- One.Tel: 4x4
Nein, die Frankfurter One.Tel hat nicht
den Allrad-Antrieb in der Telekommunikation erfunden, sondern
ein innovatives Abrechnungskonzept: Den Vier-Minuten-Takt.
Dafür sinkt der Preis für Ferngespräche auf sehr günstige
4 Pfennig pro Minute. Hat man jedoch Pech, erwischt nur
den Anrufbeantworter und legt gleich wieder auf, kostet dieses
eben 4x4 = 16 Pfennig.
Um die Sache nicht zu leicht zu machen, ist die
Sonderaktion von One.Tel auf alle Freitage und Samstage im
September beschränkt. So kann man beispielsweise morgen und
übermorgen (7. und 8. September 2001) für 2,40 Mark eine
ganze Stunde lang über die 01086 von One.Tel telefonieren.
Von Sonntag bis Donnerstag gelten hingegen die "normalen"
One.Tel-Konditionen mit 8,5 Pfennig pro Minute, was vor
allem zur Nebenzeit sehr unattraktiv ist.
- Auslandsaktionen von 010012, Teledump und 01051
Auch vergangene Woche gab es wieder zahlreiche Sonderaktionen
für Gespräche in verschiedene ausländische Destinationen. Dabei
versuchten sich abermals 010012
und Teledump gegenseitig zu
unterbieten. Um einen zu schnellen Konter von Teledump zu
verhindern, meldete 010012 letzte Woche auch erst recht spät
die neuen Ziele für die Wochenend-Special-Aktion, sowie für
die 7-Tage-Aktion. Doch auch auf
die späte Ankündigung reagierte Teledump prompt.
Auch 01051 startet heute
eine Tarifaktion, bei der die Tarife für ausgesuchte
Destinationen gesenkt werden. Mit diesen Preisen setzt
sich 01051 jeweils an die Tabellenspitze bei Telefonaten im
offenen Call by Call. Die
Länderliste entnehmen Sie bitte der entsprechenden Meldung
(http://www.teltarif.de/s/s6063.html).
Alle Sondertarife werden wie immer in unsere Datenbank
eingepflegt. Aufgrund der regelmäßig wiederkehrenden Aktionen
bestimmter Anbieter behält sich teltarif jedoch künftig vor,
nicht jedes Mal gesondert darüber zu berichten. Wenn Sie
öfter in ausländische Ziele telefonieren, dann lohnt sich
eine regelmäßige Abfrage unserer Tarifdatenbank, die zu den
umfangreichsten der deutschen Telefontarifvergleicher gehört,
natürlich immer.
Finden Sie hingegen solche Sonderaktionen wenig attraktiv,
lassen sich diese auch aus den Ergebnissen ausblenden. Einen
entsprechenden Link finden Sie jeweils unter der Tariftabelle.
Des weiteren sind auch Tarifvergleiche mit erst später in Kraft
tretenden Tarifen möglich. Klicken Sie dazu einfach auf den
entsprechenden Link unter der Tariftabelle. Eine noch genauere
Abfrage unserer Datenbank ermöglicht Ihnen unsere
Profi-Abfrage unter
http://www.teltarif.de/db/neu.html . Probieren Sie es
doch einfach mal aus!
- Phonetonetele.com bereits wieder offline
Erst letzte Woche hatten wir im Newsletter über den neuen
Anbieter phonetonetele.com
berichtet. Doch so schnell, wie der Anbieter aufgetaucht
ist, ist er anscheinend auch wieder verschwunden. Unter der
Einwahlnummer 0700/12 0700 12 ertönt nur die Ansage:
"Kein Anschluss unter dieser Nummer."
Aber selbst dann, wenn es die Firma noch gäbe, wäre sie
nicht besonders interessant: Mehrere Leser berichteten in
unserem Forum auf teltarif.de
übereinstimmend, dass die Länder, in denen phonetone besonders
günstig war, gar nicht erst funktionierten. Betroffen war
beispielsweise Chile.
Über die genauen Hintergründe darf spekuliert
werden. Registriert wurde die Domain phonetonetele.com
beispielsweise von einer Luxemburger Firma im Juni diesen
Jahres. Die "Zweckentfremdung" der 0700-Nummer durch phonetone,
um eine Art Call-by-Call-Dienst anzubieten, könnte auch den
einen oder anderen Konkurrenten zu einer Unterlassungsklage
veranlasst haben.
