- Mobilfunk: Neue Gratis-Angebote mit Handy oder Startguthaben
Der Magdeburger Internet-Handy-Shop (IHS) knüpft mit einem neuen Angebot an alte Zeiten an: Vom 15. bis zum
30. Juni gibt es wieder ein "alles-kostenlos-Angebot" plus Handy. Im D2-Free24-Tarif (Rechnung über Telepassport!) telefoniert man für 1,49 Mark pro
Minute in der Hauptzeit (Montag bis Freitag 7 bis 18 Uhr), was nicht gerade berauschend ist, in der Nebenzeit kann man dafür ab 29 Pfennig telefonieren. Eine monatliche Grundgebühr wird
nicht berechnet, allerdings gibt es eine Anschlussgebühr von 49,95 Mark, die durch ein
Startguthaben von 50 Mark wettgemacht wird. Weitere Gebühren fallen nicht an. Die Abrechnung erfolgt im 60/1-Takt.
Interessant an diesem Angebot ist das Gratishandy, diesmal gibt es ein Motorola T2288
Dualband-Handy mit WAP-Funktion dazu. Das ist schon etwas anderes als das
Siemens S11, das es beim Faircom-Angebot im letzten Newsletter dazu gab. IHS verspricht eine
Lieferzeit von etwa einer Woche - was nach den bisherigen Erfahrungen ziemlich optimistisch ist,
aber lassen wir uns überraschen.
Eine D2-Karte gibt es auch bei Super24. Der Erfurter Telefondiscounter
bietet seit dem 18. Juni im D2-Netz einen günstigen D2-Karten-Vertrag an. Zum Vertrag mit
24-monatiger Grundgebührenbefreiung gibt es jetzt noch zusätzlich bis zum 30. Juni ein
Startguthaben in Höhe von 111 Mark dazu. Die Minutenpreise dieses neuen Tarifs entsprechen denen des Netzbetreiber-Tarifs D2-SUN. Es fällt allerdings auch
eine Anschlussgebühr von 49,95 Mark an, ansonsten ist das Angebot tatsächlich kostenlos. Ein
Handy gibt es bei diesem Angebot allerdings nicht dazu, deshalb dürfte der Tarif in erster Linie für
diejenigen interessant sein, die schon ein Handy haben und jetzt nicht mehr zu Prepaid-Preisen telefonieren möchten.
- Neue Handymodelle von Siemens
Siemens, die neue Nummer drei unter den
Handy-Herstellern, präsentierte auf der CommunicAsia in Singapur zwei neue Handys: Das SL45i und das
ME45. Das SL45i ist ein neues Mobiltelefon mit integrierter Wireless Java-Technologie. Dank Java kann
der Nutzer das SL45i auf seine eigenen Anforderungen abstimmen. Als Geschäftshandy spart das SL45i
nicht nur Zeit, sondern auch Geld: Mit Hilfe des E-Mail-Client kann der Benutzer schnell und
problemlos Nachrichten lesen und beantworten. Dank der Wireless Java-Technologie können Nachrichten
auch offline geschrieben werden. Für den Versand wird anschließend die Verbindung zum Internet
aufgebaut. Weitere Funktionen wie das integrierte, digitale Diktiergerät mit einer Aufnahmekapazität
von bis zu fünf Stunden, die Möglichkeit der Synchronisation mit dem PC oder Laptop und die
austauschbare Multimedia-Card (MMC) machen das SL45i fit für das moderne Geschäftsleben. Aber auch
"Spaß-User" werden an dem Gerät durch das Herunterladen einer Auswahl von Bildschirmschonern, Bitmaps
und Klingelmelodien aus dem Internet ihre Freude haben.
Für noch mehr Spaß sorgt das ME45. Dieses Handy ist das erste Siemens-Mobiltelefon, das
Funktionen wie den Versand von Bildern und Tönen über Enhanced Messaging Service (EMS) unterstützt.
