mobilfunk-Provider-Story.
.
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