- Mundophone: Im September gibts Deutschland für für 2 Pfennig pro Minute
Mit den Prepaid Calling Cards der Firma
Mundophone kann man nach deren
Ankündigungen vom 1. bis 30. September rund um die Uhr für
2 Pfennig pro Minute innerhalb des deutschen Festnetzes
telefonieren.
Die Karten sind im Wert von 12, 25, 50 oder 100 Mark
erhältlich, allerdings beträgt der Mindestbestellwert bei
Mundophone 100 Mark. Ab dem ersten Anruf hat man ein Jahr
Zeit, das Guthaben abzutelefonieren.
Ob man im September wirklich von dem sehr günstigen
Preis profitieren kann, sei allerdings dahingestellt. Im
Juli warb Mundophone mit günstigen Tarifen ins europäische
Ausland. Viele User beschwerten sich jedoch darüber, dass auch
im Aktionszeitraum der ansonsten übliche, wesentlich höhere
Preis abgerechnet wurde. Außerdem sind die Einwahlkapazitäten
begrenzt, so dass es in Spitzenzeiten vermutlich zu einem
Geduldsspiel wird, eine freie Leitung zu ergattern.
- Auf und ab bei den Auslandstarifen
Im vergangenen Jahr haben wir uns an die stetig nach unten
strebenden Call by Call-Tarife ins Ausland gewöhnt. Andererseits
steigen die Gespräche für Gespräche in ausländische Mobilnetze
seit einiger Zeit regelmäßig an. Dieses Mal ist es die
Startec Global Communications GmbH, die
zum 10. August neue Tarife für Gespräche über die 01094 in
einige ausländische Mobilfunknetze eingeführt hat. Die Minutenpreise
erhöhen sich je nach Ziel um bis zu 33 Pfennig. Die
Länderliste finden Sie in unserer Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s5838.html.
Ein kleines Trostpflaster gibt es für diejenigen, die
gelegentlich in den Iran telefonieren: Der Iran-Tarif wurde
zum 15. August um 5 Pfennig auf 1,20 Mark pro
Minute gesenkt.
Der Düsseldorfer Tarifdiscounter
01051 dagegen strebt wieder in die Tiefe
mit einer neuen Länderaktion vom 15. bis 31. August. In
dieser Zeit kann man über die 01051 folgende Länder zu
Spitzenpreisen erreichen: Kamerun 93 Pfennig pro Minute,
Eritrea 162 Pfennig, Irak 145 Pfennig, Mosambik
76 Pfennig, Namibia 49 Pfennig, Panama 68 Pfennig
und Uganda 56 Pfennig.
Im Rahmen der Aktion wurde auch der Pakistan-Tarif gesenkt,
allerdings liegen die 1,27 Mark von 01051 deutlich über
den 1,20 Mark von Conos. Die
Aktions-Preise gelten auch für Mobilfunkanschlüsse. Vor dem
Gespräch wird der aktuelle Minutenpreis wie bei 01051 üblich
durch die kostenlose Tarifansage bestätigt.
- Auferstanden: TelDaFax meldet sich als TelDaFax NewLine GmbH zurück
Als hätte es nie eine Pleite gegeben meldet sich der Anbieter
TelDaFax zurück: "Wie Phönix aus
der Asche: Aus dem angeschlagenen Telefonanbieter TelDaFax AG
entsteht die TelDaFax NewLine GmbH." Mit neuem Namen und nach
durchlebter Insolvenz sieht sich die TelDaFax NewLine GmbH nun
für die Zukunft gewappnet. Das Hauptaugenmerk soll demnach in
"tadellosen umfangreichen Serviceleistungen" liegen, um die
Kunden rundum zufrieden zu stellen.
Wie bereits auf teltarif berichtet, bietet die ehemalige
TelDaFax AG zukünftig nur noch zwei Preselection-Tarife an.
Beim Tarif Classic National sind die Ferngespräche leicht
vergünstigt, beim Tarife Classic Regional sind die Citygespräche
billiger. Wie bisher erfolgt die Abrechnung im Sekundentakt,
ein Mindestumsatz fällt nicht an. Call-by-Call gibt es nicht
mehr.
"Mit den Trümpfen sehr guter Service, Fachpersonal und
moderate, stabile Preise schreitet die TelDaFax NewLine
GmbH positiv als gesunder privater Telefonanbieter in die
Zukunft." Hoffen wir mal das Beste.
