Newsletter 36/01 vom 06.09.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 06.09.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. One.Tel: 4x4
  2. Auslandsaktionen von 010012, Teledump und 01051
  3. Phonetonetele.com bereits wieder offline
  4. Weiterhin falsche Abrechnung bei MobilCom
  5. NGI: DSL-Schnuppertarif wird Standard
  6. ACN verteuert Internet by Call-Angebot und bietet neuen Tarif an
  7. Mobilfunk: Es gibt wieder günstige Aktionen!
  8. T-Motion: 100 Freiminuten im Oktober
  9. E-Plus: Startguthaben statt Handy
  10. Viag Interkom: Neuer Name, neue Aktionen
  11. Victorvox: Neuer Mobilfunk-Tarif mit Jahresgebühr
  1. One.Tel: 4x4

    Nein, die Frankfurter One.Tel hat nicht den Allrad-Antrieb in der Telekommunikation erfunden, sondern ein innovatives Abrechnungskonzept: Den Vier-Minuten-Takt. Dafür sinkt der Preis für Ferngespräche auf sehr günstige 4 Pfennig pro Minute. Hat man jedoch Pech, erwischt nur den Anrufbeantworter und legt gleich wieder auf, kostet dieses eben 4x4 = 16 Pfennig.

    Um die Sache nicht zu leicht zu machen, ist die Sonderaktion von One.Tel auf alle Freitage und Samstage im September beschränkt. So kann man beispielsweise morgen und übermorgen (7. und 8. September 2001) für 2,40 Mark eine ganze Stunde lang über die 01086 von One.Tel telefonieren. Von Sonntag bis Donnerstag gelten hingegen die "normalen" One.Tel-Konditionen mit 8,5 Pfennig pro Minute, was vor allem zur Nebenzeit sehr unattraktiv ist.

  2. Auslandsaktionen von 010012, Teledump und 01051

    Auch vergangene Woche gab es wieder zahlreiche Sonderaktionen für Gespräche in verschiedene ausländische Destinationen. Dabei versuchten sich abermals 010012 und Teledump gegenseitig zu unterbieten. Um einen zu schnellen Konter von Teledump zu verhindern, meldete 010012 letzte Woche auch erst recht spät die neuen Ziele für die Wochenend-Special-Aktion, sowie für die 7-Tage-Aktion. Doch auch auf die späte Ankündigung reagierte Teledump prompt.

    Auch 01051 startet heute eine Tarifaktion, bei der die Tarife für ausgesuchte Destinationen gesenkt werden. Mit diesen Preisen setzt sich 01051 jeweils an die Tabellenspitze bei Telefonaten im offenen Call by Call. Die Länderliste entnehmen Sie bitte der entsprechenden Meldung (http://www.teltarif.de/s/s6063.html).

    Alle Sondertarife werden wie immer in unsere Datenbank eingepflegt. Aufgrund der regelmäßig wiederkehrenden Aktionen bestimmter Anbieter behält sich teltarif jedoch künftig vor, nicht jedes Mal gesondert darüber zu berichten. Wenn Sie öfter in ausländische Ziele telefonieren, dann lohnt sich eine regelmäßige Abfrage unserer Tarifdatenbank, die zu den umfangreichsten der deutschen Telefontarifvergleicher gehört, natürlich immer.

    Finden Sie hingegen solche Sonderaktionen wenig attraktiv, lassen sich diese auch aus den Ergebnissen ausblenden. Einen entsprechenden Link finden Sie jeweils unter der Tariftabelle.

    Des weiteren sind auch Tarifvergleiche mit erst später in Kraft tretenden Tarifen möglich. Klicken Sie dazu einfach auf den entsprechenden Link unter der Tariftabelle. Eine noch genauere Abfrage unserer Datenbank ermöglicht Ihnen unsere Profi-Abfrage unter http://www.teltarif.de/db/neu.html . Probieren Sie es doch einfach mal aus!

  3. Phonetonetele.com bereits wieder offline

    Erst letzte Woche hatten wir im Newsletter über den neuen Anbieter phonetonetele.com berichtet. Doch so schnell, wie der Anbieter aufgetaucht ist, ist er anscheinend auch wieder verschwunden. Unter der Einwahlnummer 0700/12 0700 12 ertönt nur die Ansage: "Kein Anschluss unter dieser Nummer."

    Aber selbst dann, wenn es die Firma noch gäbe, wäre sie nicht besonders interessant: Mehrere Leser berichteten in unserem Forum auf teltarif.de übereinstimmend, dass die Länder, in denen phonetone besonders günstig war, gar nicht erst funktionierten. Betroffen war beispielsweise Chile.

