Newsletter 39/01 vom 27.09.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 27.09.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Tariferhöhungen bei BT Ignite, ALO VATAN und HTP
  2. TeleDiscount: Günstigster Anbieter mit sekundengenauer Abrechnung
  3. Internet: Kaum noch Analog und ISDN-Flatrates für Privatkunden
  4. Freenet geht mit DSL an den Start
  5. Telekom dominiert DSL-Markt
  6. Neue Internet-Tarife bei Tiscali
  7. Callthrough-Karte per Telefon aktivieren
  8. MobilCom stellt weitere Vertragskunden von Super9 auf Super9Smile um
  9. T-Mobil einigt sich mit Netztel
  1. Tariferhöhungen bei BT Ignite, ALO VATAN und HTP

    Diese Woche gibt es leider eine ganze Reihe an Tariferhöhungen zu berichten. So hat BT Ignite (Sparvorwahl 01090, ehemals Viag Interkom Festnetz) seinen Tarif in der Hauptzeit (werktags 8-18 Uhr) um einen Cent erhöht. Ab sofort werden hier 7 anstatt bisher 6 Cent pro Minute verlangt. Damit erhöht sich der Preis von 11,7 auf 13,4 Pfennig pro Minute.

    Der speziell für türkische Mitbürger in Deutschland spezialisierte Preselection-Anbieter ALO VATAN hat seine Tarife neu strukturiert und in diesem Zuge die Preise ebenfalls erhöht. Zum Beispiel kostet im Tarif "Dynamisch" ein Gespräch ins deutsche Festnetz tagsüber von 9 bis 19 Uhr künftig 12 statt bisher 11,1 Pfennig pro Minute, abends von 19 bis 22 Uhr fallen jetzt 8 statt bisher 6,6 Pfennig pro Minute an. In der Nacht von 22 bis 7 Uhr kostet die Gesprächsminute jetzt 4 statt bisher 3,3 Pfennig pro Minute. Verbindungen in die D-Netze kosten 46 Pfennig - in die E-Netze wird es mit 59 Pfennig pro Minute richtig teuer. Hinzu kommt jeweils noch eine Verbindungsgebühr von 6 Pfennig sowie eine monatliche Grundgebühr von 4,90 Mark. Alle weiteren Änderungen entnehmen Sie bitte der Tarifdatenbank.

    Ohne großes Aufsehen hat die hannoversche Telefongesellschaft HTP die Preise zum Teil drastisch erhöht. So verteuert sich der Internet-Tarif Onleine-Power von bisher 1 Pfennig um knappe 30 Prozent auf jetzt 0,66 Cent (1,29 Pfennig). Zwar verringert sich die monatliche Grundgebühr von 12 Mark auf 6 Euro (11,74 Mark), jedoch egalisiert sich diese Preissenkung schon nach 89 Minuten surfen.

    Noch umfangreicher fallen die Tarifänderungen von HTP bei den Mobilfunkangeboten aus. Einzelheiten können Sie unter http://www.teltarif.de/s/s6183.html nachlesen. Wichtig ist, dass die City-Option künftig nicht mehr rund um die Uhr gilt, sondern werktags von 8 bis 18 Uhr 14,82 Cent (29 Pfennig) pro Minute und in der restlichen Zeit 9,2 Cent (18 Pfennig) pro Minute berechnet werden.

  2. TeleDiscount: Günstigster Anbieter mit sekundengenauer Abrechnung

    Wie bereits im letzten Newsletter angekündigt, ist der neue Telefonanbieter TeleDiscount mit der Netzvorwahl 0190 035 am vergangenen Donnerstag offiziell gestartet. Seit diesem Tage finden sich auf der Internetseite von TeleDiscount auch Informationen zu den aktuellen Tarifen. Informationen über die Betreiber des Angebotes findet man jedoch nach wie vor nicht.

