Newsletter 45/01 vom 08.11.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 08.11.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Neue Infoseite rund um Multimedia Messaging
  2. Grundgebührfreie Mobilfunkverträge
  3. Sonderangebote für Studenten
  4. Netztel-D1-Karten werden Mitte November abgeschaltet
  5. XtraSMS im Ausland teurer
  6. TeleDiscount: Neue Preise, neue Taktung, neuer Ärger
  7. Mit Arcor World gen Osten
  8. Bei IntelliNet bleibt die Zeit stehen - aber nicht die Preise
  9. Neue Internet-by-Call-Zugänge, Preiserhöhungen, Sonderangebote
  10. T-Online-Aktion: Zwei Monate "by night" oder "by day" ohne Grundgebühr
  11. Pilotprojekt: T-DSL per Satellit
  12. Durch Wählprogramme verursachte Kosten müssen bezahlt werden
  1. Neue Infoseite rund um Multimedia Messaging

    UMTS kommt mit Riesenschritten näher: Heute hat D2 Vodafone verkündet, zum ersten Mal unter realistischen Bedingungen die paketorientierte Datenübertragung im UMTS-Netz getestet zu haben. Das "Endgerät" war nicht wie bei früheren Tests ein mit Elektronik vollgestopfter UMTS-Bus, sondern ein Handy-Prototyp, den man tatsächlich in der Hand halten konnte. Bis zu 384 kBit/s wurden erreicht.

    Doch UMTS braucht auch Inhalte, und hier ist die Branche ebenfalls mit Riesenschritten unterwegs: Der neue Standard MMS für Multimedia Messaging nimmt konkrete Formen an. Dabei wird MMS anfangs auch mit GPRS in ganz normalen GSM-Netzen laufen. Diverse Infos, wie es funktioniert, was es bietet, und welche Handys es für MMS schon gibt, haben wir auf neuen Info-Seiten für Sie zusammengestellt. Klicken Sie einfach unter http://www.teltarif.de/i/mms.html mal rein!

  2. Grundgebührfreie Mobilfunkverträge

    Bei Super 24 gibt es mit den Trend-Tarifen schon seit geraumer Zeit grundgebührfreie Mobilfunk-Verträge, wenn auch ohne Handy. Im Fall des E-Plus Trend-Tarifs wird dabei der E-Plus-Privattarif (99 Pfennig zur Hauptzeit, 39 Pfennig zur Nebenzeit) nachgebildet. Neuerdings gibt es unter dem Namen "S24 e-plus medium" aber auch einen dem "Professional S" entsprechenden Tarif 24 Monate lang ohne Grundgebühr. Bei diesem gibt es keine Unterscheidung in Haupt- und Nebenzeit, so dass er zur Nebenzeit zwar etwas teurer als der Privattarif, zur Hauptzeit hingegen deutlich günstiger ist: Gespräche ins nationale Festnetz sowie ins E-Plus-Netz kosten beispielsweise 50 Pfennig, in die D-Netze und zu Viag Interkom werden 60 Pfennig pro Minute fällig. Abgerechnet wird im Sekundentakt, was Gespräche für einen Pfennig möglich macht, zum Beispiel, wenn man sich verwählt hat, oder nur den Anrufbeantworter des gewünschten Gesprächspartner erreicht. SMS kosten in alle Netze und rund um die Uhr 30 Pfennig und die Mobilbox-Abfrage ist kostenlos.

    Diesen neuen Tarif gibt es nicht nur direkt bei Super 24, sondern auch bei Resellern wie Schotte24.de. Die Anschlussgebühr beträgt einmalig 19 Mark.

    Außerdem ist zur Zeit ein weiterer Telepassport-Tarif im Angebot: Der Smarty-Special. Bei verschiedenen TPP-Resellern ist dieser Tarif mit einem Siemens C35i Silver Edition für 0 Mark oder mit einem Nokia 3330 für 49 Mark zu bekommen. Beim Smarty-Special wird keine Grundgebühr, aber ein monatlicher Mindestumsatz von 9,95 Mark berechnet, die Gesprächspreise bewegen sich mit 1,49 Mark pro Minute in der Hauptzeit ins deutsche Festnetz nur wenig unter Prepaid-Niveau. Wer also nicht unbedingt ein neues Handy, dafür aber tagsüber mal telefonieren möchte, wird mit diesem Angebot vermutlich nicht glücklich. Der Tarif ist für D1, D2 und E-Plus erhältlich. Beim D2-Vertrag gibt es das Nokia 3310 kostenlos dazu.

