- Gratishandy plus grundgebührfreier Vertrag
Handy-Pak bietet in
Zusammenarbeit mit der Firma RSLCOM
gleich "zwei Knüllerangebote, die an alte Zeiten erinnern".
Handy-Pak erstattet nicht nur die Anschlussgebühr, sondern
auch für die komplette Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten
die Grundgebühr. Alternativ kann man sich aber auch für die
Variante der Einmalzahlung von 400 Mark entscheiden, die man
zusätzlich zur Erstattung der Anschlussgebühr bekommt.
Mögliche Verträge sind der RSLCom-Privat-Tarif (E-Plus),
der preislich mit dem Originaltarif von E-Plus identisch
ist, sowie der E-Plus-Professional-S-Tarif. Bei letzterem
sind Gespräche ab 10 Pfennig pro Minute möglich. Außerdem wird
in diesem Tarif sekundengenau abgerechnet, was Kurzgespräche
schon für einen Pfennig möglich macht.
Zum kostenfreien Vertrag gibt es in beiden Fällen auch
noch ein kostenloses Siemens S11-Handy. Dieses hat zwar
ein Farbdisplay (!), ist aber deutlich größer als zeitgemäße
Handys und nur im GSM-1800-Netz (E-Plus und Viag Interkom)
zu betreiben. Etwas Zubehör ist ebenfalls enthalten: Eine
portable Freisprecheinrichtung im Wert von 99 Mark (laut
Herstellerangaben) sowie eine Ledertasche im Wert von 49
Mark (ebenfalls Preise nach Herstellerangaben). Anstatt des
kostenlosen Siemens-Handys kann man wie gewohnt auch unter
anderen Geräten gegen Aufpreis wählen.
- Tarifänderungen und Sonderaktionen: Für 3,5 Pfennig pro Minute bundesweit telefonieren
Die Münchner prompt GmbH & Co. KG
hat zum 1. August ihre Tarife ins Ausland gesenkt.
Seither sind über die Sparvorwahl 01055 die wichtigsten
europäischen Länder wie Frankreich oder Großbritannien für
11,5 Pfennig pro Minute zu erreichen. Auch Ziele in
Osteuropa werden günstiger. So sind zum Beispiel Bulgarien und
Rumänien jeweils für 46 Pfennig pro Minute zu erreichen.
In beide Länder übernimmt prompt damit den ersten Platz
in der Tabelle der günstigsten Call-by-Call-Anbieter ohne
Anmeldung. Für Anrufe in die ausländischen Mobilfunknetze
werden allerdings Aufpreise verlangt. Die Tarifänderung gilt
sowohl für offenes Call-by-Call (Abrechnung im Minutentakt)
als auch für Preselection (sekundengenaue Abrechnung).
Die Düsseldorfer Telefongesellschaft 010012
bietet am kommenden Wochenende zum zweiten Mal in Folge eine
Sonderaktion in einige Auslandsziele an. Am 4. und 5. August
sind folgende Ziele vergünstigt zu erreichen (Preise in Pfennig pro
Minute):
- Indonesien: 44
- Jakarta: 24
- Südkorea: 15
- Philippinen: 39
- Manila: 39
- Thailand: 52
- Bangkok: 46
010012 setzt sich mit diesem Tarifen an die Spitze der
Tariftabellen bei Gesprächen im offenen Call by Call.
Die genannten Tarife gelten von Samstag 0 Uhr bis Sonntag
24 Uhr. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.
One.Tel hat ab 2. August
einen neuen Tarif im Programm: Im offenen Call-by-Call
kann man zwischen 18 und 22 Uhr über die 01086 für
3,5 Pfennig pro Minute telefonieren. Der Haken: Es wird
in 4-Minuten-Einheiten abgerechnet. Man bezahlt folglich
auch dann 14 Pfennig für ein Gespräch, wenn es nur wenige
Sekunden gedauert hat.
One.Tel will mit diesem Angebot die Akzeptanz von langen
Abrechnungstakten testen. Diese benachteiligen ähnlich
wie die von anderen Firmen eingeführten Verbindungsentgelte
vor allem diejenigen Kunden, die kurze Telefonate führen.
