Newsletter 26/01 vom 28.06.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 28.06.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Gerüchte um Verteuerungen bei der DSL-Flatrate von T-Online
  2. DSL-Flatrate von QSC für Studierende zum Sonderpreis
  3. Handy mit grundgebührfreiem D2-Vertrag und Startguthaben
  4. Prepaid: Xtra-Tarifwechsel kostet künftig; E-Plus-Roaming kommt für alle
  5. D2: Schnellere Datenübertragung per Handy
  6. LOOP: "Zwangsmailbox" deaktivierbar und Extra-Guthaben für Auslandsvoucher
  7. Super24 senkt Verbindungspreis in die Mobilnetze
  8. Mundophone: Europa für 2 Pfennig (pro Minute)
  9. Wieder eine Sonderaktion bei 01051
  10. Internet by Call mit Claranet und Preiswertes.net mal billiger, mal teurer
  11. Spezialist für IP-Telefonie stellt Insolvenzantrag
  1. Gerüchte um Verteuerungen bei der DSL-Flatrate von T-Online

    Seitdem T-Online bei der DSL-Flatrate die Mindestlaufzeit gestrichen hat, brodelt die Gerüchteküche. Mal ist vom Ende der DSL-Flatrate die Rede, mal von einer Verteuerung, mal von volumenabhängigen Tarifen. Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass es künftig zwei Modelle geben wird: Abrechnung nach Zeit, oder Abrechnung nach Datenvolumen. Der Kunde entscheidet, welches Modell ihm besser schmeckt.

    Doch so richtig schmecken wird dem Kunden vermutlich keines der beiden Modelle, denn es ist wahrscheinlich, dass es teurer wird. Die Telekom-Konkurrenten kritisieren ja schon seit dem Start der Flatrate, dass 19,90 Mark für den DSL-Anschluss und 49,00 Mark für die Flatrate nicht kostendeckend seien. Sicherlich kann sich die Deutsche Telekom bzw. deren Tochter T-Online es eine Zeit lang leisten, Neukunden mit günstigen Angeboten zu locken. Aber zu Zeiten allgemeiner Gewinnwarnungen und sinkender Aktienkurse gewinnt der Imperativ "Geld verdienen" schnell wieder die Oberhand.

    Wie gesagt, bis jetzt handelt es sich bei den angekündigten Preissteigerungen und Einschränkungen nur um Gerüchte. Offiziell ist noch nichts bestätigt. Wir haben aber gerade vor wenigen Stunden aus Insider-Kreisen abermals die Information erhalten, dass die zitierten Gerüchte stichhaltig sein sollen. Selbstverständlich werden wir Sie in den nächsten Tagen aktuell auf www.teltarif.de informieren, was weiter passiert.

  2. DSL-Flatrate von QSC für Studierende zum Sonderpreis

    QSC macht Studierenden ein interessantes Angebot für eine Internet-Flatrate. Für monatlich 99,75 Mark (51 Euro) erhalten diese einen ADSL-Zugang, den sie ohne Zeit- und Volumenbeschränkung nutzen können. Die Downloadrate kann maximal 1024 kBit/s betragen und für den Upload steht eine Bandbreite von maximal 128 kBit/s zu Verfügung. Die Telekom ist im Download mit 768 kBit/s etwas langsamer, im Upload gar nur halb so schnell. Die Flatrate zum Sonderpreis kann auch von Schülern, Auszubildenden, Zivil- und Wehrdienstleistenden sowie für Schwerbehinderten bestellt werden. Weitere Informationen zum Produkt und der Verfügbarkeit können Sie dem Artikel unter http://www.teltarif.de/s/s5473.html entnehmen.

  3. Handy mit grundgebührfreiem D2-Vertrag und Startguthaben

    Super24 bietet noch bis Ende des Monats attraktive Handys mit D2-Laufzeitverträgen und Startguthaben an. Das Nokia 3310 oder das Siemens C35i gibt es mit den Tarifen S24-D2-TOP Spezial und Premium (Original-D2-Netzbetreibertarife und -takte). Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Pro Monat wird ein Mindestgesprächsumsatz von 14,95 Mark berechnet. Das edlere Nokia 8210 oder das Business-Handy Siemens S35 gibt es mit den gleichen Tarifen und Vertragslaufzeit, allerdings wird monatlich ein Mindestgesprächsumsatz von 24,95 Mark verlangt. Super24 berechnet eine Anschlussgebühr von 29 Mark und schenkt dem Kunden im Gegenzug ein Startguthaben von 50 Mark. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s5459.html .