- Kalte Füße: Ist die Rechnung zu hoch, wird die Karte gesperrt
Angesichts der mangelnden Zahlungsmoral
vieler Mobilfunkkunden und des immer wieder vorkommenden Missbrauchs
reagieren die Mobilfunkanbieter inzwischen mit rabiaten Mitteln:
Läuft innerhalb einer kurzen Zeit eine auffällig hohe Rechnung
auf, wird die entsprechende Karte gesperrt. Für Menschen,
die auf ihr Handy angewiesen sind und deshalb hohe Rechnungen
produzieren, kann das sehr ärgerlich werden:
Erst vor kurzem sperrte T-Mobil
die Karte eines 23-jährigen Neukunden, der erst im Juli
seinen T-D1-Vertrag abgeschlossen und innerhalb weniger
Wochen für mehr als 1 000 Mark telefoniert
hatte. 1 500 Mark Sicherheitsleistung verlangte
der Netzbetreiber von seinem Kunden, um die Karte wieder
zu aktivieren. Das zuviel gezahlte Geld sollte mit den
nächsten Rechnungen verrechnet werden.
Nicht besser ergeht es den Kunden bei den
Mitbewerbern. Auch D2 Vodafone und
Debitel sperren Mobilfunkkarten,
von denen aus innerhalb kurzer Zeit für höhere vierstellige
Beträge telefoniert wurde. Viag Interkom
fragt gegebenenfalls beim Kunden an, ob er für die hohe Airtime
verantwortlich ist, bevor die Karte abgeschaltet wird.
- Deaktivierungsgebühr nur unter Vorbehalt zahlen
Eine Deaktivierungsgebühr, die Mobilfunkanbieter im Falle einer
Anschlusskündigung oft von ihren Kunden verlangen, sollte nach
Angaben von Verbraucherschützern nur unter Vorbehalt gezahlt
werden. Noch seien Prozesse gegen die umstrittene Gebühr
nicht endgültig entschieden, teilt der Verbraucherzentrale
Bundesverband (vzbv) in Berlin mit. Eine Zahlung sollte daher
nur "ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" geleistet werden. Wer
dies seinem Anbieter schriftlich mitteile, habe später bessere
Chancen auf einen Rückerstattungsanspruch.
Die Gerichte haben den Angaben zufolge bislang nicht
einheitlich entschieden: Während das Landgericht Düsseldorf
die Deaktivierungsgebühr in einer Klage gegen die
Victorvox AG für unzulässig erklärt
habe (AZ.: 12 O 506/00), habe das
Oberlandesgericht (OLG) Schleswig-Holstein in Schleswig bei
einer Klage gegen die Talkline
GmbH anders entschieden (AZ: 2 U 40/00).
Dieses Urteil sei jedoch noch nicht rechtskräftig, und solle in
einer Revision vor dem Bundesgerichtshof angegriffen werden,
so die Verbraucherschützer.
- E-Plus: Unified Mailbox kostet ab September 9,95 Mark monatlich
Ende Mai hat E-Plus seine Unified Mailbox
eingeführt. Mit dieser erweiterten Mailbox können nicht nur - wie
bei der kostenlosen Komfort-Mailbox - Sprach- und Faxnachrichten
empfangen werden, sondern man kann sich zum Beispiel E-Mails unterwegs
über einen "Mail-to-Speech-Service" vorlesen lassen und diese
auch direkt per Spracheingabe beantworten. Die Antwort erhält
der Empfänger in Form einer WAV-Datei. Über eingegangene
Mails kann man sich per SMS informieren lassen.
Bislang war die Unified Mailbox kostenlos, weil zahlreiche
technische Probleme, die zur Einführung des neuen Features
auftraten, für Unmut bei den Nutzern der ersten Stunde
sorgten. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat E-Plus auch die
kostenfreie Probezeit, die eigentlich schon am 31. Juli
enden sollte, um vier Wochen verlängert.
Ab 1. September wird die Unified Mailbox aber definitiv
mit 9,95 Mark monatlich berechnet. Wer das nicht ausgeben
möchte, kann weiterhin die kostenlose, bisherige E-Plus-Mailbox
nutzen.
- D2-Handys mit zwei Jahren Gewährleistung
Warum soll man seinen Kunden jedes Jahr ein neues Handy
schenken, wenn es das alte auch noch tut? Das denkt sich
offenbar auch D2 Vodafone. Der
Netzbetreiber gewährt ab sofort zwei Jahre Gewährleistung auf
neu erworbene D2-Handys bei Abschluss oder Verlängerung eines
Laufzeitvertrags über 24 Monate. Für CallYa-Nutzer gilt
weiterhin eine Garantie über eine Laufzeit von einem Jahr
- dafür sind die Prepaid-Pakete ja auch erheblich teurer
geworden.