    Wichtigstes Merkmal bei dem neuen Anbieter, der laut Herrn Lukas, Pressesprecher von 01051, als Reseller von 01051 agiert, ist die sekundengenaue Abrechnung. Nach dem Bankrott von TelDaFax war zuletzt nur ein Anbieter im offenen Call-by-Call verblieben, der echte sekundengenaue Abrechnung (kein Einwahlentgelt oder ähnlich) und günstige Tarife bietet: 3U mit der Vorwahl 01078. Dieser bekommt jetzt wieder Konkurrenz.

    Gespräche ins deutsche Festnetz kosten bei TeleDiscount rund um die Uhr 8 Pfennig pro Minute. Damit ist TeleDiscount der billigste Anbieter tagsüber im offenen Call by Call, der sekundengenau abrechnet. Für 47 Pfennig pro Minute sind Telefonate in die deutschen Mobilfunknetze möglich. Gespräche ins Ausland sind bei TeleDiscount ab 11,5 Pfennig (USA) möglich.

    Nach der etwas mysteriösen Startphase, in der zwar Teledump bei belegten Leitungen den Kunden diesen neuen Anbieter empfohlen hat, aber über diesen ansonsten nichts zu erfahren war, lichtet sich jetzt der Nebel. 8 Pfennig für Ferngespräche bei sekundengenauer Abrechnung sind zur Hauptzeit ein sehr gutes Angebot. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie intensiv das neue Angebot genutzt werden kann. Bei Teledump gibt es ja leider immer wieder belegte Leitungen, so dass man auf andere Anbieter ausweichen muss.

    Das Angebot von TeleDiscount ist auch noch nicht sehr groß, so dass viele ausländische Ziele über diesen Anbieter nicht erreichbar sind. Eine erste Erweiterung der erreichbaren Destinationen gab es allerdings schon eine knappe Woche nach dem Start. Seit Dienstag kann man über TeleDiscount in insgesamt 48 ausländische Ziele telefonieren.

    Die Preise finden Sie - wie üblich - in unserer Tarifabfrage auf http://www.teltarif.de/standard.html . Starten Sie dabei die Abfrage wie gewohnt. Auf der Ergebnisseite können Sie dann zusätzlich auf den Link "nur sekundengenaue Abrechnung zulassen" klicken.

  3. Internet: Kaum noch Analog und ISDN-Flatrates für Privatkunden

    Nachdem schon im Herbst/Winter 2000/2001 nahezu alle Internet-Zugänge, die für pauschal unter 100 Mark im Monat genutzt werden konnten, aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurden, geht nun auch den deutlich teureren Anbietern, die Flatrates zu Preisen zwischen 189 und 249 Mark offerierten, offenbar die Luft aus. Während sich für die Bestandskunden der Anbieter zunächst nichts ändern soll, werden zurzeit fast überall keine Neuanmeldungen mehr entgegengenommen.

    Lediglich AOL bietet derzeit noch einen sowohl zeitlich, als auch vom Traffic her unbegrenzten Pauschaltarif an. Mit 39,90 Mark monatlich ist der Zugang auch noch mit Abstand der günstigste derzeit erhältliche von den bundesweit verfügbaren Internetzugängen für Analog- und ISDN-Kunden. Der Haken: Nur 1 000 Kunden pro Woche, die durch ein Zufallsprinzip ausgelost werden, werden freigeschaltet. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Anmeldung erfolgreich ist, dürfte daher ähnlich gering sein wie für fünf Richtige im Lotto.

    Möglich sind dagegen Freischaltungen bei Talknet, der Internet-Tochterfirma von Talkline, und Flat4You. Allerdings handelt es sich bei diesen beiden Angeboten um keine echten Flatrates. Der Tarif kann bei beiden Unternehmen nur jeweils montags bis freitags von 18 bis 9 Uhr sowie am Wochenende rund um die Uhr genutzt werden. Eine Begrenzung gibt es außerdem beim Traffic. Zum Software- und MP3-Download sind die Flatrates von Talknet und Flat4You damit nur bedingt geeignet. In den Pauschalpreisen von monatlich 59,90 Mark bei Talknet bzw. 99 Mark bei Flat4You sind jeweils nur 500 MB inklusive. Danach berechnen beide Anbieter 99 Mark pro angefangenes Gigabyte.