  4. Prepaid: Xtra-Tarifwechsel kostet künftig; E-Plus-Roaming kommt für alle

    Nachdem D2 Vodafone bereits für den Wechsel zwischen den drei CallYa-Tarifen jeweils 11,50 Mark vom Kartenguthaben abzieht, wird der Tarifwechsel ab 1. August auch bei der XtraCard von T-D1 kostenpflichtig. Jeweils 9,95 Mark berechnet T-Mobil, wenn man zwischen Xtra Friend und Xtra4You hin und her wechselt.

    Schon zur Einführung des zweiten Tarifs der T-Mobil-Prepaidkarte im vergangenen Winter teilte der Netzbetreiber mit, dass das "Springen" zwischen den beiden Angeboten zunächst nur bis 31. März 2001 kostenlos bleibe. Schon damals war ein Preis von 9,95 Mark für jeden Tarifwechsel im Gespräch. Diese zunächst zurückgestellte Maßnahme wird nun zum 1. August umgesetzt.

    Neues gibts es auch beim Netzbetreiber E-Plus, nämlich Free & Easy-Roaming bald für alle. Eine offizielle Bestätigung gibt es zwar noch nicht, aber in Fachhandelskreisen sickerte bereits die Information durch, dass nach T-D1, Viag Interkom und D2 Vodafone auch E-Plus in Kürze allen Prepaid-Kunden das Telefonieren im Ausland ohne zusätzliche Registrierung ermöglichen wird. Die Preise für das Free & Easy-Roaming sollen unter denen der Mitbewerber liegen. Genaue Preise sind noch nicht bekannt. Bislang musste man an E-Plus-Wertkartenkunde im Ausland eine separate Roamingkarte mit eigener Rufnummer nutzen. Dies war nur für volljährige Kunden mit positiver Schufa-Auskunft möglich, und man war im Ausland nicht unter seiner üblichen Telefonnummer erreichbar.

  5. D2: Schnellere Datenübertragung per Handy

    Seit Anfang Juni hat D2 Vodafone die Übertragungsgeschwindigkeit in seinem Mobilfunknetz pro Kanal um 50 Prozent gesteigert. Zahlreiche aktuelle Handys - zum Beispiel die Nokia-Geräte 6210, 7110 und 9210 oder auch das Siemens S40 - unterstützen bereits die höhere Datenrate, so dass viele Kunden nun mit 14,4 kBit/s Daten übertragen, Faxe versenden, E-Mails abrufen oder im Internet surfen können. Zusätzliche Kosten entstehen hierfür nicht. Wer den HSCSD-Datendienst nutzt, kann nun sogar mit bis zu 43,2 kBit/s online gehen.

    Viag Interkom bot in seinem Netz als erster Netzbetreiber in Deutschland Datenübertragungen mit 14,4 kBit/s an. E-Plus ist letztes Jahr nachgezogen. T-D1 hingegen bleibt bei den bisherigen 9,6 kBit pro Sekunde und konzentriert sich für schnellere Anwendungen auf die neue GPRS-Technologie, die inzwischen von allen vier Netzbetreibern in Deutschland angeboten wird. HSCSD gibt es nur bei D2 und E-Plus-Netz. Weitere Informationen erhalten Sie in der entsprechenden News unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s5468.html .

  6. LOOP: "Zwangsmailbox" deaktivierbar und Extra-Guthaben für Auslandsvoucher

    Wie bereits in vergangenen Newslettern berichtet, hat Viag Interkom für zahlreiche LOOP-Kunden eine Zwangs-Mailbox eingeführt, die sich nicht deaktivieren lässt. Inzwischen hat Viag Interkom offenbar auf die prompten Beschwerden der betroffenen Kunden reagiert. Bis heute sind nicht alle LOOP-Nutzer von der Maßnahme betroffen.

    In den letzten Tagen berichteten Viag-Prepaid-Kunden sogar, dass die Umleitungen zur Mailbox plötzlich wieder gelöscht werden konnten, nachdem man sich bei der (kostenpflichtigen) Hotline über die Maßnahme des Netzbetreibers beschwert hatte. Generell wieder abgeschafft wurde die Zwangsmailbox allerdings leider nicht. Wer sie abschalten lassen möchte, muss sich daher bis auf weiteres an die Kundenbetreuung wenden.

