- Sonntags kostenlos telefonieren für Analoganschlusskunden ab 1. November
Im letzten Newsletter hatten wir
berichtet, dass der Tarif XXL von
der Deutschen Telekom zukünftig
auch Kunden mit einem Analoganschluss offen stehen soll.
Dies wurde letzten Donnerstag von der Pressestelle der
Deutschen Telekom bestätigt: Analoganschlusskunden können
sich ab 1. November für XXL anmelden. Der Aufpreis zur
monatlichen Grundgebühr in Höhe von 24,81 Mark beträgt
19,54 Mark inklusive Mehrwertsteuer.
Der Tarif XXL ermöglicht, an Sonn- und bundesweiten
Feiertagen kostenlos Ferngespräche zu führen und im Internet zu
surfen. Besonders interessant: Beim Tarif XXL ist der Tarif
AktivPlus bereits integriert. Dieser ermöglicht zur Hauptzeit
Ortsgespräche für 6 statt sonst 8 Pfennig pro Minute. Zur
Nebenzeit bleibt zwar der Minutenpreis gleich (3 Pfennig),
aber der Abrechnungstakt verkürzt sich von 240 auf 60 Sekunden.
Aber auch Fern- und Auslandsgespräche werden auf diesem Weg
günstiger.
Ebenfalls zum 1. November fällt das
Preselection-Verbot für den Tarif XXL
weg. Damit können ISDN- oder Analoganschlusskunden in Zukunft
trotz XXL-Tarif eine Preselection auf einen alternativen
Anbieter schalten lassen. Bisher war das durch eine AGB-Klausel
ausgeschlossen worden. Die Gültigkeit des XXL-Tarifs wurde
von der Regulierungsbehörde zunächst bis zum 30. Juni
2002 verlängert.
Da uns in letzter Zeit immer wieder E-Mails von Lesern
erreichen, die von der Hotline der Telekom erfahren haben,
dass kostenloses Surfen mit dem XXL-Tarif nicht möglich sei,
möchten wir Sie nochmals daraufhin weisen, dass diese Aussage
der Telekom-Hotline nicht korrekt ist. Allerdings muss man
sich über eine sogenannte "offene Einwahlnummer" ins Internet
einwählen, bei der nur normale Telefongebühren anfallen. Eine
Nutzung des Internets über Sonderrufnummern, wie zum Beispiel
bei T-Online die 0191011, ist in der Tat auch mit XXL nicht
kostenlos. Mehr zum Thema Internet mit dem XXL-Tarif und
offene Einwahlnummern finden Sie auf unserer Infoseite unter
http://www.teltarif.de/i/einwahl.html .
Dort steht auch eine umfangreiche Datenbank aller offenen
Einwahlnummern in Deutschland zur Verfügung.
- Telekom muss Ortsnetze auch für Wettbewerber öffnen
Die Deutsche Telekom muss ihre
Ortsnetze zumindest vorläufig auch für Wettbewerber öffnen. Das
hat das Oberverwaltungsgericht in Münster entschieden. Einen
entsprechenden Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
(FAZ)
bestätigte das Gericht am Mittwoch. Der Telekom-Wettbewerber
Debitel hatte sich demnach gerichtlich
gegen die marktbeherrschende Stellung der Telekom im Ortsnetz
gewehrt und Recht bekommen. Die Telekom muss den Mitbewerbern
ein Wiederverkäuferangebot für die so genannte "letzte Meile",
die Leitung bis in die Haushalte der Endkunden zur Verfügung
stellen. Nur auf diese Weise können die Telekom-Konkurrenten
ein flächendeckendes Ortsnetzangebot entwickeln, ohne in eigene
Infrastruktur investieren zu müssen. Denn bisher hatten nur sehr
große Mitbewerber wie Mannesmann Arcor
eine Chance, die über entsprechende Mittel für derartige
Investitionen verfügen.