"Extremist" im Bereich der langen Abrechnungstakte ist übrigens
VarTec (010023, noch nicht bundesweit
verfügbar), die zwar für 5 Pfennig pro Minute Gespräche
in diverse westeuropäische Länder und in die USA ermöglichen,
aber jeweils mindestens 20 Minuten abrechnen!
- Internet für unter einem Pfennig pro Minute von 1 & 1
Ab heute bietet der Internetprovider 1 & 1
einen neuen Tarif für das Surfen im Internet an. Für einen
monatlichen Grundpreis von 9,90 Mark kann man täglich in
der Zeit von 9 bis 23 Uhr zum Preis von 1,9 Pfennig
pro Minute surfen, ab 23 Uhr sinkt der Preis auf sehr
niedrige 0,9 Pfennig pro Minute.
Der Internetzugang ist sowohl analog über Modem als auch
über ISDN bundesweit verfügbar. Mit der monatlichen Grundgebühr
erhält man außerdem 25 MB Speicherplatz für die eigene
Homepage sowie drei E-Mail-Adressen. Die Abrechnung erfolgt
im Minutentakt, ein Einwahlentgelt wird nicht erhoben.
Wenn Sie wissen wollen, ob sich das Angebot auch für Sie lohnt,
greifen Sie am besten auf unsere Internet-Abfrage unter
http://www.teltarif.de/internet.html
zurück. Dort können Sie die Zahl der Online-Stunden eingeben.
Als Antwort erhalten Sie für alle Tages- und Nachtzeiten die
günstigsten Provider ausgewiesen.
- Ferngespräche im Festnetz werden wieder teurer
Das Statistische Bundesamt
hat diese Woche gemeldet, dass nach dem starken Preisrückgang für
Telefonate in den vergangenen Jahren Ferngespräche im Festnetz
wieder teurer werden. So hat sich der erstmals im Juni ermittelte
Preisanstieg für Inlandsferngespräche im Festnetz im Juli
beschleunigt. Nach dem Juni-Anstieg um 0,2 Prozent gegenüber Mai
kletterten die Gebühren im Juli um 1,1 Prozent gegenüber dem
Vormonat. Damit lagen die Preise für Inlandsferngespräche im Festnetz
im Juli um 0,7 Prozent höher als ein Jahr vor.
Dagegen waren Handy-Gespräche im Durchschnitt um 8,7 Prozent
billiger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Im Vergleich zum
Vormonat Juni blieben die Preise für das mobile Telefonieren aber
stabil. Die Internet-Gebühren wurden im Jahresvergleich um rund
30 Prozent billiger, Auslandsgespräche um 1,3 Prozent.
Alle Telekommunikationsdienstleistungen zusammen gerechnet
ermittelten die Statistiker für Juli im Jahresvergleich einen
Preisrückgang um 5,3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat
Juni blieb der Durchschnittswert unverändert.
- Telekom erwirkt Einstweilige Verfügung gegen AOL
Die Deutsche Telekom hat am
vergangenen Donnerstag eine Einstweilige Verfügung gegen
AOL vor dem Hamburger Landgericht erwirkt,
die dem Unternehmen AOL letzten Freitag zugestellt wurde. Dabei
geht es um die Kundenbegrenzung zur Flatrate für 39 Mark
auf nur 1000 Kunden pro Woche. AOL begründet diese
Begrenzung auf der eigenen Homepage mit den Worten: "Zur Zeit
ist es uns unter den Bedingungen der Deutschen Telekom nicht
möglich, dieses Angebot auf über 1000 Flatrates pro Woche
auszuweiten." In einer weiteren, sehr ausführlichen Erklärung
heißt es: "Noch immer werden wir daran gehindert, unseren Kunden
unbegrenzte Pauschaltarife anzubieten, da wir der Deutschen
Telekom - die ein faktisches Monopol im Telefonortsnetz
hat - die notwendige Ortsnetzvorleistung pro Minute bezahlen
müssen. Damit aber wird dieser Tarif nicht nur für uns, sondern
für alle Internetanbieter zu einem unkalkulierbaren Risiko,
das andere Anbieter sogar bereits in die Pleite zwang."
