- Warentest: Drei Internetprovider erhalten Testurteil "Sehr gut"
Stiftung Warentest hat in der aktuellen Ausgabe ihres Magazins
20 Internetanbieter unter die Lupe genommen. Dabei spielte
neben den Preisen auch die Schnelligkeit der Datenübertragung
sowie die Erreichbarkeit und Kompetenz der Servicetelefone
eine Rolle. Das Fazit dieser Untersuchung: Schnelle Leitungen
bieten fast alle Provider. Beim Service liegt aber noch
vieles im Argen. Mit Ginko,
NGI und Talkline
erhielten letztlich nur drei Anbieter das Testurteil "Sehr
gut".
Weitere Details zu diesem Test der
Stiftung Warentest entnehmen Sie bitte der
entsprechenden Meldung auf teltarif.de unter der Adresse
http://www.teltarif.de/s/s6240.html .
Übrigens: Auch teltarif.de testet laufend die Performance der
Internet-Anbieter - siehe unsere Seite
http://www.teltarif.de/internet/test.html .
- Neue offene Einwahlnummern verfügbar
Wieder einmal wurde die Datenbank der offenen Einwahlnummern
bei teltarif.de erweitert: Der Internetprovider
GKAS bietet acht eigene Einwahlnummern an,
über die mit dem Tarif XXL
der Deutschen Telekom bzw.
Happy Sunday von
Arcor an Sonntagen und bundeseinheitlichen
Feiertagen kostenlos im Internet gesurft werden kann. GKAS
benutzt dabei das Netz von BTIgnite,
und verspricht ein "qualitativ hochwertiges Netz ohne
Leistungseinbrüche oder Einwahlprobleme". Als Benutzer verwendet
man dafür als Benutzernamen surfer@surf25.de und als
Passwort online. Die Einwahlnummern finden Sie auf der Webpage
www.kostenlos-surfen.surf25.de .
Da die bestehenden Einwahlnummern sonntags zumeist überlastet
sind, bringt es hoffentlich etwas Entlastung, dass gkas nun neue
Nummern geschaltet hat.
teltarif.de bietet Ihnen aber nicht nur die Nummern von
gkas, sondern eine der umfangreichsten Datenbank für offene
Einwahlnummern. Diese Nummern eignen sich jedoch nicht nur
zum kostenlosen Surfen, sondern auch für preisgünstiges
WAPpen. Weitere Details zu den offenen Einwahlnummern
und deren Nutzung lesen Sie bitte auf der Infoseite
i/einwahl.html .
Natürlich bieten wir die Daten über die offenen
Einwahlnummern auch für Psion- und Palm-Nutzer als
Datenbank zum Download an. Damit kann man auch unterwegs mit
dem Handy günstig online gehen, wenn man einen Vertrag mit
mobiler City-Zone besitzt, und jeweils eine Nummer aus dieser
City-Zone verwendet. Hier sind die Daten über die
neuen GKAS-Einwahlnummern jedoch zum jetzigen Zeitpunkt für
Palm-Nutzer noch nicht enthalten. Eine Aktualisierung der
Daten erfolgt im Laufe der nächsten Tage.
Für alle, die XXL das erste Mal zum kostenlosen Surfen
nutzen wollen und die nicht genau wissen, wie man das
DFÜ-Netzwerk bei Windows einstellen muss, bieten wir außerdem
eine kleine Anleitung mit Bildern,
welche die wichtigsten Schritte und Einstellungen erklärt.
- Telekom darf bei XXL Preselection nicht mehr ausschließen
Noch handelt es sich um unbestätigte Angaben,
die allerdings auch nicht von der Deutschen
Telekom dementiert wurden: Ab November muss die
Deutsche Telekom laut einem Bericht der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung
ihren Tarif XXL auch Kunden
anbieten, die eine Preselection
auf einen anderen Anbieter geschaltet haben. Bisher war dieses
durch eine Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der
Telekom ausgeschlossen worden.
