- Gerüchte um Verteuerungen bei der DSL-Flatrate von T-Online
Seitdem T-Online bei der DSL-Flatrate
die Mindestlaufzeit gestrichen hat, brodelt die Gerüchteküche.
Mal ist vom Ende der DSL-Flatrate die Rede, mal von einer
Verteuerung, mal von volumenabhängigen Tarifen. Inzwischen
verdichten sich die Anzeichen, dass es künftig zwei Modelle
geben wird: Abrechnung nach Zeit, oder Abrechnung nach
Datenvolumen. Der Kunde entscheidet, welches Modell ihm
besser schmeckt.
Doch so richtig schmecken wird dem Kunden vermutlich
keines der beiden Modelle, denn es ist wahrscheinlich,
dass es teurer wird. Die Telekom-Konkurrenten kritisieren
ja schon seit dem Start der Flatrate, dass 19,90 Mark
für den DSL-Anschluss und 49,00 Mark für die Flatrate
nicht kostendeckend seien. Sicherlich kann sich die Deutsche
Telekom bzw. deren Tochter T-Online es eine Zeit lang leisten,
Neukunden mit günstigen Angeboten zu locken. Aber zu Zeiten
allgemeiner Gewinnwarnungen und sinkender Aktienkurse gewinnt
der Imperativ "Geld verdienen" schnell wieder die Oberhand.
Wie gesagt, bis jetzt handelt es sich bei den angekündigten
Preissteigerungen und Einschränkungen nur um Gerüchte. Offiziell
ist noch nichts bestätigt. Wir haben aber gerade vor wenigen
Stunden aus Insider-Kreisen abermals die Information erhalten,
dass die zitierten Gerüchte stichhaltig sein sollen.
Selbstverständlich werden wir Sie in den nächsten Tagen aktuell
auf www.teltarif.de informieren,
was weiter passiert.
- DSL-Flatrate von QSC für Studierende zum Sonderpreis
QSC macht Studierenden ein interessantes
Angebot für eine Internet-Flatrate. Für monatlich
99,75 Mark (51 Euro) erhalten diese einen ADSL-Zugang,
den sie ohne Zeit- und Volumenbeschränkung nutzen können.
Die Downloadrate kann maximal 1024 kBit/s betragen
und für den Upload steht eine Bandbreite von maximal
128 kBit/s zu Verfügung. Die Telekom ist im Download
mit 768 kBit/s etwas langsamer, im Upload gar nur halb so
schnell. Die Flatrate zum Sonderpreis kann auch von Schülern,
Auszubildenden, Zivil- und Wehrdienstleistenden sowie für
Schwerbehinderten bestellt werden. Weitere Informationen zum
Produkt und der Verfügbarkeit können Sie dem Artikel unter
http://www.teltarif.de/s/s5473.html
entnehmen.
- Handy mit grundgebührfreiem D2-Vertrag und Startguthaben
Super24 bietet noch bis Ende des Monats
attraktive Handys mit D2-Laufzeitverträgen und Startguthaben an.
Das Nokia 3310 oder das Siemens C35i gibt es mit den
Tarifen S24-D2-TOP Spezial und Premium (Original-D2-Netzbetreibertarife
und -takte). Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Pro Monat
wird ein Mindestgesprächsumsatz von 14,95 Mark berechnet. Das
edlere Nokia 8210 oder das Business-Handy Siemens S35
gibt es mit den gleichen Tarifen und Vertragslaufzeit,
allerdings wird monatlich ein Mindestgesprächsumsatz
von 24,95 Mark verlangt. Super24 berechnet eine
Anschlussgebühr von 29 Mark und schenkt dem Kunden
im Gegenzug ein Startguthaben von 50 Mark. Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s5459.html .
- Prepaid: Xtra-Tarifwechsel kostet künftig; E-Plus-Roaming kommt für alle
Nachdem D2 Vodafone
bereits für den Wechsel zwischen den drei
CallYa-Tarifen
jeweils 11,50 Mark vom Kartenguthaben abzieht,
wird der Tarifwechsel ab 1. August auch bei
der XtraCard von
T-D1 kostenpflichtig. Jeweils
9,95 Mark berechnet T-Mobil, wenn man zwischen
Xtra Friend und Xtra4You hin und her wechselt.