    Über die genauen Hintergründe darf spekuliert werden. Registriert wurde die Domain phonetonetele.com beispielsweise von einer Luxemburger Firma im Juni diesen Jahres. Die "Zweckentfremdung" der 0700-Nummer durch phonetone, um eine Art Call-by-Call-Dienst anzubieten, könnte auch den einen oder anderen Konkurrenten zu einer Unterlassungsklage veranlasst haben.

  4. Weiterhin falsche Abrechnung bei MobilCom

    Vor gut einem Monat hatte es beim Anbieter MobilCom um eine nicht veröffentlichte Tariferhöhung in ausländische Mobilfunknetze einigen Wirbel gegeben. Gespräche zu den Mobilfunknetzen der Länder der Gruppe S waren ab dem 1. Juli mit 49 Pfennig pro Minute berechnet worden, anstatt bisher mit 24 Pfennig. Die Tariferhöhung war weder auf den Internetseiten von MobilCom veröffentlicht, noch in Presse- oder Kundeninformationen mitgeteilt worden, so dass die Nutzer keine Chance hatten, die neuen Tarife zu erfahren.

    Schließlich lenkte MobilCom ein, und versicherte seinen Kunden, dass alle Gespräche in die entsprechenden Länder zwischen dem 1. Juli und dem 3. August noch zum günstigeren Tarif abgerechnet würden. Zu viel bezahlte Gebühren sollten auf der Telefonrechnung erstattet werden.

    So weit, so gut. Weniger gut: In den letzten Tagen häuften sich die Beschwerden von teltarif-Lesern, dass bei der August-Rechnung keine Gutschrift erfolgt sei und Gespräche im genannten Zeitraum sogar weiterhin zum erhöhten Tarif abgerechnet würden.

    Dieser Sachverhalt wurde der teltarif-Redaktion auf Rückfrage bei MobilCom bestätigt: Das Problem sei die komplizierte Abrechnungstechnik bei den Kunden, die offenes Call-by-Call nutzen. Hier liegen keine spezifischen Kundendaten vor, was eine Gutschrift vereinfachen würde, sondern es seien umfangreiche Softwareumstellungen notwendig, die erst nach vier bis sechs Wochen abgeschlossen sind. Daher könne es sein, dass wieder falsche Abrechnungen verschickt würden. Die Pressestelle von MobilCom hat aber noch einmal bekräftigt, dass die zu viel berechneten Kosten "auf jeden Fall" erstattet würden. Als MobilCom-Kunden sollten daher über eine Menge guten Willen, Geduld und Nachsicht verfügen: Alles wird gut.

  5. NGI: DSL-Schnuppertarif wird Standard

    Das Angebot ist so gut angekommen, dass Internetprovider NGI den eigentlich bis zum 31. August befristeten DSL-Flat-Schnuppertarif von 99 Mark monatlich jetzt als Standardtarif weiterführt.

    Somit wird es die NGI-DSL-Flat mit 1024 kBit/s Downstream und 256 kBit/s Upstream auch in Zukunft ab 99 Mark pro Monat geben. Und NGI hat sich noch etwas Neues ausgedacht: NGI bietet jetzt eine DSL-Flatrate für Studenten, die speziell für den Breitbandanschluss von privaten Computernetzwerken konfiguriert ist. Für diesen Tarif wird die Datendurchsatzrate fünf mal höher vorgehalten als im Standardtarif, weil er für drei bis fünf User gedacht ist. Damit können studentische Wohngemeinschaften von einen professionellen Breitbandanschluss profitieren. Auch dieser Tarif steht im gesamten Ausbaugebiet von NGI-DSL zur Verfügung. Die Preise für den NGI-DSL-Studententarif:

    • bei 5 Nutzern 44,44 Mark pro User
    • bei 4 Nutzern 55,55 Mark pro User
    • bei 3 Nutzern 74,10 Mark pro User
    Die Einrichtungsgebühr beträgt bei diesem Zugang einmalig 299 Mark und ist somit 50 Mark günstiger als die herkömmliche Einrichtungsgebühr von 349 Mark.

  6. ACN verteuert Internet by Call-Angebot und bietet neuen Tarif an

    Die ACN-GmbH hat zum 1. September die Tarife sowohl für den Citycall- als auch für den Nationalcall-Tarif geändert. So zahlt man im Citybereich in den rund 480 freigeschalteten Einwahlknoten nach wie vor 2,45 Pfennig pro Minute, wird aber zusätzlich mit einer Einwahlgebühr von 5 Pfennig bestraft. Wer ACN außerhalb der Citybereiche, also im Nationalcall-Tarif nutzt, wird ab sofort mit 4,9 Pfennig statt bisher 4,29 Pfennig pro Minute zur Kasse gebeten. Und da die Tariferhöhung noch nicht genug ist, werden auch hier für jede Einwahl 5 Pfennig zusätzlich berechnet.