Herr Domagala, Pressesprecher der Deutschen
Telekom, erklärte gegenüber teltarif.de, dass sich die
Einstweilige Verfügung nicht gegen die Tarife von AOL
richtet, sondern lediglich gegen bestimmte Textpassagen
richtet, die auf der Homepage von AOL zur Begründung der
Begrenzung genannt werden. "In Deutschland gibt es sehr
wohl eine Großhandelsflatrate, nur wird hierbei von den
Unternehmen verlangt, ein gewisses unternehmerisches Risiko
einzugehen. Wenn AOL nicht in der Lage ist, durch diese
Großhandelspauschale eine Flatrate anzubieten, sollten sie ihre
eigene Unternehmensstruktur überprüfen." Auf die öffentliche
Diskussion, die AOL derzeit führt, sagte Domagala, dass
diese für AOL vielleicht ausreicht, "um vor dem amerikanischen
Mutterkonzern die eigene Erfolglosigkeit zu begründen. Für
ein erfolgreiches deutsches Marktangebot reicht das nicht."
Zum Zeitpunkt der Nachfrage von teltarif.de bei AOL,
erklärte der Pressesprecher von AOL, Herr Jens Nordlohne, dass
die Verfügung bei AOL noch nicht eingetroffen sei. Er wisse
von dieser Einstweiligen Verfügung nur durch die Medien.
Zu den Vorwürfen, die die Telekom vorbringt, brachte er
dann aber doch eine vorgefertigt klingende Erklärung: "Wir
bedauern, dass die Telekom wieder einmal die für Deutschland
so wichtige Diskussion um bezahlbare pauschale Internetzugänge
auf die juristische Ebene verlagert. Statt dessen sollte sie
mitwirken, dass die Verbraucher endlich das Internet so nutzen
können, wie die europäischen Nachbarn. Wir führen lieber eine
gesellschaftliche statt juristische Diskussion und möchten
nach wie vor gemeinsam mit der Telekom zu einer konstruktiven
Lösung kommen, die es allen Bevölkerungsschichten erlaubt,
das Internet zu bezahlbaren Pauschaltarifen zu nutzen."
Bleibt nur noch die Frage offen, ob es AOL tatsächlich ernst
meint mit den Bemühungen um eine "bezahlbare" Flatrate für den
Endkunden oder ob hier nur auf dem Rücken der Internetgemeinde
eine gewaltige Werbekampagne von AOL initiiert wird.
- "Internet Operator" beim info.portal 11881
Über die Auskunft 11881,
einem Gemeinschaftsunternehmen von Viag
Interkom und Telenor,
kann man sich ab sofort auch unterwegs über Aktuelles aus
dem World Wide Web informieren lassen. In einer zweiwöchigen
Testphase vom 30. Juli bis 10. August 2001 bietet
die Auskunft unter der Festnetznummer 03834-5166101 rund um
die Uhr einen ersten Zugriff auf den "Internet Operator".
Der Internet Operator gibt Auskunft über Bahn- und
Flugverbindungen, Verkehrsinformationen und Routenplanung
für Geschäftsleute, sowie Restaurant- und Kinotipps. Auch
Preisvergleiche per Internet oder das Checken von aktuellen
Börsenkursen ist möglich. Das Suchergebnis erhält der Kunde
dann direkt über das Telefon, per SMS, Fax oder E-Mail.
Der Test soll über das Nutzungsverhalten aber auch über
den erzielbaren Marktpreis für diese Dienstleistung Aufschluss
geben. Während der zwei Wochen fallen für die Nutzung nur die
normalen Verbindungsgebühren aus Mobil- oder Festnetz an.
Außerdem gibt es ein Gewinnspiel: Unter
www.11881-auskunft.de
kann man sich einen Fragebogen herunterladen, den man
ausgefüllt zurückschickt und so automatisch an einer Verlosung
teilnimmt. Zu gewinnen gibt es alles mögliche rund um Sport
und Freizeit.
- SDSL-Sonderaktion von iPrimus, Bonuswochen bei Tripolis-Gruppe
Das Münchener Telekommunikationsunternehmen
iPrimus bietet seit Mittwoch eine SDSL
Sonderaktion. Die Bandbreiten reichen dabei von 144 kBit/s
bis 2,3 MBit/s.
Die Preise, die bis 30. September gültig sind,
reichen von 578,84 Euro (1 132,11 Mark)
für einen 144 kBit/s-Anschluss zuzüglich einer
einmaligen Einrichtungsgebühr von 520,84 Euro
(1 018,67 Mark) bei 12 Monaten Vertragslaufzeit
bis hin zu 1 158,84 Euro (2 266,49 Mark)
für den 2,3 MBit/s-Anschluss. Bei 24 Monaten
Laufzeit sowie beim 2,3 MBit/s-Anschluss entfällt die
Einrichtungsgebühr ganz. Für den Datentransfer fallen keine
weiteren Kosten an (Flatrate).