Erst wenn auch die Reseller ihren Kunden einen
Ortsnetzanschluss anbieten können, wird es für die Kunden
interessant, mit ihrem Telefonanschluss komplett den Anbieter
wechseln. Der Wiederverkäufer kann die Leistungen bei der
Telekom kaufen, durch eigene Dienste ergänzen und dann mit
einem eigenen Preismodell an den Kunden weiterverkaufen.
Es handelt sich dabei allerdings nicht um Call-by-Call. Man
muss folglich einen Debitel-Anschluss beauftragen, wenn man zu
deren Ortsnetzkonditionen telefonieren will. Dabei kann es dann
durchaus sein, dass Vorteile im Ortsnetzbereich durch Nachteile
anderswo, zum Beispiel teurere Ferngespräche oder Einschränkungen
beim Call-by-Call, ausgeglichen werden.
Auf diese gerichtliche Entscheidung gab es bereits mehrere
Reaktion, zum Beispiel vom BREKO, der RegTP oder der Deutschen
Telekom selbst. Nähere Details zum Gerichtsurteil bzw. zu den
einzelnen Reaktionen finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s6309.html
sowie unter
http://www.teltarif.de/s/s6315.html .
- 01051: Sonderaktion für den Erfinder des Telefons
Es gibt mal wieder eine Aktion vom Call by Call-Anbieter
01051, denn glücklicherweise hat
auch der Erfinder des Telefons einen Geburtstag und der wird
von 01051 mit einer besonderen Aktion gefeiert: Vom 15. bis
21. Oktober gibt es zu Ehren von Johann Philipp Reis,
den Erfinder des Fernsprechgeräts, sämtliche innerdeutschen
Ferngespräche für 5 Pfennig pro Minute.
Die "Fernsprech-Gedenktage" gelten einem genialen
Autodidakten, der bereits am 26. Oktober 1861, also genau
vor 140 Jahren, sein "Telephon" vorstellte - 15 Jahre
bevor Alexander Graham Bell der Erfindung zum internationalen
Durchbruch verhalf. Firmengründer Christian Wolff kann sich mit
dem noch viel zu wenig bekannten Helden identifizieren: "Das
war ein Mensch mit Visionen, der damals schon durchaus global
gedacht hat. Er steht für die 'Kleinen' im Telefonmarkt, die
mit Ideenreichtum die Welt der Kommunikation verändern."
Wir sind jedenfalls gespannt, was sich die "Kleinen" noch
alles einfallen lassen, um uns zum Telefonieren zu bringen. Der
Aktionspreis gilt wie gewohnt rund um die Uhr und wird durch die
kostenlose Tarifansage vor jedem Gespräch bestätigt. Abgerechnet
wird im Minutentakt über die Rechnung der Deutschen Telekom.
- Atlantic Telecom vorläufig abgeschaltet
Nachdem letzte Woche die Schwierigkeiten der britischen
Atlantic Telecom Group Plc. bekannt geworden sind, ist auch die
deutsche Tochter in Bedrängnis geraten.
Atlantic Telecom musste daher vorübergehend seine Dienste
einstellen. In einer E-Mail teilte und das Unternehmen folgendes
mit: "Aufgrund der Situation unserer englischen Holding Atlantic
Telecom Group Plc in Großbritannien, die am 5.10.01 zusammen
mit der Atlantic Telecom Ltd. ihre Insolvenz angezeigt hat,
kam es in Deutschland zu Problemen mit unseren Carriern, von
denen einige uns auch bedauerlicherweise und unverhofft die
Leitungen unterbrochen haben.
Atlantic Telecom GmbH steht mit diesen Carriern
in Verhandlung und hofft, seinen Kunden die Services
schnellstmöglich wieder anbieten zu können.
Diese Information wurde auch über unsere Hotline an die
Kunden gegeben. Sobald sich neue Informationen ergeben,
werden wir Sie selbstverständlich zeitnah informieren."
Zum Glück sind nicht alle Dienste betroffen. Dennoch bleibt
zu hoffen, dass die Schwierigkeiten von Atlantic Telecom
tatsächlich vorübergehender Natur sind. Aber schließlich
ist auch TelDaFax nach der
spektakulären Pleite ein teilweises
Comeback gelungen.