  3. Sonderangebote für Studenten

    Seit einigen Tagen wirbt Viag Interkom an deutschen Hochschulen für neue Kunden. Unter dem Motto "Campus Genion Days" müssen Studenten bei Abschluss eines Genion-Vertrages über 24 Monate Laufzeit monatlich jeweils 9,95 Mark weniger Grundgebühr zahlen. Dabei ist es egal, welcher Genion-Vertrag (Home, City oder Starter) abgeschlossen wird.

    Durch den Rabatt von 9,95 Mark muss man für den Genion-Starter-Tarif zwei Jahre lang gar keine Grundgebühr bezahlen. Der Mindestumsatz in Höhe von 10 Mark bleibt allerdings erhalten. Die Grundgebühr vom Genion-City-Tarif verbilligt sich von 19,95 Mark auf 10,00 Mark monatlich, beim Genion-Home-Tarif müssen monatlich dann nur noch 15 Mark bezahlt werden anstatt 24,95 Mark. Für die Einrichtung des Tarifes sind wie üblich einmalig 49 Mark zu entrichten.

    Um das Angebot wahrnehmen zu können, braucht man einen Gutschein. Dieser wird entweder direkt an den Universitäten verteilt oder man lädt sich diesen zum Beispiel von der Homepage dhw-shop.de herunter. Zudem benötigt man noch einen gültigen Studentenausweis bzw. eine Immatrikulationsbescheinigung. Die Aktion ist bis zum 31. März 2002 befristet.

  4. Netztel-D1-Karten werden Mitte November abgeschaltet

    Wer noch mit einer D1-Karte des insolventen Mobilfunkproviders Netztel telefoniert, sollte sich schnell nach einer Alternative umsehen, denn diese Karten werden zum 15. November durch den Netzbetreiber abgeschaltet. Die betroffenen Kunden wurden durch T-Mobil per SMS informiert.

    Wer einen Laufzeitvertrag besitzt, kann noch immer in ein Vertragsverhältnis direkt mit T-Mobil wechseln. Über die Konditionen informiert eine eigens eingerichtete Sonderhotline unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800-3344778. Die ersten Kunden, die dieses Angebot angenommen hatten, wurden bereits umgestellt. Hierfür hatte T-Mobil die Karten freitags nachmittags abgeschaltet und montags morgens neu aktiviert. Die Rufnummern blieben erhalten.

    Kunden mit einer Netztel-XtraCard können ihre Rufnummern nicht behalten. Die Karten werden ebenfalls am 15. November deaktiviert. Handys, die zusammen mit Netztel-XtraCards gekauft wurden, können jedoch mit einer beliebigen anderen D1-Karte weiter genutzt werden, da sie nur einen Netzlock, aber keinen echten SIM-Lock haben.

  5. XtraSMS im Ausland teurer

    Seit dem 1. November kann man regulär auch vom Ausland aus SMS-Nachrichten mit der XtraCard von T-D1 verschicken. Was ab dem 21. Juni als Testbetrieb in nur wenigen Ländern funktionierte, klappt nun in Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Marokko, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, der Schweiz, Spanien, Tschechien und Ungarn.

    Leider wurde der Preis pro Kurznachricht nach Abschluss der Testphase von 79 auf 99 Pfennig erhöht. Neben dem Versand von alphanumerischen Mitteilungen an Mobiltelefone, ist auch der Nachrichtenversand an Faxgeräte, E-Mail-Adressen und ins Festnetz der Deutschen Telekom möglich.

    Außerdem stellt T-Mobil die Abrechnung für ihre Prepaid-Kunden auf Euro um. Ab Mitte November wird die Abrechnungssoftware schrittweise upgedated, umgestellte Xtra-Kunden wird der Netzbetreiber per SMS über die Umstellung informieren. Neukunden werden spätestens ab 1. Dezember in Euro abgerechnet.

    Ebenfalls neu bei D1-Xtra sind Bundles mit den Handys Siemens M35i und Motorola Talkabout 191. Das Siemens-Gerät kostet inklusive XtraCard mit 25 Mark Startguthaben 249 Mark, für das WAP-fähige Motorola-Telefon zahlt man - ebenfalls inklusive Karte mit 25 Mark Startguthaben - 299 Mark.