    Mit ein anderes Feature für Prepaidkunden wird sich Viag Interkom mehr Freunde machen, als mit der unseligen Mailbox: Zusätzlich zu den bekannten LOOPup-Aufladekarten im Wert von 25, 50 und 100 Mark kommt in Kürze ein so genannter Auslandsvoucher in den Handel. Dieser Gutschein kostet 50 Mark und enthält dementsprechend 50 Mark Guthaben. Telefoniert man jedoch mindestens einmal kostenpflichtig (das heißt, nicht zum LOOP-Konto-Server) im Ausland, so erhält man 10 Mark zusätzlich auf dem Konto der E2-Wertkarte gut geschrieben. Über diese zusätzliche Gutschrift werden die Kunden per SMS informiert.

    Ein paar kleine Haken gibt es allerdings: Der Auslandsanruf muss innerhalb von drei Monaten nach Aktivierung des Vouchers und bis spätestens 31. Dezember 2001 erfolgen, um die zusätzlichen 10 Mark Guthaben zu erhalten. Ob die Aktion im kommenden Jahr fortgesetzt wird, ist noch nicht bekannt.

  7. Super24 senkt Verbindungspreis in die Mobilnetze

    Letzten Samstag hat Super24 (Vorwahl 01024) den Verbindungspreis in die deutschen Mobilfunknetze von bisher 37,9 Pfennigen die Minute auf 37,4 Pfennige pro Minute gesenkt. Den Spitzenplatz an der Preistabelle musste Super24 aber bereits am Dienstag an Teledump abgeben: Seit Dienstag können über die 0190-031 von Teledump Gespräche in die Mobilnetze für 37 Pfennige die Minute geführt werden. Vor jedem Gespräch wird der aktuell gültige Tarif bei Teledump nochmals angesagt. Die Abrechnung erfolgt bei Super24 und Teledump im Minutentakt.

    Doch schon am Mittwoch teilte uns Herr Gustyn mit, dass Super24 kontert: Ab heute kostet die Minute in die Mobilfunknetz über die 01024 nur noch 37 Pfennige. In Zukunft will Super24 nur noch mit den Mitbewerbern gleichziehen und diese nicht mehr unterbieten. Aggressive Dumpingangebote werden somit ausgeschlossen.

  8. Mundophone: Europa für 2 Pfennig (pro Minute)

    Die aktuellen Schnäppchenpreise für Auslandgespräche gibt es bei Mundophone. Wer eine Calling-Card dieses Anbieters hat, kann sich auf den nächsten Monat freuen: Gespräche nach Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Schweden, Spanien kosten vom 1. bis zum 31. Juli nur 2 Pfennig pro Minute. Der Aktionspreis gilt rund um die Uhr, abgerechnet wird im Minutentakt.

    Normalerweise kosten Gespräche in diese Länder mit Mundophone 16 Pfennig pro Minute, nach Italien zahlt man sogar 18 Pfennig und nach Luxemburg kostet die Gesprächsminute normalerweise 20 Pfennig. Die Mundophone-Prepaid Cards sind im Wert von 12, 25, 50 oder 100 Mark erhältlich, allerdings beträgt der Mindestbestellwert bei Mundophone direkt 100 Mark. Diverse Telefonläden und Kioske haben die Karten aber ebenfalls vorrätig. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass Mundophone ausreichende Kapazitäten bereitstellt, dass man das Guthaben oder zumindest einen beträchtlichen Teil davon tatsächlich im Juli zu den Billig-Tarifen abtelefonieren kann, denn ab August wird es ja wieder teurer. Immerhin hat man ab dem ersten Anruf ein Jahr lang Zeit, das Guthaben abzutelefonieren.

    Schnäppchenpreise ins Ausland bietet auch Interoute an. Der Frankfurter Anbieter löst damit sein Versprechen ein, die Einführung einer Einwahlgebühr von 6 Pfennig ab dem 1. Juli 2001 mit Sonderaktionen zu versüßen. Zum Ausgleich können Interoute-Kunden ebenfalls ab 1. Juli zum knackigen Preis von nur 7,8 Pfennig pro Minute in die nationalen Festnetze von Italien, Österreich, Schweiz und Spanien telefonieren. Das Angebot gilt rund um die Uhr für alle Verbindungen; die Abrechnung erfolgt im Minutentakt zuzüglich dem Einwahlentgelt.