    Weitere Anbieter und ihre jeweiligen Probleme können Sie in unserem Beitrag auf http://www.teltarif.de/s/s6196.html nachlesen.

  4. Freenet geht mit DSL an den Start

    Jetzt ist es endlich soweit. Freenet bringt in Kooperation mit Streamgate sein bereits angekündigtes neues DSL-Angebot auf den Markt. Dieses wird mindestens 50 Euro (97,79 Mark) monatlich kosten. Dabei ist dann nicht nur der DSL-Anschluss inklusive Internet-Flatrate enthalten, sondern auch ein Telefonanschluss (analog oder ISDN) und 50 Freiminuten Telefonie für Gespräche innerhalb Deutschlands. Zahlt man 59 Euro (115,39 Mark) monatlich, sind es 200 Freiminuten, und bei 79 Euro (154,51 Mark) sogar 1800 Freiminuten.

    Anfangs ist das Angebot nur in München und Rosenheim verfügbar. Bis zum Jahresende sollen aber bereits 40 Städte mit DSL versorgt werden. Die einmalige Installationspauschale beträgt 50 Euro (97,79 Mark). Die Laufzeit beträgt beim günstigsten Angebot ein Jahr, sonst sechs Monate. Ob es wie bei 01019 Telefondienste eine Deaktivierungsgebühr gibt, ist noch unklar.

    Die Upload-Geschwindigkeit beträgt maximal 128 Kilobit pro Sekunde, der Download erreicht bis zu 1024 Kilobit pro Sekunde. Gegen eine zusätzliche Gebühr von 15 Euro (29,34 Mark, gilt nur beim günstigsten der drei Tarife) bzw. 12,5 Euro (24,45 Mark, gilt bei den beiden anderen Tarifen) monatlich erhöht sich die Upload-Geschwindigkeit auf bis zu 384 Kilobit pro Sekunde.

    Für Kunden, die komplett umsteigen, also den bestehenden Anschluss bei der Deutschen Telekom kündigen, sind die Freenet-Angebote sehr interessant. Wir planen, diese am Wochenende nochmal genauer auf teltarif.de zu beleuchten, und verschiedene Alternativen durchzurechnen. Schauen Sie einfach rein!

  5. Telekom dominiert DSL-Markt

    Im zukunftsträchtigen Geschäft mit dem schnellen Internetzugang DSL hat sich die Deutsche Telekom in Europa an die Spitze gesetzt. Wie die WestLB Panmure in einer heute veröffentlichten Studie über die Zukunft des Festnetzes schrieb, werde der Bonner Ex-Monopolist bis zum Jahresende mit voraussichtlich zwei Millionen Anschlüssen hinter Korea Telecom weltweit die Nummer zwei sein.

    Nach weiteren Schätzungen der Bank-Analysten beherrscht die Telekom den breitbandigen DSL-Markt in Deutschland mit einem Anteil von 97 Prozent. Den alternativen DSL-Anbietern wurde dagegen ein harter Wettbewerb prophezeit: "Wir sehen pro Land Überlebenschancen für nur zwei alternative (reine) DSL-Carrier", heißt es in der Studie. In Deutschland seien das die Telekommunikationsfirmen Arcor und QSC. Mit der DSL-Technik, die einen schnellen Zugang zum Internet (12-fache ISDN-Geschwindigkeit) über die normale Telefonleitung erlaubt, wollen die Telefonriesen das rückläufige Festnetzgeschäft in Sprachtelefonie wettmachen. Dabei geht die WestLB Panmure davon aus, dass bis 2005 die Mehrheit der Internetanschlüsse breitbandig sein werden. Ihre Umsatz- und Ergebnisbeiträge sollen bis dahin zehn bis 20 Prozent des Festnetzgeschäftes ausmachen.

