Newsletter 40/01 vom 04.10.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 04.10.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Warentest: Drei Internetprovider erhalten Testurteil "Sehr gut"
  2. Neue offene Einwahlnummern verfügbar
  3. Telekom darf bei XXL Preselection nicht mehr ausschließen
  4. Neue Tarife, Sonderaktionen und Länder im Programm
  5. DSL-Flatrate für 19,90 Euro bei 1&1 Internet AG
  6. Tiscali startet mit rückkanalfähiger Satelliten-Internet-Flatrate
  7. Neuigkeiten zu den Tarifen von Viag Interkom
  8. Netztel berechnet zu viel Grundgebühr
  9. Privatel stellt Betrieb ein
  10. Atlantic Telecom stellt Callthrough-Geschäft ein und empfiehlt Nachfolger
  1. Warentest: Drei Internetprovider erhalten Testurteil "Sehr gut"

    Stiftung Warentest hat in der aktuellen Ausgabe ihres Magazins 20 Internetanbieter unter die Lupe genommen. Dabei spielte neben den Preisen auch die Schnelligkeit der Datenübertragung sowie die Erreichbarkeit und Kompetenz der Servicetelefone eine Rolle. Das Fazit dieser Untersuchung: Schnelle Leitungen bieten fast alle Provider. Beim Service liegt aber noch vieles im Argen. Mit Ginko, NGI und Talkline erhielten letztlich nur drei Anbieter das Testurteil "Sehr gut".

    Weitere Details zu diesem Test der Stiftung Warentest entnehmen Sie bitte der entsprechenden Meldung auf teltarif.de unter der Adresse http://www.teltarif.de/s/s6240.html . Übrigens: Auch teltarif.de testet laufend die Performance der Internet-Anbieter - siehe unsere Seite http://www.teltarif.de/internet/test.html .

  2. Neue offene Einwahlnummern verfügbar

    Wieder einmal wurde die Datenbank der offenen Einwahlnummern bei teltarif.de erweitert: Der Internetprovider GKAS bietet acht eigene Einwahlnummern an, über die mit dem Tarif XXL der Deutschen Telekom bzw. Happy Sunday von Arcor an Sonntagen und bundeseinheitlichen Feiertagen kostenlos im Internet gesurft werden kann. GKAS benutzt dabei das Netz von BTIgnite, und verspricht ein "qualitativ hochwertiges Netz ohne Leistungseinbrüche oder Einwahlprobleme". Als Benutzer verwendet man dafür als Benutzernamen surfer@surf25.de und als Passwort online. Die Einwahlnummern finden Sie auf der Webpage www.kostenlos-surfen.surf25.de [Link auf http://www.kostenlos-surfen.surf25.de/ entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar] .

    Da die bestehenden Einwahlnummern sonntags zumeist überlastet sind, bringt es hoffentlich etwas Entlastung, dass gkas nun neue Nummern geschaltet hat.

    teltarif.de bietet Ihnen aber nicht nur die Nummern von gkas, sondern eine der umfangreichsten Datenbank für offene Einwahlnummern. Diese Nummern eignen sich jedoch nicht nur zum kostenlosen Surfen, sondern auch für preisgünstiges WAPpen. Weitere Details zu den offenen Einwahlnummern und deren Nutzung lesen Sie bitte auf der Infoseite i/einwahl.html .

    Natürlich bieten wir die Daten über die offenen Einwahlnummern auch für Psion- und Palm-Nutzer als Datenbank zum Download an. Damit kann man auch unterwegs mit dem Handy günstig online gehen, wenn man einen Vertrag mit mobiler City-Zone besitzt, und jeweils eine Nummer aus dieser City-Zone verwendet. Hier sind die Daten über die neuen GKAS-Einwahlnummern jedoch zum jetzigen Zeitpunkt für Palm-Nutzer noch nicht enthalten. Eine Aktualisierung der Daten erfolgt im Laufe der nächsten Tage.

    Für alle, die XXL das erste Mal zum kostenlosen Surfen nutzen wollen und die nicht genau wissen, wie man das DFÜ-Netzwerk bei Windows einstellen muss, bieten wir außerdem eine kleine Anleitung mit Bildern, welche die wichtigsten Schritte und Einstellungen erklärt.