  6. TeleDiscount: Neue Preise, neue Taktung, neuer Ärger

    Der 01051-Reseller TeleDiscount hat Anfang November nicht nur seine Taktung vom verbraucherfreundlichen Sekunden- auf den Minutentakt umgestellt, sondern auch die Preise drastisch gesenkt. Der Slogan "Jede Sekunde zählt" wurde konsequenterweise in "Der Tarifdiscounter mit Ortsnetzangebot" abgeändert. Dieses Extra wiederum sorgt für Ärger, denn die Deutsche Telekom hat auf das Dumping-Angebot im Ortsnetz inzwischen mit einer Abmahnung reagiert. Der Ex-Monopolist will das Billigtelefonieren im Ortsnetz über die Einwahlnummer 0190 035 verbieten lassen. Die Begründung: Das Anbieten von Ortsnetzgesprächen sei nur Ortsnetzbetreibern vorbehalten. Wie ernst die Telekom die Angelegenheit nimmt, zeigt der avisierte Streitwert in Höhe von 1 Million Mark.

    Bei TeleDiscount gibt man sich jedoch davon unbeeindruckt und kämpferisch. Ein Sprecher sagte dazu: "Wir sind davon überzeugt, dass unser Angebot einwandfrei ist. Auch wenn das der DTAG nicht passt. Nicht jede innovative Idee ist automatisch verboten."

    Bereits im letzten Jahr wurde es 01051 gerichtlich untersagt, Ortsgespräche über die 01051 031 anzubieten. Auch das Ausweichangebot von Teledump mit der Einwahl 0192 101 wurde kurze Zeit später gerichtlich verboten. In beiden Fällen begründete sich das Verbot aber auch damit, dass diese Nummern für andere Zwecke (Netzdiagnostik bei 01051 031, Internet-Zugang bei 0192 101) reserviert sind. Es bleibt also spannend.

    Ein innerdeutsches Gespräch kostet bei Telediscount jetzt nicht mehr 8, sondern nur noch 6 Pfennig pro Minute - das gilt auch im Ortsnetz. Auch Gespräche in die Mobilfunknetze sind etwas günstiger geworden und kosten 39 Pfennig pro Minute. Gleich acht Spitzenplätze eroberte Telediscount im offenen Call by Call: Mit einem Minutenpreis von 6 Pfennig sind Gespräche in die USA 2 Pfennige billiger als ein Ortsgespräch mit der Deutschen Telekom in der Hauptzeit. Weitere Informationen finden Sie in der Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s6499.html  oder unserer Tarifabfrage.

  7. Mit Arcor World gen Osten

    Arcor bietet ab sofort günstigere Gespräche in die Türkei, die Russische Föderation, die Ukraine, nach Kasachstan und Weißrussland an. Mit dem neuen Tarif, der sich speziell an alle türkischen und russischen Kunden in Deutschland richtet, sind vor allem die Städte Istanbul, Moskau und St. Petersburg günstig zu erreichen.

    Allerdings lohnt sich noch immer ein Vergleich der Tarife mit anderen Anbietern, da einige Call-by-Call-Anbieter teilweise noch günstigere Gespräche anbieten. Der monatliche Basispreis von Arcor World beträgt für Arcor-Preselection-Kunden (Town-to-Town) 3,99 Euro (7,80 Mark). Bei Preselection kommt jedoch noch eine monatliche Grundgebühr in Höhe von 9,90 Mark hinzu, wenn der monatliche Umsatz weniger als 10 Mark beträgt. Kunden mit dem Vollanschluss Arcor-ISDN bezahlen einen monatlichen Grundpreis für Anschluss und den Tarif Arcor World von insgesamt 24,95 Euro (48,80 Mark). Die Mindestlaufzeit für beide Vertragsmodelle beträgt sechs Monate. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.

    Weitere Informationen zum ISDN-Angebot von Arcor erhalten Sie in der News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s6467.html .

  8. Bei IntelliNet bleibt die Zeit stehen - aber nicht die Preise

    Der Anbieter IntelliNet hat seine Tarife geändert - und zwar bereits am 1. September. Die Homepage zeigt allerdings noch immer den Stand vom 15. Juli an. Nun hatten wir nach mehrmaligem Nachfragen endlich Erfolg - und haben die aktuelle Tarifliste zumindest in schriftlicher Form vorliegen.