Der Tarif XXL ermöglicht gegen eine erhöhte monatliche
Grundgebühr, an Sonn- und bundesweiten Feiertagen kostenlos
Ferngespräche zu führen und im Internet zu surfen. Bisher galt
das Angebot nur für Kunden mit ISDN-Anschluss. Künftig muss die
Telekom diesen Tarif aber auch für Kunden mit Analog-Anschluss
anbieten. Hier soll der Aufpreis 19,54 Mark pro
Monat betragen im Gegensatz zu 15,01 Mark beim
ISDN-Anschluss. Der Tarif soll vorläufig bis zum 30. Juni
2002 befristet sein.
- Neue Tarife, Sonderaktionen und Länder im Programm
Der Monatswechsel hat zur Folge, dass es diese Woche eine
ganze Reihe an Tarifänderungen und Sonderaktionen zu berichten
gibt. 01051 Telecom bietet vom 1. bis
14. Oktober Tarifvergünstigungen in einige Auslandsziele,
darunter zum Beispiel China, Polen und Portugal.
Die Sonderaktion von Interoute
läuft bis zum Ende des Monats. In dieser Zeit kosten Gespräche
nach Großbritannien, Italien, Österreich und in die USA jeweils
6,6 Pfennig pro Minute. Damit erreicht Interoute nach
Italien, Österreich und in die USA den absoluten Spitzenplatz im
offenen Call by Call. Der Tarif gilt jeweils nur ins Festnetz
des jeweiligen Landes.
Zusätzlich fängt im Oktober der Nachttarif um zwei Stunden
früher an. Das bedeutet, dass für die Dauer eines Monats bereits
ab 20 Uhr Ferngespräche für 3,8 Pfennig pro Minute
geführt werden können.
Interoute ist unter der Sparvorwahl 01066 erreichbar. Für
jede Verbindung werden noch einmal 6 Pfennig extra
berechnet.
Noch länger läuft die Sonderaktion von Mox
Telecom AG. Bis zum 31. Dezember spart man bei
der CallingCard bei Gesprächen in
ausgewählte asiatische Länder, zum Beispiel China, Indonesien
oder Thailand.
Die relativ junge Tochterfirma von 01051 Telecom,
TeleDiscount, vergrößert von
Woche zu Woche ihr Angebot. Seit dem 2. Oktober sind
insgesamt 14 Auslandsziele hinzugekommen. Damit sind
jetzt auch Gespräche nach zum Beispiel Argentinien, Chile,
China, Neuseeland, Philippinen, Südafrika, Südkorea und
Thailand möglich.
Abgerechnet wird bei TeleDiscount im Sekundentakt, was die
Tarife besonders für kurze Gespräche interessant macht. Vor
die normale Rufnummer muss die 0190035 vorgewählt werden.
Beim Anbieter AS Telecom führte
eine neu Rechnungs-Software dazu, dass die Tarife kurzfristig
angehoben werden mussten. Nun wurden die Tarife neu kalkuliert,
so dass es teilweise wieder zu Tarifsenkungen kommt.
So kosten Ferngespräche im Privattarif ab 1. Oktober
4,44 Cent (8,38 Pfennig) anstatt bisher
4,57 Cent (8,94 Pfennig) pro Minute. Die Nebenzeit
wird von 3,48 Cent (6,8 Pfennig) auf 2,3 Cent
(4,5 Pfennig) pro Minute gesenkt. Leider gibt es aber
auch noch einmal Tariferhöhungen. Zum Beispiel kosten
die D-Netze zukünftig 22,49 Cent (44 Pfennig)
anstatt bisher 20,18 Cent (39,5 Pfennig). Weitere
Details entnehmen Sie bitte unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s6239.html
oder der Tarifdatenbank.
AS Telekom rechnet in der Hauptzeit im 60/1-Takt ab. In
der Nebenzeit wird im Minutentakt abgerechnet. Das neue
Billingsystem soll den Kunden von AS Telecom durch mehr
Transparenz und Flexibilität zugute kommen. Die Abrechnung
erfolgt über Kreditkarte. Gewerbliche Kunden können auch
Lastschrifteinzug nutzen.