  3. Telekom darf bei XXL Preselection nicht mehr ausschließen

    Noch handelt es sich um unbestätigte Angaben, die allerdings auch nicht von der Deutschen Telekom dementiert wurden: Ab November muss die Deutsche Telekom laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ihren Tarif XXL auch Kunden anbieten, die eine Preselection auf einen anderen Anbieter geschaltet haben. Bisher war dieses durch eine Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Telekom ausgeschlossen worden.

    Der Tarif XXL ermöglicht gegen eine erhöhte monatliche Grundgebühr, an Sonn- und bundesweiten Feiertagen kostenlos Ferngespräche zu führen und im Internet zu surfen. Bisher galt das Angebot nur für Kunden mit ISDN-Anschluss. Künftig muss die Telekom diesen Tarif aber auch für Kunden mit Analog-Anschluss anbieten. Hier soll der Aufpreis 19,54 Mark pro Monat betragen im Gegensatz zu 15,01 Mark beim ISDN-Anschluss. Der Tarif soll vorläufig bis zum 30. Juni 2002 befristet sein.

  4. Neue Tarife, Sonderaktionen und Länder im Programm

    Der Monatswechsel hat zur Folge, dass es diese Woche eine ganze Reihe an Tarifänderungen und Sonderaktionen zu berichten gibt. 01051 Telecom bietet vom 1. bis 14. Oktober Tarifvergünstigungen in einige Auslandsziele, darunter zum Beispiel China, Polen und Portugal.

    Die Sonderaktion von Interoute läuft bis zum Ende des Monats. In dieser Zeit kosten Gespräche nach Großbritannien, Italien, Österreich und in die USA jeweils 6,6 Pfennig pro Minute. Damit erreicht Interoute nach Italien, Österreich und in die USA den absoluten Spitzenplatz im offenen Call by Call. Der Tarif gilt jeweils nur ins Festnetz des jeweiligen Landes.

    Zusätzlich fängt im Oktober der Nachttarif um zwei Stunden früher an. Das bedeutet, dass für die Dauer eines Monats bereits ab 20 Uhr Ferngespräche für 3,8 Pfennig pro Minute geführt werden können.

    Interoute ist unter der Sparvorwahl 01066 erreichbar. Für jede Verbindung werden noch einmal 6 Pfennig extra berechnet.

    Noch länger läuft die Sonderaktion von Mox Telecom AG. Bis zum 31. Dezember spart man bei der CallingCard bei Gesprächen in ausgewählte asiatische Länder, zum Beispiel China, Indonesien oder Thailand.

    Die relativ junge Tochterfirma von 01051 Telecom, TeleDiscount, vergrößert von Woche zu Woche ihr Angebot. Seit dem 2. Oktober sind insgesamt 14 Auslandsziele hinzugekommen. Damit sind jetzt auch Gespräche nach zum Beispiel Argentinien, Chile, China, Neuseeland, Philippinen, Südafrika, Südkorea und Thailand möglich.

    Abgerechnet wird bei TeleDiscount im Sekundentakt, was die Tarife besonders für kurze Gespräche interessant macht. Vor die normale Rufnummer muss die 0190035 vorgewählt werden.

    Beim Anbieter AS Telecom führte eine neu Rechnungs-Software dazu, dass die Tarife kurzfristig angehoben werden mussten. Nun wurden die Tarife neu kalkuliert, so dass es teilweise wieder zu Tarifsenkungen kommt.

    So kosten Ferngespräche im Privattarif ab 1. Oktober 4,44 Cent (8,38 Pfennig) anstatt bisher 4,57 Cent (8,94 Pfennig) pro Minute. Die Nebenzeit wird von 3,48 Cent (6,8 Pfennig) auf 2,3 Cent (4,5 Pfennig) pro Minute gesenkt. Leider gibt es aber auch noch einmal Tariferhöhungen. Zum Beispiel kosten die D-Netze zukünftig 22,49 Cent (44 Pfennig) anstatt bisher 20,18 Cent (39,5 Pfennig). Weitere Details entnehmen Sie bitte unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s6239.html oder der Tarifdatenbank.

