Newsletter 35/01 vom 30.08.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 30.08.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Talkline bietet Sonderaktion ins Internet
  2. Callisa: Neue Tarifstruktur
  3. Xtratalk: Bezahlen im 60/1-Takt, Gesprächszeiten sammeln im 1/1-Takt
  4. MobilCom: Zwei neue Businesstarife
  5. Viag: Künftig Wechsel zwischen Prepaid und Vertrag möglich
  6. CallYa-Bundles wieder für unter 200 Mark
  7. Abmahnung für Handy-Klingeltöne
  8. phonetonetele.com: Günstige Auslandstelefonate zur Nebenzeit
  9. Median: Neue Calling-Cards mit Sondertarifen für ausgewählte Länder
  1. Talkline bietet Sonderaktion ins Internet

    Die Talkline GmbH bietet den ganzen September Surfen zum Sonderpreis. Vom 1. bis 30. September kann man in der Zeit von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr für 2,89 Pfennig pro Minute surfen. In der übrigen Zeit kostet die Minute nur 1,69 Pfennig.

    Abgerechnet wird im Minutentakt. Der Internetzugang ist ohne Anmeldung über die Einwahlnummer 01925/1000 nutzbar. Als Benutzername und Kennwort gibt man jeweils "internet" ein.

    Falls Sie das Angebot interessiert: Hinweise bezüglich der Einrichtung von Internet-by-Call finden Sie auf unserer Infoseite http://www.teltarif.de/i/dfue.html .

  2. Callisa: Neue Tarifstruktur

    Seit letzten Freitag bietet der Neckarsulmer Internet-Provider Callisa zwei neu Internettarife an, die den bisherigen callisa by call-Tarif ablösen: Mit dem Tarif callisa by call DAY surft man mit der Einwahlnummer 0191795 rund um die Uhr für 2,85 Pfennig pro Minute. Hinzu kommt ein Einwahlentgelt von 4,54 Pfennig. Beim Tarif callisa by call NIGHT mit der Einwahlnummer 0191797 kostet die Onlineminute Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr 3,8 Pfennig pro Minute. In der restlichen Zeit werden nur 2,45 Pfennig pro Minute fällig. Ein Einwahlentgelt fällt bei diesem Tarif nicht an. Die Abrechnung erfolgt in den beiden Varianten sekundengenau.

    Der bisherige callisa by call-Tarif wird nicht weiter beworben, und im Laufe der nächsten ein bis zwei Monate eingestellt. Bestandskunden können den Tarif bis zur Abschaltung jedoch weiter problemlos nutzen. Der bisherige Tarif callisa by call weekend bleibt unverändert bestehen.

    Die beiden neuen Tarife von callisa sind fast identisch sind mit den neuen Tarifen von MDS. Der wirklich große Unterschied liegt nur in den Zugangsdaten. Benutzername bei callisa lautet callisa@callisa.de, als Passwort ist callisa zu verwenden.

  3. Xtratalk: Bezahlen im 60/1-Takt, Gesprächszeiten sammeln im 1/1-Takt

    Der Mobilfunk-Marktführer T-Mobil führt zum 3. September einen neuen Prepaid-Tarif ein: XtraTalk. Die Besonderheit: Je länger man vom Handy aus zu anderen D1-Handys oder ins Festnetz telefoniert, desto billiger wird es. Die ersten vier Minuten kosten je 99 Pfennig, die nächsten fünf Minute jeweils 39 Pfennig. Ab der zehnten Minute wird es mit 19 Pfennig pro Minute für eine Prepaid-Karte richtig günstig. Dabei ist es egal, ob man diese Minuten innerhalb eines Gesprächs vertelefoniert, oder ob es mehrere Verbindungen über einen Tag verteilt sind. Jeden Tag um Mitternacht wird allerdings der Minutenzähler wieder zurückgesetzt, das heißt, am nächsten Tag fängt man wieder mit 99 Pfennig pro Minute "von vorne" an. Abgerechnet wird im 60/1-Takt.

    Das Ansammeln der Gesprächsminuten erfolgt allerdings sekundengenau. Das bedeutet, dass jeweils nur die Gesprächslänge gutgeschrieben wird, die auch tatsächlich telefoniert wurde. Wenn man viele kurze Gespräche von unter einer Minute Dauer führt, muss man deshalb deutlich mehr als vier Minuten bezahlen, bevor die erste Vergünstigungsstufe einsetzt: Erreicht man beispielsweise bei einem Anruf nur den Anrufbeantworter, und will man eigentlich keine Nachricht hinterlassen, so könnte sich das bei XtraTalk dennoch lohnen. Denn mit dem Herstellen der Verbindung hat man ja die ersten 60 Sekunden bereits bezahlt, warum sollte man sie nun nicht auch abtelefonieren? Je länger man nun die Verbindung hält, desto mehr Sekunden werden einem auf dem Minutenkonto gutgeschrieben, und desto eher erreicht man bei späteren Anrufen die günstigen Minutenpreise.