- DSL-Flatrate für 19,90 Euro bei 1&1 Internet AG
Die DSL-Flatrates von T-Online und
AOL bekommen eine ernsthafte Konkurrenz,
denn auch der Internetprovider
1&1 Internet AG aus Montabaur bietet
jetzt eine echte DSL-Flatrate an. Für
19,90 Euro (38,92 Mark) pro Monat erhält der Surfer
eine Flatrate mit 768 kBit/s Down- und 128 kBit/s
Upstream. Mit diesem Preis hat 1&1 die derzeit günstigste
DSL-Flatrate im Angebot. Auch die Mindestvertragslaufzeit ist
mit nur drei Monaten deutlich kürzer als beim Konkurrenten
AOL, bei der 12 Monate Vertragslaufzeit gefordert
werden. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an.
Voraussetzung für die Nutzung der Flatrate ist ein DSL-Anschluss
der Deutschen Telekom. Wer noch
keinen DSL-Anschluss hat, kann die Verfügbarkeit unter
http://www.1und1.com/dsl
prüfen, und bei Bedarf diesen auch gleich über 1&1
bestellen. Im monatlichen Grundpreis enthalten sind außerdem
100 MB Webspace für die eigene Homepage, eine DE-Domain
und 100 E-Mail-Adressen.
Außerdem neu im Angebot ist ein DSL-Tarif, der sich vor allem
an Wenigsurfer richtet. Für 9,90 Euro (19,36 Mark)
erhält man bei diesem Tarif 20 Freistunden. Jede Minute
darüber hinaus kostet 0,5 Cent (0,98 Pfennig).
- Tiscali startet mit rückkanalfähiger Satelliten-Internet-Flatrate
Tiscali startet eine dreimonatige
öffentliche Testphase für einen neuen Breiband-Internet-Zugang
per Satellit. Dabei werden Hin- und Rückkanal übers All
abgewickelt. Eine zusätzliche Analog- oder ISDN-Einwahl für den
Rückkanal wird folglich nicht benötigt. Die Geschwindigkeiten
sollen zwischen 150 und 400 kBit/s im Downstream und
40 und 150 kBit/s im Upstream betragen. Das System wird
europaweit angeboten werden.
Der Preis für die Flatrate wird voraussichtlich monatlich
65 Euro (127,13 Mark) betragen. Hinzu kommt ein
einmaliges Entgelt für die Installation (300 Euro
bzw. 586,75 Mark) sowie die Kosten für die Hardware
(565 Euro bzw. 1105,04 Mark). Während der Testphase
entfällt die monatliche Grundgebühr, und man bezahlt die
Hardware auch nur dann, wenn man nach dem Test Kunde bleiben
möchte.
Interessant ist der Zugang aufgrund der hohen
Hardwarekosten nur für diejenigen, die außerhalb der mit
DSL versorgbaren Gebiete wohnen. Bei
zweijähriger Nutzung von TiscaliSat bezahlt man beispielsweise
für Einrichtungs- und Grundgebühren insgesamt 2425 Euro
(4742,89 Mark).
Ein vergleichbares Produkt ist übrigens im Frühjahr auch
von Freenet angekündigt worden. Hier
bezahlt man eine höhere Monatspauschale (179 Mark), aber
eine geringere Installationspauschale (799 Mark inklusive
Hardware) als bei Tiscali. In der Zwei-Jahres-Rechnung kommt
man hier auf Gesamtkosten von 5095 Mark, so dass TiscaliSat
insgesamt günstiger abschneidet.
- Neuigkeiten zu den Tarifen von Viag Interkom
Ab sofort können auch die Mobilfunkkunden von
Viag Interkom Kurznachrichten ins Festnetz
verschicken. Beim Empfänger kommen die über die Handytastatur
eingegebenen Mitteilungen, die bis zu 160 Zeichen lang sein
dürfen, als von einem Computer erzeugte Sprachnachricht an.
Offizieller Starttermin für den neuen Dienst ist
laut Auskunft der Viag Interkom-Pressestelle zwar erst
Mitte Oktober. De facto funktioniert es aber im Rahmen
eines Testbetriebs schon jetzt. Der Preis für eine
SMS liegt - wie bei den Mitbewerbern -
bei 39 Pfennig. Das gilt sowohl für LOOP-Nutzer, als auch
für Kunden mit einem Laufzeitvertrag.