    Des weiteren wird der Tarif Night&Day ab sofort nicht mehr angeboten. Statt dessen gibt es jetzt den Tarif "City plus", der allerdings die gleichen Einwahldaten hat, wie der "Night&Day"-Tarif. Im City plus-Tarif kostet die Onlineminute im Citycall-Bereich Montag bis Freitag von 18 bis 9 Uhr sowie am gesamten Wochenende und an bundeseinheitlichen Feiertagen nur noch 2,18 Pfennig. In der Hauptzeit fallen 2,88 Pfennig pro Minute an. Weiterer Vorteil: Eine Einwahlgebühr wird bei diesem Tarif nicht fällig. Im Nationalbereich kostet die Onlineminute auch in diesem Tarif 4,9 Pfennig rund um die Uhr.

  7. Mobilfunk: Es gibt wieder günstige Aktionen!

    Das Sommerloch scheint überwunden - zwar wird das Wetter schlechter, aber dafür gibt es wieder Mobilfunkaktionen: Wie bereits berichtet gibt es seit dem 17. August gibt es bei dem einschlägig bekannten Magdeburger Internet-Handy-Shop einen neuen "Quasi-Kostenlos"-Tarif - den IHS-Free240. Rein rechnerisch ist auch dieser Tarif grundgebührfrei, denn die 7,77 Mark Grundgebühr werden durch ein monatliches Gesprächsguthaben von 10 Mark mehr als wettgemacht.

    Wer sich bis zum 15. September für diesen Tarif entscheidet, bekommt die Anschlussgebühr von 49,95 Mark erlassen. Als Gratishandys gibt dieses Mal für E-Plus das Nokia 5130, das man auch nur für E-Netze benutzen kann, und für die D-Netz-Tarife entweder das Motorola T2288, das Trium Geo oder das Alcatel One Touch Easy.

    Auch der Erfurter Mobilfunkdiscounter Super24 ist wieder mit einer Aktion dabei: Seit dem 1. September gibt es den grundgebührfreien Super24 Trend Tarif wieder mit der alten Anschlussgebühr von 49,95 Mark (statt 99 Mark). Dies sind tatsächlich die einzigen Kosten, die für diese Mobilfunkkarte anfallen, wenn der Kunde nur erreichbar sein möchte.

    Der Trend-Tarif in den drei Netzen D1, D2 und E-Plus verfügbar. Weitere Informationen zum Tarif finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s6062.html .

  8. T-Motion: 100 Freiminuten im Oktober

    In der Zeit vom 1. bis 31. Oktober haben T-D1-Kunden die Möglichkeit, bis zu 100 Minuten kostenlos die WAP-Dienste des T-Motion-Portals zu nutzen. Mit dieser Aktion reagiert der Marktführer unter den deutschen Mobilfunkanbietern auf entsprechende Werbeaktionen seiner Mitbewerber.

    Nach den 100 Freiminuten werden wie gewohnt 39 Pfennig pro Minute in Rechnung gestellt. Nutzt man seine Freiminuten nicht innerhalb des Aktionszeitraums, so verfallen diese. Nicht kostenlos ist die WAP-Nutzung via GPRS. Diese wird auch im Oktober zu den üblichen Konditionen berechnet die Sie auf der Anbieterseite nachlesen können.

  9. E-Plus: Startguthaben statt Handy

    Wenn neue Handys zu kostspielig werden, kann man es ja mal mit einem Startguthaben probieren. Das jedenfalls hat sich E-Plus gedacht. Wer jetzt einen Laufzeitvertrag abschließt, hat ab sofort die Möglichkeit, sich anstelle eines subventionierten Handys für ein Startguthaben in Höhe von 200 Mark zu entscheiden. Das Online-Aktivierungssystem des Netzbetreibers, über das die Shops und Fachhändler die Verträge freischalten, wurde bereits entsprechend umgestellt. Das Startguthaben wird 20 Monate lang als Rechnungsgutschrift in Höhe von jeweils 10 Mark ausbezahlt.