Langjährige Kunden könnten beim Kauf eines neuen Handys
Probleme bekommen: Viele aktuelle Geräte funktionieren nur noch
mit 3 Volt-SIM-Karten, wie sie von allen Netzbetreibern
seit einigen Jahren ausgeliefert werden. Bis vor etwa vier
Jahren war jedoch die 5 Volt-Technik üblich. Für alle, die
weiterhin mit ihren Oldtimer-SIMs telefonieren wollen, tauscht D2
Vodafone die älteren Karten bei Bedarf kostenlos gegen neue aus.
- Neuer DSL-Tarif bei 1&1: 100 Stunden für 29,90 Mark monatlich
Die 1&1 Internet AG hat seit
dem 2. August 2001 einen neuen Breitband-Internet-Zugang
im Programm, über den wir bereits im Rahmen einer
Akzeptanzstudie von 1&1 in einem früheren Newsletter
berichtet hatten. Für nur
29,90 Mark im Monat bietet der neue Tarif 100 Stunden
ungebremstes Surfvergnügen bei Übertragungsraten von
bis zu 768 kBit/s Downstream und 128 kBit/s
Upstream. Im Angebot enthalten sind eine eigene Homepage
mit Domain und 100 MB Speicherplatz, 50 kostenlose
SMS-Nachrichten sowie komfortable
E-Mail-Funktionen für bis zu 100 E-Mail-Adressen.
Mit dem neuen Tarif zielt 1&1 Internet auf den
Massenmarkt bei Internet-Breitband-Zugängen. "Mit unserem
Angebot stehen sich 95 Prozent der Surfer besser als
mit einer ungedeckelten Flatrate", argumentiert 1&1
Vorstandssprecher Andreas Gauger. "Nach unseren Beobachtungen
sind nur sehr wenige User weit über vier Stunden am Tag
im Internet. Durch die Obergrenze aber können wir unser
Breitband-Angebot günstiger anbieten als unser Wettbewerb,
der auch das Surfverhalten von Online-Junkies auf alle seine
Flatrate-Kunden umlegen muss." Eine ungedeckelte Flatrate
birgt ein hohes finanzielles Risiko für den Provider, wie das
Flatratesterben im vergangen Herbst bewiesen hat.
Werden die 100 Freistunden in einem Monat einmal
überschritten, fallen pro Minute zusätzlich 0,9 Pfennig
an. Die Traffic-Menge ist nicht limitiert. Voraussetzung für
den Internet-Zugang ist allerdings ein DSL-Anschluss der
Deutschen Telekom.
Kunden des bisherigen DSL-Volumentarifs ohne Minutenticker
inklusive einem Gigabyte Übertragungsvolumen können
zwischen dem neuen Tarif und einem verbesserten Volumentarif
wählen. Der neue Volumentarif 1&1 Internet.ADSL enthält
für 29,90 Mark monatlich ein auf 2 GB verdoppeltes
Übertragungsvolumen. Das versurfte Datenvolumen lässt
sich weiterhin im Control-Center des Internet-Zugangs
überwachen. Den Preis für jedes zusätzliche Megabyte senkt
1&1 auf 1,9 Pfennig. Neukunden werden den neuen Tarif
"1&1 Internet.ADSL 2GB" voraussichtlich ab Mitte August
bestellen können.
- M-net: DSL-Flatrate für 19,90 Mark
Der Münchner Citycarrier M-net bietet ab
Oktober diesen Jahres eine DSL-Flatrate mit 768 kBit/s
Down- und 128 kBit/s Upstream für 19,90 Mark
an. Hinzu kommt noch die Grundgebühr für den ISDN-Anschluss
in Höhe von 39,90 Mark sowie für den DSL-Zugang in Höhe
von 59,90 Mark monatlich. Im Preis enthalten sind 10
E-Mail-Adressen und 10 MB Webspace.
M-net stellt ab Oktober den DSL-Zugang nach eigenen Angaben
binnen 4 Wochen nach Auftragseingang zur Verfügung. Die
Einrichtung kostet einmalig 99 Mark. Das DSL-Endgerät
und der Splitter wird von M-net bereitgestellt.
- Kupon24: Vielen Dank für Ihr reges Interesse!
Einen wahren Ansturm erlebten wir auf unserem neuen Portal
www.kupon24.de nach der
Vorstellung im letzten Newsletter. Wir bedanken uns bei Ihnen
für das rege Interesse!
Für alle, die die Meldung letztes Mal nicht gesehen haben:
Unter www.kupon24.de stellen wir Rabattgutscheine vor, wie
sie durch den Fall von Zugabeverordnung und Rabattgesetz
möglich geworden sind. Waren es letzte Woche nur einige
wenige Produkte, die wir auf kupon24.de aufführten, so sind es
mittlerweile fast 100 Angebote aus über einem Dutzend Rubriken,
bei denen Sie mit Online-Kupons sparen können. Reinschauen lohnt
sich also!
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