- Weiterhin falsche Abrechnung bei MobilCom
Vor gut einem Monat hatte es beim Anbieter
MobilCom um eine nicht veröffentlichte
Tariferhöhung in ausländische Mobilfunknetze einigen Wirbel
gegeben. Gespräche zu den Mobilfunknetzen der Länder der Gruppe
S waren ab dem 1. Juli mit 49 Pfennig pro Minute
berechnet worden, anstatt bisher mit 24 Pfennig. Die
Tariferhöhung war weder auf den Internetseiten von MobilCom
veröffentlicht, noch in Presse- oder Kundeninformationen
mitgeteilt worden, so dass die Nutzer keine Chance hatten,
die neuen Tarife zu erfahren.
Schließlich lenkte MobilCom ein, und versicherte seinen
Kunden, dass alle Gespräche in die entsprechenden Länder
zwischen dem 1. Juli und dem 3. August noch zum
günstigeren Tarif abgerechnet würden. Zu viel bezahlte Gebühren
sollten auf der Telefonrechnung erstattet werden.
So weit, so gut. Weniger gut: In den letzten Tagen
häuften sich die Beschwerden von teltarif-Lesern, dass bei der
August-Rechnung keine Gutschrift erfolgt sei und Gespräche im
genannten Zeitraum sogar weiterhin zum erhöhten Tarif abgerechnet
würden.
Dieser Sachverhalt wurde der teltarif-Redaktion auf
Rückfrage bei MobilCom bestätigt: Das Problem sei die
komplizierte Abrechnungstechnik bei den Kunden, die offenes
Call-by-Call nutzen. Hier liegen keine spezifischen Kundendaten
vor, was eine Gutschrift vereinfachen würde, sondern es seien
umfangreiche Softwareumstellungen notwendig, die erst nach vier
bis sechs Wochen abgeschlossen sind. Daher könne es sein, dass
wieder falsche Abrechnungen verschickt würden. Die Pressestelle
von MobilCom hat aber noch einmal bekräftigt, dass die zu viel
berechneten Kosten "auf jeden Fall" erstattet würden. Als
MobilCom-Kunden sollten daher über eine Menge guten Willen,
Geduld und Nachsicht verfügen: Alles wird gut.
- NGI: DSL-Schnuppertarif wird Standard
Das Angebot ist so gut angekommen, dass Internetprovider
NGI den eigentlich bis zum 31. August
befristeten DSL-Flat-Schnuppertarif
von 99 Mark monatlich jetzt als Standardtarif weiterführt.
Somit wird es die NGI-DSL-Flat mit 1024 kBit/s
Downstream und 256 kBit/s Upstream auch in Zukunft
ab 99 Mark pro Monat geben. Und NGI hat sich noch
etwas Neues ausgedacht: NGI bietet jetzt eine DSL-Flatrate
für Studenten, die speziell für den Breitbandanschluss von
privaten Computernetzwerken konfiguriert ist. Für diesen
Tarif wird die Datendurchsatzrate fünf mal höher vorgehalten
als im Standardtarif, weil er für drei bis fünf User gedacht
ist. Damit können studentische Wohngemeinschaften von einen
professionellen Breitbandanschluss profitieren. Auch dieser
Tarif steht im gesamten Ausbaugebiet von NGI-DSL zur Verfügung.
Die Preise für den NGI-DSL-Studententarif:
- bei 5 Nutzern 44,44 Mark pro User
- bei 4 Nutzern 55,55 Mark pro User
- bei 3 Nutzern 74,10 Mark pro User
Die Einrichtungsgebühr beträgt bei diesem Zugang einmalig
299 Mark und ist somit 50 Mark günstiger als die
herkömmliche Einrichtungsgebühr von 349 Mark.
- ACN verteuert Internet by Call-Angebot und bietet neuen Tarif an
Die ACN-GmbH hat zum 1. September die
Tarife sowohl für den Citycall-
als auch für den Nationalcall-Tarif
geändert. So zahlt man im Citybereich in den rund
480 freigeschalteten Einwahlknoten nach wie vor
2,45 Pfennig pro Minute, wird aber zusätzlich mit einer
Einwahlgebühr von 5 Pfennig bestraft. Wer ACN außerhalb
der Citybereiche, also im Nationalcall-Tarif nutzt, wird ab
sofort mit 4,9 Pfennig statt bisher 4,29 Pfennig
pro Minute zur Kasse gebeten. Und da die Tariferhöhung noch
nicht genug ist, werden auch hier für jede Einwahl 5 Pfennig
zusätzlich berechnet.