    Sehr attraktiv ist dieses neue Angebot allerdings nicht. So kostet zum Beispiel das Nokia 6210 bei E-Plus mit Vertrag 199 Mark. Ohne Vertrag würde es 609 Mark kosten. Die Ersparnis liegt somit bei 410 Mark, während das Startguthaben als Alternative zu einem neuen Handy nur 200 Mark beträgt.

    Eine Neuerung gibt es auch für Free & Easy-Kunden: Zwischen dem 15. September und dem 15. November mit einer speziellen Cash-Karte im Wert von 50 Mark auflädt, bekommt nicht 50, sondern 55 Mark gutgeschrieben. Kunden, die von der Aktion profitieren, erhalten zur Bestätigung eine entsprechende Kurzmitteilung (SMS).

  10. Viag Interkom: Neuer Name, neue Aktionen

    Auch in dieser Woche gibt es viel über Viag Interkom zu berichten: Deutschlands kleinster Netzbetreiber wird ab 2002 "O2" heißen. BT Wireless, die Mobilfunksparte der British Telecom und Mutterfirma von Viag Interkom, hat bekanntgegeben, dass seine neue Produktmarke "O2" lauten soll. Der Name der Holdinggesellschaft wurde bereits in "mmO2 plc" geändert. Auch nach der Namensänderung im nächsten Jahr sollen die Viag Interkom-Produkte Genion und LOOP weiterhin unter den eingeführten Bezeichnungen vermarktet werden. Und bei diesen beiden Produkten gibt es auch etwas Neues:

    Wer im September einen Genion-Vertrag über eine Laufzeit von 24 Monaten abschließt, und dazu das Motorola-GPRS-Handy T192 nimmt, bekommt vom Netzbetreiber ein Startguthaben von 50 Mark eingeräumt. Voraussetzung: Man muss die dem Handy beigefügte Postkarte ausgefüllt an den Netzbetreiber einschicken. Und wo wir gerade bei Genion sind: In den letzten Wochen beklagten sich einige Genion-Home-Kunden darüber, dass ihre Homezones plötzlich kleiner geworden seien. Der Hintergrund: Nicht immer kann Viag Interkom den Radius der Genion-Homezone auf die versprochenen 500 Meter beschränken. Oft strahlen Sender von außerhalb in den Nutzungsbereich von Kunden ein, so dass der Radius vergrößert werden muss. Dieses physikalische Problem machten sich in der Vergangenheit zahlreiche User zu Nutze. Teilweise wurden Netzstörungen erfunden, um sich größere Homezones zu erschleichen. Diesem Problem geht der Netzbetreiber offenbar auf den Grund. Denkbar ist aber auch, dass sich der weitere Netzausbau negativ auf die Größe von Homezones auswirkt: Wenn eine neue Basisstation in Betrieb genommen wird, kann es vorkommen, dass sie den Aktionsradius eines anderen Senders begrenzt. Wenn dann der ältere Sender zur Homezone gehörte, der neue aber nicht, dann wird der Genion-Nutzungsbereich automatisch entsprechend kleiner. Ist der Radius der Homezone dann immer noch mindestens 500 Meter groß, dann hat der Kunde leider kein Recht auf Nachbesserung, da die von Viag Interkom garantierten Eckdaten weiter eingehalten werden.

    Und zum Schluss noch die gute Nachricht für LOOP-Nutzer: Nun ist es ganz offiziell möglich, mit einer LOOP-Prepaidkarte SMS-Nachrichten einzeln zu verschicken. Es müssen keine SMS-Pakete mehr gekauft werden. Dafür treten bei Viag Interkom nach wie vor häufig Probleme beim Versand und Empfang von Kurzmitteilungen auf.

  11. Victorvox: Neuer Mobilfunk-Tarif mit Jahresgebühr

    Die Tarif-Erfinder von Victorvox waren einmal mehr am Werk: Seit dem 3. September den Mobilfunktarif Pronto im Angebot. Bei dem Wenigtelefonierer-Tarif wird zum ersten Mal eine Jahresgebühr in Höhe von 99 Mark erhoben. Die mit der ersten und dreizehnten Rechnung fällige Jahresgebühr entspricht umgerechnet einer monatlichen Grundgebühr von 8,25 Mark. Der monatliche Mindestumsatz beträgt 9 Mark. Die Minutenpreise entsprechend weitgehend denen von D2-Sun bzw. E-Plus Privat, die in Grundgebühr bzw. Mindestumsatz etwas teurer sind. Allerdings beginnt die teure Hauptzeit bei Victorvox schon um 7 Uhr und die Pronto-Gespräche zur Mailbox sind mit 69 Pfennig pro Minute teurer als in den Original-Tarifen. Weitere Informationen erhalten Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s6051.html .


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