    AS Telekom rechnet in der Hauptzeit im 60/1-Takt ab. In der Nebenzeit wird im Minutentakt abgerechnet. Das neue Billingsystem soll den Kunden von AS Telecom durch mehr Transparenz und Flexibilität zugute kommen. Die Abrechnung erfolgt über Kreditkarte. Gewerbliche Kunden können auch Lastschrifteinzug nutzen.

  5. DSL-Flatrate für 19,90 Euro bei 1&1 Internet AG

    Die DSL-Flatrates von T-Online und AOL bekommen eine ernsthafte Konkurrenz, denn auch der Internetprovider 1&1 Internet AG aus Montabaur bietet jetzt eine echte DSL-Flatrate an. Für 19,90 Euro (38,92 Mark) pro Monat erhält der Surfer eine Flatrate mit 768 kBit/s Down- und 128 kBit/s Upstream. Mit diesem Preis hat 1&1 die derzeit günstigste DSL-Flatrate im Angebot. Auch die Mindestvertragslaufzeit ist mit nur drei Monaten deutlich kürzer als beim Konkurrenten AOL, bei der 12 Monate Vertragslaufzeit gefordert werden. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an.

    Voraussetzung für die Nutzung der Flatrate ist ein DSL-Anschluss der Deutschen Telekom. Wer noch keinen DSL-Anschluss hat, kann die Verfügbarkeit unter http://www.1und1.com/dsl prüfen, und bei Bedarf diesen auch gleich über 1&1 bestellen. Im monatlichen Grundpreis enthalten sind außerdem 100 MB Webspace für die eigene Homepage, eine DE-Domain und 100 E-Mail-Adressen.

    Außerdem neu im Angebot ist ein DSL-Tarif, der sich vor allem an Wenigsurfer richtet. Für 9,90 Euro (19,36 Mark) erhält man bei diesem Tarif 20 Freistunden. Jede Minute darüber hinaus kostet 0,5 Cent (0,98 Pfennig).

  6. Tiscali startet mit rückkanalfähiger Satelliten-Internet-Flatrate

    Tiscali startet eine dreimonatige öffentliche Testphase für einen neuen Breiband-Internet-Zugang per Satellit. Dabei werden Hin- und Rückkanal übers All abgewickelt. Eine zusätzliche Analog- oder ISDN-Einwahl für den Rückkanal wird folglich nicht benötigt. Die Geschwindigkeiten sollen zwischen 150 und 400 kBit/s im Downstream und 40 und 150 kBit/s im Upstream betragen. Das System wird europaweit angeboten werden.

    Der Preis für die Flatrate wird voraussichtlich monatlich 65 Euro (127,13 Mark) betragen. Hinzu kommt ein einmaliges Entgelt für die Installation (300 Euro bzw. 586,75 Mark) sowie die Kosten für die Hardware (565 Euro bzw. 1105,04 Mark). Während der Testphase entfällt die monatliche Grundgebühr, und man bezahlt die Hardware auch nur dann, wenn man nach dem Test Kunde bleiben möchte.

    Interessant ist der Zugang aufgrund der hohen Hardwarekosten nur für diejenigen, die außerhalb der mit DSL versorgbaren Gebiete wohnen. Bei zweijähriger Nutzung von TiscaliSat bezahlt man beispielsweise für Einrichtungs- und Grundgebühren insgesamt 2425 Euro (4742,89 Mark).

    Ein vergleichbares Produkt ist übrigens im Frühjahr auch von Freenet angekündigt worden. Hier bezahlt man eine höhere Monatspauschale (179 Mark), aber eine geringere Installationspauschale (799 Mark inklusive Hardware) als bei Tiscali. In der Zwei-Jahres-Rechnung kommt man hier auf Gesamtkosten von 5095 Mark, so dass TiscaliSat insgesamt günstiger abschneidet.

  7. Neuigkeiten zu den Tarifen von Viag Interkom

    Ab sofort können auch die Mobilfunkkunden von Viag Interkom Kurznachrichten ins Festnetz verschicken. Beim Empfänger kommen die über die Handytastatur eingegebenen Mitteilungen, die bis zu 160 Zeichen lang sein dürfen, als von einem Computer erzeugte Sprachnachricht an.