    Neue Tarife meldet auch Teledump. Der Billig-Anbieter aus Düsseldorf hat wieder neue Auslandsziele im Programm. Dabei gibt es wieder eine Menge Spitzenplätze, allerdings sind auch einige Ziele teurer geworden. Weitere Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s5465.html .

  9. Wieder eine Sonderaktion bei 01051

    Ein Grund für eine Sonderaktion findet sich immer: In Deutschland stehen endlich die lang ersehnten Sommerferien vor der Tür - in manchen Bundesländern haben sie gerade schon begonnen. Deshalb läutet der Call-by-Call-Anbieter 01051 den Monat Juli mit einer Sonder-Sparaktion ein und bietet seinen Kunden die Möglichkeit, noch kurz vor der großen Reise etwas Geld zu sparen: Vom 1. bis zum 7. Juli 2001 kann man unter der Vorwahl 01051 für nur 5 Pfennig pro Minute Ferngespräche im gesamten deutschen Festnetz führen. Der Aktionstarif gilt wie immer rund um die Uhr - das bedeutet auch nachts, wenn es günstigere Tarife bei anderen Anbietern gibt - und wird vor jedem Gespräch noch einmal von der kostenlosen Tarifansage bestätigt.

  10. Internet by Call mit Claranet und Preiswertes.net mal billiger, mal teurer

    Claranet hat die Verbindungsgebühr im Tarif dial.n'surf pünktlich zum Sommeranfang geändert. In der Zeit von Samstag 0 Uhr bis Sonntag 24 Uhr kostet die Onlineminute statt wie bisher 2,49 Pfennige nun 2,44 Pfennige. Die Taktung bleibt sekundengenau, aber für jeden Einwahlvorgang berechnet Claranet 4,9 Pfennige. Die Hauptzeitpreise und die Zugangsdaten bleiben ebenfalls unverändert.

    Das Internet-Angebot Preiswertes.net senkt den Preis für die Online-Minute zwischen 18 und 9 Uhr auf 2,45 Pfennige. Der Minutenpreis beträgt nun tagsüber zwischen 9 und 18 Uhr 3,75 Pfennige - hier gibt es günstigere Anbieter. Die Abrechnung erfolgt weiterhin im Minutentakt.

  11. Spezialist für IP-Telefonie stellt Insolvenzantrag

    Die Serie der TK-Pleiten reißt nicht ab: Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit hat das Marburger Amtsgericht auf Antrag der TEDAS AG das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Manfred Kuhne, Marburg, bestellt. In der Pressemitteilung der TEDAS AG heißt es, dass die sich verschärfenden Kapitalmarktprobleme den für den 21. März vorbereitete Börsengang verhindert hätten. Noch bis kurz vor der Antragstellung wurden Gespräche mit potentiellen Investoren geführt. Leider ist es nicht gelungen, rechtzeitig eine neue Finanzierungsrunde auf die Beine zu stellen. Ursachen für das zurückhaltende Engagement der Investoren sind die anhaltend schlechte Lage an den Kapitalmärkten, eine schleppende Entwicklung des VoIP-Marktes und die derzeit schlechte Auftragslage im IT-Bereich.

    TEDAS beabsichtigt die Weiterführung der Gesellschaft in Verbindung mit neuen Investoren oder eine Veräußerung als Ganzes bzw. in Teilen. In Zusammenarbeit mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter soll ein Insolvenzplan ausgearbeitet werden. Die 1993 in Marburg gegründete TEDAS hatte nach dem Jahr 1999 mit 1,9 Millionen Mark Umsatz und dem verkürzten Geschäftsjahr 2000 (1. Januar bis 31. Oktober 2000) mit 5,0 Millionen Mark Umsatz eine Steigerung von über 250 Prozent erreicht. Der IP-Telefonie-Spezialist gehört international zu den technologisch führenden Unternehmen in seinem Segment.

    Gerade auf dem deutschen Markt setzen sich IP-Telefonie-Produkte nur zögerlich durch. Berührungsängste bei potenziellen Nutzern und unklare Sicherheitsaspekte erschweren die Marktdurchdringung. Daher wird IP-Telefonie zur Zeit vor allem in internationalen Backbones eingesetzt, insbesondere dort, wo regulatorische oder gesetzliche Bedingungen die Vermittlung von "normaler" Sprachtelefonie begrenzen.


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