    Die einzige ernst zu nehmende Alternative zu DSL sieht die WestLB in den TV-Kabelnetzen. Doch diese stellten gegenwärtig nur in wenigen Ländern eine Konkurrenz da. Gegenüber dem TV-Kabel hat DSL von wenigen Ausnahmen abgesehen einen Vorsprung von zwei bis drei Jahren.

    In Deutschland hatte die Telekom unlängst ihre regionalen Kabelgesellschaften an Callahan, Klesch und Liberty Media ganz beziehungsweise mehrheitlich verkauft. Die Netze wollen die Erwerber mit Milliarden-Investitionen multimediafähig und damit DSL-Anbietern Konkurrenz machen.

  6. Neue Internet-Tarife bei Tiscali

    Wie bereits Anfang September angekündigt, bietet Tiscali ab 1. Oktober zwei neue Internettarife an: Bei Tiscali Online 10 sind bei einer monatlichen Grundgebühr von 7,98 Euro (15,60 Mark) zehn Freistunden enthalten. Im Tarif Tiscali Online 20 sind, wie der Name schon vermuten lässt, 20 Freistunden im monatlichen Grundpreis von 15,08 Euro (29,50 Mark) enthalten. In beiden Tarifen kostet jede weitere Minute 1,43 Cent (2,8 Pfennig).

    Des weiteren startet ebenfalls am 1. Oktober ein neuer DSL-Tarif. Neben Tiscali DSL 500, der durch die Übernahme von SurfEU von Tiscali schon angeboten wird, gibt es künftig einen weiteren DSL-Tarif. Tiscali DSL Time 100 kostet monatlich 15,29 Euro (29,90 Mark) und beinhaltet 100 Freistunden. Jede weitere Minute, die über die 100 Stunden hinaus geht, wird mit 0,46 Cent (0,9 Pfennig) abgerechnet. Zusätzliche Kosten für den Datentransfer fallen bei diesem Tarif nicht an.

    Die im Amtsblatt der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) angekündigte DSL-Flatrate, welche 99 Mark pro Monat kosten sollte, wird von Tiscali vorerst nicht angeboten.

  7. Callthrough-Karte per Telefon aktivieren

    Die Firma AS-Infodienste bietet eine innovative Möglichkeit zur Freischaltung der bekannten Transglobe Calling Cards an. Dazu muss man lediglich die Nummer 0190-0/15 025 10 anrufen. Man wird mit einem Sprachcomputer verbunden. Dieser stellt einem zunächst das Produkt vor (kostenlos!). Nach einiger Zeit erhält man die Aufforderung, die gewünschte Aktion zu wählen. Zur Zeit ist dabei nur die Aufladung eines Transglobe-Kontos mit 55 Mark nominell möglich. Gibt man den entsprechenden Code über die Tastatur ein, werden einem 52,50 Mark von der nächsten Telefonrechnung abgebucht. Im Gegenzug bekommt man die Zugangsdaten für die Transglobe-Karte angesagt. Normalerweise kann man dann mit dieser sofort telefonieren. Bei Problemen hilft die Hotline von AS (0180/53 66 4444) weiter.

    Gegenüber anderen Varianten hat die Kontoeröffnung per 0190-0-Nummer und Telefonrechnung den Vorteil, dass man nicht lange warten muss, bis eine Überweisung oder Lastschrift ausgeführt wurde. Auch die Angabe von Bankkonten- oder Kreditkartendaten ist nicht nötig. Andererseits ist es zumindest ungewohnt, 52,50 Mark bei nur einem Anruf auszugeben! Die Freischaltung per Telefon ist auch etwas teurer als beispielsweise das Lastschrift-Verfahren, bei dem man zur Zeit für 50 Mark abgebuchtem Betrag 55 Mark nominell auf das Transglobe-Konto gutgeschrieben bekommt.

    Transglobe ermöglicht günstige Gespräche vom Handy ins In- und Ausland. Bei sekundengenauer Abrechnung bezahlt man beispielsweise 46,9 Pfennig pro Minute für Gespräche ins Festnetz oder 50,9 Pfennig pro Minute nach Frankreich. Ein anderes Handy in Deutschland anzurufen, kostet 93,9 Pfennig pro Minute. Diese Preise sind damit zur Hauptzeit deutlich günstiger als die normalen Tarife der Privatkundentarife.