Des weiteren wird der Tarif Night&Day ab sofort nicht
mehr angeboten. Statt dessen gibt es jetzt den Tarif
"City plus", der allerdings
die gleichen Einwahldaten hat, wie der "Night&Day"-Tarif. Im
City plus-Tarif kostet die Onlineminute im Citycall-Bereich
Montag bis Freitag von 18 bis 9 Uhr sowie am gesamten
Wochenende und an bundeseinheitlichen Feiertagen nur noch
2,18 Pfennig. In der Hauptzeit fallen 2,88 Pfennig
pro Minute an. Weiterer Vorteil: Eine Einwahlgebühr wird
bei diesem Tarif nicht fällig. Im Nationalbereich kostet die
Onlineminute auch in diesem Tarif 4,9 Pfennig rund um
die Uhr.
- Mobilfunk: Es gibt wieder günstige Aktionen!
Das Sommerloch scheint überwunden - zwar wird das Wetter
schlechter, aber dafür gibt es wieder Mobilfunkaktionen: Wie
bereits berichtet gibt es seit
dem 17. August gibt es bei dem einschlägig bekannten
Magdeburger
Internet-Handy-Shop
einen neuen "Quasi-Kostenlos"-Tarif - den
IHS-Free240. Rein rechnerisch ist
auch dieser Tarif grundgebührfrei, denn die 7,77 Mark
Grundgebühr werden durch ein monatliches Gesprächsguthaben
von 10 Mark mehr als wettgemacht.
Wer sich bis zum 15. September für diesen Tarif
entscheidet, bekommt die Anschlussgebühr von 49,95 Mark
erlassen. Als Gratishandys gibt dieses Mal für
E-Plus das Nokia 5130, das man auch nur
für E-Netze benutzen kann, und für die D-Netz-Tarife entweder
das Motorola T2288, das Trium Geo oder das Alcatel One Touch
Easy.
Auch der Erfurter Mobilfunkdiscounter
Super24 ist wieder mit einer Aktion
dabei: Seit dem 1. September gibt es den grundgebührfreien
Super24 Trend Tarif wieder mit der alten Anschlussgebühr von
49,95 Mark (statt 99 Mark). Dies sind tatsächlich
die einzigen Kosten, die für diese Mobilfunkkarte anfallen,
wenn der Kunde nur erreichbar sein möchte.
Der Trend-Tarif in den drei Netzen
D1,
D2 und
E-Plus verfügbar. Weitere
Informationen zum Tarif finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s6062.html .
- T-Motion: 100 Freiminuten im Oktober
In der Zeit vom 1. bis 31. Oktober
haben T-D1-Kunden die
Möglichkeit, bis zu 100 Minuten kostenlos die
WAP-Dienste des T-Motion-Portals zu
nutzen. Mit dieser Aktion reagiert der Marktführer unter den
deutschen Mobilfunkanbietern auf entsprechende Werbeaktionen
seiner Mitbewerber.
Nach den 100 Freiminuten werden wie gewohnt
39 Pfennig pro Minute in Rechnung gestellt. Nutzt man
seine Freiminuten nicht innerhalb des Aktionszeitraums,
so verfallen diese. Nicht kostenlos ist die WAP-Nutzung via
GPRS. Diese wird auch im Oktober
zu den üblichen Konditionen berechnet die Sie auf der
Anbieterseite nachlesen können.
- E-Plus: Startguthaben statt Handy
Wenn neue Handys zu kostspielig werden, kann man es ja mal mit
einem Startguthaben probieren. Das jedenfalls hat sich
E-Plus gedacht. Wer jetzt einen
Laufzeitvertrag abschließt, hat ab sofort die Möglichkeit,
sich anstelle eines subventionierten Handys für ein
Startguthaben in Höhe von 200 Mark zu entscheiden.
Das Online-Aktivierungssystem des Netzbetreibers, über das die
Shops und Fachhändler die Verträge freischalten, wurde bereits
entsprechend umgestellt. Das Startguthaben wird 20 Monate
lang als Rechnungsgutschrift in Höhe von jeweils 10 Mark
ausbezahlt.
Sehr attraktiv ist dieses neue Angebot allerdings nicht.