- Kabel NRW startet als ish das TV-Kabel-Internet
Für die ersten Kabelhaushalte in Deutschland beginnt in der
kommenden Woche die Welt des Internets und der Telefonie über
das TV-Kabelnetz. Unter dem neuen Namen ish GmbH & Co KG
wird der Betreiber Kabel NRW in den Städten Düsseldorf und Neuss
die ersten Kunden ins aufgerüstete Breitbandnetz nehmen. Das
kündigte die Tochterfirma der US-Gruppe Callahan heute bei
der Präsentation der ihrer Dienste in Köln an. ish starte
in die Zukunft des superschnellen, interaktiven Breitbands,
sagte Geschäftsführer Dieter Hähle.
Für diese Leistungen müssen die Nutzer allerdings
zusätzlich zahlen. Für alle anderen Kunden bleibt alles
beim alten: "Wir nehmen den Menschen nichts weg, die Preise
bleiben unverändert. Es wird keine Änderung der derzeit
vorhanden TV-Kanäle geben", unterstrich der Vorsitzende der
Geschäftsführung, David Colley. Mit den neuen Angeboten gebe
es erstmals Wettbewerb auf der Ortsnetzebene. Bislang hält die
Deutsche Telekom in diesem Bereich noch ein Quasi-Monopol.
Wer über des Kabelnetz von ish telefonieren möchte,
bekommt für 12,30 Euro (24,05 Mark) im Monat einen
Anschluss mit einer Telefonnummer. Eine weitere Nummer
kostet 7,90 Euro (15,45 Mark) extra. Für ein
Ortsnetzgespräch berechnet ish 1 Cent (1,96 Pfennig),
für ein Ortsgespräch außerhalb des ish-Netzes 2 Cent
(3,91 Pfennig) und ein Ferngespräch in Deutschland
3 Cent (5,87 Pfennig). Einen Pauschaltarif (Flatrate)
bietet ish für Internetzugang mit ständiger Verbindung ins
Netz und einem Downstream von 2 MBit/s für 44,90 Euro
(87,82 Mark) an.
Auch in Baden-Württemberg wird Callahan unter dem Namen
ish antreten, sagte Hähle weiter. Als Marktstart nannte er
das zweite oder dritte Quartal 2002. In NRW erziele das
Unternehmen derzeit einen Umsatz von 360 Millionen
Euro (704 Mio. Mark), in Baden-Württemberg von
180 Millionen Euro (352 Mio. Mark). In den kommenden
vier Jahren sollen diese Erlöse sich vervierfachen. Schwarze
Zahlen erwartet ish erst im Jahr 2005.
- Surfen ohne Anmeldung ab 1,88 Pfennig pro Minute
Nachdem es lange Zeit bei den Preisen für die Internetzugänge
nach oben ging, gibt jetzt mal wieder etwas Erfreuliches zu
berichten. Callero und Callisa haben letzte Woche ihre Tarife
gesenkt, so dass die Onlineminute bei Callero in der Nebenzeit
nur noch 1,88 Pfennig kostet und bei Callisa auch nur 0,01
Pfennig mehr pro Minute fällig werden. In der Hauptzeit werden
bei beiden Anbietern 2,44 Pfennig pro Minute fällig. Eine
Anmeldung ist nicht notwendig.
Weniger erfreulich ist, dass beide Anbieter sogenannte
City-Zonen eingeführt haben. Wer nicht in einer solchen Zone
wohnt, muss neben einer zusätzlichen Einwahlgebühr saftige
4,99 Pfennig pro Onlineminute zahlen. Die Cityzonen umfassen
jedoch bundesweit circa 460 Ortsnetze.
Weitere Details, wie zum Beispiel die Einwahlnummern
zu diesen beiden Tarifen entnehmen Sie bitte den
Anbieterseiten von Callero
und Callisa, beziehungsweise
den entsprechenden Newsmeldungen zu Callero unter
http://www.teltarif.de/s/s6275.html
und Callisa unter
http://www.teltarif.de/s/s6298.html .