Die Sonderaktion beinhaltet außerdem, dass man bei
24 Monaten Laufzeit nur 22 Monate Grundgebühr
zahlt. Des weiteren soll noch in diesem Sommer eine DSL-Variante
"mit einem Grundpreis von unter 100 Euro" eingeführt
werden.
Mit "Bonuswochen" wollen die Anbieter
MEOCOM und TeleBel
im August und September den Wechsel zum lokalen
Telekommunikationsunternehmen besonders schmackhaft machen: Wer
bis zum 30. September einen ISDN-Anschluss zum monatlichen
Grundpreis von 49,90 Mark für eine Mindestvertragslaufzeit
von zwölf Monaten bestellt, spart in den ersten drei Monaten die
Grundgebühr. Nach den drei Monaten hat der Kunde zudem
die Option, ohne zusätzliche Kosten auf den jeweiligen
ISDN-Basisanschluss der Anbieter für monatlich 39,90 Mark
zu wechseln.
Neukunden, die sich für eine 24-monatige Vertragslaufzeit
entscheiden, können zusätzlich ein "Aktionsgerät" - von der
PC-Karte bis zum ISDN-Telefon - zum Vorzugspreis erwerben.
MEOCOM und TeleBel gehören zur Tropolis-Gruppe, die ab
1. August auch neue SDSL-Tarife mit einer Bandbreite
von 144 kBit/s bis 2,3 MBit/s anbietet. Für die
Variante mit 144 kBit/s muss man monatlich 172,84 Mark
Grundgebühr zahlen, eine Bandbreite von 256 kBit/s kostet
288,84 Mark im Monat. Der Tarif mit 2,3 MBit/s ist
für 810,84 Mark erhältlich. Entscheidet man sich bis zum
30. September für einen Tarif, entfällt die einmalige
Einrichtungsgebühr in Höhe von 1 392 Mark. Für den
Datentransfer sind pro Gigabyte 69,48 Mark bei Megabyte-genauer
Abrechnung zu zahlen.
Voraussetzung für dieses Angebot ist ein Vollanschluss
bei MEOCOM bzw. TeleBel. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt
ein Jahr.
- Viag droht mit "Geldstrafe" - und ermöglicht jetzt Tarifwechsel
Genion Home von
Viag Interkom ist genial. Verspricht das
Vertragsmodell doch Telefonieren (fast) zu Festnetzkonditionen,
wenn man sich innerhalb eines Radius von bis zu 500 Metern
um einen bei Vertragsabschluss festgelegten Punkt befindet.
Das kann die eigene Wohnung, der Arbeitsplatz, das Wochenendhaus
oder auch die Lieblingskneipe sein.
Allerdings funktioniert diese sogenannte "Homezone" nicht
immer ganz so, wie es der Netzbetreiber verspricht. Grund:
Nicht alle Mobilfunksender haben die gleiche Reichweite.
Gerade, wenn man in einem Hochhaus wohnt, kann es vorkommen,
dass man auch das Signal etwas weiter entfernter Basisstationen
empfängt, die nicht mehr zur "Homezone" gehören. Sind dann die
lokalen Basisstationen auch noch ausgelastet, bucht sich das
Handy bei den fernen Stationen ein. Die Folge: Kein Häuschen
auf dem Handy-Display, obwohl man zu Hause ist.
Die Abhilfe: Viag Interkom muss den Radius des
Genion-Nutzungsbereichs erweitern und den oder die weiter
entfernten "Störsender" in die "Homezone" integrieren.
Dadurch wird die "Homezone" insgesamt natürlich größer.
Findige Genion-Fans machten sich dieses Problem immer wieder zu
Nutzen, und erfanden Netzprobleme, die es de facto gar nicht
gab. Viag Interkom erweiterte unbürokratisch die "Homezone"
auf bis zu 3 Kilometer Radius, in Einzelfällen sogar
noch mehr.