EMS ist ein offener Standard, der das Versenden von Bildern, Ruftönen, Melodien und Texten zwischen
EMS-kompatiblen Mobiltelefonen unterschiedlicher Hersteller ermöglicht. Darüber hinaus verfügt das
ME45 über eine flexible Speicherverwaltung und GPRS. Wie ein echtes
Outdoor-Handy ist das ME45 gegen Staub, Stöße und Spritzwasser geschützt. Dafür ist es mit einem
Gewicht von 99 Gramm sehr klein und leicht. Das ME45 bietet bis zu 300 Stunden Standby und
bis zu sechs Stunden Sprechzeit. Es wird ab Juli im Handel erhältlich sein, das SL45i wird ab August
in die Läden kommen. Über die Preise verrät der Hersteller lediglich, dass sie sich im "gehobenen
Preissegment " bewegen werden. Weitere Informationen zu den Handys finden Sie in der entsprechenden
Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s5440.html .
- Ohne Ende: Diskussion um Grenzwerte für Mobilfunkmasten
Die Angst vor gesundheitlichen Risiken durch immer mehr Mobilfunkmasten
erzeugt nicht nur für Diskussions- sondern auch Handlungsbedarf: Die Grünen sind der Ansicht,
dass die derzeit gültigen Grenzwerte nicht geeignet sind,
alle Gesundheitsrisiken auszuschließen. Deshalb müssten die Grenzwerte
sowohl für Handys als auch für Mobilfunkmasten gesenkt werden, heißt es in den am Dienstag
vom Fraktionsvorstand beschlossenen Leitlinien. Hermann verwies zur Begründung
auf eine Studie des Instituts für Sozial-Ökologische Forschung und Bildung
(ECOLOG) in Hannover, wonach Gesundheitsschäden bei Handy-Nutzern und
Anwohnern in der Nähe von Sendemasten möglich sind.
Die von der Deutschen Telekom in Auftrag gegebene
ECOLOG-Studie ergab
Hinweise auf Missbildungen bei Tieren, Schlafstörungen, Störungen des
Hormonhaushalts und krebsfördernde Wirkungen im Zusammenhang mit der Nutzung
von Handys. Sie empfiehlt Strahlungs-Grenzwerte für Mobiltelefone von maximal
0,5 Watt pro Quadratmeter. Dieser Forderung schließen sich die Grünen in ihren
Leitlinien an. Derzeit sind noch bis zu zwei Watt erlaubt.
Den Leitlinien zufolge soll es zudem möglich sein, "sensible Bereiche" wie
reine Wohngebiete, Schulen und Kindergärten von Sendemasten frei zu halten.
Außerdem soll es Hermann zufolge eine Deklarationspflicht der Strahlenwerte
auf den Handys geben, damit der Verbraucher die Belastungen besser einschätzen
kann. Ein Warnhinweis soll den Gebrauch durch Kinder reduzieren. Weitere Informationen zum Thema
"Strahlenbelastung" finden sie auf teltarif.de unter der URL
http://www.teltarif.de/i/strahlen.html .
- Tarifänderungen bei eXpress Net und eine kleine Belohnung für Nexgo
Im Bereich Internet gibt es in dieser Woche nur eine Tarifänderung zu
melden. Angesichts der Tatsache, dass sich die Preise beim Internet-by-Call
zur Zeit eher nach oben bewegen, ist das auch besser so. Wie
eXpress Net mitteilte, ändern sich die
Preise ab Donnerstag. Statt einheitlich 2,79 Pfennig kostet die
Minute künftig 3,75 Pfennig zur Hauptzeit (Montag bis Freitag von 9
bis 18 Uhr) und 2,45 Pfennig zur Nebenzeit. Damit verliert
Express Net in der Tariftabelle der Internetanbieter ohne Anmeldung
zur Hauptzeit den ersten Platz, schiebt sich dafür aber zur Nebenzeit
hinter freenet Special auf Platz
zwei. Die Konfigurationsdaten haben sich nicht geändert. Die Einwahl
erfolgt über die Nummer 019256310, Benutername "expressnet",
Passwort "Internet".