Schon zur Einführung des zweiten Tarifs der
T-Mobil-Prepaidkarte im vergangenen Winter teilte der
Netzbetreiber mit, dass das "Springen" zwischen den beiden
Angeboten zunächst nur bis 31. März 2001 kostenlos
bleibe. Schon damals war ein Preis von 9,95 Mark für
jeden Tarifwechsel im Gespräch. Diese zunächst zurückgestellte
Maßnahme wird nun zum 1. August umgesetzt.
Neues gibts es auch beim Netzbetreiber E-Plus,
nämlich
Free & Easy-Roaming
bald für alle. Eine offizielle Bestätigung gibt es zwar
noch nicht, aber in Fachhandelskreisen sickerte bereits die
Information durch, dass nach T-D1,
Viag Interkom und
D2 Vodafone auch
E-Plus in Kürze allen
Prepaid-Kunden das Telefonieren
im Ausland ohne zusätzliche Registrierung ermöglichen wird.
Die Preise für das Free & Easy-Roaming sollen
unter denen der Mitbewerber liegen. Genaue Preise sind noch
nicht bekannt. Bislang musste man an E-Plus-Wertkartenkunde im
Ausland eine separate Roamingkarte mit eigener Rufnummer nutzen.
Dies war nur für volljährige Kunden mit positiver Schufa-Auskunft
möglich, und man war im Ausland nicht unter seiner üblichen
Telefonnummer erreichbar.
- D2: Schnellere Datenübertragung per Handy
Seit Anfang Juni hat D2 Vodafone die
Übertragungsgeschwindigkeit in seinem Mobilfunknetz pro Kanal
um 50 Prozent gesteigert. Zahlreiche aktuelle Handys -
zum Beispiel die Nokia-Geräte 6210, 7110 und 9210 oder auch
das Siemens S40 - unterstützen bereits die höhere Datenrate,
so dass viele Kunden nun mit 14,4 kBit/s Daten übertragen,
Faxe versenden, E-Mails abrufen oder im Internet surfen können.
Zusätzliche Kosten entstehen hierfür nicht. Wer den
HSCSD-Datendienst nutzt, kann nun sogar
mit bis zu 43,2 kBit/s online gehen.
Viag Interkom bot in seinem Netz
als erster Netzbetreiber in Deutschland Datenübertragungen
mit 14,4 kBit/s an. E-Plus
ist letztes Jahr nachgezogen. T-D1
hingegen bleibt bei den bisherigen 9,6 kBit pro Sekunde
und konzentriert sich für schnellere Anwendungen auf die neue
GPRS-Technologie, die inzwischen
von allen vier Netzbetreibern in Deutschland angeboten wird.
HSCSD gibt es nur bei D2 und E-Plus-Netz. Weitere Informationen
erhalten Sie in der entsprechenden News unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s5468.html .
- LOOP: "Zwangsmailbox" deaktivierbar und Extra-Guthaben für Auslandsvoucher
Wie bereits in vergangenen Newslettern berichtet, hat
Viag Interkom für zahlreiche
LOOP-Kunden eine Zwangs-Mailbox
eingeführt, die sich nicht deaktivieren lässt. Inzwischen
hat Viag Interkom offenbar auf die prompten Beschwerden
der betroffenen Kunden reagiert. Bis heute sind nicht alle
LOOP-Nutzer von der Maßnahme betroffen.
In den letzten Tagen berichteten Viag-Prepaid-Kunden sogar,
dass die Umleitungen zur Mailbox plötzlich wieder gelöscht
werden konnten, nachdem man sich bei der (kostenpflichtigen)
Hotline über die Maßnahme des Netzbetreibers beschwert
hatte. Generell wieder abgeschafft wurde die Zwangsmailbox
allerdings leider nicht. Wer sie abschalten lassen möchte, muss
sich daher bis auf weiteres an die Kundenbetreuung wenden.
Mit ein anderes Feature für Prepaidkunden wird sich Viag
Interkom mehr Freunde machen, als mit der unseligen Mailbox:
Zusätzlich zu den bekannten LOOPup-Aufladekarten im Wert
von 25, 50 und 100 Mark kommt in Kürze ein so genannter
Auslandsvoucher in den Handel. Dieser Gutschein kostet
50 Mark und enthält dementsprechend 50 Mark
Guthaben. Telefoniert man jedoch mindestens einmal
kostenpflichtig (das heißt, nicht zum LOOP-Konto-Server) im
Ausland, so erhält man 10 Mark zusätzlich auf dem Konto
der E2-Wertkarte gut geschrieben. Über diese zusätzliche
Gutschrift werden die Kunden per SMS informiert.