Als nach eigenen Angaben erster Netzbetreiber in Deutschland
nimmt Viag Interkom ab sofort gebrauchte Handys in Zahlung. Wer
sein altes Gerät abgibt, bekommt für das Handy inklusive
Akku 50 Mark, mit dem dazugehörigen Ladekabel gibt es
sogar 75 Mark. Diese Sonderaktion läuft vorerst bis zum
31. Dezember diesen Jahres.
Voraussetzung, um diesen Service nutzen zu können, ist
der Abschluss eines 24-Monats-Vertrages bei Viag Interkom in
den Tarifen Genion Home,
Genion Duo, Genion City und
Genion Starter. Die Aktion
richtet sich nach Aussagen von Viag Interkom vor allem an
Kunden anderer Mobilfunkanbieter, die zu einem Genion-Vertrag
wechseln möchten.
Die Aktion mit dem Motorola-Handy T192 GPRS wird bis
31. Oktober verlängert. Das heißt, auch wer in den
nächsten vier Wochen einen Genion-Vertrag über eine Laufzeit
von 24 Monaten abschließt und das Motorola-Handy wählt,
erhält 50 Mark Startguthaben. Einzige Voraussetzung:
Eine dem T192 beigefügte Postkarte muss ausgefüllt an den
Netzbetreiber eingeschickt werden.
Wer eine LOOP-Prepaidkarte von Viag Interkom besitzt,
kassiert bei eingehenden Anrufen bares Geld: 3 Pfennig
pro voller Gesprächsminute, die im E2-Mobilfunknetz empfangen
wird, werden auf einem speziellen "EasyMoney"-Konto gut
geschrieben. Bislang wurde das Geld dem LOOP-Kartenguthaben
hinzugefügt, wenn 2 Mark zusammengekommen waren.
Diese Regelung war vor allem für Wenigtelefonierer nicht so
schön, da sie nur jeweils nach einem relativ großen Zeitraum
von der Gutschrift profitierten. Der Netzbetreiber hat die
Regeln für "EasyMoney" daher geändert. Die Gutschriften erfolgen
jetzt jeweils schon, wenn 1 Mark zusammengekommen ist. Die
Kunden erhalten - wie schon bisher - eine SMS, wenn das Geld
dem Kartenkonto hinzugefügt wurde.
- Netztel berechnet zu viel Grundgebühr
Der insolvente Mobilfunk-Provider
Netztel Plus AG hat seinen bisherigen
D2-Vertragskunden zu viel Grundgebühr berechnet. Wie aus den
jüngsten Rechnungen des Unternehmens ersichtlich ist, wurde
der monatliche Grundpreis bis 30. September erhoben,
obwohl der Netzbetreiber die bisherigen Netztel-Kunden
längst übernommen und auf den Prepaid-Tarif CallYa
umgestellt hat.
Grund für die Falschabrechnung ist, dass zum Zeitpunkt
der Rechnungsstellung die Übernahme der Kunden durch D2
Vodafone noch nicht absehbar war. Besorgten Kunden teilte
die Netztel-Hotline jedoch auf Anfrage mit, dass der zu viel
gezahlte Betrag automatisch erstattet werde - die Kunden selbst
müssten hier nicht tätig werden. Dennoch empfiehlt es sich,
die Sache im Auge zu behalten und der Rechnung gegebenenfalls
schriftlich zu widersprechen und eine Rücklastschrift zu
veranlassen.
Netztel reagierte auf die Berichterstattung mit einer
Pressemitteilung, in der den Kunden eine faire Abrechnung
versprochen wurde. Wörtlich hieß es dazu: "Nachdem Übernahme
der Teilnehmer durch die Netzbetreiber sukzessive durchgeführt
wird, weist die NETZTEL Plus AG explizit darauf hin, dass alle
Vertragskunden fair abgerechnet werden".
Netztel-Kunden, die im D1- oder D2-Netz telefonieren,
soll demnach nach erfolgter Migration, oder nachdem das
Dienstleistungsangebot des Providers vom Markt genommen wurde,
eine individuelle Abschlussrechnung zugesandt werden.
Des weiteren wies Netztel in der Pressemitteilung darauf
hin, dass unberechtigte Rücklastschriften der Kunden nicht
akzeptiert werden können: "Die hierdurch entstehenden Kosten
gehen zu Lasten des Verursachers".