  8. MobilCom stellt weitere Vertragskunden von Super9 auf Super9Smile um

    Bereits im Juli hatte MobilCom damit begonnen, Vertragskunden vom Super9-Tarif in den Super9Smile-Tarif umzustellen. Letzterer hat zwar günstigere Tarife am Wochenende (15 statt 29 Pfennig pro Minute), dafür aber einen Mindestgesprächsumsatz von 10 Mark monatlich. Kunden, die nur wenig telefonieren, haben durch die Umstellung folglich einen Nachteil. Wer hingegen den Mindestumsatz erreicht und am Wochenende viel ins Festnetz telefoniert, hat einen Vorteil.

    Unklar ist, warum MobilCom diese Umstellungen durchführt, denn mit "Super9 Trend" bietet MobilCom weiterhin einen eigenen Tarif an, der dem alten "Super 9" entspricht, dessen Kunden nun zumindest teilweise umgestellt werden. Gerade bei wenig telefonierenden Kunden dürfte es aber für MobilCom günstiger sein, diese im "Super9 Smile" zu haben, nicht im ehemals angebotenen "Super9" bzw. im aktuellen "Super9 Trend".

    Da es sich um eine einseitige Vertragsänderung von MobilCom zum Nachteil des Kunden handelt, sollte dieser entsprechende Sonderkündigungsrechte haben.

  9. T-Mobil einigt sich mit Netztel

    T-Mobil und die angeschlagene NETZTEL Plus AG haben sich geeinigt. Thema der Gespräche waren die knapp 140 000 betroffenen T-D1 Kunden des Service-Providers. Sie erhalten in den nächsten Tagen von T-Mobil eine SMS. Mit dieser SMS wird ihnen angeboten, sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800-3344778 (täglich von 6 bis 24 Uhr) über einen original T-D1 Tarif zu informieren. Allerdings wird es sich dabei um neue Verträge handeln. Eine Anrechnung der vorhandenen Netztel-Vertragslaufzeit auf die Mindestvertragslaufzeit bei einem neuen T-D1-Vertrag ist nicht möglich.

    Wer das Angebot von T-D1 nicht annehmen möchte, kann sich natürlich für einen anderen Anbieter entscheiden. Auch mit einer Abschaltung seiner Mobilfunknummer ist dadurch noch nicht zu rechnen. "Wir setzen den Kunden nicht die Pistole auf die Brust!", sagte Pressesprecher Philipp Schindera gegenüber teltarif.de.

    Die NETZTEL Plus AG hatte am 5. September beim Insolvenzgericht Darmstadt einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. D2 Vodafone hatte daraufhin alle Netztelkunden, die einen D2-Vertrag hatten, auf CallYa umgestellt. Gleichzeitig erhielten sie ein Guthaben auf ihr CallYa-Konto in Höhe von 5 Mark.

    T-D1 kann die Kunden jedoch nicht einfach übernehmen, da die Verträge mit Netztel dies nicht zulassen. T-D1 rät aber allen Kunden, sich über einen neuen Vertrag Gedanken zu machen, da mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens eine Abschaltung der Netztelkunden unausweichlich wird. Ein Recht auf Sonderkündigung besteht zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht, solange Netztel die Leistungen gegenüber seinen Kunden erbringt.

    Ob eine Übernahme der Rufnummer von Netztel zu T-D1 möglich ist, wird derzeit nach Aussagen des Pressesprechers von T-Mobil geprüft. Recherchen von teltarif.de haben jedoch ergeben, dass Netztel-Kunden, die einen Vertrag mit T-D1 abschließen, ihre Netztel-Rufnummer auf jeden Fall behalten können.

    Eine sehr ausführliche Diskussion von betroffenen Netztel-Kunden und anderen finden Sie bei uns im Forum unter http://www.teltarif.de/forum/s6078/ .


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