Ein kleines Bonbon gibt es für Surfer, die sich online unter
www.arcor.net für
den Internet-Tarif Arcor-Nexgo speed
anmelden. Jeder Neukunde bekommt zehn Mark gutgeschrieben. Das Angebot
gilt auch für Kunden, die den Arcor-Tarif easy nutzen und auf den Tarif
Nexgo speed wechseln.
Mit dem Nexgo-speed-Tarif surft man werktags von 18 Uhr bis
9 Uhr sowie das ganze Wochenende für einen Minutenpreis von
1,6 Pfennig. In der übrigen Zeit zahlt man 2,9 Pfennig pro
Minute. Der monatliche Grundpreis für Arcor-Kunden mit einem ISDN- oder
Preselection-Vertrag beträgt 6,95 Mark, sonst 9,95 Mark.
Die Aktion ist bis zum 2. September 2001 befristet.
- 01051: Gratisgespräche in bestimmten Regionen und eine Auslandsaktion
Was wäre unser Newsletter ohne eine Sonderaktion von
01051? Damit sich diese
Frage nicht ernsthaft stellt, ist uns der Düsseldorfer
Telefonanbieter entgegen gekommen: Es gibt
gleich zwei Aktionen zu melden. Zum einen die "Gratis-Anruf-Tour des
Jahres" kurz: GAT, bei der die
Gebührenzähler in bestimmten Vorwahlbereichen für einen Tag lang still
gelegt werden. Von den glücklich betroffenen Regionen aus kann man einen
Tag lang völlig kostenlos ins deutsche Festnetz
telefonieren. Die ersten Daten für die GAT stehen bereits fest:
- 27. Juni: Region Kiel-Neumünster-Flensburg-Schleswig
- 4. Juli: Region Bremen-Bremerhaven-Oldenburg
- 5. Juli: Region Lübeck-Schwerin-Rostock
- 7. Juli: Region Hamburg
Wer sich nicht sicher ist, ob sein Vorwahlbereich in einer der
Regionen liegt, wählt die Servicenummer 01051-031 und erhält kostenlos
Auskunft. 01051 zählt übrigens alle Anfragen mit und setzt Gebiete mit
besonders regem Interesse prompt mit auf die Tourliste. Es lohnt sich also in jedem Fall, allen Freunden und Bekannten von der "GAT" zu erzählen.
Und dann gibt es seit dem 18. Juni noch eine Sonderaktion in sieben
Länder, die man über die 01051 zu folgenden Tarifen erreichen kann:
Bangladesch 99 Pfennig pro Minute, Bolivien 69 Pfennig pro
Minute, Bulgarien 47 Pfennig pro Minute, Ecuador 58 Pfennig
pro Minute, Ägypten 83 Pfennig pro Minute, Marokko 68 Pfennig
pro Minute und last but not least Vietnam zu 162 Pfennig pro Minute.
Diese Spartarife belegen zur Zeit die Spitzenplätze im freien Call-by-Call.
Sie gelten rund um die Uhr für alle Festnetzgespräche. Und die Bestätigung
erhält man vor jedem Anruf von der 01051-eigenen kostenlosen Tarifansage.
- Telekom schaltet Viatel ab
Die Deutsche Telekom schaltete erneut einen Anbieter von offenen Call-by-Call-Telefonaten wegen hoher Schulden ab: Der Anbieter Viatel, der
bisher unter der Einwahlnummer 01079 zu erreichen war, wurde am Dienstag um acht Uhr vom Netz
genommen werden. Die Viatel Communications GmbH habe "trotz intensiver Verhandlungen kein tragfähiges
Zahlungskonzept für die aufgelaufenen Verbindlichkeiten vorlegen" können, erklärte der Ex-Monopolist.
Wie hoch die Viatel-Schulden sind, teilte die Telekom nicht mit. In den vergangenen Wochen hatte die
Telekom bereits mehrere Konkurrenten wegen unbezahlter Rechnungen abgeschaltet, darunter die
Marburger TelDaFax AG und die Münchner Callino GmbH.