Das ist auch dem Netzbetreiber aufgefallen. Die Folge:
Genion-Radiuserweiterungen sind nicht mehr so einfach
möglich wie früher. Leidtragende sind die ehrlichen Kunden,
die tatsächlich Probleme haben. Will man nun die "Homezone"
vergrößern lassen, muss man ein Formular ausfüllen, in dem man
sich grundsätzlich mit Vor-Ort-Messungen durch Viag-Techniker
bereit erklärt. Sollte sich dabei dann herausstellen, dass
die "Homezone" innerhalb der von Viag Interkom garantierten
500 Meter Radius einwandfrei funktioniert, wird dem Kunden
eine Servicegebühr von 100 Mark in Rechnung gestellt.
Fraglich bleibt, ob die Netztechniker nicht besseres
zu tun haben, als jede einzelne Genion-Zone nachzumessen.
Ob die Servicegebühr tatsächlich berechnet wird, ist daher
stark anzuzweifeln. Dennoch ist es sicher im Interesse
ehrlicher Kunden, dass dem von einigen schwarzen Schafen
angewandten Missbrauch des E2-Tarifmodells ein abschreckender
Riegel vorgeschoben wird.
Aber es gibt auch gute Neuigkeiten von Viag
Interkom zu berichten: Nach den drei Mitbewerbern
T-D1,
D2 Vodafone und
E-Plus können nun auch die
Mobilfunkkunden von Viag Interkom endlich zwischen den
verschiedenen Tarifen hin- und herwechseln. Bislang war dies
nur in bestimmten Fällen möglich, zum Beispiel beim Wechsel
von Genion City zu Genion Home. Vorerst muss man sich mit
seinem Tarifwunsch noch an die Kundenbetreuung unter der
aus dem Viag Interkom-Netz kostenfreien Rufnummer 0179-55222
(aus dem Festnetz 01805-436466) wenden. Ab Herbst soll der
Wechsel auch über den Tarifmanager unter der netzinternen
Kurzwahl 1414 möglich sein.
Wechsel in höhere Tarife (zum Beispiel von Genion City zu
Genion City Profi) sind kostenlos. Wechselt man jedoch von
einem Vieltelefonierer-Tarif in ein Preismodell für Privatkunden
und Gelegenheitsnutzer, so berechnet der Netzbetreiber hierfür
25 Mark. Auch Genion Starter-Kunden können jederzeit in
einen höherwertigen Tarif umsteigen. Umgekehrt kann man in den
Genion-Starter aber erst nach Ende der Mindestvertragslaufzeit
wechseln.
Nach wie vor nicht angeboten wird bei Viag Interkom ein
Wechsel zwischen einem Prepaid- und einem Postpaid-Tarif.
Ein Umstieg von LOOP zu
Genion oder umgekehrt ist somit auch in Zukunft mit einem
Rufnummernwechsel verbunden.
Den Mobilfunk-Einsteigertarif von Viag Interkom,
Genion Starter,
gibt es jetzt auch ohne Grundgebühr - zumindest für die
ersten zwölf der 24 Monate Vertragsmindestlaufzeit.
Das geht aus der aktuellen Tarifbroschüre des Münchner
Telekommunikationsunternehmens hervor. Voraussetzung: Man
verzichtet auf ein subventioniertes Handy. Die in diesem Tarif
üblichen 10 Mark Mindestumsatz fallen aber dennoch während
der gesamten Vertragslaufzeit an.
Wenig bekannt ist auch, dass netzinterne Rufumleitungen im
Genion Starter-Tarif - im Gegensatz zu den anderen Viag-Tarifen
- nicht kostenlos sind. Hierfür werden die gleichen Gebühren
wie für Telefongespräche zu 0179-Rufnummern berechnet, also
69 Pfennig pro Minute in der Hauptzeit und 39 Pfennig
in der Nebenzeit. Lediglich die Rufumleitung zur Mailbox
ist kostenlos.
- D1 startet GPRS Roaming in Tschechien
Wer im Ausland mobil surfen will, muss sich allzu oft beim
heimischen Provider einwählen, ein teures Vergnügen. Die mobile
Datenübertragung per GPRS verwendet
ein anderes Prinzip: Nicht die Onlinezeit wird berechnet,
sondern die jeweils übertragene Datenmenge.