- NGI: Nächste Generation seit 6. Oktober im Minutentakt
City-Zonen sind schick: Auch bei NGI
wurden jetzt solche eingerichtet. Gut für alle, die
"drin" sind, schlecht für diejenigen, die auf dem
"flachen Land" wohnen. Denn, wie fast immer im Leben,
ist es "drinnen" billiger als "draußen". Beim Klassiker
NGI by call ändert sich
für die NGI-City-Bewohner fast nichts. Der Minutenpreis beträgt
weiterhin 2,49 Pfennig. Die anderen müssen mit 2,69 Pf
also 0,2 Pfennig mehr pro Onlineminute zahlen. Und ein
weiterer Wermutstropfen: Der einst NGI-typische Sekundentakt
wurde durch den wesentlich weniger attraktiven Minutentakt
ersetzt. Das gilt leider für alle Tarife.
Als echte Neuerung gibt es das Angebot NGI plus: Mit
diesem Tarif können Internetnutzer zwischen 18 und 9 Uhr
für 1,79 Pfennig pro Minute surfen. Das gilt allerdings
nur innerhalb der NGI-Cities. Tagsüber kostet die Onlineminute
2,79 Pfennig. Außerhalb der freigeschalteten Städte müssen
interessierte Surfer 3,29 Pfennig in der Hauptzeit und
2,39 Pfennig in der Nebenzeit hinlegen. Die Anmeldung
kostet nichts, es entstehen auch keine weiteren Kosten.
Eine kleine Änderung gibt es auch beim NGI premium-Tarif:
Hier ist nun bundesweit die Kanalbündelung möglich.
- WAP-Freiminuten für D1-Kunden, aber nicht für alle
Den ganzen Oktober haben T-D1-Kunden die Möglichkeit,
bis zu 100 Minuten die WAP-Dienste von T-Motion,
dem WAP-Portal von T-Mobil, kostenlos zu nutzen. Dies
gilt sowohl für Original-Netzbetreiber-Kunden als auch
für einige Provider, wie zum Beispiel Victorvox. Nach den
100 Freiminuten werden wie gewohnt 39 Pfennig pro Minute
in Rechnung gestellt.
Wer allerdings eine D1-Karte von
D Plus besitzt, muss auch in
diesem Monat für die Nutzung des mobilen Internets normal
zahlen. Providerkunden sollten daher vor einer allzu intensiven
Nutzung der WAP-Dienste zunächst über ihre Kundenbetreuung
abklären, ob sie von dem Angebot des Netzbetreibers auch
profitieren.
- LOOP: Bei Anruf 5 Mark
Zahlreichen LOOP-Kunden
von Viag Interkom flatterte letzte Woche eine Postkarte
von ihrem Netzbetreiber ins Haus. Der Text: Wenn man bis
15. Oktober die Telefonnummer 0179-7777999 anruft und
sich die dort befindliche Ansageschleife anhört, erhält man
5 Mark zusätzliches Kartenguthaben. Für den Anruf muss
die Rufnummernübermittlung aktiviert werden.
Unter der angegebenen Rufnummer sind Informationen von
und über LOOP zu hören. Laut Ansage erfolgt die Gutschrift
innerhalb weniger Tage. Einen Haken hat die Sache jedoch:
Der Anruf ist kostenpflichtig und wird wie ein normales
netzinternes Gespräch abgerechnet.
- Vivatel, Victorvox, Super24: Allerlei Angebote
Im Herbst fallen zwar die Blätter von den Bäumen, aber
die Gesprächspreise bleiben, wo sie sind. Trotzdem gibt es
einige Angebote zu melden:
Vivatel
und diverse andere Händler bieten in Zusammenarbeit
mit der Telepassport AG zur Zeit
das Nokia 3310 mit dem - vor allem bei Providern
sehr beliebten - Smarty-Special-Tarif an. Der
Smarty-Special kostet keine Grundgebühr, es wird aber
ein Mindestgesprächsumsatz von 9,95 Mark pro Monat
berechnet. Die Gesprächspreise entsprechen dem Telepassport-
Tiny-Tarif. Der
Versand des Gratishandys erfolgt für den Kunden kostenfrei
direkt durch die Telepassport AG.