Dieses Mal wird es allerdings kein Drama wie das um TelDaFax mit Abschaltung, Einstweiliger
Verfügung, Wiederanschaltung, dann Widerspruch, Verhandlung vor Gericht, Urteil und erneuter
Abschaltung geben. Denn Viatel ist der Telekom bereits zuvor gekommen, und hat nach eigenen Angaben
seine Dienste (Call by Call und Preselection) bereits am 31. Mai eingestellt. Die 01079 ist also
bereits tot; die zusätzliche Abschaltung durch die Telekom stellt aber sicher, dass es sich Viatel
nicht anders überlegt und die Leitungen doch wieder aktiviert.
- Festnetz: Achtung Tarifänderungen!
In der vergangenen Woche wurden einige Tarifänderungen im Festnetz angekündigt. So gibt es bei
Rapid-Link ab dem 1. Juli 2001 neue
Preselection-Tarife für Geschäftskunden und ein neues Zeitschema: Gespräche innerhalb Deutschlands, aber auch zahlreiche
internationale Verbindungen werden etwas günstiger, allerdings gilt die teurere Hauptzeit dann von
8 bis 20 Uhr, vorher wurden die höheren Preise nur von 9 bis 18 Uhr berechnet. Der
deutschlandweite Ferntarif wird von bisher 9,2 auf neu 8,7 Pfennig pro Minute gesenkt, in der
Nebenzeit betrug der Minutenpreis bisher 6,96 Pfennig, neu werden 5,7 Pfennig berechnet.
Bei den Gesprächen zu mobil wird es in der Hauptzeit sogar teurer: wurden für die Minute in die
D-Netze vorher 46,3 Pfennig berechnet, sind es jetzt 48,5 Pfennig, in die E-Netze wird der Minutenpreis von bisher 48,7 auf jetzt 48,5 Pfennig geringfügig gesenkt. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s5405.html .
Auch bei Interoute wird das Telefonieren
zum 1. Juli teurer, denn für jede Einwahl will der
Frankfurter Anbieter künftig 6 Pfennig berechnen. Angesichts der immer knapperen Margen im
Festnetzgeschäft probieren die verbliebenen Unternehmen nun verschiedene "Notbremsen" aus. Die
Verbindungsentgelte werden nicht nur im Call by Call, sondern auch bei den bestehenden
Preselection-Kunden berechnet. Interoute betont aber, diese zusätzlichen Gebühren mit attraktiven Sonderaktionen
gut machen zu wollen. Wir werden Sie darüber auf dem Laufenden halten.
Und zum Schluss noch ein Hinweis auf ein paar besonders teuer gewordene Tarife bei
IntelliNet. Bereits zum 7. Juni hat dieser Anbieter die Tarife
geändert. Dabei sind insgesamt 175 Ausland-Tarife teurer geworden, 28 sind gleich
geblieben und immerhin sind auch 28 Auslandsziele jetzt günstiger zu erreichen, die
Gesprächsminute nach China kostet jetzt statt 41,9 noch 35,9 Pfennig.
Umgekehrt waren die Preissprünge deutlich größer, so kostet ein Gespräche nach Chile jetzt sage
und schreibe 1,96 Mark pro Minute, während vorher nur 21 Pfennig dafür berechnet wurden - die Gesprächsminute kostet 1,75 Mark mehr! Auch nach Argentinien, Mexiko und Südafrika kostet die Gesprächsminute jetzt 1,96 Mark, während diese Länder zuvor wesentlich günstiger zu erreichen waren. So ganz "intellinet" ist es also nicht mehr, den Router zu benutzen, wenn man öfter mal in diese Länder telefoniert. Und auch das Telefonieren zu Mobilfunkanschlüssen ist teilweise erheblich teurer geworden. Waren Handys in Australien und Neuseeland vorher für 34 Pfennig pro Minute zu erreichen, betragen die Minutenpreise jetzt 58,7 Pfennig.
Weitere Informationen zu den neuen Tarifen bei IntelliNet finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s5443.html .
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