So kostet zum Beispiel das Nokia 6210 bei E-Plus mit Vertrag
199 Mark. Ohne Vertrag würde es 609 Mark kosten.
Die Ersparnis liegt somit bei 410 Mark, während das
Startguthaben als Alternative zu einem neuen Handy nur
200 Mark beträgt.
Eine Neuerung gibt es auch für
Free & Easy-Kunden:
Zwischen dem 15. September und dem 15. November mit
einer speziellen Cash-Karte im Wert von 50 Mark auflädt, bekommt
nicht 50, sondern 55 Mark gutgeschrieben. Kunden, die
von der Aktion profitieren, erhalten zur Bestätigung eine
entsprechende Kurzmitteilung (SMS).
- Viag Interkom: Neuer Name, neue Aktionen
Auch in dieser Woche gibt es viel über
Viag Interkom zu berichten:
Deutschlands kleinster Netzbetreiber wird ab 2002 "O2"
heißen. BT Wireless, die Mobilfunksparte der British Telecom
und Mutterfirma von Viag Interkom, hat bekanntgegeben,
dass seine neue Produktmarke "O2" lauten soll. Der Name der
Holdinggesellschaft wurde bereits in "mmO2 plc" geändert. Auch
nach der Namensänderung im nächsten Jahr sollen die Viag
Interkom-Produkte Genion
und LOOP weiterhin unter den
eingeführten Bezeichnungen vermarktet werden. Und bei diesen
beiden Produkten gibt es auch etwas Neues:
Wer im September einen Genion-Vertrag über eine Laufzeit
von 24 Monaten abschließt, und dazu das Motorola-GPRS-Handy
T192 nimmt, bekommt vom Netzbetreiber ein Startguthaben von
50 Mark eingeräumt. Voraussetzung: Man muss die dem
Handy beigefügte Postkarte ausgefüllt an den Netzbetreiber
einschicken. Und wo wir gerade bei Genion sind: In den letzten
Wochen beklagten sich einige Genion-Home-Kunden darüber, dass ihre
Homezones plötzlich kleiner geworden seien. Der Hintergrund:
Nicht immer kann Viag Interkom den Radius der Genion-Homezone
auf die versprochenen 500 Meter beschränken. Oft strahlen
Sender von außerhalb in den Nutzungsbereich von Kunden ein,
so dass der Radius vergrößert werden muss. Dieses physikalische
Problem machten sich in der Vergangenheit zahlreiche User zu
Nutze. Teilweise wurden Netzstörungen erfunden, um sich größere
Homezones zu erschleichen. Diesem Problem geht der Netzbetreiber
offenbar auf den Grund. Denkbar ist aber auch, dass sich der
weitere Netzausbau negativ auf die Größe von Homezones auswirkt:
Wenn eine neue Basisstation in Betrieb genommen wird, kann es
vorkommen, dass sie den Aktionsradius eines anderen Senders
begrenzt. Wenn dann der ältere Sender zur Homezone gehörte,
der neue aber nicht, dann wird der Genion-Nutzungsbereich
automatisch entsprechend kleiner. Ist der Radius der Homezone
dann immer noch mindestens 500 Meter groß, dann hat der
Kunde leider kein Recht auf Nachbesserung, da die von Viag
Interkom garantierten Eckdaten weiter eingehalten werden.
Und zum Schluss noch die gute Nachricht für
LOOP-Nutzer: Nun ist es ganz
offiziell möglich, mit einer LOOP-Prepaidkarte SMS-Nachrichten
einzeln zu verschicken. Es müssen keine SMS-Pakete mehr gekauft
werden. Dafür treten bei Viag Interkom nach wie vor häufig
Probleme beim Versand und Empfang von Kurzmitteilungen auf.
- Victorvox: Neuer Mobilfunk-Tarif mit Jahresgebühr
Die Tarif-Erfinder von Victorvox
waren einmal mehr am Werk: Seit dem 3. September
den Mobilfunktarif Pronto im
Angebot. Bei dem Wenigtelefonierer-Tarif wird zum ersten Mal
eine Jahresgebühr in Höhe von 99 Mark erhoben. Die mit
der ersten und dreizehnten Rechnung fällige Jahresgebühr
entspricht umgerechnet einer monatlichen Grundgebühr von
8,25 Mark. Der monatliche Mindestumsatz beträgt
9 Mark. Die Minutenpreise entsprechend weitgehend
denen von D2-Sun bzw.
E-Plus Privat, die in
Grundgebühr bzw. Mindestumsatz etwas teurer sind. Allerdings
beginnt die teure Hauptzeit bei Victorvox schon um 7 Uhr
und die Pronto-Gespräche zur Mailbox sind mit 69 Pfennig
pro Minute teurer als in den Original-Tarifen. Weitere
Informationen erhalten Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s6051.html .
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