Beim Tarif-Discounter Super24
gibt es die Trend-Tarife
ohne Grundgebühr und 19 Mark Anschlussgebühr auch in
diesem Monat. Für einen Super24 Trend-Tarif im D2-Netz gibt
es sogar 25 Mark Startguthaben.
Die Aktion für alle
Netztel-Kunden läuft noch bis zum
30. Oktober weiter und ermöglicht allen Netztel-Kunden
einen kostenlosen Umstieg auf die Trend-Tarife. Auch hier
gibt es für den Trend-Tarif im D2-Netz ein Startguthaben von
30 Mark.
Weiterhin gibt es den grundgebührfreien Klassiker
Super24-Spezial mit 14,95 Mark Mindestgesprächsgebühr. Als
Gratishandy gibt es das Siemens C35i als Silver Edition
dazu. Zur Zeit legt Super24 bei diesem Angebot noch
eine "Sparbox" bei, die man mit zwei Handgriffen
an seine analoge Telefondose anschließen kann,
falls man eine "Preselection Light" für die 01024
wünscht. Das Paket koste insgesamt 49,95 Mark
Anschlussgebühr. Weitere Oktoberangebote von Super24
finden Sie in der entsprechenden Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s6282.html .
Last but not least bietet der Provider
Victorvox bietet seinen neuen
Pronto-Tarif jetzt auch
im D1-Netz an. Wie bei D2 und E-Plus wird anstelle einer
monatlichen Grundgebühr eine Jahresgebühr von 99 Mark
in Rechnung gestellt. Darüber hinaus wird ein monatlicher
Mindestumsatz von 9 Mark berechnet. Leider wird für die
Bereitstellung eine Gebühr von 49 Mark fällig. Wählt man
die Cityoption, mit der man Ortsgespräche für 29 Pfennig
pro Minute rund um die Uhr führen kann, so beläuft sich der
Anschlusspreis sogar auf 99 Mark.
Die Minutenpreise entsprechen ansonsten in etwa denen der
9,95 Mark-Tarife der Netzbetreiber.
- Tangens gibt auf, weiterer Mobilfunkprovider ohne Perspektive
Der Potsdamer Mobilfunkprovider Tangens
gibt auf: Zum Ende dieses Jahres wird sich dieser Anbieter
aus dem Mobilfunkgeschäft zurückziehen. Wichtigster Grund für
diese Entscheidung ist die Auflösung des Vertrages mit ProMarkt,
dem wichtigsten Vertriebspartner von Tangens.
Mobilfunkkunden, die einen Tangensvertrag haben, werden
weiterhin mit den Tangensgeräten telefonieren können. Derzeit
ist der Anbieter noch auf der Suche nach einem Partner, der
die Kunden übernimmt. Zu den genauen Bedingungen war bisher
nichts zu erfahren.
Tangens hat seit Mitte 1999 Mobilfunkverträge über die
ProMärkte und Wegert-Märkte im Großraum Berlin angeboten. Die
Pleite des Mobilfunkanbieters Netztel
scheint nur der Anfang eines Anbietersterbens im Mobilbereich
zu sein, nicht unähnlich dem Flatrate-Sterben im vergangenen
Herbst. Bleibt abzuwarten, ob es sich nur um eine so genannte
Marktbereinigung in einem sonst gesunden Marktsegment handelt,
oder ob der gesamte Mobilfunkmarkt in eine anhaltende Krise
gerät. Auch unter den Netzbetreiber ist trotz wachsender
Kundenzahlen der Katzenjammer groß, denn die Kunden wurden
mit einem relativ hohen Einsatz gewonnen - etwa über die
Gerätesubventionen, die inzwischen auch abgebaut werden.
Wen wundert es, dass es dann auch bei den Herstellern kriselt.
Die Absatzzahlen werden seit geraumer Zeit stets nach unten
korrigiert.
.
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