    Offizieller Starttermin für den neuen Dienst ist laut Auskunft der Viag Interkom-Pressestelle zwar erst Mitte Oktober. De facto funktioniert es aber im Rahmen eines Testbetriebs schon jetzt. Der Preis für eine SMS liegt - wie bei den Mitbewerbern - bei 39 Pfennig. Das gilt sowohl für LOOP-Nutzer, als auch für Kunden mit einem Laufzeitvertrag.

    Als nach eigenen Angaben erster Netzbetreiber in Deutschland nimmt Viag Interkom ab sofort gebrauchte Handys in Zahlung. Wer sein altes Gerät abgibt, bekommt für das Handy inklusive Akku 50 Mark, mit dem dazugehörigen Ladekabel gibt es sogar 75 Mark. Diese Sonderaktion läuft vorerst bis zum 31. Dezember diesen Jahres.

    Voraussetzung, um diesen Service nutzen zu können, ist der Abschluss eines 24-Monats-Vertrages bei Viag Interkom in den Tarifen Genion Home, Genion Duo, Genion City und Genion Starter. Die Aktion richtet sich nach Aussagen von Viag Interkom vor allem an Kunden anderer Mobilfunkanbieter, die zu einem Genion-Vertrag wechseln möchten.

    Die Aktion mit dem Motorola-Handy T192 GPRS wird bis 31. Oktober verlängert. Das heißt, auch wer in den nächsten vier Wochen einen Genion-Vertrag über eine Laufzeit von 24 Monaten abschließt und das Motorola-Handy wählt, erhält 50 Mark Startguthaben. Einzige Voraussetzung: Eine dem T192 beigefügte Postkarte muss ausgefüllt an den Netzbetreiber eingeschickt werden.

    Wer eine LOOP-Prepaidkarte von Viag Interkom besitzt, kassiert bei eingehenden Anrufen bares Geld: 3 Pfennig pro voller Gesprächsminute, die im E2-Mobilfunknetz empfangen wird, werden auf einem speziellen "EasyMoney"-Konto gut geschrieben. Bislang wurde das Geld dem LOOP-Kartenguthaben hinzugefügt, wenn 2 Mark zusammengekommen waren.

    Diese Regelung war vor allem für Wenigtelefonierer nicht so schön, da sie nur jeweils nach einem relativ großen Zeitraum von der Gutschrift profitierten. Der Netzbetreiber hat die Regeln für "EasyMoney" daher geändert. Die Gutschriften erfolgen jetzt jeweils schon, wenn 1 Mark zusammengekommen ist. Die Kunden erhalten - wie schon bisher - eine SMS, wenn das Geld dem Kartenkonto hinzugefügt wurde.

  8. Netztel berechnet zu viel Grundgebühr

    Der insolvente Mobilfunk-Provider Netztel Plus AG hat seinen bisherigen D2-Vertragskunden zu viel Grundgebühr berechnet. Wie aus den jüngsten Rechnungen des Unternehmens ersichtlich ist, wurde der monatliche Grundpreis bis 30. September erhoben, obwohl der Netzbetreiber die bisherigen Netztel-Kunden längst übernommen und auf den Prepaid-Tarif CallYa umgestellt hat.

    Grund für die Falschabrechnung ist, dass zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung die Übernahme der Kunden durch D2 Vodafone noch nicht absehbar war. Besorgten Kunden teilte die Netztel-Hotline jedoch auf Anfrage mit, dass der zu viel gezahlte Betrag automatisch erstattet werde - die Kunden selbst müssten hier nicht tätig werden. Dennoch empfiehlt es sich, die Sache im Auge zu behalten und der Rechnung gegebenenfalls schriftlich zu widersprechen und eine Rücklastschrift zu veranlassen.

    Netztel reagierte auf die Berichterstattung mit einer Pressemitteilung, in der den Kunden eine faire Abrechnung versprochen wurde. Wörtlich hieß es dazu: "Nachdem Übernahme der Teilnehmer durch die Netzbetreiber sukzessive durchgeführt wird, weist die NETZTEL Plus AG explizit darauf hin, dass alle Vertragskunden fair abgerechnet werden".

    Netztel-Kunden, die im D1- oder D2-Netz telefonieren, soll demnach nach erfolgter Migration, oder nachdem das Dienstleistungsangebot des Providers vom Markt genommen wurde, eine individuelle Abschlussrechnung zugesandt werden.