Gestern startete T-D1 nun das erste
Roaming-Abkommen für den GPRS-Betrieb. Mit dem Betreiber
"RadioMobil" (Paegas)
aus der Tschechischen Republik wurde jetzt der bilaterale
kommerzielle Wirkbetrieb im Bereich International GPRS
Roaming aufgenommen. T-D1 Kunden können bei RadioMobil
ihre T-D1-Anwendungen genau mit den APN-Einstellungen
aufrufen, die auch innerhalb des T-D1 Netzes gelten
(so genannter "Home Access", z.B. mit den APN "wap.t-d1.de" und
"internet.t-d1.de"). Daneben stehen T-D1 Kunden auch
die APN von RadioMobil zur Verfügung (so genannter "Local
Access", z.B. über den APN "internet" (unpersonalisiert)
ins Internet).
Im Gegensatz zur Sprachtelefonie sind die Preise des
GPRS-Roaming durchaus moderat: Sowohl bei Home Access als
auch bei Local Access sind jeweils 4,8 Pfennig pro
angefangene 10 kB zu bezahlen. Kleinere E-Mails
lassen sich damit ebenso kostengünstig abholen, wie
einzelne WAP-Seiten. Größere Datenmengen sind aber -
wie auch hierzulande - teuer. RadioMobil ist der erste
GPRS-Roamingpartner von T-Mobil. In diesem Jahr möchte T-D1
noch weitere internationale GPRS Roamingabkommen starten: Bei
max.mobil aus
Österreich soll es zum Start mit "Local Access" funktionieren,
die amerikanische Tochter Voicestream wird folgen.
- Neuigkeiten von Talkline und Victorvox
Den Einsteigertarif von E-Plus, der bei 10 Mark
Mindestumsatz nur 9,95 Mark Grundgebühr kostet, gibt es
jetzt auch bei den Providern Talkline
und Victorvox. Doch Vorsicht:
Während Talkline die gleichen Konditionen wie E-Plus anbietet,
und somit auch die Local- und Partneroption im Tarif enthalten
sind, ist der Tarif von Victorvox eine "Eigenproduktion". Zwar
beträgt bei Victorvox die Grundgebühr nur 9,90 Mark
statt 9,95 Mark pro Monat, dafür fehlen aber die Local-
und Partneroptionen komplett, mit denen Telefonate entweder
zu einer festen Vorwahl ober zu fünf festgelegten Rufnummern
rund um die Uhr nur 15 Pfennig pro Minute kosten. Da
empfiehlt es sich dann doch, anderswo fünf Pfennig im Monat
mehr auszugeben, und dafür über die Optionstarife vor allem
zur Hauptzeit drastisch zu sparen.
Als weitere Änderung kündigt Victorvox an, dass ab 1. August
keine Einrichtungsgebühren mehr für die Mailboxen anfallen. Dies
gilt auch für die D2-Profi-Mailbox. Die Mailboxen werden auf
Wunsch freigeschaltet.
Auch im Internet-Bereich gibt es kleinere Änderungen.
So wird zum 1. August der Tarif PrimeTime für Neukunden
ersatzlos gestrichen. Victorvox bietet somit künftig nur noch
zwei Internettarife an: Der Tarif Around The Clock kostet
rund um die Uhr 2,77 Pfennig pro Minute und bietet bei 8 Mark
Grundgebühr 300 Freiminuten pro Monat. Der Standardtarif
kostet von Montag bis Freitag in der Zeit von 18 bis 9 Uhr
und am gesamten Wochenende 2,88 Pfennig pro Minute. In der
restlichen Zeit werden 3,88 Pfennig pro Minute fällig.
Mobilfunk-Kunden von Victorvox erhalten im Standardtarif
auch keine 100, sondern nur noch 60 Freiminuten pro Monat.
Bei Talkline sind nun auch die D2 CallYa und die E-Plus
Free & Easy Karte teurer geworden. Die CallYa kostet jetzt
99,50 Mark, enthält aber dafür 50 statt 25 Mark
Startguthaben. Noch bei den Fachhändlern vorrätige CallYa's
für 55 Mark (mit 25 Mark Startguthaben) können aber
weiterhin aktiviert werden. Der Preis für die Free & Easy
steigt ab sofort von 55 auf 77 Mark. Das Startguthaben
liegt unverändert bei 25 Mark. D1 XtraCards kosteten
schon bisher 77 Mark mit 25 Mark Startguthaben.
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