    Diese birgt einige Überraschungen: Zum Beispiel kosten Gespräche in die Russische Föderation anstatt vorher 17,9 nun plötzlich 39,12 Pfennig pro Minute, also mehr als das Doppelte. Auch Gespräche zum Mobilfunk einiger europäischer Länder wie zum Beispiel Frankreich, Großbritannien oder Italien wurden von 24 Pfennig pro Minute auf 45 Pfennig pro Minute erhöht. Immerhin behauptet IntelliNet, bei jeder Rechnung die aktuelle Tarifliste beizulegen - so können sich die Kunden wenigstens im Nachhinein erklären, warum das Gespräch mit Tante Olga viel teurer als vermutet war.

    Auch sonst scheint bei Intellinet die Zeit stehengeblieben zu sein. Eine Tarifliste in elektronischer Form ist uns bis heute nicht zugegangen. Wir bitten Sie als Leser um Verständnis, dass wir aus Zeitgründen und wegen der Gefahr von Tippfehlern nicht die ganze Tarifliste von IntelliNet mit mehreren hundert Ländern per Hand abtippen können. Die Tarife werden demzufolge erst aktualisiert, wenn wir eine entsprechende Tarifliste erhalten haben. Bis dahin ist IntelliNet in den Ergebnissen nicht enthalten.

  9. Neue Internet-by-Call-Zugänge, Preiserhöhungen, Sonderangebote

    Der Internetprovider NGI hat jetzt wieder einen Internet-by-Call-Zugang im Angebot, bei dem keine Anmeldung erforderlich ist. Die Onlineminute kostet 2,79 Pfennig rund um die Uhr, und das Angebot ist bundesweit zum gleichen Preis nutzbar. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt. Hinzu kommt aber eine Einwahlgebühr in Höhe von 5 Pfennig. Die Einwahlnummer lautet 019161, als Benutzer gibt man easy@ngi-easy.de und als Passwort easy an.

    Speziell für Eltern wurde das Programm "Kidkey" entwickelt, welches kostenlos unter www.ngi.de heruntergeladen werden kann. Die ca. 4,5 MB große Software steuert die DFÜ-Verbindung für den Internetzugang, addiert die Online-Minuten, und erlaubt die Internet-Verbindung nur so lange, bis das pro Monat frei einstellbare Zeitguthaben erreicht ist.

    Verschiedene Reseller von MediaWays bieten noch bis zum 31. Dezember einen einheitlichen Sondertarif für Internet by Call ohne Anmeldung. Dabei kostet die Onlineminute 2,39 Pfennig rund um die Uhr. Abgerechnet wird zwar im kundenfreundlichen Sekundentakt, dafür fällt aber pro Einwahl ein Entgelt in Höhe von 4,99 Pfennig an. Die Einwahldaten zu diesem Sondertarif entnehmen Sie bitte den entsprechenden Anbieterseiten. Eine Übersicht der Reseller von MediaWays finden Sie auf der Tarifseite des Sondertarifes unter http://www.teltarif.de/a/mediaways/reseller-sonder.html . Von dort gelangen Sie auch zu den entsprechenden Anbieterseiten, auf denen Sie die Einwahldaten finden.

    Der Internetprovider Yellostrom hat bereits zum 1. November den Preis für seinen Internetzugang geändert. Die Onlineminute kostet nun nicht mehr 2,9 Pfennig, sondern satte 1,9 Cent, was 3,7 Pfennig pro Minute entspricht. Hinzu kommt auch eine Einwahlgebühr von ebenfalls 1,9 Cent, was den Vorteil der sekundengenauen Abrechnung wieder zunichte macht. Yellostrom hat die Einwahlnummer 01023/0191819. Als Benutzerkennung und Passwort gibt man yello an.

  10. T-Online-Aktion: Zwei Monate "by night" oder "by day" ohne Grundgebühr

    T-Online bewirbt die beiden Tarife by day und by night mit einer Sonderaktion: Wer diese jetzt abschließt, bezahlt bis Ende des Jahres keine Grundgebühr. Damit spart man zwei Monate lang je 14,90 Mark (by day) bzw. 9,90 Mark (by night).

    Die Minutenpreise betragen jeweils 1,6 bzw. 2,9 Pfennig. Beim "by day" gilt der günstige Minutenpreis dabei Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr, während man sonst den teureren Tarif bezahlt. Beim "by night" surft man hingegen zwischen 23 und 9 Uhr zu den günstigen Preisen.