    Des weiteren wies Netztel in der Pressemitteilung darauf hin, dass unberechtigte Rücklastschriften der Kunden nicht akzeptiert werden können: "Die hierdurch entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Verursachers".

  9. Privatel stellt Betrieb ein

    Rund fünfeinhalb Jahre nach seiner Gründung stellt die Privatel AG in Hamburg die Geschäftstätigkeit ein. Die Kunden der Privatel wurden bereits darüber informiert. Die Kartenfreischaltung wurde mit sofortiger Wirkung eingestellt, die Einstellung des restlichen Geschäftsbetriebs erfolgt zum 5. Oktober 2001. Wesentlicher Grund für die Stilllegung ist nach Angaben von Privatel das Verhalten des größten Kartenlieferanten Talkline. Bereits seit Monaten soll Talkline andauernd gegen laufende Verträge verstoßen haben: Durch grundlose Kartenablehnungen für Endkunden, Ausschluss von Aktionen im Markt, Abwerbeversuche von Händlern, Stornierungen von Provisionen sowie die Nichtzahlung von vertraglich zugesicherten Provisionen und ähnlichem in Millionenhöhe. Privatel hatte deshalb alle Verträge mit Talkline fristlos zum 1. Oktober 2001 gekündigt und das Unternehmen stillgelegt.

    "Wir handeln vorausschauend und legen deshalb den Betrieb still", so Daniel Debes, Vorstand der Privatel AG. "Wir lassen es möglichst nicht zu einer Insolvenz kommen und erreichen so für alle Beteiligten, unsere Kunden, Gläubiger und Mitarbeiter den bestmöglichen Abschluss einer Erfolgsgeschichte, die durch äußere Umstände und Kurzsichtigkeit eines unserer Lieferanten hier ein Ende findet."

    Talkline wollte keinen Kommentar zu diesen Vorwürfen abgeben. Wie ein Unternehmenssprecher gegenüber teltarif.de äußerte, laufen derzeit rechtliche Auseinandersetzungen zu den verschiedenen Punkten und man wolle einen kleinlichen Streit mit Privatel in der Öffentlichkeit vermeiden.

  10. Atlantic Telecom stellt Callthrough-Geschäft ein und empfiehlt Nachfolger

    Zum Jahresende stellt die Frankfurter Telefongesellschaft Atlantic Telecom ihren Callthrough-Dienst ein. Darauf hat das Unternehmen schon vor einigen Monaten hingewiesen. Nun flatterte den Noch-Atlantic-Kunden ein Schreiben ihrer Telefongesellschaft ins Haus, in dem ein Umstieg zu einer neuen Calling Card-Plattform angeboten wird.

    Neuer Dienstleister soll die ebenfalls in der Mainmetropole ansässige Firma Net-21 [Link auf http://www.net-21.de entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar] sein. Mit einem vorgefertigten Umstiegsformular macht Atlantic den Wechsel einfach. Auch die Tarife erscheinen recht günstig und vom Handy aus sollen wieder Gespräche im Callthrough- anstelle des Callback-Verfahrens möglich sein.

    Net-21 rechnet generell im Sekundentakt ab, und verlangt für Gespräche innerhalb des Festnetzes - wie bei Atlantic Telecom - 14 Pfennig pro Minute in der Hauptzeit (Montag bis Freitag, 08 bis 18 Uhr) und 12 Pfennig abends und nachts. Vom Handy ins Festnetz zahlt man einen Minutenpreis von 34 Pfennig, was für einen Callthrough-Dienst sehr günstig ist.

    Vom Handy zum Handy werden 79 Pfennig pro Minute verlangt, für Telefonate vom Festnetz zu Mobilfunkanschlüssen 59 Pfennig. In die wichtigsten europäischen Länder kann man vom Festnetz aus für 25 und vom Handy aus für 45 Pfennig pro Minute telefonieren. Zu Handyanschlüssen im Ausland wird jeweils ein Aufpreis von 20 Pfennig pro Minute erhoben.

    Der Callthrough-Dienst von Net-21 kann auch aus dem Ausland genutzt werden. Einwahlknoten stehen fast überall in Europa, aber auch in den USA, in China, Mexiko und Südafrika zur Verfügung.


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