- Privatel stellt Betrieb ein
Rund fünfeinhalb Jahre nach seiner Gründung stellt die
Privatel AG in Hamburg die Geschäftstätigkeit ein. Die
Kunden der Privatel wurden bereits darüber informiert. Die
Kartenfreischaltung wurde mit sofortiger Wirkung eingestellt,
die Einstellung des restlichen Geschäftsbetriebs erfolgt zum
5. Oktober 2001. Wesentlicher Grund für die Stilllegung
ist nach Angaben von Privatel das Verhalten des größten
Kartenlieferanten Talkline. Bereits
seit Monaten soll Talkline andauernd gegen laufende Verträge
verstoßen haben: Durch grundlose Kartenablehnungen für
Endkunden, Ausschluss von Aktionen im Markt, Abwerbeversuche von
Händlern, Stornierungen von Provisionen sowie die Nichtzahlung
von vertraglich zugesicherten Provisionen und ähnlichem
in Millionenhöhe. Privatel hatte deshalb alle Verträge mit
Talkline fristlos zum 1. Oktober 2001 gekündigt und das
Unternehmen stillgelegt.
"Wir handeln vorausschauend und legen deshalb den Betrieb
still", so Daniel Debes, Vorstand der Privatel AG. "Wir lassen
es möglichst nicht zu einer Insolvenz kommen und erreichen so
für alle Beteiligten, unsere Kunden, Gläubiger und Mitarbeiter
den bestmöglichen Abschluss einer Erfolgsgeschichte, die durch
äußere Umstände und Kurzsichtigkeit eines unserer Lieferanten
hier ein Ende findet."
Talkline wollte keinen Kommentar zu diesen Vorwürfen
abgeben. Wie ein Unternehmenssprecher gegenüber teltarif.de
äußerte, laufen derzeit rechtliche Auseinandersetzungen zu den
verschiedenen Punkten und man wolle einen kleinlichen Streit
mit Privatel in der Öffentlichkeit vermeiden.
- Atlantic Telecom stellt Callthrough-Geschäft ein und empfiehlt Nachfolger
Zum Jahresende stellt die Frankfurter Telefongesellschaft
Atlantic Telecom ihren Callthrough-Dienst ein. Darauf
hat das Unternehmen schon vor einigen Monaten hingewiesen. Nun
flatterte den Noch-Atlantic-Kunden ein Schreiben ihrer
Telefongesellschaft ins Haus, in dem ein Umstieg zu einer
neuen Calling Card-Plattform angeboten wird.
Neuer Dienstleister soll die ebenfalls in der
Mainmetropole ansässige Firma
Net-21 sein.
Mit einem vorgefertigten Umstiegsformular macht Atlantic den
Wechsel einfach. Auch die Tarife erscheinen recht günstig
und vom Handy aus sollen wieder Gespräche im Callthrough-
anstelle des Callback-Verfahrens möglich sein.
Net-21 rechnet generell im Sekundentakt ab, und verlangt für
Gespräche innerhalb des Festnetzes - wie bei Atlantic Telecom
- 14 Pfennig pro Minute in der Hauptzeit (Montag bis
Freitag, 08 bis 18 Uhr) und 12 Pfennig abends und
nachts. Vom Handy ins Festnetz zahlt man einen Minutenpreis
von 34 Pfennig, was für einen Callthrough-Dienst sehr
günstig ist.
Vom Handy zum Handy werden 79 Pfennig pro Minute
verlangt, für Telefonate vom Festnetz zu Mobilfunkanschlüssen
59 Pfennig. In die wichtigsten europäischen Länder
kann man vom Festnetz aus für 25 und vom Handy aus für
45 Pfennig pro Minute telefonieren. Zu Handyanschlüssen
im Ausland wird jeweils ein Aufpreis von 20 Pfennig pro
Minute erhoben.
Der Callthrough-Dienst von Net-21 kann auch aus dem
Ausland genutzt werden. Einwahlknoten stehen fast überall in
Europa, aber auch in den USA, in China, Mexiko und Südafrika
zur Verfügung.
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