Ein paar kleine Haken gibt es allerdings: Der Auslandsanruf
muss innerhalb von drei Monaten nach Aktivierung des Vouchers
und bis spätestens 31. Dezember 2001 erfolgen, um die
zusätzlichen 10 Mark Guthaben zu erhalten. Ob die Aktion
im kommenden Jahr fortgesetzt wird, ist noch nicht bekannt.
- Super24 senkt Verbindungspreis in die Mobilnetze
Letzten Samstag hat Super24
(Vorwahl 01024) den Verbindungspreis in die deutschen
Mobilfunknetze von bisher 37,9 Pfennigen die Minute auf
37,4 Pfennige pro Minute gesenkt. Den Spitzenplatz an
der Preistabelle musste Super24 aber bereits am Dienstag an
Teledump abgeben: Seit Dienstag können
über die 0190-031 von Teledump Gespräche in die Mobilnetze
für 37 Pfennige die Minute geführt werden. Vor jedem
Gespräch wird der aktuell gültige Tarif bei Teledump nochmals
angesagt. Die Abrechnung erfolgt bei Super24 und Teledump
im Minutentakt.
Doch schon am Mittwoch teilte uns Herr Gustyn mit, dass
Super24 kontert: Ab heute kostet die Minute in die Mobilfunknetz
über die 01024 nur noch 37 Pfennige. In Zukunft will
Super24 nur noch mit den Mitbewerbern gleichziehen und diese
nicht mehr unterbieten. Aggressive Dumpingangebote werden
somit ausgeschlossen.
- Mundophone: Europa für 2 Pfennig (pro Minute)
Die aktuellen Schnäppchenpreise für Auslandgespräche gibt
es bei Mundophone. Wer eine
Calling-Card dieses Anbieters hat,
kann sich auf den nächsten Monat freuen: Gespräche nach Belgien,
Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Großbritannien,
Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Schweden, Spanien kosten
vom 1. bis zum 31. Juli nur 2 Pfennig pro Minute.
Der Aktionspreis gilt rund um die Uhr, abgerechnet wird im
Minutentakt.
Normalerweise kosten Gespräche in diese Länder
mit Mundophone 16 Pfennig pro Minute, nach Italien
zahlt man sogar 18 Pfennig und nach Luxemburg kostet
die Gesprächsminute normalerweise 20 Pfennig. Die
Mundophone-Prepaid Cards sind im Wert von 12, 25, 50 oder 100
Mark erhältlich, allerdings beträgt der Mindestbestellwert bei
Mundophone direkt 100 Mark. Diverse Telefonläden und
Kioske haben die Karten aber ebenfalls vorrätig. Trotzdem
bleibt zu hoffen, dass Mundophone ausreichende Kapazitäten
bereitstellt, dass man das Guthaben oder zumindest einen
beträchtlichen Teil davon tatsächlich im Juli zu den Billig-Tarifen
abtelefonieren kann, denn ab August wird es ja wieder teurer.
Immerhin hat man ab dem ersten Anruf ein Jahr lang Zeit, das
Guthaben abzutelefonieren.
Schnäppchenpreise ins Ausland bietet auch
Interoute an. Der Frankfurter
Anbieter löst damit sein Versprechen ein, die Einführung einer
Einwahlgebühr von 6 Pfennig ab dem 1. Juli 2001 mit
Sonderaktionen zu versüßen. Zum Ausgleich können
Interoute-Kunden ebenfalls ab 1. Juli zum knackigen Preis
von nur 7,8 Pfennig pro Minute in die nationalen Festnetze
von Italien, Österreich, Schweiz und Spanien telefonieren.
Das Angebot gilt rund um die Uhr für alle Verbindungen; die
Abrechnung erfolgt im Minutentakt zuzüglich dem Einwahlentgelt.
Neue Tarife meldet auch Teledump.
Der Billig-Anbieter aus Düsseldorf hat wieder neue Auslandsziele
im Programm. Dabei gibt es wieder eine Menge Spitzenplätze,
allerdings sind auch einige Ziele teurer geworden. Weitere
Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden News unter
der URL
http://www.teltarif.de/s/s5465.html .