    Für wen sich XtraTalk angesichts der komplizierten Technik überhaupt lohnt, erfahren Sie in unserer Xtratalk-Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s5993.html . In dem Forum, das Sie direkt unter der Meldung finden, finden Sie weitere interessante Diskussionen rund um die Vor- und Nachteile der neuen Karte.

  4. MobilCom: Zwei neue Businesstarife

    Nicht nur T-Mobil hat sich mit Xtratalk etwas Neues ausgedacht, auch die Büdelsdorfer MobilCom AG hat bereits seit dem 1. August zwei neue Businesstarife für die D-Netze im Angebot: Im Smart49 Tarif kosten Gespräche ins deutsche Festnetz sowie ins eigene Mobilfunknetz nur 39 Pfennig pro Minute rund um die Uhr. Gespräche in andere Mobilnetze schlagen in der Hauptzeit (Montag bis Freitag 7 bis 20 Uhr) mit 99 Pfennig pro Minute zu Buche. In der Nebenzeit werden ebenfalls nur 39 Pfennig pro Minute. Abgerechnet wird im 10-Sekundentakt. Im monatlichen Grundpreis von 49 Mark sind außerdem 15 Freiminuten im D-Netz und 15 kostenlose SMS enthalten.

    Im City Business-Tarif kostet die Gesprächsminute ins deutsche Festnetz sowie ins eigene Mobilfunknetz rund um die Uhr 29 Pfennig pro Minute. Gespräche in andere Mobilnetze schlagen in der Hauptzeit mit 99 Pfennig pro Minute zu Buche, in der Nebenzeit werden 59 Pfennig pro Minute fällig. Außerdem bietet der Tarif eine City-Option, bei der alle Gespräche in das Ortsnetz, in dem man sich gerade befindet, nur 15 Pfennig pro Minute kosten. Auch am Wochenende gilt für Gespräche ins deutsche Festnetz ein Minutenpreis von nur 15 Pfennig. Abgerechnet wird auch in diesem Tarif im 10-Sekundentakt, wobei Gespräche bis 10 Sekunden komplett kostenlos sind. Für die monatliche Grundgebühr von 69,90 Mark erhält der Kunde neben dem 0800-Fullservice, dem Einzelgesprächsnachweis Komfort und dem MobilCom Goldservice forever mit zeitlich unbegrenzter Garantie auf das Handy auch den 24-Stunden-Vorort-Gerätetausch und eine Handy-Versicherung. Außerdem steht D2-Nutzern in diesem Tarif auch der schnelle HSMD-Datendienst zur Verfügung.

    Bei beiden Tarifen kommt noch eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 49,95 Mark hinzu.

  5. Viag: Künftig Wechsel zwischen Prepaid und Vertrag möglich

    Bei D2 Vodafone geht es schon lange, und auch T-Mobil ist nachgezogen. Nun sollen bald auch Kunden von Viag Interkom die Möglichkeit haben, zwischen dem Prepaid-Tarif LOOP und einem Angebot mit fester Vertragsbindung zu wechseln, ohne die bisherige Rufnummer aufzugeben. Das wurde jetzt am Rande der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin bekannt. Einen genauen Zeitpunkt für die Einführung der Wechselmöglichkeit zwischen Prepaid und Postpaid gibt es allerdings noch nicht.

    Ebenfalls geplant ist das Angebot von Verträgen ohne feste Laufzeit. Derartiges bot von Netzbetreiberseite bislang nur T-Mobil an. Zielgruppe sind vor allem Kunden, die davor zurückschrecken, sich längerfristig an einen bestimmten Anbieter zu binden, aber dennoch von den gegenüber Prepaidkarten günstigeren Tarifen eines Vertrags profitieren wollen. Nachteil: Subventionierte Handys gibt es bei Verträgen ohne Laufzeit logischerweise nicht dazu.

  6. CallYa-Bundles wieder für unter 200 Mark

    Keinen neuen Tarif, aber Preisänderungen gibt es bei D2 Vodafone zu melden: Nachdem E-Plus dem Marktdruck nachgegeben und die Preise für seine Prepaid-Produkte gesenkt hat, zieht D2 jetzt nach: Eine CallYa-Karte mit 25 Mark Startguthaben kostet zusammen mit dem Philips Savvy Vogue, dem Trium Neptune, dem Trium Mars, dem Siemens A35 und dem neuen Spielehandy Philips Az@lis 288 jetzt nur noch 199 Mark.

    Zusammen mit dem Siemens C35i zahlt man für die Vodafone-Prepaidkarte 299 Mark, mit Nokia 3310 und Siemens M35i muss man 398 Mark hinlegen. Alle Geräte sind SIM-locked und funktionieren nur mit der jeweiligen CallYa-Karte. Nach Ablauf von 24 Monaten bekommt man von Vodafone auf Wunsch den Unlock-Code, um das Gerät auch mit anderen Karten verwenden zu können. Möchte man diesen Code in den ersten zwei Jahren nach Kartenfreischaltung haben, so berechnet der Netzbetreiber hierfür 200 Mark.