    Da die Grundgebühr nur wenig höher ist als beim normalen T-Online eco-Tarif, lohnt sich der Umstieg, wenn man monatlich mindestens 20 Stunden nachts online ist (by night) bzw., wenn man monatlich mindestens 9 Stunden zur Geschäftszeit surft. Doch können Umsteiger nicht von den beiden Freimonaten profitieren, denn die Aktion gilt nur für Neukunden, die in den letzten sechs Monaten nicht bei T-Online waren. Für Neukunden gilt aber, dass man lieber die Tarifdatenbank auf günstige Angebote durchstöbert, als sich 9,90 bzw. 14,90 Mark monatliche Grundgebühr ans Bein zu binden.

  11. Pilotprojekt: T-DSL per Satellit

    Wer sich für T-DSL interessiert und auf dem flachen Land wohnt, hat demnächst eine Chance - man muss allerdings bereit sein, ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen. Die Telekom wirbt jetzt für ein befristetes Pilotprojekt bei dem DSL per Satellit getestet werden kann: Ab sofort bis zum 30. April 2002 können bundesweit maximal 500 Kunden die Sky-Variante von T-DSL ausprobieren. T-DSL via Satellit bietet die telekom-üblichen Downstream-Geschwindigkeiten bis zu 768 kBit/s. Rückkanal und primäre Online-Verbindung laufen aber über den herkömmlichen T-Net- bzw. T-ISDN-Anschluss, wobei die entsprechenden Verbindungsgebühren anfallen.

    Der Satellitenanschluss bietet auch Zugriff auf rund 300 digitale ASTRA TV- und Radioprogramme. Für alle Teilnehmer des Pilotprojektes entfällt nicht nur die Bereitstellungsgebühr von 99 Euro (rund 194 Mark), dazu gibt es das erforderliche Hardwarepaket für 199 Euro (390 Mark) statt 249 Euro (487 Mark). Das Hardware-Paket besteht aus einer 85 cm Satelliten-Antenne, Multifeedhalterung mit Universal Doppel-LNB, DVB-PC-Karte (PCI) oder einer externen DVB-USB-Box.

    In der Testphase stehen drei Angebote zur Auswahl: Beim Volumenmodell fallen monatlich 19,90 Euro (39 Mark) Grundgebühr an, in denen 500 Megabyte Volumen enthalten sind. Jedes darüber hinausgehende übertragene Megabyte kostet 5 Cent.

    Dann gibt es noch zwei "Flatrate"-Angebote zum Pauschalpreis von 39,90 Euro (78 Mark) bzw. 49,90 Euro (98 Mark), bei denen aber nur der Downstream wirklich "flat" abgerechnet wird. Weitere Informationen finden Sie in der Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s6498.html .

  12. Durch Wählprogramme verursachte Kosten müssen bezahlt werden

    Durch 0190-er Wählprogramme - so genannte Dialer - verursachte Telefon- und Internetgebühren müssen bezahlt werden. Das teilt die Verbraucher-Zentrale Sachsen in Leipzig unter Hinweis auf ein noch nicht rechtskräftiges Urteil des Landgerichtes Berlin mit (Az.: 18.O.63/01). Das gelte auch, wenn es sich bei den Programmen um sittenwidrige und offenbar verlogene Angebote handelt, und die Software, die den Internetzugang unbemerkt auf eine teure 0190-Nummer schaltet, von einem Minderjährigen installiert wurde.

    In dem verhandelten Fall hatte der 16-jährige Sohn einer allein erziehenden Mutter ein Wählprogramm namens "High Speed Connector" installiert. Das Programm sollte angeblich die Verbindung schneller machen. Die Telefon-Gesellschaft Berlikomm stellte der Mutter später rund 18 000 Mark in Rechnung. Sie muss nun zahlen, so das Urteil.

    Tipp der teltarif-Redaktion: Jede(r), der nicht alleine im Haus wohnt und damit seinen oder ihren Telefonanschluss zu 100 Prozent kontrollieren kann, sollte 0190-x-Nummern durch seinen Anschlussanbieter sperren lassen. Die Kosten für diese Rufnummernsperre betragen zum Beispiel bei der Deutschen Telekom einmalig 15 Mark. Die Sperre kann problemlos per Telefon über die Hotline der Telekom unter der kostenlosen Rufnummer 0800-330 1000 beantragt werden.


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