- Wieder eine Sonderaktion bei 01051
Ein Grund für eine Sonderaktion findet sich immer: In
Deutschland stehen endlich die lang ersehnten Sommerferien
vor der Tür - in manchen Bundesländern haben sie gerade
schon begonnen. Deshalb läutet der Call-by-Call-Anbieter
01051 den Monat Juli mit einer
Sonder-Sparaktion ein und bietet seinen Kunden die Möglichkeit,
noch kurz vor der großen Reise etwas Geld zu sparen: Vom 1. bis
zum 7. Juli 2001 kann man unter der Vorwahl 01051 für nur
5 Pfennig pro Minute Ferngespräche im gesamten deutschen
Festnetz führen. Der Aktionstarif gilt wie immer rund um
die Uhr - das bedeutet auch nachts, wenn es günstigere Tarife
bei anderen Anbietern gibt - und wird vor jedem Gespräch noch
einmal von der kostenlosen Tarifansage bestätigt.
- Internet by Call mit Claranet und Preiswertes.net mal billiger, mal teurer
Claranet hat die Verbindungsgebühr
im Tarif dial.n'surf
pünktlich zum Sommeranfang geändert. In der Zeit von Samstag
0 Uhr bis Sonntag 24 Uhr kostet die Onlineminute
statt wie bisher 2,49 Pfennige nun 2,44 Pfennige.
Die Taktung bleibt sekundengenau, aber für jeden Einwahlvorgang
berechnet Claranet 4,9 Pfennige. Die Hauptzeitpreise
und die Zugangsdaten bleiben ebenfalls unverändert.
Das Internet-Angebot
Preiswertes.net senkt den
Preis für die Online-Minute zwischen 18 und 9 Uhr auf
2,45 Pfennige. Der Minutenpreis beträgt nun tagsüber
zwischen 9 und 18 Uhr 3,75 Pfennige - hier gibt
es günstigere Anbieter. Die Abrechnung erfolgt weiterhin
im Minutentakt.
- Spezialist für IP-Telefonie stellt Insolvenzantrag
Die Serie der TK-Pleiten reißt nicht ab: Wegen drohender
Zahlungsunfähigkeit hat das Marburger Amtsgericht auf Antrag
der TEDAS AG das vorläufige
Insolvenzverfahren eröffnet. Als vorläufiger Insolvenzverwalter
wurde Herr Rechtsanwalt Manfred Kuhne, Marburg, bestellt.
In der Pressemitteilung der TEDAS AG heißt es, dass die sich
verschärfenden Kapitalmarktprobleme den für den 21. März
vorbereitete Börsengang verhindert hätten. Noch bis kurz vor
der Antragstellung wurden Gespräche mit potentiellen Investoren
geführt. Leider ist es nicht gelungen, rechtzeitig eine neue
Finanzierungsrunde auf die Beine zu stellen. Ursachen für das
zurückhaltende Engagement der Investoren sind die anhaltend
schlechte Lage an den Kapitalmärkten, eine schleppende
Entwicklung des VoIP-Marktes und die derzeit schlechte
Auftragslage im IT-Bereich.
TEDAS beabsichtigt die Weiterführung der Gesellschaft
in Verbindung mit neuen Investoren oder eine Veräußerung als
Ganzes bzw. in Teilen. In Zusammenarbeit mit dem vorläufigen
Insolvenzverwalter soll ein Insolvenzplan ausgearbeitet
werden. Die 1993 in Marburg gegründete TEDAS hatte nach
dem Jahr 1999 mit 1,9 Millionen Mark Umsatz und
dem verkürzten Geschäftsjahr 2000 (1. Januar
bis 31. Oktober 2000) mit 5,0 Millionen
Mark Umsatz eine Steigerung von über 250 Prozent
erreicht. Der IP-Telefonie-Spezialist gehört international zu
den technologisch führenden Unternehmen in seinem Segment.
Gerade auf dem deutschen Markt setzen sich
IP-Telefonie-Produkte nur zögerlich durch. Berührungsängste bei
potenziellen Nutzern und unklare Sicherheitsaspekte erschweren
die Marktdurchdringung. Daher wird IP-Telefonie zur Zeit vor allem
in internationalen Backbones eingesetzt, insbesondere dort, wo
regulatorische oder gesetzliche Bedingungen die Vermittlung von
"normaler" Sprachtelefonie begrenzen.
.
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