  7. Abmahnung für Handy-Klingeltöne

    Die neuesten Hits als Klingelton fürs Handy - damit ist es möglicherweise schon vorbei: Der Musikkonzern EMI geht wegen des Vertriebs urheberrechtlich geschützter Musiktitel als Klingelton für Handys gegen entsprechende Anbieter vor. Bei diesen kann man sich meist per Anruf bei einer 0190-Nummer die Töne per Daten-SMS aufs Handy schicken lassen. Vor dem Anruf bei der teuren Hotline wählt man sich die gewünschte Melodie aus einem Katalog im Internet oder anderen Medien aus.

    Das verrückte an den Abmahnungen: Viele der Anbieter haben Lizenzgebühren an die GEMA (Deutsche Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) abgeführt, und sind daher davon ausgegangen, alle lizenzrechtlichen Vorschriften eingehalten zu haben. EMI beruft sich aber darauf, dass durch die Umwandlung der Songmelodien in Klingeltöne die originalen Werke verunstaltet würden - sofern man beim wiederaufgewärmten Remake vom Remake des Remake überhaupt von Originalität sprechen kann. Wie dem auch sei, nach Ansicht von EMI hätten die Anbieter von Klingeltönen nicht das Recht, die Werke zu verfremden.

    In der Folge haben viele Anbieter die betroffenen Klingeltöne erstmal vom Netz genommen. Man hofft, sich mit den Künstlern oder den Musikverlagen aber bald zu einigen. Hoffentlich macht das Beispiel nicht Schule, denn sonst dürfte es bald auch bei Logos und Mailboxsprüchen Abmahnungen hageln.

  8. phonetonetele.com: Günstige Auslandstelefonate zur Nebenzeit

    Einen cleveren Trick benutzt phoneToneTele.com, um günstige Auslandsgespräche anzubieten. Man ruft die Nummer 0700/12 0700 12 vom Festnetz oder Handy an. Daraufhin erhält man ein Sprachsystem, in das man die gewünschte Zielrufnummer eingibt. Erreichbar sind die Länder der EU und die USA, aber auch Australien, Hongkong oder Puerto Rico und einige weitere Länder.

    Die Kosten für dieses Gespräch entsprechen den Tarifen für die Anwahl einer 0700-Nummer. Von Festnetzanschlüssen der Telekom aus sind dieses tagsüber 24 Pfennig pro Minute. Nach 18 Uhr bzw. vor 9 Uhr und ganztags am Wochenende sind es nur 12 Pfennig. Für Länder wie Portugal, Singapur, Chile oder die Stadt Moskau erreicht phonetonetele.com damit auf Anhieb auf Platz 1 der Tariftabelle.

    Der Nachteil ist, dass man bereits Geld bezahlt, während man mit dem Sprachcomputer von "phonetone" verbunden ist. Das heißt, dass die Zeit der Ansage, die Zeit, in der man die anzurufende Nummer tippt, oder die Zeit, in der es beim Angerufenen klingelt, ebenfalls mit 12 bzw. 24 Pfennig pro Minute bezahlt wird. Es empfiehlt sich folglich, vor allem längere Gespräche über diesen Anbieter abzuwickeln.

    Ein vergleichbares Angebot gibt es bereits seit langem von KomServ. Statt einer 0700-Nummer dient aber eine 01803-Nummer (18 Pfennig pro Minute) bzw. eine 01805-Nummer (24 Pfennig pro Minute) als Einwahlnummer. Auch bei KomServ kann man sich anschließend mit anderen Nummern im In- und Ausland verbinden lassen.

    Wichtig: Die Angaben von phonetonetele.com bezüglich der Preise für Gespräche vom Handy aus sind leider falsch. Statt "35 Pfg. bis maximal 41 Pfg. pro Minute" wie angegeben, kostet die Minute zu 0700-Nummern beispielsweise im D1-Netz 99 Pfennig. Dieser Preis gilt dabei für alle Verträge - von der XtraCard bis zum Geschäftskundentarif ProTel. Dennoch: Mobile Auslandsgespräche sind auf diesem Weg deutlich günstiger, als wenn man direkt wählen würde! Mit einer geeigneten Calling Card geht es aber noch günstiger.

  9. Median: Neue Calling-Cards mit Sondertarifen für ausgewählte Länder

    Mit gleich vier neuen Telefonkarten erweitert das Telekommunikationsunternehmen Median Telecom aus Bochum die Angebotspalette seiner Calling-Card Sparte. Mit der Hello Asia PhoneCard, Hello Africa PhoneCard, Hello East PhoneCard und Hello South America PhoneCard profitiert man von speziellen Tarifen in die Netze ausgewählter Länder auf der ganzen Welt. Genaueres erfahren Sie in der entsprechenden Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s5984.html . Der Vertrieb der Prepaid-Karten erfolgt ab September bundesweit über etwa 700 Verkaufsstellen (z.B. Fachhandel, Reisebüros, Kioske) zum Stückpreis von 15 Euro. Außerdem werden die Calling-Cards auch im Internet unter www.median-telefonkarten.de [Link auf http://www.median-telefonkarten.de/ entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar] und über die firmeneigene Phoneshopkette Telecafe angeboten.


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